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Hurling

Hurling

Hurling ist ein Mannschaftsspiel keltischen Ursprungs. Hauptsächlich wird es in Irland gespielt und gilt als eine der schnellsten Mannschaftssporten der Welt. Es gibt Parallelen zum schottischen Shinty. Bei Frauenmannschaften wird es Camogie genannt.

Das Spiel

Camogie Das Hauptziel des Spieles ist es, mehr Punkte als die gegnerische Mannschaft zu bekommen, indem man einen kleinen, harten Ball (Sliotar) ins gegnerische Tor schießt. Der Ball hat einen Durchmesser von 65 mm (2,55 Inch) und ist lederummantelt. Das Spielfeld ist 140m lang (153 yards) und 75 bis 91 m breit. An den beiden schmalen Enden steht jeweils ein Tor. Das Tor ist H-förmig und 6,4 m (7 yards) breit. Der Querbalken liegt in einer Höhe von 2,13 m (7 Fuß). Ein Tor oder Cûl zählt drei Punkte, wenn der Ball ins untere Tor geschossen wird und einen Punkt, wenn er über der Querlatte, aber zwischen den Torpfosten durchgeschossen wird. Der Ball wird mit einem Schläger (Hurley oder Camán) gespielt. Dieser ist meistens 81-96 cm (32-38 Inch) lang und aus Eschenholz. Der Ball darf, wenn er am Boden liegt, nicht mit den Händen aufgehoben werden, sondern muss entweder mit dem Schläger wie beim Hockey geschlagen werden oder mit dem Schläger hochgehoben und ähnlich wie beim Baseball geschossen werden. Aus der Luft darf der Ball entweder mit der Hand gefangen oder mit dem Schläger geschlagen werden. Ein Fänger darf den Ball nicht werfen oder weiter als vier Schritte tragen. Er darf ihn aber mit der Hand oder dem Schläger wegschlagen oder mit dem Fuß wegschießen. Es ist auch erlaubt, den Ball während des Rennens auf dem Schläger zu balancieren, was aber höchste Geschicklichkeit erfordert. Es ist erlaubt, den Gegner anzufassen und zu Fall zu bringen; man darf ihn aber nicht mit dem Schläger schlagen. Jede Mannschaft setzt sich aus 15 Spielern zusammen, bestehend aus einem Torwart, sechs Verteidigern, zwei Mittelfeldspielern und sechs Stürmern. Ein Spiel dauert 60-70 Minuten und ist in zwei Halbzeiten unterteilt. Während des Spiels erreicht der Ball Spitzengeschwindigkeiten von bis zu 150 km/h. Ein guter Schlag kann ihn bis zu 80 Meter weit befördern.

Geschichte

Das erste Mal wird Hurling im mythischen Krieg von Moytura (niedergeschrieben im 13. Jahrhundert v. Chr.) erwähnt, in dem die Tuatha de Danaan die Firbolgs im Hurling und später in der Schlacht besiegen. Hurling wird auch in vielen anderen irischen Quellen erwähnt, was seine Popularität über die Jahrhunderte beweist. Seit 1884 wird Hurling durch die Gaelic Athletic Association (GAA) geregelt. Von ihr wird auch die All Ireland inter county championship ausgetragen, dessen Endspiel alljährlich im September im Croke Park Stadion in Dublin ausgetragen wird. Dieses Finale zieht bis zu 80.000 Menschen ins Stadion. Die Karten für dieses Ereignis werden aufgrund der hohen Nachfrage verlost.

Ausserhalb der Irischen Insel

Im nichtirischen Europa gibt es inzwischen eine Europäische Hurling Liga. Im Rahmen der Liga finden 2006 Spieltage in München (Organisator [http://www.munichgaa.de München Colmcilles]), Zürich, Den Haag, Brüssel und Guernsey statt, wobei die Mannschaften mehrheitlich aus Iren bestehen. Kategorie:Sportart

Irland (Insel)

Irland ist die westliche, kleinere Insel der beiden großen nordwesteuropäischen Inseln, welche generell, jedoch nicht unumstritten, als die Britischen Inseln bekannt sind. Sie ist ca. 450 km lang und ca. 260 km breit und liegt im Atlantik bei . Insgesamt hat sie eine Fläche von etwa 84 421 km². Man bezeichnet Irland auch als die "Grüne Insel". Der englische Name der Insel lautet Ireland, der irische Name Éire. Der lateinische Name lautet Hibernia. Auf der Insel liegen die Republik Irland und Nordirland, welches Teil des Vereinigten Königreichs bildet. Irland wurde im Mittelalter in vier (zeitweise fünf) Provinzen (engl. province, ir. cúige) eingeteilt: Ulster im Norden, Connacht (früher geläufige englische Schreibung: Connaught) im Westen, Munster im Südwesten und Leinster im Südosten und Osten. Die Provinzen waren in der Vorzeit wichtige Regionen sind aber seit langer Zeit politisch bedeutungslos, jedoch fühlen sich viele Iren "ihrer" Provinz zutiefst zugehörig. Heute sind die Provinzgrenzen im Allgemeinen entlang der Grafschaftsgrenzen gezogen:
- Ulster stimmt bis auf die Grafschaften (engl. county, ir. condae) Donegal, Cavan und Monaghan mit Nordirland (Sechs Grafschaften: Antrim, Armagh, Down, Fermanagh, Derry und Tyrone), überein.
- Connacht umfasst die Grafschaften Galway, Mayo, Sligo, Leitrim und Roscommon.
- Munster setzt sich aus Cork, Kerry, Limerick, Clare, Tipperary und Waterford zusammen.
- In Leinster liegt die Hauptstadt der Republik Irland Dublin, die gleichzeitig auch eine eigene Grafschaft bildet. Weiterhin sind in Leinster die Grafschaften Wexford, Carlow, Kilkenny, Wicklow, Kildare, Offaly, Laois, Meath, Westmeath, Longford und Louth vertreten.

siehe auch

Portal Irland

Weblinks


- http://www.irish-net.de/
- http://www.irishtourist.com
- [http://home.versanet.de/~jleine/index.htm Sehr umfangreiche Linksammlung über Irland]
- http://www.irland-inside.de/
- http://irland-fahrt.de/
- http://www.irland-photos.com/
- http://www.europaserviceba.de/ Generelle Informationen zu Arbeiten in Irland
- [http://www.irland-reise.org/ Webseite über Irland aus der Sicht eines deutschen Auswanderers] Kategorie:Insel (Irland) ja:アイルランド島 ko:아일랜드 섬 simple:Ireland th:ไอร์แลนด์

Shinty

Shinty ist ein alter keltischer Sport aus Schottland. Dort ist es auch einer der beliebtesten Sportarten. Es wird mit Schlägern und einem Ball gespielt. Shinty existiert weltweit in unterschiedlichen Varianten unter teilweise verschiedenen Bezeichnungen. So wird die kanadische Art des Spiels, das durch schottische Siedler nach Nordamerika gebracht wurde, häufig als Shinney bezeichnet. Heutzutage wird Shinty fast ausschließlich in den schottischen Highlands gespielt, doch dieser Sport war früher weiter verbreitet. Er stammt aus den selben Wurzeln wir das irische Hurling und Bandy. Shinty ist ein Vorgänger des Hockeys, schottische Einwanderer spielten das Spiel in Neuschottland in Windsor. In den Lowlands wurde es unter common/cammon (caman), cammock (nach dem schottisch-gälischen camag), knotty und vielen weiteren Namen gespielt.

Das Spiel

Das Ziel des Spieles ist es, einen kleinen Ball in ein Tor (oder Hail) zu bekommen, das am Ende eines 120 bis 160-yard langen Feldes augebaut ist. Der Ball wird mit dem caman gespielt, einem Schläger von etwa einem Meter Länge. Ein Team besteht aus zwölf Spielern - einem Torhüter, zwei Verteidigern und 9 Angreifern. Das Spiel wird in zwei Halbzeiten von je 45 Minuten Länge gespielt. Abgesehen vom Torhüter darf kein Spieler den Ball mit der Hand spielen.

Geschichte

Gälische Siedler aus Irland brachten den Sport hurling mit nach Schottland, wo er bis zum 14. Jahrhundert gespielt wurde, jedoch mit einer anderen Art von Schläger. Heute wird der Sport vom Camanachd Association (Comunn na Camanachd) geleitet.

Pokal und Liga

Die Clubs treten in verschiedenen Wettbewerben gegeneinander an, sowohl in Pokalspielen als auch in einer Liga, dort sowohl in einer nationalen als auch auf Nors/Süd-Basis. Während die beiden obersten Ligen auf nationaler Basis spielen, ist der wichtigere Wettbewerb doch der Scottish Cup oder der Camanachd Association Challenge Cup, kurz der Camanachd Cup, der in den letzten zwanzig Jahren von Kingussie dominiert wurde. Ein weiterer wichtiger Club in der Geschichte des Shanty ist Newtonmore, direkt bei Kingussie. Interessanterweise sind diese beiden Clubs im Pokal das erste mal 1984 aufeinander getroffen. 2004 gab es den seltenen Fall, daß weder Kingussie noch Newtonmore im Finale des Camanachd Cup standen, das von Inverary und Fort William bestritten wurde. Inverary gewann mit 1:0.

Universitätssport

Ursprünglich ein Spiel der Highlands wurden inzwischen auch Clubs in Aberdeen, Edinburgh, Glasgow, Perth und sogar in London gegründet. Auch an den Universitäten wird Shinty gespielt, und beinahe alle wichtigen Universitäten Schottlands haben ein Team. Bis vor einigen Jahren dominierten die Universitäten von Glasgorw und Edinburgh den Unisport, doch in den letzten Jahren gewannen die Robert Gordons University und die Dundee Universities an Bedeutung im Kampf um die Littlejohn Vase

International

In Erinnerung an Shintys Wurzeln im Hurling gibt es einen jährlichen internationalen Wettbewerb der Auswahlmannschaften Schottlands und Irlands. In den letzten Jahern hat Irland meist gewonnen, doch auch Schottland hatte schon Zeiten des großen Erfolges. Shinty wird zudem in Nordamerika gespielt. Zwei Teams, Northern California Camanachd und San Luis Obispo Shinty Club spielen regelmäßig auf den Highland Games in Kalifornien, doch bis jetzt gab es noch keine internationale Begegnung zwischen Schottland und den USA.

Weblinks


- [http://shinty.com The Shinty Website]
- [http://www.geocities.com/shintyclub Glasgow Univeristy Shinty Club] Kategorie:Eishockey Kategorie:Sportart

Yard

Yard ist eine Einheit der Länge in vielen englischsprachigen Ländern (siehe Angloamerikanisches Maßsystem). Es ist seit 1758 gesetzlich festgelegt und findet vor allem in der Geodäsie Verwendung. In Europa ist die Verwendung des Yard jedoch verboten. Das englische Wort bedeutet eigentlich Gerte. Eine passende deutsche Übersetzung wäre Schritt, normalerweise wird Yard aber beibehalten.

Definition und Umrechnung

international yard (definiert 1956)
1 yard = 3 foot = 36 inch = 0,9144 Meter
1 statute mile = 8 furlong = 80 chain = 1760 yard survey yard (definiert 1869)
In den USA wird nur bei der Landvermessung das survey yard verwendet, sonst stets das international yard.
3937 survey yard = 3600 Meter
1 survey yard ≈ 0,91440183 Meter 0,999998 survey yard = 1 yard Flächenmaß: square yard
Raummaß: cubic yard 2. Abstellanlage für züge

Andere Definitionen

Im Devisenhandel bezeichnet Yard eine Milliarde. 1 Yard Yen = 1.000.000.000 Yen The Yard als Kurzform für Scotland Yard Kategorie:Angloamerikanische Einheit Kategorie:Geld ja:ヤード simple:Yard

Yard

Yard ist eine Einheit der Länge in vielen englischsprachigen Ländern (siehe Angloamerikanisches Maßsystem). Es ist seit 1758 gesetzlich festgelegt und findet vor allem in der Geodäsie Verwendung. In Europa ist die Verwendung des Yard jedoch verboten. Das englische Wort bedeutet eigentlich Gerte. Eine passende deutsche Übersetzung wäre Schritt, normalerweise wird Yard aber beibehalten.

Definition und Umrechnung

international yard (definiert 1956)
1 yard = 3 foot = 36 inch = 0,9144 Meter
1 statute mile = 8 furlong = 80 chain = 1760 yard survey yard (definiert 1869)
In den USA wird nur bei der Landvermessung das survey yard verwendet, sonst stets das international yard.
3937 survey yard = 3600 Meter
1 survey yard ≈ 0,91440183 Meter 0,999998 survey yard = 1 yard Flächenmaß: square yard
Raummaß: cubic yard 2. Abstellanlage für züge

Andere Definitionen

Im Devisenhandel bezeichnet Yard eine Milliarde. 1 Yard Yen = 1.000.000.000 Yen The Yard als Kurzform für Scotland Yard Kategorie:Angloamerikanische Einheit Kategorie:Geld ja:ヤード simple:Yard

Inch

Das Zoll (von mittelhochdeutsch: zol abgeschnittenes Stück Holz) bezeichnet eine Unzahl von alten Maßeinheiten im Bereich von zwei bis vier Zentimetern. Meist ist es der zwölfte Teiler eines Fußes und selbst ebenso in zwölf Linien eingeteilt, aber auch dezimale Teilung kam vor. Im englischen Sprachraum entspricht es dem Inch.

Aktuelle Definition

Mit Einführung des metrischen Systems geriet das Zoll weitgehend außer Gebrauch, nur im englischen Sprachraum erhält sich bis heute das Inch, das seit 1956 als internationales oder englisches Zoll exakt 25,4 mm misst. Das Einheitenzeichen für das Zoll ist in. oder das Zollzeichen (″), das dem Sekundenzeichen entspricht. Ersatzweise wird auch das Zeichen " (zwei vertikale Striche) verwendet. ; 1 in = 1″ := 1000 Thou = 1000 mil = 1/12 ft = 1/36 yd = 25,4 mm = 2,54 cm = 0,0254 m. Das entsprechende Flächenmaß ist das Quadratzoll (square inch), und analog Kubikzoll (cubic inch) das Volumenmaß.

Verwendung

Das internationale Zoll wird heute noch verwendet als übliches Längenmaß in den USA (nur in der Landvermessung gibt es eine andere Definition), sowie für einige festgelegte Größenangaben:
- bei der Angabe der Bildschirmdiagonale: z.B. 15-Zoll-Bildschirm (381 mm) oder 19″-Bildschirm (483 mm),
- bei der Angabe von Raster- oder Bildauflösung wie etwa 300 dpi (Dots per Inch),
- für Festplattengrößen: am gebräuchlichsten sind 2,5- (64 mm, Notebooks) und 3,5-Zoll-Festplatten (89 mm),
- für Diskettengrößen: 5¼″ (133 mm), 8″ (203 mm) und 3½″ (89 mm, tatsächlich 90 mm),
- für Tonträgergrößen:
  - 7″ (178 mm, tatsächlich 185 mm), 10″ (254 mm, tatsächlich 250 mm) und 12″ (305 mm, tatsächlich 300 mm) bei Schallplatten,
  - 5″ (127 mm, tatsächlich 120 mm) und 3″ (76 mm, tatsächlich 80 mm) bei CDs und
  - ¼″ (6,35 mm), ½″ (13 mm), 1″ (25 mm) und 2″ (51 mm) bei Tonbändern,
- für Computer- und Hifi-Gehäuse: 1 HE = 1¾″ = 44,45 mm, 1 TE = 1/5″ = 5,08 mm, 19″-Racks (483 mm)
- für Auto- und Fahrradfelgen: üblicherweise 15″ bis 20″ bzw. 26″ (66 cm) und 28″ (71 cm),
- in der Veranstaltungstechnik: z.B. Standardgewinde für Mikrofonständer und Lampenzapfen 3/8″ (9,525 mm),
- für die Angabe der Bundweite (engl.: waist) und inneren Beinlänge (engl.: length) von Hosen (z.B.: W 32″ / L 34″)
- für Zauberstäbe (z.B. "11 1/2 Zoll Eiche mit Einhornhaar")
- bei der Sanitärtechnik (z.B. Rohrdurchmesser).
- bei der Gestaltung von Vordrucken, und zwar horizontal im 1/10"-Raster (Standard-Tabulator bei Schreibmaschinen) und vertikal im 1/6"-Raster (Standard-Zeilenschaltung bei Schreibmaschinen) Darüberhinaus gibt es einige Anwendungen, in denen zwar offiziell meterbasierte Einheiten verwendet werden, viele Standardwerte aber einen zölligen Ursprung haben, z.B. entspricht das Kaliber der so genannten NATO-Munition von 7,62 mm exakt 0,3″ (entspricht Winchester .308).

Alte Definitionen

Siehe auch


- Alte Maße und Gewichte Kategorie:Alte Maße und Gewichte Kategorie:Angloamerikanische Einheit ja:インチ ms:Inci simple:Inch

Hockey

Hockey (englisch; wohl von altfranzös. hoquet, „Schäferstock“) ist ein mit Hockeystöcken auszuführendes Torspiel, das in verschiedenen Variationen – u. a. als Feldhockey, Hallenhockey oder Rasenhockey – gespielt werden kann. Die Variation Eishockey hat eine große Eigenständigkeit entwickelt und wird dort gesondert behandelt. Eishockey

Verbreitung und Geschichte

Hockey ist eine Mannschaftssportart. Im mitteleuropäischen Raum wird neben Feldhockey auch Hallenhockey gespielt (meist in den Wintermonaten), wobei das Regelwerk leicht von dem des Feldhockeys abweicht. Das internationale Hockey wurde lange Zeit von den ehemaligen britischen Kolonien Indien und Pakistan dominiert, die traditionell über technisch sehr versierte Spieler verfügen. Seit Ende der 1980er Jahre wird Hockey zunehmend durch Athletik und Taktik geprägt. Europäische Länder, Amerika und Australien gelten als führend. Das älteste schriftlich überlieferte Hockeyregelwerk der Welt, die "Rules of Harrow", wurde 1852 in England veröffentlicht. Am 31. Dezember 1909 wurde in Bonn der Deutsche Hockey-Bund gegründet. In den skandinavischen Ländern und in der Schweiz ist neben Eishockey auch Unihockey (früher auch Stockey genannt), eine Art vereinfachtes Hallenhockey und Bandy sehr populär. Andere Formen des Hockeys sind Rollhockey, Inlinehockey und Polo. In Deutschland ist Hockey Amateursport. So müssen Bundesligisten mit einem Etat von 50.000 Euro auskommen. In den Niederlanden kann hingegen ein Spitzenspieler bis zu 150.000 Euro verdienen. Dies ist durch die dortigen Fernsehverträge möglich.

Regeln

Beim Hockey treten zwei Mannschaften, die aus jeweils zehn Feld- und einem Torspieler bestehen (in der Halle und auf Kleinfeld: fünf Feldspieler und Torwart), gegeneinander an. Außerdem sind bis zu fünf Wechselspieler erlaubt, die jederzeit Wechseln dürfen (Interchanging). Gespielt wurde früher auf Naturrasen (und ausnahmsweise auf Hartplätzen u. ä.), inzwischen wird hochklassiges Hockey fast ausschließlich auf Kunstrasen gespielt (ein Vorteil ist z. B. die ebenere Oberfläche, die schnelleres Tempo und bessere Ballkontrolle ermöglicht, sowie die Wetterunabhängigkeit des Rasens). Im Unterschied zu anderen Ballsportarten ist Hockey grundsätzlich ein körperloses Spiel, d. h. der Gegenspieler darf nicht abgedrängt oder aktiv abgeblockt werden.

Ziel des Spieles

Das Ziel ist es, den Ball (meist ein Kunststoffball von 22,4 bis 23,5 cm Umfang, also 7,1 bis 7,5 cm Durchmesser, früher aus Leder oder Presskork) in das 2,14 m hohe Tor zu schießen, wobei der Ball nur mit der flachen Seite des Schlägers gespielt werden und der Torschuss nur in dem vor dem Tor markierten Schusskreis erfolgen darf. Dieser Schusskreis ist ein von der Tormitte ausgehender gedachter Halbkreis mit dem Radius 14,63 m (Feldhockey, ist in der Halle kleiner).

Spezielle Regeln

Hallenhockey

Die Seitenauslinie ist mit Banden versehen. Der Ball darf nicht gefährlich gespielt werden, es sei denn es ist ein Torschuss innerhalb des Schusskreises. Der Ball darf nur geschoben und geschlenzt, aber nicht geschlagen werden. Außerdem darf jeder Spieler nur drei Bodenkontakte haben (beide Füße und Schläger). Es sind sechs Spieler auf dem Spielfeld (fünf Feldspieler und ein Torwart).

Feldhockey

Der Ball darf im ganzen Feld hoch gespielt werden, wenn er nicht für einen Spieler gefährlich ist, allerdings darf der Spieler diesen mit seinem Schläger nur bis zur Schulterhöhe stoppen. Aufs Tor darf wie in der Halle hoch geschossen oder geschlenzt werden, auch wenn ein Spieler im Weg stehen sollte. Schlagen und Schrubben (d.h. Ausholen mit Bodenkontakt des Schlägers) ist erlaubt. Es sind zehn Feldspieler und ein Torwart auf dem Feld.

Gemeinsam

Der Spielball darf weder den Fuß noch irgendetwas anderes außer der flachen Seite des Schläger berühren. Nur der Torwart darf den Ball innerhalb des eigenen Schusskreises außer mit der flachen Schlägerseite auch mit dem Köper berühren. Bei unabsichtlichen Regelverstößen der verteidigenden Mannschaft innerhalb des Schusskreises wird eine Strafecke (auch „kurze Ecke“) verhängt. Bei absichtlichen Verstössen wird ein Siebenmeter verhängt.

Spielfeld

Das Spielfeld ist 91,4 m × 55 m groß (Feldhockey, bei Hallenhockey kleiner). Die beiden Spielfeldhäften werden jeweils durch eine 22,9 m von der Torauslinie entfernte Viertellinie unterteilt. 6,40 m vor der Tormitte befindet sich der sogenannte 7-Meter-Punkt (für Strafstöße). Außerhalb des regulären Punktspielbetriebes wird auch Kleinfeldhockey gespielt. Folgende Karten können bei entsprechenden Verstößen als persönliche Strafe gegeben werden: Grüne Karte (Verwarnung, kann auch gegen die ganze Mannschaft ausgesprochen werden), gelbe Karte (Zeitstrafe 5-15 Minuten), gelb-rote Karte und rote Karte (Platzverweis). Gespielt wird heute zumeist auf Kunstrasenplätzen, teilweise auch noch auf Rasen (Naturrasen).

Erfolge der Deutschen Nationalmannschaften

Bei den Olympischen Spielen gewann die deutsche Herren-Nationalmannschaft 1972 und 1992 die Goldmedaille. Die Damen errangen den gleichen Erfolg bei den Olympischen Spielen 2004. Rekordweltmeister der Herren mit vier Titeln (1971, 1978, 1982 und 1994) ist Pakistan, dann folgen die Niederlande, die dreimal (1973, 1990 und 1998) erfolgreich waren. 2002 gewann Deutschlands Herren-Auswahl zum ersten Mal die Weltmeisterschaft. Zudem ist sie mit acht Titeln Rekordsieger der Champions Trophy. Die (west-)deutsche Damen-Nationalmannschaft gewann die Weltmeisterschaften 1976 und 1981. Die deutschen Herren gewannen sechs mal Gold bei der Europameisterschaft. Außerdem gewannen sie bei der ersten Hallen-WM (Leipzig) Gold. Hockey ist die erfolgreichste Ballsportart Deutschlands.

Spielbetrieb

In Deutschland ist der Deutsche Hockey-Bund als Dachorganisation tätig. Dieser organisiert den Spielbetrieb im Feld- und Hallenhockey. Es gibt je eine eingleisige Bundesliga für Damen und Herren, mit 10 bzw. 12 Mannschaften. Darunter folgt die 2. Bundesliga, die jeweils in eine Nord und eine Südgruppe gegliedert ist. Anschließend kommen die vier Regionalligen (Süd, West, Ost, Nord-Ost), wobei es im Süden noch eine 2. Regionalliga mit je einer West- und einer Südstaffel (Hessen, Rheinland-Pfalz/Saar ; Bayern, Baden-Württemberg) gibt. Alle Landesverbände betreiben unterhalb der Regionalliga eine Oberliga und mehrere Verbandsligen. Empfehlenswert ist Hockey schon für Kinder ab etwa sechs Jahren. Für die verschiedenden Altersklassen gibt es in allen Landesverbänden Meisterschaften. Bei den Jüngeren finden diese in Turnierform statt, bei den Älteren dann in Einzelspielen. Für Hockey braucht man Kondition, Ballgefühl und Technik, taktisches Verständnis und natürlich viel Freude am gemeinsamen Spiel.

Weblinks


- http://www.european-nations-cup.de Europameisterschaft der Herren, 28. August - 4. September 2005 in Leipzig
- http://www.whv-hockey.de WHV - Westdeutscher Hockey-Verband
- http://www.berlinhockey.de
- http://www.deutscher-hockey-bund.de
- http://www.hockeyliga.de
- http://www.bayernhockey.de
- http://www.hessenhockey.de
- http://www.fihockey.org
- http://sport-hockey.de – Einführung in die Hockeyvarianten mit Glossar und Regeln
- http://www.hockey-tribune.de

Siehe auch

Hockey-Weltmeisterschaften, Eishockey, Unterwasserhockey, Ties Kruize, Sultan Azlan Shah Cup, argentinische Rückhand Kategorie:Mannschaftssport Kategorie:Ballspiel Kategorie:Hockey ja:ホッケー

Baseball

]] Baseball ist eine Ball- und Mannschaftssportart US-amerikanischer Herkunft. Sie gilt dort als die traditionsreichste Sportart. Baseball wird in über 100 Ländern betrieben, darunter auch in Deutschland, Österreich und der Schweiz.

Spielprinzip und grundsätzliche Regeln

Hier ist nur eine Zusammenfassung des Spielprinzips und die wichtigsten Regeln. Mehr Details findet man im Artikel Baseballregeln. Das deutsche Brennball ist eine stark vereinfachte Variante von Baseball und kann als Ausgangspunkt für das Verständnis des Baseballs dienen. Baseball wird von zwei Teams zu je neun Spielern gespielt. Das Ziel des Spiels ist es, mehr Runs (Punkte) zu erzielen als der Gegner. Mehrfach abwechselnd hat ein Team das Schlagrecht (Offense), während das andere das Feld verteidigen muss (Defense). Ein Run wird erzielt, wenn ein Spieler der Offense den Ball mit einem Schläger trifft und alle vier Bases reihum ablaufen kann. Die Defense versucht dies zu verhindern, indem sie dem Schlagmann nur schwer zu schlagende Bälle serviert und den geschlagenen Ball unter Kontrolle bringt.

Spielfeld

Brennball Das Spielfeld besteht aus zwei Teilen und wird in der Regel durch eine Umzäunung begrenzt. Das so genannte Fair Territory hat normalerweise etwa die Form eines Viertelkreises, dessen gerade Kanten als Seitenauslinien (Foullines) zwischen 90 und 120 Meter lang sind. Die Amerikaner nennen das Feld wegen der Form des Fair Territory auch gerne Diamond. Der Bereich außerhalb der Foullines wird als Foul Territory bezeichnet (in der nebenstehenden Zeichnung blau dargestellt). Die meisten Aktionen finden im Infield statt (in der Zeichnung braun), einem Quadrat in der Spitze des Viertelkreises von 90 Fuß (etwa 27 m) Kantenlänge, dessen Ecken durch die drei Bases und die Home Plate markiert sind. Der Rest des Fair Territories heißt Outfield (in der Zeichnung grün dargestellt).

Innings und Spieldauer

Ein Spielabschnitt heißt Inning; er besteht aus zwei Half Innings. Dabei ist die Auswärtsmannschaft immer zuerst Offense. Im zweiten Halbinning ist dann die Heimmannschaft am Schlag. Beide Mannschaften dürfen dabei in ihrem offensiven Halbinning jeweils so lange schlagen bis drei ihrer Spieler 'out' sind. So kann es vorkommen, dass die Batting Order nochmals angefangen wird, wenn nämlich viele Runs erzielt werden und deshalb die Spieler, die ihren Run vollendet haben, neuerlich an den Schlag kommen können. Ein Spiel besteht im Regelfall aus neun solcher Innings. Führt die Heimmannschaft am Ende des achten Innings, und erzielen die Gäste in ihrem Teil des neunten keinen Run mehr, so wird auf das zweite Halbinning verzichtet und das Spiel ist entschieden. In deutschen Ligen werden teilweise auch Double Header gespielt, also zwei Spiele hintereinander (2×5, 2×7, 1×7 und 1×9 Innings sind in Deutschland üblich). Dadurch soll die Zahl der Spiele pro Saison erhöht werden. Ein Unentschieden gibt es nicht. Steht es nach der festgelegten Zahl von Innings unentschieden, so wird jeweils so lange um ein weiteres Inning verlängert (Extra Inning) bis eine Mannschaft gewinnt.

Duell Pitcher gegen Batter

Im Mittelpunkt des Spiels steht das Duell zwischen einem Batter der Offense und dem Pitcher der Feldmannschaft. Die Spieler der Offense treten in einer vorher festgelegten Reihenfolge (Batting Order oder auch Lineup genannt) einzeln gegen den Pitcher an. Dieser versucht, den Ball so durch die Strike Zone zu seinem Catcher zu werfen, dass der Batter ihn mit seinem Schläger nicht oder nur schwach schlagen kann. Die Strike Zone ist der Bereich über der rund 40 cm breiten Home Plate, der oben und unten durch Brust- und Kniehöhe des Batters begrenzt ist. Gelingt es dem Pitcher, dreimal in die Strike Zone zu werfen, ohne dass der Batter den Ball trifft, ist der Batter out (Strike Out "three strikes, you´re out"). Für einen Strike muss der Ball allerdings nicht völlig verfehlt werden. Wenn der Batter den Ball gerade noch eben – meist von unten – leicht trifft und dieser dann weit nach hinten ins Foul Territory (in die Tribüne) wegspringt, so ist auch dies ein Strike. So kann jedoch kein Strikeout erzielt werden. Der dritte Strike muss immer ein Verfehlen des Balls durch den Batter sein. Trifft der Pitcher nicht in die Strike Zone, so ist dies ein Ball (englische Aussprache). Hat allerdings der Batter nach einem solchen ball geschlagen und diesen nicht getroffen, so geht das als Strike zu seinem Nachteil, obwohl die Strike Zone verfehlt war. Sieht der Batter jedoch noch rechtzeitig, dass der Ball zu hoch oder sonst kein strike sein wird, und hält mit dem Schwung ein (Checked Swing), so bleibt der Wurf ein Ball. Die Kunst des Pitchers besteht andererseits in großem Maße auch darin, den Bällen einen Effet mitzugeben, z. B. sie so drehen oder überraschend abwärts fliegen zu lassen (Slider, Sinking Ball etc.), dass die Einschätzung des Batters fehl geht. So erlebt man es häufig, dass der Batter seine Schlagbewegung anhält, um dann vom Schiedsrichter (Umpire) belehrt zu werden, dass er einen Strike hat passieren lassen. Unterlaufen dem Pitcher gegen einen Batter vier Balls, so darf dieser auf die erste Base aufrücken. Das nennt man gemeinhin Walk, weil der Batter in diesem Fall nicht riskiert, ausgeworfen zu werden und in aller Ruhe zur ersten Base „spazieren“ kann. Sollte auf dieser Base schon ein Runner stehen, so darf dieser auf die zweite Base vorrücken, da auf jeder Base jeweils nur ein Spieler stehen darf. Sind alle Bases besetzt, dann kostet ein Walk allerdings zugleich einen Run, da alle Runner eine Base weiterrücken, der Spieler auf dem dritten Base also die Home Plate erreicht und somit einen Punkt erzielt. Der Walk wird nicht selten auch bewusst (siehe Strategie) eingesetzt, wenn man lieber gegen einen als hochklassig bekannten Batter – mit hohem Trefferdurchschnitt (Batting Average) und vielleicht Dutzenden von in der Saison schon geschlagenen Home Runs)– lieber nicht pitchen möchte, erst recht, wenn schon Bases besetzt sind und es zu mehreren Runs kommen könnte. Auf Zeichen seines Managers stellt sich der Catcher dann bequem einen Meter neben die Home Plate und fängt dort mit ausgestrecktem Arm vier vom Pitcher locker geworfenen Bälle. Home Runs

Geschlagener Ball

Die interessantesten Situationen entstehen dann, wenn der Batter den Ball trifft und zurück ins Feld schlägt. Dadurch wird er zum Runner (Läufer) und muss zur ersten Base laufen. Wird sein geschlagener Ball (Fly Ball) von einem Feldspieler direkt aus der Luft gefangen ist der Schlagmann selbst sofort out (Fly Out). Eventuelle andere Runner müssen zunächst zu ihrer Ausgangs-Base zurückkehren und dürfen erst nach dem Fang noch loslaufen. Erreichen sie dann noch die nächste Base, nennt man den (gefangenen) Flugball Sacrifice Fly, weil durch den "Verlust" des Schlagmanns der Mitspieler vorwärts kam. Das out kann auch erzielt werden, wenn der mit dem Schläger nur gestreifte Ball steil hoch und dann hinter die Auslinie fliegt (foul pop). Der Ball ist dann im Foul Territory und etwaige Runner dürfen nicht weiterlaufen, die Verteidigung – meist der Catcher – darf den Ball jedoch dort fangen und damit das out machen. Dabei ist schon mancher Spieler, der sich ganz lang machen wollte, über die Barriere am Spielfeldrand den Zuschauern vor die Füße gefallen. Der neue Runner ist ebenfalls out, wenn ein Feldspieler den Ball vom Boden aufnimmt und zum ersten Baseman wirft – während dieser das erste Base berührt – bevor der Batter/Runner selbst dort ankommt (Force Out). Bei knappen Spielzügen entscheidet der Feldschiedsrichter (Field Umpire) zwischen safe oder out. Jeder Runner, der out ist, muss das Spielfeld verlassen, bis er wieder neu als Batter an die Reihe kommt. Jeder Runner, der gerade kein Base berührt, ist auch out, wenn er von einem Feldspieler mit dem Ball selbst oder mit dem Handschuh, wenn sich der Ball darin befindet, berührt wird (Tag Out). Abwerfen ist jedoch nicht erlaubt. Der Runner ist out, wenn er den Ball geschlagen hat, losläuft und auf dem Weg zur ersten Base im Fair Territory von dem geworfenen Ball getroffen wird. Dabei spielt es keine Rolle, ob er absichtlich oder unabsichtlich abgeworfen wurde. Wird ein Runner von einem geschlagenen Ball im Fair Territory getroffen, den vorher kein Feldspieler aufgenommen hat, ist er out. Ein Runner ist safe, wenn er eine Base erreicht, bevor die Feldmannschaft den Ball dorthin bringen kann. Er kann jederzeit versuchen, auch zwei oder drei Bases auf einmal weiter zu laufen, es darf sich allerdings höchstens ein Runner auf jedem Base befinden. Schafft es der Batter durch seinen eigenen Schlag auf das erste Base hat er ein Single erzielt; er wird damit zum Läufer (Runnner). Schafft er es zur zweiten oder dritten Base, erzielt er entsprechend ein Double beziehungsweise Triple. Ein Runner bleibt an einer Base, die er safe erreicht hat, bis ein neuer Batter zum Duell gegen den Pitcher antritt. Durch dessen Schlag können alle Runner dann weiter vorrücken oder sogar einen Run erzielen, in dem sie wieder sicher am Home Plate ankommen. Schlägt ein Batter den Ball über den Außenzaun hinweg, so nennt man das einen Home Run. Der Batter und alle eventuell sich gerade auf den Bases befindenden Runner dürfen die Bases in aller Ruhe ablaufen und je einen Run erzielen. Ein Home Run ist auch dann möglich, wenn der Ball das Feld nicht verlässt (ein sog. inside the park homerun). Dieser Fall ist jedoch sehr selten, weil dazu einerseits ein Batter der läuferischen Spitzenklasse (der auch ein exzellenter Kurzstreckler wäre) und zudem ein Hit nötig ist, bei dem sich der Ball extrem schwer unter Kontrolle bringen lässt. Meist sind dies Bälle in die wirklich hinterste Ecke des Feldes, nicht zuletzt solche, die nach dem Aufschlagen ins Foul Territory rollen und damit der Regel nach alive, also noch im Spiel und nicht foul, sind. Oft wirken dabei auch besondere für die Verteidigung unglückliche Umstände mit, etwa ein Verspringen des Balles in eine nicht zu erwartende Richtung. Allerdings ist nicht jeder Ball, der im Feld landet, damit auch schon ein Hit, auch wenn der Batter die erste Base erreicht. Wäre der Schlag für die Verteidigung leicht abzufangen gewesen, so spricht man von einem error (leichter Fehler), etwa wenn ein nicht sonderlich hart geschlagener Ball direkt auf einen Verteidiger (Fielder) zufliegt und dieser ihn dennoch nicht fängt. Ob ein Error – also kein Hit – vorliegt, entscheidet übrigens keiner der Schiedsrichter (Umpires), sondern ein dafür bestellter Official Scorer. Es sollen nicht selten schon Spieler recht unglücklich mit dessen Entscheidung gewesen sein, gehen Errors doch zu Lasten ihrer Schlagstatistik (Batting Average). Erreicht der Batter die erste Base, weil der Feldspieler, der den Ball aufnimmt, sich aus taktischen Gründen entschied, einen anderen Läufer out zu werfen (weil ein out dort gerade wichtiger ist), anstatt zum First Baseman zu werfen, so handelt es sich um eine Fielder's Choice (Entscheidung des Feldspielers). Man spricht also nur von einem Hit, wenn der Batter die erste Base erreicht und weder ein Error noch Fielder's Choice vorliegt. Auf das Spiel hat dies keinen direkten Einfluss, wohl aber auf die Spiel- bzw. Spielerstatistik.

Base Stealing

Ein Runner kann jederzeit versuchen, das nächste Base zu „stehlen“, also es zu erlaufen, auch wenn der Ball vom Batter gar nicht geschlagen wurde. Eine typische Gelegenheit ist, wenn der Pitcher seine Wurfbewegung begonnen hat, da er diese nicht mehr unterbrechen darf, wenn sein Fuß bereits über der Pitcherplate war. Der Runner versucht, eher am nächsten Base anzukommen als der Catcher, der mittlerweile den Wurf des Pitchers gefangen hat, den Ball dorthin werfen kann. Nicht zuletzt deshalb ist ein guter Catcher für eine erfolgreiche Defense von großer Bedeutung, denn er muss möglichst augenblicklich sehen, wohin der Ball am besten gespielt werden sollte, falls mehrere Gegner auf den Bases sind. Er muss dann sofort erkennen, wo am leichtesten ein out zu machen oder aber wo dies gerade am dringendsten ist. Natürlich muss er den Ball dann auch schnell und präzise dorthin werfen. Erfüllt er seine Aufgabe, so ist es durchaus möglich, mehrere Runner in einem Spielzug out zu machen (double oder, sehr selten, triple play). Nicht ohne Grund gibt es für Catcher den Golden Glove Award (goldener Handschuh). Als taktisches Mittel ist Base Stealing vor allem bei einem knappen Spielstand, besonders Gleichstand, interessant. Meist in den späten Innings, weil so durchaus ein Spiel gewonnen werden kann, etwa wenn der stärkere Teil des eigenen Batting Order noch folgt und man hoffen darf, ein Batter werde für einen guten Hit sorgen können. Schafft es der Runner so etwa auf die dritte Base, dann kann durchaus ein folgender langer Single genügen, um das Spiel zu gewinnen.

Positionen der Defensive

Home Run Die verteidigende Mannschaft besteht aus 9 Spielern, jeder mit einer eigenen Position auf dem Spielfeld und teilweise verschiedenen Aufgaben. Die Position ist dabei – abgesehen von Pitcher (Werfer) und Catcher (Fänger) – nicht fest, so steht beispielsweise der 3rd Baseman in der Nähe der dritten Base, es kommt aber auf die aktuelle Spielsituation und den derzeitigen Batter (Schlagmann) an, ob er nun weiter im Infield oder Richtung Outfield orientiert ist, bzw. eher rechts von der Base steht. Die Positionen und deren Aufgaben im einzelnen:
- P: Pitcher (Positionsnummer 1). Seine Hauptaufgabe besteht darin, den Ball ins Spiel zu bringen. Er versucht den Ball am Schlagmann vorbei zu seinem Catcher zu werfen. Darüberhinaus ist er dafür verantwortlich, flache Bälle in die Mitte des Infields aufzunehmen und weiterzuleiten. Er muss außerdem zur ersten Base rennen und diese abdecken, sollte der 1st Baseman aufgrund eines hohen Balls seine Position verlassen. Die Leistung eines guten Pitchers besteht vor allem darin, seine Bälle (Pitches) so geschickt auf den Weg zu bringen, dass sie für den Batter möglichst schwer auszurechnen sind, etwa indem sie eine Flugbahn beschreiben, in der es Änderungen der Richtung oder der Flughöhe gibt (Sinking Ball, Slider, etc). Oft ist es auch die reine Geschwindigkeit, die den Ball schwer zu schlagen macht (Fastball).
- C: Catcher (2). Er trägt spezielle Schutzkleidung, da seine Aufgabe darin besteht die Bälle des Pitchers, die der Schlagmann nicht trifft oder nach denen er nicht schlägt zu fangen, ebenso die Bälle, die mehr oder weniger unkontrolliert vom Schläger des Batters abprallen. Desweiteren ist er der Baseman der Home Plate, er verhindert also, dass Läufer einen Punkt erzielen. Er zeigt außerdem dem Pitcher an, was für einen Wurf er dem Schlagmann zuwerfen soll und muss das Geschehen hinter dem Pitcher im Auge behalten, so muss er schnell reagieren, sollte ein Runner versuchen eine Base zu stehlen. Hierbei ist es sicherlich nicht von Nachteil einen starken Wurf zu besitzen. Die große Bedeutung eines guten Catchers für eine erfolgreiche Verteidigung darf mithin nicht unterschätzt werden.
- 1B: First Baseman (3). Er ist – wie alle Spieler – dafür verantwortlich, Bälle, die in seine Richtung fliegen zu fangen und weiterzuleiten. Weiterhin deckt er die erste Base ab, das heißt er muss versuchen Läufer auf dem Weg zu „seiner“ Base out machen. Sollte sich ein Runner auf der ersten Base befinden, steht der 1st Baseman meist sehr nahe bei der Base oder sogar darauf, um zu verhindern, dass die zweite Base gestohlen wird.
- 2B: Second Baseman (4). Er nimmt Bälle auf, die in seine Richtung kommen und versucht, wenn nötig, ein Double Play einzuleiten, also gleich zwei gegnerische Spieler auf einmal out zu machen. Wenn der Ball auf den Shortstop kommt steht der 2nd Baseman meist auf die zweite Base, bekommt den Ball vom Shortstop zugeworfen, macht somit den Runner von der ersten Base aus, wirft zum 1st Baseman um dort den Batter aus zu machen. Das Double Play ist komplett. Meist ist der 2nd Baseman weiter Richtung erster Base orientiert.
- 3B: Third Baseman (5). Die dritte Base gilt als die „Hot Corner“, da hier die meisten Bälle von rechtshändigen Schlagmännern ankommen. Da diese Bälle nicht selten hohe Geschwindigkeiten erreichen ist eine gute Reaktionszeit Voraussetzung. Er hat von den Infieldern den weitesten Weg zum 1st Baseman, weshalb er außerdem einen starken und präzisen Wurf benötigt.
- SS: Shortstop (6). Er hat im Prinzip die selben Aufgaben wie der 2nd Baseman, also Bälle in seine Richtung abfangen, das out an der zweiten Base machen und eventuell Double Plays einzuleiten. Er ist jedoch im Normalfall weiter von der ersten Base entfernt, weshalb er einen besseren Wurfarm benötigt.
- LF: Left Fielder (7), CF: Center Fielder (8), RF: Right Fielder (9). Die drei Outfielder müssen jedem Ball, der ins Outfield fliegt nachgehen und diesen – wenn möglich – direkt aus der Luft fangen und, wenn nötig, den Ball schnell und präzise zu einem Mitspieler an einer Base werfen. Sollte der Weg zu lang werden, kann auch ein Spieler aus dem Infield entgegenkommen und den Ball weiterleiten (Relay Throw). Die Nummer, die jeder Position zugeordnet ist, dient hauptsächlich der statistischen Erfassung der Spielzüge. Hierzu zwei Beispiele:
- Ein 5-3 out bedeutet, dass der 3rd Baseman (5) den Ball aufnimmt, zum 1st Baseman (3) wirft und dieser den Batter „aus macht“).
- Ein 4-6-3 Double Play bedeutet, dass der 2nd Baseman (4) den Ball aufnimmt, der Shortstop (6) auf der zweiten Base steht, den Ball fängt, somit den Runner von der ersten Base out macht und anschließend den Ball zum 1st Baseman (3) wirft, der wiederum den Batter aus dem Spiel nimmt.

Schiedsrichter

Ein Spiel wird in der Regel von zwei bis vier oder sogar sechs (selbst im amerikanischen Profisport sehr selten) Schiedsrichtern geleitet. Sie werden Umpire oder auch kurz Ump (etwa wie der Schiri) oder Blue genannt. Letzteres ist auf die traditionell blauen Hemden der Umpire zurückzuführen. Der Hauptschiedsrichter (Plate Umpire) steht immer hinter dem Home Plate, wo er entscheidet, ob der Pitcher einen Strike oder einen Ball erzielt hat. Obwohl der Plate Umpire im Zweifelsfall das letzte Wort hat, vergewissert er sich mit unter bei seinen Kollegen, bevor er seinen Entscheidung fällt. Z.B. bei der Frage, ob der Batter bei einem schlecht servierten Wurf des Pitchers nur zum Schlag angesetzt hat (Checked Swing) oder den Schläger bis vor die Home Plate geführt wurde. Auch muss er entscheiden, ob ein Runner die Home Base sicher erreicht (Safe at Home), also einen Run erzielt hat. Der oder die anderen arbeiten im Feld. Wenn es nur einen oder zwei Feldschiedsrichter gibt, müssen diese jeweils in die Nähe desjenigen Base laufen, wo eine knappe „safe oder out“ Entscheidung ansteht. Auf Grund der vielen zu treffenden Tatsachenentscheidungen einerseits und des sehr umfangreichen Regelwerkes mit unzähligen Sonderregelungen andererseits werden Umpire häufig in Diskussionen verwickelt. Dies ist zwar auch bei vielen anderen Sportarten an der Tagesordnung, allerdings kann man (selbstverständlich nur in unteren Ligen) beim Baseball mitunter ein kurioses Treiben erleben. Während man beispielsweise beim Fußball grundsätzlich die Proteste der Spieler und Trainer gegen vermeintliche Fehlentscheidungen damit abtut, dass der Mann in Schwarz seine Entscheidung ohnehin nicht zurückziehen wird, kann es beim Baseball ganz anders kommen. Bei Protesten kann es passieren, dass die Trainer der Teams zusammen mit den Umpiren und evtl. auch dem Scorer minutenlang, möglicherweise auch unter Zuhilfenahme des Regelbuches, über die vergangene Spielsituation „verhandeln“ und am Ende vom Plate Umpire eine andere als die ursprüngliche Entscheidung getroffen wird.

Scorer/Scorekeeper

Ein Scorer oder auch Scorekeeper am Spielfeldrand protokolliert alle Aktionen und Spielzüge auf einem vorgefertigten Formular, dem Scoresheet. Das ausgefüllte Scoresheet dient nicht nur als Spielbericht. Auf der Basis der Scoring-Aufzeichnungen werden umfangreiche Statistiken erstellt, die Auskunft über Spielstärke von Mannschaften und Einzelspielern geben.

Spielgeräte, Ausrüstung

Ball

Mannschaften Der Ball hat einen Durchmesser von etwa 9 cm, der Umfang muss mindestens 22,8 cm (9 inches) und höchstens 23,5 cm (9 1/4 inches) erreichen. Das Gewicht soll nicht weniger als 141,7 g (5 ounces) und nicht mehr als 148,8 g (5 1/4 ounces) sein. Er ist also etwas größer als ein Tennisball. Der Baseball ist von zwei Stücken weißem Leder umhüllt, die mit roten Fäden zusammengenäht sind, der sogenannten Naht. Er ist nicht mit Luft aufgepumpt, sein Inneres besteht aus einem Korkkern und äußerst dicht gewickeltem Faden. Dadurch wird der Ball sehr hart, weshalb die Schlagmänner (Batter) schon lange Schutzhelme und die Catcher und Plate Umpires stabile Schutzmasken tragen. Nicht zuletzt wegen der Härte des Balls kommt es auch nicht selten zu – oft handgreiflichen – Kontroversen, wenn ein vom Pitcher geworfener Ball den Batter am Körper oder gar an Hals oder Kopf trifft (Brushoff Pitch). Da man jedem Pitcher so viel Präzision zutraut, dass er dies vermeiden kann, unterstellen die Gegner in solchen Fällen schnell Absicht (etwa Revanche wegen eines vom Pitcher gesehenen unfairen Verhaltens des Batters). Die Bälle gelten als begehrte Sammelstücke bei Fans auf der ganzen Welt.

Schläger

Ein Baseballschläger besteht aus Holz, Aluminium oder Aluminiumlegierungen. Selten sind auch Schläger aus Keramik oder Graphit anzutreffen. In Profiligen und in der deutschen ersten und zweiten Bundesliga dürfen ausschließlich Holzschläger verwendet werden, in den meisten anderen Amateurligen sind auch Schläger aus anderen Materialien erlaubt. In den US-amerikanischen Colleges sind Aluminiumschläger vorgeschrieben.

Handschuhe

Jeder Spieler der Feldmannschaft trägt einen großen Lederhandschuh, der das leichte und schmerzfreie Fangen des Balles ermöglicht. Der Fanghandschuh des First Baseman ist größer als die der anderen Feldspieler. Der Catcher trägt einen besonders gepolsterten Handschuh um die vom Pitcher geworfenen Bälle zu fangen. Der Schlagmann trägt gewöhnlich ein Paar dünne Lederhandschuhe, um Blasen an den Fingern zu vermeiden und einen besseren Griff zu haben. Manche Schlagmänner benutzen auch nur einen oder gar keinen Schlaghandschuh.

Schlaghelm

Batter und Runner tragen Kunststoffhelme um vor Kopftreffern mit dem Ball geschützt zu sein. Auf der dem Pitcher zugewandten Seite bedecken diese auch das Ohr.

Catcher-Ausrüstung

Der Catcher trägt zusätzliche Schutzausrüstung, da er hinter dem Batter sitzt und vor nicht getroffenen oder abgefälschten Bällen geschützt sein muss. Seine Ausrüstung besteht aus einem noch größeren und stark gepolsterten, fingerlosen Fanghandschuh, einer Gesichtsmaske, einem Helm, einem Brustschutz, einem Genitalschutz und Knie- und Schienbeinschützern. Helm und Gesichtsmaske können leicht abgeworfen werden, etwa wenn der Catcher einen Fly Ball fangen muss und dafür freie Sicht braucht. Der hinter ihm hockende Hauptschiedsrichter ist ähnlich geschützt, trägt aber keinen Handschuh.

Softball

Softball ist eine Variante von Baseball. Dabei wird der Ball vom Pitcher nicht von oben geworfen, sondern mit einer Kreisbewegung von unten. Einige Regeln unterscheiden sich vom Baseball, das Spielprinzip ist aber identisch. Baseball wird zur Unterscheidung vom Softball manchmal auch Hardball genannt. Das Spielfeld beim Softball ist ungefähr 1/3 kleiner als beim Baseball, ebenso sind die Bases nur 60 Fuß (etwa 18 m) voneinander entfernt. Die Schläger sind meistens etwas dünner und leichter. Der Name des Spiels ist irreführend: Der Ball selbst ist größer als ein Baseball, ist aber genauso hart. Er kann nur wegen seiner Größe nicht ganz so hart geworfen und geschlagen werden. In den USA wird freizeitmäßig von Erwachsenen vorwiegend Softball gespielt, Baseball dagegen von Profis und an Schulen. In Deutschland spielen Herren Baseball und Damen Softball. Es gibt zwei Versionen von Softball, Fastpitch Softball und Slowpitch Softball.

Fastpitch Softball

Beim Fastpitch Softball kann der Ball beliebig hart geworfen werden. Diese Variante wird üblicherweise in Schulen, Universitäten und ambitionierten Amateurligen gespielt. Damen Fastpitch Softball ist seit 1996 olympische Disziplin. Neben den USA (Olympiasieger 1996, 2000, 2004) gehören Japan und Australien zu den besten Nationalteams der Welt.

Slowpitch Softball

Slowpitch Softball ist die „Freizeitvariante“ des Softball, bei dem der vom Pitcher geworfene Ball einen deutlichen Bogen beschreiben muss. Base Stealing ist in dieser Variante nicht erlaubt.

Besonderheiten des Baseballsports

Zeitlosigkeit

Baseballspiele haben keine Zeitbegrenzung. Es wird eine festgelegte Zahl von Spielabschnitten (Innings) gespielt. Ein Unentschieden ist nicht möglich, da bei Gleichstand nach Absolvieren der 9 bzw. 7 Innings so lange einzelne Extra Innings gespielt werden bis ein Sieger fest steht. Es ist im Baseball nicht möglich, durch besondere Spielweise eine Führung „über die Zeit zu retten“. Man mag dies für nicht sehr sinnvoll halten, denn meist wird es für die Zuschauer nicht sonderlich attraktiv sein, zwei oder drei Extrainnings abzusitzen, etwa um dann zu sehen, wie mit Mühe aus einem eins zu eins am Ende des 12. Innings ein zwei zu eins gemacht wird; dies zumal, wenn es eigentlich um nicht viel geht, etwa im April oder Mai, wenn die Saison noch jung und der Endkampf um die Spitze der Endtabelle noch weit weg ist. In der japanischen Profiliga wurde dies deshalb geändert; hier kann ein Spiel unentschieden enden. Solange man in den USA für die Tabelle weiter nur die Zahl der Spiele (gewonnen/verloren) zählt, mag es einen gewissen Sinn haben, immer eine Entscheidung zu suchen. Dennoch ist es aber schon mehrfach vorgekommen, dass es zum Saisonende Gleichstand zwischen zwei Clubs gab und dann noch ein One Game Playoff (Entscheidungsspiel) ausgetragen werden musste. Bei der im Baseball enorm aufwendig geführten Statistik (Hits, Runs, Home Runs, Stolen Bases bzw. beim Pitching Strikeouts und Walks, um nur einen Teil zu nennen) erschiene ein Gleichstand in der Schlusstabelle völlig undenkbar, würde man all dies werten; zumal bei der für europäische Verhältnisse geradezu astronomischen Zahl von rund 160 Spielen pro Saison. Auch so gesehen gibt es keinen wirklich guten Grund, Spiele immer entscheiden zu müssen (Eine Ausnahme bildet natürlich die Meisterschaftsrunde und das All Star Game). In Deutschland gibt es „Gnadenregeln“ (Mercy Rules), nach denen bei deutlichem Vorsprung einer Mannschaft das Spiel vorzeitig beendet werden kann. Auch können die Landesverbände in den den Ligen unterhalb der Verbandsliga die Spieldauer begrenzen – aber auch in diesem Fall muss bei Spielende ein Sieger feststehen.

Verbindung von Mannschafts- und Individualsportart

Baseball gilt gemeinhin als Mannschaftssport. Beim Duell gegen den Pitcher tritt ein Batter einzeln an. Seine Mitspieler können seine Leistung oder den Erfolg seines Einsatzes nicht beeinflussen. Aus dieser Perspektive lässt sich Baseball auch als Kombination aus Mannschafts- und Individualsport verstehen.

Strategie, Wiederholung der Ausgangssituation

Das Spielprinzip von Baseball baut auf dem Duell zwischen Pitcher und Batter auf. Die Ausgangs- und Randbedingungen für diesen Zweikampf (z. B. Links- oder Rechtshänder, welche Bases sind besetzt, wie viele Strikes, wie viele Balls, wie viele Outs) wiederholen sich im Laufe eines Spieles viele Male. Das erhöht die Bedeutung von strategischen Mitteln im Vergleich zu Sportarten, in denen aufgrund variabler Situationen eher intuitiv bis taktisch gehandelt wird. Typische Mittel dieser Art sind etwa das Einwechseln eines anderen Pitchers, wenn ein bestimmter Batter an den Schlag kommt – z. B. die Einwechslung eines linkshändigen Pitchers gegen einen linkshändigen Batter – oder in der Offensive das Einwechseln eines Ersatzmannes als Batter (Pinch Hitter). Auch ein anderer (schnellerer) Läufer (Pinch Runner) ist oft erwünscht, etwa bei einem knappen Spielstand, um den entscheidenden Run zu machen. Auch das bewusste werfen von vier Balls durch den Pitcher (ein sogenannter Walk, da der Runner unbehindert auf das erste Base laufen darf), um nicht gegen einen bekannten Power Hitter pitchen zu müssen ist eine oftgesehene Taktik. Ein sehr beliebtes Mittel klassischer Spieltaktik ist außerdem der Bunt. Dies ist – fast nur – ein „Wegschieben“ des Balls, wobei der Batter blitzschnell die typische Schlaghaltung aufgibt und den Schläger in eine schwer zu beschreibende Schräghaltung bringt, um den Ball fast nur „abtropfen“ zu lassen. Der Ball bleibt dabei meist im Infield. Zum Thema Taktik gehört es andererseits auch, dass die Gegner in solchen Situationen, die nach einem Bunt-Versuch „riechen“ meist sehr eng zum Infield hin aufrücken, um für den Ballwurf kurze Wege zu haben. Ziel des Bunt als Spielzug ist es, in knappen Situationen (etwa Gleichstand im achten oder neunten Inning) mit allen Mitteln einen Run zu erzielen oder wenigstens wesentlich vorzubereiten. Mit dem Bunt geht es vor allem darum, den Ball an eine Stelle zu befördern, wo es für die Gegner gerade lange genug dauert, ihn aufzunehmen und gegebenenfalls weiterzugeben, damit der/die eigenen Runner eine Base aufrücken können. Sehr häufig ist dabei der Sacrifice Bunt, weil der Batter zwar wie üblich versucht, die erste Base zu erreichen, was ihm bei dem eben typischerweise kurz angelegten Ball oft nicht gelingt, da dieser doch recht schnell dorthin kommt und so dort ein out gemacht werden kann. Hat einer seiner Mitspieler unterdessen als Runner die nächste Base besetzt, ist der Zweck des Sacrifice erreicht. Der Batter hat sich also für die bessere Position seiner Mannschaftskameraden „geopfert“. Daraus resultiert auch die Möglichkeit, statistische Mittel auf die Bewertung der Leistungsfähigkeit eines Spielers oder einer Mannschaft anzuwenden. Der Schlagdurchschnitt (Batting Average) entspricht der Zahl der geglückten Schläge (Base Hits) dividiert durch die Zahl der Schlagversuche (At Bats). Er gilt bei ausreichend großer Anzahl von Messungen als halbwegs aussagekräftiger Parameter zur Fähigkeit eines Batters. Neben diesen traditionellen, eher intuitiven Statistiken, versucht die moderne Denkschule der Sabermetrics stärker für Sieg oder Niederlage aussagekräftige Statistiken durch mathematische Analysen zu begründen.

Keine Strafen

Mit wenigen Ausnahmen gibt es im Baseball keine Strafen. Im Falle regelwidriger Handlungen eines Spielers lassen die Umpires meist das Spiel von der Situation aus wieder aufnehmen, die ohne regelwidrige Handlungen herbeigeführt worden wäre. Fouls sind im Baseball eigentlich unbekannt. Nichtsdestoweniger kommt es in Begegnungen nicht selten zu Diskussionen, bei denen einzelnen Spielern vorgeworfen wird sich unsportlich verhalten zu haben. Obwohl Baseball prinzipiell ein körperloser Sport ist geben Situationen, bei denen sich Gegenspieler rempeln oder behindern Anlass zu Auseinandersetzungen. Hierzu zwei typische Szenarien:
- Theoretisch gilt, dass der Runner Vorfahrt hat, er also bei seinem Lauf zwischen zwei Bases die kürzeste Strecke nehmen darf und bis auf eine kleine Abweichung auch nehmen muss. Steht ihm ein Feldspieler dabei im Weg, darf er ihn umrennen.
- Theoretisch gilt der gesamte Körper des Runners (inklusiv des Kopfes, der in der entsprechenden Situation idealerweise noch von einem Helm geschützt wird) als Angriffsfläche zum Taggen – also dem Berühren des Gegenspielers mit dem Handschuh oder der Hand, in dem sich der Spielball befindet. Man kann sich leicht vorstellen, dass bei beiden Situationen das Verhalten der Spieler nicht immer einfach zwischen fairem und übertriebenem Einsatz oder sogar bewusstem Attackieren zu beurteilen ist. Bei grob regelwidrigem Verhalten kann ein Spieler vom Feld gestellt werden (Ejection). Die Umpire können auch Pitcher des Feldes verweisen, die entweder ihrer Ansicht nach absichtlich oder im Laufe des Spiels häufiger Batter abgeworfen haben.

Punkte ohne Ball

Baseball ist eine der wenigen Ballsportarten, in der es nicht wichtig ist den Ball an einen bestimmten Ort zu bringen um Punkte zu erzielen. So muss zum Beispiel beim Fußball der Ball ins Tor, beim Basketball in den Korb, beim Volleyball auf den Boden, usw. Beim Baseball werden die Punkte durch Läufer erzielt, die regelgerecht einmal alle vier Bases berührt haben. Ebenfalls erwähnenswert im Vergleich zu anderen Sportarten ist die Tatsache, dass im Baseball – anders als z. B. im American Football – die verteidigende Mannschaft den Ball ins Spiel bringt. Der Ball ist das Instrument der Verteidigung, um Punkte des Gegners zu verhindern. Der Ball ist zugleich aber auch das Mittel der Offensive, um Runs zu erzielen, indem sie versucht, diesen innerhalb des Fair Territory so weit oder so unzugänglich wie möglich weg zu schlagen, dass die Verteidigung ein maximales Maß an Mühe hat, diesen – gegebenenfalls durch Weitergabe unter den Verteidigern (Relay Throw) – in Richtung Infield zurückzubefördern, um den Angreifern so möglichst viel Zeit zum Ablaufen der Bases zu geben. Wird ein Läufer zwischen den Bases mit dem Ball berührt wird ist er Aus und kann keinen Punkt erzielen. Ein ähnliches Prinzip liegt auch den Sportarten Cricket und Brennball zugrunde.

Allgemeines zur Terminologie

Terminologie in Deutschland

Baseball hat, wie jede andere Sportart, seine eigene Terminologie. Praktisch alle Fachbegriffe stammen aus dem Ursprungsland USA und werden in deutschsprachigen Ländern unverändert verwendet. Einzelne Versuche, Fachbegriffe einzudeutschen, schlugen allesamt fehl. Heute ist die starke Anglifizierung der Baseball-Sprache in Deutschland grundsätzlich akzeptiert. In anderen Ländern wie den Niederlanden oder Frankreich haben Begriffe in der Landessprache die englischen weitgehend ersetzt.

Einfluss auf die amerikanische Sprache

In seinem Herkunftsland USA hat Baseball durch seine Historie die englische Alltagssprache geprägt, so dass heute einige Fachbegriffe in anderem Kontext verwendet werden. to touch base bedeutet so viel wie kurzen Kontakt aufnehmen, to throw someone a curve ball bedeutet jemanden auf dem falschen Fuß erwischen, und to go to bat heißt sich einsetzen, etwas bewegen (auch to go to bat for someone: jemandem helfen; sich für ihn einsetzen). In Kalifornien gibt es seit gut zehn Jahren eine Gesetzgebung unter dem Motto „three strikes, you're out“, die den Richtern bei jedem gerade zum dritten Mal straffällig gewordenen Täter die Verhängung von Freiheitsstrafe zwingend vorschreibt. Baseball hatte in den USA bis in die 1970er Jahre eine so hohe Popularität gegenüber American Football und Basketball, dass mit den generischen Begriffen Ballplayer, Ballgame und Ballpark auch heute noch ein Baseballspieler, ein Baseballspiel bzw. ein Baseballstadion bezeichnet wird.

Spielbetrieb

Spielbetrieb in Deutschland

Heute sind knapp 30.000 Spieler in Deutschland aktiv. Der Deutsche Baseball und Softball Verband e.V. organisiert mit seinen Landesverbänden den Spielbetrieb in verschiedenen Ligen: Baseball Herren:
- 1.Bundesliga (2 Gruppen Nord/Süd)
- 2.Bundesliga (2 Gruppen Nord/Süd)
- Regionalliga (4 Gruppen)
- Verbandsliga (je 1 pro Bundesland, außer in Mitteldeutschland – Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen haben eine gemeinsame Verbandsliga)
- Landesliga
- Bezirksliga Softball Damen:
- 1.Bundesliga (2 Gruppen Nord/Süd)
- Verbandsliga (je 1 pro Bundesland)
- Landesliga In Europa wird mit dem hierzulande im Sportbetrieb allgemein üblichen Auf- und Abstieg gespielt, während dieses in den USA praktisch unbekannt ist. Hinzu kommen Nachwuchsligen in den Altersklassen Junioren (16–18 Jahre), Jugend (12–15 Jahre), Schüler (9–12 Jahre) und Kinder (4–8 Jahre). Parallel zu dem Ligabtrieb findet der Betrieb des DBV-Pokal statt. In diesem im K.O.-System ausgetragenen Wettbewerb wird der Pokalsieger ermittelt. Qualifiziert sind jeweils die Gewinner der Pokalwettbewerbe der Landesverbände.

Siehe auch


- Liste der Deutschen Meister im Baseball (alle Altersklassen).
- Liste der Deutschen Pokalsieger (DBV-Pokal).
- Liste der Deutschen Meister im Softball (Damen).
- Liste der deutschen Baseballmannschaften
- Baseball-Bundesliga

Spielbetrieb in Österreich

Heute sind knapp 3.000 Spieler in Österreich aktiv. Die Austrian Baseball Federation (ABF) organisiert mit seinen Landesverbänden den Spielbetrieb in verschiedenen Ligen: Baseball Herren:
- ABL (Austrian Baseball League)
- BBL (Baseball Bundesliga)
- Regionalliga (Ost/West)
- Landesliga (Ost, Oberösterreich, Tirol, Vorarlberg) Softball Damen:
- ASL (Austrian Softball League)
- SBL (Softball Bundesliga) Hinzu kommen noch diverse Nachwuchsligen in den Altersklassen Jugend (12–15 Jahre), Schüler (9–12 Jahre) und Kinder (4–8 Jahre), sowie die Österreichischen Nachwuchsmeisterschaften (Jugend, Schüler, Kinder).

Siehe auch


- Liste der Österreichischen Meister im Baseball

Spielbetrieb international

Weltweite Verbreitung

Baseball gilt nicht nur in den USA als Nationalsport, sondern auch in vielen mittelamerikanischen und ostasiatischen Ländern wie Mexiko, Kuba, der Dominikanischen Republik, Venezuela, Japan und Taiwan. Innerhalb Europas ist es besonders in Italien und den Niederlanden beliebt.

Baseball in den USA heute

In den USA selbst hat der einst alles beherrschende Baseball nach dem Zweiten Weltkrieg allmählich immer mehr Zuschauer an American Football und in den letzten Jahrzehnten auch Basketball verloren. Die durch wiederholte Streiks erkämpften extremen Spielergehälter sowie undurchsichtige Deals und Ligaumstrukturierungen der Klubbesitzer haben dem Ansehen des Baseballs in den 90er Jahren sehr geschadet. Der Sport hat aber immer noch eine große und treue Fanbasis und eine tiefe Verankerung in der US-amerikanischen Kultur. Das gemeinsame Baseballspielen oder -schauen gilt weithin immer noch als das Vater-Sohn-Erlebnis schlechthin. Ein Vorteil des Baseballs ist, dass die Anzahl der Spiele einer Baseball-Mannschaft pro Saison sehr viel höher ist als in anderen Sportarten (162 Spiele in der regulären Saison), sodass die Eintrittspreise gewöhnlich niedriger angesetzt werden können und auch Fans aus den unteren Einkommensklassen ab und zu ins Stadion kommen können. Die bekanntesten Profiligen in den USA werden von der Major League Baseball, kurz MLB, organisiert. Unterhalb dieser Ligen befinden sich die Minor Leagues, ebenfalls Profiligen, deren Teams mit je einem Major League Team eng assoziiert sind und die als deren Talentpool dienen. Daneben gibt es noch unabhängige Ligen, in denen professionell Baseball gespielt wird. Meistens spielen dort Profis, die in einem MLB-Team keinen Vertrag mehr bekommen oder aus den Minor Leagues entlassen wurden. Die meisten US-Spieler in Deutschland kommen ebenfalls aus diesem Pool. Ähnlich wie bei anderen Sportarten in den USA wird Amateur-Baseball hauptsächlich von Schulen und Universitäten betrieben. Die Universitäten spielen im traditionellen "Arbeitersport" Baseball aber seit dem ersten Weltkrieg eine viel geringere Rolle als in den einst "elitären" Football und Basketball. Oft werden die besten High School Spieler direkt von den professionellen Teams verpflichtet, was die Qualität der College Ligas beeinträchtigt. Während der letzten Jahre allerdings ist ein gegenteiliger Trend zu beobachten. Geführt von den Oakland Athletics und den Boston Red Sox gehen immer mehr Vereine dazu über College Spieler den High School Spielern vorzuziehen. Hauptkritikpunkte am Collegelevel sind, dass man aus Kostengründen mit Aluminiumschlägern spielt und es eine einheitliche Regel zu Gunsten des Designated Hitters gibt.

Baseball bei Olympia

Seit 1992 ist Baseball auch olympisch. Jedoch nehmen bisher die weltbesten Spieler nicht an den olympischen Turnieren teil, da die Profiligen bisher nicht bereit sind, dafür ihren Spielbetrieb zu unterbrechen. Leider ist beim Baseball im Gegensatz zu den meisten anderen Teamsportarten eine im Frühling beginnende und im Herbst endende Saison ohne Sommerpause üblich, sodass sich Olympia nur schlecht einfügt. Dopingskandale beim US-Profibaseball und eine als allzu lax empfundene Haltung der Ligabosse zu diesem Problem schadeten zudem dem internationalen Ruf der Sportart. So entschied das IOC am 8. Juli 2005, dass Baseball und auch Softball zwar weiterhin gemäß Artikel 46 der Olympischen Charta „olympische Sportart“ bleiben, aber 2012 in London nicht ausgetragen werden. Damit sind Baseball und Softball die ersten aus dem Programm gestrichenen Sportarten seit 1936, als Polo gestrichen wurde. Diese Entscheidung war vor allem gedacht um Platz zu schaffen für neue Sportarten (u. a. Rugby, Golf, Karate und Squash waren angedacht), allerdings fand dann keine dieser Sportarten die nötige Mehrheit. 2008 in Peking wird es aber noch ein olympisches Baseballturnier und ein Softballturnier geben, und bei der IOC-Sitzung 2009 wird entschieden, ob es 2016 wieder eine Olympiateilnahme geben wird.

Baseball Weltmeisterschaft

Die International Baseball Association (IBA) arbeitet mit der MLB daran, zukünftig eine echte Weltmeisterschaft für Nationalmannschaften nach dem Vorbild der Fußball-Weltmeisterschaft zu veranstalten, zu der dann wirklich die besten Spieler jedes Landes kommen sollen. Diese soll zuerst 2006 oder 2007 und danach mindestens alle vier Jahre stattfinden, jeweils etwa zwei Wochen dauern, und Nationalmannschaften von allen Kontinenten umfassen. Um den Ligabetrieb nicht unterbrechen zu müssen, soll sie jeweils im März in einer zu dieser Jahreszeit bereits ausreichend warmen Weltgegend stattfinden. Das erste Turnier soll in den USA abgehalten werden, wobei dann nur in Stadien gespielt würde, die entweder im südlichen Teil der USA liegen oder überdacht sind.

Historische Entwicklung

Dies ist nur eine Zusammenfassung der historischen Entwicklung des Baseball. Eine detaillierte Beschreibung findet sich im Artikel Geschichte des Baseball.

Baseball in Amerika

Geschichte des Baseball] Baseball entwickelte sich in den USA Mitte des 19. Jahrhunderts aus dem englischen Spiel Rounders. Der erste dokumentierbar gegründete Verein waren die New York Knickerbockers von 1845. Das erste Profi-Team, die Cincinnati Red Stockings (die heutigen Cincinnati Reds), wurde am 1. Juni 1869 gegründet. Die National League wurde 1876 von Teams aus Cincinnati, Chicago, Boston, St.Louis, Hartford, Louisville, New York und Philadelphia in New York gegründet. In den ersten Jahren des Profibetriebs gab es noch eine ganze Reihe anderer, kurzlebiger Ligen. 1901 wurde dann die American League gegründet, zunächst als Konkurrenzbetrieb. Beide Ligen gelten bis heute als die Major Leagues. Die größten Helden der Major Leagues werden in der Baseball Hall of Fame geehrt, die sich in Cooperstown, New York befindet. Seit 1903 kooperierten die beiden Ligen und tragen jährlich als Finale die World Series aus.

Historische Entwicklung in Deutschland

Das erste Baseballspiel auf deutschem Boden fand bei den Olympischen Spielen 1936 in Berlin statt. Damals verfolgte die größte und bis jetzt nicht einmal mehr annähernd erreichte Rekordkulisse von mehr als 100.000 Zuschauer ein Demonstrationsspiel zwischen zwei US-Teams im Berliner Olympiastadion. Begünstigt durch die Anwesenheit von US-amerikanischen Truppen in Deutschland entwickelte sich in den 1950er Jahren eine deutsche Baseball-Gemeinde. In den Jahren nach 1968 kam der Baseballsport in Deutschland praktisch zum Erliegen, erst ab 1982 entwickelte sich der Sport rasant. Der deutschen Nationalmannschaft gelang es zwischen 1989 und 2005 nicht, sich dauerhaft in der europäischen Elite festzusetzen: Sie pendelte mehrmals zwischen A- und B-Pool hin und her.

Siehe auch

Portal:Sport/Baseball, Softball, Baseball-Bundesliga, Home Run, Inning, Pitcher, Catcher, Batter, Major League Baseball, National League, American League, Baseballschläger, Scoring (Baseball), Baseball in Japan

Literatur


- Bernhard Schmeilzl, Bill Church: Baseballtraining. Verlag Meyer & Meyer, Aachen 1995. ISBN 3-89124-236-0
- H.A. Dorfman, Karl Kuehl: The Mental Game of Baseball. Diamond Communications, South Bend, IN, USA. ISBN 0-912083-32-8
- Jim Bouton: Ball Four. Macmillan Books, New York, NY, USA, 1981. ISBN 0-02-030665-2

Weblinks


- [http://www.dbvnet.de/ DBV – Deutscher Baseball und Softball Verband] (Website des Deutschen Baseball Verbandes)
- [http://www.baseballaustria.com/ ABF – Austrian Baseball Federation] (Website der Austrian Baseball Federation)
- [http://www.swiss-baseball.ch/ SBSV – Schweizerischer Baseball- und Softball-Verband] (Website des Schweizerischen Baseball- und Softball-Verbandes)
- [http://www.baseball-fan.de/lexikon-baseball.html Baseball Lexikon, Regeln & geschichtlicher Rückblick] Kategorie:Baseball Kategorie:Ballspiel ja:野球 ko:야구 simple:Baseball th:เบสบอล

13. Jahrhundert v. Chr.


Zu diesem Jahrhundert v. Chr. existieren noch keine Wikipedia-Artikel zu den Jahrzehnten.
---- Das 13. Jahrhundert v. Chr. begann am 1. Januar 1300 v. Chr. und endete am 31. Dezember 1201 v. Chr..

Zeitalter/Epoche

Ereignisse/Entwicklungen


- 1285 v.Chr. (1274 v. Chr. nach Kurzchronologie): Schlacht des ägyptischen Pharaos Ramses II. bei Kadesch gegen die Hethiter (Schlacht bei Kadesch).
- 1269 v. Chr. (1259 v. Chr. nach Kurzchronologie): Friedensvertrag zwischen Ägypten und dem Hethiterreich, gilt als ältester erhaltener Friedensvertrag.
- 1226 v. Chr.: erster historisch belegter Ausbruch des Ätna auf Sizilien.

Persönlichkeiten


- Hattusili III.
- Merenptah
- Moses (biblisch)
- Ramses I.
- Ramses II.
- Sethos I.

Erfindungen und Entdeckungen


- Schon ab 1250 v. Chr. verstanden es die Ägypter, aus Quarzsand und Pottaschen Glasblöcke herzustellen (T. Rehren et E. Pusch, Science, Bd. 308, Seite 1756). 00-13 ja:紀元前13世紀

Tuatha de Danaan

In der keltisch-/irischen Mythologie sind die Tuatha de Danaan (Das Volk der Danu) ein Volk, das von der keltischen Göttin Danu abstammt. Das im 11. Jahrhundert verfasste Lebor Gabála Érenn, eine mittelirische Sammlung folkloristischer Texte, beschreibt, wie dieses Volk entstand und wie seine Invasion Irlands ablief.

Ursprung

Die Tuatha de Danaan sind eine der Gruppen der zerstreuten Anhänger von Nemed, welche sich nach der letzten Schlacht zwischen Nemedianern und Formorianern in die vier Ecken der Welt verstreut haben. Sie kommen aus dem Norden, wo sie es gelernt haben, Magie zu benutzen. Es ist unklar, ob sie Götter, Feenwesen oder Menschen sein sollen. Gelernt haben sie in den vier Städten Falias, Gorias, Findias, und Murias. Sie hatten einen Ausbilder in jeder Stadt: Morfesa in Falias, Esras in Gorias, Uscias in Findias, und Semias in Murias. Neben ihrer Schulung in druidischer und sonstiger Magie durch Morfesa erhielten sie den Stein von Fal (Lia Fáil), einen magischen Stein, der vor Freude aufschrie, wenn der wahre König von Irland seine Füße gegen ihn hielt. Zusätzlich dazu soll der Stein den Herrscher jung gehalten, sowie ihm eine lange Herrschaft ermöglicht haben. Des Weiteren eigneten sich die Tuatha de Danaan folgende Artefakte an:
- in Gorias den Speer des Lugh, welcher dem Träger immer den Sieg brachte;
- in Findias das Schwert von Nuada, Fragarach, welches jeden an den Verletzungen, die es verursacht, sterben ließ;
- in Murias der Kessel von Dagda, welcher jeden Magen zu stillen vermochte.

Die Invasion Irlands

Am 1. Mai, zum späteren Fest des Beltane, kehrten die Tuatha de Danaan zurück nach Irland. Sie landeten umhüllt von schwarzen Wolken am Berg Conmaicne Rein in Connacht; durch den Schutz ihrer magischen Wolken, die drei Tage lang die Sonne mit Dunkelheit bedeckten, wurden sie nicht von den Einheimischen Firbolg bemerkt. Einigen Quellen zu Folge kamen sie auf magischen Schiffen nach Irland, welche sie sofort nach ihrer Ankunft verbrannten. Am Berge angekommen verlangten sie von den Firbolg, sich entweder zu ergeben und sie als Herrscher anzuerkennen, oder gegen sie zu kämpfen. Die Firbolg ergaben sich nicht und kämpften gegen die Invasoren in einer Schlacht, die als die erste Schlacht von Mag Tuireadh in die mythologische Geschichte einging. Die Tuatha de Danaan gewannen diesen Kampf und vertrieben die Firbolg auf die benachbarten Inseln, aber im Verlauf der Schlacht verlor Nuada, der König des Volkes, seinen rechten Arm, und musste daraufhin die Krone niederlegen. Die nächsten sieben Jahre führte Bres die Gruppe, aber er stellte sich als ein schlechter Herrscher heraus. Als Dian Cecht und Credne für Nuada einen silbernen Arm produziert hatten, welchen er bis in die Fingerspitzen bewegen konnte, wurde er wieder zum König gemacht. Die zweite Schlacht von Mag Tuireadh, manchmal auch als die grosse Schlacht bezeichnet, führte die Tuatha de Danaan in den Kampf gegen die Formori, welche von den Firbolg unterworfen worden waren und eine friedliche Kooexistenz mit ihnen geführt hatten. In dieser Schlacht starb Nuada endgültig durch die Hand Balors, König der Formori und Gott des Todes. Nach dem Tod des Königs erklärte sich Lugh zum Herrscher und brachte Balor, welcher sein Großvater war, mit Stein und Schleuder um. Damit war die Schlacht zu Gunsten der Tuatha de Danaan entschieden, und sie herrschen unangefochten 150 Jahre lang über Irland.

Der Fall

In der dritten Schlacht des Volkes kämpften die Tuatha de Danaan gegen Angreifer aus Spanien, die Milesianern, welche von König Milesius geführt wurden. Die drei Schwestern Fodla, Banba und Eriú wurden von den Angreifern herausgefordert, doch trotz aller Anstrengungen wurden sie besiegt. Eriú, welche am verbittersten und härtesten gekämpft hatte, wurde von den Angreifen geehrt, indem diese das Land nach ihr Erin nannten. Durch die Niederlage waren die Tuatha de Danaan gezwungen, sich unter der Führung von Dagda in den Untergrund der Sidhe-Hügel zurückziehen. Nach ihrem Rückzug in die Unterwelt sollen sie noch gelegentlich bei Kriegen der Menschen auf Seite der Gerechtigkeit eingegriffen haben, bewaffnet mit Unsichtbarkeit, flammenden Lanzen und magischen weißen Schildern.

Personen


- Abarta
- Abhean
- Ai
- Airmed
- Beag
- Bechuille
- Bodb Dearg
- Brea
- Brigid
- Cian
- Creidhne
- Dagda
- Dian Cecht
- Goibniu
- Lear
- Lugh
- Luchtaine
- Manannan mac Lir
- Morrigan
- Nuada
- Ogma

Referenzen in moderner Literatur


- Pliozän-Saga von Julian May
- A Wizard Abroad von Diane Duane
- Windmaster's Bane von Tom Deitz
- The Singing Stone von O.R. Melling
- Im Anbruch der Finsternis von Mark Chadbourn
- Der Zyklop von Mark Chadbourn
- im der Anime-Serie Full Metal Panic!
- im Online-Rollenspiel Dark Age of Camelot
- Mad Merlin von J. Robert King
- Drachenfeuer von Wolfgang Hohlbein Kategorie:Keltische Mythologie Hinweis (Musik): Den Namen dieses sagenhaften Volkes übernahm auch eine brasilianische Heavy Metal Band, deren Musikstil passenderweise auch als "Celtic Folk Metal" bezeichnet wird (ähnlich wie die irische Band Cruachan). ja:トゥアハ・デ・ダナーン

Gaelic Athletic Association

Die Gaelic Athletic Association, kurz GAA ist ein irischer Sportverband, der gälische Sportarten wie Hurling, Gaelic Football, Irish Handball, Camogie und Rounders vertritt.

Geschichte

Am 1. November 1884 wurde in Miss Hayes's Commercial Hotel in Thurles, Grafschaft Tipperary, die Gaelic Athletic Association for the Preservation and Cultivation of National Pastimes gegründet. Gründungsmitglieder waren Michael Cusack, Maurice Davin (als Präsident), John Wyse Power, John McKay, J. K. Bracken, Joseph O'Ryan und Thomas St. George McCarthy. 1885 wurden die Regeln für Hurling und Gaelic Football festgelegt und schon 1887 gab es die ersten All-Ireland Championships in diesen Sportarten. Die Gründung der GAA ist in engem Zusammenhang mit der ab Mitte des 19. Jahrhunderts erstarkenden nationalistischen Bewegung Irlands zu sehen. Neben dem reinen Sport sollte von der GAA vor allem ein Anreiz zur Identifikation mit der irischen Kultur ausgehen. Dazu bot sich der offenbare Gegensatz zwischen (wirklich - Hurling, oder angeblich - Gaelic Football) traditionellen irischen Sportarten und den englischen Sportarten geradezu an, so dass die GAA schnell zu einem großen Erfolg wurde. Untrennbar von diesem kulturpolitischen Aspekt stand die GAA jedoch in einem direkt politischen Zusammenhang: sie bildete ein Sammelbecken für politische Nationalisten vieler Schattierungen, deren Endziel in der einen oder anderen Form der politischen Unabhängigkeit Irlands von Großbritannien bestand. Die Gründung der GAA war demzufolge auch ein politisches Signal an nationalistisch gesinnte Iren einerseits und die britischen Besatzer andererseits. Mitglieder der GAA waren während des Osteraufstands 1916 und des Unabhängigkeitskrieges an führender Stelle beteiligt. So ist auch zu verstehen, dass die GAA in früheren Jahren radikal andere, insbesondere "englische" Sportarten ablehnte. So musste 1939 der irische Staatspräsident Douglas Hyde nach 30jähriger Schirmherrschaft für die GAA von dieser Funktion zurücktreten, weil er als Staatspräsident ein "normales" Fußballspiel besucht hatte. Bis zum Jahr 1972 wurden Teilnehmer an einem Fußballspiel mit einem lebenslangen Ausschluß von allen gälischen Sportarten und Vereinen bestraft. Erst im September 2001 wurde die Rule 21 aus der Satzung der GAA gestrichen, die Angehörigen britischer Sicherheitskräfte die Mitgliedschaft verwehrte.

Irische Sportarten heute

Gaelic Football sowie Hurling und die von Frauen gespielte Variante Camogie sind in der Republik Irland und katholisch geprägten Teilen Nordirlands weitverbreitet. 2.800 Vereine mit ca. 180.000 Spielern von Gaelic Football und ca. 100.000 Hurlingspielern bilden mit etwa 800.000 Mitgliedern das Rückgrat der GAA. Die All-Ireland Championships, an denen auch nordirische Counties mitspielen, sind ein Ereignis, das im ganzen Land diskutiert wird. Die Finalspiele finden im Croke Park Stadion in Dublin statt, das für gälische Spiele reserviert ist.

Weblink


- [http://www.gaa.ie/ The Official GAA Website] Kategorie:Irland Kategorie:Sportverband Kategorie:Irische Geschichte

Dublin

Dublin ist die Hauptstadt und größte Stadt der Republik Irland. Der irische Name ist Baile Átha Cliath oder , "Ort (an) der Furt (an) der Schilfhürde", wobei Baile für "Ort" oder "Dorf" steht und Áth Cliath (Gen.) für "Furt an der Schilfhürde". Veraltet ist Dubhlinn , "Schwarzer Tümpel" oder "Schwarzer Sumpf".

Geographie

Gen. Dublin liegt an der Ostküste der Insel Irland und der Mündung des Flusses Liffey. Dublin liegt durchschnittlich 20 Meter über NN.

Bevölkerung

In den Stadtgrenzen leben offiziell 500.000 Einwohner. Im Grossraum Dublin, der auch die Vororte und Satellitenstädte umfasst, leben ca. 1,1 Millionen Menschen (CSO Census 2002). Dies entspricht rund einem Viertel der Bevölkerung des Landes.

Stadtgebiet

Die Liffey teilt Dublin in den ärmeren Nordteil (Northside) und den eher wohlhabenden Süden (Southside).

Bedeutung und Institutionen

Dublin ist Sitz eines katholischen und eines anglikanischen Erzbischofs. In Dublin befinden sich neben den Universitäten (Trinity College, Dublin City University, National University of Ireland) verschiedene andere wissenschaftliche und kulturelle Einrichtungen. Außerdem finden sich hier das Parlament, der Sitz der Regierung und auch der oberste Gerichtshof. Kulturell hat sich Dublin in den letzten Jahren aufgrund des Wirtschaftsaufschwungs sehr stark weiterentwickelt. Neben dem (bei Touristen) wohlbekannten Viertel Temple Bar mit vielen Nachtclubs haben sich auch in der restlichen Innenstadt (besonders entlang des Liffey) neue und angesagte Bars, Nachtclubs und Restaurants etabliert. Mit dem Bau des "International Financial Services Centre" wurden in den letzten Jahren zunehmend internationale Finanzdienstleister angelockt.

Geschichte

Hauptartikel: siehe Geschichte Dublins Geschichte Dublins Die Geschichte Dublins ist eng mit der Geschichte Irlands im Allgemeinen verknüpft, da die Stadt seit dem 12. Jahrhundert die Hauptstadt der Insel ist. Die erste bekannte Erwähnung findet Dublin in den Schriften des Ptolemäus aus dem Jahr 140 n.Chr. unter dem Namen Eblana. Ursprünglich bestand die Stadt aus einem keltischen Fischerdorf mit dem Namen "Áth Cliath", was soviel wie Hürden-Furt bedeutet. 832 gründeten Wikinger daneben ein eigenes Dorf, das sie "Dubh Linn" nannten. 1170 wurde die Siedlung anglonormannisch und erhielt 1172 Stadtrechte. Nach der normannischen Invasion Irlands wurde Dublin Hauptstadt und löste damit den Hill of Tara ab. In diese Zeit fällt auch der Baubeginn des Dublin Castle. Während der Periode der Lordship of Ireland (1171-1541) etablierte sich Dublin als Hauptstadt Irlands. 1541-1800 Kingdom of Ireland Im 17. Jahrhundert expandierte die Stadt rapide. 1801 wurde Irland ein Teil des United Kingdom und Dublin war Hauptsitz der britischen Verwaltung in Irland. 1916 kam es in Dublin zu einem Aufstand gegen die Briten (Osteraufstand). Es folgte der Irische Unabhängigkeitskrieg und darauf der Irische Bürgerkrieg, der in Dublin große Schäden anrichtete. Viele der wichtigsten Gebäude wurden zerstört. 1922 wurde Irland unabhängig und Dublin zur Hauptstadt der Republik Irland. Seit den 1970er Jahren begann die Stadt sich wieder zu entwickeln und hat seitdem enorme Veränderungen erlebt. 1988 feierte Dublin offiziell ihr "1000 Jähriges Jubiläum".

Name der Stadt

Der Name Dublin ist die englische Form von Dubh Linn (irisch für "Schwarzer Tümpel"). In der alten irischen Schrift wurde die heutige Kombination 'bh' als 'b' mit einem Punkt über dem eigentlichen Buchstaben geschrieben, was den Wegfall des 'h' erklärt. Die normannisches Französisch sprechenden Engländer, die das irischsprachige Irland ab 1169 erreichten, kannten die Bedeutung des Punktes über dem 'b' für die Phonetik nicht, weshalb sie ihn schlicht wegfallen ließen und den Namen der Stadt Dublin schrieben. Mittlerweile lautet der moderne irische Name der Stadt Baile Átha Cliath (irisch für Stadt der Furt an der Schilfhürde), der sich auf eine im Jahre 988 von König Mael Sechnaill II. gegründete Siedlung an dem besagten schwarzen Tümpel bezieht, die eigentlich an die Stadt Dubh Linn angrenzte.

Wirtschaft

Verkehr

Phonetik Über den Hafen von Dublin bestehen Fährverbindungen nach Liverpool und Holyhead. Dublin besitzt zudem den internationalen Flughafen in Collinstown. Dublin hat ein S-Bahn-System (DART), seit dem 5. Juli 2004 wird nach 44 Jahren mit Luas auch wieder eine Straßenbahn in der Stadt betrieben. Außerdem gibt es den Dublin Bus (irisch Bus Átha Cliath) der durch fast ganz Dublin fährt. Die Reisegesellschaft Bus Éireann fährt durch die ganze Insel (Republik Irland und Nordirland).

Kultur

Architektur

Nordirland
- Georgianische Architektur / Georgianisches Dublin
- Half Penny Bridge
- Customs House
- Four Courts
- Bank of Ireland
- Cityhall
- The Spire
- Irische Nationalbibliothek

Kirchen

Irische Nationalbibliothek Irische Nationalbibliothek
- Saint Patrick's Cathedral (anglik.)
- Christ Church Cathedral (anglik.)

Theater und Musik


- Abbey Theatre
- National Concert Hall

Museen und Ausstellungen


- National Museum
- National Gallery
- Irish Museum of Modern Art
- Hugh Lane Gallery,
- Book of Kells in der Bibliothek des Trinity College
- National Wax Museum (Wachsfigurenkabinett)
- Number 29 (Ein Haus, an dessen Beispiel die Energiewerke von Dublin das Leben vor ca. 200 Jahren zeigen)
- Guinness Store House

Parks und Grünanalagen


- Botanischer Garten
- St. Stephen's Green, die angrenzende Grafton Street ist die bekannteste Einkaufsstraße der Stadt
- Archbishop Ryan Park
- Ivaegh Gardens
- Blessington Street Basin
- Phoenix Park mit offiziellem Sitz der Präsidentin

Berühmte Dubliner

weitere Söhne und Töchter der Stadt siehe Liste der Söhne und Töchter von Dublin

Schriftsteller


- Samuel Beckett - Dichter, Schriftsteller
- Brendan Behan - Dichter, Schriftsteller und Bühnenautor
- Austin Clarke - Dichter, Schriftsteller
- Roddy Doyle - Schriftsteller
- Oliver Goldsmith - Schriftsteller
- James Joyce - Autor, Dichter
- Sean O'Casey - Schriftsteller und Bühnenautor
- George Bernard Shaw - Bühnenautor
- Bram Stoker - Romanautor
- John Millington Synge - Bühnenautor
- Jonathan Swift - Schriftsteller, Satiriker
- Oscar Wilde - Autor, Poet und Bühnenautor
- William Butler Yeats - Dichter und Bühnenautor

Philosophen


- George Berkeley - empirischer Philosoph

Komponisten und Musiker


- Bono - Sänger von U2
- Christy Moore - Singer/Songwriter (bei Dublin geboren und aufgewachsen)
- Bob Geldof - Sänger der Boomtown Rats und Live Aid-Organisator
- Dónal Lunny - Musiker
- John Field - Pianist, Komponist, Autor der ersten Nocturne
- Sinéad O'Connor - Sängerin
- The Dubliners - bekannte Folkgruppe
- Alison Browner - Mezzosopranistin
- Elvis Costello - Musiker
- Enya - Sängerin
- Ronan Keating - irischer Sänger
- Phil Lynott - Sänger und Bassist bei Thin Lizzy, in Dublin geboren, 1986 gestorben

Schauspieler


- Pierce Brosnan
- Gabriel Byrne
- Colin Farrell
- Geraldine Fitzgerald

Politiker


- Bertie Ahern - amtierender Taoiseach.
- Edmund Burke

Siehe auch


- Portal Irland

Weblinks


- [http://www.dublinbus.ie/home/ Homepage des Bus Átha Cliath] (englisch)
- [http://www.dublincity.ie Offizielle Seite der Stadtverwaltung] (englisch)
- [http://www.visitdublin.ie Offizielle Tourismusportal der Stadt] (englisch)
- [http://www.dublintourist.com Tourismusportal der Stadt] (englisch)
- [http://www.ireland.com/weather/cam.htm Webcam mit Blick auf die O'Connel Bridge in Dublin] (englisch)
- [http://www.cso.ie/statistics/Population.htm Statistische Daten des Central Statistic Office zu Irland und Dublin] (englisch)
- [http://www.dublin.ie/index.asp?locID=220&docID=-1 Statistische Daten der Stadtverwaltung von Dublin] (englisch)
- [http://www.irland-reise.org/ Webseite über Dublin und Irland aus der Sicht eines deutschen Auswanderers]
- [http://wikitravel.org/de/Dublin Reiseinformationen zu Dublin] auf Wikitravel ! Kategorie:Hauptstadt in Europa Kategorie:Ort in Irland Kategorie:Ort mit Seehafen ja:ダブリン ko:더블린 simple:Dublin

München

München ist die Landeshauptstadt des Freistaates Bayern. Nach Berlin und Hamburg ist München die drittgrößte Großstadt Deutschlands und gilt als eines der wichtigsten Wirtschafts-, Verkehrs- und Kulturzentren der Bundesrepublik.

Geografie

Deutschland)]] München ist eine der flächengrößten Städte Deutschlands. München bildet eines der 23 Oberzentren des Freistaates Bayern. Höchster Punkt der Stadt ist der Warnberg mit 579 m über NN, der tiefste Punkt liegt mit 482 m über NN im nördlichen Schwarzhölzl im Stadtteil Feldmoching. Die Isar durchfließt das Stadtgebiet auf einer Länge von 13,7 km von Südwest nach Nordost. Bekannte Flussinseln sind die Museumsinsel mit dem Deutschen Museum und die in unmittelbarer Nähe gelegene Praterinsel. Im weiteren Umland liegen zahlreiche große Seen, wie z. B. der