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Catherine Howard

Catherine Howard

Katherina Howard, (
- 1522; † 13. Februar 1542 in London), Tochter von Edmund und Joyce Howard (Culpeper), war die 5. Ehefrau des englischen Königs Heinrichs VIII. Die Ehe blieb kinderlos. Heinrich heiratete sie kurz nach seiner Scheidung von Anna von Kleve. Die lebenslustige junge Frau fand sich jedoch weder in ihre Rolle als Königin von England, noch als Ehefrau des schon stark gealterten Königs. Ihre Affäre mit ihrem Kammerdiener blieb an dem intrigengewohnten englischen Königshof nicht lange verborgen. Obwohl Heinrich ihren Tod eigentlich nicht wollte, konnte er den Gang der Dinge, den die rivalisierenden Adelskreise initiiert hatten, nicht mehr aufhalten. Ehebruch zum Nachteil des Monarchen wurde als Hochverrat mit dem Tode bestraft. Katharina wurde am 13. Februar 1542 im Tower hingerichtet.

Weblinks

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1522

Ereignisse

Politik und Weltgeschehen


- 26. Juni: Die osmanischen Türken beginnen mit der Belagerung von Rhodos, das von den Johannitern verteidigt wird
- 7. September: Juan Sebastián de Elcano beendet die erste Weltumsegelung

Geboren


- 2. Februar: Lodovico Ferrari, Mathematiker († 1565)
- 22. Februar: Lampert Distelmeyer, kurfürstlicher Kanzler der Mark Brandenburg († 1588)
- 28. März: Albrecht Alcibiades von Brandenburg-Kulmbach, Markgraf von Brandenburg-Kulmbach († 1557)
- 11. September: Ulisse Aldrovandi, italienischer Arzt und Naturforscher († 1605)
- 9. November: Martin Chemnitz, Lutherischer Theologe († 1586)
- 18. November: Lamoral Graf von Egmond, niederländischer adliger Freiheitskämpfer (hingerichtet 1568)
- Tabernaemontanus, deutscher Mediziner und Botaniker († 1590)

Gestorben


- 30. Juni: Johannes Reuchlin, war deutscher Philosoph und Humanist (
- 1455)
- 5. Juli: Antonio de Nebrija, ein spanischer Humanist und Philologe (
- 1444)
- 30. Oktober: Jean Mouton, französischer Komponist und Sänger (
- 1459) ko:1522년

13. Februar

Der 13. Februar ist der 44. Tag des Gregorianischen Kalenders - somit bleiben 321 Tage (In Schaltjahren 322 Tage) bis zum Jahresende.

Ereignisse

Schaltjahr
- 1542 - Heinrich VIII. von England lässt seine 5. Frau hinrichten.
- 1575 - Heinrich III. von Frankreich wird in der Kathedrale von Reims als König gekrönt und heiratet zwei Tage später Louise de Lorraine-Vaudémont.
- 1630 - Mit der Boston Latin School wird die erste öffentliche Schule der USA gegründet.
- 1689 - Nach der Anerkennung der Declaration of Rights werden Wilhelm III. und seine Frau Maria II. vom englischen Parlament gemeinsam als Regenten anerkannt.
- 1945 - Erster Tag des Alliierten Luftangriffes auf Dresden
- 1953 - 45 frühere Mitglieder der SS werden in Bordeaux von einem Militärtribunal zum Tode verurteilt.
- 1960 - Erster Atomtest Frankreichs in der Sahara
- 1974 - Der russische Schriftsteller Alexander Solschenizyn wird aus der Sowjetunion ausgewiesen und nach Frankfurt am Main ausgeflogen.
- 1975 - Anker Jørgensen wird Ministerpräsident Dänemarks.
- 1976 - Versuchter Umsturz, Ermordung des Staatschefs in Nigeria
- 1985 - DDR-Staats- und Parteichef Erich Honecker und Ex-Bundeskanzler Helmut Schmidt weihen die wiedererrichtete Semper-Oper in Dresden ein.
- 1989 - Michael Manley wird zum 2. Mal Premierminister Jamaikas.
- 1993 - Gründung der Partei Mensch Umwelt Tierschutz, die damals noch das Kürzel "MUT" trägt
- 1997 - Vorgezogene Präsidentschaftswahlen in Nauru. Neuer Präsident wird Kinza Clodumar.
- 1999 - Bundesverteidigungsminister Rudolf Scharping besucht das ehemalige Konzentrationslager Auschwitz in Polen.
- 2002 - Deutschland übernimmt eine führende Rolle beim Aufbau der Polizei in Afghanistan
- 2003 - Im Rahmen der Nigeria-Connection erschießt ein betrogener tschechischer Staatsbürger den nigerianischen Botschafter in Prag
- 2004 - Präsident Blaise Compaoré von Burkina Faso trifft auf Einladung von Bundespräsident Johannes Rau in Deutschland ein,
- 2005 - Zum 60. Jahrestag der Bombenangriffe wehren sich mehrere Zehntausend Dresdner mit friedlichem Gedenken gegen den Missbrauch des Tages durch marschierende Neonazis.

Wirtschaft

Wissenschaft und Technik

Kultur


- 1657 - Uraufführung des musikalischen Dramas "Oronte" von Johann Caspar Kerll in München.
- 1876 - Uraufführung der Oper "Angelo" von César Cui in Moskau.
- 1895 - Die Gebrüder Lumière lassen in Paris den Kinematographen patentieren.
- 1905 - Uraufführung der Oper "King Arthur" von Isaac Albéniz in Brüssel.
- 1938 - Uraufführung der Operette "Les Petites Cardinal" von Arthur Honegger und Jacques Ibert am Théâtre des Bouffes-Parisiens in Paris.
- 1997 - Eröffnung der Internationalen Filmfestspiele Berlin.

Religion


- 1130 - Innozenz II. wird von Volk und Klerus zum Papst gewählt.
- 1633 - Galileo Galilei kommt in Rom an, wo er sich der Inquisition zu stellen hat.

Katastrophen


- 1918 - Ein Erdbeben der Stärke 7,3 in Kwangtung in der Provinz Guangdong, Republik China, fordert etwa 10.000 Todesopfer.
- 2001 - Durch ein Erdbeben der Stärke 6,6 in El Salvador sind 315 Tote zu beklagen.

Sport


- 1948 die Vereine Kölner BC und Köln-Sülz 07 fusionieren zum 1. FC Köln
- 1999 - Wladimir Klitschko gewinnt seinen Boxkampf gegen Zoran Vujecic in Stuttgart durch K.O.
- 1999 - Emma George, Australien, springt im Stabhochsprung der Damen 4,60 Meter und stellt damit einen neuen Weltrekord auf

Geboren


- 1440 - Hartmann Schedel, deutscher Chronist und Kartograf
- 1457 - Maria von Burgund, Herzogin von Burgund
- 1518 - Anton Brus von Müglitz, Bischof von Wien und Erzbischof von Prag
- 1561 - Basilius Besler, deutscher Arzt, Botaniker und Verleger
- 1586 - Paris Graf von Lodron, Erzbischof von Salzburg
- 1599 - Alexander VII., Papst 1655 bis 1667
- 1610 - Jean de Labadie, französischer Mystiker und Separatist
- 1643 - Jacobus Sackmann, deutscher evangelischer Theologe
- 1682 - Giovanni Piazzetta, italienischer Maler
- 1683 - Joseph Schmuzer, deutscher Baumeister und Stukkateur
- 1734 - Yves Joseph de Kerguelen de Trémarec, französischer Seefahrer und Entdecker
- 1743 - Joseph Banks, englischer Naturforscher
- 1744 - David Allen, britischer Maler und Zeichner
- 1754 - Charles Maurice de Talleyrand, französischer Staatsmann
- 1766 - Thomas Robert Malthus, britischer Ökonom
- 1769 - Iwan Andrejewitsch Krylow, russischer Fabeldichter
- 1778 - Fernando Sor, spanischer Gitarrist und Komponist
- 1787 - Johann Caspar von Orelli, schweizerischer klassischer Philologe
- 1793 - Philipp Veit, deutscher Maler
- 1805 - Peter Gustav Lejeune Dirichlet, deutscher Mathematiker
- 1811 - François-Achille Bazaine, französischer Marschall
- 1820 - Béla Kéler, ungarischer Komponist
- 1829 - Wilhelm Knaack, österreichischer Schauspieler
- 1849 - Friedrich Wilhelm Voigt, deutsch-luxemburgischer Schuhmacher und Hochstapler
- 1853 - Pierre de Ségur, französischer Schriftsteller
- 1857 - Friedrich Adler, tschechischer Politiker
- 1863 - Hugo Becker, deutscher Cellist, Cellolehrer und Komponist
- 1870 - Leopold Godowski, polnischer Pianist und Komponist
- 1873 - Fjodor Iwanowitsch Schaljapin, russischer Opernsänger
- 1881 - Eleanor Farjeon, britische Kinderbuchautorin, Lyrikerin und Dramatikerin
- 1888 - Georgios Papandreou, griechischer Politiker und Regierungschef
- 1889 - Ida Orloff, österreichische Schauspielerin
- 1892 - Robert H. Jackson, US-amerikanischer Hauptanklagevertreter bei den Nürnberger Prozessen
- 1895 - Ernst Geitlinger, deutscher Maler
- 1901 - Paul Felix Lazarsfeld, US-amerikanischer Soziologe österreichischer Abstammung
- 1903 - Georges Simenon, belgischer Krimi-Schriftsteller
- 1903 - Georgi Michailowitsch Berijew, sowjetischer Flugzeugkonstrukteur
- 1908 - Kurt Seibt, SED-Politiker, Minister für Anleitung und Kontrolle der Bezirks- und Kreisräte der DDR
- 1910 - Elsa Barraine, französische Komponistin
- 1910 - William Bradford Shockley, US-amerikanischer Physiker und Nobelpreisträger.
- 1912 - Antonia Pozzi, italienische Dichterin
- 1915 - Aung San, birmanischer Nationalheld
- 1915 - Harriet Bland, US-amerikanische Leichtathletin und Olympiateilnehmerin
- 1915 - Ludwig Ratzel, deutscher Politiker
- 1919 - Tennessee Ernie Ford, US-amerikanischer Country- und Gospel-Sänger
- 1920 - Boudleaux Bryant, US-amerikanischer Songschreiber
- 1921 - Jeanne Demessieux, französische Komponistin, Pianistin, Organistin und Pädagogin
- 1923 - Chuck Yeager, General der US-Airforce und Testpilot
- 1925 - Carlos Paredes, portugiesischer Komponist
- 1925 - Gene Ames, US-amerikanischer Sänger
- 1930 - Dotty McCuire, US-amerikanische Sängerin
- 1930 - Ernst Fuchs, österreichischer Maler und Grafiker
- 1930 - Karl Deres, deutscher Politiker und MdB
- 1933 - Constantin Costa-Gavras, griechischer Filmregisseur
- 1933 - Kim Novak, US-amerikanische Filmschauspielerin
- 1933 - Paul Biya, Präsident von Kamerun
- 1937 - Sigmund Jähn, deutscher Kosmonaut, als erster Deutscher im All
- 1938 - Carmela Corren, israelische Schlagersängerin
- 1938 - Oliver Reed, britischer Schauspieler
- 1939 - Beate Klarsfeld, deutsch-französische Journalistin
- 1939 - Waleri Iljitsch Roschdestwenski, russischer Kosmonaut
- 1940 - Werner Pirchner, österreichischer Komponist
- 1940 - Winfried Heurich, deutscher Organist, Chorleiter und Komponist
- 1941 - Sigmar Polke, deutscher bildender Künstler
- 1942 - Otto Bernhardt, deutscher Politiker und MdB
- 1942 - Volker Bigl, deutscher Mediziner
- 1943 - Friedrich Christian Delius, deutscher Schriftsteller
- 1944 - Gerhard Langemeyer, deutscher Politiker
- 1944 - Peter Tork, US-amerikanischer Musiker
- 1945 - King Floyd, US-amerikanischer Sänger und Songschreiber
- 1945 - Roy Dyke, britischer Musiker
- 1946 - Artur Jorge, portugiesischer Fußballtrainer und bis 1977 Fußballprofi
- 1946 - Liza Minnelli, US-amerikanische Schauspielerin und Sängerin
- 1947 - Jerzy Montag, deutscher Rechtsanwalt und Politiker
- 1947 - Mike Krzyzewski, US-amerikanischer Basketballtrainer
- 1947 - Urs Faes deutsch-schweizerischer Schriftsteller
- 1949 - Jo Baier, deutscher Regisseur
- 1949 - Peter Kern, österreichischer Schauspieler, Regisseur, Produzent und Autor
- 1950 - Peter Gabriel, britischer Musiker und Mitbegründer von Genesis
- 1951 - Rod Dees, britischer Musiker
- 1952 - Edward John Gagliardi, US-amerikanischer Musiker
- 1952 - Hans-Joachim Fuchtel, deutscher Politiker und MdB
- 1952 - Irene Dische, deutsch-amerikanische Schriftsteller
- 1952 - Freddy Maertens, belgischer Radrennfahrer
- 1954 - Hannes Steinert, deutscher Maler
- 1960 - Artur Jussupow, deutscher Schachspieler russischer Herkunft
- 1960 - Pierluigi Collina, italienischer Finanzberater und Fußballschiedsrichter
- 1961 - Henry Rollins, amerikanischer Rockmusiker, Autor und Schauspieler
- 1962 - Christiane Weber, Fechtsportlerin und zweimalige Olympiasiegerin
- 1969 - Holger Müller, deutscher Comedian und Schauspieler
- 1971 - Mats Sundin, schwedischer Eishockeyspieler
- 1974 - Robbie Williams, britischer Musiker und Entertainer
- 1975 - Sabine Bätzing, deutsche Politikerin und MdB
- 1980 - Sebastian Kehl, deutscher Fußballspieler

Gestorben

Sebastian Kehl Sebastian Kehl
- 921 - Vratislav I., Herzog von Böhmen und der Vater des Heiligen Wenzel
- 1130 - Honorius II., Papst
- 1539 - Isabella d'Este, der wichtigsten Personen in der Kultur und Politik der italienischen Renaissance
- 1571 - Benvenuto Cellini, italienischer Bildhauer und Goldschmied
- 1592 - Jacopo Bassano, italienischer Maler
- 1653 - Georg Rodolf Weckherlin, deutscher Lyriker
- 1660 - Karl X. Gustav, König von Schweden von 1654 bis 1660
- 1662 - Elisabeth Stuart, Enkelin von Maria Stuart und Titularkönigin von Böhmen
- 1674 - Jean de Labadie, Mystiker und Separatist
- 1687 - Charles III. de Poix-Créquy, französischer General und Diplomat
- 1741 - Johann Joseph Fux, österreichischer Komponist
- 1769 - Johann Hildebrand Withof, Professor für Beredsamkeit und Geschichte
- 1788 - Germain-Jean Drouais, französischer Maler
- 1798 - Wilhelm Heinrich Wackenroder, deutscher Jurist und Schriftsteller
- 1818 - George Rogers Clark, US-amerikanischer Pionier
- 1840 - Nicolas-Joseph Maison, französischer General und Staatsmann, Marschall von Frankreich.
- 1855 - Karl Ludwig Tischendorf, deutscher Grafiker
- 1858 - Hermann Heinrich Gossen, preußischer Nationalökonom
- 1883 - Richard Wagner, deutscher Komponist
- 1896 - Ludwig Gabillon, Burgschauspieler und Regisseur
- 1897 - Friedrich Mitterwurzer, österreichischer Schauspieler
- 1914 - Alphonse Bertillon , französischer Kriminalist und Anthropologe
- 1916 - Vilhelm Hammershøi, dänischer Maler
- 1916 - Carlos Antonio Mendoza, dritter Staatspräsident von Panama
- 1920 - Otto Gross, österreichischer Arzt und Revolutionär
- 1926 - Edmund Dalbor, Erzbischof von Gnesen und Posen und Kardinal
- 1926 - Francis Ysidro Edgeworth, englischer Ökonom
- 1929 - Heinrich Busch, deutscher Pianist und Komponist
- 1930 - Anton Faistauer, österreichischer Maler
- 1935 - Herbert Allen Gines, britischer Sinologe
- 1939 - Caius Welcker, niederländischer Fußballspieler
- 1941 - Marcet Haldeman, US-amerikanische Autorin
- 1952 - Alfred Einstein, deutscher Musikwissenschaftler und Musikkritiker
- 1954 - Heinrich Zerkaulen, deutscher Schriftsteller
- 1956 - Jan Lukasiewicz, polnischer Philosoph, Mathematiker und Logiker
- 1957 - Gustav Mie, deutscher Physiker
- 1958 - Georges Rouault, französische Maler und Grafiker
- 1959 - Johannes Degener, deutscher Politiker
- 1964 - Hans Zöberlein, deutscher Schriftsteller
- 1964 - Werner Heyde, Professor für Psychiatrie und Neurologie
- 1966 - Marguerite Long, französische Komponistin
- 1970 - Hans-Jürgen Krahl, Studentenaktivist der 68er-Bewegung
- 1971 - Emil Fuchs, deutscher Theologe
- 1973 - Hans Globke, deutscher Jurist in Staatsdiensten
- 1974 - Adolf Arndt, deutscher Politiker
- 1974 - Leslie Munro, neuseeländischer Politiker, Botschafter von Neuseeland in den USA
- 1977 - Otto Niebergall, deutscher Politiker
- 1979 - Franz Jacobi, Hüttenbeamter in der Dortmunder Stahlindustrie
- 1980 - Marian Rejewski, polnischer Mathematiker
- 1982 - Archangelus Löslein, Kapuzinerpater
- 1990 - Heinz Haber, deutscher Physiker, Astronom und Fernsehautor
- 1991 - Arno Breker, deutscher Bildhauer
- 1996 - Martin Balsam, US-amerikanischer Schauspieler
- 1997 - Thies Christophersen, Revisionist und Holocaustleugner
- 1998 - Ivan Nový tschechischer Schriftsteller und Publizist
- 2000 - Charles M. Schulz, Erfinder der Comicserie 'Die Peanuts'
- 2000 - Rüdiger Altmann, deutscher Publizist
- 2001 - Manuela, deutsche Schlagersängerin
- 2002 - Waylon Jennings, US-amerikanischer Country-Musiker
- 2003 - Walt Whitman Rostow, US-amerikanischer Politiker und Volkswirtschaftler
- 2005 - Lucia dos Santos, portugiesische Nonne, eines der drei Fátima-Kinder
- 2005 - Maurice Trintignant, französischer Autorennfahrer
- 2005 - Sixten Ehrling, schwedischer Dirigent

Feier- und Gedenktage


- Gisela (Gisela von Veltheim), Irmhild (Ermenhild von Kent) - katholische Gedenktage

Siehe auch


- 12. Februar - 14. Februar
- 13. Januar - 13. März
- Historische Jahrestage - Zeitskala
- Wikipedia:Glaskugel - Wikipedia:Formatvorlage Tag 0213 ja:2月13日 ko:2월 13일 simple:February 13 th:13 กุมภาพันธ์

London

London (engl.: []) ist die Hauptstadt des Vereinigten Königreiches von Großbritannien und Nordirland und liegt an der Themse in Südostengland auf der Insel Großbritannien. In der Stadt leben 7.385.575 Menschen, davon etwa 2,7 Millionen in den zwölf Stadtbezirken von Inner London, in der Agglomeration 10.645.800(Stand jeweils 10. Juni 2005). Das heutige Verwaltungsgebiet mit den Stadtbezirken entstand am 1. April 1965 mit der Gründung von Greater London. London ist eines der wichtigsten Kultur-, Finanz- und Handelszentren der Welt. In der Stadt befinden sich zahlreiche Universitäten, Hochschulen, Theater, Museen und Baudenkmäler. Das Stadtgebiet von Greater London, welches in Inner- und Outer London unterteilt ist, gliedert sich in die City of London und weitere insgesamt 32 Stadtbezirke ("London boroughs"), darunter auch die City of Westminster. London ist auch UN-Stadt (IMO).

Geografie

Geografische Lage

IMO London erstreckt sich etwa 40 Kilometer entlang der schiffbaren Themse und liegt durchschnittlich 62 Meter über dem Meeresspiegel. London entstand aus einer Siedlung am Nordufer, der heutigen City of London. Die London Bridge war während vieler Jahrhunderte die einzige Brücke über den Fluss. Aus diesem Grund befindet sich der größere Teil der Stadt nördlich des Flusses. Mit dem Bau weiterer Brücken im 18. Jahrhundert und dem Bau der Eisenbahnen im 19. Jahrhundert begann sich die Stadt in alle Richtungen auszudehnen. Die Landschaft ist flach bis leicht wellig, wodurch das ungehinderte Wachstum begünstigt wurde. Die Themse war in früheren Zeiten wesentlich breiter und seichter als heute. Sie wird heute fast gänzlich durch Dämme begrenzt und die meisten Zuflüsse fließen unterirdisch. Die Gezeiten der Nordsee machen sich in London noch deutlich bemerkbar, die Stadt ist deshalb durch Überschwemmungen und Sturmfluten gefährdet. Bei Woolwich (östlich von Greenwich gelegen), wurde in den 1970er Jahren der Thames Barrier gebaut, um diese Gefahr einzudämmen. Die geografischen Koordinaten des Stadtzentrums (in der Nähe des Trafalgar Square) sind 51,30 Grad nördlicher Breite und 0,08 Grad westlicher Länge. Durch das königliche Observatorium (Royal Observatory) in Greenwich wurde der bekannte Nullmeridian gelegt. Er ist Ausgangspunkt der Längengrade und damit auch der Zeitzonen.

Klima

Zeitzone London befindet sich in der gemäßigten Klimazone. Die Sommer sind warm aber selten heiß; die Winter sind zwar kühl, doch sinkt die Temperatur selten unter den Gefrierpunkt. Der wärmste Monat ist Juli mit 16,3° Celsius im Durchschnitt, der kälteste Januar mit 3,9° Celsius im Mittel. Die höchste jemals in London gemessene Temperatur war 37,9° Celsius, gemessen während der Hitzewelle 2003. Die große überbaute Fläche hält die Wärme zurück und schafft dadurch ein Mikroklima. Manchmal ist es in der Stadt bis zu fünf Grad wärmer als in der umliegenden Landschaft. Die durchschnittliche Jahrestemperatur beträgt 9,7 Grad Celsius und die mittlere jährliche Niederschlagsmenge 753 Millimeter. Der meiste Niederschlag fällt im Monat Dezember mit durchschnittlich 80 Millimeter und der wenigste im Juli mit 44 Millimeter im Mittel. Schnee fällt eher selten, höchstens einige Zentimeter pro Jahr. Ereignisse wie die Schneekatastrophe von 1978, als London geradezu im Schnee versank, sind eine Seltenheit. Keine Seltenheit sind dagegen Inversionswetterlagen. Eine davon führte 1952 zu einer großen Smog-Katastrophe.

Geschichte

Hauptartikel: Geschichte Londons Geschichte Londons, im Vordergrund Parliament Square, im Hintergrund das Riesenrad "London Eye"]] Auf dem heutigen Stadtgebiet stand einst eine unbedeutende keltische Siedlung. Etwa um die Mitte des 1. Jahrhunderts n. Chr. wurde sie von den Römern eingenommen und "Londinium" getauft. Die römischen Siedler bauten eine Brücke über die Themse und nutzten das Lager für die Verschiffung von Mineralien und landwirtschaftlichen Produkten. Unter Kaiser Septimius Severus (146-211) entwickelte sich Londinium schnell zum Handelszentrum der römischen Provinz "Britannia superior". Im Jahre 61 n. Chr. zerstörten die Briten, angeführt von Königin Boudicca (30-61), die Siedlung. Nach deren Wiederaufbau wurden im 2. Jahrhundert n. Chr. schützende Wallanlagen um die Stadt errichtet. Dennoch büßte sie ihre bedeutende Rolle nach dem Abzug der Römer im Jahre 410 und während der Eroberung Britanniens durch die Angeln und Sachsen vorübergehend ein. Während der Herrschaft der Dänen verwaisten weite Teile Londons. Im Jahre 886 nahmen die Sachsen unter der Führung von König Alfred dem Großen (848-899) die Stadt ein, die seit dem 7. Jahrhundert unter dem Namen "Lundenevic" Hauptstadt der Könige von Essex war. 1066 nahmen die Normannen die Stadt ein. Wilhelm I. (1027-1087) ließ sich nach der siegreichen Schlacht von Hastings als erster König in der Westminster Abbey krönen und bestätigte die besonderen Rechte Londons. In der Folgezeit strebte die Stadt wirtschaftliche und politische Unabhängigkeit an. Im Jahre 1192 wählten die Einwohner ihr erstes eigenes Stadtoberhaupt, ab 1351 auch einen eigenen Stadtrat. Bis Ende des 14. Jahrhunderts durfte der regierende Monarch das freie und selbstverwaltete London nur mit einer gesonderten Genehmigung betreten. Die Entwicklung der Stadt lag überwiegend in den Händen einer Oberschicht von Kaufleuten, die den englischen Außenhandel als Mitglieder der Hanse (Stalhof) ausbauten. London musste in seiner wechselvollen Geschichte viele Rückschläge hinnehmen. Nachdem im 16. Jahrhundert die Gründung der ersten großen Handelskompanien und der ersten Warenbörse (1570) den wirtschaftlichen Aufstieg vorangetrieben hatte, wurde die Stadt 1664 und 1665 von einer verheerenden Pestwelle ("Great Plague") heimgesucht, die über 70.000 Menschenleben forderte. Im September 1666 verwüstete eine Feuerkatastrophe große Teile der Altstadt. Etwa 13.000 Häuser und 89 Kirchen fielen den Flammen zum Opfer. Nach dem "Großen Brand von London" wurde London in erster Linie nach Entwürfen des Architekten Sir Christopher Wren (1632-1723) wiederaufgebaut. Das Stadtgebiet entwickelte sich weiter nach Westen - in Richtung der Gemeinden Kensington und Chelsea. In den Bezirken am westlichen Stadtrand von London entstanden in der Folgezeit große Plätze, wie die in "Berkeley", "Grosvenor" und "Hanover". Zudem wurden Wasserversorgungsanlagen und Abwassersysteme installiert und die Straßen gepflastert. 1723] Zwischen 1675 und 1711 schuf Christopher Wren sein Hauptwerk, die "St. Paul's Cathedral" mit ihrer 110 Meter hohen Kuppel. Ende des 17. Jahrhunderts wurde auch Soho mit seinem rechtwinkligen Straßennetz und dem "Soho Square" angelegt. Ein weiteres städtisches Viertel entstand in Westminster. Während des 19. Jahrhunderts wuchs London rapide und errang während des viktorianischen Zeitalters große Bedeutung als Hauptstadt des British Empires. 1851 ist London laut Volkszählung mit 2.651.939 Einwohnern die größte Stadt Europas und das Zentrum der industrialisierten Welt. Hier findet die erste Weltausstellung statt. Während des 2. Weltkrieges, vor allem 1940 und 1941 erlitt London, wie viele andere britische Städte auch, durch Angriffe der deutschen Luftwaffe schwere Verwüstungen. Diese Bombardements gingen mit dem Namen "the blitz" in die Geschichte der Stadt ein. London war gerade deshalb ein so "beliebtes" Ziel, weil die Stadt stark industrialisiert war und die Moral der Bevölkerung gebrochen werden sollte. Die zerstörten Gebäude wurden nach dem Krieg durch moderne Bauten ersetzt. Seit den Terroranschlägen in den USA vom 11. September 2001 galt auch London, vor allem wegen des Einsatzes britischer Truppen an der Seite der US-Army im Irak, als Ziel möglicher Anschläge islamistischer Terroristen. Am 7. Juli 2005 kam es in der britischen Hauptstadt schließlich zu vier Bombenanschlägen in drei U-Bahn-Zügen und einem Bus. Die Polizei und die englische Regierung gingen davon aus, dass die Täter aller Wahrscheinlichkeit nach dem Umkreis der islamistischen Terror-Organisation Al-Qaida zuzurechnen sind und britische Staatsbürger mit pakistanischen Wurzeln waren ("Homegrown terrorists"). Die Anschläge forderten 56 Todesopfer und mehr als 700 Verletzte.

Einwohnerentwicklung

London war von 1825 bis 1925 die bevölkerungsreichste Stadt der Welt, bis sie von New York überholt wurde. Bei der Volkszählung im Jahre 2001 wurden 7.172.036 Einwohner gezählt. London ist traditionellerweise ein Anziehungspunkt für verschiedene Kulturen und Religionen. Während zu Beginn des 20. Jahrhunderts hauptsächlich Iren, Polen, Italiener und osteuropäische Juden nach London kamen, sind seit circa 1950 vor allem Menschen aus ehemaligen britischen Kolonien, beispielsweise Indien, Pakistan und Bangladesch, eingewandert. Heute stammen etwa zehn Prozent der Bevölkerung vom indischen Subkontinent und etwa fünf Prozent aus der Karibik, ein Prozent sind chinesischer Abstammung. 1,6 Millionen Einwohner sind Muslime. Insgesamt wurden 25,874 Prozent der Bevölkerung außerhalb der Europäischen Union geboren. Das Ballungsgebiet von London dehnt sich über das eigentliche Stadtgebiet von Greater London hinaus und zählt 12,6 Millionen Einwohner. Dies sind mehr als in Schottland, Wales und Nordirland zusammen. London ist damit der zweitgrößte Ballungsraum Europas und einer der größten in der Welt. Die folgende Übersicht zeigt die Einwohnerzahlen nach dem jeweiligen Gebietsstand. Bis 1750 handelt es sich um Schätzungen, von 1801 bis 2001 um Volkszählungsergebnisse und 2005 um eine Berechnung. Nordirland

Politik und Verwaltung

Nordirland Im Jahre 1965 erfolgte die Gründung der Verwaltungsregion Greater London, ein Zusammenschluss der alten County of London mit Middlesex sowie Teilen der Grafschaften Essex, Hertfordshire, Kent und Surrey. Greater London ist unterteilt in 32 London Boroughs und die City of London. Die Boroughs sind für die lokale Selbstverwaltung und den Betrieb der meisten öffentlichen Einrichtungen auf ihrem Gebiet zuständig. Die City of London wird historisch bedingt von der Corporation of London verwaltet. Die Greater London Authority (GLA) koordiniert die Zusammenarbeit zwischen den einzelnen Boroughs, ist für die strategische Planung zuständig und betreibt öffentliche Einrichtungen, die in der ganzen Stadt tätig sind; dazu gehören die Feuerwehr, die Polizei und der öffentliche Verkehr. Die GLA besteht aus dem Mayor of London (Oberbürgermeister) und der London Assembly (Stadtparlament mit 25 Sitzen), die beide ihren Sitz in der City Hall haben. Der aktuelle Mayor of London ist Ken Livingstone. Nachdem er im Jahre 2000 gegen den offiziellen Labour-Kandidaten angetreten war, wurde er aus der Partei ausgeschlossen, dann allerdings 2004 wieder aufgenommen und im Amt bestätigt. Der Lord Mayor of London, der Bürgermeister der City of London, übt lediglich zeremonielle Funktionen aus. Frühere Verwaltungsbehörden waren die Metropolitan Board of Works (MBW) von 1855 bis 1889, der London County Council (LCC von 1889 bis 1965 und der Greater London Council (GLC) von 1965 bis 1986. Der GLC wurde von Premierministerin Margaret Thatcher aufgelöst, nach politischen Auseinandersetzungen zwischen der Regierung und dem GLC-Vorsitzenden Ken Livingstone. 14 Jahren besass London keine übergeordnete Verwaltung; die meisten Aufgaben wurden an die Boroughs übertragen, einzelne direkt an die Zentralregierung. Diese Maßnahme führte zu großen Koordinationsproblemen. Auch nach der Einsetzung der GLA im Jahr 2000 besitzen die Boroughs eine größere Autonomie als noch zu Zeiten der GLC. Die Polizeibehörde der 32 London Boroughs ist der Metropolitan Police Service, besser bekannt unter dem Namen Metropolitan Police oder kurz als "the Met". Die City of London besitzt eine eigene Polizeibehörde, die City of London Police.

Stadtbezirke

Nachfolgend sind die Stadtbezirke von London (London Boroughs) aufgeführt. In Klammern die Einwohnerzahl (Stand: UK Census, 2001).

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Theater

City of London Police Das National Theatre der National Theatre Company in South Bank und das Barbican Arts Centre der Royal Shakespeare Company gehören zu den vielen Zentren des professionellen Theaterschauspiels . Das Royal Court Theatre, eine der traditionsreichsten Bühnen in London, ist im Februar 2000 nach vier Jahren Umbauzeit wieder eröffnet worden. Das Royal Opera House in Covent Garden und das Coliseum, in dem die English National Opera Company untergebracht ist, sind die beiden berühmtesten Opernhäuser. Konzerthäuser sind die Barbican, die Royal Festival Hall und die Saint John’s Church in Westminster. Der beliebteste Konzertsaal liegt in der Wigmore Hall hinter der Oxford Street. Im Juni 2002 sind nach umfangreichen Renovierungsarbeiten Teile des 1988 im heutigen Finanzviertel entdeckten römischen Amphitheaters der Öffentlichkeit zugänglich gemacht worden. London bietet eine breite Palette an kulturellen Veranstaltungen. Im Londoner Westend sind mehr als ein Dutzend Theater zu Hause. Gespielt wird alles von der Klassik bis zur Moderne. Dort wurde unter anderem Andrew LLoyd Webbers weltberühmtes Musical Cats uraufgeführt. Das Globe Theatre ist eine Rekonstruktion des Freiluftschauspielhauses, das 1599 entworfen wurde. Für dieses Theater schrieb Shakespeare viele seiner größten Stücke. Die Spielzeit läuft von einem Mai bis September mit Produktionen von Shakespeare, seinen Zeitgenossen und von modernen Autoren. The London Palladium ist das wohl berühmteste Londoner Theater. In den 1950er Jahren wurde die, in England, populäre Varieté Show „Sunday Night at the London Palladium“ live im Fernsehen ausgestrahlt. Das Royal Opera House, („Königliches Opern Haus“) in Covent Garden ist eines der renommiertesten Opernhäuser der Welt. Es ist außerdem die Heimat des Royal Ballet. Weitere bekannte Theater sind das Theatre Royal Haymarket und das Theatre Royal Drury Lane. Am Trafalgar Square befindet sich die Kirche St. Martin-in-the-Fields. Sie wurde in den Jahren 1721 bis 1726 nach den Plänen des Architekten James Gibbs gebaut. In der Kirche finden häufig Konzerte statt; zu den dort auftretenden Orchestern zählen unter anderem die Academy of St. Martin in the Fields und New Trinity Baroque aus den USA. In der Krypta wurde ein Café eingerichtet, in dem manchmal Jazz-Gruppen auftreten. Die Pfarrei beherbergt auch einen der berühmtesten Kirchenchöre der Welt. London beheimatet fünf professionelle Symphonieorchester. Diese sind das London Symphony Orchestra, das London Philharmonic Orchestra, das Royal Philharmonic Orchestra, die Philharmonia und das BBC Symphony Orchestra. Der Höhepunkt eines jeden Jahres ist die von der BBC weltweit übertragene “Last Night of the Proms“ aus der Royal Albert Hall.

Museen

Royal Albert Hall Royal Albert Hall Zu den größten und bekanntesten Museen weltweit zählt das British Museum in Bloomsbury. In ihm befinden sich über sechs Millionen Ausstellungsstücke. Dort kann man sich Sammlungen mit ägyptischen und klassischen Antiquitäten, Schätze aus dem Reich der Sachsen, aber auch zeitgenössischen Artefakte ansehen. Berühmt ist auch der Reading Room, ein kreisrunder Lesesaal, in dem schon Mahatma Gandhi und Karl Marx studierten. Rechtzeitig zum Millennium ist der Queen Elizabeth II Great Court festiggestellt worden. Es ist der größte überdachte Innenhof Europas. Das Victoria and Albert Museum im Stadtteil South Kensington verfügt über eine Sammlung von Kunstschätzen aus aller Welt, darunter Skulpturen, Kleidung und Kostüme, kostbare Porzellan- und Glasgefäße, Möbelstücke und Musikinstrumente. Nahe befinden sich das Science Museum London und die Museen für Geologie und Naturgeschichte auch Naturhistorisches Museum (Natural History Museum). Auf der anderen Seite der Stadt, direkt in der City, liegt das Museum of London, dessen Ausstellungen die Entwicklung Londons von seinen Anfängen bis zum heutigen Tag zeigt. Die National Gallery am Trafalgar Square besitzt eine vielfältige Gemäldesammlung, die von den frühen Anfängen in Italien bis hin zu Werken von Cézanne und Seurat reicht. Nebenan ist die National-Portrait-Galerie, in der über 9.000 Porträts ausgestellt sind. Im Jahre 1897 ist die Tate Gallery auf der Uferstraße zwischen Chelsea und Westminster eröffnet worden. Sie umfasst die größte Sammlung britischer Gemälde vom 16. Jahrhundert bis in die Gegenwart. Gegenüber der Saint Paul’s Cathedral ist im Juni 2000 die Tate Modern, ein Ableger der Tate Gallery, eröffnet worden. Weitere bekannte Mussen und Ausstellungen sind Madame Tussaud's Waxworks, das National History Museum, die Cabinet War Rooms, das Medievel Archery Museum, das Imperial War Museum, Somerset House und in der Baker Street 221B das Sherlock Holmes Museum.

Bauwerke

Somerset House Somerset House Am westlichen Ende von London steht die Saint Paul's Cathedral und am nördlichen Ufer der Themse befindet sich der Tower von London, eine Festung der Normannen, die von Wilhelm dem Eroberer zur Verteidigung seiner neuen Ländereien Ende des 11. Jahrhunderts angelegt wurde. Die in der Nähe gelegene Tower Bridge zählt zu den Wahrzeichen von London. Westlich davon verläuft die London Bridge; sie ist an Stelle der einzigen Brücke errichtet worden, die bis Ende des 18. Jahrhunderts die Themse in der Stadt überquerte. Bekanntester Turm in London ist der 98 Meter hohe Glockenturm, in dem sich Big Ben befindet, die 13. Glocke, die die Stunde schlägt. Er ist ein Teil des Palace of Westminster, dem Sitz des Parlaments. Am nördlichen Ufer der Themse findet man die Docklands, zu denen auch Canary Wharf mit dem Wolkenkratzer 1 Canada Square gehört. Die altertümlichen Inns of Court, der Gerichtsbezirk, in dem sich viele Anwälte und Rechtsberatungsfirmen niedergelassen haben liegen im Westen und Nordwesten der City. Die Fleet Street, früher einmal Sitz der britischen Landespresseagentur, die heute in andere Teile der Stadt umgezogen ist, befindet sich im Westen der City. Den Stadtteil Bloomsbury, den eine berühmte Gruppe literarischer Intellektueller aus den 1920er Jahren dank seiner Nähe zur Universität in London und dem British Museum zu ihren Lieblingsplatz auserkoren hatte, kann man im Nordwesten besuchen. Im Süden von West End liegt der Verwaltungsbezirk Londons, der Regierungsbezirk mit der Whitehall, dem Parlamentssitz (offizieller Name: Palace of Westminster), der St James's Palace (Wohnsitz des Prince of Wales) sowie der Buckingham Palace mit dem Ritual der Wachablösung, die Residenz der Königin in London. Die Stadtbezirke Knightsbridge und Kensington, beides äußerst elegante Wohnviertel besitzen vielen Sehenswürdigkeiten, darunter das Warenhaus von Harrods und die Royal Albert Hall. Der Palast des Erzbischofs von Canterbury (Lambeth Palace) befindet sich im Süden von West End, am anderen Flussufer und in dessen Nähe der South Bank Arts Complex, zu dem auch die Royal Festival Hall gehört. Ganz in der Nähe liegen weitere Wohngebiete, die eng mit der Geschichte verknüpft sind, wie unter anderem Clapham, Dulwich, Greenwich und Wimbledon. Letzteres ist eine der ältesten Siedlungen der Stadt und Greenwich ist Namensgeber für die Greenwich Mean Time. Sie war früher die Hauptuhrzeit, von der die Uhrzeiten in der gesamten Welt berechnet wurden. In Wandsworth befindet sich eines der markantesten und zugleich umstrittensten Wahrzeichen Londons, die Battersea Power Station. Das 1939 in Betrieb genommene Kraftwerk wurde durch das Pink Floyd-Album Animals weltberühmt und soll nun umfangreich restauriert werden. Im Januar 2000 erregte die Eröffnung des London Eye-Riesenrades großes Aufsehen. Die Anlage, die mit einer Höhe von 137 Metern das höchste Riesenrad der Welt ist, sollte bereits zum Jahreswechsel fertig gestellt werden. Aufgrund von Sicherheitsmängeln ist das 35 Millionen Pfund Sterling teure Riesenrad aber erst einige Wochen später in Betrieb genommen worden. Kurz nach dem Bau des Eiffelturms wollte man auch in London einen ähnlichen Turm bauen, den sogenannten Watkins Tower. Allerdings blieb er ein Turmstumpf, der 1907 abgerissen wurde. Der 1950 errichtete Crystal Palace Tower, ein 222 Meter hoher Sendeturm ohne Aussichtsplattform trägt wegen seiner Bauweise den Spitznamen "Londoner Eiffelturm". Weitere Sehenswürdigkeiten sind die Abbey Road Studios, der Kensington Palace, der Stadtbezirk Covent Garden, der Sitz des Premierministers in Downing Street No. 10, Hampton Court Palace, das Riesenrad London Eye, der Platz Piccadilly Circus, der Stadtteil Soho mit seiner Chinatown, die Temple Church, Westminster Abbey sowie Carnaby Street und Whitehall.

Parks

Whitehall London besitzt eine große Anzahl von luxuriösen Grünanlagen. Über 200 Parkanlagen breiten sich auf rund 220 Quadratkilometern aus. Die Royal Parks waren einst den englischen bzw. britischen Monarchen vorbehalten und wurden zu Beginn des 19. Jahrhunderts in öffentlich zugängliche Parkanlagen umgewandelt. Der bekannteste der "Royal Parks" ist der Hyde Park mit der Marble Arch und dem Speakers' Corner, der an die Kensington Gardens angrenzt, ist früher als die „Lunge Londons” bezeichnet worden. Von eleganten Wohngebäuden umgeben, die für den Prinzregenten entworfen wurden, ist der Regent's Park im Norden des West End. Dieser Park umfasst gleichzeitig auch den zoologischen Garten (London Zoo). Mitten im Stadtzentrum befinden sich der Green Park und der St. James's Park. Im Januar 2001 ist der Thames Barrier Park fertig gestellt worden; die Anlage entstand bei den Stauwerken der Themse (Thames Barrier) auf alten Dockanlagen. In den äußeren Stadtbezirken von London befinden sich noch einige weitere ausgedehnte Grünflächen, wie der Greenwich Park, Richmond Park, Bushy Park, Hampstead Heath und die Kew Gardens.

Weltkulturerbestätten

Kew Gardens Die UNESCO hat insgesamt vier Bauwerke bzw. bauliche Ensembles in London zum Weltkulturerbe der Menschheit erklärt. Diese sind:
- Das Ensemble bestehend aus Palace of Westminster, Westminster Abbey und St. Margaret's Church (1987)
- Tower of London (1988)
- Greenwich Park mit Queens's House, Royal Greenwich Observatory und Royal Naval College (1997)
- Royal Botanic Gardens (2003)

Sport

In London gibt es 13 professionelle Fußballklubs; die meisten sind nach dem Stadtteil benannt, in dem sie ihre Heimspiele austragen. In der Premier League sind folgende Mannschaften vertreten: Arsenal, Charlton Athletic, Chelsea, Fulham, Tottenham Hotspur und West Ham United. In der Football League Championship, der zweithöchsten Spielklasse, spielen Crystal Palace, Millwall und Queens Park Rangers. Im legendären Wembley-Stadion fanden die Endspiele der Fußball-Weltmeisterschaft 1966 und der Fußball-Europameisterschaft 1996 statt. Sehr beliebt in London ist Cricket. Die Mannschaft des Middlesex County Cricket Club spielt in Lord's, dem berühmtesten Cricketstadion der Welt, welches dem Marylebone Cricket Club gehört, die Mannschaft des Surrey County Cricket Club im Stadion The Oval. In Wimbledon findet jeweils im Juni das wichtigste der Grand Slam-Tennisturniere statt. Im Twickenham-Stadion finden nationale und internationale Rugby-Spiele statt. Im April wird jeweils der London Marathon durchgeführt, einer der beliebtesten Marathonläufe der Welt überhaupt. Mit der Vergabe der Olympischen Sommerspiele 2012 an die britische Hauptstadt ist London die erste Stadt, welche zum dritten Mal - nach 1908 und 1948 - Austragungsort der Spiele sein wird.

Wirtschaft und Infrastruktur

Wirtschaft

1948 1948] In London haben die produzierenden Industriezweige seit vielen Jahren an Bedeutung verloren. Gegenwärtig sind lediglich noch 10 Prozent der Arbeitnehmer in diesem Sektor beschäftigt. Die Druck- und Verlagsindustrie schreibt noch die besten Umsatzzahlen. Sie stellt ein Viertel der oben genannten Arbeitsplätze und hat einen Anteil von einem Drittel an der gesamten Produktion in London. Die High-Tech-Industrie, die auf elektronische und pharmazeutische Erzeugnisse spezialisiert ist, arbeitet erfolgreich mit hohen Umsätzen. Viele der Industriebetriebe, die sich überwiegend in den äußeren Stadtbezirken befinden, tendieren dazu, sich völlig aus London zurückzuziehen. Im Sektor der Leichtindustrie sind Bekleidungswerke und Brauereien vertreten. Über den Hafen von London werden im Gegensatz zu früher nur noch zehn Prozent des Binnen- und Außenhandels Großbritanniens abgewickelt. Seit 1971 ist die wirtschaftliche Wachstumsrate der Stadt mit 1,4 Prozent geringer als die des gesamten Landes in einer Höhe von 1,9 Prozent. Trotzdem weist London eine positive Handelsbilanz auf, was überwiegend auf den Dienstleistungssektor – insbesondere die Bereiche Finanzdienstleistungen und Tourismus – zurückzuführen ist. Jährlich besuchen etwa 20 Millionen Touristen die Stadt. Die Internationale Börse Großbritanniens und der Republik Irland befindet sich in der City of London. Die Aufhebung der Regulierungen, bekannt unter dem Begriff Big Bang, ermöglichte 1986 den Einstieg in die moderne Welt des elektronischen Finanzwesens. Die Warenbörse London Metal Exchange ist die größte der Welt, die Wertpapierböse London Stock Exchange belegt weltweit den dritten Platz hinter New York und Tokio. London ist einer der drei globalen Finanzplätze. Ein anderer Dienstleistungsbereich sind die Versicherungen, denen die Stadt seit über 300 Jahren ihren Wohlstand verdankt. Lloyd's ist die bekannteste Institution, nicht als Versicherungsgesellschaft im eigentlichen Sinn, sondern als eine Börse für Versicherungsverträge. Es ist eine Aktiengesellschaft von Versicherern, die fast jede Art von Versicherungen auf dem internationalen Markt übernimmt. Eine Besonderheit der Londoner Stromversorgung stellte der Einsatz der HGÜ Kingsnorth, der bis heute einzigen innerstädtischen Anlage zur Hochspannungs-Gleichstrom-Übertragung dar. Diese 1975 in Betrieb genommene Anlage muss sich offenbar nicht sehr bewährt haben und wurde inzwischen stillgelegt.

Verkehr

Alle Verkehrsträger der Stadt (außer den Flughäfen und den Eisenbahnen) werden durch die Verkehrsgesellschaft Transport for London koordiniert und reguliert.

Luftverkehr

Transport for London London ist weltweit das wichtigste Zentrum des internationalen Luftverkehrs. Die fünf Londoner Flughäfen Heathrow, Gatwick, Luton, Stansted und City Airport fertigen jährlich über 120 Millionen Passagiere ab. Heathrow und City Airport befinden sich innerhalb der Grenzen von Greater London, die übrigen außerhalb. Gatwick, Heathrow und Stansted werden durch Airport-Express-Züge mit der Innenstadt verbunden. Daneben existieren in und um London mehrere Flugplätze für privaten und kommerziellen Luftverkehr. Dies sind Northolt Aerodrome, Biggin Hill Airport, Manston Airport und Southend Airport. Von London fand der allerletzte Flug des Überschall-Passagierflugzeugs Concorde statt. Die Maschine mit der Kennung G-BOAF startete am 26. November 2003 unter Leitung von Chefpilot Mike Bannister von London-Heathrow ins Museum nach Filton nahe Bristol.

Eisenbahn

Bristol Das britische Schienennetz ist weitgehend auf London zentriert. Insgesamt acht große Kopfbahnhöfe in der Innenstadt bilden das Zentrum des englischen Bahnnetzes. Diese sind: Charing Cross, Euston, King's Cross, Liverpool Street, Paddington, St Pancras, Victoria und Waterloo. Hinzu kommt der Durchgangsbahnhof London Bridge. Geringere Bedeutung haben die Bahnhöfe Cannon Street, Fenchurch Street, Marylebone und Moorgate. Der Bahnhof Clapham Junction im Stadtteil Wandsworth ist außerhalb Großbritanniens zwar relativ unbekannt, ist aber mit 2.000 Zugbewegungen täglich der meistbefahrene Bahnhof Europas. Von Waterloo fährt zudem der Eurostar, der durch den Eurotunnel London mit Paris und Brüssel verbindet. In einigen Jahren, wenn die Hochgeschwindigkeitsstrecke Channel Tunnel Rail Link nach London fertig gestellt ist, werden die Eurostar-Züge im Bahnhof St. Pancras enden. Zusätzlich entstehen die Eurostar-Bahnhöfe Stratford International im Stadtteil Stratford und Ebbsfleet im Nordwesten von Kent. Fast alle Vorortszüge enden in einem der Kopfbahnhöfe. Ausnahme ist Thameslink, eine S-Bahn-ähnliche Strecke in Nord-Süd-Richtung durch die Innenstadt. Eine weitere Verbindung in Ost-West-Richtung namens Crossrail befindet sich in der Planungsphase.

U-Bahn und Straßenbahn

Crossrail Die London Underground (the Tube), deren erstes Teilstück am 10. Januar 1863 eröffnet wurde, ist die älteste und mit einer Länge von 415 Kilometern auch die längste U-Bahn der Welt. Südlich der Themse gibt es weitaus weniger U-Bahnlinien als im Norden. Der Grund liegt in der für den Tunnelbau ungünstigen Geologie südlich des Flusses. Der Süden von London wird stattdessen mit einem engmaschigen Netz von oberirdischen Vorortseisenbahnen erschlossen. Die Docklands Light Railway, eine vollautomatische Stadtbahn, erschließt das ehemalige Hafengebiet Docklands. Mehrere Verlängerungen befinden sich in Bau oder sind geplant. Am 23. März 1861 fuhr die erste Pferdestraßenbahn durch London und am 4. April 1901 die erste elektrische Straßenbahn. Der Betrieb ist am 5. Juli 1952 eingestellt worden. Nach einer Zwangspause von fast 50 Jahren wurde am 10. Mai 2000 die Straßenbahn in London wieder eingeführt; Tramlink erschließt den südlichen Stadtteil Croydon und umliegende Gebiete. Geplant ist zudem eine Straßenbahnlinie durch das Stadtzentrum (Camden Town/ King's Cross - Euston - Waterloo - Elephant & Castle - Brixton/ Peckham).

Straßenverkehr

Auch der Straßenverkehr konzentriert sich auf London. Die wichtigsten Fernverkehrsstraßen und Autobahnen treffen in London aufeinander (siehe auch Straßensystem in Großbritannien). In den Außenbereichen von Greater London beginnen folgende Autobahnen: M1 nach Norden, M11 nach Nordosten, M2 und M20 nach Südosten, M23 nach Süden, M3 nach Südwesten, M4 nach Westen und M40 nach Nordwesten. Alle Autobahnen werden durch die M25 miteinander verbunden, eine rund um Greater London verlaufende Ringautobahn. Um das Stadtzentrum herum führt eine Ringstraße, die sich aus der A406 (North Circular Road) und der A205 (South Circular Road) zusammensetzt. A205 Im Februar 2003 führte Transport for London die City-Maut London Congestion Charge ein. Das Befahren der Mautzone in der Innenstadt mit PKWs und LKWs kostet acht Pfund (bis Juli 2005 fünf Pfund). Ausgenommen sind Busse, Taxis, Feuerwehr, Polizei, Ambulanzen, Fahrräder, Motorräder und mit Alternativenergien betriebene Fahrzeuge. Seit der Einführung hat sich der motorisierte Verkehr um etwa ein Drittel reduziert.

Busse und Taxen

Charakteristisch für London sind zudem die roten Doppeldeckerbusse. Der Busverkehr ist vollständig privatisiert; die einzelnen Gesellschaften sind aber gesetzlich dazu verpflichtet, ihre Busse im traditionellen Rot anzustreichen. Die alten Routemaster-Doppelstockbusse sind bis circa 2006 noch unterwegs und werden allmählich durch Gelenkbusse (bendy buses) von Mercedes-Benz ersetzt. Zwischen dem 16. Mai 1931 und dem 8. Mai 1962 verkehrten Trolleybusse in der Stadt. London ist auch bekannt für die schwarzen Taxis. Um die begehrten Taxilizenzen für die Innenstadt zu erhalten, müssen die zukünftigen Fahrer einen anspruchsvollen Test bestehen. Dabei müssen sie sämtliche Straßen in einem Radius von sechs Meilen rund um Charing Cross auswendig kennen. Die Taxis in den Außenbezirken sind weniger stark reglementiert.

Bildung

Universitäten

Charing Cross Die Universitäten und Hochschulen in London können auf eine lange Geschichte zurückblicken. London ist auch die Stadt mit den meisten Studenten. Die Universitäten Londons können in zwei Gruppen eingeteilt werden. Die föderal organisierte University of London ist mit über 100.000 Studenten die größte Universität Europas. Sie besteht aus über 50 Colleges und Instituten, die über einen hohen Grad an Autonomie verfügen. Die größten und prestigeträchtigsten Colleges sind University College London, Imperial College, King's College, Queen Mary und die London School of Economics and Political Science. Kleinere Schulen und Institute sind auf bestimmte Wissensgebiete spezialisiert, wie die School of Oriental and African Studies, das Institute of Education und das Birkbeck College. Daneben existieren weitere Universitäten, die nicht der University of London angeschlossen sind. Einige waren früher Technische Hochschulen, bis sie 1992 durch eine Gesetzesänderung den Status einer Universität erhielten wie z.B. die University of East London , während andere lange vor der der Gründung der University of London entstanden waren. Zu diesen zählen die City University im historischen Stadtzentrum, die Middlesex University im Norden Londons und die Brunel University im Westen Londons.

Kunstschulen

Brunel University London ist das britische Zentrum der künstlerischen Ausbildung. Die vier Konservatorien sind das Royal College of Music, die Royal Academy of Music, das Trinity College of Music und die Guildhall School of Music and Drama. Auf die Schauspielerei spezialisiert sind die Royal Academy of Dramatic Arts (RADA), und die Central School of Speech and Drama. Mit Kunst befassen sich das Central Saint Martins College of Art and Design, die Chelsea School of Art und die Camberwell School of Art (alle Bestandteil der University of the Arts), daneben auch das Goldsmith's College und die Slade School of Art (beide Bestandteil der University of London) sowie das Royal College of Art und die Wimbledon School of Art. Die ehemalige Hornsey School of Art ist heute ein Teil der Middlesex University.

Medizin und Forschung

Es gibt zahlreiche medizinische Fakultäten in London. Einige bestehen schon seit Jahrhunderten, darunter Queen Mary's School of Medicine and Dentistry, Guy's Hospital und St Thomas' Hospital. Das Imperial College ist ein führendes Zentrum der wissenschaftlichen Forschung und ist von der Reputation her mit dem MIT zu vergleichen. Ebenfalls von Bedeutung ist die Royal Institution.

Persönlichkeiten

London ist der Geburtsort zahlreicher prominenter Persönlichkeiten. Zu den bekanntesten gehören unter anderem mehrere britische Monarchen, die Premierminister Benjamin Disraeli, Clement Attlee, John Major, der Fußballer David Beckham, die Popsänger David Bowie, Phil Collins und Elton John, die Schauspieler Charlie Chaplin, Hugh Grant und Peter Ustinov, der Regisseur Alfred Hitchcock, der Theologe Thomas Morus, der Astronom Edmond Halley, die Supermodels Naomi Campbell und Kate Moss. Siehe auch: Liste der Persönlichkeiten aus London

Literatur


- Chris Ellmers and Alex Werner: Dockland life : a pictorial history of London's docks 1860 - 2000, Museum of London., NA (1. Aufl. 1991) Edinburgh [u.a.] : Mainstream 2000, 221 S., ISBN 1-8401-8318-7
- Doreen Evenden: The midwives of seventeenth-century London, Cambridge [u.a.] : Cambridge University Press 2000, 260 S., ISBN 0-521-66107-2
- Edward Impey and Geoffrey Parnell: The Tower of London. The official illustrated history, London : Merrell 2000, 128 S., ISBN 1-85894-106-7
- Ralf Nestmeyer: "London. Ein Reisehandbuch." Michael-Müller-Verlag, Erlangen 2004, ISBN 3-89953-187-6
- London suburbs, Einführung von Andrew Saint, London : Merrell Holberton [u.a.] 1999, 240 S., ISBN 1-85894-077-x
- Dale H.Porter: The Thames embankment : environment, technology, and society in Victorian London, Ohio : University of Ohio, Akon Press 1998. - XVI, 318 S., ISBN 1-88483-628-3
- Malcolm Thick, The Neat House gardens : early market gardening around London, Totnes, Devon : Prospect Books 1998, 175 S., ISBN 0-907325-78-5

Weblinks


- [http://www.london.gov.uk/ Offizielle Seite der Stadt London] (englisch)
- [http://www.routenplaner24.de/city/,0,,London,GB,-208614.957929,271607.213926.htm Stadtplan von London]
- [http://www.londonleben.co.uk Deutsche Seite mit vielfältigen Informationen über London]
- [http://dmoz.org/World/Deutsch/Regional/Europa/Vereinigtes_K%c3%b6nigreich/England/St%c3%a4dte/London/ Linkliste zu London] Kategorie:Ort in England Kategorie:Hauptstadt in Europa Kategorie:Ort mit Seehafen als:London fiu-vro:London ja:ロンドン ko:런던 ms:London simple:London th:ลอนดอน zh-min-nan:London

Heinrich VIII. (England)

Heinrich VIII. (
- 28. Juni 1491 in Greenwich; † 28. Januar 1547 in London) war vom 22. April (gekrönt am 24. Juni) 1509 an bis zu seinem Tod am 28. Januar 1547 König von England. Er wurde 1542 auch König von Irland, das er vorher als Lord regiert hatte.

Leben

Als erster Sohn von König Heinrich VII. und Elisabeth von York wurde er nach dem Tod seines älteren Bruders Arthur Tudor Prinz von Wales. Ein Dispens des Papstes war nötig, um ihm die Hochzeit mit der Witwe seines Bruders, Katharina von Aragón, zu erlauben. Sie gebar ihm die Kinder Heinrich (
- 1. Januar 1511 - † 22. Februar 1511), Heinrich (
- /† November 1513) und Maria I. (28. Februar 1516 - † 17. November 1558). Da Katharina ihm nicht den gewünschten männlichen Thronfolger schenkte, verlangte Heinrich die Scheidung von Katharina, gestützt auf ein Gutachten Stephen Gardiners, das die Ehe mit der Witwe seines Bruders als von Anfang an nichtig erklärte. Papst Clemens VII. verweigerte dem jedoch unter dem Druck von Katharinas Neffen Karl V. seine Zustimmung. Daraufhin beanspruchte Heinrich die Suprematie der Krone über die Kirche in England und trennte sie von der Katholischen Kirche. Durch die Suprematsakte von 1534, die erneut durch eine Schrift Gardiners gerechtfertigt wurde, schuf Heinrich die Anglikanische Kirche, als deren Oberhaupt seither die englischen Könige fungieren. Heinrichs lange Rivalität mit König Franz I. von Frankreich wurde durch das Bündnis Frankreichs mit Schottland sehr bedrohlich, da beides katholische Länder waren. Er und Franz trafen sich 1520 bei Calais auf dem Field of the Cloth of Gold (Cloth of Gold war ein Gewebe, in das dünne Fasern aus Gold in traditionelle Materialien, häufig Seide, verwoben wurde. Es wurde für zeremonielle Kleidung oder als Baldachin für den Thron benutzt). 1546 wurde letztendlich Frieden mit Frankreich geschlossen. Heinrich VIII. verstärkte die englische Seemacht und gründete eine effiziente Marine. Sein Flaggschiff, die Mary Rose, sank jedoch am 19. Juli 1545, während eines Gefechts mit den Franzosen, nach langer und erfolgreicher Fahrt beim Auslaufen aus dem Hafen von Portsmouth vor den Augen Heinrichs. In den 1980ern wurde das Schiff geborgen und gab wertvolle archäologische Hinweise auf diese Periode. Heute wird es in Portsmouth ausgestellt. Heinrich VIII gilt nicht zu Unrecht als Prototyp des Renaissance-Herrschers. Er war gebildet, sprach mehrere Sprachen und korrespondierte mit Humanisten wie Erasmus von Rotterdam. Für seine Streitschrift zur Verteidigung des rechten, katholischen Glaubens, verlieh der Papst ihm den Titel "Verteidiger des Glaubens". Er war musikalisch und komponierte. Im Tanzen, Ringen, Jagen und diversen Waffenübungen tat er sich ebenso hervor wie in der Urform des Tennis und wohl auch des Fußballs (es existiert jedenfalls eine Rechnung für Fußballschuhe für ihn). Während seines ganzen Lebens war der König ein begeisterter Glücksspieler, der unter anderem Würfel- und Kartenspiele mochte. Es wird behauptet, dass er sogar während der Geburt Elisabeths gespielt hätte. Er war auch für seine sechs Frauen berühmt. Im Englischen gibt es den Abzählreim "Divorced, beheaded, died. Divorced, beheaded, survived" (Geschieden, Geköpft, gestorben. Geschieden, geköpft, überlebt), der sich auf diese sechs Frauen bezieht. Nach seiner Scheidung von Katharina von Aragon und der Trennung der Englischen Kirche von Rom heiratete er am 25. Januar 1533 Anne Boleyn. Anne, der er in der Werbungszeit wunderbare Liebesbriefe geschrieben hatte, gebar ihm ein Mädchen, Elisabeth I. (
- 7. September 1533 - † 24. März 1603). Das zweite Kind wäre ein Junge gewesen, doch erlitt Anne eine Fehlgeburt. Da sie es weder verstand, Heinrich bei Laune zu halten, noch ihm den ersehnten männlichen Thronerben schenkte, wurde sie unter dem Vorwand des vielfachen Ehebruches angeklagt und zusammen mit ihren angeblichen Liebhabern (einer davon war z.B. ihr Bruder) enthauptet. Die nächste Frau in Heinrichs Leben, die bereits vor dem Ende ihrer Vorgängerin an Heinrichs Seite stand, war Jane Seymour, die ihm einen kränklichen Sohn Eduard VI. (
- 12. Oktober 1537 - † 6. Juli 1553) schenkte. Sie starb kurz nach der Geburt des Kindes am 24. Oktober 1537 vermutlich an Kindbettfieber. Heinrich heiratete erst am 6. Januar 1540 widerstrebend erneut, auf Betreiben seines Kanzlers Thomas Cromwell. Später wurde Cromwell, wie seine Vorgänger Morus und Thomas Wolsey, des Landesverrates angeklagt. Diese von Cromwell vermittelte, vierte Frau war die deutsche Protestantin Anna von Kleve. Heinrich hatte sie vor ihrer Hochzeit nur auf einem Gemälde gesehen und konnte sie von Anfang an nicht leiden. Bereits im Juli 1540 ließ er die Ehe wieder annullieren. Anna von Kleve lebte nach der Scheidung in England und baute einen sehr liebevollen Kontakt zu Heinrichs Kindern auf. Pikanterweise bewohnte sie Hever Castle, also den ehemaligen Besitz der Familie Boleyn. Sie überlebte Heinrich um 10 Jahre. Die folgende Ehe mit der jungen Katharina Howard, einer Cousine Anne Boleyns, wurde noch im Scheidungsmonat am 28. Juli 1540 geschlossen und war wohl von Seiten Heinrichs eine typische Altersvernarrtheit. Katharina konnte nicht besonders gut mit ihm umgehen, zumal Heinrich zu dieser Zeit bereits alles andere als eine angenehme Erscheinung war. Sie wurde, anders als Anne Boleyn, vollkommen zu recht des Ehebruchs angeklagt und am 13. Februar 1542 enthauptet. Seine letzte Frau Catherine Parr, eine reifere Frau, die schon zweimal verwitwet war, heiratete er am 12. Juli 1543. Sie überlebte ihn allerdings nur um etwas mehr als ein Jahr, weil Heinrich rechtzeitig starb. Ihr eigener Kopf in Fragen der Religion und ihr Widerspruchsgeist hätten sie im anderen Fall bald den Kopf gekostet. Nach Heinrichs Tod heiratete sie Thomas Seymour und starb am 5. September 1548 an den Folgen der Geburt ihrer Tochter Mary. Dies ist ein weiterer Beleg für den schlechten gesundheitlichen Zustand Heinrichs VIII. der bei seinen letzten beiden Frauen (Anna von Kleve kommt mangels Gelegenheit nicht in Betracht) keine Kinder mehr zeugen konnte. Es ist bekannt, dass Heinrich in seinem späteren Leben stark übergewichtig war und möglicherweise an Gicht, Syphilis und/oder Diabetes litt. Als er noch jünger war, soll er jedoch ein lebhafter Mann gewesen sein. Sein Übergewicht stammte von einem Turnierunfall aus dem Jahr 1536. Er litt an einer Unterschenkelwunde, die ihn zwar nicht von Übungen abhielt, jedoch fortschreitend vereiterte und wahrscheinlich indirekt zu seinem Tod führte. Heinrich starb 1547 in London und wurde in Windsor begraben. Bei seinem Tod hinterließ er drei Kinder, die, wie von ihm testametarisch festgelegt nacheinander auf den englischen Thron kamen: Eduard VI., Maria I. und Elisabeth I.

Heinrich in Film und Musik

Über Heinrich und seinen Hofstaat wurden viele Filme gedreht. Zwei, die hier Erwähnung finden sollen, sind Das Privatleben von Heinrich VIII. von 1933 mit Charles Laughton und die BBC-Fernsehserie Die Sechs Frauen Heinrichs VIII. von 1972 mit Keith Michell. Der Yes-Keyboarder Rick Wakeman veröffentlichte 1972 ein Konzeptalbum mit dem Titel The Six Wives Of Henry VIII.. Wakeman widmete jeder von der sechs Ehefrauen Heinrichs einen Song und versuchte nach eigenen Angaben, die Beziehung des Königs zu seinen Gemahlinnen musikalisch umzusetzen. Das Album verkaufte sich millionenfach und wird von vielen Kritikern als Wakemans bestes Soloalbum angesehen.

Weblinks


- [http://www.mittelalter-genealogie.de/mittelalter/koenige/england/heinrich_8_koenig_von_england_+_1547.html genealogie-mittelalter.de]
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Heinrich VIII. Heinrich VIII. Kategorie:Gestalten der Reformation Kategorie:Mann Kategorie:Geboren 1491 Kategorie:Gestorben 1547 ja:ヘンリー8世 (イングランド王) ko:헨리 8세 simple:Henry VIII of England

König

Der Titel König ist vom Wort kon oder konr abgeleitet, welches generosus und vornehm bedeutet. Der Begriff hat also nichts mit der Funktion zu tun, sondern mit dem Status der Familie. Der König ist also zunächst ein Mann aus vornehmer Familie. Damit korrespondiert lat. genus, ahd. kuni und mhd küne, was soviel wie 'Geschlecht, Dynstie, Familie, Stamm' bedeutet. Der König ist wortwörtlich jemand, der von einer bestimmten (zur Herrschaft vorrangig qualifizierten) Familie abstammt. Später bezeichnet der Königstitel den nach dem des Kaisers höchsten monarchischen Würdenträger eines souveränen Staates. Im Europa des Mittelalters und der frühen Neuzeit war der König in der Regel höchster Souverän seines Landes: Oberhaupt der Regierung, oberster Richter und Gesetzgeber in einer Person. Darüber hinaus nahm er in manchen Staaten – beispielsweise in England – die Funktion eines geistlichen Oberhaupts wahr. In modernen Monarchien ist der König meist Staatsoberhaupt mit repräsentativen und zeremoniellen Aufgaben.

König bei den Wikingern

Allgemeines

In den Quellen werden eine ganze Reihe verschiedener Arten von Königen aufgeführt: Könige, Kleinkönige, Heerkönige und Seekönige. Letztere besaßen kein Herrschaftsgebiet. Die Quellen der frühen Zeit schweigen sich über Stellung und Funktion des Königs aus. Auch weiß man nicht, wie man ursprünglich König wurde. Allerdings spricht viel dafür, dass am Anfang ein Wahlkönigtum bestanden hat. Es spricht viel dafür, dass immer Personen aus den vornehmsten Familien und schließlich der Familie des Vorgängers zur Wahl standen, so dass sich allmählich ein Erbkönigtum entwickelte. Bei diesem Vorgang spielte neben der Schaffung eines Zentralkönigtums durch Harald Hårfagre die Kirche eine besondere Rolle, indem sie König Olav Haraldsson zum Heiligen erklärte, der sein göttlich legitimiertes Königsheil auf seine Nachkommen überträgt. Harald Hårfagre stammte von einem Kleinkönig ab, konnte aber ein Oberkönig werden. Es ist unbekannt, ob diese Könige ihr Königtum auf den Familienstamm oder auf ihre militärische Stärke gründeten. Harald jedenfalls baute vor allem auf seine Militärmacht. Die war aufwendig zu unterhalten, weshalb er in großem Umfang Bauern enteignete. Torbjørn Hornklove dichtet über Harald:
:Ich glaube, Du kennst den König / der auf den Schiffen wohnt / der Herr der Nordmänner / Gebieter über tiefe Schiffe / mit blutbespritzten Spanten / und roten Schilden, / geteerte Ruder / und ein Zelt aus Gischt.
Das ist die Beschreibung eines typischen Wikingerkönigs. Offenbar hatten fremde Vorbilder ihn dazu gebracht, dass er eine andere Art von König sein wollte. So könnte auch an ein Gerichtskönigtum gedacht gewesen sein. Torbjørn Hornklove bezeichnet in der Glymdrápa Haralds Gegner als hlennar = Diebe, was ein Hinweis auf den Versuch, Recht und Ordnung durchzusetzen, gedeutet werden könnte. Der Ausdruck wird aber eher nur eine Herabsetzung der Feinde bedeuten. Der König hatte eine große Zahl an Schiffen und Mannschaften zu unterhalten. Dazu benötigte er verschiedene Arten von Einkünften. Eine davon waren die Königshöfe, die an der Küste aufgereiht waren und aus Enteignungen stammten. Diese Stellen zahlten ihre "Steuer" dadurch, dass sie den König mit Mannschaft für eine gewisse Zeit mit Kost und Logis beherbergten. Es handelte sich also um ein Reisekönigtum. Das entspricht ganz der Art, wie die übrigen Wikingkönige z.B. in Irland vorgingen. Der Vorteil der Bauern war, dass der König andere Räuber fernhielt, so dass die Belastung auf viele Bauern verteilt überschaubar war. Die Funktion des Königs beschränkte sich auf die Vertretung des Gesamtstaates nach außen, auf das Heerwesen und die Verwaltung, soweit sie für die Gesamtheit erforderlich war.

Andere Königsdefinitionen

Der Kleinkönig war eher ein Häuptling in einem eng begrenzten Raum, der daher nicht umherzog, sondern seine Einnahmen an seinen Sitz angeliefert bekam. Der Unterkönig, auch Skattkönig (Steuerkönig) genannt, war ein mediatisierter König, der zwar in seinem Machtbereich weitgehende Souveränität besaß, aber einen Oberkönig anerkennen musste, dem er abgabepflichtig war und der die Reichseinheit wahrte und für die Gesamtverteidigung zuständig war. Der Heerkönig und der Seekönig waren eigentlich Feldherren in unserem Sinne. Sie sammelten Schiffe und Mannschaft um sich und zogen zu Plünderungszügen aus. Sie waren aber an bestimmte Regeln in ihrer Befehlsgewalt gebunden. Insbesondere gab es ungeschriebene Gesetze über die Verteilung der Beute, an die sie sich zu halten hatten. Das galt übrigens auch für die fränkischen Könige in der frühen Zeit. Der Heerkönig war während der Völkerwanderungszeit gleichzeitig Identifikationsfigur. Die germanischen gentes sind nach heutiger Ansicht durchaus multiethnisch gewesen. Sie erhielten ihre Identität durch die Zugehörigkeit zu einem bestimmten Heerkönig und dessen Familie, an deren Seite sie kämpften und deren Traditionen sie übernahmen. Die frühmittelalterliche ethnische Terminologie ist nicht kulturell, linguistisch oder geographisch, sondern militärisch und politisch. Die Ethnie war also nicht eine objektive Kategorie mit einer präzisen Definition, sondern ein subjektiver Prozess, durch den sich die Individuen selbst und auch die anderen definierten, und zwar in bestimmten Situationen, besonders im Zusammenhang mit Konflikt und Krieg. Die ethnischen Gruppen veränderten sich daher schnell und definierten sich auch um und zwar mit verblüffender Schnelligkeit. Alle diese Königsbezeichnungen dürften sekundär und erst in der Wikingerzeit entstanden sein, also im 8. Jh. Der Begriff "König" für einen Herrscher in einem Gebiet ist aber offenbar älter. Wahrscheinlich haben Söhne von Königen, die zum Wikingern auszogen, den Königstitel für ihre Heerfahrt angenommen.

Thronfolgeregelungen

Sobald der Königstitel erblich geworden war, waren offenbar seine männlichen Nachkommen gl