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| George Mikan |
George MikanGeorge Lawrence Mikan ( - 18. Juni 1924 in Joliet, Illinois; † 1. Juni 2005 in Scottsdale, Arizona) war ein US-amerikanischer Basketballspieler in der NBA. Mit etwa 2,08 m war er der erste erfolgreiche "big man" im Basketball.
Mikan studierte an der DePaul University in Chicago und fing dort auch an, Basketball zu spielen. 1948 unterschrieb er einen Profivertrag bei den Minneapolis Lakers, mit denen er bis 1954 fünf NBA-Meistertitel gewann. Bis heute ist sein Name untrennbar mit dieser ersten Ära des Profibasketballs verbunden. Kurz nach seinem Karriereende wählte man ihn zum besten Basketballspieler der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts, einen Titel, den er sich aus heutiger Sicht höchstens mit Bob Cousy teilen muss.
Mikan, George
Mikan, George
Mikan, George
Mikan, George
Mikan, George
ja:ジョージ・マイカン
18. Juni
Der 18. Juni ist der 169. Tag des Gregorianischen Kalenders (der 170. in Schaltjahren) - somit verbleiben noch 196 Tage bis zum Jahresende.
Ereignisse
- 1053 - Schlacht von Civitate. Die Normannen erzwingen die Anerkennung ihrer Besitztümer durch den Papst in Italien
- 1363 - Krönung der Elisabeth von Pommern zur Königin von Böhmen
- 1675 - Schlacht von Fehrbellin: Schweden verliert die Vormachtstellung in Brandenburg
- 1815 - Frankreich. Schlacht bei Waterloo. Napoléon Bonaparte wird endgültig geschlagen.
- 1825 - Ernennung von August Graf Neidhardt von Gneisenau zum preußischen Generalfeldmarschall.
- 1887 - Der Rückversicherungsvertrag wird zwischen Deutschland und Russland geschlossen.
- 1927 - Der Nürburgring wird eingeweiht.
- 1928 - Die US-Amerikanerin Amelia Earhart fliegt als erste Frau über den Atlantik.
- 1940 - Der französische General Charles de Gaulle ruft von London aus zum Widerstand auf und bildet das provisorische Nationalkomitee (Exilregierung).
- 1946 - Proklamation der Republik Italien.
- 1953 - Ägypten wird Republik. Mohammed Nagib wird Staatspräsident.
- 1970 - Argentinien. General Roberto Levingston übernimmt die Macht.
- 1974 - Kulturabkommen zwischen Deutschland und Dänemark. In Kraft seit dem 2. Dezember 1975
- 1977 - Die Republik Niger schließt mit Deutschland ein Abkommen über technische Zusammenarbeit.
- 1989 - Demokratische Senatswahlen in Polen
- 1993 - Die Seychellen geben sich eine neue Verfassung.
- 1993 - Kulturabkommen zwischen Deutschland und Slowenien. In Kraft seit dem 28. Juni 1994
- 1994 - Berlin, Deutschland. Letzte Militärparade der Alliierten vor ihrem Abzug.
- 2000 - Äthiopien und Eritrea unterzeichnen in Algier, einen Vertrag zur Beendigung des Grenzkriegs.
- 2001 - Mazedonien beendet die diplomatischen Beziehungen zu Taiwan.
- 2002 - Am dritten "Sozialen Tag" von Schüler Helfen Leben tauschen 210.000 Schülerinnen und Schüler in Schleswig-Holstein, Hamburg und Niedersachsen Ihre Schulbank gegen einen bezahlten Job - und spenden über 3,8 Millionen Euro für mildtätige Zwecke.
Katastrophen
- 1891 - Einsturz der Eisenbahnbrücke der Jurabahn in Münchenstein BL, Schweiz; 78 Personen sterben, 131 werden verletzt
- 1972 - London, Großbritannien. Absturz einer Hawker Siddely Trident der BEA 5 Minuten nach dem Start. Alle 121 Menschen starben.
- 1953 - Tokio, Japan. Eine C-124 der U.S. Air Force verunglückte. 129 Personen starben.
- 1957 - Schweiz. Eine DC-3 der Swissair stürzte in einen See. Alle 9 Menschen starben.
Sport
- Einträge im Bereich Formel 1 siehe Formel 1.
- Einträge von Leichtathletik-Weltrekorden s. u. der jeweiligen Disziplin unter Leichtathletik.
- 1927 - Beim ersten Rennen auf dem neu eröffneten Nürburgring gewinnt Rudolf Caracciola mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 96 km/h.
- 1932 - Der Weltbasketballverband FIBA wird in Genf gegründet
- 2005 Deutschland siegt gegen Tunesien im Konförderationen-Pokal 2005 mit 3:0 (0:0). Mike Hanke schießt dort das 3 zu 0. Sein erstes Länderspieltor.
- 2005 Der Nachwuchs des SV Warnemünde Fußball veranstaltet den 11. Atlantic-Cup für E-Junioren Mannschaften (Altersklasse 9/10 Jahre) in Warnemünde, den der Wartenberger SV Berlin im Endspiel gegen den SV Hafen Rostock durch ein Goldenes Tor von Philipp Petras gewinnt. Der gastgebene SV Warnemünde Fußball siegt im „kleinen Finale“ und erringt den Bronze-Rang beim traditionellen Fußball-Turnier
Geboren
- 1511 - Bartolomeo Ammanati, italienischer Architekt und Bildhauer
- 1517 - Ogimachi, 106. Kaiser von Japan
- 1680 – Johann Georg Zimmermann, Postkommissar
- 1690 - Alexei von Russland, er blieb bis zum Tode der Zarewitsch (Kronprinz) von Russland
- 1754 - Anna Maria Lenngren, schwedische Schriftstellerin
- 1769 - Robert Castlereagh, britischer Staatsmann
- 1788 - Sarah Haas, deutsche Springreiterin
- 1806 - Julius Köbner, Mitbegründer der deutschen Baptistengemeinden
- 1812 - Iwan Alexandrowitsch Gontscharow, russischer Schriftsteller
- 1815 - Maximilian Werner, badischer Politiker
- 1845 - Alphonse Laveran, französischer Mediziner und Nobelpreisträger
- 1857 - Arthur Hoffmann (Schweiz), Schweizer Politiker und Bundesrat
- 1868 - Miklós Horthy, ungarischer Admiral und Statsmann
- 1880 - Alfred Kantorowicz, Professor der Zahnmedizin
- 1882 - Georgi Michajlow Dimitrow, bulgarischer Politiker und Ministerpräsident
- 1886 - George Mallory, britischer Pionier des Bergsteigens am Mt. Everest
- 1887 - Marcet Haldeman, US-amerikanische Autorin
- 1894 - Ernst Schneider, österreichischer Erfinder
- 1895 - Ivan Lebedeff, russischer Schauspieler
- 1901 - Anastasia, jüngste Tochter von Zar Nikolaus II.
- 1903 - Felix von Eckardt, deutscher Politiker und MdB
- 1903 - Jeanette MacDonald, US-amerikanische Schauspielerin
- 1903 - Raymond Radiguet, französischer Schriftsteller
- 1905 - Eduard Tubin, schwedischer Komponist
- 1906 - Anton Stankowski, deutscher Grafiker, Fotograf und Maler
- 1906 - Kay Kyser, US-amerikanischer Musiker
- 1908 - Karl Hohmann, deutscher Fußballspieler
- 1908 - Maria Vieira da Silva, portugiesische Malerin
- 1909 - Willy Kramp, deutscher Schriftsteller
- 1910 - Günther Serres, deutscher Politiker und MdB
- 1913 - Clifford Coffin, US-amerikanischer Fotograf
- 1913 - Oswald Teichmüller, deutscher Mathematiker, Nationalsozialist
- 1915 - Paul Neal Adair, US-amerikanischer Spezial-Feuerwehrmann
- 1915 - Joan Trimble, irische Komponistin
- 1917 - Theo Schöller, deutscher Unternehmer
- 1918 - Franco Modigliani, italienischer Wirtschaftswissenschaftler und Nobelpreisträger
- 1918 - Jerome Karle, amerikanischer Physiko-Chemiker und Kristallograph, Nobelpreis für Chemie 1985
- 1920 - Utta Danella, deutsche Schriftstellerin
- 1923 - Veronica Carstens, deutsche Ärztin
- 1924 - George Mikan, US-amerikanischer Basketballspieler
- 1925 - Johnny Pearson, britischer Musiker
- 1926 - Aad Bak, niederländischer Fußballnationalspieler
- 1926 - Ingeborg Kleinert, deutsche Politikerin und MdB
- 1929 - Ernst Gottfried Mahrenholz, Richter und Vizepräsident des Bundesverfassungsgerichts
- 1929 - Jürgen Habermas, deutscher Philosoph und Soziologe
- 1931 - Fernando Henrique Cardoso, brasilianischer Soziologe und Politiker
- 1932 - Dudley R. Herschbach, US-amerikanischer Chemiker
- 1933 - Nossrat Peseschkian, Facharzt für Neurologie und Psychiatrie
- 1935 - Herbert Paulmichl, Komponist und Organist
- 1936 - Denis Hulme, neuseeländischer Autorennfahrer
- 1936 - Ronald Venetiaan, Staatspräsident von Suriname
- 1938 - Don Harris, US-amerikanischer Musiker
- 1940 - Mirjam Pressler, deutsche Schriftstellerin
- 1942 - Hans Vonk, niederländischer Dirigent
- 1942 - Paul McCartney, britischer Sänger, Musiker und Komponist
- 1942 - Thabo Mbeki, ist der derzeitige Staatspräsident von Südafrika
- 1942 - Wolfgang Zöller, deutscher Politiker und MdB
- 1945 - Carl Radle, britischer Musiker
- 1947 - Bernard Giraudeau, französischer Schauspieler
- 1947 - Hanns Zischler, deutscher Schauspieler
- 1949 - Jean-Philippe Maitre, schweizer Politiker
- 1950 - Annelie Ehrhardt, deutsche Leichtathletin und Olympiasiegerin
- 1952 - Isabella Rossellini, italienische Schauspielerin
- 1958 - Gert Postel, deutscher Hochstapler
- 1958 - Peter Altmaier, deutscher Politiker und MdB
- 1961 - Alison Moyet, britische Sängerin
- 1963 - Jeff Mills, DJ und Musikproduzent
- 1964 - Udai Hussein, Sohn von Saddam Hussein
- 1973 - Alexandra Meissnitzer, österreichische Skirennläuferin
- 1974 - König Boris, deutscher Rapper (Fettes Brot)
- 1975 - Daron Malakian, US-amerikanischer Gitarrist
- 1975 - Omid Nouripour, deutsch-iranischer Politiker
- 1981 - Marco Streller, schweizerischer Fußballspieler
Gestorben
- 1234 - Chukyo, 85. Kaiser von Japan
- 1297 - Guta von Habsburg, böhmische Königin
- 1558 - Anton von Schaumburg, Erzbischof des Erzbistums Köln
- 1600 - Eduard Fortunat von Baden, Markgraf von Baden
- 1629 - Piet Heyn, holländischer Seekommandant und Volksheld
- 1772 - Gerard van Swieten, österreichischer Mediziner
- 1794 - François-Nicolas-Léonard Buzot, französischer Revolutionär
- 1799 - Johann André, deutscher Musiker, Komponist und Musikverleger
- 1815 - Thomas Picton, britischer Generalleutnant, Gouverneur von Trinidad
- 1837 - Carl Christian Horvath, Gründer des deutschen Börsenvereins der Buchhändler
- 1860 - Friedrich Wilhelm Graf von Bismark, deutscher Generalleutnant und Militärschriftsteller
- 1864 - Albert Knapp, deutscher Dichter, Pfarrer und Begründer des Tierschutzvereins
- 1870 - Karl Eduard Vehse, deutscher Geschichtsschreiber
- 1880 - Johann August Sutter, kalifornischer Ländereienbesitzer und Gründer von New-Helvetia
- 1897 - Franz Krenn, österreichischer Komponist
- 1905 - Hermann Lingg, deutscher Dichter
- 1906 - Wenzel Lustkandl, österreichischer Politiker und Jurist
- 1916 - Helmuth Johannes Ludwig von Moltke, preußischer General
- 1916 - Max Immelmann, deutsches Flieger-Ass im Ersten Weltkrieg
- 1928 - Roald Amundsen, norwegischer Polarforscher
- 1935 - René Crevel, französischer Schriftsteller
- 1936 - Heinrich Lersch, deutscher Arbeiterdichter
- 1936 - Maxim Gorki, russischer Schriftsteller
- 1952 - Efim Bogoljubow, ukrainisch-deutscher Schachgroßmeister
- 1953 - René Fonck, französisches Fliegerass im Ersten Weltkrieg
- 1959 - Ethel Barrymore, US-amerikanische Schauspielerin
- 1962 - Reinhold Huhn, Soldat der Grenztruppen der DDR
- 1964 - Giorgio Morandi, italienischer Maler und Grafiker
- 1964 - Hans Moser, österreichischer Volksschauspieler
- 1971 - Paul Karrer, Schweizer Chemiker, Nobelpreisträger
- 1974 - Georgi Konstantinowitsch Schukow, sowjetischer General und vierfacher Held der Sowjetunion
- 1976 - Friedrich Holländer, deutscher Komponist
- 1980 - André Leducq, französischer Radrennfahrer
- 1980 - Kazimierz Kuratowski, polnischer Mathematiker
- 1982 - Curd Jürgens, österreichischer Bühnen- und Filmschauspieler
- 1982 - John Cheever, US-amerikanischer Schriftsteller
- 1983 - Marianne Brandt, deutsche Malerin, Bildhauerin und Designerin
- 1988 - Archie Cochrane, britischer Epedimologe
- 1990 - Ulli Melkus, deutscher Autorennfahrer der DDR
- 1995 - Harry Tisch, Mitglied des Politbüros des ZK der SED und Vorsitzender des FDGB in der DDR
- 1995 - Karl Atzenroth, deutscher Politiker und MdB
- 1995 - Robert Schlienz, deutscher Fußball-Nationalspieler
- 1997 - Lew Sinowjewitsch Kopelew, russischer Schriftsteller
- 2003 - Michael Stettler, schweizerischer Architekt und Schriftsteller
- 2004 - Peter Märthesheimer, deutscher Drehbuchautor
Feier- und Gedenktage
- Autistic Pride Day
- Seychellen - Nationalfeiertag
- Philippinen - Unabhängigkeitstag
Siehe auch
:17. Juni - 19. Juni
:18. Mai - 18. Juli
:Historische Jahrestage - Zeitskala
:Wikipedia:Glaskugel - Wikipedia:Formatvorlage Tag
0618
ja:6月18日
ko:6월 18일
simple:June 18
th:18 มิถุนายน
Joliet (Illinois)Joliet ist eine US-amerikanische Stadt im Bundesstaat Illinois, deren Gebiet sich größtenteils in Will County, teilweise aber auch in Kendall County befindet. Sie gehört zur Metropolregion Chicago und ist Sitz der Verwaltung von Will County. Die Volkszählung des Jahres 2000 ergab eine Einwohnerzahl von 106.221. Eine Sondervollkszählung 2003 ermittelte jedoch eine Einwohnerzahl von 120.782.
Geschichte
Joliet wurde unter dem Namen "Juliet" zuerst im Jahr 1834 besiedelt. 1845 wurde der Name jedoch zu Ehren des kanadischen Entdeckers Louis Jolliet umbenannt. 1852 erhielt Joliet Stadtrechte.
Geographie
Joliet liegt ca. 65 Kilometer südwestlich von Chicago auf den Koordinaten 41°31'59" Nord, 88°6'32" West (41.533030, -88.108933). Die Stadt bedeckt eine Fläche von 99,3 km², davon entfallen 0,8 km² (0,76%) auf Wasserflächen.
Demografie
Nach der Volkszählung durch das US Census Bureau im Jahr 2000 lebten 106.221 Menschen in Joliet, aufgeteilt in 36.182 Haushalte, von denen 25.399 Familien sind. Die Bevölkerungsdichte lag damit bei 1077,6 pro km². 69,3% der Einwohner sind Weiße, 18,2% Afro-Amerikaner.
Das Durchschnittseinkommen beträgt $47,761 pro Haushalt, das Pro-Kopf-Einkommen liegt bei $19.390. 10,8% leben unter der Armutsgrenze.
Verkehr
Nur etwa 65 km südwestlich von der Chicago Stadtmitte, ist Joliet schon lange ein bedeutender Verkehrsknotenpunkt. Die Stadt liegt zu beiden Seiten des Des Plaines Rivers, einem der wichtigsten Wasserverkehrswege in der Metropolregion Chicago und besitzt einen der wichtigsten Häfen am Illinois-Michigan-Kanals. Die :en:Elgin, Joliet and Eastern Railway (EJ&E) Eisenbahn wurde in den 1850er Jahre gebaut, und wurde bald durch die Santa Fe Eisenbahn ergänzt. Mehrere Bundesstraßen (6, 30, 45, 66) führen durch die Stadt, darunter zwei der ältesten und historischsten der USA, die Lincoln Highway (U.S. 30) und Route 66. Der Autobahnkreuz der später gebauten, parallel verlaufenden Autobahnen, Interstate 55 und Interstate 80, befindet sich am westlichen Stadtrand, in Channahon. Aus diesem Grund befindet sich der Spruch "Crossroads of Mid-America" im Stadtwappen von Joliet.
Bauwerke
In Joliet befindet sich u.a. das Rialto Square Theatre, der von Al Capone gerne frequentiert wurde. In der Stadt gibt es zwei Casinos auf Booten im Fluss, da die Rechtslage auf dem Wasser eine andere ist als an Land.
Das berühmte Staatsgefängnis von Joliet befand sich früher in der Collins Street, nahe bei der Stadtmitte, ist aber inzwischen zu. Das Stateville Correctional Center, das als Ersatz gebaut wurde, befindet sich in der Nachbarstadt Crest Hill. Das Arsenal von Joliet ist inzwischen ebenfalls geschlossen, und das Gebiet (was sich ohnehin in der Nachbargemeinde Elwood befindet) wird nunmehr als Friedhof und Prärie-Naturreservat genutzt.
Bildung
In Joliet befindet sich neben der University of St. Francis auch das Joliet Junior College, das älteste Community College in den USA.
In der Stadt gibt es zudem noch drei High Schools, zwei staatliche und eine kirchliche. Die kirchliche wurde 1991 als Zusammenschluss zwischen zwei geschlechtergetrennten Schulen gebildet. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde die ursprüngliche staatliche High School durch zwei weitere ergänzt, von denen eine inzwischen wieder im Zuge der demografischen Wandel geschlossen wurde.
Sport
In Joliet befindet sich der Chicagoland Speedway, auf dem jährlich NASCAR- und Indy Racing League-Rennen stattfinden. Die Stadt hat auch eine Baseballmannschaft, die Joliet JackHammers, die in der zweiten Liga spielen. Die katholische High School hat eine besonders gute Football-Mannschaft, die in den letzten 21 Jahren zwölfmal den Landespokal von Illinois holte, und aus der zwei professionelle Footballspieler, Mike Alstott und Tom Thayer, hervorgegangen sind.
Söhne und Töchter der Stadt
- Mike Alstott, NFL Footballspieler
- Jesse Barfield, Baseballspieler
- Nora Bayes, Sängerin
- John Barrowman, Sänger und Schauspieler
- Jimmy Chamberlin, Mitglied der Band Smashing Pumpkins
- Andy Dick, Schauspieler und Komiker
- Lawrence Jenco, Geisel und Schriftssteller
- Kathryn Hays, Schauspielerin
- Mercedes McCambridge, Schauspielerin
- George Mikan, Basketballspieler
- Don Murray, jazz Klarinettenspieler
- Robert Novak, konservativer Kolumnist
- Larry Parks, Schauspieler, der Al Jolson spielte, und im Zeitalter des McCarthyismus berufliche Schwierigkeiten erlitt
- Anthony Rapp, Schauspieler
- Lionel Richie, Sänger und Entertainer
- Daniel Ruettiger, College Footballspieler, Motivationsredner, Thema des Films Rudy
- Tom Thayer, ehemaliger NFL Footballspieler
- Lynne Thigpen, Schauspielerin
- Audrey Totter, Schauspielerin
- William Cornelius Van Horne, Eisenbahnunternehmer
Weblinks
- [http://www.ci.joliet.il.us/ Offizielle Webseite von Joliet (engl.)]
Kategorie:Ort in Illinois
Illinois
Illinois [] ist ein US-amerikanischer Bundesstaat. Er liegt im mittleren Westen und grenzt im Nordosten an den Michigansee. Der Name kommt aus der Algonkin und dem Französischen und bezeichnet das Volk der Illiniwek, das früher das Land bewohnte. Unter anderem befinden sich die Millionenstadt Chicago in Illinois. Die postalische Abkürzung ist IL.
Geographie
Illinois ist ein Präriestaat der USA. Der Mississippi-River bildet im Westen die Grenze zu den Staaten Iowa (im Nordwesten) und Missouri (im Südwesten). Im Südosten übernimmt der Ohio-Fluss diese Rolle zu dem Staat Kentucky. Nördlich von Illinois befindet sich Wisconsin und im Osten Indiana. Durchflossen wird der Staat von den Flüssen Illinois und Kaskaskia, die in den Mississippi münden, sowie Embarras und Sangamon, die im Wabash bzw. Illinois River einfliessen. Im Nordosten hat der Staat eine gemeinsame Grenze mit Michigan in der Mitte des Michigansees.
Höchster Punkt in Illinois ist der Charles Mound im Jo Daviess County (421 m). Der tiefste Punkt ist bei Cairo, wo Mississippi und Ohio zusammenfließen.
- Liste der Countys in Illinois
Geschichte
Liste der Countys in Illinois
Vom 8. Jahrhundert bis ins 13. Jahrhundert war Illinois ein Teil der hoch entwickelten Mississippi-Kultur, unter anderem mit der Siedlung Cahokia. Heute können hier Hügelgräber betrachtet (und bestiegen) werden, die UNESCO Weltkulturerbe sind.
1673 kamen die Franzosen Louis Joliet (Forscher) und Jacques Marquette (Jesuitenmissionar) ins Land und waren somit die allerersten Europäer. 1712 kam das Land zur französischen Kolonie Louisiana, doch musste Frankreich 1763 Illinois an Großbritannien abtreten. 1783, im Vertrag von Paris, der den Unabhängigkeitskrieg der USA beendete, fiel das Gebiet an die USA, die es 1787 ins Nordwestterritorium eingliederten. Ab 1800 Teil des neu geschaffenen "Indiana-Territory", erhielt Illinois 1809 ein eigenes Territorium. Am 3. Dezember 1818 wurde Illinois als 21. Bundesstaat in die Union der USA aufgenommen.
Die ersten Siedlungen waren im Süden, entlang den Mississippi und Ohio Flüßen. Kaskaskia (heute ein Dorf mit nur 38 Einwohner, das aufgrund von Verschiebungen in der Bahn des Mississippi nun auf dem westlichen Ufer ist) war die erste Hauptstadt. 1820, als die Siedlung des Staates voran schritt, wurde das zentraler gelegene Vandalia Hauptstadt. 1837 wurde die Hauptstadt erneut nach Norden verlegt, nach Springfield, was nur 18 Meilen westlich des geografischen Mittelpunkt des Bundeslands liegt. In dieser Zeit wurde der fruchtbare Prärieboden im mittleren und nördlicheren Bereich des Staates (Wisconsin Gletscherphase), aufgrund von neuen Entwicklungen in der Drainage- und Pflugtechnik, besiedelt. Der gewonnene Black-Hawk-Krieg trug ebenfalls, zusammen mit dem Ankunft der Eisenbahn, zu einer schnellen Ausbreitung in den restlichen Bundesstaat.
1836 begann der Bau des Illinois-Michigan-Kanals, der den Mississippi Fluss mit den Großen Seen (und über dem Sankt-Lorenz-Strom auch zum Atlantischen Ozean) verband. Die Illinois Central Railroad erhielt 1851 eine Charta vom Landtag, die jede zweite Quadratmeile links und rechts der geplanten Route der Eisenbahngesellschaft spendete, und aus deren Erlös das Kapital für den Bau des Schienenwegs kommen soll. Sie verband Cairo im Süden mit Galena und Chicago im Norden. Die zwei Zweiglinien kamen bei Centralia zusammen.
Abraham Lincoln war der Firmenanwalt für die Eisenbahn, nachdem er zuvor eine Wahlperiode für die Whig-Partei im Kongress (1847-48) gewesen ist. Nach einem erfolglosen Wahlkampf gegen Stephen A. Douglas um den Senatssitz von Illinois 1858, gewann er die Wahl zum Präsidenten kurz vor Ausbruch des Bürgerkriegs. Sein Heimatstaat, in dem die Sklaverei schon seit Etablierung des Nordwestterritoriums 1787 verboten war, blieb der Union treu.
In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts wuchs die Stadt Chicago von einem unbedeutenden Handelsposten (Fort Dearborn) zu einem industriellen Gigant, dank ihre Lage an der Südspitze vom Michigansee, wo viele Eisenbahnlinien zusammen kamen. Zwischen 1880 und 1890 verdoppelte sich die Einwohnerzahl von 500.000 auf eine Million. Am 1. Mai 1886 fand hier der Haymarket Riot statt und fünf Jahre später in der Waggonfabrik der Pullman-Firma einen weiteren bekannten Streik. 1892 wurde die Stadt Gastgeberin für die Columbian Weltausstellung anlässlich des 400. Jahrestag des Ankunfts von Christopher Columbus auf die Insel Hispaniola. In den ersten Jahren des 20. Jahrhunderst wurde die Marke von 2 Millionen Einwohner überschritten, und wenige Jahre vor der Wirtschaftskrise 1929 erreichte die Stadt eine Bevölkerungszahl von 3 Millionen Einwohner. Das waren etwa 40% der Bevölkerung des gesamten Bundesstaats.
- Liste der Gouverneure von Illinois
Bevölkerung
Illinois hat 12.653.544 Einwohner (Stand: 2003), davon 67,8 % Weiße (darunter, 19,6 % mit deutschen und 12,2 % mit irischen Vorfahren), 15,1 % Schwarze und Afro-Amerikaner, 12,3 % Hispanics, 3,4 % Asiaten, 0,2 % Indianer (ca. 20.000). In den 1980er Jahren kam eine große Welle Einwanderer überwiegend aus Asien und Lateinamerika ins Land. In Chicago lebt eine polnischstämmige Minderheit, die ca. 950.000 Einwohnern entspricht.
Es gibt in Illinois 2002 rund 4.591.779 Haushalte.
Das Pro-Kopf-Einkommen betrug 2002: 30.075 US-Dollar.
Größte Städte
- Liste der Städte in Illinois
- Liste der Countys in Illinois
Wirtschaft
Illinois hat sehr fruchtbare Böden, die überwiegend dem Soja- und Maisanbau (Maisgürtel) gewidmet werden. Nebenbei werden andere Produkte, wie z. B. Weizen, Sorghum oder Obst angebaut. Im Süden des Landes gibt es Vorkommen von Kohle (eher weiche Braunkohle mit wenig Bitumen), sowie kleinere Reserven von Erdgas und Erdöl.
Neben der Agrikultur spielt auch die Industrie eine große Rolle in der Wirtschaft von Illinois. Schwerpunkt der industriellen Wirtschaft des Staates ist natürlich Chicago. Dies hat der Dichter Carl Sandburg in seinem Gedicht "Chicago" verewigt: "Hog Butcher for the World, Tool Maker, Stacker of Wheat, Player with Railroads and the Nation's Freight Handler; Stormy, husky, brawling, City of the Big Shoulders". Aufgrund der günstigen Verkehrssituation, wo viele Eisenbahnrouten an der Südspitze des Michigansees zusammentreffen, entwickelte sich hier eine große Schlacht- und Lebensmittelverarbeitungsindustrie. Die Wasserstraßenanbindung von hier an den Mississippi und den St.-Lorenz-Seeweg tragen auch zu der Rolle als Handels- (Chicago Board of Trade mit Rohstoffen und Termingeschäften, sowie Sitz mehrerer Einzelhandelskonzerne wie z. B. Sears) und Verkehrsknotenpunkt bei. Im Süden der Stadt (an der Grenze zu Indiana bei Gary), bestimmt die Eisen- und Stahlindustrie den wirtschaftlichen Schwerpunkt.
Auch in den kleineren Zentren des Landes gibt es Industrie. Diese ist zumeist eng mit der Landwirtschaft verbunden, wie z. B. Landmaschinenbau (John Deere hat in Moline und Caterpillar in Peoria ihren Sitz) sowie Agrarindustrie (Archer Daniels Midland und A. E. Staley in Decatur stellen Sojaöl und Maissirop her). Der wirtschaftliche Anteil von Verwaltung (in der Landeshauptstadt Springfield), Versicherung (in Bloomington) und Informationstechnologie (in den Universitätsstadt Champaign) nimmt mit der wachsenden Bedeutung der Dienstleistungssektoren zu.
Weblinks
- http://www.greatlakes.de/rundreisen/index.cfm?Location_ID=86&menu_ID=10
- http://fhh1.hamburg.de/maps/nordamerika/illinois.htm
- http://www.campamerika.de/KarteIllinois.htm
- http://www100.state.il.us/ (engl.)
- http://www.chicago-illinois.de/
Kategorie:US-Bundesstaat
ja:イリノイ州
ko:일리노이 주
th:มลรัฐอิลลินอยส์
2005
Jahreswidmungen
- 2005 ist „Internationales Jahr der Physik“ (UN) und Einsteinjahr (in Deutschland; anlässlich des 100. Geburtstags der Relativitätstheorie, 50. Todestag von Einstein)
- Deutsch-Polnisches Jahr (2005/2006)
- 2005 ist „Internationales Jahr des Sports“ (UN)
- 2005 ist „Internationales Jahr der Kleinstkredite“ (UN)
- 2005 ist „Internationales Hans Christian Andersen-Jahr“ (anlässlich seines 200. Geburtstages)
- 2005 ist in Deutschland „Schillerjahr (anlässlich seines 200. Todestages)
- Der Uhu (Bubo bubo) ist Vogel des Jahres (NABU/Deutschland)
- Der Wetterstern (Astraeus hygrometricus) ist Pilz des Jahres (Deutsche Gesellschaft für Mykologie)
- Die Rosskastanie (Aesculus hippocastanum) ist Baum des Jahres (Kuratoriums Baum des Jahres/Deutschland)
- Das Brandknabenkraut (Orchis ustulata) ist Orchidee des Jahres (Arbeitskreis Heimische Orchideen/Deutschland)
- Der Braunbär (Ursus arctos) ist Wildtier des Jahres (Schutzgemeinschaft Deutsches Wild)
- Das Windröschen (Anemone) ist Staude des Jahres (Bund deutscher Staudengärtner)
- Die Schwarzerde ist Boden des Jahres (Deutsche Bodenkundliche Gesellschaft)
- 2005 ist Koreajahr der Botschaft der Republik Korea in Deutschland und des deutschen Auswärtigen Amtes
- 2005 ist „Jubiläumsjahr“ in Österreich (60 Jahre Unabhängigkeit vom Deutschen Reich, 50 Jahre Staatsvertrag, 10 Jahre EU-Beitritt)
- 2005 ist George-Enescu-Jahr (UNESCO)
- Jahreslosung: „Jesus Christus spricht: Ich aber habe für dich gebeten, dass dein Glaube nicht aufhöre.“ (Lk 22,32)
Politik
Januar
- 1. Januar: Die 3. Stufe der deutschen Steuerreform 2000 tritt in Kraft
- 1. Januar: Luxemburg übernimmt den Vorsitz im Europäischen Rat
- 1. Januar: Samuel Schmid wird Bundespräsident der Schweiz
- 1. Januar: Start der Einführung des Arbeitslosengeldes II (siehe Agenda 2010, Hartz-Konzept)
- 1. Januar: Start der Lkw-Maut in Deutschland in eingeschränktem Umfang (in vollem Umfang zum 1. Januar 2006)
- 3. Januar: 20. Todestag von Edmund Jäger, Begründer der deutschen Bewegung für mehr Ausbildungsplätze
- 20. Januar: George W. Bush wurde für seine zweite und letzte Amtszeit als Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika vereidigt. Die Sicherheitsvorkehrungen der Veranstaltung waren immens
- 22. Januar: Die WASG wird als Partei gegründet
- 26. Januar: Das Bundesverfassungsgericht kippt das bundesweite Verbot von Studiengebühren in Deutschland mit der Begründung, dass ein solches Verbot in die Länderhoheit in Bildungsangelegenheiten eingreife
- 30. Januar: Erste freie Parlamentswahlen im Irak
Februar
- 8. Februar: Erstmals seit 2000 gibt es wieder ein Treffen zwischen einem israelischem Ministerpräsidenten und einem palästinensischen Präsidenten: Mahmud Abbas und Ariel Sharon erklären nach einem Treffen in Sharm El-Sheikh einen Waffenstillstand
- 18. Februar: Nach dem Düsseldorfer Landessozialgericht verstößt die Anrechnung von Partnereinkommen bei unverheirateten Paaren nach Hartz IV gegen das deutsche Grundgesetz
- 20. Februar: Landtagswahl in Schleswig-Holstein, weder CDU/FDP noch SPD/Grüne erreichen eine Mehrheit
- 22. Februar: George W. Bush besucht Deutschland, Absperrungen in und um Mainz verursachen kilometerlange Staus
- 23., 24. und 25. Februar: Gipfeltreffen in Bratislava zwischen George W. Bush und Wladimir Putin
- 28. Februar: Die pro-syrische libanesische Regierung tritt aufgrund der Proteste der Bevölkerung zurück
März
- 7. März: Der Rat der südafrikanischen Hauptstadt Pretoria beschließt die Umbenennung der Stadt in Tshwane
- 14. März: Der chinesische Volkskongress beschließt mit 2 Enthaltungen und 2998 Befürwortungen das Anti-Abspaltungsgesetz. Im Gesetz wird die „use of force“ angedroht, falls keine Wiedervereinigung mit Taiwan möglich erscheint
- 22. März: mit dem Weltwassertag beginnt die Internationale Aktionsdekade „Wasser – Quelle des Lebens“ (2005: 2015)
- 26. März: Mehr als eine Million Menschen demonstrieren in Taiwan gegen das Anti-Abspaltungsgesetz
- 31. März: Terri Schiavo stirbt nach 15 Jahren im Koma und fast 2 Wochen ohne Nahrung und Wasser
April
- 2. April: Papst Johannes Paul II. stirbt im Alter von 84 Jahren nach fast 27-jährigem Pontifikat: dem drittlängsten in der römisch-katholischen Kirchengeschichte
- 4. April: Die kleinere österreichische Regierungspartei FPÖ spaltet sich in FPÖ und BZÖ
- 6. April: Fürst Rainer III. von Monaco stirbt nach langer Krankheit im Alter von 81 Jahren. Rainier regierte das Fürstentum Monaco 56 Jahre lang und war damit der am längsten regierende Monarch Europas
- 9. April: Als erster afrikanischer Staat beendet Benin in einer öffentlichen Zeremonie offiziell das Zeitalter der weiblichen Genitalverstümmelung
- 9. April: Mehrere tausende Anhänger des radikalen Schiitenführers Muktada al-Sadr demonstrieren in Bagdad für den Abzug der Besatzungstruppen
- 9. April: Beginn der, zum Teil gewaltsamen, Proteste von Chinesen gegen Japan. In den folgenden Wochen kommt es zu Protesten in Peking, Kanton, Shenzhen und Shanghai. Anlass ist ein japanisches Schulbuch, das aus chinesischer Sicht die Gräueltaten Japans während des Zweiten Weltkriegs verharmlost
- 15. April: Die bayerische Kultusministerin Monika Hohlmeier ist wegen der Affäre um Wahlfälschungen bei der Münchner CSU (siehe Münchner CSU-Affäre) zurückgetreten
- 18. April: Ex-Bundesinnenminister Manfred Kanther wird wegen Untreue in Zusammenhang mit der CDU-Spendenaffäre zu einer Freiheitsstrafe von 18 Monaten auf Bewährung verurteilt
- 19. April: Joseph Ratzinger wird vom Konklave 2005 zum neuen Papst Benedikt XVI. gewählt
- 19. April: Erwin Teufel tritt als Ministerpräsident von Baden-Württemberg und Landesvorsitzender der Südwest-CDU zurück. Nach parteiinternen Querelen und der Ohrfeigen-Affäre seines Staatsministers Christoph Palmer macht er Platz für seinen Nachfolger Günther Oettinger
- 24. April: Vor 90 Jahren begann der Völkermord an den Armeniern durch das Osmanischen Reich. Weltweit wurde dessen gedacht
- 25. April: Der Sozialdemokrat Jiri Paroubek wird der neue tschechische Ministerpräsident
- 26. April: Die letzten 250 syrischen Soldaten verlassen den Libanon
- 29. April: Der taiwanesische Oppositionsführer Lien Chan trifft als Vorstand der Kuomintang zum ersten Mal seit fast 60 Jahren mit einem Staatschef der Volksrepublik China, Hu Jintao, zusammen
Mai
- 8. Mai: Zur Verhinderung einer NPD-Demonstration in Berlin wurde ein „Tag der Demokratie“ durchgeführt. Die Angaben zu den Teilnehmerzahlen schwanken von mehreren tausend bis mehr als hunderttausend
- 21. Mai: Der 50. Eurovision Song Contest findet in Kiew, Ukraine statt
- 22. Mai: Landtagswahlen in Nordrhein-Westfalen. CDU und FDP gewinnen und stellen den Ministerpräsident Jürgen Rüttgers. Nach 39 Jahren regiert erstmals nicht mehr die SPD. Bundeskanzler Gerhard Schröder kündigt als Reaktion auf die Wahlniederlage seiner Partei Neuwahlen zum Bundestag für Herbst an
- 24. Mai: Oskar Lafontaine, früherer Parteivorsitzender der SPD, kündigt seinen Austritt aus der Partei an. Er will zur nächsten Bundestagswahl mit einem Bündnis aus PDS und WASG antreten
- 24. Mai: Der SPD-Parteivorstand stimmt mit nur einer Enthaltung und 2 Gegenstimmen den vorgezogenen Neuwahlen zu
- 29. Mai: Die Franzosen stimmen gegen die EU-Verfassung und stürzen damit die europäische Union und speziell Frankreich in eine politische Krise. Chirac stellt Regierungsumbildung in Aussicht
Juni
- 1. Juni: Auch die Niederländer stimmen gegen die EU-Verfassung
- 25. Juni: Im Iran gewinnt der erzkonservative Teheraner Bürgermeister Mahmud Ahmadinedschad überraschend die Präsidentenwahlen. Beobachter befürchten nun ein Ende des Öffnungsprozesses, die USA zeigen sich aufgrund der Angst vor einer Ausweitung des iranischen Atomprogramms besorgt
- 27. Juni: Bundeskanzler Gerhard Schröder beantragt die Vertrauensfrage im Parlament
Juli
- 1. Juli: Bundeskanzler Gerhard Schröder (SPD) stellt die Vertrauensfrage im Deutschen Bundestag und verliert wie gewünscht
- 7. Juli: In London geschehen Anschläge während der Rushhour auf die U-Bahn und auf Busse
- 21. Juli: Bundespräsident Horst Köhler löst den 15. Deutschen Bundestag auf
- 31. Juli: Die Übergangsfrist für die Rechtschreibreform endet
August bis Dezember
- 9. August: Das Bundesverfassungsgericht verhandelt über die Verfassungsbeschwerden von Jelena Hoffmann (SPD) und Werner Schulz (Grüne) gegen die Auflösung des Bundestages
- 4. September: TV-Duell zwischen Schröder und Merkel
- 18. September: (Vorgezogene) Wahl zum deutschen Bundestag (CDU/CSU bilden die stärkste Fraktion. Weitere Parteien: SPD, FDP, Die Linkspartei.PDS, Bündnis 90/ Die Grünen)
- 10. Oktober: Die beiden stärksten Fraktionen im neuen deutschen Bundestag, CDU/CSU und SPD, einigen sich auf eine große Koalition. Angela Merkel soll erste deutsche Bundeskanzlerin werden
- 13. Oktober: Der „Noch-Bundeskanzler“ Gerhard Schröder gibt offiziell bekannt, dass er dem Kabinett der Großen Koalition nicht angehören wird
- 18. Oktober: Konstituierende Sitzung des 16. Deutschen Bundestages in Berlin als neuer Bundestagspräsident wurde Norbert Lammert gewählt
- 24. Oktober: Aung San Suu Kyi, birmesische Friedensnobelpreisträgerin befindet sich nun insgesamt 10 Jahre unter Hausarrest der Militärdiktatur
- 27. Oktober: Zwei Jugendliche sterben bei der Verfolgung von der Polizei. siehe: Unruhen in Frankreich 2005
- 12. November: Die Große Koalition veröffentlicht ihr Koalitionspapier.
- 22. November - Dr. Angela Merkel (CDU) wird vom Bundestag zur ersten Bundeskanzlerin in der Geschichte Deutschlands gewählt.
Terroranschläge und Kriege
- 2. Januar: In Balad, 80 Kilometer nördlich von Bagdad, haben zwei Selbstmordattentäter 19 Menschen getötet und sechs verletzt
- 8. Januar: Bei einer Explosion einer Autobombe vor dem US-Hauptquartier in Bagdad sind min. 25 Menschen getötet worden rund 100 verletzt worden
- 14. Januar: Im Gaza-Streifen sprengten sich drei Selbstmordattentäter in die Luft. Sechs getötete Israelis.
- 18. Januar: Die radikal-islamischen Hamas verübt einen Selbstmordanschlag nahe Gusch Katif im südlichen Gaza: 1 getöteter Israeli, 3 Verletzte
- 29. Januar: Durch eine Landmine der Taliban sind in Südwestafghanistan neun Soldaten getötet worden
- 29. Januar: Einen Tag vor den Wahl im Irak wurden bei mehreren Anschlägen 11 Menschen getötet und 4 verletzt
- 31. Januar: In Spanien wurden 2 Menschen verletzt bei einem Bombenanschlag der ETA in Denia, nahe Alicante
- 5. Februar: In Basra sind bei einer Bombenexplosion vier irakischen Soldaten getötet worden und einer wurde schwer verletzt
- 8. Februar: Bei einem Anschlag auf Rekrutierungsbüro der irakischen Armee in Bagdad sind min. 21 Menschen getötet und min. 27 weitere Personen verletzt worden
- 9. Februar: In Madrid wurden 42 Menschen verletzt bei einem Anschlag der ETA vor der Eröffnung der Internationalen Kunstmesse ARCO
- 14. Februar: Bei einer Autobombenexplosion vor einer schiitischen Moschee in Balad Rus, 75 km nord-östlich von Bagdad sterben 14 Menschen und 20 werden verletzt
- 14. Februar: Rafik Hariri, libanesischer Ex-Ministerpräsident, wird durch einen Autobombenanschlag in Beirut (Libanon) getötet. Weitere 16 Menschen sterben, etwa 120 werden verletzt. In Anschluss demonstrieren mehrere Hunderttausend gegen die syrischen Besatzer
- 18. Februar: Ca. 30 Menschen werden bei einem Anschlag auf eine schiitische Moschee in Bagdad getötet
- 19. Februar: Bei drei Anschlägen in Bagdad und Bakuba wurden 7 Menschen getötet und mehr als 35 weitere verletzt
- 24. Februar: Anschlag mit einer Autobombe in Tikrit. Min. 15 Tote und 20 Verletzte
- 25. Februar: 9 UN-Soldaten aus Bangladesh werden in einem Hinterhalt in dem Ituri-Distrikt (DR Kongo) getötet, min. 11 weitere verletzt
- 27. Februar: Anschlag in Tel Aviv (Israel). 4 Tote, 50 Verletzte. Israel macht Syrien verantwortlich
- 28. Februar: Bei einem Autobombenanschlag in der irakischen Stadt Hilla sterben mind. 132 Menschen, 130 werden verletzt
- 2. März: Mehrere Anschläge im Irak. 11 Tote
- 2. März: UN-Soldaten töten rund 30 Kilometer von Bunia (DR Kongo) 50 Milizionäre
- 19. März: In der südwestpakistanischen Stadt Fatahpur sterben bei einem Bombenanschlag auf schiitische Pilger 39 Menschen
- 20. März: Bei einem Anschlag in Doha (Katar) stirbt ein Mensch
- 22. März: In der Nähe von Tikrit werden bei Kämpfen zwischen US-amerikanischen und irakischen Streitkräften einerseits und Aufständischen andererseits ca. 100 Menschen getötet
- 27. März: Bei einem Autobombenanschlag in Beirut sterben 2 Menschen
- 6. April: Bei Kämpfen zwischen Regierungssoldaten und schiitischen Rebellen im Nordwesten des Jemen, die bis zum 7. April andauern, sterben über 70 Menschen
- 7. April: Im Westen Nepals sterben bei Kämpfen zwischen Regierungssoldaten und maoistischen Rebellen mehrere hundert Menschen
- 7. April: Bei einer Bombenexplosion in einem Basar in Kairo (Ägypten) sterben 3 Menschen und 17 werden verletzt,
- 9. April: Bei einem Sprengstoff-Attentat südlich von Bagdad (Irak) wurden 15 Menschen getötet
- 14. April: Bei Anschlägen in Kirkuk, Bakuba, Tikrit und Bagdad (Irak) wurden mehr als 20 Menschen getötet
- 16. April: Bei Anschlägen in Bakuba und anderen Städten im Irak starben mindestens 14 Menschen
- 21. April: Im Tigris (Irak) werden die Leichen von ca. 50 Menschen entdeckt, vermutlich aus der Ortschaft Madain. In der Stadt Haditha entdeckten Anwohner 19 weitere Leichen; 8 weitere Menschen sterben bei verschiedenen Anschlägen in Bagdad
- 22. April: Bei einem Abschuss eines Hubschraubers nördlich von Bagdad im Irak sterben 11 Menschen, davon 6 Amerikaner
- 30. April: Nachdem der Sieg von Faure Gnassingbé bei Präsidentschaftswahlen im Togo von der Opposition nicht anerkannt wurde, starben bei Unruhen in den letzten Tagen über 100 Menschen
- 30. April: Bei einem Anschlag in Kairo (Ägypten) stirbt ein Mensch. Zwei Frauen beschießen einen Touristenbus, keine Toten
- 1. Mai: Bei 6 Anschlägen in Bagdad (Irak) sterben 14 Menschen
- 2. Mai: Durch einen Selbstmordattentat auf einen Trauerzug in Tal Afar (Irak) sterben 25 Menschen und ca. 50 werden verletzt
- 4. Mai: Bei einem Anschlag in Erbil (Irak) sterben 60 Menschen und ca. 200 verletzt
- 5. Mai: Bei verschiedenen Anschlägen im Irak wurden mindestens 20 Menschen getötet
- 6. Mai: Bei mehreren Anschlägen in Bagdad, Tikrit und Suweira wurden mindestens 73 Menschen getötet
- 7. Mai: Durch einen Bombenanschlag in Bagdad sind 17 Menschen getötet worden. In den letzten sieben Tagen starben knapp 300 Menschen bei Anschlägen im Irak
- 7. Juli: Terroranschläge in London fordern mindestens 50 Tote und 700 Verletzte. An U-Bahn-Stationen, sowie Busstationen wurden die Bombenanschläge verübt
- 12. Juli: Ein Selbstmordanschlag in Netanja (Israel) tötet drei Personen, etwa 30 werden verletzt
- 12. Juli: Ein Bombenanschlag auf den libanesischen Verteidigungsminister in Beirut tötet zwei Personen, er selbst und mehrere seiner Begleiter werden verletzt
- 12. Juli: Bei einem Überfall bewaffneter Angreifer auf ein Dorf im Norden Kenias werden 76 Personen getötet, darunter 22 Kinder
- 13. Juli: Bei der Explosion des Fahrzeugs eines Selbstmordattentäters in Bagdad (Irak) sterben 26 Personen, darunter viele Kinder
- 13. Juli: Bei der Explosion einer Bombe in einer Moschee in Bakuba (Irak) sterben mindestens zwei Personen
- 15. Juli: Bei mehreren Selbstmordanschlägen in Bagdad sterben mindestens 17 Personen, dutzende weitere werden verletzt. Ziel der Anschläge waren meist Militärkonvois
- 16. Juli: Bei einem Anschlag auf einen Touristenbus in dem westtürkischen Ferienort Kusadasi sterben 4 Personen, 14 werden schwer verletzt
- 17. Juli: Bei einem Anschlg in Musajib (Irak) sterben mindestens 85 Personen, mehr als 130 werden verletzt
- 19. Juli: Bei einem Anschlag in Tschetschenien auf ein Polizeifahrzeug sterben 10 Personen
- 20. Juli: Bei einem Anschlag auf ein Rekrutierungsbüro in Bagdad sterben mindestens fünf Personen, dutzende werden verletzt
- 23. Juli: Bei einem Anschlag auf den ägyptischen Badeort Scharm el Scheich sterben mindestens 88 Personen, 110 werden verletzt
- 1. Oktober: Bei einem Selbstmordanschlag auf Bali sterben mindestens 22 Personen, mehr als 100 werden verletzt
- 29. Oktober: Bei einem Anschlag in Neu Delhi sterben mindestens 61 Personen, mindestens 188 wurden verletzt
- 9. November: Selbstmordanschläge auf drei Hotels in Amman/Jordanien töten 57 Menschen
Katastrophen
- 8. Januar: Orkan über Nordeuropa. Betroffen sind Norddeutschland, Dänemark, Schweden und die baltischen Staaten. Mehrere Tote. In Schweden sind hunderte Haushalte einige Wochen lang ohne Strom
- 13. Februar: Nach schweren Unwettern und einem Bruch des Shakidor-Damms in Baluchistan (Pakistan) sind mindestens 350 Menschen getötet worden
- 21. Februar: Nach schweren Regenfällen in Kalifornien gab es viele Erdrutsche. Mindestens 9 Tote
- 22. Februar: Erdbeben der Stärke 6,4 mit Epizentrum in Sarand (Iran). Mehr als 420 Tote, 1000 Verletzte
- 22. Februar: Nach anhaltenden Schneefällen sind bei mehreren Lawinen im pakistanischen und indischen Teils Kaschmirs sowie Afghanistan mehr als 1000 Menschen getötet worden
- 24. Februar: Die berühmten Wissower Klinken der Kreideküste auf der Insel Rügen nördlich von Sassnitz stürzen verwitterungsbedingt in die Ostsee
- 19. März: Bei Lohme (Insel Rügen) bricht die Steilküste auf 100 m Länge und 200 m Breite ab. Ein Betreuungsheim für Suchtkranke entgeht nur knapp einer Katastrophe. Die Bruchkante verläuft nur 2,5 m vor dem Haus
- 28. März: Erdbeben der Stärke 8,7 vor der Küste Nord-Sumatras. Etwa 1300 Tote und mehrere hundert Verletzte. In Erinnerung an das verheerende Seebeben vom 26. Dezember 2004 bricht in weiten Teilen der Region Panik aus
- 30. März: Explosion eines Wohn- und Geschäftshauses in Einbeck. Ein Großfeuer nach der Explosion zerstört 5 wertvolle Fachwerkhäuser. Drei Feuerwehrleute und 1 Polizist werden zum Teil schwer verletzt. Vermutlich gab es einen Toten. Es wird Brandstiftung vermutet
- 15. April: Am Morgen sind bei einem Feuer in einem Hotel im Zentrum von Paris (Frankreich) 20 Menschen ums Leben gekommen, unter ihnen zehn Kinder
- 25. April: Bei einem Zugunglück in Amagasaki nahe Osaka (Japan) sterben 75 Menschen und mehrere hundert werden verletzt
- 27. Juni: Im afghanischen Kundus kamen zwei Bundeswehrsoldaten bei einem Unfall ums Leben. Beim Aufladen auf einen Lastwagen explodierten Teile von Munition
- 6. Juli: Der Hurrikan Dennis verwüstet Haiti und Kuba. Mindestens 28 Menschen sterben
- 13. Juli: Bei einem Zugunglück in Süd-Pakistan, in das insgesamt drei Züge verwickelt sind, sterben mindestens 120 Menschen, mehrere hundert werden verletzt
- 14. Juli: Der Hurrikan Emily verwüstet Grenada und zieht weiter in Richtung Jamaika
- 14. August: Absturz einer zyprischen Passagiermaschine mit 115 Passagieren und sechs Besatzungsmitgliedern an Bord vor Athen. Alle Insassen sterben
- 16. August: Ein kolumbianisches Passagierflugzeug der [http://www.wca.com.co/ West Caribbean Airways] mit 160 Menschen an Bord stürzt in Venezuela ab. Es gibt keine Überlebenden
- 24. August: Eine Boeing 737–200 der peruanischen Fluggesellschaft Tans muss auf dem Inlandsflug von Lima nach Pucallpa wegen eines Unwetters notlanden. Dabei sterben 43 der 100 Menschen an Bord
- 24. August: Hochwasser in den Voralpen 2005
- 29./30. August: Der Hurrikan Katrina richtet schwere Verwüstungen im Süden der USA an. Besonders betroffen ist die Stadt New Orleans, die größtenteils überschwemmt wurde. Es kam auch zu zahlreichen Todesopfern
- 1. September: Taifun Talim tötet etwa 105 Menschen in China und Taiwan und richtet größere Verwüstung an
- 6. September: Taifun Nabi tötet mehr als 21 Menschen und richtet Verwüstung in Japan, Südkorea und auf den Philippinen an
- 18. bis 26. September: Hurrikan Rita, der stärkste Hurrikan seit Beginn regelmäßiger Aufzeichnungen Mitte des 19. Jahrhunderts tobt im Golf von Mexiko, zugleich war er der drittstärkste Hurrikan auf dem Atlantik, der je beobachtet wurde. Am 24. erreicht er an der Grenze zwischen Texas und Louisiana bei der Stadt Sabine Pass die US-amerikanische Küste
- 8. Oktober: Ein Erdbeben der Stärke 7,6 nordöstlich von Islamabad (Pakistan) richtet schwere Verwüstungen an, mindestens 30.000 Tote allein im pakistanischen Teil von Kaschmir. Auch Indien und Afghanistan sind betroffen
Wissenschaft und Technik
- 14. Januar: Landung der Landeeinheit Huygens der Raumsonde Cassini auf dem Saturnmond Titan
- 18. Januar: Rollout des Airbus A380
- Ende Januar: Fertigstellung des mit 115 m weltweit höchsten in Betrieb befindlichen Getreidesilos der Schapfenmühle in Ulm
- 23. Februar: Wissenschaftler des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt entdecken einen ca. 800 mal 900 Kilometer großen und 45 Meter tiefen Eissee in der Elysium-Ebene auf dem Mars
- 11. März: Die Europäische Kommission bringt die Charta für Forscher heraus
- 27. April: Erstflug des Airbus A380 in Toulouse gelingt ohne Probleme
- 30. April: Das ESO verkündet die erste bestätigte direkte Beobachtung eines Exoplaneten
- 20. Mai: Südkoreanischen Forschern gelingt erstmals die Gewinnung von Stammzellen aus geklonten menschlichen Embryos
- 27. Juni: Die Eidgenössische Technische Hochschule Zürich stellt einen neuen Weltrekord im effizienten Treibstoffverbrauch auf. Mit einem Liter Benzin fährt das so genannte „Pac-Car“ über 5000 Kilometer weit. Das Fahrzeug wird von einer Wasserstoff-betriebenen Brennstoffzelle angetrieben
- 28. Juni: Der französische Ort Cadarache wird für den Bau des Versuchs-Reaktors Iter, der durch Kernfusion die Energieversorgung für eine Zukunft nach dem Aufbrauchen der Ölreserven sichern soll, ausgewählt
- 4. Juli: Ein Kupferprojektil der Sonde Deep Impact schlägt wie geplant im Kometen Tempel 1 ein
- 26. Juli: Die Raumfähre Discovery startet zur Mission STS-114, dem ersten Start eines Space Shuttles nach dem Absturz der Columbia
- 12. August: Die NASA schickt ihre Sonde „Mars Reconnaissance Orbiter“ zum Mars, um sie dort nach Spuren von Wasser suchen zu lassen
- 3. Oktober: ringförmige Sonnenfinsternis in Spanien und im nördlichen und östlichen Afrika
- 12. Oktober: China startet das Raumschiff Shenzhou 6 mit zwei Taikonauten an Bord in eine Erdumlaufbahn
- 29. Oktober: Erste Landung des Airbus A380 auf einem internationalen Verkehrsflughafen in Frankfurt a. M. mit anschließenden Abfertigungstests, Rückflug nach Toulouse am Morgen des 30. Oktober
Gesellschaft
- 25. bis 29. Mai: Der Deutscher Evangelischer Kirchentag findet in Hannover statt
- 31. Juli: Die Übergangsfrist für die Rechtschreibreform endet
- 16.: 21. August: XX. Weltjugendtag 2005 in Köln
- 2.-23. Oktober: 11. ordentliche Vollversammlung der Bischofssynode der katholischen Kirche in Rom
Kultur
- 1. Januar: Cork ist neue Kulturhauptstadt Europas
- 28. April bis 9. Oktober: Bundesgartenschau 2005 in München
- 11. Juni: Eröffnung des Museo d'Arte Donnaregina (MADRE) in Neapel
- 2. Juli: weltumspannendes Rockkonzert Live 8
- 9. Juli: Uraufführung von Michael Flatley´s Celtic Tiger
- 17. August: Peter Lustig verkündet das Ende seiner Karriere und geht in Rente
- 29. August: I Can't Relax in Deutschland
- 31. Juli: Ende der Übergangszeit der neuen Rechtschreibung
- 1. Oktober: Harry Potter und der Halbblutprinz erscheint auf Deutsch
- 26. Oktober: Offizielle Eröffnung des von Coop Himmelb(l)au entworfenen Erweiterungsbaus der Akademie der Bildenden Künste München
- 30. Oktober: Mehr als 60 Jahre nach ihrer Zerstörung ist die wiederaufgebaute Dresdner Frauenkirche ihrer religiösen Bestimmung als Gotteshaus übergeben worden
Wirtschaft
- 1. Januar: Währungsreform in der Türkei; sechs Nullen werden gestrichen und aus der Lira wird die Neue Türkische Lira
- 13. Januar: In Sachsen werden bis 2009 rund 7500 Lehrerstellen abgebaut
- 25. Januar: Infineon schließt 3 Halbleiterwerke in Berlin, München und Longmont (USA). Ca. 350 Arbeitsplätze, davon 280 in Deutschland, gehen voraussichtlich verloren.
- 28. Januar: Opel will eventuell den neuen Astra im Werk Bochum fertigen, allerdings wird ein Gehaltsverzicht der Mitarbeiter von ca. 20–25% erwartet
- 27. Januar: In Brandenburg werden bis 2009 rund 900 Stellen im Polizeidienst abgebaut
- 28. Januar: Siemens kündigt an 1350 Stellen in der Festnetzsparte Communications zu streichen
- 1. Februar: Die Walter Bau AG, der viertgrößte Baukonzern in der Bundesrepublik mit rund 9.400 Mitarbeitern, meldet Insolvenz an
- 3. Februar: Trotz eines Rekordgewinns 2004 streicht die Deutsche Bank ca. 6400 Stellen (davon 1920 in Deutschland). 1200 neue Stellen sollen in Niedriglohnstandorten neu geschaffen werden
- 8. Februar: Verhandlungen zwischen T-Mobile und ver.di beginnen. T-Mobile plant 2200 Stellen (davon 1200 in Deutschland) abzubauen. Bis zu 480 weitere Stellen sollen ausgelagert werden
- 17. Februar: Der Berliner Telefonanlagen-Spezialist DeTeWe baut mehr als 500 seiner 1380 Arbeitsplätze ab
- 18. Februar: Bis Herbst 2005 will die Firma Miele ca. 1000 Stellen abbauen (ca. 10 %). Rowenta kündigt 215 Mitarbeitern im Werk Erbach im Odenwald
- 20. Februar: SAP kündigt an 3000 neue Stellen (davon 600 in Deutschland) zu schaffen
- 23. Februar: Der Standort München des Chipkonzern Infineon wird geschlossen. 800 Arbeitsplätze gehen verloren
- 23. Februar: ifo Geschäftsklimaindex Februar: 95,4 (-0,9)
- 23. Februar: Die HypoVereinsbank kündigt erneut einen massiven Stellenabbau von ca. 2300 Stellen an (Gesamtzahl Beschäftigte: 26000)
- 25. Februar: Die Berliner Charite kündigt die Streichung von 2000 Stellen (von ca. 15000) bis 2010 an
- 25. Februar: Bei Opel werden bis Jahresende keine betriebsbedingten Kündigungen ausgesprochen. Ca. 4500 Mitarbeiter scheiden freiwillig aus
- 27. Februar: BASF plant eine neues Dienstleistungszentrum in Berlin mit ca. 600 Stellen. Berlin gewinnt damit gegen Bratislava
- 23. März: ifo Geschäftsklimaindex März: 94,0 (-1,4)
- 31. März: Seit Beginn des Jahres sind etwa eine Viertel Million Arbeitsplätze abgebaut worden
- 6. April: Auf der Hauptversammlung von DaimlerChrysler haben Kleinaktionäre und Fondsgesellschaften Konzernchef Schrempp kritisiert
- 25. April: ifo Geschäftsklimaindex April: 93,3 (-0,7)
- 4. Mai: Die Firma IBM plant den Abbau von ca. 13.000 Stellen weltweit, davon ca. 2.500 in Deutschland
- 4. Mai: Die Norddeutsche Landesbank will bis Ende 2008 ihre Verwaltungskosten um 20 Prozent reduzieren, wodurch es zum Abbau von etwa 1800 Arbeitsplätzen kommen wird
- 5. Mai: Die Deutsche Post plant den Abbau von ca. 6000 Stellen, falls sie ihre Klage gegen Konkurrenten im Briefverteildienst verliert
- 12. Mai: Der Arbeitskreis Steuerschätzung geht von Steuermindereinahmen von mehreren Milliarden Euro bis 2008 für die öffentliche Hand aus
- 4. August: Der Verlagskonzern Axel Springer AG übernimmt Deutschlands größte Fernsehgruppe Pro Sieben Sat1. Der Kaufpreis beträgt rund 4,2 Milliarden Euro
Sport
- Zum Tanz des Jahres wurde der Samba erklärt
- 6. Februar: Super Bowl XXXIX in Jacksonville, USA: Die New England Patriots besiegen die Philadelphia Eagles mit 24:21
- 16. März: Der FSV Mainz 05 wird 100 Jahre alt
- 30. April bis 15. Mai: Eishockey-Weltmeisterschaft in Wien und Innsbruck. Tschechien besiegt im Finale Kanada mit 3:0. Russland wird Dritter, nach 6:3 Sieg über Schweden
- 3. Mai: Arminia Bielefeld wird 100 Jahre alt
- 18. Mai: ZSKA Moskau gewinnt das UEFA-Pokal Finale gegen Sporting Lissabon 3:1 in Lissabon
- 21. Mai: Fußball-Bundesliga: Bayern München wird Deutscher Meister. Absteiger sind: SC Freiburg, Hansa Rostock und VfL Bochum
- 25. Mai: FC Liverpool gewinnt das Finale der UEFA Champions League in Istanbul mit 6:5 nach Elfmeterschiessen gegen AC Mailand
- 29. Juni: Mit 4:1 gewinnt Brasilien den Konföderationen-Pokal gegen Argentinien in Deutschland. Deutschland gewinnt das Spiel um Platz 3 gegen Mexiko mit 4:3 n.V. in Leipzig
- 2. Juli: Die 92. Tour de France beginnt in Fromentine im Département Vendée und endet am Sonntag, dem 24. Juli auf der Avenue des Champs-Élysées in Paris. Lance Armstrong gewinnt zum 7. Mal in Folge
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Scottsdale (Arizona)Scottsdale ist eine Stadt im Maricopa County im US-Bundesstaat Arizona, USA, mit 221.792 Einwohnern (Stand: 2004), und eine der exklusivsten Städte der USA. Die geographischen Koordinaten sind: 33,69° Nord, 111,87° West. Das Stadtgebiet hat eine Größe von 477,7 km².
Attraktion ist die Altstadt von Scottsdale, die im Stil der alten "Cowboy- und Westernzeiten" erbaut ist und in der mehrmals am Tag gespielte Schießereien durch Stuntmen vorkommen.
Söhne und Töchter der Stadt
- Catherine Hicks - berühmte Schauspielerin in der Serie Eine himmlische Familie die noch immer gedreht wird
Kategorie:Ort in Arizona
USA
Die Vereinigten Staaten von Amerika (engl.: United States of America, kurz: USA) sind eine Bundesrepublik in Nordamerika. Sie grenzen im Norden an Kanada und (über die 100 km breite Beringstraße mit dem Bundesstaat Alaska) an Russland, im Süden an Mexiko, im Osten an den Atlantik und im Westen an den Pazifik.
Die Vereinigten Staaten entstanden 1776 mit der Unabhängigkeitserklärung der britischen Kolonien in Amerika und gewannen durch starke Industrialisierung und massive Immigration aus Europa im 19. Jahrhundert rasch an Einfluss. Am Ende des 20. Jahrhunderts waren sie nach der Überwindung des totalitären Faschismus (im 2. Weltkrieg) und Kommunismus (im Kalten Krieg), zu der sie wesentlich beitrugen, die einzige verbliebene Supermacht.
Seit etwa der Mitte des 20. Jahrhunderts sind die USA weltweit die weltpolitisch, | | |