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Emil Steinberger

Emil Steinberger

Emil Steinberger (
- 6. Januar 1933 in Luzern) ist ein Schweizer Kabarettist, Schriftsteller, Regisseur und Schauspieler, der seit den 70ern einem breiten Publikum in Deutschland und der Schweiz wegen seiner witzigen TV-Sketche als "EMIL" bekannt ist.

Leben und Werk

Nach einer Ausbildung zum Postbeamten besuchte er ab 1960 fünf Jahre lang die Luzerner Schule für Gestaltung und wurde diplomierter Grafiker. 1967 eröffnete er das "Kleintheater am Bundesplatz", in dem Jazzkonzerte, Theater- und Kabarettvorstellungen und natürlich seine eigenen Programme stattfanden. Emil Steinberger baute in Luzern ein Studio-Kino mit 150 Plätzen auf, das bis heute unter gleichem Namen existierende "Atelier-Kino". Im Jahr 1977 stand er für neun Monate in der Manege des Circus Knie. Die in der ARD ausgestrahlten Emil-Aufzeichnungen machten ihn auch in Deutschland bekannt. Es folgten diverse Tourneen durch die Bundesrepublik und die Schweiz, auch in der DDR trat er mehrmals auf. Wegen dieser überaus erfolgreichen Tourneen entschloss er sich ab 1980 nur noch "Emil" zu sein. Seine "Emil-Nummern" spielte er auch in französischer Sprache. Für das Französische Publikum war es natürlich fast doppelt so lustig seine Vorstellung zu besuchen. Zum Einen wegen den humoristischen Nummern, und zum Andern weil sein Französisch sehr speziell klang. (Wenn sie verstehen) Daneben war er auch als Sprecher in Kinderhörspielen (z.B. in Michel von der Schwand von Astrid Lindgren) und im Kinderprogramm des Fernsehen DRS tätig. Ein weiterer Meilenstein in seiner Karriere war die Hauptrolle in dem Film Die Schweizermacher unter dem Regisseur Rolf Lyssy. Emil Steinberger erhielt eine ganze Reihe von Auszeichnungen:
- Stadt Luzern: "Anerkennungspreis" für kulturelle Tätigkeiten.
- München: "Karl-Valentin-Orden"
- "Deutschen Kleinkunstpreis", Mainz
- "Hans Reinhart-Ring" der "Schweizer Gesellschaft für Theaterkultur"
- Ehrennadel der Stadt Luzern
- Mai 2003: in Montreux beim Festival "Rose d'Or" die Goldene Ehrenrose
- November 2003: in Bern "Oertli-Preis" für seinen Sprachgrenzen überschreitenden Humor
- Januar 2004: Verleihung des Deutschen Satirepreises "Göttinger Elch" für sein Lebenswerk
- Oktober 2004: Deutscher Comedypreis Ehrenpreis für sein Lebenswerk
- Sommer 2005: "Salzburger Stier" Im Jahre 1987 lief die letzte Emil-Vorstellung. Emil Steinberger ging Ende 1993 nach New York, um dort ein normales, bürgerliches Leben in der Anonymität zu führen, heiratete am 28. Mai 1999 seine Lebensgefährtin Niccel Kristuf. Beide kehrten aber 1999 in die Schweiz zurück und leben seitdem am Genfersee. Danach erschien sein erstes Buch "Wahre Lügengeschichten", auf das viele Lesungen in der Schweiz und in Deutschland folgen sollten. Im Oktober 2001 erschien dann sein zweites Buch "Emil via New York". Im Jahr 2001 gründete er mit seiner Ehefrau einen eigenen Verlag, die "Edition E", in der neben seinen Büchern auch seine EMIL-Sketche auf Video und DVD veröffentlicht und vertrieben werden.

Weblinks


-
- http://www.emil.ch/
- http://www.edition-e.ch/
- http://www.ichbinfroehlich.ch/
- http://www.goettinger-elch.de Steinberger, Emil Steinberger, Emil Steinberger, Emil Steinberger, Emil Steinberger, Emil Steinberger, Emil Steinberger, Emil Steinberger, Emil Steinberger, Emil Steinberger, Emil Steinberger, Emil

6. Januar

Der 6. Januar (in Österreich: 6. Jänner) ist der 6. Tag des Gregorianischen Kalenders - somit verbleiben noch 359 (in Schaltjahren 360) Tage bis zum Jahresende.

Ereignisse


- 1389 - In Köln wird die Alte Universität zu Köln mit einem Gottesdienst im Dom feierlich eröffnet.
- 1453 - Österreich wird Erzherzogtum.
- 1866 - Zum ersten Mal findet das "Dreikönigstreffen" der süddeutschen Liberalen statt.
- 1907 - Maria Montessori eröffnet ihre erste Schule und Kindertagesstätte in Rom (Casa dei Bambini in San Lorenzo).
- 1912 - New Mexico wird der 47. US-Bundesstaat.
- 1919 - Ein Putschversuch montenegrinischer Bauern auf die Hauptstadt Cetinje um die serbische Besatzung zu vertreiben scheitert am serbischen Weihnachtsabend.
- 1929 - Das Königreich Jugoslawien wird ausgerufen
- 1935 - Mao Tse-tung wird auf dem "Langen Marsch" während einer Ruhepause zum Vorsitzenden der Kommunistischen Partei Chinas (KPCh) gewählt.
- 1950 - Großbritannien nimmt diplomatische Beziehungen zur Volksrepublik China auf.
- 1965 - Hindi wird offizielle Staatssprache Indiens.
- 1976 - In Portugal einigen sich die drei großen Parteien des Landes, Sozialisten, Kommunisten und die liberale Demokratische Volkspartei, auf die Grundsätze einer Bodenreform.
- 1986 - Beginn der 2. Republik Liberia
- 1991 - Guatemala. Jorge Serrano Elías wird Staats- und Regierungspräsident.
- 1992 - Georgien. Staatspräsident Swiad Gamsachurdia wird gestürzt.
- 2001 - Parlamentswahlen in Thailand

Wirtschaft


- 1926 - Aus dem Zusammenschluss der "Aero Lloyd AG" und "Junkers Luftverkehr" entsteht die "Lufthansa AG".
- 2002 - Argentinien wertet seinen Peso um 40 Prozent ab.

Wissenschaft und Technik


- 1962 Die französische Werft Chantiers de l'Atlantique liefert das längste Passagierschiff der Welt, die S/S France an die Reederei Compagnie Générale Transatlantique ab.

Kultur


- 1840 - Uraufführung der Oper Le Drapier von Fromental Halévy in Paris.
- 1930 - Uraufführung der komischen Oper Le Roi d'Yvetot von Jacques Ibert an der Opéra-Comique in Paris.

Religion


- 1468 - Papst Nikolaus V. gestattet die Verehrung des Augsburger Bischofs Simpert als Heiligen.
- 1485 - Papst Innozenz VIII. erhebt den 1136 gestorbenen Markgraf Leopold III. von Österreich zum Heiligen.

Katastrophen


- 1928 - London, England. Die Themse tritt durch eine Sturmflut über die Ufer, 14 Menschen sterben.

Sport


- Einträge von Leichtathletik-Weltrekorden s. u. der jeweiligen Disziplin unter Leichtathletik.
- 1958 - Helmut Recknagel gewinnt als erster deutscher Skispringer die Internationale Vierschanzentournee
- 1960 - Max Bolkart gewinnt als erster westdeutscher Skispringer die Internationale Vierschanzentournee
- 1996 - Jens Weißflog gewinnt die Vierschanzentourne zum 4. Mal - Rekord
- 2002 - Sven Hannawald gewinnt das letzte Skispringen der Vierschanzen-Tournee und hat damit als erster Skispringer alle vier Springen hintereinander gewonnen.

Geboren

Sven Hannawald
- 1256 - Gertrud von Helfta, Zisterzienserin im Kloster Helfta bei Eisleben
- 1329 - Ulman Stromer, deutscher Kaufmann im Mittelalter
- 1367 - Richard II., König von England
- 1412 - Jeanne d’Arc, französische Nationalheldin und Heilige der katholischen Kirche
- 1485 - Wilhelm Werner von Zimmern, deutscher Historiker und Jurist
- 1486 - Martin Agricola, deutscher Musiktheoretiker und Komponist
- 1488 - Helius Eobanus Hessus, evangelischer Humanist
- 1525 - Caspar Peucer, ein deutscher Humanist
- 1578 - Melchior Goldast, Humanist
- 1582 - Jaroslav Borsita Graf von Martinitz, kaiserlicher Statthalter
- 1587 - Gaspar de Guzmán, Conde de Olivares, spanischer Premierminister zur Zeit Philipps IV.
- 1614 - Erzherzog Leopold Wilhelm, Statthalter der spanischen Niederlande und Feldherr
- 1617 - Christoffer von Gabel, Händler und Statthalter von König Frederik III. von Dänemark
- 1619 - Gebhard von Alvensleben, deutscher Historiker
- 1655 - Eleonore von Pfalz-Neuburg, Frau von Kaiser Leopold I. Kaiserin des Heiligen römisches Reiches
- 1655 - Jakob I. Bernoulli, Schweizer Mathematiker und Physiker
- 1663 - Heinrich Anselm von Ziegler und Kliphausen, deutscher Schriftsteller
- 1673 - James Brydges, 1. Duke of Chandos, britischer Edelmann, Bauherr und Mäzen
- 1699 - Philipp Friedrich Hiller, deutscher Pfarrer und Kirchenlieddichter
- 1702 - José de Nebra, spanischer Komponist
- 1714 - Percivall Pott, britischer Chirurg
- 1722 - Andrea Gioanetti, Kardinal der römisch katholischen Kirche
- 1730 - Thomas Chittenden, US-amerikanischer Politiker und 1. Gouverneur von Vermont
- 1731 - Ludwig Eugen, Herzog von Württemberg
- 1745 - Jacques Étienne Montgolfier, französischer Miterfinder des Heißluftballons
- 1761 - Kaspar Maria von Sternberg, böhmischer Theologe und Naturforscher
- 1773 - Bonifaz Kaspar von Urban, Erzbischof von Bamberg
- 1776 - Ferdinand von Schill, preußischer Offizier
- 1784 - Carl Friedrich Mosch, Autor
- 1785 - Karl Friedrich von Rumohr, Kunsthistoriker, Schriftsteller und Gastrosoph
- 1797 - Edward Turner Bennett, englischer Zoologe und Schriftsteller
- 1798 - Melchior von Diepenbrock, Kardinal und Fürstbischof von Breslau
- 1804 - Anna Plochl, Gräfin von Meran
- 1807 - Josef Maximilian Petzval, slowakischer Mathematiker und Physiker
- 1807 - Ludwig Erk, deutscher Volksliedforscher und Volksliedsammler
- 1812 - Karl Etzel, deutscher Eisenbahningenieur und Architekt
- 1813 - Paulus Melchers, Erzbischof von Köln und Kardinal
- 1815 - Julius Pintsch, deutscher Unternehmer
- 1822 - Heinrich Schliemann, deutscher Archäologe
- 1830 - Alfred Hegar, deutscher Arzt und Gynäkologe
- 1832 - Gustave Doré, französischer Maler und Graphiker
- 1832 - Lodovico Jacobini, Kardinal und päpstlicher Staatssekretär
- 1833 - Karl Heinrich von Bötticher, deutscher Beamter und Politiker
- 1835 - Martin Kähler, deutscher protestantischer Theologe
- 1838 - Max Bruch, deutscher Komponist und Dirigent
- 1842 - Clarence King, US-amerikanischer Geologe
- 1850 - Eduard Bernstein, deutscher Theoretiker und Politiker
- 1850 - Xaver Scharwenka, Komponist und Pianist
- 1859 - Alfred-Henri-Marie Baudrillart, Kardinal der römisch-katholischen Kirche
- 1860 - Raoul Gunsbourg, rumänischer Operndirektor, Schriftsteller und Komponist
- 1861 - Victor Horta, belgischer Jugendstil-Architekt
- 1862 - August Oetker, deutscher Industrieller
- 1864 - Nikolai Jakowlewitsch Marr, russischer Sprachwissenschaftler
- 1865 - Siegmar von Schultze-Galléra, deutscher Schriftsteller und Heimatforscher
- 1870 - Eduard Stemplinger, deutscher Schriftsteller
- 1870 - Gustav Bauer, deutscher Politiker, Ministerpräsident und Reichskanzler
- 1872 - Alexander Nikolajewitsch Skrjabin, russischer Pianist und Komponist
- 1873 - Karl Straube, deutscher Organist
- 1874 - Fred Niblo, US-amerikanischer Filmregisseur
- 1875 - Walther Schücking, Politiker und Völkerrechtler
- 1878 - Adeline Genée, dänische Ballett-Tänzerin
- 1878 - Carl Sandburg, US-amerikanischer Lyriker
- 1882 - Fan Noli, orthodoxer albanischer Bischof und Politiker
- 1882 - Ivan Olbracht, tschechischer Schriftsteller, Publizist, Journalist
- 1883 - Friedrich Pfister, deutscher Philologe
- 1883 - Khalil Gibran, libanesischer Künstler und Dichter
- 1891 - Adolf von Bomhard, SS-Gruppenführer, Befehlshaber der Ordnungspolizei in der Ukraine
- 1891 - Dai Jitao, chinesischer Politiker und Publizist
- 1891 - Fritz Imhoff, österreichischer Schauspieler und Sänger
- 1892 - Heinz Renner, deutscher Politiker
- 1892 - Leonid Iwanowitsch Kubbel, russischer Schachspieler
- 1892 - Ludwig Berger, deutscher Filmregisseur
- 1897 - Ferenc Szálasi, ungarischer faschistischer Parteiführer und Kriegsverbrecher
- 1897 - Heinz Meyer, deutscher Politiker
- 1898 - James Fitzmaurice, irischer Pilot
- 1899 - Heinrich Nordhoff, Generaldirektor von Volkswagen
- 1899 - Max Simon, SS-Gruppenführer und Generalleutnant der Waffen-SS
- 1900 - Emmanuel d’Astier de la Vigerie, französischer Politiker, Mitglied der Résistance
- 1902 - Max Güde, deutscher Jurist, Generalbundesanwalt
- 1903 - Boris Blacher, deutscher Musikwissenschaftler und Komponist
- 1903 - Maurice Abravanel, US-amerikanischer Dirigent
- 1903 - Walter Nigg, Schweizer Theologe
- 1905 - Eric Frank Russell, britischer Schriftsteller
- 1905 - Otto Kuss, katholischer Theologe
- 1906 - G. Ledyard Stebbins, US-amerikanischer Biologe, Botaniker
- 1908 - Menachem Avidom, israelischer Komponist
- 1910 - Heinrich Krebs, Richter am deutschen Bundessozialgericht
- 1910 - Kurt Fischer, deutscher Politiker
- 1911 - Friedrich Hendrix, deutscher Leichtathlet
- 1913 - Edward Gierek, polnischer Politiker, PVAP-Chef 1970-80
- 1913 - Loretta Young, US-amerikanische Schauspielerin
- 1915 - Alan Watts, Anglikanischer Priester, Professor und Dekan
- 1915 - John Cunningham Lilly, US-amerikanischer Neurophysiologe
- 1915 - Peter Ahrweiler, deutscher Schauspieler und Theaterdirektor
- 1918 - Eugen Biser, katholischer Theologe und Religionsphilosoph
- 1920 - Henry Corden, kanadischer Schauspieler und Sprecher in Zeichentrickfilmen
- 1920 - John Maynard Smith, britischer Genetiker, Evolutionsbiologe
- 1920 - San Myung Mun, Gründer und Oberhaupt der Vereinigungskirche
- 1924 - Earl Scruggs, US-amerikanischer Musiker
- 1924 - Katy Jurado, mexikanische Schauspielerin
- 1925 - John De Lorean, US-amerikanischer Sportwagenbauer
- 1925 - Regina von Habsburg, Tochter von Georg III. Herzog von Sachsen-Meinigen
- 1926 - Pat Flaherty, Autorennfahrer
- 1926 - Walter Sedlmayr, deutscher Schauspieler
- 1927 - Alfred Sirven, französischer Topmanager
- 1928 - Astrid Gehlhoff-Claes, deutsche Schriftstellerin und Übersetzerin
- 1929 - Babrak Karmal, afghanischer Politiker
- 1929 - Dietrich Knothe, deutscher Dirigent
- 1929 - Wilbert Harrison, US-amerikanischer Musiker
- 1931 - Capucine, französische Filmschauspielerin
- 1931 - E. L. Doctorow, US-amerikanischer Autor und Herausgeber
- 1932 - José Saraiva Martins, Kardinal der römisch-katholischen Kirche
- 1932 - Max Streibl, bayerischer Politiker
- 1933 - Emil Steinberger, Schweizer Kabarettist, Schriftsteller, Regisseur und Schauspieler
- 1936 - Darlene Hard, US-amerikanische Tennisspielerin
- 1936 - Julio María Sanguinetti, Journalist und Staatspräsident von Uruguay
- 1937 - Doris Troy, US-amerikanische Soul-Sängerin
- 1937 - Harri Holkeri, finnischer Politiker und Ministerpräsident
- 1937 - Nino Tempo, US-amerikanischer Pop-Musiker
- 1937 - Paolo Conte, italienischer Chansonsänger, Jazzmusiker und Komponist
- 1938 - Adriano Celentano, italienischer Sänger, Schauspieler und TV-Moderator
- 1938 - Elizabeth Teissier, französische Astrologin
- 1938 - Jozef Golonka, ehemaliger slowakischer Eishockeyspieler und -trainer
- 1938 - Karl-Heinz Kunde, ehemaliger deutscher Radrennfahrer
- 1939 - Waleri Lobanowski, sowjetischer und ukrainischer Fußball-Trainer
- 1940 - Van McCoy, US-amerikanischer Musiker und Produzent
- 1941 - Philippe Busquin, belgischer Politiker und EU-Kommissar
- 1941 - Tamara Lund, finnische Sopranistin und Schauspielerin
- 1942 - Bernd Neumann, deutscher Politiker und MdB
- 1942 - Hilmar Kabas, österreichischer Politiker
- 1944 - Alan Stivell, bretonischer Musiker und Sänger
- 1944 - Rolf Zinkernagel, Schweizer Immunologe, Professor, Nobelpreisträger
- 1944 - Van McCoy, US-amerikanischer Musikproduzent, Songwriter und Musiker
- 1945 - Roger Spottiswoode, US-amerikanischer Filmregisseur
- 1946 - Syd Barrett, britischer Gitarrist, Sänger und Songschreiber
- 1951 - Kim Wilson, US-amerikanischer Bluesrocksänger und -mundharmonikaspieler
- 1953 - Malcolm Young, australischer Musiker
- 1953 - Manfred Kaltz, deutscher Fußballspieler und Trainer
- 1953 - Thomas Mirow, deutscher Politiker
- 1954 - Anthony Minghella, britischer Regisseur
- 1954 - Hans Robert Hiegel, Architekt
- 1954 - Martin Hein, deutscher Theologe und Bischof
- 1954 - Ulrich van Suntum, deutscher Volkswirt
- 1955 - Annette Fugmann-Heesing, deutsche Politikerin und MdL
- 1955 - Constanze Engelbrecht, deutsche Schauspielerin
- 1955 - Rowan Atkinson, britischer Komiker und Schauspieler
- 1961 - Toru Tanabe, japanischer Opernsänger und Schauspieler
- 1962 - Daniel Mahrer, Schweizer Skirennläufer
- 1964 - Henry Maske, deutscher Boxsportler
- 1965 - Christine Wachtel, deutsche Leichtathletin
- 1968 - John Singleton, US-amerikanischer Regisseur
- 1969 - Norman Reedus, US-amerikanischer Schauspieler
- 1969 - Stephan Harlander, deutscher Basketballtrainer
- 1971 - Daniel Poznanski, deutscher Jurist und Vorsitzender des VJFM
- 1974 - Nicole DeHuff, US-amerikanische Schauspielerin
- 1976 - David Di Michele, italienischer Fußballspieler
- 1980 - Mihael Mikić, kroatischer Fußballspieler
- 1989 - Max Pirkis, britischer Schauspieler

Gestorben


- 1088 - Berengar von Tours, Dialektiker der Vorscholastik
- 1275 - Raimund von Peñafort, Dominikanermönch und Kanoniker in Spanien
- 1536 - Baldassare Peruzzi, italienischer Architekt und Maler
- 1537 - Alessandro de Medici, Duca della città di Penna und Herzog von Florenz
- 1542 - Bernard van Orley, niederländischer Maler
- 1598 - Fjodor I., Zar von Russland von 1584 bis 1598
- 1646 - Elias Holl, Baumeister des deutschen Frühbarock
- 1695 - Christian Albrecht, Fürstbischof von Lübeck sowie Herzog von Schleswig-Holstein-Gottorf
- 1711 - Philipp van Almonde, niederländischer Vizeadmiral
- 1738 - Jean Baptiste Labat, französischer Missionar und Reiseschriftsteller
- 1827 - Charlotte von Stein, Freundin von Schiller und Goethe
- 1829 - Josef Dobrovský, tschechischer Philologe und Slawist
- 1831 - Rodolphe Kreutzer, französischer Violinist, Lehrer, Dirigent und Komponist
- 1840 - Fanny Burney, englische Schriftstellerin
- 1841 - Benedikt Arnstein, Schriftsteller
- 1849 - Johann Caspar von Orelli, schweizerischer klassischer Philologe
- 1852 - Louis Braille, Erfinder der Blindenschrift (Brailleschrift)
- 1857 - Albert Schwegler, deutscher Theologe, Philosoph und Historiker
- 1860 - William Martin Leake, englischer Archäologe
- 1875 - Friedrich Wilhelm I., letzter Kurfürst und souveräner Landgraf von Hessen-Kassel
- 1876 - Bernardo de Sá Nogueira de Figueiredo, portugiesischer Politiker und Führer der Setembristen
- 1882 - Nathan Davis, englischer Afrikaforscher
- 1884 - Johann Gregor Mendel, österreichischer Augustinermönch und Genetiker
- 1918 - Georg Cantor, deutscher Mathematiker
- 1919 - Theodore Roosevelt, 26. Präsident der USA und Friedensnobelpreisträger
- 1920 - Hieronymous Georg Zeuthen, dänischer Professor der Mathematik
- 1934 - Herbert Chapman, englischer Fußballspieler und Trainer
- 1941 - Franz Hessel, deutscher Schriftsteller
- 1942 - Henri de Baillet-Latour, 3. Präsident des Internationalen Olympischen Komitees (IOC)
- 1942 - Tina Modotti, italienische Fotografin und Schauspielerin
- 1945 - Edith Frank, Mutter von Anne Frank im KZ Auschwitz
- 1945 - Wladimir Iwanowitsch Wernadski, russischer Geologe, Geochemiker und Mineraloge
- 1949 - Victor Fleming, US-amerikanischer Filmregisseur
- 1955 - Gertrud Eysoldt, deutsche Schauspielerin und Regisseurin
- 1966 - Albrecht Brandi, deutscher Fregattenkapitän
- 1966 - Jean Lurat, französischer Maler
- 1968 - Karl Kobelt, schweizerischer Politiker, Bundesrat
- 1972 - Chen Yi, chinesischer Politiker
- 1977 - Johannes Lilje, deutscher Theologe, Kunsthistoriker und Landesbischof
- 1981 - Archibald J. Cronin, britischer Schriftsteller
- 1981 - Harold Clayton Urey, US-amerikanischer Chemiker
- 1985 - Wladimir Konstantinowitsch Kokkinaki, sowjetischer Testpilot
- 1989 - Edmund Leach, englischer Anthropologe und Elektrotechniker
- 1990 - Hans Jaray, Kammerschauspieler, Regisseur und Autor
- 1990 - Pawel Alexejewitsch Tscherenkow, russischer Physiker
- 1991 - Heinrich Dathe, deutscher Zoologe
- 1991 - Ahmed Adnan Saygun, türkischer Komponist
- 1992 - Isaac Asimov, US-amerikanischer Schriftsteller
- 1993 - Dizzy Gillespie, US-amerikanischer Jazzmusiker, Komponist, Sänger und Bandleader
- 1993 - Elke Kast, deutsche Fernsehansagerin
- 1993 - Rudolf Chametowitsch Nurejew, Ballett-Tänzer des 20. Jahrhunderts
- 1993 - Rudolf Nurejew, russischer Tänzer und Choreograph
- 1996 - Kurt Schmücker, deutscher Politiker, Bundesminister für Wirtschaft und Arbeit
- 1996 - Willy Czernik, deutscher Operetten- und Filmkomponist
- 1999 - Michel Petrucciani, französischer Jazzpianist
- 2000 - Don Martin, US-amerikanischer Cartoonist des MAD-Magazins
- 2002 - Fred Taylor, US-amerikanischer Basketballtrainer
- 2002 - Sanya Dharmasakti, Thailändischer Politiker
- 2002 - Serge Brignoni, schweizerischer Maler
- 2004 - Pierre Charles, dominicanischer Politiker

Feier- und Gedenktage


- Kirchliche Feiertage
  - Heilige Drei Könige in Baden-Württemberg, Bayern und Sachsen-Anhalt
  - in der armenischen Kirche, in Russland, Serbien, Bulgarien und anderen mehrheitlich orthodoxen Staaten mit julianischem Kalender: Heiligabend/Weihnachten (Geburt des Herrn)
- Kirchliche Gedenktage:
  - Erscheinung des Herrn, auch Epiphanias oder Dreikönigsfest (katholisch, evangelisch, anglikanisch, orthodox - mit unterschiedlichen Inhalten)
- Namenstage: Kaspar, Melchior, Balthasar

Siehe auch


- 5. Januar - 7. Januar
- 6. Dezember - 6. Februar
- Historische Jahrestage - Zeitskala
- Wikipedia:Glaskugel - Wikipedia:Formatvorlage Tag 0106 ja:1月6日 ko:1월 6일 simple:January 6

1933

Ereignisse

Politik


- 1. Januar: das politische Kabarett Die Pfeffermühle wird in München eröffnet
- 1. Januar: Edmund Schulthess wird zum vierten Mal Bundespräsident der Schweiz
- 2. Januar: Ende der Besetzung Nicaraguas durch US-amerikanisches Militär
- 4. Januar: Adolf Hitler, Kurt Freiherr von Schröder und Franz von Papen (Zentrumspartei) vereinbaren im Düsseldorfer Bankhaus J. H. Stein Vorbereitungen für eine Regierungsübernahme
- 30. Januar: Machtübertragung an Adolf Hitler in Deutschland (Machtergreifung); Hitler bildet eine so genannte Nationale Regierung aus Deutschnationalen und Nationalsozialisten
- 3. Februar: Hitlers erste Ansprache vor Befehlshabern der Reichswehr (Ziel der Außenpolitik: Lebensraum im Osten und dessen rücksichtslose Germanisierung)
- 4. Februar: Die letzte Ausgabe des SPD-Blattes „Vorwärts“ erscheint
- 27. Februar: in der Nacht zum 28. Februar brennt das Reichstagsgebäude in Berlin: Marinus van der Lubbe wird zum Schuldigen erklärt. Repressalien und Verhaftungen sind die Folge; Grundrechte werden aufgehoben
- 28. Februar: Notverordnung „Zum Schutz von Volk und Staat“ erlassen (Reichsbrandverordnung)
- 3. März: Ernst Thälmann verhaftet
- 4. März: In Österreich kommt es aufgrund einer verfahrenstechnischen Unachtsamkeit zur Beschlussunfähigkeit des Parlaments, die Engelbert Dollfuß für einen Staatsstreich nutzt, indem er diese als „Selbstausschaltung des Parlaments“ bezeichnet
- 5. März: Reichstagswahlen. Ergebnis: NSDAP 43,9 %, SPD 18,3 %, KPD 12,3 %, Zentrumspartei 11,2 %, DNVP 8 %
- 15. März: In Wien wird der Nationalrat von der austrofaschistischen Bundesregierung mit Polizeigewalt am Zusammentreten gehindert
- 21. März: Tag von Potsdam. Staatsakt in der Garnisonkirche
- 23. März: Der Deutsche Reichstag verabschiedet das Ermächtigungsgesetz
- 31. März: Das erste Hamburger Konzentrationslager wird im Wittmoor in Hamburg-Lemsahl-Mellingstedt eröffnet
- 31. März: In Österreich verbietet die Dollfuß-Regierung den Republikanischen Schutzbund
- 1. April: Durch die Nationalsozialisten organisierter Boykott jüdischer Geschäfte, Anwaltskanzleien und Arztpraxen
- 10. April: Adolf Hitler erklärte den 1. Mai als „Feiertag der nationalen Arbeit“ zum Staatsfeiertag
- 1. Mai: Der Maifeiertag wird von den Nationalsozialisten eingeführt
- 2. Mai: Gewerkschaften in Deutschland verboten. SA besetzt Gewerkschaftshäuser und verhaftet Mitglieder
- 10. Mai: die Nationalsozialisten verbrennen auf dem Opernplatz in Berlin 20.000 Bücher missliebiger Autoren (Bücherverbrennung)
- 26. Mai: die Kommunistische Partei Österreichs wird von den Austrofaschisten verboten
- 15. Juli: Italien, Deutsches Reich, Frankreich und Großbritannien unterzeichnen Viermächtepakt
- 20. Juli: Der Heilige Stuhl und Deutschland schließen das Reichskonkordat
- 13. August: Le Corbusier verkündet die Charta von Athen
- 19. Oktober: Deutschland tritt aus dem Völkerbund aus
- 29. Oktober: in Teatro de la Comedia in Madrid wird die faschistische Falange Española gegründet
- 11. November: In Österreich wird die 1920 abgeschaffte Todesstrafe für Mord, Brandstiftung und “öffentliche Gewalttätigkeit durch boshafte Beschädigung fremden Eigentums“ wieder eingeführt
- 17. November - US-Regierung unter Franklin Delano Roosevelt erkennt die seit Ende 1922 existierende Sowjetunion völkerrechtlich an.
- 15. Dezember: Zwangsvereinigung der kommunalen Spitzenverbände zum Deutschen Gemeindetag

Kultur


- 2. Januar: Uraufführung der Komödie Design for Living in Cleveland, Ohio
- 3. Februar: Uraufführung der Oper Gevatterin Tod von Rudolf Karel am Landestheater in Brünn (Brno)
- 20. Mai: Uraufführung der Oper Merry Mount von Howard Hansen in Ann Arbor
- 24. Mai: Uraufführung des musikalischen Lustspiels Bezauberndes Fräulein! von Ralph Benatzky im Deutschen Volkstheater in Wien
- 30. September: Uraufführung der Operette Zwei Herzen im Dreivierteltakt von Robert Stolz in Zürich
- 23. Dezember: Uraufführung der Operette Clivia von Nico Dostal am Theater am Nollendorfplatz in Berlin

Katastrophen


- 10. Februar: Gasometerexplosion in Neunkirchen/Saar. Das Unglück fordert 68 Tote und 190 Verletzte
- 2. März: Erdbeben der Stärke 8,4 in Sanriku, Japan, 2.990 Tote
- 11. März: Erdbeben unbekannter Stärke in Long Beach, Kalifornien, USA, 115 Tote
- 4. April: New Jersey, USA. Ein US-amerikanisches Luftschiff kam in einen Sturm und stürzte ab. 73 Tote
- 25. August: Erdbeben der Stärke 7,4 in der Republik China, ca. 10.000 Tote

Sport

Einträge von Leichtathletik-Weltrekorden siehe unter der jeweiligen Disziplin unter Leichtathletik.
- 1. Januar: Die deutsche Fußball-Nationalmannschaft verliert ihr Länderspiel gegen Italien in Bologna mit 1:3
- 11. Juni: Fortuna Düsseldorf gewinnt die deutsche Meisterschaft gegen FC Schalke 04 mit 3:0: Deutscher Meister (Fußball) 1932/33

Geboren


- 1. Januar: Joe Orton, britischer Dramatiker († 1967)
- 2. Januar: Peter Ulmer, deutscher Jurist
- 2. Januar: Eva Kerbler, österreichische Schauspielerin
- 3. Januar: Maxie Wander, deutsche Fotografin, Journalistin, Drehbuchautorin und Schriftstellerin († 1977)
- 4. Januar: Ilia II., georgisch-orthodoxer Patriarch
- 5. Januar: Dalida, Schlagersängerin und Schauspielerin († 1987)
- 6. Januar: Emil Steinberger, Schweizer Kabarettist, Schriftsteller, Regisseur und Schauspieler
- 8. Januar: Juan Marsé, spanischer Schriftsteller
- 9. Januar: Wilbur Smith, britischer Schriftsteller
- 9. Januar: Helmut Schäfer (Politiker), deutscher Politiker
- 10. Januar: Akira Miyoshi, japanischer Komponist
- 16. Januar: Susan Sontag, US-amerikanische Schriftstellerin, Essayistin und Publizistin († 2004)
- 18. Januar: John Boorman, britischer Regisseur, Drehbuchautor, Produzent
- 18. Januar: Jean Vuarnet, ehemaliger französischer Skirennläufer
- 20. Januar: Don Thompson, britischer Leichtathlet und Olympiasieger
- 20. Januar: Earl Grant, US-amerikanischer Sänger und Gitarrist († 1970)
- 23. Januar: Chita Rivera, US-amerikanische Schauspielerin und Tänzerin
- 24. Januar: Johannes Fischer (Musiker), deutscher Kirchenmusiker und Komponist († 2005)
- 24. Januar: Erwin Waldner, ehemaliger deutscher Fußballspieler
- 25. Januar: Corazon Aquino, Präsidentin der Philippinen
- 26. Januar: Javier Lozano Barragán, Bischof von Zacatecas und Kardinal
- 29. Januar: Sacha Distel, französischer Chansonnier und Komponist († 2004)
- 31. Januar: Joachim Herrmann (Rechtswissenschaftler), deutscher Rechtswissenschaftler
- 1. Februar: Buddhadev Das Gupta, Meister im Spielen der Nordindischen Klassischen Musik
- 2. Februar: Than Shwe, Staatschef von Myanmar
- 3. Februar: Miloš Milutinović, ehemaliger jugoslawischer Fußballspieler und Trainer († 2003)
- 3. Februar: Heinrich Übleis, österreichischer Jurist und Politiker (SPÖ)
- 3. Februar: Varetta Dillard, US-amerikanische Rhythm and Blues-Sängerin († 1993)
- 3. Februar: John Edmondson, US-amerikanischer Komponist
- 3. Februar: Paul S. Sarbanes, US-Senator des Bundesstaates Maryland
- 5. Februar: Claude King, US-amerikanischer Country-Sänger
- 8. Februar: Josef Taus, österreichischer Wirtschaftsjurist, Manager und Politiker
- 10. Februar: Gottfried Arnold (Politiker), ehemaliger CDU Bundestagsabgeordneter
- 12. Februar: Carlos Alberto Peronace, argentinischer Schachproblemkomponist († 1990)
- 13. Februar: Constantin Costa-Gavras, griechischer Regisseur
- 13. Februar: Paul Biya, Präsident von Kamerun
- 13. Februar: Kim Novak, US-amerikanische Filmschauspielerin
- 14. Februar: Helmut Leherbauer, österreichischer Maler († 1997)
- 14. Februar: Míla Myslíková, tschechische Schauspielerin († 2005)
- 14. Februar: Robert Shea, US-amerikanischer Schriftsteller († 1994)
- 15. Februar: Günter Schluckebier, ehemaliges Mitglied des Deutschen Bundestages († 2002)
- 18. Februar: Yoko Ono, japanisch-amerikanische Künstlerin und Sängerin
- 18. Februar: Gerhard Frey, rechtsextremer Politiker
- 21. Februar: Nina Simone, Jazz- und Bluessängerin, Pianistin und Songschreiberin († 2003)
- 21. Februar: Bob Rafelson, US-amerikanischer Filmregisseur
- 22. Februar: Peter Rohland, deutscher Liedermacher und Sänger († 1966)
- 26. Februar: Brigitte Grothum, deutsche Schauspielerin, und Regisseurin
- 27. Februar: Albert Caspers, Aufsichtsratsvorsitzender der Ford-Werke GmbH
- 27. Februar: Edward Lucie-Smith, Dichter, Journalist und Kunsthistoriker
- 1. März: Dietrich Sperling, deutscher Politiker
- 1. März: Jakob M. Mierscheid, fiktiver deutscher Bundestagsabgeordneter der SPD
- 2. März: Nobuyoshi Tamura, Aikido--Großmeister
- 3. März: Gerhard Mayer-Vorfelder, Präsident des deutscher Fußball-Bund|Deutschen Fußball-Bunds
- 5. März: Walter Kasper, deutscher Kardinal
- 7. März: Hannelore Kohl, Frau des deutschen Bundeskanzlers a.D. Helmut Kohl († 2001)
- 9. März: Reinhard Lettmann, Bischof von Münster
- 9. März: William Francis McBeth, US-amerikanischer Komponist und Professor
- 11. März: Jesús Gil y Gil, spanischer Politiker, Unternehmer und Fußballfunktionär († 2004)
- 13. März: Leiber/Stoller, Duo der 1950er und 1960er Jahre
- 13. März: Hans Katschthaler, Landeshauptmann von Salzburg
- 14. März: Michael Caine, britischer Schauspieler
- 14. März: Cornelius Weiss, deutscher Wissenschaftler und Politiker
- 14. März: René Felber, Schweizer Politiker
- 14. März: Quincy Jones, US-amerikanischer Musik-, Fernseh- und Filmproduzent und Musiker
- 15. März: Philippe de Broca, französischer Filmregisseur († 2004)
- 16. März: Dieter Wellershoff (Bundeswehr), Generalinspekteur der deutschen Bundeswehr († 2005)
- 17. März: Heather Armitage, britische Leichtathletin und Olympiateilnehmerin
- 18. März: Severino Poletto, Erzbischof und Kardinal der römisch-katholischen Kirche
- 19. März: Philip Roth, US-amerikanischer Schriftsteller
- 20. März: Michael Pfleghar, deutscher Regisseur († 1991)
- 20. März: Henryk Muszyński, polnischer Erzbischof
- 21. März: Fritz Wittmann, deutscher Politiker
- 21. März: Adi Furler, Sportjournalist († 2000)
- 22. März: Florian Kuntner, Bischof († 1994)
- 22. März: Michel Hidalgo, ehemaliger französischer Fußballspieler und Fußballtrainer
- 22. März: Eveline Hasler, Schweizer Schriftstellerin
- 23. März: Ceija Stojka, Schriftstellerin und Künstlerin
- 23. März: Philip Zimbardo, US-amerikanischer Sozialpsychologe
- 26. März: Rosemarie Nitribitt, Frankfurter Prostituierte († 1957)
- 26. März: Tinto Brass, italienischer Regisseur, Produzent und Drehbuchautor
- 28. März: Juan Sandoval Iñiguez, Erzbischof von Guadalajara und Kardinal
- 29. März: Hermann von Berg, deutscher Publizist und war Geheimdiplomat der DDR
- 29. März: Samora Machel, Staatspräsident von Mosambik ab 1975 († 1986)
- 31. März: Gerhard Ruhbach, deutscher Theologe und Kirchengeschichtler
- 31. März: Anita Carter, US-amerikanische Country- und Folk-Sängerin († 1999)
- 1. April: Bengt Holbek, dänischer Folklorist († 1992) ebenda
- 1. April: Claude Cohen-Tannoudji, französischer Physiker
- 1. April: Dan Flavin, US-amerikanischer Künstler
- 2. April: György Konrád, ungarischer Schriftsteller
- 3. April: Horst Ludwig Riemer, deutscher Politiker
- 4. April: Frits Bolkestein, niederländischer Politiker
- 8. April: Fred Ebb, US-amerikanischer Songschreiber († 2004)
- 9. April: Jean-Paul Belmondo, französischer Film- und Theaterschauspieler
- 9. April: Gian Maria Volonte, Schauspieler († 1994)
- 9. April: René Burri, Schweizer Fotograf
- 12. April: Montserrat Caballé, spanische Sängerin (Sopran)
- 14. April: Kurt Huemer, österreichischer Sänger und Schauspieler († 2005)
- 14. April: Diane Schöler, Tischtennisspielerin
- 15. April: David Hamilton, Künstlerische Kunstfotograf aus Großbritannien
- 15. April: Elizabeth Montgomery, US-amerikanische Filmschauspielerin († 1995)
- 16. April: Ludwig Haas, deutscher Schauspieler
- 16. April: Karl Blecha, österreichischer Politiker
- 17. April: Joachim Kroll, deutscher Serienmörder († 1991)
- 24. April: Helmuth Lohner, österreichischer Schauspieler, Regisseur
- 26. April: Arno Penzias, US-amerikanischer Physiker
- 30. April: Adriana Asti, italienische Schauspielerin
- 30. April: Willie Nelson, US-amerikanischer Country-Sänger und Songwriter
- 2. Mai: Harry Woolf, Lord Chief Justice of England and Wales (2000–2005)
- 3. Mai: James Brown, US-amerikanischer Musiker
- 3. Mai: Steven Weinberg, US-amerikanischer Physiker
- 7. Mai: Axel Corti, österreichischer Regisseur († 1993)
- 11. Mai: Louis Farrakhan, Afro-amerikanischer Führer der Bewegung Nation of Islam
- 11. Mai: Joe Hembus, Filmkritiker († 1985)
- 14. Mai: Michael Chevalier, Schauspieler und Synchronsprecher
- 15. Mai: Marianne Hold, deutsche Schauspielerin († 1994)
- 15. Mai: Juzo Itami, japanischer Schauspieler und Filmregisseur. († 1997)
- 18. Mai: Deve Gowda, Premierminister Indiens
- 21. Mai: Maurice André, französischer Trompeter
- 23. Mai: Joan Collins, britische Schauspielerin, Fotomodell und Autorin
- 25. Mai: Lo Man Kam, Wing Chun-Kämpfer und Lehrer
- 26. Mai: Jean Graczyk, französischer Radsportler († 2004)
- 26. Mai: Eldar Schengelaja, georgischer Filmproduzent
- 26. Mai: Rudi Falkenhagen, niederländischer Schauspieler. († 2005)
- 29. Mai: Helmuth Rilling, Dirigent und Pädagoge
- 30. Mai: Winfried Zehetmeier, freischaffender Künstler und bayerischer Kommunalpolitiker
- 30. Mai: Sergio Citti, italienischer Filmregisseur, Drehbuchautor und Schauspieler. († 2005)
- 4. Juni: Godfried Danneels, Erzbischof von Mechelen-Brüssel undKardinal
- 4. Juni: Carlota Alfaro, puertoricanische Modedesignerin
- 5. Juni: Velimir Bata Živojinović, serbischer Schauspieler, Kabarettist und Theaterschauspieler
- 6. Juni: Heinrich Rohrer, Schweizer Physiker
- 7. Juni: Jon Laxdal, Schauspieler, Regisseur († 2005)
- 11. Juni: Josef Paul Kleihues, deutscher Architekt († 2004)
- 11. Juni: Walther Zügel, deutscher Bankmanager
- 11. Juni: Harald Szeemann, Schweizer Kurator, Leiter der Berner Kunsthalle († 2005)
- 11. Juni: Gene Wilder, US-amerikanischer Schauspieler
- 12. Juni: Eddie Adams, US-amerikanischer Fotojournalist († 2004)
- 13. Juni: Peter Bickhardt, Vertreter der kirchlichen Oppositionsbewegung in der DDR
- 14. Juni: Svetlin Russev, bulgarischer Maler
- 15. Juni: Thomas Lenk (Bildhauer), deutscher Bildhauer
- 16. Juni: Willy Weber (Künstler), Schweizer Bildhauer
- 17. Juni: Maurice Stokes, US-amerikanischer Basketballspieler († 1970)
- 17. Juni: Roderick Paige, US-amerikanischer Bildungspolitiker
- 18. Juni: Nossrat Peseschkian, Neurologe, Psychiater und Mediziner
- 18. Juni: Jerzy Kosiński, US-amerikanischer Autor († 1991)
- 19. Juni: Otto Barić, ehemaliger kroatischer und österreichicher Fußball-Nationaltrainer
- 19. Juni: Wiktor Iwanowitsch Pazajew, sowjetischer Kosmonaut († 1971)
- 20. Juni: Lorenz Niegel, deutscher Politiker und MdB
- 20. Juni: Danny Aiello, Schauspieler
- 22. Juni: Libor Pešek, tschechischer Dirigent
- 23. Juni: Dianne Feinstein, US-Senatorin aus Kalifornien der Demokratischen Partei
- 25. Juni: Álvaro Siza, portugiesischer Architekt
- 26. Juni: Peter Michel Ladiges, deutscher Hörspielregisseur († 2004)
- 29. Juni: Peter Kafka, deutscher Physiker († 2000)
- 5. Juli: Michael Heltau, Schauspieler und Chansonnier
- 7. Juli: Gerhard Franke, deutscher Fußballspieler
- 7. Juli: Murray Halberg, neuseeländischer Leichtathlet
- 7. Juli: Toon Brusselers, niederländischer Fußballspieler († 2005)
- 8. Juli: Marty Feldman, britisch-US-amerikanischer Autor, Schauspieler und Regisseur († 1982)
- 9. Juli: Arnfrid Astel, deutscher Lyriker
- 9. Juli: José Libertella, italienisch-französischer Bandoneonspieler, Komponist und Arrangeur († 2004)
- 9. Juli: Werner Noorda, niederländischer Maler und Dichter des Expressionismus
- 9. Juli: Oliver Sacks, US-amerikanischer Neurologe, Autor populärwissenschaftlicher Bücher
- 10. Juli: Peter Jankowitsch, österreichischer Politiker und Diplomat
- 13. Juli: Piero Manzoni, italienischer Künstler, gilt als Wegbereiter der Konzeptkunst († 1963)
- 14. Juli: Albrecht von Bayern, Chef des Hauses Wittelsbach († 1996)
- 14. Juli: Franz von Bayern, Oberhaupt des Hauses Wittelsbach
- 15. Juli: Julian Bream, britischer Gitarrist
- 16. Juli: Gerd Hammes, deutscher Komponist und Posaunist
- 16. Juli: Heinz Dürr, deutscher Unternehmer und Manager
- 18. Juli: Jean Yanne, französischer Schauspieler († 2003)
- 19. Juli: Günter Gerstmann, Publizist und Autor
- 20. Juli: José Vicente Asuar, chilenischer Komponist
- 20. Juli: Cormac McCarthy, US-amerikanischer Roman-Autor
- 21. Juli: Brigitte Reimann, deutsche Schriftstellerin († 1973)
- 23. Juli: Richard Rogers, Architekt
- 27. Juli: Marlene Ahrens, chilenische Leichtathletin und Olympionikin
- 30. Juli: Irene Ruttmann, deutsche Schriftstellerin
- 31. Juli: Cees Nooteboom, niederländischer Schriftsteller
- 4. August: Lothar Knörzer, deutscher Leichtathlet
- 6. August: Ulrich Biesinger, deutscher Fußballspieler
- 6. August: Suchinda Kraprayoon, Premierminister von Thailand
- 11. August: Jerzy Grotowski, polnischer Regisseur († 1999)
- 12. August: Anita Gradin, schwedische Politikerin
- 16. August: Reiner Kunze, deutscher Schriftsteller
- 16. August: Reiulf Steen, norwegischer Politiker
- 17. August: Gene Kranz, NASA-Flugdirektor für das Gemini- und Apollo-Programm
- 17. August: Thomas Courtney, US-amerikanischer Leichtathlet und Olympiasieger
- 18. August: Just Fontaine, ehemaliger französischer Fußballspieler
- 18. August: Roman Polański, polnischer Filmregisseur und Schauspieler
- 18. August: Franz Buggle, Psychologe und Religionskritiker
- 19. August: Debra Paget, US-amerikanische Schauspielerin
- 21. August: Janet Baker, englische Mezzo-Sopranistin
- 22. August: Irmtraud Morgner, deutsche Schriftstellerin († 1990)
- 22. August: Michael von Albrecht, klassischer Philologe
- 23. August: Manfred Donike, deutscher Chemiker († 1995)
- 23. August: Robert F. Curl, US-amerikanischer Chemiker
- 23. August: Pete Wilson, US-amerikanischer Politiker aus Kalifornien
- 25. August: Roberto de Simone, italienischer Komponist, Theatermann, Autor
- 25. August: Wayne Shorter, US-amerikanischer Jazz-Saxophonist und -Komponist
- 26. August: Rainer Erler, deutscher Autor, Regisseur und Filmproduzent
- 26. August: Ida Gotkovsky, französische Komponistin und Pianistin
- 27. August: Kerstin Ekman, schwedische Schriftstellerin
- 29. August: Alan Stacey, Formel-1-Rennfahrer († 1960)
- 29. August: Arnold Koller, Schweizer Politiker (CVP)
- 31. August: Kirsten Walther, dänische Schauspielerin († 1987)
- 1. September: Conway Twitty, US-amerikanischer Sänger († 1993)
- 2. September: Mathieu Kérékou, Präsident von Benin
- 3. September: Roland Kayn, deutscher Komponist
- 5. September: Francisco Javier Errázuriz Ossa, chilenischer Erzbischof, römisch-katholischer Kardinal
- 8. September: Michael Frayn, englischer Schriftsteller
- 10. September: Jewgeni Wassiljewitsch Chrunow, sowjetischer Kosmonaut
- 11. September: Nicola Pietrangeli, ehemaliger italienischer Tennisspieler
- 14. September: Beppo Mauhart, österreichischer Industrieller
- 15. September: Rafael Frühbeck de Burgos, spanischer Dirigent
- 17. September: Chuck Grassley, republikanischer Senator
- 18. September: Scotty Bowman, ehemaliger Eishockeytrainer
- 21. September: Lona Rietschel, deutsche Comiczeichnerin
- 22. September: Jesco von Puttkamer (NASA), deutscher Wissenschaftler und Buchautor
- 23. September: Lina Medina, gebar im Alter von fünf Jahren ihren ersten Sohn
- 25. September: Maxl Graf, deutscher Schauspieler und Sänger der volkstümlichen Musik († 1996)
- 25. September: Ian Tyson, kanadischer Country- und Folk-Sänger
- 25. September: Hubie Brown, US-amerikanischer Basketballtrainer
- 28. September: Robert Schul, US-amerikanischer Leichtathlet
- 3. Oktober: Neale Fraser, ehemaliger australischer Tennisspieler
- 6. Oktober: Louis Begley, US-amerikanischer Schriftsteller
- 9. Oktober: Peter Mansfield, britischer Physiker und Nobelpreisträger
- 12. Oktober: Klaus Frühauf, deutscher Sci-Fi-Autoren
- 12. Oktober: Guido Molinari, kanadischer Maler und Grafiker († 2004)
- 13. Oktober: Thomas Henry Bingham, Lord Chief Justice of England and Wales (1996–2000)
- 14. Oktober: Wilfried Dietrich, deutscher Ringer († 1992)
- 15. Oktober: Harry Ott, Botschafter der DDR, Vertreter bei der UN und stellvertretender Außenminister
- 17. Oktober: William Alison Anders, ein US-amerikanischer Luftwaffenoffizier und Astronaut
- 17. Oktober: Jerry H. Bilik, US-amerikanischer Komponist und Professor
- 17. Oktober: Sœur Sourire, Zeichenlehrering, Ordensschwester und Chansonnière († 1985)
- 19. Oktober: Geraldo Majella Agnelo, Erzbischof von San Salvador da Bahia und Kardinal
- 21. Oktober: Francisco Gento, ehemaliger spanischer Fußballspieler
- 24. Oktober: Rainer Stadelmann, deutscher Ägyptologe
- 25. Oktober: Eberhard Esche, deutscher Schauspieler
- 25. Oktober: Wiktor Arsenjewitsch Kapitonow, russischer Radsportler († 2005)
- 27. Oktober: Floyd Cramer, Pianist und Komponist, Vertreter der Country-Musik († 1997)
- 28. Oktober: Garrincha, brasilianischer Fußballer († 1983)
- 30. Oktober: Johanna von Koczian, deutsche Schauspielerin
- 1. November: Huub Oosterhuis, niederländischer Theologe und Dichter
- 1. November: Helmut Moritz, österreichischer Geodät
- 3. November: John Barry, britischer Komponist
- 3. November: Amartya Sen, Nobelpreisträger für Wirtschaftswissenschaften 1998
- 3. November: Mildred Singleton, US-amerikanische Leichtathletin und Basketballspielerin († 2004)
- 3. November: Michael Dukakis, US-amerikanischer Politiker, Gouverneur von Massachusetts
- 4. November: Chukwuemeka Odumegwu, nigerianischer Offizier und Politiker
- 7. November: Vladimir Volkoff, französischer Schriftsteller († 2005)
- 8. November: Lothar Fischer, deutscher Bildhauer († 2004)
- 9. November: Lucian Pintilie, rumänischer Regisseur, Schauspieler und Drehbuchautor
- 11. November: Elem Germanowitsch Klimow, russischer Filmregisseur († 2003)
- 12. November: Bruno Sacco, Konstrukteur und Designer („Stilist“) bei Mercedes-Benz
- 13. November: Karl-Otto Alberty, deutscher Schauspieler
- 13. November: Peter Härtling, deutscher Schriftsteller
- 14. November: Fred Haise, US-amerikanischer Astronaut
- 19. November: Larry King, Journalist, Talk Show Ikone
- 20. November: Hermann Freiherr von Richthofen, deutscher Diplomat
- 20. November: Per Wästberg, schwedischer Schriftsteller
- 22. November: Klaus Dörner,
- 23. November: Gerhard Roth (Politiker), deutscher Politiker
- 23. November: Krzysztof Penderecki, Führenden Komponisten der polnischen Avantgarde
- 23. November: Kurt Falk, Zeitungsherausgeber († 2005)
- 25. November: Roland Wabra, deutscher Fußballspieler († 1994)
- 25. November: Jürgen Kromphardt, deutscher Wirtschaftsweiser
- 27. November: Klaus Höpcke, deutscher Politiker
- 29. November: Horst Assmy, deutscher Fußballspieler († 1972)
- 29. November: John Mayall, Vater des englischen Blues-Revival Anfang des 1960er Jahre
- 1. Dezember: Horst Eylmann, deutscher Politiker
- 1. Dezember: James Wolfensohn, Neunter Präsident der Weltbank
- 2. Dezember: Gotthold Hasenhüttl, Priester, Kirchenkritiker
- 2. Dezember: Michael Larrabee, US-amerikanischer Leichtathlet und Olympiasieger († 2003)
- 3. Dezember: Paul Josef Crutzen, niederländischer Meteorologe, Nobelpreisträger
- 4. Dezember: Horst Buchholz, deutscher Scha

Schweiz

Die Schweizerische Eidgenossenschaft (franz. Confédération suisse, ital. Confederazione Svizzera, rätoroman. Confederaziun svizra, lat. Confoederatio Helvetica), kurz Schweiz, ist ein Binnenstaat in Mitteleuropa. Der Name Schweiz ist die ins Hochdeutsche übertragene Form des Kantonsnamens Schwyz, der auf die gesamte Eidgenossenschaft verallgemeinert wurde. Die Schweiz liegt zwischen Bodensee und Genfersee, Alpenrhein und Jura, Hochrhein und Alpensüdrand. Sie grenzt nördlich an Deutschland (345.7 km Grenzlänge), östlich an Liechtenstein (41.1 km) und Österreich (165.1 km), südlich an Italien (734.2 km). Der westliche Nachbar ist Frankreich mit 571.8 km gemeinsamer Grenzlänge.

In Kürze

Frankreich Die Schweiz ist geprägt von Gebirgen, Seen und Wäldern. Die Schweizer verstehen sich als «Willensnation» – sie bilden weder ethnisch noch sprachlich noch religiös eine Einheit. Ihr Zusammengehörigkeitsgefühl speist sich aus der gemeinsamen Geschichte, den gemeinsamen Mythen, gemeinsamen politischen Grundhaltungen (Föderalismus, Volksrechte) und zum Teil aus dem Gefühl, in Europa einen Sonderfall zu bilden. Der Legende nach wurde die Eidgenossenschaft am 1. August 1291 auf der Rütli-Wiese gegründet. Der 1. August ist deshalb heute Nationalfeiertag. Die Schweiz in ihrer heutigen Form als föderalistischer Bundesstaat besteht seit 1848. Sie gliedert sich in 26 Kantone. Die ständige Wohnbevölkerung beträgt 7.4 Millionen, davon sind 20.6 % Ausländer. Die Lebenserwartung beträgt 82.8 Jahre für Frauen und 77.2 für Männer (BFS, 2005). Offizielle Landessprachen sind deutsch, französisch, italienisch und rätoromanisch. 41 % der Schweizer Bürger sind römisch-katholisch und 40 % sind evangelisch-reformiert. Die Schweiz ist mit einem Bruttoinlandsprodukt von durchschnittlich 58'000 Schweizer Franken (38'000 Euro) pro Einwohner und Jahr eines der wirtschaftlich stärksten Länder der Welt. Drei Viertel der Erwerbstätigen sind im Dienstleistungssektor tätig. Die Schweiz versteht sich als aussenpolitisch neutral. Sie ist Mitglied der UNO, der EFTA, des Europarats, der WTO, nicht aber der Europäischen Union. Das Landeskennzeichen der Schweiz ist «CH», für Confœderatio Helvetica, die lateinische Bezeichnung für Schweizerische Eidgenossenschaft.

Geografie

CH Die Schweiz gliedert sich in fünf geografische Räume, die klimatisch grosse Unterschiede aufweisen: den Jura, das Mittelland, die Voralpen, die Alpen und die Alpensüdseite. 38% (14'813 km²) der Schweizer Fläche werden landwirtschaftlich genutzt. Davon sind 30.4% (12'522 km²) Wald. Überbaut sind 5.8% (2418 km²). 25.5 % (10'531 km²) – vorwiegend in den Bergen – gelten als unproduktive Naturfläche. Die maximale Nord-Süd-Ausdehnung beträgt 220 km, die grösste West-Ost-Ausdehnung 348 km.

Geologie

Die geologische Struktur der Schweiz ist im Wesentlichen das Ergebnis einer Plattenkollision Afrikas und Europas während der letzten Jahrmillionen. Geologisch wird die Schweiz in fünf Hauptregionen eingeteilt: Die Alpen bestehen im Kern aus Granit, der Jura ist ein junges Faltengebirge aus Kalkstein. Zwischen dem Jura und den Alpen liegt das teils flache, teils hügelige Mittelland. Dazu kommen noch die Poebene im südlichsten Zipfel des Tessins, dem Mendrisiotto (Mendrisio), sowie die Oberrheinische Tiefebene um Basel, welche zum allergrössten Teil ausserhalb der Schweiz liegen.

Berge

Oberrheinische Tiefebene In der Schweiz gibt es insgesamt 74 Viertausender. Davon befinden sich 55 ganz in der Schweiz; 19 sind an der Grenze zu Italien. Die zwölf höchsten Berge der Schweiz befinden sich alle in den Walliser Alpen. Der höchste unter ihnen ist die Dufourspitze im Monte-Rosa-Gebirgsmassiv mit 4634 m. Die Dufourspitze ist damit gleichzeitig der höchste Punkt der Schweiz. Der im Ausland bekannteste Berg in den Schweizer Alpen ist das Matterhorn (4478 m) südlich von Zermatt. Im Berner Oberland bilden der Eiger (3970 m), der Mönch (4107 m) und die Jungfrau (4158 m) eine bekannte Dreiergruppe. Die markanten Punkte der Ostalpen sind der Piz Bernina (