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Institut Für Höhere Studien

Institut für Höhere Studien

Das Wiener Institut für höhere Studien (IHS) ist eine nicht gewinnorientiert Stiftung. Es wurde 1963 von zwei bekannten Exilösterreichern, dem Soziologen Paul F. Lazarsfeld und dem Wirtschaftswissenschafter Oskar Morgenstern, gegründet. Die finanzielle Unterstützung stammte von der Ford-Stiftung, dem österreichischen Unterrichtsministerium und der Stadt Wien. Seit 1991 ist Prof. em. Dr. Bernhard Felderer Leiter des Instituts. In Genf gibt es ein gleichnamiges Hochschulinstitut für internationale Studien.

Weblinks


- [http://www.ihs.ac.at Webseite des Institutes] Kategorie:Österreichische Organisation Kategorie:Politologie Kategorie:Soziologie

IHS

IHS (und ihs) als Kurzform des Namens Jesus kann man in Bibeln des Mittelalters und an anderen Stellen sehr häufig finden. Bis ca. 1450 wurden in Bibeln und Urkunden die Namen Jesus und Christus und andere "Nomina sacra" praktisch nie ausgeschrieben. Zunächst ist dieses Kürzel mit einer darüberliegenden Abkürzungstilde versehen, die dann später zum Kreuz umgeformt wird. Verwendet wird diese Kurzform im Spätmittelalter, die populärste Verwendung erfolgte seit ihrer Gründung durch die Gesellschaft Jesu. Das I ist das griechische Jota, das H das Eta; das S ist lateinisch, weil die lateinische Casus-Endung immer angehängt wurde, um das flüssige Lesen des Bibeltextes zu ermöglichen. So taucht häufig auch IHV für Jesu (Genitiv u. Dativ) und IHM für Jesum (Akkusativ) auf. Entsprechendes gilt für XPS (Chi - Rho) als Kurzform für die griechische Namensform von Christus (deutsch Gesalbter; hebräisch Maschiach, latinisiert Messias). Eine volkstümliche Deutung für IHS ist - unter mehreren anderen - im Deutschen auch "Jesus, Heiland, Seligmacher" (siehe auch ICHTHYS). Verbreitet ist auch die lateinische Lesart "Iesus Hominum Salvator" ("Jesus, Erlöser der Menschen"). Außerdem wird der Traum von Kaiser Konstantin vor der Schlacht gegen Maxentius im Jahre 312 genannt: "In Hoc Signum Vincis" (In diesem Zeichen wirst du siegen). Das V wurde unter das IHS gesetzt, was in ganz seltenen Fällen heute noch zu sehen ist, so in einer Hausinschrift im Kreis Höxter und an einem Altar in Kenzingen (?). Später wurde das V zu Nägeln umgedeutet, die Anzahl auf drei erhöht - für die Kreuzigung wurden ja mindestens drei Nägel benötigt - und mit einem Herz oder anderen Attributen versehen, wie es in zahlreichen Darstellungen an Bauernhäusern, in Kirchen und anderen Orten zu sehen ist. Auch diese Symbole wurden wieder fallweise umgedeutet, so werden bei den Jesuiten stellenweise die drei Nägel als Symbole für die drei grundlegenden Gelübde Armut, Ehelosigkeit und Gehorsam interpretiert.

Weitere Abkürzung

IHS ist auch die Abkürzung des internationalen Instituts für Höhere Studien, gegründet 1963 in Wien. IHS ist auch die Abkürzung für Inhaberschuldverschreibung.

Literatur

Ludwig Traube: Nomina sacra, München 1907, z. B. S. 149-297

Weblinks


- [http://www.jesuiten.org/frameset.asp?file=content.htm&dir=/profil/begriffslexikon/ Begriffslexikon auf jesuiten.org] Kategorie:Bibel Kategorie:Abkürzung

Paul F. Lazarsfeld

Paul F. Lazarsfeld (
- 13. Februar 1901 in Wien; † 30. Juni 1976 in New York City (USA) war österreichisch-amerikanischer Soziologe.

Lebenslauf

Frühe Jahre in Wien

Paul Felix Lazarsfeld wurde als Sohn des Juristen Robert Lazarsfeld und der Individualpsychologin Sophie Lazarsfeld (geb. Munk) in Wien geboren. Er wächst dort auf und besucht eine Wiener Schule, die er 1919 mit der Matura abschließt. Er wurde bereits früh als Aktivist des linken Flügels der "Vereinigung sozialistischer Mittelschüler" politisch aktiv. Später wurde er Mitglied der Sozialdemokratischen Arbeiterpartei Österreichs. Nach Beendigung der Schule begann er ein Studium der Mathematik an der Universität Wien. Er schreibt 1924 seine Dissertation "Über die Berechnung der Perihelbewegung des Merkur aus der Einsteinischen Gravitationstheorie" und erhält anschließend den Doktorgrad des Dr. phil. Von 1924 bis 1925 absolviert er ein Post-Graduierten-Studium in Frankreich. Er wird Mitglied der Parti Socialiste. Section Française de l'Internationale Ouvrière. Im August 1925 nimmt Lazarsfeld am 2. Kongress der "Sozialistischen Arbeiter-Internationale" in Marseille teil. 1925 kehrt er nach Wien zurück. In den Jahren 1925 bis 1929 arbeitet Lazarsfeld als Gymnasiallehrer für Mathematik in Wien. Von 1929 bis 1933 ist er Mitarbeiter am Psychologischen Institut der Universität Wien, wo er als Assistent von Karl Bühler (1879-1963) und Charlotte Bühler (1893-1974) einen Lehrauftrag für Psychologie erhält. Von 1930 bis 1933 war er Leiter der "Wirtschaftspsychologischen Forschungsstelle" in Wien. Im Jahr 1926 heiratet er die Soziologin Marie Jahoda. Die Ehe, aus der die Tochter Lotte Lazarsfeld (
- 1930) hervorgeht, wird bereits 1934 wieder geschieden.

Emigration in die USA

Lazarsfeld emigriert 1933 in die USA. Von 1933 bis 1935 ist er ein Stipendiat der Rockefeller Foundation. 1935 beschließt Lazarfeld, in den USA zu bleiben. Nach Wien kehrt er nur kurz zurück, um ein Immigrantenvisum anstatt des bisherigen Studentenvisums zu besorgen. Die amerikanische Staatsbürgerschaft erhält er schließlich 1943. Von 1935 bis 1936 arbeitet Lazarsfeld als Supervisor bei der National Youth Administration in New Jersey. Von 1936 bis 1937 ist Lazarsfeld Direktor des Research Center der University of Newark, New Jersey. Die zweite Ehe mit der Sozialwissenschaftlerin Herta Herzog wird bereits 1936 wieder geschieden. Von 1937 bis 1939 ist er Direktor des von der Rockefeller Foundation geförderten Office of Radio Research an der Princeton University, welches 1939 an die Columbia University verlegt wurde und später den Namen Bureau of Applied Social Research erhielt. Lazarsfeld ist ab 1939 bis zu seinem Tode Fakultätsmitglied der Columbia University in New York City. Zuerst ist er Associate Professor, ab 1940 dann schließlich Full Professor of Sociology. Im Jahre 1963 erhält er den Titel des Quetelet Professor of Social Science. Von 1940 bis 1949 leitet Lazarsfeld als Direktor das Bureau of Applied Social Research. 1949 legt er die Leitung nieder und verbleibt dort ab 1949 als Associate Director. Darüber hinaus ist er seit 1949 Chairman des Graduate Department of Sociology. Neben seiner Professur verfolgt er zahlreiche weitere Tätigkeiten. Unter anderem arbeitet er während des Zweiten Weltkriegs als Berater des War Production Board im US-Verteidigungsministerium (damals War Department). 1949 arbeitet er als Berater der New York Public Service Commission on Canned Music. In den Jahren 1948 bis 1949 hatte er eine Gastprofessor an der Universität Oslo inne. Ab 1949 ist er in dritter Ehe mit der Sozialwissenschaftlerin Patricia Louise Kendall verheiratet. Ihr Sohn Sohn Robert Lazarsfeld wird 1953 in New York City geboren. 1963 gründet er zusammen mit Oskar Morgenstern das Institut für Höhere Studien in Wien. Von 1962 bis 1963 und von 1967 bis 1968 ist Lazarsfeld als Gastprofessor an der Sorbonne in Paris tätig. Außerdem arbeiter er an zahlreichen T.V. Research Commissions und am T.V. Bureau of Advertising mit. Im Alter von 70 Jahren wird Lazarsfeld 1971 emeritiert. Er arbeitet bis 1976 als Professor of Sociology an der University of Pittsburgh, Pennsylvania. Paul Felix Lazarsfeld stirbt am 30. Juni 1976 in New York City.

Sein Werk

Paul F. Lazarsfeld gilt als der Begründer der modernen empirischen Sozialforschung. Als wesentlich gilt, die mit Marie Jahoda und Hans Zeisel durchgeführte Studie über "Die Arbeitslosen von Marienthal". Hier wurden Daten aus unterschiedlichsten Quellen unter der leitenden Fragestellung interpretiert. Wobei man sehr unterschiedliche sinnvoll erscheinende Erhebungsmethoden kombinierte. Auf diese Art und Weise entstand ein eindringliches Bild eines von kollektiver Beschäftigungslosigkeit geprägten Industriedorfes. In den USA erwies er sich als äußerst produktiver Co-Autor. Organisation und Durchführung von Forschungsprojekten bilden den Kern seiner Aktivitäten.

Nach Lazarsfeld benannt

Das Paul F. Lazarsfeld-Archiv im Institut für Soziologie in Wien wurde am 11. März 1983 eröffnet. Es befindet sich in den Räumlichkeiten des Instituts für Soziologie der Universität Wien.

Bibliografie

Eine Auswahl seiner Publikationsliste


- Über die Berechnung der Pendelbewegung des Merkur aus der Einsteinischen Gravidationstheorie. Wien: Selbstverlag 1925, 10 Blatt. Zugleich phil. Diss. Wien 1925.
- (mit Ludwig Wagner) Gemeinschaftserziehung durch Erziehungsgemeinschaften. Bericht über einen Beitrag der Jugendbewegung zur Sozialpädagogik. Wien–Leipzig: Anzengruber-Verlag 1925 (= Der Aufstieg. 30/31.), 23 S.
- Statistisches Praktikum für Psychologen und Lehrer. Mit einem Geleitwort von Charlotte Bühler. Mit 45 Abbildungen im Text. Jena: G. Fischer 1929, VIII, 180 S.
- (Herausgeber) Jugend und Beruf. Kritik und Material. Jena: G. Fischer 1931 (= "Quellen und Studien zur Jugendkunde". 8.), IV, 206 S. Mit Beiträgen von Charlotte Bühler, Bronyslav Biegeleisen, Hildegard Hetzer und Karl Reininger.
- (mit Marie Jahoda und Hans Zeisel) Die Arbeitslosen von Marienthal. Ein soziographischer Versuch über die Wirkungen langdauernder Arbeitslosigkeit. Herausgegeben und bearbeitet von der Oesterreichischen Wirtschaftspsychologischen Forschungsstelle. Leipzig: S. Hirzel 1933 (= Psychologische Monographien. 5.), 123 S.
- (mit Arthur W[illiam] Kornhauser) The techniques of market research from the standpoint of a psychologist. (Presented at the Institute of management meeting, Hotel Pennsylvania, May 24, 1935.) New York: American Management Association [1935] (= Institute of management series. Institute of management. 16.), 24 S.
- (mit Samuel A[ndrew] Stouffler) Research memorandum on the family in the depression. With the assistance of A[bram] J. Jaffe. Prepared under the direction of the Committee studies in social aspects of the depression. New York: Social Science Research Council [1937] (= Bulletin Social Science Research Council (U.S.). 29. / Studies in the social aspects of the depression. 3.), x, 221 S. Umschlagtitel: The family in the depression.
- (mit Frank Stanton) Radio and the printed page. An introduction to the study of radio and its role in the communication of ideas. (1st edition.) New York: Duell, Sloan, and Pearce 1940 (= History of broadcasting, radio to television.).
- (Herausgeber mit Frank N[icholas] Stanton) Radio research, 1941. New York: Duell, Sloan, and Pearce 1942 (= Essential books.), 333 S.
- Radio research. Volume 2: 1942-1943. New York: Arno Press 1979 (= Perennial works in sociology.), xvi, 599 S. Reprint.
- (mit Bernard R[euben] Berelson und Hazel Gaudet) The people’s choice: How the voter makes up his mind in a presidential campaign. New York: Duell, Sloan, and Pearce 1944, vii, 178 S.
- (mit Harry Field) The people look at radio. Report on a survey conducted by the National Opinion Research Center, University of Denver, Harry Field, director. Analyzed and interpreted by the Bureau of Applied Social Research, Columbia University, Paul F. Lazarsfeld, director. Chapel Hill: The University of North Carolina Press [1946], ix, 158 S.
- The psychological and sociological implications of economic planning in Norway. (This project was outlined and gotten under way by Paul F. Lazarsfeld.) Oslo: Universitet [1948], 120 S. (Maschinschrift hektografiert).
- What is sociology? Oslo: Universitetets studentkontor 1948, 20 S. (Maschinschrift hektografiert).
- (mit Patricia L[ouise] Kendall) Radio listening in America. The people look at radio – again. Report on a survey conducted by the National Opinion Research Center of the University of Chicago, analyzed and interpreted by Paul F. Lazarsfeld and Patricia L. Kendall of the Bureau of Applied Social Research, Columbia University, a second survey sponsored by the N[ational] A[ssociation of] B[roadcasters]. New York: Prentice-Hall 1948, v, 178 S.
- (mit Frank N[icholas] Stanton) Communications research, 1948-1949. (1st edition.) New York: Harper & Brothers 1949 (= Publications of the Bureau of Applied Social Research, Columbia University.), xviii, 332 S.
- Communications research, 1948-1949. (1st edition.) Ann Arbor, Mich.: UMI 1967 (= Publications of the Bureau of Applied Social Research, Columbia University.), xviii, 332 S. Reprint der Ausgabe 1949.
- (mit Samuel A[ndrew] Stouffer, Louis Guttman, Edward A[llen] Suchman, Shirley A. Star und John A. Clausen) Measurement and prediction. Princeton, N.J.: Princeton University Press 1950 (= Studies in social psychology in World War II. IV.), x, 756 S.
- (Herausgeber mit Robert K[ing] Merton) Continuities in social research. Studies in the scope and method of "The American soldier". Glencoe, Ill.: The Free Press 1950, 255 S.
- Continuities in social research. Studies in the scope and method of "The American soldier". New York: Arno Press 1974, 255 S. Reprint.
- (Hg.) Mathematical thinking in the social sciences. Glencoe, Ill.: The Free Press 1954, 444 S.
- (mit Elihu Katz) Personal influence. The part played by people in the flow of mass communications. A report of the Bureau of Applied Social Research, Columbia University. Glencoe, Ill.: The Free Press 1955 (= Foundations of communications research. 2.), xx, 400 S.
- (Herausgeber mit Morris Rosenberg) The language of social research. A reader in the methodology of social research. Glencoe, Ill.: The Free Press 1955, xiii, 590 S.
- (mit Robert K[ing] Merton) Mass communication, popular taste and organized social action. (Reprint from Mass Culture.) Indianapolis, Ind.: Bobbs-Merrill [1957?] (= Bobbs-Merrill reprint series in the social sciences. 163.), S. 458-473.
- (mit Wagner Thielens jr.) Academic mind. Social scientists in a time of crisis. With a field report by David Riesman. (A report of the Bureau of Supplies Social Research, Columbia University.) Glencoe, Ill.: The Free Press 1958 (= The Academic profession.), xiii, 460 S.
- (mit Robert A[lan] Dahl und Mason Haire) Social science research on business. Product and potential. New York: Columbia University Press 1959, 185 S.
- (mit Lawrence R[obert] Klein und Ralph W[infred] Tyler) The behavioral sciences. Problems and prospects. Three papers. Boulder, Col.: University of Colorado, Institute of Behavioral Science 1964, 40 S.
- (mit Raymond Boudon) Le vocabulaire des sciences sociales. Concepts et indices. Paris: Mouton 1965 (= Maison des sciences de l’homme, Paris. Méthodes de la sociologie. 1.), 309 S.
- (Herausgeber mit Neil W. Henry) Readings in mathematical social science. Chicago: Science Research Associates 1966, 371 S.
- Readings in mathematical social science. (1st M.I.T. paperback edition.) Cambridge, Mass.–London: The M.I.T. Press 1968 (= M.I.T. 98.), 371 S. Reprint.
- (Herausgeber mit William H[amilton] Sewell und Harold L. Wilensky) The uses of sociology. New York: Basic Books [1967], xi, 902 S.
- The use of panels in social research. Oslo: Universitet 1968, 10 Blatt.
- (mit Neil W. Henry) Latent structure analysis. Boston: Houghton, Mifflin 1968, ix, 294 S.
- Am Puls der Gesellschaft. Zur Methodik der empirischen Soziologie. (Deutsch von Helga und Philipp Schwarzer.) Wien–Frankfurt–Zürich: Europa Verlag 1968 (= Europäische Perspektiven.), 184 S. Mit einem Vorwort von Gertrude Wagner.
- Qualitative analysis. Historical and critical essays. Boston: Allyn and Bacon 1972, xvii, 457 S. Mit Beiträgen von James S[amuel] Coleman, Raymond Boudon und C[harles] Wright Mills.
- Main trends in sociology. (Originally published as Chapter 1 in Main trends of research in the social and human sciences, Part 1, Mouton / UNESCO 1970.) New York–London: Harper & Row 1973 (= Harper torchbooks. 1781. / Sociology.), 115 S.
- (mit Jeffrey G. Reitz und Ann K. Pasanella) An introduction to applied sociology. New York: Elsevier 1975, vii, 196 S.
- (mit Talcott Parsons und Edward Shils) Soziologie – autobiographisch. Drei kritische Berichte zur Entwicklung einer Wissenschaft. Geleitwort von Heinz Hartmann. (Übersetzung der Beiträge von Talcott Parsons und Edward Shils Modeste zur Nedden Pferdekampf, des Beitrags von Paul F. Lazarsfeld Heinz Hartmann.) Stuttgart: Enke 1975 (= Flexibles Taschenbuch.), X, 232 S. Darin von Paul F. Lazarsfeld: Eine Episode in der Geschichte der empirischen Sozialforschung.
- Soziologie – autobiographisch. Drei kritische Berichte zur Entwicklung einer Wissenschaft. Geleitwort von Heinz Hartmann. (Übersetzung der Beiträge von Talcott Parsons und Edward Shils Modeste zur Nedden Pferdekampf, des Beitrags von Paul F. Lazarsfeld Heinz Hartmann.) München: Deutscher Taschenbuch-Verlag 1975 (= dtv. 4160. / Wissenschaftliche Reihe.), X, 232 S.
- On social research and its language. Edited and with an introduction by Raymond Boudon. Chicago–London: The University of Chicago Press 1993 (= The heritage of sociology.), vii, 333 S.

Über Lazarsfeld


- Paul Lazarsfelds Wiener RAVAG-Studien 1932. Der Beginn der modernen Rundfunkforschung. Desmond Mark (Herausgeber). Wien–Mülheim an der Ruhr: Guthmann-Peterson 1996 (= Schriftenreihe Musik und Gesellschaft. 24.), 119 S.

Literatur


- Fürstenberg, Friedrich: Knowledge and Action. Lazarsfeld´s foundation of social research; in: Paul Larzarsfeld (1901-1976). La sociologie de Vienne à New York (eds. Jacques Lautman & Bernard-Pierre Lécuyer); Paris-Montréal (Qc.): Ed. L´ Harmattan, 423-432; online-Version: http://www.hausarbeiten.de/faecher/hausarbeit/soc/24781.html
- Allerbeck, Klaus: Paul F. Lazarsfeld. In: Kaesler, D. (Hrsg.) Klassiker der Soziologie 2. (4. Aufl.); München 2003; Beck'sche Reihe: S. 7 - 23

Weblink


- [http://www.kfunigraz.ac.at/sozwww/agsoe/ Nachlass-Sammlung des Archivs für die Geschichte der Soziologie in Österreich]
- [http://gerda.univie.ac.at/ifs/lazarsfeld.php3l Paul F. Lazarsfeld-Archiv im Institut für Soziologie in Wien]

Weblinks


- Lazarsfeld, Paul F. Lazarsfeld, Paul F. Lazarsfeld, Paul F. Lazarsfeld, Paul F. Lazarsfeld, Paul F. Lazarsfeld, Paul F.

Oskar Morgenstern

Oskar Morgenstern (
- 24. Januar 1902 in Görlitz, Deutschland; † 26. Juli 1977 in Princeton, USA) war ein österreichischer Wirtschaftswissenschaftler und gemeinsam mit John von Neumann der Begründer der Spieltheorie.

Leben

Nach seinem Studium in Wien war er Direktor des Österreichischen Instituts für Konjunkturforschung und von 1935 bis 1938 Professor in Wien. Im Jahr 1938 wanderte er in die USA aus, wo er Professor an der Princeton University und Direktor des Economic Research Program wurde. Mit ihrem im Jahr 1944 veröffentlichten Buch The Theory of Games and Economic Behavior begründeten Oskar Morgenstern und John von Neumann die Spieltheorie. Im Jahr 1963 gründete Morgenstern zusammen mit Paul F. Lazarsfeld das Institut für Höhere Studien (IHS) in Wien, das er bis 1970 auch leitete. Später kehrte er zurück in die USA.

Publikationen (Auswahl)


- 1928 "Wirtschaftsprognose: Eine Untersuchung ihrer Voraussetzungen und Möglichkeiten"
- 1934 "Die Grenzen der Wirtschaftspolitik"
- 1935 "The Time Moment in Value Theory"
- 1935 "Perfect Foresight and Economic Equilibrium"
- 1936 "Logistics and the Social Science"
- 1944 "Theory of Games and Economic Behavior" mit John von Neumann
- 1948 "Demand Theory Reconsidered"
- 1949 "Economics and the Theory of Games" (Kyklo
- 1950 "On the Accuracy of Economic Observations"
- 1951 "Prolegomena to a Theory of Organization"
- 1954 "Experiment and Large-Scale Computation in Economics", Economic Activity Analysis
- 1956 "Generalization of the von Neumann Model of an Expanding Economy", mit J.G. Kemey und G.L. Thompson, (Econometrica)
- 1959 "The Question of National Defense"
- 1970 "Predictability of Stock Market Prices", mit C.W.J. Granger
- 1972 "Thirteen Critical Points in Contemporary Economic Theory"
- 1972 "Descriptive, Predictive and Normative Theory" (Kyklos)
- 1976 "Some Reflections on Utility", in Allais and Hagen (Hrsg.)
- 1976 "Collaborating with von Neumann"
- 1976 "Mathematical Theories of Expanding and Contracting Economies", mit G.L. Thompson

Weblinks


-
- [http://scriptorium.lib.duke.edu/dynaweb/findaids/morgenst/ Inventory of the Oskar Morgenstern Papers an der Duke University/ USA] Morgenstern, Oskar Morgenstern, Oskar Morgenstern, Oskar Morgenstern, Oskar Morgenstern, Oskar Morgenstern, Oskar ko:오스카 모르겐슈테른

Wien

Wien ist die Bundeshauptstadt und zugleich ein Land der Republik Österreich. Wien hat 1.631.082 Einwohner, im Großraum Wien leben etwa 2 Millionen Menschen. Die Wahrzeichen von Wien sind der Stephansdom und das Wiener Riesenrad im Prater. Wien ist Sitz verschiedener internationaler Organisationen, wie der OPEC, der OSZE oder der internationalen Atomenergiebehörde IAEA, sowie dritte UNO-Stadt. Die Innenstadt von Wien wurde im Dezember 2001 auf Antrag der Republik Österreich von der UNESCO in die Liste des Weltkulturerbes aufgenommen.

Geografie

Gliederung

Wien ist in 23 Bezirke unterteilt (siehe Wiener Gemeindebezirke) Durch Wien fließt die Donau und der Fluss Wien. Die Stadt liegt 60 km vor der Grenze zur Slowakei und der slowakischen Hauptstadt Bratislava. (Wien und Bratislava sind die einander nächstliegenden Hauptstädte der Welt, wenn man vom Sonderfall Vatikan in Rom absieht.) Von der gesamten Fläche Wiens ist ungefähr Hälfte Grünland, davon gehört im Westen ein großer Teil zum Wienerwald, während im Nordosten die unbebauten Flächen zum Marchfeld zählen und landwirtschaftlich genutzt werden. An den nordwestlichen Hängen befindet sich auch die Weinbauregion Wien.

Geschichte

Hauptartikel: Geschichte Wiens Erste Besiedelungen lassen sich bereits 2000 v. Chr. nachweisen. Die Kelten nannten die Stadt Vedunia, die Römer sprachen von Vindobona. Unter den Babenbergern erlebte Wien einen ersten Aufschwung, doch Weltgeltung verschaffte der Stadt erst die Herrschaft der Habsburger, die Wien als Hauptsitz auserwählten.

Tourismus

Dank zahlreicher Prunkbauten aus der Kaiserzeit, vielfältiger Kulturangebote, und nicht zuletzt auch dank des Rufes als Musikhauptstadt, den Wien aufgrund des Schaffens zahlreicher berühmter klassischer Musiker, wie Beethoven oder Mozart, erhielt, ist die Stadt weltweit bekannt und ein beliebtes Touristenziel. Fiaker kutschieren Gäste durch die zum Weltkulturerbe zählende Innenstadt, in dessen Zentrum sich der Stephansdom befindet. In direkter Umgebung finden sich hier auch die Staatsoper, die Kärntnerstraße, welche die am stärksten frequentierte Fußgängerzone Österreichs ist, sowie berühmte Konditoreien und Hotels und die prunkvolle Ringstraße, welche die Innenstadt umgibt. Viele Touristen kommen im Dezember, wenn die Stadt mit seinen Weihnachtsmärkten aufwarten kann. Aber die meisten der Wiener Sehenswürdigkeiten sind ganzjährig zu besuchen, wie etwa das Schloss Schönbrunn, der Prater oder die Opernhäuser und Museen. Bei U-Bahn-Bauarbeiten stieß man in der Innenstadt bereits mehrmals auf Relikte früherer Besiedelung, darunter die aus dem 13. Jahrhundert stammende Virgilkapelle unter dem Stephansplatz, welche nun ebenso wie die anderen Funde als Sehenswürdigkeiten in den U-Bahn-Stationen betrachtet werden können. Den größten Anteil an den Nächtigungen machen deutsche Touristen mit 1,8 Mio. aus, gefolgt von den Italienern (618.000), US-Amerikanern (586.000), Briten (373.000), Japanern (321.000), Spaniern (315.000), Schweizern (inkl. Liechtenstein, 282.000), Franzosen (inkl. Monaco, 241.000) und den Niederländern (153.000). Der Anteil osteuropäischer und amerikanischer Touristen ist stark gestiegen. 2004 konnte Wien 7,8 Mio. Übernachtungen verbuchen, wovon nur rund 1,26 Mio. auf Österreicher zurückzuführen sind.

Bevölkerung

Die meisten Menschen, mehr als zwei Millionen, bevölkerten Wien zu Zeiten der k.u.k.-Herrschaft kurz vor Ausbruch des Ersten Weltkrieges. Die lange Zeit als Hauptstadt eines Vielvölkerstaates war es auch, die Wien zu dem machte, was es auch heute noch ist: Ein Schmelztiegel von Menschen unterschiedlicher Herkunft, Kultur und Religion. Die Nachfahren der vielen Menschen, die damals aus allen möglichen Regionen des k.u.k. Herrschaftsgebietes in ihre Hauptstadt gezogen waren, leben heute als Wiener wie sie im Buche stehen in der Stadt, und nur noch ihre Nachnamen lassen auf ihre ursprüngliche Herkunft schließen (zum Beispiel Nowak, Dolezal ...). Sie gehören längst zu den so genannten Ur-Wienern, die im ursprünglichen Wiener Dialekt den Wiener Schmäh prägen. Neben dem ursprünglichen Wiener Dialekt hat sich auch ein gehobener Wiener Dialekt entwickelt, der die teils sehr alten Wiener Dialektausdrücke (z. B. Tröpferlbad für Dusche, Wuchtldrucker für Lügner..) immer mehr zurückdrängt. Wien hat heute (2005) 1,63 Millionen Einwohner, wovon ca. 20 % noch über keine Österreichische Staatsbürgerschaft verfügen. Die größten Zuwanderergruppen stellen Menschen aus Ex-Jugoslawien und der Türkei dar. Weitere Herkunftsregionen sind die Länder Osteuropas. Von ca. 1920 bis in die 80er Jahre schrumpfte die Bevölkerung Wiens auf 1,5 Millionen Einwohner,seit 1993 steigt die Bevölkerungszahl jedoch stetig an. Seit 2000 wächst diese um etwa 20.000 pro Jahr an und wird laut der neuesten Presseinformation der Statistik Austria vom Oktober 2005 im Jahre 2050 wieder die 2-Millionen-Grenze durchbrechen. Dieses für Österreich einzigartige Wachstum ist vor allem auf den stetigen Zuzug aus dem In- und Ausland und die seit einigen Jahren steigenden Geburtenzahlen zurückzuführen.

Religionen

Die Stadt ist Sitz der römisch-katholischen Erzdiözese Wien; Erzbischof ist Christoph Kardinal Schönborn. Der evangelisch-lutherische Bischof von Österreich, der seinen Sitz in Wien hat, ist Herwig Sturm. Präsident der Israelitischen Kultusgemeinde Wien ist Ariel Muzicant, Oberrabiner Paul Chaim Eisenberg. Außerdem hat der Präsident der Islamischen Glaubensgemeinschaft in Österreich, Anas Schakfeh, hier seinen Sitz. Anas Schakfeh Die Religionszugehörigkeit der Wiener Wohnbevölkerung setzt sich laut Volkszählung 2001 wie folgt zusammen:

Kulinarische Spezialitäten

siehe Wiener Küche

Söhne und Töchter der Stadt

siehe Liste der Wiener Persönlichkeiten, Liste der Ehrenbürger von Wien

Kultur

Theater & Oper

Liste der Ehrenbürger von Wien Kunst und Kultur können in Wien im Bereich von Theater, Oper oder auch Bildender Kunst auf eine sehr lange Tradition zurückblicken. Neben dem Burgtheater, das zusammen mit seiner Zweitbühne, dem Akademietheater, als eines der wichtigsten Schauspielhäuser der Welt gilt, bieten auch noch das Volkstheater sowie das Theater in der Josefstadt Kunstgenuss. Daneben gibt es noch eine Vielzahl kleinerer Bühnen, die den Großen in puncto Qualität zuweilen um nichts nachstehen und sich oft moderneren, experimentellen Stücken oder dem Kabarett und der Kleinkunst verschrieben haben. Auch Opernfreunde kommen in Wien auf ihre Kosten: Die Staatsoper und die Volksoper bieten für jeden Geschmack etwas, wobei sich letztere besonders der typisch wienerischen Operette, aber auch dem klassischen Musical verpflichtet fühlt. Konzerte mit klassischer Musik finden unter anderem im bekannten Großen Saal des Wiener Musikvereins und im Wiener Konzerthaus statt. Das Theater an der Wien glänzte in den letzten Jahren mit Musical-Uraufführungen. Mit Abstand am erfolgreichsten war Elisabeth, das danach in der ganzen Welt in mehreren Sprachen aufgeführt wurde. Ab 2006 wird es wieder ausschließlich als Opernhaus dienen. Mit dem Haus der Musik hat Wien seit 2000 auch ein Klangmuseum für Kinder und Erwachsene. Das Marionettentheater Schloss Schönbrunn pflegt das kunstvolle Spiel mit kostbaren Marionetten in Opern und Theaterstücken für Erwachsene und Kinder. siehe auch:
- Carltheater, Etablissement Ronacher, Kulisse Wien, Leopoldstädter Theater, Raimund Theater, Simpl, Theater am Kärntnertor, Theater an der Wien, Wiener Metropol, Wiener Theaterreform, Kategorie,Kabelwerk_Wien-Meidling

Museen

Kabelwerk_Wien-Meidling In der Hofburg sind das Sisi-Museum, die Kaiserappartements und die Hofsilber- und Tafelkammer zu besichtigen, gleich gegenüber der Hofburg befinden sich das Kunsthistorische Museum, das über eine Vielzahl von Gemälden alter Meister verfügt, und das Naturhistorische Museum. Daran schließt das Museumsquartier an, ein in den 1990er Jahren in den ehemaligen k. u. k. Hofstallungen errichteter Museumskomplex. Dieser beherbergt das Museum moderner Kunst -- Stiftung Ludwig, das Leopold-Museum, das hauptsächlich Werke des Wiener Secessionismus, der Wiener Moderne und des österreichischen Expressionismus zeigt, mehrere Hallen mit wechselnden Ausstellungen sowie das Tanzquartier Wien. Das Palais Liechtenstein zeigt eine der weltweit größten privaten Kunstsammlungen. Darüber hinaus gibt es noch eine Vielzahl anderer Museen, vom Heeresgeschichtlichen Museum über das Technische Museum bis hin zum Wiener Uhrenmuseum und zum Bestattungsmuseum. Nicht zu vergessen sind die Wiener Bezirksmuseen, die einen Einblick in die Geschichte des jeweiligen Bezirks geben.

Architektur

Bestattungsmuseum Bestattungsmuseum Bestattungsmuseum In Wien finden sich Bauwerke aller Stil-Epochen der Architektur, von der romanischen Ruprechtskirche über den gotischen Stephansdom, die barocke Karlskirche, die hochbarocke Jesuitenkirche und die Bauten des Klassizismus bis zur Moderne. Der Jugendstil hat ebenfalls seine Spuren in Wien hinterlassen: Die Secession, die Stadtbahnstation Karlsplatz und die Kirche am Steinhof von Otto Wagner oder das Looshaus von Adolf Loos zählen zu den weltweit bekanntesten Bauten dieser Epoche. Eine der beliebtesten Touristenattraktionen stellt das Hundertwasserhaus von Friedensreich Hundertwasser dar, das als Gegenmodell zur nüchternen modernen Architektur gedacht ist. Ebenfalls von Hundertwasser gestaltet wurde die Müllverbrennungsanlage Spittelau im Norden Wiens. Ein weiteres Beispiel außergewöhnlicher Architektur ist die Wotrubakirche (Kirche Zur Heiligsten Dreifaltigkeit) des Bildhauers Fritz Wotruba. In den neu errichteten Stadtteilen nördlich der Donau rund um die Donau City und am Wienerberg findet sich schließlich auch moderne Architektur. Der 202 m hohe Millennium Tower am Handelskai ist seit 1999 das bisher höchste in Wien gebaute Hochhaus und Zeichen einer architektonischen Wende in Wien hin zu mehr Selbstbewusstsein, aber auch Konformität. In den letzten Jahren vollzieht die Stadt eine Kombination aus moderner Architektur mit alten Gebäuden und Wohnbau, wie unter anderem die Revitalisierung der Gasometer 2001, welche weltweites mediales Interesse auf Wien zog. Auffällig im Stadtbild sind auch die Wiener Flaktürme und die Wiener Hochquellenwasserleitung.

Sonstige Kultur

Zwischen Michaeler- und Josefsplatz liegt die Spanische Hofreitschule. Hier sind die Reitkünste der Hohen Schule zu sehen. Im Bereich des österreichischen Volkstanzes ist der Wiener Kathreintanz die bedeutendste Veranstaltung.

Veranstaltungen


- Wiener Festwochen - ein jährliches Festival mit Theater-, Musik- und anderen kulturellen Produktionen an verschiedenen Orten in der ganzen Stadt.
- Viennale - Das Vienna International Film Festival findet seit 1960 jedes Jahr im Oktober statt.
- Donauinselfest - 1983 zum ersten Mal auf der Donauinsel ausgetragenes Musikfestival. Bei freiem Eintritt besuchen mittlerweile jeden Sommer rund drei Million Menschen die auf mehreren Bühnen veranstalteten Konzerte. Das Donauinselfest ist somit Europas größtes Open-Air-Festival mit freiem Eintritt.
- Wiener Opernball - Einer der „gesellschaftlichen Höhepunkte“ im Wiener Fasching in der Wiener Oper.
- Life Ball - Die größte Aids-Benefiz-Veranstaltung in Europa. Er findet jährlich im Rathaus statt.
- Regenbogenparade - Seit 1996 alljährliche Ende Juni auf der Wiener Ringstraße (seit 1997 gegen die Fahrtrichtung, als Zeichen für andersrum) veranstaltete LesBiSchwule-Parade. Die Parade, sie ist die österreichische Variante des Christopher Street Days, hat sich über die Jahre zum Wirtschaftsfaktor der Stadt entwickelt und wird mittlerweile international beworben. 2001 fand Europride mit mehr als 150.000 TeilnehmerInnen statt.
- Rathausplatz - Auf dem Rathausplatz - zwischen Rathaus und Burgtheater - werden in den Sommermonaten Opern- und Konzertfilme auf einer Großleinwand vorgeführt. Der Eintritt ist kostenlos. Auf diversen Ständen werden kulinarische Köstlichkeiten aus aller Welt angeboten. Der Rathausplatz verwandelt sich dann in einen Treffpunkt für Kulturliebhaber, kulinarische Forscher und Nachtschwärmer, die die einzigartige Atmosphäre auf diesem Platz genießen.

Infrastruktur

Stadtplanung

Der Wiener Stadtentwicklungsplan (kurz STEP) wird von MA 18 (Magistratsabteilung 18) erstellt und legt die Richtlinien für die Stadtentwicklung in den nächsten Jahren fest und trägt somit maßgeblich zur städtischen Infrastruktur bei. Der Stadtentwicklungsplan 2005 befasst sich mit dem Zielgebiet Waterfront, einem Gebiet vom Donaukanal über den Praterstern, Nordbahnhof, Handelskai bis zur Alten Donau.

Verkehrsverbindungen

34 % aller zurückgelegten Wege finden in Wien mittels öffentlichem Verkehrsmittel statt, das ist europäischer Spitzenwert. Weitere 30 % aller zurückgelegten Wege werden zu Fuß bewältigt, und nur 36 % fahren mit dem eigenen Fahrzeug. Zwölf Donaubrücken verbinden das Stadtgebiet, das durch Donau und Donaukanal geteilt wird. Donaukanal

Öffentlicher Nahverkehr

Wien hat ein großes Netz öffentlicher Verkehrsmittel. Dies beinhaltet die zur ÖBB gehörenden Schnellbahn, die Badner Bahn und das Netz der Wiener Linien (U-Bahn, Straßenbahn und Autobuslinien). Darüber hinaus fahren auch noch, vor allem in den Stadtrandzonen, private Busunternehmen in Tarifgemeinschaft mit den Wiener Linien. Gemeinsam mit den Bahn- und Buslinien im Umland bis etwa 50 km bildet das Wiener Verkehrsnetz den Verkehrsverbund Ostregion.

City Bike

Als Alternative zu den öffentlichen Verkehrsmitteln bietet im Zentrum von Wien das Citybike Mobilität mit dem Leihfahrrad. Nach der Registrierung via Internet oder direkt am Terminal bei einem der Standplätze kann u. a. mit der Maestro-Karte ein Fahrrad entliehen werden. Die Benützung ist für eine Stunde kostenlos.

Eisenbahn

Eisenbahn Historisch bedingt (alle Verkehrsverbindungen orientierten sich nach der Haupt- und Residenzstadt der österreichisch-ungarischen Monarchie) hat Wien mehrere Kopfbahnhöfe:
- Wien Franz-Josefs-Bahnhof als Ausgangspunkt der Franz-Josefs-Bahn;
- Wien Südbahnhof (ehem. Südbahnhof u. Ostbahnhof) - Südbahn und Ostbahn;
- Wien Westbahnhof als Ausgangspunkt der Westbahn und die Durchgangsbahnhöfe
- Wien Hütteldorf an der Westbahn;
- Wien Heiligenstadt an der Franz-Josefs-Bahn;
- Wien Nord (Praterstern) an der Nordbahn - der nahe gelegene Nordbahnhof wurde im 2. Weltkrieg zerstört und nicht wieder aufgebaut, da durch den Zerfall der Donaumonarchie und den Eisernen Vorhang vor allem der internationale Personenverkehr auf der Nordbahn seine Bedeutung verloren hatte;
- Wien Meidling (Philadelphiabrücke) - Südbahn;
- Wien Mitte (Landstraße). Daneben gibt es noch viele kleinere Bahnhöfe, die vor allem für den Personennahverkehr bedeutsam sind. Zur Bündelung des Fernverkehrs ist ein Tunnel von der Südbahn zur Westbahn (Wildschweintunnel, da unter dem Lainzer Tiergarten verlaufend), im Bau. Etwas westlich des heutigen Südbahnhofs ist der Bahnhof Wien Europa Mitte in Planung, wodurch Wien erstmals einen Hauptbahnhof erhalten wird. Der City Airport Train verbindet die Innenstadt mit dem Flughafen. Zudem gibt es noch zwei Parkeisenbahnen: die Liliputbahn Prater im Wiener Prater und die Donauparkbahn im Donaupark.

Straßenverbindungen

Donauparkbahn Wie die Bahnlinien verlassen auch die alten Fernstraßen (später Bundesstraßen) sternförmig die Stadt. Teilweise sind sie immer noch nach den Fernzielen benannt (Prager Straße (B3), Brünner Straße (B7), Triester Straße (B17)). Gleiches gilt auch für die Autobahnen: A1 Westautobahn, A22 Donauuferautobahn, A4 Ostautobahn und A2 Südautobahn verlassen die Stadt radial.
Eine ringförmige Verbindung im Süden zwischen A2, A4 und A22 bildet die A23 Wiener Südosttangente, zu deren Entlastung derzeit die S1 Wiener Südumfahrung gebaut wird. Diese soll östlich der Donau eine Fortsetzung in einem Autobahnring finden; die zur Verbindung notwendige Querung der Lobau und damit des Nationalparks Donau-Auen ist derzeit aus ökologischen Gründen umstritten.
West- und Südautobahn sind durch die außerhalb des Wiener Stadtgebietes verlaufende A21, der Wiener Außenringautobahn miteinander verbunden. Die A5, die zukünftige Nordautobahn, soll eine zusätzliche Verbindung zwischen Drasenhofen an der tschechischen Grenze werden.

Flughafen

Südöstlich von Wien befindet sich der internationale Flughafen Wien-Schwechat. Im Jahr 2004 wurden über 225.000 Flugbewegungen abgewickelt; 14,8 Millionen Passagiere frequentierten den Flughafen. In letzter Zeit weichen Billigfluglinien auf den nahe gelegenen Flughafen in Pressburg (Bratislava) aus, wobei seit dem Jahr 2004 der Flughafen Wien-Schwechat mit dem Flughafen Pressburg kooperiert.

Schifffahrt

Durch den Rhein-Main-Donau-Kanal ist Wien durch eine Wasserstraße sowohl mit dem Hafen Rotterdam und den deutschen Industriegebieten als auch mit den Ländern Osteuropas bis zum Schwarzen Meer verbunden. Der geplante Donau-Oder-Kanal ist unvollendet geblieben.
- Die Personenschifffahrt auf der Donau hat fast nur mehr touristische Bedeutung, es gibt einen Tragflügelbootverkehr nach Bratislava und Budapest. Der Wiener Personenhafen liegt bei der Reichsbrücke; daneben gibt es Anlagestellen für Personenschiffe bei Nußdorf und am Donaukanal beim Schwedenplatz.
- Wesentlich bedeutender ist der Frachthafen in der Freudenau. 2003 wurden im Wiener Hafen 9 Mio. Tonnen Güter (vor allem Mineralölprodukte, landwirtschaftliche Produkte und Baustoffe) umgeschlagen und dazu 1.550 Schiffe abgefertigt.

Wasserversorgung

Hauptartikel: Wiener Wasserversorgung Wien wird seit 1873 durch die erste und seit 1910 zusätzlich durch die zweite Wiener Hochquellenwasserleitung mit Wasser aus dem Rax-Schneeberg-Gebiet und dem Hochschwab-Gebiet versorgt. Sämtliche Abwässer werden durch die Wiener Kanalisation in die Hauptkläranlage in Simmering geleitet. Wasser aus einem Grundwasserwerk in der Lobau wird bei besonders hohem Wasserverbrauch in bestimmten Bezirken dem Hochquellwasser beigemengt.

Energieversorgung

Für die Stromleitungen Wiens ist die Wien-Energie zuständig, ein Tochterunternehmen der Wiener Stadtwerke, welche zur Gänze der Stadt Wien gehören. Der Strommarkt selbst ist liberalisiert, der Wettbewerb jedoch nur im Großkundenbereich ausgeprägt. Wien Energie ist der wichtigste Stromlieferant Wiens.

Bildung

In Wien befinden sich 283 Volksschulen (davon sind 217 öffentliche Schulen), 120 Hauptschulen (davon 96 öffentliche), 46 Sonderschulen (40 öffentliche) und 95 Allgemeinbildende höhere Schulen (67 öffentliche). Weiters befinden sich in Wien eine Vielzahl von
- Berufsschulen (28 davon 25 öffentliche) zum Beispiel: :
- [http://www.bs-evt.at BS Elektrotechnik] :
- [http://gastgewerbe.at BS Gastgewerbe] :
- [http://www.wiener-berufsschulen.at/hpgen/projects/BK/index.php BS für Bürokaufleute]
- Technische und Gewerbliche mittlere und höhere Schulen (22 davon 11 öffentliche) zum Beispiel: :
- [http://www.htl-tex.ac.at HBLVA Textilindustrie] :
- [http://www.graphische.at Höhere Graphische BLVA] :
- [http://www.hblva17.magnet.at HBLVA Chemische Industrie] :
- [http://www.tgm.ac.at Technologisches Gewerbemuseum (TGM)]
- Wirtschaftsberufliche mittlere und höhere Schulen (21 davon 8 öffentliche) zum Beispiel: :
- [http://www.hbla9.at/michelbeuern.htm HBLA für Mode und wirtschaftliche Berufe] :
- [http://www.die-herbststrasse.at HBLA für Mode] :
- [http://www.tourismusschule.at HBLA Tourismusschule]
- Kaufmännische mittlere und höhere Schulen (16 davon 6 öffentliche) zum Beispiel: :
- [http://www.ibc.ac.at BHAK BHAS Hetzendorf] :
- [http://www.bhakwien22.at BHAK BHAS Polgarstrasse] näheres siehe [http://www.bmbwk.gv.at/schulen/index.xml Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur]

Universitäten


- Akademie der bildenden Künste Wien
- Medizinische Universität Wien
- Technische Universität Wien
- Universität Wien
- Universität für angewandte Kunst
- Universität für Bodenkultur Wien
- Universität für Musik und darstellende Kunst Wien
- Veterinärmedizinische Universität Wien
- Wirtschaftsuniversität Wien

Fachhochschulen


- Fachhochschule Technikum Wien, Wien
- Fachhochschul-Campus Wien, Wien
- Fachhochschule des Berufsförderungsinstituts Wien, Wien
- Fachhochschule der Wirtschaft Wien, Wien
- Sales Manager Akademie Wien, Wien

Wirtschaft

In Wien waren laut Volkszählung 2001 821.458 Personen in 87.691 Unternehmen beschäftigt. Der Bezirk mit den meisten Arbeitsplätzen ist zugleich auch der kleinste, nämlich der 1. Bezirk. Wien genießt international den guten Ruf der hohen Lebensqualität, niedriger Kriminalitätsraten und als „Sprungbrett in den Osten“, da die Stadt und seine Unternehmen schon lange gute Beziehungen zu den MOEL pflegen und daher über reichlich Erfahrung verfügen. Dies wird darin sichtbar, dass viele internationale Konzerne ihre Osteuropa-Zentrale in Wien ansiedeln. Beispiele dafür wären u.a. Heineken oder die HypoVereinsbank.

Freizeit

Nachtleben

HypoVereinsbank In den 1980er-Jahren entwickelte sich zunächst im Grätzl rund um den Schwedenplatz und die Ruprechtskirche eine rege Beislszene, die scherzhaft Bermudadreieck genannt wird (weil so mancher nach einer langen Nacht dort verschollen sein soll). In den folgenden Jahren dehnte sich die Lokalszene an beiden Ufern des Donaukanals aus. Nahe der Haltestelle Schottenring, ebenfalls am Donaukanalufer, befindet sich schon seit 1994 das Flex - einer der größten Clubs in Wien. Dort finden fast täglich Abendveranstaltungen und Auftritte von lokal sowie international renommierten DJs, oder auch von (alternativen) Bands statt. Sehr bekannt und beliebt ist dort auch der wöchentlich stattfindende Dub Club. Mit großen Acts - vor allem aus der Ragga/Reggae/Dancehall-Szene - kann auch das WUK nahe dem Währinger Gürtel aufwarten, wo unter anderem der House-Club H.A.P.P.Y stattfindet. Vor allem in den Sommermonaten ist das MQ - Museumsquartier ein beliebter Treffpunkt, wo mehrere Lokale Gastgärten unter freiem Himmel betreiben. Mit der Schließung des alten allgemeinen Krankenhauses (Altes AKH) wurde ein großes Areal frei, in dem sich einige Uni-Institute, Geschäfte und Lokale ansiedelten und auch für eine Belebung der umliegenden Bezirke sorgten. In den 1990er Jahren schließlich wurde die Sanierung des Gürtels in Angriff genommen, sodass sich etliche In-Lokale auf der ehemaligen Bordellmeile ansiedelten. Einen weiteren Schwerpunkt des Nachtlebens bildet im Sommer die Copa Cagrana auf der Donauinsel bei der Reichsbrücke mit zahlreichen Open-Air-Lokalen. Ebenfalls eine seit einigen Jahren neu belebte Gegend ist das Freihausviertel im vierten Bezirk, das nicht nur abends, sondern, wegen seiner Nähe zum Naschmarkt, auch untertags gut frequentiert ist. Zusätzlich entstanden seit dem Ende der 90er Jahre zahlreiche Großraum-Diskotheken am Stadtrand, unter anderem in Donaustadt. Online-Veranstaltungsprogramme bieten die Websites der Stadtzeitung „Der Falter“ (siehe Weblinks).

Essen und Trinken

Essen

An belebten Straßenecken kann man im Winter an kleinen Ständen Maroni, Kartoffelpuffer oder auch geröstete Mandeln kaufen. Auch Würstel freuen sich großer Beliebtheit und können fast überall erworben werden. Das in Deutschland als Wiener bekannte Würstchen wird in Wien allerdings Frankfurter genannt. Beliebter sind an Wiens Wüstelstanden allerdings andere Würste wie die Burenwurst oder Käsekrainer. Das österreichische Pendant zum Hot Dog ist der Bosner, welcher mit einer Bratwurst gefüllt ist. Bekannt ist Wien auch für seine Schnitzel. Hierbei handelt es sich um ein paniertes Kalbsschnitzel, dass sehr flach geklopft wird (die Poren schließen sich beim Braten schneller). Für ungefähr 14 € kann man es fast in jedem Lokal mit wienerischer Küche bekommen, allerdings sollte man darauf achten, dass es sich nicht um ein Schweinsschnitzel Wiener-Art handelt. Empfehlenswert ist das Restaurant Figlmüller (Bäckerstraße 6), dass für seine großen Schnitzel bekannt ist. Allerdings ist es immer sehr gut besucht und wer es lieber etwas ruhiger mag, sollte sich ein anderes Lokal suchen. Bosner]
Der Naschmarkt ist ein Markt, mit festen Ständen, auf dem man Obst, Gemüse, Gewürze, Fisch, Fleich und vieles mehr kaufen kann. Der Markt ist einen Besuch wert. In der Innenstadt gibt es Spezialitätengeschäfte wie Julius Meinl.

Trinken

Wien ist weltweit die einzige Metropole mit eigenem Weinanbaugebiet. Dieser Wein wird in Wien in kleinen Lokalen (Heurigen) ausgeschenkt, die sich vor allem in den Weinbaugebieten Döblings (Grinzing, Neustift am Walde, Nußdorf (Wien), Salmannsdorf, Sievering) und Floridsdorfs (Stammersdorf, Strebersdorf) konzentrieren. Der Wein wird oftmals auch als Gespritzter (Schorle) getrunken. Neben dem Wein spielt das Bier die wichtigste Rolle. Hauptanbieter ist die einzige große Brauerei Wiens, die Ottakringer Brauerei. Daneben gibt es auch mehr als zehn kleine Gasthausbrauereien.

Wiener Kaffeehaus

Ottakringer Brauerei Eine weitere Besonderheit der Wiener Kultur stellt das Wiener Kaffeehaus dar, in dem neben einer Vielzahl von Kaffeespezialitäten auch kleine Speisen serviert werden. Viele Besucher nutzen die Möglichkeit, während ihres Besuchs stundenlang die meist reichlich vorhandenen Zeitungen zu lesen. Neben vielen neueren chromblitzenden, Espresso genannten Kaffeebars italienischen Stils existieren noch viele „echte“ Wiener Kaffeehäuser, die in Angebot, Ausstattung und Stil den ursprünglichen Charme dieser Institution bewahrt haben.

Wiener Parks und Grünanlagen

Zeitung Wien besitzt viele unterschiedliche Parkanlagen und ist eine der grünsten Städte der Welt. Die bekanntesten Wiener Parks und Grünanlagen sind der Stadtpark, die zu der Hofburg gehörenden Burggarten und Volksgarten, der Schlosspark vom Schloss Belvedere mit dem botanischen Garten, der Donaupark, der Schönbrunner Schlosspark, der Prater, der Augarten, der Rathauspark, der Lainzer Tiergarten, der Dehnepark, der Resselpark, der Votivpark, der Kurpark Oberlaa, der Auer-Welsbach-Park, der Türkenschanzpark, Laaer Berg mit dem Böhmischen Prater und die Ausläufer des Wienerwaldes, die bis in die Außenbezirke reichen. Kleinere Parks, von den Wienern Beserlparks genannt, gibt es im gesamten Stadtgebiet. Des Weiteren sind in Wien mehrere Parks zu finden, in welchen sich öffentliche Freibäder befinden. Sowohl sehenswert als auch grün sind die Wiener Friedhöfe, die auch als Erholunsgsorte gelten und zum spazieren einladen. Der Zentralfriedhof ist nicht nur für die Ehrengräber berühmt. Es befinden sich dort auch ein evangelischer Friedhof, der neuer und alte jüdische Friedhof, eine islamische Abteilung, eine syrisch-orthodoxe Abteilung, eine moslemisch-ägyptische Abteilung, eine koptisch-orthodoxe Abteilung, eine griechisch-orthodoxe Abteilung, eine russisch-orthodoxe Abteilung eine rumänisch-orthodoxe Abteilung, eine serbisch-orthodoxe Abteilung sowie Grabstätten der Anatomie. Auch der St. Marxer Friedhof ist ein beliebtes Areal für Spaziergänge. Er ist nicht nur der älteste Friedhof Wiens (Biedermeierfriedhof, 18. Jahrhundert) sondern beherbergt unter anderem auch die Gräber von Wolfgang Amadeus Mozart und Josef Madersperger.

Sport


- Fußball: Wiener Sportclub (gegründet 1883 in Dornbach), Rapid Wien (gegründet 1899, Rekordtitelträger Österreichs), Austria Wien (gegründet 1911), First Vienna FC 1894 (ältester Fußballklub Österreichs)
- Eishockey: Vienna Capitals, Vienna Flyers, EHV Sabres (Dameneishockey)
- American Football:Danube Dragons, Chrysler Vikings, Vienna Knights
- Fechten: Wiener Sportclub (Fechtsektion – 1886 gegründet und Wiens ältester noch aktiver Fechtclub)
- Baseball: WBV Homerunners
- Radsport: Zahlreiche Mountainbikestrecken rund um Wien
- Rudern: 11 Rudervereine, an der Alten Donau und an der Donau

Politik

Wien gilt als Hochburg der Sozialdemokratie in Österreich. Seit der Gründung der Republik wird die Stadt (mit Ausnahme von sehr kurzen Perioden) von der sozialdemokratischen Partei mit absoluter Mehrheit regiert. Amtierender Bürgermeister ist Michael Häupl. Ausdruck der sozialdemokratischen Politik sind auch die in großer Zahl von der öffentlichen Hand erschaffenen Gemeindebauten. Verwaltet wird die Stadt durch eine Vielzahl von Magistratsabteilungen (Ämter), welchen jeweils genau festgelegte Aufgabenbereiche zugeteilt sind.

Prozentueller Stimmenanteil der Parteien und Sitzverteilung

Bei der Gemeinderatswahl vom 23. Oktober 2005 lautete die Stimmen- bzw. die Sitzverteilung im Gemeinderat (100 Sitze sind zu vergeben) wie folgt:
- SPÖ 49,09 % (55 Sitze)
- ÖVP 18,77 % (18 Sitze)
- FPÖ 14,83 % (13 Sitze)
- Die Grünen 14,63 % (14 Sitze)
- KPÖ 1,47 %
- BZÖ 1,15 %
- WiF 0,04 %
- SLP 0,02 % Bei den parallel abgehaltenen Bezirksvertretungswahlen konnte sich die SPÖ in 16, die ÖVP in fünf und die Grünen in zwei Bezirken durchsetzen. Die Grünen stellen wie bisher im 7. Bezirk und erstmals auch im 8. Bezirk den Bezirksvorsteher. Die Wahlbeteiligung erreichte nur 60,81 % (nach 66,58% 2001) bei der Gemeinderatswahl und 58,5 Prozent bei den Bezirksvertretungswahlen. Erstmals waren 16- und 17-Jährige stimmberechtigt. Siehe auch: Liste der österreichischen Landeshauptleute, Wahlen in Österreich

Internationale Organisationen mit Sitz in Wien


- IPI - Internationales Presseinstitut
- OPEC - Organisation Erdölexportierender Staaten
- OSZE - Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa
- UNO :
- IAEA - Internationale Atomenergiebehörde :
- UNDCP - Internationales Drogenkontrollprogramm :
- UNIDO - Organisation für industrielle Entwicklung :
- UNODC - Internationales Drogenkontrollprogramm

Partnerstädte

Wien unterhält Städtepartnerschaften mit folgenden Städten:
- Zagreb (Kroatien), seit 1994 Außerdem bestehen Partnerschaften zwischen einzelnen Wiener Bezirken und folgenden japanischen Städten/Bezirken:
- Döbling (Wien 19) mit Setagaya (Tokyo) seit 1985
- Floridsdorf (Wien 21) mit Katsushika (Tokyo) seit 1987
- Innere Stadt (Wien 1) mit Taitō (Tokyo) seit 1989
- Meidling (Wien 12) mit Gifu (Gifu) seit 1992
- Hernals (Wien 17) mit Fuchū (Tokyo) seit 1992
- Alsergrund (Wien 9) mit Takarazuka (Hyōgo) seit 1994
- Hietzing (Wien 13) mit Habikino (Ōsaka) seit 1995
- Donaustadt (Wien 22) mit Arakawa (Tokyo) seit 1996 Die Josefstadt (Wien 8) bildet gemeinsam mit den gleichnamigen Bezirken Józsefváros in Budapest und Timişoara den Bund der Josefstädte. Weiters bestehen folgende Partnerschaften zwischen Wiener Bezirken und chinesischen Bundesländern (Provinzen), Städten und Bezirken.
- Innere Stadt (Wien 1) - Shapingba (Chongqing)
- Mariahilf (Wien 6) - Nankai (Tianjin)
- Alsergrund (Wien 9) - Dongcheng (Peking)
- Simmering (Wien 11) - Chaoyang (Peking)
- Donaustadt (Wien 22) - Luwan (Shanghai)
- Liesing (Wien 23) - Fangshan (Peking)

Literatur


- Alexander Glück, Marcello La Speranza, Peter Ryborz: Unter Wien - Auf den Spuren des Dritten Mannes durch Kanäle, Grüfte und Kasematten, Christoph Links Verlag, Berlin 2001, ISBN 3-86153-238-7

Siehe auch


- Portal:Wien
- Liste der größten Städte der EU

Weblinks

Allgemein


- [http://www.wien.gv.at/ Offizielle Website der Hauptstadt]
- [http://www.natur-wien.at/ Website über die Natur der Hauptstadt]

Sehenswürdigkeiten und Tourismus


- [http://www.wien.info/ Wiener Tourismusverband]
- [http://www.cityreview.at/wien/wien/sehenswuerdigkeiten/ Sehenswürdigkeiten Wien]
- [http://www.vienna.com/ Online-Führer durch Wien]
- [http://vienna.openguides.org/ OpenGuide Vienna]
- [http://www.wien-konkret.at/ Informationen und Ratgeber zu Wien]
- [http://www.your-friend.info/ Audio Stadtführer zum download]

Veranstaltungen und Zeitungen


- [http://www.falter.at Der Falter: Stadtzeitung Wien] Politik, Kultur und Veranstaltungsprogramm (siehe auch Falter (Zeitung))
- [http://www.hauptstadt.at www.hauptstadt.at - Programmübersicht von Wien]

Fotos aus Wien


- [http://www.foto-julius.at/ind_wien.html Wien Bilder allgemein]
- [http://www.vien.at/ Photoblog Wien]
- [http://home.jtan.com/~ptunner/viennaskyline/ Fotos der wiener Skyline]
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Genf

Genf (franz.: Genève) ist die zweitgrösste Stadt der Schweiz. Sie liegt am südwestlichen Rand der französischsprachigen Schweiz am Ausfluss der Rhône aus dem Genfersee. Genf ist Sitz vieler internationaler Organisationen, u.a. UNO, CERN, IKRK, WHO, IAO, ITU, WIPO, WMO, WOSM und des Hohen Flüchtlingskommissars der Vereinten Nationen UNHCR. Einwohner: 184'758 (Ende 2003), davon ca. 44 % Nichtschweizer.
Agglomeration Genf: 640'000 Einwohner (2000).

Geschichte


- in der Keltenzeit Hauptstadt der Allobroger
- in der Römerzeit Brückenkopf
- ca. 400-1536 Bischofssitz
- im 5. und 9. Jh. Sitz der burgundischen Könige, siehe dazu Burgund und Burgunder (Volk)
- 1026 1033? Genf gehört zum burgundischen Reichsteil des Heiligen Römischen Reichs Deutscher Nation
- Genf wird ein bischöfliches Territorium innerhalb des HRR
- 1526 Städtebund mit Bern und Freiburg im Üchtland
- 1536 Reformation und Ausrufung der unabhängigen Genfer Republik. Genf wird zugewandter Ort der Schweizerischen Eidgenossenschaft
- 1559 Gründung der Akademie durch Johannes Calvin
- 1781 Bürgertum und Arbeiterschaft erringen die Vorherrschaft, Annahme einer repräsentativ-demokratischen Verfassung
- 1782 Mit Hilfe bernisch-savoyischer Truppen ergreift das Patriziat erneut die Macht; viele Industrielle als Exponenten des Bürgertums gehen in die Emigration
- 1798-1814 Genf wird von Frankreich annektiert
- 1815 Genf wird schweizerisch und Hauptstadt des neu gebildeten, gleichnamigen Kantons (Kanton Genf)
- 1864 Sitz des Internationalen Komitees vom Roten Kreuz
- 1873 Gründung der Universität Genf
- 1920-46 Sitz des Völkerbundes Jährlich am 12. Dezember wird mit der Escalade de Genève die misslungene Eroberung durch Savoyen im Jahre 1602 gefeiert. Siehe auch: Geschichte des Kantons Genf

Sehenswürdigkeiten


- Romanisch-gotische Kathedrale St. Peter (ca. 1232 vollendet)
- Geburtshaus von Jean-Jacques Rousseau
- Rathaus (spätes 15. Jh.)
- Sitz der UNO (Völkerbundpalast, Palais des Nations), war bis 1939 Sitz des Völkerbundes (erbaut von Hannes Meyer)
- Internationales Reformationsdenkmal (1917)
- Servetus-Gedenkstein (1903)
- Englischer Garten
- Botanischer Garten
- Internationaler Autosalon
- Fontäne - Jet d'Eau
- Internationales Rotkreuz- und Rothalbmondmuseum
- Jardin botanique de genève et Le Bois-de-la-Bâtie Für besondere Verdienste um den Ortsbildschutz erhielt Genf vom Schweizer Heimatschutz im Jahre 2000 den Wakkerpreis.

Persönlichkeiten

Söhne und Töchter der Stadt

siehe: Söhne und Töchter von Genf

Zeitweilige Bewohner


- Ernest Ansermet
- Louis Appia
- Théodore Agrippa d'Aubigné
- Théodore de Bèze
- Johannes Calvin
- Michel de Certeau
- Albert Cohen
- Henri Dufour
- Ubbo Emmius
- Agénor Étienne de Gasparin
- Wladímir Iljítsch Uljánow (Lenin)
- Ferdinand Hodler
- Marcel Junod
- Bénédict Turrettini
- Voltaire
- Jean Ziegler Siehe auch: :Kategorie:Genfer :Kategorie:Genfer

Wirtschaft

Verkehr

Der ÖPNV wird in der Stadt durch die TPG abgewickelt.

Internationale Verträge, die den Namen der Stadt tragen


- Genfer Abkommen
- Genfer Abrüstungskonferenz
- Genfer Konvention
- Genfer Wellenplan

Siehe auch


- Genfer Bibelgesellschaft
- Genfer Initiative
- Genfer Psalter
- Neue Genfer Übersetzung

Weblinks


- [http://www.ville-geneve.ch Offizielle Website der Stadt Genf]
- [http://www.dhs.ch/externe/protect/textes/d/D2903.html Artikel Genf (Gemeinde)] im Historischen Lexikon der Schweiz
- [http://www.salon-auto.ch Autosalon]
Bild:Genf_intl.jpg|Internationales Viertel Genf Bild:Schweiz_Genf_Jet-D'Eau.jpg|Wahrzeichen der Stadt - Jet d'Eau Bild:Schweiz_Genf_IRK-Museum.jpg|Eingang zum Internationalen Rotkreuz- und Rothalbmondmuseum
Kategorie:Ort in der Schweiz Kategorie:Ort im Kanton Genf Kategorie:Schweizer Gemeinde Kategorie:Hauptort eines Kantons (Schweiz) Kategorie:Rotes Kreuz ja:ジュネーヴ simple:Geneva

Kategorie:Österreichische Organisation

Oesterreich Organisation

Kategorie:Soziologie

Kategorie:Sozialwissenschaft Kategorie:!Hauptkategorie Kategorie:Thema ja:Category:社会 th:Category:สังคมวิทยา

MA 360. yıllar

ul MA 369.–MA 360. yıllarınnan tora torğan unyıllıq yomğağı. Meñyıllıq: MA 2. meñyıllıq MA 1. meñyıllıq 1. meñyıllıq Yözyıllıq: MA 5. yöz MA 4. yöz MA 3. yöz Unyıllıq: MA 410. MA 400. MA 390. MA 380. MA 370. MA 360. MA 350. MA 340. MA 330. MA 320. MA 310. Yıllar: MA 369 MA 368 MA 367 MA 366 MA 365 MA 364 MA 363 MA 362 MA 361 MA 360 --------

Unyıllıq yomğağı

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Charles-Albert Gobat, dit Albert Gobat, né le 21 mai 1843, décédé le 16 mars 1914 est un homme politique suisse. Député au Grand Conseil en 1882, il siège au Conseil d'État du Canton de Berne de 1884 à 1912, il est Chef du Département de l'instruction publique (1
Wikipédia:Administrateur/Goldensun

Goldensun

Vote ouvert du 13 septembre 2005 au 28 septembre 2005(à minuit heure Française) Je me présente au poste d'administrateur. Vous pouvez toujours lire cette page. Pour être clair j'aimerai regler des consensus aider des nouveaux utilisateurs donner des conseils Goldensun 13 septembre 2005 à 21:39 (CEST)
- catégorie:lépidoptère (noms vernaculaires) catégorie:faune de France (lépidoptère) Le Soufré est un insecte lépidoptère de la famille des Pieridae.
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