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| Corazon Aquino |
Corazon AquinoCorazón Cojuangco Aquino, geboren als María Corazón Sumulong Cojuangco ( - 25. Januar 1933 in Manila), weithin als Cory Aquino bekannt, war die Präsidentin der Philippinen von 1986 bis 1992.
Sie war die Ehefrau des populären Oppositionssenators Benigno Aquino Jr.. Als dieser am Flughafen von Manila einem Anschlag zum Opfer fiel, als er 1983 aus dem Exil zurückkehrte, wurde Cory Aquino die neue Hoffnung für die Opposition unter der Diktatur Ferdinand Marcos'. Sie übernahm den Vorsitz des Laban Parteibündnisses und trat gegen Marcos bei den Wahlen vom Februar 1986 an. Sowohl der Diktator Marcos als auch die Herausforderin Aquino reklamierten danach den Sieg für sich und hielten am 25. Februar ihre Amtseinführung ab. Bei den anschließenden wachsenden Unruhen verweigerten sowohl das Militär als auch die USA Marcos die Unterstützung und er ging ins Exil in die USA. Aquino übernahm das Präsidentenamt. 1992 verzichtete sie zugunsten Fidel Ramos auf eine Kandidatur für eine weitere Amtsperiode.
Siehe auch: Gelbe Revolution
Weblinks
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Aquino, Corazon
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ja:コラソン・アキノ
25. JanuarDer 25. Januar (in Österreich: 25. Jänner) ist der 25. Tag des Gregorianischen Kalenders - somit bleiben 340 Tage (in Schaltjahren 341 Tage) bis zum Jahresende.
Ereignisse
- 750 - die Umayyaden werden in der Schlacht am Großen Zab (seit dem 16. Januar) entscheidend geschlagen
- 1442 - Nürtinger Vertrag zur Teilung des Landes Württemberg zwischen Ludwig I. und seinem Bruder Ulrich V.
- 1774 - London. David Low eröffnet das erste Hotel der Welt
- 1890 - Der Deutsche Reichstag lehnt mit 167 zu 98 Stimmen eine Regierungsvorlage zur Verlängerung des Sozialistengesetzes auf unbestimmte Zeit ab.
- 1952 - Island. Tod von Staatspräsident Sveinn Bjørnsson.
- 1955 - UdSSR beendet Kriegszustand mit Deutschland mit dem "Erlaß des Präsidiums des Obersten Sowjets der UdSSR"
- 1971 - Putsch in Uganda
- 1974 - UN-Truppen rücken in die von den Israelis frei gemachten Stellungen am Sueskanal ein.
- 1987 - Bei der Bundestagswahl in Deutschland wird die Regierungskoalition aus CDU/CSU und FDP in ihrem Amt bestätigt
- 1993 - Offizieller Besuch von Bundeskanzler Helmut Kohl in den Niederlanden
- 1995 - Albanien unterzeichnet mit der NATO ein individuelles Partnerschaftsabkommen.
- 1995 - Bulgarien. Shan Videnov wird Ministerpräsident.
- 1996 - Deutschlands Bundespräsident Roman Herzog auf Staatsbesuch in Äthiopien.
- 2001 - Armenien und Aserbaidschan werden Mitglieder des Europarats.
- 2002 - In Kabul findet ein Treffen zwischen dem UN-Generalsekretär Kofi Annan und dem afghanischen Regierungschef Hamid Karzai statt.
- 2002 - Indien testet eine atomare Kurzstreckenrakete mit einer Reichweite bis 700 km.
- 2004 - Georgien. Micheil Saakaschwili wird Staatspräsident
Wirtschaft
- 1949 - UdSSR, Bulgarien, Polen, Rumänien, Tschechoslowakei und Ungarn gründen die Wirtschaftsgemeinschaft COMECON (Council for Mutual Economic Assistance).
- 1984 - Der Apple Macintosh wird vorgestellt.
Wissenschaft und Technik
- 1977 - Frankreich. In den Pyrenäen geht weltweit das erste Solarkraftwerk in Betrieb.
- 2004 - Landung der Sonde Opportunity auf dem Planeten Mars.
Kultur
- 1694 - Uraufführung der Oper Xerse von Giovanni Bononcini im Tordinona in Rom.
- 1782 - Uraufführung der Oper Armida abbandonata von Luigi Cherubini in Florenz.
- 1861 - Uraufführung der Operette Les Musiciens d'orchestre von Léo Delibes am Théâtre des Bouffes-Parisiens in Paris.
- 1884 - Uraufführung der Operette Gasparone von Karl Millöcker am Theater an der Wien in Wien.
- 2002 - Magnus Manske-Tag, Einführung der Wikipedia Software Version 2.
Religion
Katastrophen
- 1939 - Erdbeben der Stärke 8,3 in Chillan (Chile) fordert rund 28.000 Todesopfer.
- 1990 - New York, USA. Einer Boeing 707 der Luftfahrtgesellschaft Avianca geht beim Anflug auf den John F. Kennedy International Airport der Treibstoff aus. Beim Absturz sterben 73 Menschen, 74 werden gerettet.
- 1999 - Erdbeben der Stärke 6,2 in Kolumbien, 1.185 Tote
Sport
- Einträge im Bereich Formel 1 siehe Formel 1.
- Einträge von Leichtathletik-Weltrekorden s. u. der jeweiligen Disziplin unter Leichtathletik.
- 1997 - In Stuttgart gewinnen die Brüder Vitali und Wladimir Klitschko ihre Boxkämpfe gegen Mike Acklie bzw. Troy Weida jewils vorzeitig durch KO.
Geboren
- 1459 - Paul Hofhaimer, österreichischer Komponist
- 1477 - Anne de Bretagne, Königin von Frankreich
Anne de Bretagne
- 1488 - Georg Truchsess von Waldburg-Zeil, deutscher Heerführer
- 1526 - Adolf I., Herzog von Schleswig-Holstein-Gottorf
- 1540 - Edmund Campion, Mönch im Jesuitenorden und Märtyrer der katholischen Kirche
- 1615 - Govert Flink, holländischer Maler
- 1627 - Robert Boyle, irischer Chemiker und Naturwissenschaftler
- 1630 - Ludwig VI. (Hessen-Darmstadt), Landgraf von Hessen-Darmstadt
- 1635 - Daniel Casper von Lohenstein, deutscher Dichter
- 1695 - Franz Ernst von Hessen-Darmstadt, deutscher Adliger
- 1708 - Pompeo Batoni, italienischer Maler
- 1723 - Mademoiselle Clairon, französische Tragödin
- 1736 - Joseph-Louis Lagrange, italienischer Mathematiker und Astronom
- 1743 - Friedrich Heinrich Jacobi, deutscher Philosoph und Schriftsteller
- 1750 - Johann Gottfried Vierling, deutscher Organist und Komponist
- 1752 - Friedrich Valentin, deutscher Bildhauer
- 1759 - Robert Burns, schottischer Schriftsteller und Poet
- 1776 - Joseph Görres, deutscher Publizist
- 1777 - Karoline Jagemann, deutsche Sängerin
- 1820 - Adalbert Heinrich Graf von Baudissin, deutscher Schriftsteller
- 1825 - George Edward Picket, Major-General in der Armee der Konföderierten Staaten von Amerika
- 1832 - Paul Bronsart von Schellendorff, preußischer General und Kriegsminister
- 1841 - John Arbuthnot Fisher, als 1. Seelord und Admiral prägte er die Royal Navy.
- 1843 - Hermann Amandus Schwarz, deutscher Mathematiker
- 1851 - Jan Blockx, belgischer Komponist
- 1855 - Eduard Meyer, deutscher Althistoriker
- 1866 - Emile Vandervelde, belgischer Politiker
- 1869 - Max Hoffmann, deutscher General
- 1870 - Helge von Koch, schwedischer Mathematiker
Helge von Koch
- 1874 - William Somerset Maugham, englischer Dramatiker, und Schriftsteller
- 1875 - Karl August Nerger, Fregattenkapitän und Träger des Ordens Pour-le-Mérite
- 1876 - Herbert Eulenberg, deutscher Dichter und Schriftsteller
- 1880 - Arthur Schütz, österreichischer Ingenieur und Schriftsteller
- 1880 - Bernhard Raestrup, deutscher Politiker
- 1881 - Elly Heuss-Knapp, deutsche Politikerin, Gründerin des Müttergenesungswerks
- 1881 - Emil Ludwig, deutscher Schriftsteller
- 1882 - Virginia Woolf, britische Schriftstellerin und Idol der Frauenbewegung
- 1886 - Wilhelm Furtwängler, deutscher Dirigent und Komponist
- 1892 - Takeo Takagi, Vizeadmiral der kaiserlich japanischen Marine
- 1894 - Micheil Tschiaureli, georgischer Filmregisseur
- 1895 - Heinrich Landahl, Hamburger Schulsenator
- 1895 - Paolo Marella, Kardinal der römisch-katholischen Kirche
- 1898 - Anton Diel, deutscher Politiker und MdB
- 1899 - Paul-Henri Spaak, belgischer Politiker und Staatsmann
- 1899 - Sleepy John Estes, US-amerikanischer Musiker
- 1900 - Theodosius Dobzhansky, russisch-amerikanischer Genetiker and Evolutionsbiologe
- 1904 - Géza Fried, ungarischer Pianist und Komponist
- 1909 - Reinhold Münzenberg, deutscher Fußballspieler
- 1910 - Henri Louveau, französischer Rennfahrer
- 1913 - Jürgen Aschoff, deutscher Biologe
- 1913 - Witold Lutosławski, polnischer Komponist und Dirigent
- 1916 - Hans Coppi, Mitglied der Widerstandsgruppe Rote Kapelle
- 1917 - Ilya Prigogine, russisch-belgischer Physikochemiker
- 1917 - Jânio Quadros, Staatspräsident von Brasilien
- 1922 - Luigi Luca Cavalli-Sforza, italienischer Biologe, Genetiker
- 1923 - Eva Zeller, deutsche Schriftstellerin
- 1925 - Paul Pörtner, deutscher Dramatiker und Lyriker
- 1926 - Youssef Chahine, ägyptischer Filmregisseur
- 1927 - Antônio Carlos Jobim, brasilianischer Sänger und Komponist
Antônio Carlos Jobim
- 1928 - Eduard Schewardnadse, Außenminister der Sowjetunion und Präsident Georgiens
- 1929 - Benny Golson, US-amerikanischer Jazz-Tenorsaxophonist, Komponist und Arrangeur
- 1929 - Michael Mitchai Kitbunchu, Erzbischof von Bangkok und Kardinal
- 1929 - Robert Faurisson, französischer Professor für Literatur, Revisionist (Holocaustleugner)
- 1930 - Hans-Günther Toetemeyer, deutscher Politiker und MdB
- 1930 - Raymund Schmitt, Präsident des Bezirkstages von Unterfranken
- 1931 - Günter Biermann, deutscher Politiker und MdB
- 1932 - Jochen Brauer, deutscher Musiker
- 1933 - Corazon Aquino, philippinische Staatspräsidentin
- 1935 - António Ramalho Eanes, Präsident von Portugal
- 1937 - Werner Schneyder, österreichischer Kabarettist
- 1938 - Etta James, US-amerikanischer Sängerin
- 1938 - Wladimir Semjonowitsch Wyssozki, russischer Schauspieler, Dicher und Sänger
- 1939 - Otto Wesendonck (Bildhauer), deutscher Bildhauer
- 1940 - Wolfgang Paul (Fußballspieler), deutscher Fußballspieler
- 1942 - Eusébio, portugiesischer Fußballspieler
- 1942 - Martin Dolde, Ingenieur und Kirchenpolitiker
- 1943 - Dagmar Berghoff, deutsche Hörfunk- und Fernsehmoderatorin
- 1943 - Norbert Königshofen, deutscher Politiker und MdB
- 1943 - Roy Black, deutscher Schlagersänger und Schauspieler
- 1944 - Tom Koenigs, deutscher Politiker
- 1945 - Jason Dark, deutscher Trivialautor
- 1946 - Ronnie Brandon, US-amerikanischer Musiker
- 1947 - Anton Mang, Motorradrennfahrer
- 1949 - Paul M. Nurse, britischer Mediziner und Nobelpreisträger
- 1951 - Bill Viola, US-amerikanischer Video- und Installationskünstler
- 1951 - Hans-Jürgen Dörner (Fußballspieler), deutscher Fußballtrainer und -spieler (DDR)
- 1952 - Malan Marnersdóttir, erste feministische färöische Literaturwissenschaftlerin
- 1954 - Richard Finch, US-amerikanischer Musiker
- 1955 - Jürgen Renfordt, deutscher Schlagesänger
- 1955 - Olivier Assayas, französischer Regisseur und Drehbuchautor
- 1955 - Petra Gerster, deutsche Fernsehjournalistin und Moderatorin
- 1957 - Luis Alfredo Garavito Cubillos, kolumbianischer Serienmörder
- 1958 - Alessandro Baricco, italienischer Schriftsteller
- 1958 - Harti Weirather, österreichischer Skirennläufer
- 1958 - Jürgen Hingsen, deutscher Zehnkämpfer
- 1958 - Paulus Manker, österreichischer Schauspieler und Regisseur
- 1962 - Chris Chelios, US-amerikanischer Eishockeyspieler
- 1972 - Pauli Jaks, Schweizer Eishockeyspieler
- 1972 - Silke Rottenberg, deutsche Fußballspielerin
- 1974 - Marek Mastic, slowakischer Eishockeyspieler
- 1975 - Martin Laciga, Schweizer Beachvolleyballspieler
- 1977 - Lidia Chojecka, polnische Leichtathletin
- 1978 - Denis Nikolajewitsch Menschow, russischer Radrennfahrer
- 1980 - Christian Olsson, schwedischer Leichtathlet
- 1981 - Alicia Keys, US-amerikanische Pop- und Soulsängerin
- 1983 - Sarah Günther, deutsche Fußballspielerin
- 1984 - Stefan Kießling, deutscher Fußballspieler
Gestorben
Stefan Kießling
- 390 - Gregor von Nazianz, Bischof und Kirchenlehrer
- 840 - Gregor IV., Papst
- 1138 - Anaklet II. (Gegenpapst), Gegenpapst zu Papst Innozenz II.
- 1138 - Pietro Pierleoni, Gegenpapst zu Papst Innozenz II.
- 1366 - Heinrich Seuse, mittelalterlicher Mystiker
- 1494 - Ferdinand I. (Neapel), König von Neapel
- 1559 - Christian II. (Dänemark), König von Dänemark
- 1586 - Lucas Cranach der Jüngere, deutscher Maler und Graphiker
- 1640 - Robert Burton, englischer Schriftsteller und anglikanischer Geistlicher
- 1681 - Petronio Franceschini, italienischer Komponist
- 1821 - Maciej Kamieński, polnischer Komponist
- 1831 - Ernst August Friedrich Klingemann, deutscher Schriftsteller der Romantik
- 1844 - Jean-Baptiste Drouet d'Erlon, französischer General und Marschall von Frankreich
Jean-Baptiste Drouet d'Erlon
- 1870 - Victor de Broglie, französischer Staatsmann und Diplomat
- 1871 - Wilhelm Weitling, Frühsozialist
- 1884 - Johann Gottfried Piefke, Militärmusiker und Komponist
- 1885 - Alois Emanuel Biedermann, reformierter Theologe aus der Schweiz
- 1907 - René Pottier, französischer Radrennfahrer
- 1908 - Michail Iwanowitsch Tschigorin, russischer Schachspieler
Michail Iwanowitsch Tschigorin
- 1908 - Michail Tschigorin, russischer Schachspieler
- 1912 - Karl Junker, deutscher Maler, Bildhauer und Architekt
- 1936 - Titus Maria Horten, katholischer Priester und Heiliger
- 1947 - Al Capone, legendärer Chicagoer Mafioso während der Prohibition
- 1952 - Sveinn Björnsson, erster Präsident Islands
- 1960 - Ernst Gehrcke, deutscher Physiker
- 1963 - Robert Leibbrand, deutscher KPD-Politiker
- 1972 - Erhard Milch, deutscher Generalfeldmarschall im Dritten Reich
- 1972 - Ludwig Tügel, deutscher Schriftsteller
- 1973 - Elinor Hubert, deutsche SPD-Politikerin
- 1975 - Gottlob Berger, deutscher General. SA- und SS-Mitglied
- 1975 - Yvonne Georgi, deutsche Ballett-Tänzerin und Choreographin
- 1976 - Chris Kenner, US-amerikanischer Sänger und Songschreiber
- 1976 - Erwin Schoettle, deutscher Politiker
- 1990 - Ava Gardner, US-amerikanische Schauspielerin
- 1992 - Raban Adelmann, MdR
- 1992 - Raban Graf Adelmann, deutscher Politiker und MdB
- 1993 - Robert Jacobsen, dänischer Bildhauer
- 1995 - Fritz Dorls, deutscher Politiker
- 1996 - Ruth Berghaus, deutsche Regisseurin des Musiktheaters
- 1996 - Siegfried Sommer, deutscher Schriftsteller
- 1999 - Rudi Glöckner, deutscher Fußballschiedsrichter
- 2004 - Fanny Blankers-Koen, niederländische Leichtathletin und Olympiasiegerin
- 2004 - Miklós Fehér, ungarischer Fußballnationalspieler
- 2005 - Dieter Zehentmayr, österreichischer Karikaturist
- 2005 - Lothar Löffler, deutscher SPD-Politiker und MdB
- 2005 - Max Velthuijs, niederländischer Autor und Zeichner
- 2005 - Netty Witziers-Timmer, niederländische Leichtathletin und Olympiasiegerin
- 2005 - Philip Johnson, US-amerikanischer Architekt
Feier- und Gedenktage
- Kirchliche Gedenktage
- Bekehrung des Hl. Apostels Paulus (katholisch, evangelisch, anglikanisch)
- Sel. Heinrich Seuse, Mönch, Mystiker (katholisch, evangelisch) Im deutschen Sprachgebiet wird der katholische Gedenktag verlegt auf den 23. Januar
- Hl. Gregor von Nazianz, Bischof, Kirchenlehrer (orthodox)
- Namenstage: Adelviva, Amarin, Paul
- Burns Supper zu Ehren des Dichters Robert Burns.
Siehe auch
- 24. Januar - 26. Januar
- 25. Dezember - 25. Februar
- Historische Jahrestage - Zeitskala
- Wikipedia:Glaskugel - Wikipedia:Formatvorlage Tag
0125
ja:1月25日
ko:1월 25일
simple:January 25
th:25 มกราคม
1933
Politik
- 1. Januar: das politische Kabarett Die Pfeffermühle wird in München eröffnet
- 1. Januar: Edmund Schulthess wird zum vierten Mal Bundespräsident der Schweiz
- 2. Januar: Ende der Besetzung Nicaraguas durch US-amerikanisches Militär
- 4. Januar: Adolf Hitler, Kurt Freiherr von Schröder und Franz von Papen (Zentrumspartei) vereinbaren im Düsseldorfer Bankhaus J. H. Stein Vorbereitungen für eine Regierungsübernahme
- 30. Januar: Machtübertragung an Adolf Hitler in Deutschland (Machtergreifung); Hitler bildet eine so genannte Nationale Regierung aus Deutschnationalen und Nationalsozialisten
- 3. Februar: Hitlers erste Ansprache vor Befehlshabern der Reichswehr (Ziel der Außenpolitik: Lebensraum im Osten und dessen rücksichtslose Germanisierung)
- 4. Februar: Die letzte Ausgabe des SPD-Blattes „Vorwärts“ erscheint
- 27. Februar: in der Nacht zum 28. Februar brennt das Reichstagsgebäude in Berlin: Marinus van der Lubbe wird zum Schuldigen erklärt. Repressalien und Verhaftungen sind die Folge; Grundrechte werden aufgehoben
- 28. Februar: Notverordnung „Zum Schutz von Volk und Staat“ erlassen (Reichsbrandverordnung)
- 3. März: Ernst Thälmann verhaftet
- 4. März: In Österreich kommt es aufgrund einer verfahrenstechnischen Unachtsamkeit zur Beschlussunfähigkeit des Parlaments, die Engelbert Dollfuß für einen Staatsstreich nutzt, indem er diese als „Selbstausschaltung des Parlaments“ bezeichnet
- 5. März: Reichstagswahlen. Ergebnis: NSDAP 43,9 %, SPD 18,3 %, KPD 12,3 %, Zentrumspartei 11,2 %, DNVP 8 %
- 15. März: In Wien wird der Nationalrat von der austrofaschistischen Bundesregierung mit Polizeigewalt am Zusammentreten gehindert
- 21. März: Tag von Potsdam. Staatsakt in der Garnisonkirche
- 23. März: Der Deutsche Reichstag verabschiedet das Ermächtigungsgesetz
- 31. März: Das erste Hamburger Konzentrationslager wird im Wittmoor in Hamburg-Lemsahl-Mellingstedt eröffnet
- 31. März: In Österreich verbietet die Dollfuß-Regierung den Republikanischen Schutzbund
- 1. April: Durch die Nationalsozialisten organisierter Boykott jüdischer Geschäfte, Anwaltskanzleien und Arztpraxen
- 10. April: Adolf Hitler erklärte den 1. Mai als „Feiertag der nationalen Arbeit“ zum Staatsfeiertag
- 1. Mai: Der Maifeiertag wird von den Nationalsozialisten eingeführt
- 2. Mai: Gewerkschaften in Deutschland verboten. SA besetzt Gewerkschaftshäuser und verhaftet Mitglieder
- 10. Mai: die Nationalsozialisten verbrennen auf dem Opernplatz in Berlin 20.000 Bücher missliebiger Autoren (Bücherverbrennung)
- 26. Mai: die Kommunistische Partei Österreichs wird von den Austrofaschisten verboten
- 15. Juli: Italien, Deutsches Reich, Frankreich und Großbritannien unterzeichnen Viermächtepakt
- 20. Juli: Der Heilige Stuhl und Deutschland schließen das Reichskonkordat
- 13. August: Le Corbusier verkündet die Charta von Athen
- 19. Oktober: Deutschland tritt aus dem Völkerbund aus
- 29. Oktober: in Teatro de la Comedia in Madrid wird die faschistische Falange Española gegründet
- 11. November: In Österreich wird die 1920 abgeschaffte Todesstrafe für Mord, Brandstiftung und “öffentliche Gewalttätigkeit durch boshafte Beschädigung fremden Eigentums“ wieder eingeführt
- 17. November - US-Regierung unter Franklin Delano Roosevelt erkennt die seit Ende 1922 existierende Sowjetunion völkerrechtlich an.
- 15. Dezember: Zwangsvereinigung der kommunalen Spitzenverbände zum Deutschen Gemeindetag
Kultur
- 2. Januar: Uraufführung der Komödie Design for Living in Cleveland, Ohio
- 3. Februar: Uraufführung der Oper Gevatterin Tod von Rudolf Karel am Landestheater in Brünn (Brno)
- 20. Mai: Uraufführung der Oper Merry Mount von Howard Hansen in Ann Arbor
- 24. Mai: Uraufführung des musikalischen Lustspiels Bezauberndes Fräulein! von Ralph Benatzky im Deutschen Volkstheater in Wien
- 30. September: Uraufführung der Operette Zwei Herzen im Dreivierteltakt von Robert Stolz in Zürich
- 23. Dezember: Uraufführung der Operette Clivia von Nico Dostal am Theater am Nollendorfplatz in Berlin
Katastrophen
- 10. Februar: Gasometerexplosion in Neunkirchen/Saar. Das Unglück fordert 68 Tote und 190 Verletzte
- 2. März: Erdbeben der Stärke 8,4 in Sanriku, Japan, 2.990 Tote
- 11. März: Erdbeben unbekannter Stärke in Long Beach, Kalifornien, USA, 115 Tote
- 4. April: New Jersey, USA. Ein US-amerikanisches Luftschiff kam in einen Sturm und stürzte ab. 73 Tote
- 25. August: Erdbeben der Stärke 7,4 in der Republik China, ca. 10.000 Tote
Sport
Einträge von Leichtathletik-Weltrekorden siehe unter der jeweiligen Disziplin unter Leichtathletik.
- 1. Januar: Die deutsche Fußball-Nationalmannschaft verliert ihr Länderspiel gegen Italien in Bologna mit 1:3
- 11. Juni: Fortuna Düsseldorf gewinnt die deutsche Meisterschaft gegen FC Schalke 04 mit 3:0: Deutscher Meister (Fußball) 1932/33
- 1. Januar: Joe Orton, britischer Dramatiker († 1967)
- 2. Januar: Peter Ulmer, deutscher Jurist
- 2. Januar: Eva Kerbler, österreichische Schauspielerin
- 3. Januar: Maxie Wander, deutsche Fotografin, Journalistin, Drehbuchautorin und Schriftstellerin († 1977)
- 4. Januar: Ilia II., georgisch-orthodoxer Patriarch
- 5. Januar: Dalida, Schlagersängerin und Schauspielerin († 1987)
- 6. Januar: Emil Steinberger, Schweizer Kabarettist, Schriftsteller, Regisseur und Schauspieler
- 8. Januar: Juan Marsé, spanischer Schriftsteller
- 9. Januar: Wilbur Smith, britischer Schriftsteller
- 9. Januar: Helmut Schäfer (Politiker), deutscher Politiker
- 10. Januar: Akira Miyoshi, japanischer Komponist
- 16. Januar: Susan Sontag, US-amerikanische Schriftstellerin, Essayistin und Publizistin († 2004)
- 18. Januar: John Boorman, britischer Regisseur, Drehbuchautor, Produzent
- 18. Januar: Jean Vuarnet, ehemaliger französischer Skirennläufer
- 20. Januar: Don Thompson, britischer Leichtathlet und Olympiasieger
- 20. Januar: Earl Grant, US-amerikanischer Sänger und Gitarrist († 1970)
- 23. Januar: Chita Rivera, US-amerikanische Schauspielerin und Tänzerin
- 24. Januar: Johannes Fischer (Musiker), deutscher Kirchenmusiker und Komponist († 2005)
- 24. Januar: Erwin Waldner, ehemaliger deutscher Fußballspieler
- 25. Januar: Corazon Aquino, Präsidentin der Philippinen
- 26. Januar: Javier Lozano Barragán, Bischof von Zacatecas und Kardinal
- 29. Januar: Sacha Distel, französischer Chansonnier und Komponist († 2004)
- 31. Januar: Joachim Herrmann (Rechtswissenschaftler), deutscher Rechtswissenschaftler
- 1. Februar: Buddhadev Das Gupta, Meister im Spielen der Nordindischen Klassischen Musik
- 2. Februar: Than Shwe, Staatschef von Myanmar
- 3. Februar: Miloš Milutinović, ehemaliger jugoslawischer Fußballspieler und Trainer († 2003)
- 3. Februar: Heinrich Übleis, österreichischer Jurist und Politiker (SPÖ)
- 3. Februar: Varetta Dillard, US-amerikanische Rhythm and Blues-Sängerin († 1993)
- 3. Februar: John Edmondson, US-amerikanischer Komponist
- 3. Februar: Paul S. Sarbanes, US-Senator des Bundesstaates Maryland
- 5. Februar: Claude King, US-amerikanischer Country-Sänger
- 8. Februar: Josef Taus, österreichischer Wirtschaftsjurist, Manager und Politiker
- 10. Februar: Gottfried Arnold (Politiker), ehemaliger CDU Bundestagsabgeordneter
- 12. Februar: Carlos Alberto Peronace, argentinischer Schachproblemkomponist († 1990)
- 13. Februar: Constantin Costa-Gavras, griechischer Regisseur
- 13. Februar: Paul Biya, Präsident von Kamerun
- 13. Februar: Kim Novak, US-amerikanische Filmschauspielerin
- 14. Februar: Helmut Leherbauer, österreichischer Maler († 1997)
- 14. Februar: Míla Myslíková, tschechische Schauspielerin († 2005)
- 14. Februar: Robert Shea, US-amerikanischer Schriftsteller († 1994)
- 15. Februar: Günter Schluckebier, ehemaliges Mitglied des Deutschen Bundestages († 2002)
- 18. Februar: Yoko Ono, japanisch-amerikanische Künstlerin und Sängerin
- 18. Februar: Gerhard Frey, rechtsextremer Politiker
- 21. Februar: Nina Simone, Jazz- und Bluessängerin, Pianistin und Songschreiberin († 2003)
- 21. Februar: Bob Rafelson, US-amerikanischer Filmregisseur
- 22. Februar: Peter Rohland, deutscher Liedermacher und Sänger († 1966)
- 26. Februar: Brigitte Grothum, deutsche Schauspielerin, und Regisseurin
- 27. Februar: Albert Caspers, Aufsichtsratsvorsitzender der Ford-Werke GmbH
- 27. Februar: Edward Lucie-Smith, Dichter, Journalist und Kunsthistoriker
- 1. März: Dietrich Sperling, deutscher Politiker
- 1. März: Jakob M. Mierscheid, fiktiver deutscher Bundestagsabgeordneter der SPD
- 2. März: Nobuyoshi Tamura, Aikido--Großmeister
- 3. März: Gerhard Mayer-Vorfelder, Präsident des deutscher Fußball-Bund|Deutschen Fußball-Bunds
- 5. März: Walter Kasper, deutscher Kardinal
- 7. März: Hannelore Kohl, Frau des deutschen Bundeskanzlers a.D. Helmut Kohl († 2001)
- 9. März: Reinhard Lettmann, Bischof von Münster
- 9. März: William Francis McBeth, US-amerikanischer Komponist und Professor
- 11. März: Jesús Gil y Gil, spanischer Politiker, Unternehmer und Fußballfunktionär († 2004)
- 13. März: Leiber/Stoller, Duo der 1950er und 1960er Jahre
- 13. März: Hans Katschthaler, Landeshauptmann von Salzburg
- 14. März: Michael Caine, britischer Schauspieler
- 14. März: Cornelius Weiss, deutscher Wissenschaftler und Politiker
- 14. März: René Felber, Schweizer Politiker
- 14. März: Quincy Jones, US-amerikanischer Musik-, Fernseh- und Filmproduzent und Musiker
- 15. März: Philippe de Broca, französischer Filmregisseur († 2004)
- 16. März: Dieter Wellershoff (Bundeswehr), Generalinspekteur der deutschen Bundeswehr († 2005)
- 17. März: Heather Armitage, britische Leichtathletin und Olympiateilnehmerin
- 18. März: Severino Poletto, Erzbischof und Kardinal der römisch-katholischen Kirche
- 19. März: Philip Roth, US-amerikanischer Schriftsteller
- 20. März: Michael Pfleghar, deutscher Regisseur († 1991)
- 20. März: Henryk Muszyński, polnischer Erzbischof
- 21. März: Fritz Wittmann, deutscher Politiker
- 21. März: Adi Furler, Sportjournalist († 2000)
- 22. März: Florian Kuntner, Bischof († 1994)
- 22. März: Michel Hidalgo, ehemaliger französischer Fußballspieler und Fußballtrainer
- 22. März: Eveline Hasler, Schweizer Schriftstellerin
- 23. März: Ceija Stojka, Schriftstellerin und Künstlerin
- 23. März: Philip Zimbardo, US-amerikanischer Sozialpsychologe
- 26. März: Rosemarie Nitribitt, Frankfurter Prostituierte († 1957)
- 26. März: Tinto Brass, italienischer Regisseur, Produzent und Drehbuchautor
- 28. März: Juan Sandoval Iñiguez, Erzbischof von Guadalajara und Kardinal
- 29. März: Hermann von Berg, deutscher Publizist und war Geheimdiplomat der DDR
- 29. März: Samora Machel, Staatspräsident von Mosambik ab 1975 († 1986)
- 31. März: Gerhard Ruhbach, deutscher Theologe und Kirchengeschichtler
- 31. März: Anita Carter, US-amerikanische Country- und Folk-Sängerin († 1999)
- 1. April: Bengt Holbek, dänischer Folklorist († 1992) ebenda
- 1. April: Claude Cohen-Tannoudji, französischer Physiker
- 1. April: Dan Flavin, US-amerikanischer Künstler
- 2. April: György Konrád, ungarischer Schriftsteller
- 3. April: Horst Ludwig Riemer, deutscher Politiker
- 4. April: Frits Bolkestein, niederländischer Politiker
- 8. April: Fred Ebb, US-amerikanischer Songschreiber († 2004)
- 9. April: Jean-Paul Belmondo, französischer Film- und Theaterschauspieler
- 9. April: Gian Maria Volonte, Schauspieler († 1994)
- 9. April: René Burri, Schweizer Fotograf
- 12. April: Montserrat Caballé, spanische Sängerin (Sopran)
- 14. April: Kurt Huemer, österreichischer Sänger und Schauspieler († 2005)
- 14. April: Diane Schöler, Tischtennisspielerin
- 15. April: David Hamilton, Künstlerische Kunstfotograf aus Großbritannien
- 15. April: Elizabeth Montgomery, US-amerikanische Filmschauspielerin († 1995)
- 16. April: Ludwig Haas, deutscher Schauspieler
- 16. April: Karl Blecha, österreichischer Politiker
- 17. April: Joachim Kroll, deutscher Serienmörder († 1991)
- 24. April: Helmuth Lohner, österreichischer Schauspieler, Regisseur
- 26. April: Arno Penzias, US-amerikanischer Physiker
- 30. April: Adriana Asti, italienische Schauspielerin
- 30. April: Willie Nelson, US-amerikanischer Country-Sänger und Songwriter
- 2. Mai: Harry Woolf, Lord Chief Justice of England and Wales (2000–2005)
- 3. Mai: James Brown, US-amerikanischer Musiker
- 3. Mai: Steven Weinberg, US-amerikanischer Physiker
- 7. Mai: Axel Corti, österreichischer Regisseur († 1993)
- 11. Mai: Louis Farrakhan, Afro-amerikanischer Führer der Bewegung Nation of Islam
- 11. Mai: Joe Hembus, Filmkritiker († 1985)
- 14. Mai: Michael Chevalier, Schauspieler und Synchronsprecher
- 15. Mai: Marianne Hold, deutsche Schauspielerin († 1994)
- 15. Mai: Juzo Itami, japanischer Schauspieler und Filmregisseur. († 1997)
- 18. Mai: Deve Gowda, Premierminister Indiens
- 21. Mai: Maurice André, französischer Trompeter
- 23. Mai: Joan Collins, britische Schauspielerin, Fotomodell und Autorin
- 25. Mai: Lo Man Kam, Wing Chun-Kämpfer und Lehrer
- 26. Mai: Jean Graczyk, französischer Radsportler († 2004)
- 26. Mai: Eldar Schengelaja, georgischer Filmproduzent
- 26. Mai: Rudi Falkenhagen, niederländischer Schauspieler. († 2005)
- 29. Mai: Helmuth Rilling, Dirigent und Pädagoge
- 30. Mai: Winfried Zehetmeier, freischaffender Künstler und bayerischer Kommunalpolitiker
- 30. Mai: Sergio Citti, italienischer Filmregisseur, Drehbuchautor und Schauspieler. († 2005)
- 4. Juni: Godfried Danneels, Erzbischof von Mechelen-Brüssel undKardinal
- 4. Juni: Carlota Alfaro, puertoricanische Modedesignerin
- 5. Juni: Velimir Bata Živojinović, serbischer Schauspieler, Kabarettist und Theaterschauspieler
- 6. Juni: Heinrich Rohrer, Schweizer Physiker
- 7. Juni: Jon Laxdal, Schauspieler, Regisseur († 2005)
- 11. Juni: Josef Paul Kleihues, deutscher Architekt († 2004)
- 11. Juni: Walther Zügel, deutscher Bankmanager
- 11. Juni: Harald Szeemann, Schweizer Kurator, Leiter der Berner Kunsthalle († 2005)
- 11. Juni: Gene Wilder, US-amerikanischer Schauspieler
- 12. Juni: Eddie Adams, US-amerikanischer Fotojournalist († 2004)
- 13. Juni: Peter Bickhardt, Vertreter der kirchlichen Oppositionsbewegung in der DDR
- 14. Juni: Svetlin Russev, bulgarischer Maler
- 15. Juni: Thomas Lenk (Bildhauer), deutscher Bildhauer
- 16. Juni: Willy Weber (Künstler), Schweizer Bildhauer
- 17. Juni: Maurice Stokes, US-amerikanischer Basketballspieler († 1970)
- 17. Juni: Roderick Paige, US-amerikanischer Bildungspolitiker
- 18. Juni: Nossrat Peseschkian, Neurologe, Psychiater und Mediziner
- 18. Juni: Jerzy Kosiński, US-amerikanischer Autor († 1991)
- 19. Juni: Otto Barić, ehemaliger kroatischer und österreichicher Fußball-Nationaltrainer
- 19. Juni: Wiktor Iwanowitsch Pazajew, sowjetischer Kosmonaut († 1971)
- 20. Juni: Lorenz Niegel, deutscher Politiker und MdB
- 20. Juni: Danny Aiello, Schauspieler
- 22. Juni: Libor Pešek, tschechischer Dirigent
- 23. Juni: Dianne Feinstein, US-Senatorin aus Kalifornien der Demokratischen Partei
- 25. Juni: Álvaro Siza, portugiesischer Architekt
- 26. Juni: Peter Michel Ladiges, deutscher Hörspielregisseur († 2004)
- 29. Juni: Peter Kafka, deutscher Physiker († 2000)
- 5. Juli: Michael Heltau, Schauspieler und Chansonnier
- 7. Juli: Gerhard Franke, deutscher Fußballspieler
- 7. Juli: Murray Halberg, neuseeländischer Leichtathlet
- 7. Juli: Toon Brusselers, niederländischer Fußballspieler († 2005)
- 8. Juli: Marty Feldman, britisch-US-amerikanischer Autor, Schauspieler und Regisseur († 1982)
- 9. Juli: Arnfrid Astel, deutscher Lyriker
- 9. Juli: José Libertella, italienisch-französischer Bandoneonspieler, Komponist und Arrangeur († 2004)
- 9. Juli: Werner Noorda, niederländischer Maler und Dichter des Expressionismus
- 9. Juli: Oliver Sacks, US-amerikanischer Neurologe, Autor populärwissenschaftlicher Bücher
- 10. Juli: Peter Jankowitsch, österreichischer Politiker und Diplomat
- 13. Juli: Piero Manzoni, italienischer Künstler, gilt als Wegbereiter der Konzeptkunst († 1963)
- 14. Juli: Albrecht von Bayern, Chef des Hauses Wittelsbach († 1996)
- 14. Juli: Franz von Bayern, Oberhaupt des Hauses Wittelsbach
- 15. Juli: Julian Bream, britischer Gitarrist
- 16. Juli: Gerd Hammes, deutscher Komponist und Posaunist
- 16. Juli: Heinz Dürr, deutscher Unternehmer und Manager
- 18. Juli: Jean Yanne, französischer Schauspieler († 2003)
- 19. Juli: Günter Gerstmann, Publizist und Autor
- 20. Juli: José Vicente Asuar, chilenischer Komponist
- 20. Juli: Cormac McCarthy, US-amerikanischer Roman-Autor
- 21. Juli: Brigitte Reimann, deutsche Schriftstellerin († 1973)
- 23. Juli: Richard Rogers, Architekt
- 27. Juli: Marlene Ahrens, chilenische Leichtathletin und Olympionikin
- 30. Juli: Irene Ruttmann, deutsche Schriftstellerin
- 31. Juli: Cees Nooteboom, niederländischer Schriftsteller
- 4. August: Lothar Knörzer, deutscher Leichtathlet
- 6. August: Ulrich Biesinger, deutscher Fußballspieler
- 6. August: Suchinda Kraprayoon, Premierminister von Thailand
- 11. August: Jerzy Grotowski, polnischer Regisseur († 1999)
- 12. August: Anita Gradin, schwedische Politikerin
- 16. August: Reiner Kunze, deutscher Schriftsteller
- 16. August: Reiulf Steen, norwegischer Politiker
- 17. August: Gene Kranz, NASA-Flugdirektor für das Gemini- und Apollo-Programm
- 17. August: Thomas Courtney, US-amerikanischer Leichtathlet und Olympiasieger
- 18. August: Just Fontaine, ehemaliger französischer Fußballspieler
- 18. August: Roman Polański, polnischer Filmregisseur und Schauspieler
- 18. August: Franz Buggle, Psychologe und Religionskritiker
- 19. August: Debra Paget, US-amerikanische Schauspielerin
- 21. August: Janet Baker, englische Mezzo-Sopranistin
- 22. August: Irmtraud Morgner, deutsche Schriftstellerin († 1990)
- 22. August: Michael von Albrecht, klassischer Philologe
- 23. August: Manfred Donike, deutscher Chemiker († 1995)
- 23. August: Robert F. Curl, US-amerikanischer Chemiker
- 23. August: Pete Wilson, US-amerikanischer Politiker aus Kalifornien
- 25. August: Roberto de Simone, italienischer Komponist, Theatermann, Autor
- 25. August: Wayne Shorter, US-amerikanischer Jazz-Saxophonist und -Komponist
- 26. August: Rainer Erler, deutscher Autor, Regisseur und Filmproduzent
- 26. August: Ida Gotkovsky, französische Komponistin und Pianistin
- 27. August: Kerstin Ekman, schwedische Schriftstellerin
- 29. August: Alan Stacey, Formel-1-Rennfahrer († 1960)
- 29. August: Arnold Koller, Schweizer Politiker (CVP)
- 31. August: Kirsten Walther, dänische Schauspielerin († 1987)
- 1. September: Conway Twitty, US-amerikanischer Sänger († 1993)
- 2. September: Mathieu Kérékou, Präsident von Benin
- 3. September: Roland Kayn, deutscher Komponist
- 5. September: Francisco Javier Errázuriz Ossa, chilenischer Erzbischof, römisch-katholischer Kardinal
- 8. September: Michael Frayn, englischer Schriftsteller
- 10. September: Jewgeni Wassiljewitsch Chrunow, sowjetischer Kosmonaut
- 11. September: Nicola Pietrangeli, ehemaliger italienischer Tennisspieler
- 14. September: Beppo Mauhart, österreichischer Industrieller
- 15. September: Rafael Frühbeck de Burgos, spanischer Dirigent
- 17. September: Chuck Grassley, republikanischer Senator
- 18. September: Scotty Bowman, ehemaliger Eishockeytrainer
- 21. September: Lona Rietschel, deutsche Comiczeichnerin
- 22. September: Jesco von Puttkamer (NASA), deutscher Wissenschaftler und Buchautor
- 23. September: Lina Medina, gebar im Alter von fünf Jahren ihren ersten Sohn
- 25. September: Maxl Graf, deutscher Schauspieler und Sänger der volkstümlichen Musik († 1996)
- 25. September: Ian Tyson, kanadischer Country- und Folk-Sänger
- 25. September: Hubie Brown, US-amerikanischer Basketballtrainer
- 28. September: Robert Schul, US-amerikanischer Leichtathlet
- 3. Oktober: Neale Fraser, ehemaliger australischer Tennisspieler
- 6. Oktober: Louis Begley, US-amerikanischer Schriftsteller
- 9. Oktober: Peter Mansfield, britischer Physiker und Nobelpreisträger
- 12. Oktober: Klaus Frühauf, deutscher Sci-Fi-Autoren
- 12. Oktober: Guido Molinari, kanadischer Maler und Grafiker († 2004)
- 13. Oktober: Thomas Henry Bingham, Lord Chief Justice of England and Wales (1996–2000)
- 14. Oktober: Wilfried Dietrich, deutscher Ringer († 1992)
- 15. Oktober: Harry Ott, Botschafter der DDR, Vertreter bei der UN und stellvertretender Außenminister
- 17. Oktober: William Alison Anders, ein US-amerikanischer Luftwaffenoffizier und Astronaut
- 17. Oktober: Jerry H. Bilik, US-amerikanischer Komponist und Professor
- 17. Oktober: Sœur Sourire, Zeichenlehrering, Ordensschwester und Chansonnière († 1985)
- 19. Oktober: Geraldo Majella Agnelo, Erzbischof von San Salvador da Bahia und Kardinal
- 21. Oktober: Francisco Gento, ehemaliger spanischer Fußballspieler
- 24. Oktober: Rainer Stadelmann, deutscher Ägyptologe
- 25. Oktober: Eberhard Esche, deutscher Schauspieler
- 25. Oktober: Wiktor Arsenjewitsch Kapitonow, russischer Radsportler († 2005)
- 27. Oktober: Floyd Cramer, Pianist und Komponist, Vertreter der Country-Musik († 1997)
- 28. Oktober: Garrincha, brasilianischer Fußballer († 1983)
- 30. Oktober: Johanna von Koczian, deutsche Schauspielerin
- 1. November: Huub Oosterhuis, niederländischer Theologe und Dichter
- 1. November: Helmut Moritz, österreichischer Geodät
- 3. November: John Barry, britischer Komponist
- 3. November: Amartya Sen, Nobelpreisträger für Wirtschaftswissenschaften 1998
- 3. November: Mildred Singleton, US-amerikanische Leichtathletin und Basketballspielerin († 2004)
- 3. November: Michael Dukakis, US-amerikanischer Politiker, Gouverneur von Massachusetts
- 4. November: Chukwuemeka Odumegwu, nigerianischer Offizier und Politiker
- 7. November: Vladimir Volkoff, französischer Schriftsteller († 2005)
- 8. November: Lothar Fischer, deutscher Bildhauer († 2004)
- 9. November: Lucian Pintilie, rumänischer Regisseur, Schauspieler und Drehbuchautor
- 11. November: Elem Germanowitsch Klimow, russischer Filmregisseur († 2003)
- 12. November: Bruno Sacco, Konstrukteur und Designer („Stilist“) bei Mercedes-Benz
- 13. November: Karl-Otto Alberty, deutscher Schauspieler
- 13. November: Peter Härtling, deutscher Schriftsteller
- 14. November: Fred Haise, US-amerikanischer Astronaut
- 19. November: Larry King, Journalist, Talk Show Ikone
- 20. November: Hermann Freiherr von Richthofen, deutscher Diplomat
- 20. November: Per Wästberg, schwedischer Schriftsteller
- 22. November: Klaus Dörner,
- 23. November: Gerhard Roth (Politiker), deutscher Politiker
- 23. November: Krzysztof Penderecki, Führenden Komponisten der polnischen Avantgarde
- 23. November: Kurt Falk, Zeitungsherausgeber († 2005)
- 25. November: Roland Wabra, deutscher Fußballspieler († 1994)
- 25. November: Jürgen Kromphardt, deutscher Wirtschaftsweiser
- 27. November: Klaus Höpcke, deutscher Politiker
- 29. November: Horst Assmy, deutscher Fußballspieler († 1972)
- 29. November: John Mayall, Vater des englischen Blues-Revival Anfang des 1960er Jahre
- 1. Dezember: Horst Eylmann, deutscher Politiker
- 1. Dezember: James Wolfensohn, Neunter Präsident der Weltbank
- 2. Dezember: Gotthold Hasenhüttl, Priester, Kirchenkritiker
- 2. Dezember: Michael Larrabee, US-amerikanischer Leichtathlet und Olympiasieger († 2003)
- 3. Dezember: Paul Josef Crutzen, niederländischer Meteorologe, Nobelpreisträger
- 4. Dezember: Horst Buchholz, deutscher Scha
Philippinen
Die Republik der Philippinen (Republika ng Pilipinas, englisch Republic of the Philippines; der Name leitet sich ab vom spanischen König Philipp II.) liegt im westlichen Pazifischen Ozean und gehört zu Südostasien. Das Südchinesische Meer trennt die Inselgruppe von Vietnam im Westen, die Celebessee von Indonesien im Süden. Der Archipel, der sich von 5° bis 21° nördlicher Breite und von 117° bis 126° östlicher Länge erstreckt, bildet den fünftgrößten Inselstaat der Welt nach Indonesien, Madagaskar, Papua-Neuguinea und Japan.
Geographie
Die Philippinen bestehen aus 7.107 Inseln, von denen jedoch nur etwa 2.000 bewohnt sind. Nur 11 Inseln haben eine Fläche von mehr als 2.500 km², die größten sind Luzon, Mindanao, Samar, Negros, Mindoro, Panay und Palawan; nur 1.000 sind größer als 1 km².
Der Archipel wird in drei Inselgruppen unterteilt: Luzon mit der Insel Luzon, die Visayas, u. a. mit den Inseln Palawan, Negros, Cebu, Leyte, Samar, Masbate und Bohol und als dritte Gruppe Mindanao, u. a. bestehend aus der Insel Mindanao, Basilan und dem Sulu-Archipel mit der Insel Jolo.
Im Kern sind die Inseln die Spitzen über den Meeresspiegel aufragender submariner Gebirgsketten an der Grenze zweier Kontinentalplatten, der Philippinischen und der Eurasischen. Großräumig gesehen sind die Philippinen Teil des Pazifischen Feuerrings mit Erdbeben und Vulkanismus als häufigen Begleiterscheinungen dieser Lage an der Plattengrenze. Es gibt derzeit etwa 20 aktive Vulkane, von denen der Pinatubo und der Mayon - beide auf Luzon gelegen - in den letzten Jahren besondere Aktivität zeigten. Östlich der Inselgruppe verläuft der Philippinengraben, mit bis zu -10.540 m einer der größten Tiefseegräben der Erde. Als Folge von Seebeben können riesige Flutwellen, die Tsunamis, entstehen.
Das Klima der Philippinen wird vor allem durch die Nähe zum Meer geprägt, kein Ort ist weiter als 200 km von der Küste entfernt. Die Lage der Inseln in den niederen tropischen Breiten und der Einfluss der umgebenden Meere bewirken eine über das Jahr sehr ausgeglichene Temperatur von rund 26° C mit nur geringen Schwankungen. Die meisten Niederschläge fallen im Zusammenhang mit dem Südwest-Monsun vor allem in der Zeit von Mai bis November. An der Westküste (Manila) bringt der Nordost-Monsun nur geringe Niederschläge, während an der Ostküste (Davao) ganzjährlich humides Klima herrscht. Wegen der überwiegend in Nord-Süd-Richtung verlaufenden Gebirge fallen an der Westseite der Inselgruppe deutlich weniger Niederschläge als an der Ostseite. Von August bis Oktober ziehen häufig Taifune über die Mitte und den Norden der Philippinen; zwischen 1945 und 2000 wurden die Philippinen von 349 Taifunen überquert oder gestreift.
Tier- und Pflanzenwelt
Auf den Philippinen gibt es über 5.000 verschiedene Tier- und unzählige Insektenarten, sowie 14.000 verschiedene Pflanzen.
Darunter sind auch Wasserbüffel (Carabo), Papageien, Flughörnchen, Delfine, Krokodile, Schlangen, Koboldmaki, Manabo, Schildkröten, Echsen und andere.
Angeblich ist die philippinische Tierwelt der indonesischen sehr ähnlich, da in der Vergangenheit viele malaiische Einwanderer Tiere aus Indonesien mitbrachten.
Es gibt auf der philippinischen Insel Calauit seit 1976 unter anderem auch ein Naturreservat mit 70 Giraffen und zahlreichen anderen afrikanischen Tieren wie Zebras oder Impalas.
Die Insel gehört zu Palawan und man kann sich dort wie in Afrika auf "Safari" begeben.
Bevölkerung
Philippinische Sprachen
Auf den Philippinen werden mehr als 70 Sprachen und Dialekte gesprochen; praktisch jede Region hat ihre eigene Sprache oder Dialekt.
Filipino,basierend auf Tagalog ist, neben Englisch, die Amtssprache der Philippinen. Tagalog wird vorwiegend auf der Insel Luzón gesprochen. Nur etwa 25 % der Filipinos sprechen Tagalog, aber Filipino wird von etwa 80% gesprochen und verstanden.
Cebuano wird vorwiegend in Zentral-Visaya sowie im Norden und Westen Mindanaos gesprochen. Etwa 15 % der Bevölkerung sprechen Cebuano.
Weitere wichtige Regionalsprachen sind:
Ilokano (12 %) und Waray-Waray (9 %)
Spanisch
Spanisch war bis 1898 die Offizielle Sprache der Philippinen und wurde auch von etwa 10 % der Bevölkerung gesprochen. Die meisten die Spanisch sprachen, waren Mestizen oder kamen aus der Oberschicht.
An höheren Schulen wurden meist in Spanisch unterricht, und auch viele Zeitungen erschienen in dieser Sprache.
1901 wurden die Philippinen eine amerikanische Kolonie.
Die Amerikaner führten Englisch als erste Amtssprache ein. So kam es das das Spanisch immer mehr an Bedeutung verlor.
Religion
Katholiken (83 %), Protestanten (9 %), Muslime (5 %), Buddhisten (2 %), Hindus (1 %).
Bei der zumeist katholischen Bevölkerung spielt der Glaube im Alltag eine große Rolle. Mehr als 80 % sind praktizieren ihren Glauben,
bei den Muslimen sind es mehr als 90 % und bei den Protestanten sind c.a 78 % praktizerend.
Die Katholische Kirche hat, anders als in vielen anderen Ländern, auf den Philippinen noch einen großen Einfluss auf die Politik und die philippinische Gesellschaft.
Der Protestantismus erreicht die Philippinen erstmals im Jahr 1898 durch amerikanische Missionare. Sie förderten z.B die Philippine Independent Church oder die Iglesia ni Cristo
Noch heute sind baptistische Missionare auf den Philippinen im Einsatz; sie verzeichnen vor allem bei animistischen Völkern regen Zulauf.
Demografie
Iglesia ni Cristo
Die Bevölkerung setzt sich in der Mehrheit (90 %) aus Malaiien zusammen, die seit 4000 v. Chr. vorwiegend von Malaysia und Sumatra (Indonesien) ins Land einwanderten. Daneben besteht das Volk aus 2 % Chinesen und Minderheiten von Negritos (Ureinwohner, von denen es etwa 30 verschiedene Stämme gibt). Mestizen machen weitere 2 % der Bevölkerung aus. Neben philipinisch-spanischen (diese leben vorwiegend im Süden Mindanaos und sprechen eine spanische Kreolsprache, nämlich Chavacano), gibt es auch etwa 300.000 chinesische und ca. 20.000 japanische Mestizen.
Im Gegensatz zu Indonesien und Malaysia wo die Malaien im 15. Jdh zum Islam konvertierten, sind die Philippinischen Malaien Christen.
Christliche Malaien machen heute 92 % der Bevölkerung aus.
83 % davon sind Katholisch und 9 % Protestantisch.
Darüberhinaus leben folgende Minderheiten auf den Philippinen:
- 110.000 Amerikaner und Europäer
- 35.000 Indonesier
- 31.000 Araber
- 30.000 Inder und Pakistaner
- 30.000 Japaner und Koreaner
Seit den 80er Jahren sind zudem etwa 70.000 christliche Indonesier, vor allem aus Maluku und Süd-Kalimantan, aufgrund religiöser oder ethnischer Konflikten auf die Philippinen geflohen.
Malaiische Völker
Auf den Philippinen gibt es zahlreiche malaiische Völker. Die Philippinen sind genauso wie Indonesien ein Vielvölkerstaat.
Die größte Gruppe unter den malaiischen Völker sind die Tagalogs, welche auf der Insel Luzon leben. Sie machen 30 % der Bevölkerung aus und ihre Sprache, das Tagalog, bildet die Grundlage für das Filipino.
Filipino ist, neben Englisch, die Amtssprache der Philippinen.
Desweiteren gibt es noch die Ilokanos, die Pangasináns, die Kampampangans, die Bicolano, die Hiligaynons, die Sugboanons, die Waraynons, die Masbatenyos und die Butuanons. Die Tausug, und die Maranaos, die vorwiegend im Süden Mindanaos und auf den Sulu-Inseln leben, sind, im Gegensatz zu den anderen malaiischen Völkern, überwiegend muslimisch.
Bis in die 70er Jahre spielte der Islam in Ländern wie Indonesien, Malaysia oder Philippinen kaum eine Rolle. 1968 praktizierten nur
knapp 20 % der philippinischen Muslime den Islam.
Seitdem erfuhr er jedoch einen Aufschwung. Viele philippinischen Muslime wie auch ihre Malaysischen und Indonesischen Nachbarn wurden konservativer und nahmen die islamischen Regeln ernster. Viele muslimische Filipinos fühlten sich zudem eher zu Malaysia zugehörig als zu den überwiegend katholischen Philippinen. Zahlreiche Muslime wanderten nach Malaysia aus.
Ethnische Minderheiten
Etwa 10 Prozent, also gut 6 Millionen, der philippinischen Bevölkerung sind Mitglieder eines so genannten Stammes, von denen es etwa 30 gibt. Diese ethnischen Minderheiten leben über den gesamten Inselstaat verstreut und ernähren sich als Jäger, Sammler und Ackerbauern. Die "übrigen" Filipinos nennen die Ureinwohner Negritos, was "kleine Neger" bedeutet; im Hinblick darauf, dass helle Haut ein Schönheitsideal ist, eine recht geringschätzige und abwertende Bezeichnung. Trotz mangelnder Hygiene und steinzeitlicher Lebensweise einiger Gruppen ist das Bewusstsein der westlich orientierten Filipinos auf Erhaltung dieser Völker in den letzten Jahren gewachsen. Der offizielle Sammelname für diese Bevölkerungsgruppe ist Aeta.
Außerdem wird in sechs Gruppen unterschieden:
- Negrito, zu denen die Aeta, Agtâ, Ayta, Ati und Ata zählen. Diese Stämme bevölkern ausschließlich die Inseln Negros und Panay, außerdem ganz Süd- und Mittelluzon und weite Teile Nordluzons.
- zu den Bergstämmen Luzons (Igorot) gehören die Apayao, Tingguian, Kalinga, Bontok, Kankanai, Ifugao, Ibaloy und die I-wak. Sie leben in Nordluzon an den Hängen der 2.022 bis 2.702 Meter hohen Berge und erbauten die legendären Reisterrassen.
- die Mangyan leben auf Mindoro in sieben Stämmen, Iraya, Alangan, Batangan, Tadyawan, Buhid, Hanunoo und Ratagnon, hauptsächlich im Landesinneren der Insel.
- die Insel Palawan beherbergt drei Stämme der Palawanvölker, die Tagbanua, die Batak und die Tau´t Batu.
- ebenfalls zu den Bergstämmen zählen die Mamanwa, Manobo, Manobo Bilit, Manobo Tasaday, Mandaya, Mansaka, T´boli und die Subanun, diese Völker leben aber nur in den Bergen Mindanaos.
- während die vorherigen Völker vornehmlich Animisten sind, leben im Süden der Philippinen auch muslimische Volksstämme, die Maranao, Magindanao, Samal, Yakan, Badjao, Tausug und die Jama Mapun. Sie bevölkern das Sulu-Archipel, den Süden Mindanaos, die Schildkröteninseln und die Inseln südlich von Palawan.
Armut
Armut ist in den Philippinen ein großes Problem, schätzungsweise 40 % der Bevölkerung lebt unter der Armutsgrenze. In allen Großstädten (Manila, Davao City usw.) gibt es ausdehnte Slums.
Allein in Manila gibt es etwa 60.000 Straßenkinder, von denen viele vollkommen auf sich allein gestellt sind.
Nicht wenige Mädchen müssen ihr Geld durch Prostition verdienen, andere verdienen ihr Geld als Schuhputzer, Autowäscher oder Müllsammler. Häufig müssen sie einen Teil ihres Verdienstes an Zwischenhändler abgeben oder als Schutzgeld an Banden bezahlen.
- Siehe auch: [http://nikswieweg.colibri-reisen.de/reisen/philipp/philipp.htm#Reisen%20bildet%20-%20sollte%20man%20meinen] - Klaus Polak über Slums in den Philippinen.
Geschichte
Seit prähistorischer Zeit bewohnen Negritos oder auch Aetas genannt, als ursprünglichste Bevölkerung die Philippinen. Um 25.000 v. Chr., zu einer Zeit als die Einwanderung noch über Landbrücken möglich war, wanderten austronesische Stämme ins Land.
Ab ca. 2000 v. Chr kamen die ersten ethnischen Malaien von Indonesien (Java, Sulawesi,Sumatra) und Malaysia nach Mindanao und den Sulu-Inseln und breiteten sich im Laufe der Jahrhunderte über die gesamten Philippinen aus.
1380 fasste der Islam auf den südlichen Philippinen Fuß, es entstanden verschiedene Sultanate, darunter das einflussreiche Sultanat von Jolo. Um 1500 erreichte er Luzón. Um 1530 wird
May Nilad gegründet. Die Gegend war bereits seit Jahrhunderten besiedelt, doch erst die Rajahs gaben dem Ort einen Namen.
Als die Spanier 1565 die Philippinen als ihre Kolonie beanspruchten, waren bereits weite Teile der Philippinen durch malaiische Rajahs islamisiert. Allerdings vermittelten diese eine tolerante Form des Islams. Animistische Praktiken waren auch bei islamisierten Filipinos verbreitet.
May Nilad (das spätere Manila) war ein muslimisches Dorf mit etwa 10.000 Einwohnern als die Spanier es 1571 eroberten.
Sie zwangen den muslimischen Rajah Sulayman zum Katholizismus zu konvertieren. Zwei weitere Rajahs von May Nilad, Rajah Lakandula und Rajah Matanda konvertierten unter dem Druck der Spanier ebenfalls zum Christentum.
Den Spaniern gelang es schnell auch die muslimische Bevölkerung zum Christentum zu bekehren, da der Islam in der Gesellschaft noch nicht gefestigt war.
100 Jahre später war der Islam meist auf die südlichen Philippínen beschränkt.
Die Moslems, von den Spaniern Moros genannt, konnten im Süden von den Kolonialherrren jedoch nie völlig unterworfen werden. Nach Meinung von philippinischen Historikern wären die Philippinen, ohne die Ankunft der Spanier Mitte des 16. Jahrhunderts, vollständig islamisiert worden, wie es heute in Indonesien oder Malaysia der Fall ist.
Mehr unter: Geschichte der Philippinen
Politik
Die Philippinen sind seit dem 4. Juli 1946 ein unabhängiger Staat. Mit der Wahl von Ferdinand E. Marcos zum Präsidenten im Jahr 1965 beginnt eine Zeit der Diktatur, die erst im Februar 1986 beendet wird, nachdem sich auch Militärs dem Volkswiderstand gegen Marcos anschließen und dieser schließlich das Land verlässt. Am 11. Februar 1987 tritt eine neue Verfassung in Kraft und seit 1987 sind die Philippinen eine Präsidialrepublik. Der Präsident hat weitreichende exekutive Befugnisse. Er beruft das Kabinett ein. Das Parlament besteht aus Repräsentantenhaus und Senat.
Die Philippinen sind Mitglied im Sicherheitsrat der UNO, UN, ASEAN, APEC und der Unión Latino.
Terrorismus
Landesweit betrachtet ist die christliche Religion (etwa 84 % katholisch und 9 % protestantisch) auf den Philippinen am weitesten verbreitet. Etwa 5 % der Bevölkerung sind Moslems. Verglichen mit den anderen Landesteilen ist der Anteil an Moslems unter der Bevölkerung auf Mindanao besonders hoch (knapp ein Drittel muslimisch). Einzig auf den Sulu-Inseln stellen Muslime mit über 85 % die Mehrheit der Einwohner. Vor allem im Süden Mindanaos kommt es immer wieder zu bewaffneten Auseinandersetzungen zwischen Rebellen der nationalistischen MNLF (Moro National Liberation Front), der islamistischen MILF (Moro Islamic Liberation Front) und Regierungstruppen. Die MNLF setzt sich für einen autonomen Moslem-Staat ein, der aus den Inseln Mindanao, Palawan, Basilan und dem Sulu-Archipel bestehen soll. Im Zuge dieser Auseinandersetzungen kommt es auch immer wieder zu terroristischen Angriffen, wie etwa den Bomben | | |