:: wikimiki.org ::
| John Boorman |
John BoormanJohn Boorman ( - 18. Januar 1933 in Shepperton bei London, England) ist ein britischer Regisseur, Drehbuchautor und Produzent.
Biografie
Nach dem Besuch einer katholischen Schule übte Boorman die unterschiedlichsten Berufe (Vertreter für Wäschetrockner, Autor einer Teenager-Zeitschrift) aus, bevor er 1955 als Cutter zur BBC kam. Dort arbeitete er sich bis 1962 zum Dokumentarfilmleiter von BBC-Bristol hoch. Seine erste Regiearbeit war der Film Fangt uns, wenn ihr könnt! aus dem Jahr 1962. Obwohl der Film (mit den Mitgliedern der Popgruppe Dave Clark Five als Hauptdarsteller) nur mässig erfolgreich war, wurde Hollywood auf ihn aufmerksam und Boorman konnte dort 1967 den Thriller Point Blank mit Lee Marvin in der Hauptrolle herausbringen.
1968 folgte das Kriegsdrama Die Hölle sind wir um zwei während des Pazifikkrieges auf einer Insel gestrandete feindliche Soldaten. Boorman verdichtete den Konflikt zwischen Amerikanern und Japanern in einem Überlebenskampf der beiden Piloten (gespielt von Lee Marvin und Toshiro Mifune).
Boorman kehrte daraufhin nach England zurück um dort 1970 die mässig erfolgreiche Komödie Leo der Letzte zu drehen. Schon bald meldete er sich in Hollywood zurück um den Actionfilm Beim Sterben ist jeder der Erste (mit Jon Voight, Burt Reynolds und Ned Beatty in den Hauptrollen) zu drehen. Die spannungsgeladene Handlung kontrastiert Boorman hier mit atemberaubenden Landschaftsaufnahmen. Der Film wurde zu einem großen Erfolg, sowohl beim Publikum als auch bei den Kritikern. Letzteres zeigte sich in insgesamt drei Oscarnominierungen (für Bester Film, Bester Regisseur und Bester Schnitt) und ebensovielen Nominierungen für den BAFTA-Award. Dennoch ging er bei den Preisverleihungen leer aus.
Sein nächster Film, der ungewöhnliche Fantasy-Streifen Zardoz, wurde von Boorman 1974 mit einem vergleichsweise geringen Budget von 1 Million US-Dollar in Irland gedreht und entwickelte sich zum Publikumsflop, wurde aber von Kritikern (besonders in Europa) als intelligente Science-Fiction gelobt. Erst nach unzähligen Wiederholungen im Abend- und Nachtprogramm des Fernsehens entwickelte sich eine kleine Fangemeinschaft. Um Zardoz zu drehen lehnte Boorman sogar die Regie an Der Exorzist ab, da ihm an diesem Stoff so viel lag, wie er immer wieder betonte.
Der Exorzist wurde daraufhin von William Friedkin gedreht und entwickelte sich zum ersten Film der mehr als 100 Millionen US-Dollar einspielte. Das Studio gab daraufhin Boorman eine zweite Chance und beauftragte ihn mit der Regie beim Sequel Exorzist II - Der Ketzer. Das miserable Drehbuch, Konflikte innerhalb des Teams und zunehmende Alkoholprobleme von Richard Burton stellten die Dreharbeiten jedoch von Anfang an unter keinen guten Stern. Boorman versuchte zwar aus dem Projekt auszusteigen, wurde jedoch unter Androhung von Klagen davon abgehalten. Das Endprodukt war ein Film der vom Premierenpublikum ausgelacht wurde und weder künstlerisch noch finanziell an seinen Vorgänger heranzureichen wusste. Auf Listen der schlechtesten Sequels aller Zeiten ist Exorzist II oft in den oberen Rängen vertreten.
Nach diesem Fiasko nahm sich Boorman zunächst eine kleine Auszeit vom Kino und produzierte 1980 den Fernsehfilm The Hard Way über einen Auftragsmörder, der von seinem Boss zu einem letzten Auftrag gezwungen wird.
Nebenbei bereitete er eine Verfilmung von J.R.R. Tolkiens Epos Der Herr der Ringe vor, musste aber enttäuscht vor den technischen und rechtlichen Problemen kapitulieren und drehte statt dessen Excalibur über die sagenumwobene Gestalt des König Artus: "Everything I learned, the technical problems I had to resolve in planning for 'The Lord Of The Rings,' I applied to 'Excalibur.' That was my recompense." ("Alles was ich lernte, die technischen Probleme die ich bei der Planung zu Herr der Ringe bewältigen musste, habe ich bei Excalibur angewandt. Das war meine Entschädigung.")
Mit dieser Vorbereitung im Rücken gelang ihm ein erfolgreicher Abenteuerfilm, der seinen ramponierten Ruf wieder aufbesserte und ihm 1981 die Goldene Palme für Bester künstlerischer Beitrag einbrachte. Bei den Oscars und dem BAFTA-Award teilte Excalibur allerdings das Schicksal von Beim Sterben ist jeder der Erste - er wurde nominiert, konnte aber keinen Preis einheimsen.
Von der Welt der Legenden zog es John Boorman nun zur Verfilmung einer realen Geschichte - 1972 wurde im brasilianischen Urwald der Sohn eines peruanischen Ingenieurs gekidnappt und Jahre später von seinem Vater als vollwertiges Mitglied eines Amazonas-Stammes wieder gefunden. Boorman machte - mit einigen Änderungen an der wahren Begebenheit - aus diesem Stoff 1985 eine Abenteuergeschichte um den Konflikt zwischen der Zivilisation und unberührter Natur. Thematisch und filmisch kann Der Smaragdwald als eine Rückkehr zum Erfolgsrezept von Beim Sterben ist jeder der Erste gesehen werden. Er traf aber auch den Nerv der Zeit da Mitte der 1980er das ökologische Bewusstsein einen Höhepunkt erreicht hatte (Save the forest, Sting).
Die Hauptrolle übernahm Boormans Sohn Charley Boorman.
Sein nächster Film, Hope And Glory von 1987, trug eindeutig autobiographische Züge. Erzählt wird die Geschichte eines 9-jährigen Londoner Jungen, der im Bombenhagel des 2. Weltkrieges aufwächst und dem Schrecken des Krieges mit Abenteuerlust und britischem Humor begegnet (so freut er sich zum Beispiel riesig als seine Schule von einer deutschen Bombe zerstört wird - Schulfrei!). Boorman gelingt die Balance zwischen dem Schrecken des Krieges und dem humorvollen Umgang damit. Es folgten Nominierungen für den Oscar (als Bester Regisseur, Bester Film und Bestes Drehbuch) und für den BAFTA-Award. John Boorman ging jedoch - wieder einmal - leer aus, allein Susan Wooldridge konnte einen BAFTA-Award als beste Nebendarstellerin gewinnen.
1990 folgte die schwache Komödie Die Zeit der bunten Vögel. Ein Immobilienmogul wirft seine verwöhnten Kinder aus dem Elternhaus und lässt sie mit wenigen finanziellen Mitteln in einem heruntergekommenen Haus wohnen damit sie den Wert ehrlicher Arbeit zu schätzen lernen. Nicht nur die Kinder reagieren darauf mit Enttäuschung und Empörung - auch Publikum und Kritiker waren von diesem Film nicht begeistert.
In den folgenden 4 Jahren wendet er sich mit I Dreamt I Woke Up, Two Nudes Bathing und Lumiére Et Compagnie vorübergehend dem Genre des Filmessays zu. 1995 kehrt er mit Rangoon auf die große Leinwand zurück. Patricia Arquette spielt hierin eine vom Mord an ihrem Mann und ihren Kinder traumatisierte Mutter, die mit einem Urlaub in Burma diesen Schrecken verarbeiten will. Dort gerät sie jedoch in die Wirren von Studentenprotesten gegen die herrschende Militärdiktatur und versucht, nach Thailand zu fliehen. Wie zuvor in Der Smaragdwald liegt dem Film eine starke Aussage zu Grunde, wenn auch eher politischer Natur. Rangoon wurde 1995 für eine Goldene Palme nominiert.
Ging er 1995 in Cannes noch leer aus, so konnte er doch mit seinem nächsten Film, Der General von 1998, die begehrte Goldene Palme als Bester Regisseur gewinnnen. Die in Nordirland spielende Geschichte dreht sich um einen modernen Robin Hood (gespielt vom Nordiren Brendan Gleeson), der in die Fänge der IRA gerät. Die Hauptfigur basiert auf Martin Cahill, der auch bei Boorman eingebrochen war und Vorbild des gleichzeitig entstandenen Filmes Ein ganz gewöhnlicher Dieb mit Kevin Spacey war.
Im Jahr 2001 brachte Boorman den Spionagefilm Der Schneider von Panama mit Pierce Brosnan, Jamie Lee Curtis und Geoffrey Rush in den Hauptrollen heraus. Basierend auf einem Roman von John le Carré erzählt er die Geschichte eines geltungssüchtigen britischen Agenten (Brosnan), der in Panama den Lügen eines Schneiders Glauben schenkt und damit eine militärische Invasion der USA heraufbeschwört.
Sein letzter Spielfilm, Country of My Skull/In My Country (2004), behandelt die schwierige Aussöhnung zwischen den Tätern und Opfern des Apartheid-Regimes in Südafrika und feierte auf der Berlinale 2004 Premiere, auf der Boorman auch als Pate des Berlinale Talent Campus fungierte.
Eine Autobiographie veröffentlichte er 2003 mit dem Titel Adventures of a Suburban Boy (übersetzt: Abenteuer eines Vorstadtjungen).
Boorman hat sich auch der Förderung junger Talente verschrieben, so ist er Präsident der Young Irish Film Makers, einer Organisation, die sich um die Ausbildung angehender Filmemacher kümmert mit Sitz in Kilkenny, Irland, wo er auch ein Anwesen besitzt.
Er hat 4 Kinder - Katrine, (Charley und Daisy sind Zwillinge) und Telsche Boorman (letztere lebt nicht mehr), die auch kleinere Rollen in seinen Filmen übernahmen. So hatte sein Sohn Charley bereits eine Hauptrolle in Der Smaragdwald übernommen.
Filmographie
- 1965 - Fangt uns, wenn ihr könnt! (Catch Us If You Can)
- 1967 - Point Blank (Point Blank)
- 1968 - Die Hölle sind wir (Hell In The Pacific)
- 1970 - Leo der Letzte (Leo The Last)
- 1972 - Beim Sterben ist jeder der Erste (Deliverance)
- 1973 - Zardoz (Zardoz)
- 1977 - Exorzist II – Der Ketzer (Exorcist II: The Heretic)
- 1981 - Excalibur (Excalibur)
- 1985 - Der Smaragdwald (The Emerald Forest)
- 1987 - Hope And Glory (Hope And Glory)
- 1990 - Die Zeit der bunten Vögel (Where The Heart Is)
- 1995 - Rangoon (Beyond Rangoon)
- 1998 - Der General (The General)
- 2001 - Der Schneider von Panama (The Tailor of Panama)
- 2004 - Country of My Skull
Weblinks
-
- [http://www.prisma-online.de/tv/person.html?pid=john_boorman Biographie]
-
Literatur
- Rolf Giesen, John Boorman: John Boorman - Hope and Glory - Hoffnung und Ruhm. Das Portrait des Kino-Magiers. Goldmann, München 1987, ISBN 3-442-08984-0
- John Boorman: Adventures of a Suburban Boy. Faber & Faber, London 2003 ISBN 0-571-216951 (englisch)
Boorman, John
Boorman, John
Boorman, John
Boorman, John
Boorman, John
18. JanuarDer 18. Januar (in Österreich: 18. Jänner) ist der 18. Tag des Gregorianischen Kalenders.
Ereignisse
- 1701 - Friedrich III., Kurfürst von Brandenburg, lässt sich zum König in Preußen krönen.
- 1778 - James Cook entdeckt Hawaii
- 1801 - Georgien. Der russische Zar Paul I. macht Georgien zur russischen Provinz.
- 1823 - Chile. Sturz von Diktator Bernardo O’Higgins.
- 1871 - Proklamation Wilhelm I. von Preußen zum deutschen Kaiser
- 1887 - Erstsynthese des Amphetamins durch L. Edeleanu an der Universität Berlin
- 1912 - Captain Robert Falcon Scott erreicht den Südpol und entdeckt, dass Roald Amundsen ihm um 35 Tage zuvorgekommen ist.
- 1956 - Die Volkskammer der DDR beschließt die Aufstellung der Nationalen Volksarmee (NVA).
- 1966 - In Indien wählt die Kongresspartei Informationsministerin Indira Gandhi zu ihrer Fraktionsvorsitzenden und damit zur indischen Ministerpräsidentin.
- 1969 - Die erste Sendung der ZDF-Hitparade wird ausgestrahlt.
- 1974 - Deutschland. Das Bundesimmissionsschutzgesetz wird verabschiedet.
- 1974 - Abkommen über eine Truppenentflechtung Ägyptens und Israels.
- 1994 - Fidschi. Ratu Sir Kamisese Mara wird neuer Staatspräsident.
- 1996 - In Lübeck sterben bei einem Brandanschlag auf eine Asylbewerberunterkunft 10 Menschen.
- 1999 - In Angola bricht der Bürgerkrieg erneut aus.
- 1999 - Fidschi. Ratu Sir Kamisese Mara wird als Staatspräsident in seinem Amt bestätigt.
Wirtschaft
- 1800 - Die Banque de France wird durch den Ersten Konsul Napoleon Bonaparte geschaffen, um nach der schweren Rezession während der Revolutionszeit das Wirtschaftswachstum zu fördern. Aufgabe der Bank ist es, im Austausch gegen angekaufte Handelswechsel dem Vorleger auf Sicht Banknoten auszugeben. Die Gründungsstatuten beschränken das Geschäftsgebiet jedoch auf die Stadt Paris und schützen die Bank nicht vor Konkurrenz durch bereits bestehende ähnliche Einrichtungen.
Wissenschaft und Technik
Kultur
- 1825 - Das 1805 abgebrannte Bolschoi-Theater wird mit dem Prolog "Der Triumph der Musen" zur Musik von Alexei Werstowski und Alexander Aljabjew neu eröffnet.
- 1699 - Uraufführung der Oper "La fede pubblica" von Giovanni Bononcini an der Hofburg in Wien.
- 1975 - Uraufführung der Oper "Ein wahrer Held" von Giselher Klebe in Zürich.
Religion
- 708 - Sisinnius wird als Papst inthronisiert.
Katastrophen
- 1934 - Indien. Ein schweres Erdbeben in der Region Bihar fordert über 10.000 Todesopfer.
- 1960 - Beim Absturz einer Vickers Viscount 745 der Capital Airlines nahe Charles City, Virginia sterben alle 50 Menschen an Bord.
Sport
Geboren
Virginia
Virginia
- 885 - Daigo, 60. Kaiser von Japan
- 1624 - Thyrsus González, Ordensgeneral
- 1634 - Marie-Madeleine de La Fayette, französische Schriftstellerin
- 1641 - François-Michel Le Tellier, marquis de Louvois, französischer Heeresreformer
- 1657 - Heinrich Casimir II. (Nassau-Dietz), Vorfahre der Könige der Niederlande
- 1679 - Karl Wilhelm von Baden-Durlach, Markgraf von Baden, Gründer von Karlsruhe
- 1689 - Charles de Secondat, Baron de Montesquieu, franz. Schriftsteller und Staatsphilosoph
- 1726 - Heinrich von Preußen, Sohn von König Friedrich Wilhelm I. und Sophie Dorothea von Hannover
- 1733 - Engelbert Klüpfel, katholischer Theologe
- 1734 - Caspar Friedrich Wolff, deutscher Physiologe und Anatom
- 1774 - Bernhard Dräsecke, evangelischer Theologe, Generalsuperintendent und Bischof
- 1774 - Johann Heinrich Bernhard Dräsecke, evangelischer Theologe, Generalsuperintendent und Bischof
- 1778 - Ludwig Georg von Winter, badischer Beamter und Innenminister
- 1779 - Peter Mark Roget, englischer Arzt und Lexikograph
- 1801 - James Evans, kanadischer Methodist und Amateur-Linguist
- 1815 - Konstantin von Tischendorf, deutscher Forscher
- 1818 - August Ebrard, deutscher evangelischer Theologe
- 1823 - Victor Ruffy, Schweizer Politiker und Minister
- 1831 - Johann Jakob Bernoulli, Schweizer Archäologe
- 1835 - César Cui, russischer Komponist und Musikkritiker
- 1840 - Alfred Percy Sinnett, englischer Autor und Theosoph
- 1840 - Ernst Rudorff, deutscher Musiker, Kunstpädagoge und Naturschützer.
- 1841 - Emmanuel Chabrier, französischer Komponist und Pianist
- 1849 - Antonio Cecchi, italienischer Entdecker
- 1849 - Richard Pischel, deutscher Indologe
- 1857 - Max Sering, deutscher Nationalökonom
- 1867 - Rubén Darío, nicaraguanischer Schriftsteller und Diplomat
- 1871 - Franz Blei, österreichischer Schriftsteller
- 1873 - Viktor Kienböck, österreichischer Politiker und Jurist
- 1877 - Karl Hans Strobl, Schriftsteller
- 1879 - Henri Honoré Giraud, französischer General
- 1880 - Alfredo Ildefonso Schuster, Erzbischof von Mailand und Kardinal
- 1880 - Paul Ehrenfest, österreichischer Physiker
- 1882 - A. A. Milne, englischer Schriftsteller
- 1882 - Alan Alexander Milne, englischer Schriftsteller
- 1882 - Anna Siemsen, deutsche Pädagogin und Politikerin
- 1886 - Clara Nordström, schwedische Schriftstellerin
- 1888 - Michael Horlacher, deutscher Politiker
- 1888 - Wim Bronger, niederländischer Fußballspieler
- 1892 - Oliver Hardy, US-amerikanischer Komiker und Filmschauspieler
- 1894 - Jan van Breda Kolff, niederländischer Fußballspieler
- 1894 - Lucia Moholy, Fotografin
- 1896 - Ville Ritola, finnischer Leichtathlet und Olympiasieger
- 1899 - Jan Bontjes van Beek, deutscher Bildhauer und Keramiker
- 1900 - François de Menthon, französische Hauptankläger bei den Nürnberger Prozessen
- 1902 - Umbo, deutscher Fotograf und Fotojournalist
- 1903 - Berthold Goldschmidt, englischer Komponist
- 1903 - Werner Hinz, deutscher Schauspieler
- 1904 - Cary Grant, US-amerikanischer Schauspieler
- 1907 - Werner Jacobi, deutscher Politiker und MdB
- 1911 - Gábor Darvas, ungarischer Komponist und Musikwissenschaftler
- 1913 - Danny Kaye, US-amerikanischer Schauspieler, Komiker und Sänger
- 1914 - Arno Schmidt, deutscher Schriftsteller und Übersetzer
- 1915 - Boris Wiktorowitsch Rauschenbach, sowjetischer Physiker
- 1915 - Santiago Carrillo Solares, spanischer Politiker
- 1917 - Vassilis Tsitsanis, griechischer Sänger, Komponist und Bouzouki-Virtuose
- 1919 - Toni Turek, deutscher Fußballspieler und Nationaltorwart
- 1921 - Chun Doo-hwan, südkoreanischer Präsident
- 1925 - Gilles Deleuze, französischer Philosoph der Postmoderne
- 1927 - Werner Liebrich, deutscher Fußballspieler und Trainer
- 1928 - Franciszek Pieczka, polnischer Schauspieler
- 1929 - Henri Loche, französischer Komponist
- 1931 - Chun Doo-hwan, südkoreanischer Präsident
- 1932 - Robert Anton Wilson, US-amerikanischer Schriftsteller
- 1933 - John Boorman, britischer Regisseur, Drehbuchautor, Produzent
- 1937 - Dieter Lindner, deutscher Leichtathlet
- 1937 - John Hume, nordirischer Politiker, Friedensnobelpreisträger
- 1937 - L. David Mech, Verhaltensforscher
- 1937 - Luzius Wildhaber, Schweizer Jurist
- 1938 - Anthony Giddens, britischer Soziologe
- 1940 - Martin Kayenburg, deutscher Politiker und MdL
- 1941 - Bobby Goldsboro, US-amerikanischer Sänger
- 1941 - David Ruffin, US-amerikanischer Gospel- und Soulsänger
- 1943 - Dave Greenslade, britischer Keyboarder
- 1944 - Alexander Van der Bellen, österreichischer Wirtschaftswissenschaftler und Politiker
- 1944 - Paul Keating, Premierminister von Australien
- 1945 - Ernst Leuenberger, Schweizer Politiker
- 1945 - Isabel Allende (Politikerin), chilenische Politikerin, Tochter von Salvador Allende
- 1946 - Joseph Deiss, Schweizer Politiker und Bundesrat
- 1947 - Kitano Takeshi, japanischer Regisseur, Schauspieler, Maler und Dichter
- 1948 - Sergio Vitier García-Marruz, kubanischer Komponist
- 1949 - Philippe Starck, französischer Designer und Architekt
- 1950 - Gilles Villeneuve, kanadischer Autorennfahrer
- 1952 - Koose Muniswamy Veerappan, indischer Bandenchef
- 1952 - Michael Jeter, US-amerikanischer Schauspieler
- 1953 - Billie Zöckler, deutsche Schauspielerin
- 1955 - Gerburg Jahnke, Kabaretistin (Missfits)
- 1955 - Kevin Costner, US-amerikanischer Schauspieler, Produzent und Regisseur
- 1956 - Christoph Pregardien, deutscher Sänger (lyrischer Tenor)
- 1956 - Mark Collie, US-amerikanischer Country-Musiker und Filmschauspieler
- 1957 - Tom Bailey, britischer Sänger
- 1958 - Andrascz Jaromir Weigoni, Dichter
- 1958 - Volker Pispers, deutscher Kabarettist
- 1961 - Mark Messier, kanadischer Eishockeyspieler in der NHL
- 1963 - Peter Stamm, Schweizer Autor
- 1963 - Phillip Boa, deutscher Musiker
- 1964 - Jane Horrocks, englische Schauspielerin und Komödiantin
- 1966 - Alexander Walerjewitsch Chalifman, russischer Schachspieler
- 1967 - Iván Zamorano, chilenischer Fußballspieler
- 1969 - Dave Batista, US-amerikanischer Profi-Wrestler
- 1971 - Christian Fittipaldi, brasilianischer Autorennfahrer
- 1971 - Jonathan Davis, US-amerikanischer Rockstar
- 1972 - Conny Mayer, deutsche Politikerin
- 1972 - Kjersti Plätzer, norwegische Leichtathletin und Olympionikin
- 1977 - Jean-Patrick Nazon, französischer Radrennfahrer
- 1978 - Katja Kipping, deutsche Politikerin, MdL
- 1978 - Thor Hushovd, norwegischer Radrennfahrer
- 1980 - Nia Künzer, deutsche Fußballspielerim
- 1981 - Alicia Molik, australische Tennisspielerin
- 1986 - Maarja Kivi, Ex-Mitglied von Vanilla Ninja
- 1991 - Katharina Bunk, Gedächtnissportlerin
Gestorben
- 474 - Leo I., oströmischer Kaiser
- 748 - Odilo von Bayern, Herrscher des Stammesherzogtums Bayern
- 1174 - Václav II. - böhmischer Herzog und König
- 1223 - Giorgi IV. Lascha, georgischer König
- 1360 - Luigi I. Gonzaga, Stadtherr und Reichsvikar von Mantua
- 1367 - Peter I., König von Portugal
- 1411 - Jobst von Mähren, römisch-deutscher König, Markgraf von Mähren und Brandenburg
- 1470 - Go-Hanazono, 102. Tennō (Kaiser) von Japan
- 1472 - Caspar Isenmann, deutscher Maler
- 1547 - Pietro Bembo, italienischer Humanist, Kardinal und Gelehrter
- 1586 - Margarete von Parma, spanische Statthalterin
- 1677 - Jan van Riebeeck, niederländischer Schiffsarzt, Kaufmann und Kolonieverwalter
- 1730 - Peter II. (Russland), russischer Zar
- 1756 - Franz Georg von Schönborn, Kurfürst-Erzbischof, Fürstbischof, Fürstpropst
- 1859 - Alfred Vail, US-amerikanischer Ingenieur und Erfinder
- 1862 - John Tyler, 10. Präsident der USA
- 1863 - Mangas Coloradas, Häuptling der Mimbreno-Apachen
- 1873 - Edward Bulwer-Lytton, englischer Dichter
- 1874 - Friedrich Wilhelm Rembert von Berg, russischer Feldmarschall
- 1878 - Antoine César Becquerel, französischer Physiker
- 1881 - Auguste Edouard Mariette, französischer Ägyptologe
- 1886 - Karl Gaertner, Ingenieur, Unternehmer und Politiker der Nationalliberalen Partei
- 1899 - Anton Kuh, österreichischer Journalist, Essayist und Erzähler
- 1921 - Adolf von Hildebrand, deutscher Bildhauer
- 1921 - Wilhelm Julius Foerster, deutscher Astronom
- 1923 - Anna Marie Geibelt, Schuf mehrere mildtätige Stiftungen in Pirna
- 1927 - Hermann Müller, Schweizer Botaniker, Önologe und Rebzüchter
- 1933 - Paul Ehrenfest, Physiker, Quantentheoretiker
- 1936 - Rudyard Kipling, britischer Schriftsteller, Journalist und Nobelpreisträger
- 1941 - Anton Kuh, österreichischer Journalist, Essayist und Erzähler
- 1952 - Curly Howard, US-amerikanischer Komiker
- 1964 - Thomas Wimmer, bayerischer Politiker der SPD und Münchner Oberbürgermeister
- 1969 - Hans Freyer, deutscher Soziologe und Philosoph
- 1971 - Lothar Rendulic, österreichischer General (Generaloberst)
- 1972 - Dino Buzzati, italienischer Schriftsteller
- 1976 - Friedrich Hollaender, deutsch-britischer Komponist
- 1976 - Gertrud Gabl, österreichische Skirennläuferin
- 1977 - Carl Zuckmayer, deutscher Schriftsteller
- 1977 - Max Reimann, deutscher Politiker
- 1978 - John Lyng, norwegischer konservativer Politiker
- 1982 - Ngaio Marsh, neuseeländische Krimi-Schriftstellerin
- 1984 - Carl Sembach-Krone, deutscher Zirkusdompteur
- 1984 - Hans Constantin Paulssen, Industrieller und Präsident der BDA
- 1984 - Rudolf Zenker, deutscher Arzt
- 1984 - Vassilis Tsitsanis, griechischer Sänger, Komponist und Bouzouki-Virtuose
- 1987 - Renato Guttuso, italienischer Maler
- 1989 - Bruce Chatwin, britischer Schriftsteller
- 1994 - Rolf Singer, Mykologe
- 1995 - Adolf Butenandt, deutscher Chemiker, Nobelpreisträger
- 1996 - Leonor Fini, argentinische Malerin
- 2000 - Francis Haskell, englischer Kunsthistoriker
- 2000 - Margarete Schütte-Lihotzky, österreichische Architektin
- 2005 - Luitpold Schuhwerk, Bayerischer Heimatforscher, Dichter und Kunstmaler
- 2005 - Robert Moch, US-amerikanischer Ruderer
Feier- und Gedenktage
- Kirchliche Gedenktage
- Hl. Athanasius der Große, Patriarch von Alexandria, Kirchenvater (orthodox)
- Hl. Kyrill von Alexandria, Patriarch von Alexandria, Kirchenvater (orthodox)
- Namenstage: Gabriele, Klara, Lukas, Odilo, Prisca, Regina, Susanne
- Von 1871 bis 1918 als Reichsgründungstag deutscher Nationalfeiertag.
Siehe auch
- 17. Januar - 19. Januar
- 18. Dezember - 18. Februar
- Historische Jahrestage - Zeitskala
- Wikipedia:Glaskugel - Wikipedia:Formatvorlage Tag
0118
ja:1月18日
ko:1월 18일
simple:January 18
th:18 มกราคม
1933
Politik
- 1. Januar: das politische Kabarett Die Pfeffermühle wird in München eröffnet
- 1. Januar: Edmund Schulthess wird zum vierten Mal Bundespräsident der Schweiz
- 2. Januar: Ende der Besetzung Nicaraguas durch US-amerikanisches Militär
- 4. Januar: Adolf Hitler, Kurt Freiherr von Schröder und Franz von Papen (Zentrumspartei) vereinbaren im Düsseldorfer Bankhaus J. H. Stein Vorbereitungen für eine Regierungsübernahme
- 30. Januar: Machtübertragung an Adolf Hitler in Deutschland (Machtergreifung); Hitler bildet eine so genannte Nationale Regierung aus Deutschnationalen und Nationalsozialisten
- 3. Februar: Hitlers erste Ansprache vor Befehlshabern der Reichswehr (Ziel der Außenpolitik: Lebensraum im Osten und dessen rücksichtslose Germanisierung)
- 4. Februar: Die letzte Ausgabe des SPD-Blattes „Vorwärts“ erscheint
- 27. Februar: in der Nacht zum 28. Februar brennt das Reichstagsgebäude in Berlin: Marinus van der Lubbe wird zum Schuldigen erklärt. Repressalien und Verhaftungen sind die Folge; Grundrechte werden aufgehoben
- 28. Februar: Notverordnung „Zum Schutz von Volk und Staat“ erlassen (Reichsbrandverordnung)
- 3. März: Ernst Thälmann verhaftet
- 4. März: In Österreich kommt es aufgrund einer verfahrenstechnischen Unachtsamkeit zur Beschlussunfähigkeit des Parlaments, die Engelbert Dollfuß für einen Staatsstreich nutzt, indem er diese als „Selbstausschaltung des Parlaments“ bezeichnet
- 5. März: Reichstagswahlen. Ergebnis: NSDAP 43,9 %, SPD 18,3 %, KPD 12,3 %, Zentrumspartei 11,2 %, DNVP 8 %
- 15. März: In Wien wird der Nationalrat von der austrofaschistischen Bundesregierung mit Polizeigewalt am Zusammentreten gehindert
- 21. März: Tag von Potsdam. Staatsakt in der Garnisonkirche
- 23. März: Der Deutsche Reichstag verabschiedet das Ermächtigungsgesetz
- 31. März: Das erste Hamburger Konzentrationslager wird im Wittmoor in Hamburg-Lemsahl-Mellingstedt eröffnet
- 31. März: In Österreich verbietet die Dollfuß-Regierung den Republikanischen Schutzbund
- 1. April: Durch die Nationalsozialisten organisierter Boykott jüdischer Geschäfte, Anwaltskanzleien und Arztpraxen
- 10. April: Adolf Hitler erklärte den 1. Mai als „Feiertag der nationalen Arbeit“ zum Staatsfeiertag
- 1. Mai: Der Maifeiertag wird von den Nationalsozialisten eingeführt
- 2. Mai: Gewerkschaften in Deutschland verboten. SA besetzt Gewerkschaftshäuser und verhaftet Mitglieder
- 10. Mai: die Nationalsozialisten verbrennen auf dem Opernplatz in Berlin 20.000 Bücher missliebiger Autoren (Bücherverbrennung)
- 26. Mai: die Kommunistische Partei Österreichs wird von den Austrofaschisten verboten
- 15. Juli: Italien, Deutsches Reich, Frankreich und Großbritannien unterzeichnen Viermächtepakt
- 20. Juli: Der Heilige Stuhl und Deutschland schließen das Reichskonkordat
- 13. August: Le Corbusier verkündet die Charta von Athen
- 19. Oktober: Deutschland tritt aus dem Völkerbund aus
- 29. Oktober: in Teatro de la Comedia in Madrid wird die faschistische Falange Española gegründet
- 11. November: In Österreich wird die 1920 abgeschaffte Todesstrafe für Mord, Brandstiftung und “öffentliche Gewalttätigkeit durch boshafte Beschädigung fremden Eigentums“ wieder eingeführt
- 17. November - US-Regierung unter Franklin Delano Roosevelt erkennt die seit Ende 1922 existierende Sowjetunion völkerrechtlich an.
- 15. Dezember: Zwangsvereinigung der kommunalen Spitzenverbände zum Deutschen Gemeindetag
Kultur
- 2. Januar: Uraufführung der Komödie Design for Living in Cleveland, Ohio
- 3. Februar: Uraufführung der Oper Gevatterin Tod von Rudolf Karel am Landestheater in Brünn (Brno)
- 20. Mai: Uraufführung der Oper Merry Mount von Howard Hansen in Ann Arbor
- 24. Mai: Uraufführung des musikalischen Lustspiels Bezauberndes Fräulein! von Ralph Benatzky im Deutschen Volkstheater in Wien
- 30. September: Uraufführung der Operette Zwei Herzen im Dreivierteltakt von Robert Stolz in Zürich
- 23. Dezember: Uraufführung der Operette Clivia von Nico Dostal am Theater am Nollendorfplatz in Berlin
Katastrophen
- 10. Februar: Gasometerexplosion in Neunkirchen/Saar. Das Unglück fordert 68 Tote und 190 Verletzte
- 2. März: Erdbeben der Stärke 8,4 in Sanriku, Japan, 2.990 Tote
- 11. März: Erdbeben unbekannter Stärke in Long Beach, Kalifornien, USA, 115 Tote
- 4. April: New Jersey, USA. Ein US-amerikanisches Luftschiff kam in einen Sturm und stürzte ab. 73 Tote
- 25. August: Erdbeben der Stärke 7,4 in der Republik China, ca. 10.000 Tote
Sport
Einträge von Leichtathletik-Weltrekorden siehe unter der jeweiligen Disziplin unter Leichtathletik.
- 1. Januar: Die deutsche Fußball-Nationalmannschaft verliert ihr Länderspiel gegen Italien in Bologna mit 1:3
- 11. Juni: Fortuna Düsseldorf gewinnt die deutsche Meisterschaft gegen FC Schalke 04 mit 3:0: Deutscher Meister (Fußball) 1932/33
- 1. Januar: Joe Orton, britischer Dramatiker († 1967)
- 2. Januar: Peter Ulmer, deutscher Jurist
- 2. Januar: Eva Kerbler, österreichische Schauspielerin
- 3. Januar: Maxie Wander, deutsche Fotografin, Journalistin, Drehbuchautorin und Schriftstellerin († 1977)
- 4. Januar: Ilia II., georgisch-orthodoxer Patriarch
- 5. Januar: Dalida, Schlagersängerin und Schauspielerin († 1987)
- 6. Januar: Emil Steinberger, Schweizer Kabarettist, Schriftsteller, Regisseur und Schauspieler
- 8. Januar: Juan Marsé, spanischer Schriftsteller
- 9. Januar: Wilbur Smith, britischer Schriftsteller
- 9. Januar: Helmut Schäfer (Politiker), deutscher Politiker
- 10. Januar: Akira Miyoshi, japanischer Komponist
- 16. Januar: Susan Sontag, US-amerikanische Schriftstellerin, Essayistin und Publizistin († 2004)
- 18. Januar: John Boorman, britischer Regisseur, Drehbuchautor, Produzent
- 18. Januar: Jean Vuarnet, ehemaliger französischer Skirennläufer
- 20. Januar: Don Thompson, britischer Leichtathlet und Olympiasieger
- 20. Januar: Earl Grant, US-amerikanischer Sänger und Gitarrist († 1970)
- 23. Januar: Chita Rivera, US-amerikanische Schauspielerin und Tänzerin
- 24. Januar: Johannes Fischer (Musiker), deutscher Kirchenmusiker und Komponist († 2005)
- 24. Januar: Erwin Waldner, ehemaliger deutscher Fußballspieler
- 25. Januar: Corazon Aquino, Präsidentin der Philippinen
- 26. Januar: Javier Lozano Barragán, Bischof von Zacatecas und Kardinal
- 29. Januar: Sacha Distel, französischer Chansonnier und Komponist († 2004)
- 31. Januar: Joachim Herrmann (Rechtswissenschaftler), deutscher Rechtswissenschaftler
- 1. Februar: Buddhadev Das Gupta, Meister im Spielen der Nordindischen Klassischen Musik
- 2. Februar: Than Shwe, Staatschef von Myanmar
- 3. Februar: Miloš Milutinović, ehemaliger jugoslawischer Fußballspieler und Trainer († 2003)
- 3. Februar: Heinrich Übleis, österreichischer Jurist und Politiker (SPÖ)
- 3. Februar: Varetta Dillard, US-amerikanische Rhythm and Blues-Sängerin († 1993)
- 3. Februar: John Edmondson, US-amerikanischer Komponist
- 3. Februar: Paul S. Sarbanes, US-Senator des Bundesstaates Maryland
- 5. Februar: Claude King, US-amerikanischer Country-Sänger
- 8. Februar: Josef Taus, österreichischer Wirtschaftsjurist, Manager und Politiker
- 10. Februar: Gottfried Arnold (Politiker), ehemaliger CDU Bundestagsabgeordneter
- 12. Februar: Carlos Alberto Peronace, argentinischer Schachproblemkomponist († 1990)
- 13. Februar: Constantin Costa-Gavras, griechischer Regisseur
- 13. Februar: Paul Biya, Präsident von Kamerun
- 13. Februar: Kim Novak, US-amerikanische Filmschauspielerin
- 14. Februar: Helmut Leherbauer, österreichischer Maler († 1997)
- 14. Februar: Míla Myslíková, tschechische Schauspielerin († 2005)
- 14. Februar: Robert Shea, US-amerikanischer Schriftsteller († 1994)
- 15. Februar: Günter Schluckebier, ehemaliges Mitglied des Deutschen Bundestages († 2002)
- 18. Februar: Yoko Ono, japanisch-amerikanische Künstlerin und Sängerin
- 18. Februar: Gerhard Frey, rechtsextremer Politiker
- 21. Februar: Nina Simone, Jazz- und Bluessängerin, Pianistin und Songschreiberin († 2003)
- 21. Februar: Bob Rafelson, US-amerikanischer Filmregisseur
- 22. Februar: Peter Rohland, deutscher Liedermacher und Sänger († 1966)
- 26. Februar: Brigitte Grothum, deutsche Schauspielerin, und Regisseurin
- 27. Februar: Albert Caspers, Aufsichtsratsvorsitzender der Ford-Werke GmbH
- 27. Februar: Edward Lucie-Smith, Dichter, Journalist und Kunsthistoriker
- 1. März: Dietrich Sperling, deutscher Politiker
- 1. März: Jakob M. Mierscheid, fiktiver deutscher Bundestagsabgeordneter der SPD
- 2. März: Nobuyoshi Tamura, Aikido--Großmeister
- 3. März: Gerhard Mayer-Vorfelder, Präsident des deutscher Fußball-Bund|Deutschen Fußball-Bunds
- 5. März: Walter Kasper, deutscher Kardinal
- 7. März: Hannelore Kohl, Frau des deutschen Bundeskanzlers a.D. Helmut Kohl († 2001)
- 9. März: Reinhard Lettmann, Bischof von Münster
- 9. März: William Francis McBeth, US-amerikanischer Komponist und Professor
- 11. März: Jesús Gil y Gil, spanischer Politiker, Unternehmer und Fußballfunktionär († 2004)
- 13. März: Leiber/Stoller, Duo der 1950er und 1960er Jahre
- 13. März: Hans Katschthaler, Landeshauptmann von Salzburg
- 14. März: Michael Caine, britischer Schauspieler
- 14. März: Cornelius Weiss, deutscher Wissenschaftler und Politiker
- 14. März: René Felber, Schweizer Politiker
- 14. März: Quincy Jones, US-amerikanischer Musik-, Fernseh- und Filmproduzent und Musiker
- 15. März: Philippe de Broca, französischer Filmregisseur († 2004)
- 16. März: Dieter Wellershoff (Bundeswehr), Generalinspekteur der deutschen Bundeswehr († 2005)
- 17. März: Heather Armitage, britische Leichtathletin und Olympiateilnehmerin
- 18. März: Severino Poletto, Erzbischof und Kardinal der römisch-katholischen Kirche
- 19. März: Philip Roth, US-amerikanischer Schriftsteller
- 20. März: Michael Pfleghar, deutscher Regisseur († 1991)
- 20. März: Henryk Muszyński, polnischer Erzbischof
- 21. März: Fritz Wittmann, deutscher Politiker
- 21. März: Adi Furler, Sportjournalist († 2000)
- 22. März: Florian Kuntner, Bischof († 1994)
- 22. März: Michel Hidalgo, ehemaliger französischer Fußballspieler und Fußballtrainer
- 22. März: Eveline Hasler, Schweizer Schriftstellerin
- 23. März: Ceija Stojka, Schriftstellerin und Künstlerin
- 23. März: Philip Zimbardo, US-amerikanischer Sozialpsychologe
- 26. März: Rosemarie Nitribitt, Frankfurter Prostituierte († 1957)
- 26. März: Tinto Brass, italienischer Regisseur, Produzent und Drehbuchautor
- 28. März: Juan Sandoval Iñiguez, Erzbischof von Guadalajara und Kardinal
- 29. März: Hermann von Berg, deutscher Publizist und war Geheimdiplomat der DDR
- 29. März: Samora Machel, Staatspräsident von Mosambik ab 1975 († 1986)
- 31. März: Gerhard Ruhbach, deutscher Theologe und Kirchengeschichtler
- 31. März: Anita Carter, US-amerikanische Country- und Folk-Sängerin († 1999)
- 1. April: Bengt Holbek, dänischer Folklorist († 1992) ebenda
- 1. April: Claude Cohen-Tannoudji, französischer Physiker
- 1. April: Dan Flavin, US-amerikanischer Künstler
- 2. April: György Konrád, ungarischer Schriftsteller
- 3. April: Horst Ludwig Riemer, deutscher Politiker
- 4. April: Frits Bolkestein, niederländischer Politiker
- 8. April: Fred Ebb, US-amerikanischer Songschreiber († 2004)
- 9. April: Jean-Paul Belmondo, französischer Film- und Theaterschauspieler
- 9. April: Gian Maria Volonte, Schauspieler († 1994)
- 9. April: René Burri, Schweizer Fotograf
- 12. April: Montserrat Caballé, spanische Sängerin (Sopran)
- 14. April: Kurt Huemer, österreichischer Sänger und Schauspieler († 2005)
- 14. April: Diane Schöler, Tischtennisspielerin
- 15. April: David Hamilton, Künstlerische Kunstfotograf aus Großbritannien
- 15. April: Elizabeth Montgomery, US-amerikanische Filmschauspielerin († 1995)
- 16. April: Ludwig Haas, deutscher Schauspieler
- 16. April: Karl Blecha, österreichischer Politiker
- 17. April: Joachim Kroll, deutscher Serienmörder († 1991)
- 24. April: Helmuth Lohner, österreichischer Schauspieler, Regisseur
- 26. April: Arno Penzias, US-amerikanischer Physiker
- 30. April: Adriana Asti, italienische Schauspielerin
- 30. April: Willie Nelson, US-amerikanischer Country-Sänger und Songwriter
- 2. Mai: Harry Woolf, Lord Chief Justice of England and Wales (2000–2005)
- 3. Mai: James Brown, US-amerikanischer Musiker
- 3. Mai: Steven Weinberg, US-amerikanischer Physiker
- 7. Mai: Axel Corti, österreichischer Regisseur († 1993)
- 11. Mai: Louis Farrakhan, Afro-amerikanischer Führer der Bewegung Nation of Islam
- 11. Mai: Joe Hembus, Filmkritiker († 1985)
- 14. Mai: Michael Chevalier, Schauspieler und Synchronsprecher
- 15. Mai: Marianne Hold, deutsche Schauspielerin († 1994)
- 15. Mai: Juzo Itami, japanischer Schauspieler und Filmregisseur. († 1997)
- 18. Mai: Deve Gowda, Premierminister Indiens
- 21. Mai: Maurice André, französischer Trompeter
- 23. Mai: Joan Collins, britische Schauspielerin, Fotomodell und Autorin
- 25. Mai: Lo Man Kam, Wing Chun-Kämpfer und Lehrer
- 26. Mai: Jean Graczyk, französischer Radsportler († 2004)
- 26. Mai: Eldar Schengelaja, georgischer Filmproduzent
- 26. Mai: Rudi Falkenhagen, niederländischer Schauspieler. († 2005)
- 29. Mai: Helmuth Rilling, Dirigent und Pädagoge
- 30. Mai: Winfried Zehetmeier, freischaffender Künstler und bayerischer Kommunalpolitiker
- 30. Mai: Sergio Citti, italienischer Filmregisseur, Drehbuchautor und Schauspieler. († 2005)
- 4. Juni: Godfried Danneels, Erzbischof von Mechelen-Brüssel undKardinal
- 4. Juni: Carlota Alfaro, puertoricanische Modedesignerin
- 5. Juni: Velimir Bata Živojinović, serbischer Schauspieler, Kabarettist und Theaterschauspieler
- 6. Juni: Heinrich Rohrer, Schweizer Physiker
- 7. Juni: Jon Laxdal, Schauspieler, Regisseur († 2005)
- 11. Juni: Josef Paul Kleihues, deutscher Architekt († 2004)
- 11. Juni: Walther Zügel, deutscher Bankmanager
- 11. Juni: Harald Szeemann, Schweizer Kurator, Leiter der Berner Kunsthalle († 2005)
- 11. Juni: Gene Wilder, US-amerikanischer Schauspieler
- 12. Juni: Eddie Adams, US-amerikanischer Fotojournalist († 2004)
- 13. Juni: Peter Bickhardt, Vertreter der kirchlichen Oppositionsbewegung in der DDR
- 14. Juni: Svetlin Russev, bulgarischer Maler
- 15. Juni: Thomas Lenk (Bildhauer), deutscher Bildhauer
- 16. Juni: Willy Weber (Künstler), Schweizer Bildhauer
- 17. Juni: Maurice Stokes, US-amerikanischer Basketballspieler († 1970)
- 17. Juni: Roderick Paige, US-amerikanischer Bildungspolitiker
- 18. Juni: Nossrat Peseschkian, Neurologe, Psychiater und Mediziner
- 18. Juni: Jerzy Kosiński, US-amerikanischer Autor († 1991)
- 19. Juni: Otto Barić, ehemaliger kroatischer und österreichicher Fußball-Nationaltrainer
- 19. Juni: Wiktor Iwanowitsch Pazajew, sowjetischer Kosmonaut († 1971)
- 20. Juni: Lorenz Niegel, deutscher Politiker und MdB
- 20. Juni: Danny Aiello, Schauspieler
- 22. Juni: Libor Pešek, tschechischer Dirigent
- 23. Juni: Dianne Feinstein, US-Senatorin aus Kalifornien der Demokratischen Partei
- 25. Juni: Álvaro Siza, portugiesischer Architekt
- 26. Juni: Peter Michel Ladiges, deutscher Hörspielregisseur († 2004)
- 29. Juni: Peter Kafka, deutscher Physiker († 2000)
- 5. Juli: Michael Heltau, Schauspieler und Chansonnier
- 7. Juli: Gerhard Franke, deutscher Fußballspieler
- 7. Juli: Murray Halberg, neuseeländischer Leichtathlet
- 7. Juli: Toon Brusselers, niederländischer Fußballspieler († 2005)
- 8. Juli: Marty Feldman, britisch-US-amerikanischer Autor, Schauspieler und Regisseur († 1982)
- 9. Juli: Arnfrid Astel, deutscher Lyriker
- 9. Juli: José Libertella, italienisch-französischer Bandoneonspieler, Komponist und Arrangeur († 2004)
- 9. Juli: Werner Noorda, niederländischer Maler und Dichter des Expressionismus
- 9. Juli: Oliver Sacks, US-amerikanischer Neurologe, Autor populärwissenschaftlicher Bücher
- 10. Juli: Peter Jankowitsch, österreichischer Politiker und Diplomat
- 13. Juli: Piero Manzoni, italienischer Künstler, gilt als Wegbereiter der Konzeptkunst († 1963)
- 14. Juli: Albrecht von Bayern, Chef des Hauses Wittelsbach († 1996)
- 14. Juli: Franz von Bayern, Oberhaupt des Hauses Wittelsbach
- 15. Juli: Julian Bream, britischer Gitarrist
- 16. Juli: Gerd Hammes, deutscher Komponist und Posaunist
- 16. Juli: Heinz Dürr, deutscher Unternehmer und Manager
- 18. Juli: Jean Yanne, französischer Schauspieler († 2003)
- 19. Juli: Günter Gerstmann, Publizist und Autor
- 20. Juli: José Vicente Asuar, chilenischer Komponist
- 20. Juli: Cormac McCarthy, US-amerikanischer Roman-Autor
- 21. Juli: Brigitte Reimann, deutsche Schriftstellerin († 1973)
- 23. Juli: Richard Rogers, Architekt
- 27. Juli: Marlene Ahrens, chilenische Leichtathletin und Olympionikin
- 30. Juli: Irene Ruttmann, deutsche Schriftstellerin
- 31. Juli: Cees Nooteboom, niederländischer Schriftsteller
- 4. August: Lothar Knörzer, deutscher Leichtathlet
- 6. August: Ulrich Biesinger, deutscher Fußballspieler
- 6. August: Suchinda Kraprayoon, Premierminister von Thailand
- 11. August: Jerzy Grotowski, polnischer Regisseur († 1999)
- 12. August: Anita Gradin, schwedische Politikerin
- 16. August: Reiner Kunze, deutscher Schriftsteller
- 16. August: Reiulf Steen, norwegischer Politiker
- 17. August: Gene Kranz, NASA-Flugdirektor für das Gemini- und Apollo-Programm
- 17. August: Thomas Courtney, US-amerikanischer Leichtathlet und Olympiasieger
- 18. August: Just Fontaine, ehemaliger französischer Fußballspieler
- 18. August: Roman Polański, polnischer Filmregisseur und Schauspieler
- 18. August: Franz Buggle, Psychologe und Religionskritiker
- 19. August: Debra Paget, US-amerikanische Schauspielerin
- 21. August: Janet Baker, englische Mezzo-Sopranistin
- 22. August: Irmtraud Morgner, deutsche Schriftstellerin († 1990)
- 22. August: Michael von Albrecht, klassischer Philologe
- 23. August: Manfred Donike, deutscher Chemiker († 1995)
- 23. August: Robert F. Curl, US-amerikanischer Chemiker
- 23. August: Pete Wilson, US-amerikanischer Politiker aus Kalifornien
- 25. August: Roberto de Simone, italienischer Komponist, Theatermann, Autor
- 25. August: Wayne Shorter, US-amerikanischer Jazz-Saxophonist und -Komponist
- 26. August: Rainer Erler, deutscher Autor, Regisseur und Filmproduzent
- 26. August: Ida Gotkovsky, französische Komponistin und Pianistin
- 27. August: Kerstin Ekman, schwedische Schriftstellerin
- 29. August: Alan Stacey, Formel-1-Rennfahrer († 1960)
- 29. August: Arnold Koller, Schweizer Politiker (CVP)
- 31. August: Kirsten Walther, dänische Schauspielerin († 1987)
- 1. September: Conway Twitty, US-amerikanischer Sänger († 1993)
- 2. September: Mathieu Kérékou, Präsident von Benin
- 3. September: Roland Kayn, deutscher Komponist
- 5. September: Francisco Javier Errázuriz Ossa, chilenischer Erzbischof, römisch-katholischer Kardinal
- 8. September: Michael Frayn, englischer Schriftsteller
- 10. September: Jewgeni Wassiljewitsch Chrunow, sowjetischer Kosmonaut
- 11. September: Nicola Pietrangeli, ehemaliger italienischer Tennisspieler
- 14. September: Beppo Mauhart, österreichischer Industrieller
- 15. September: Rafael Frühbeck de Burgos, spanischer Dirigent
- 17. September: Chuck Grassley, republikanischer Senator
- 18. September: Scotty Bowman, ehemaliger Eishockeytrainer
- 21. September: Lona Rietschel, deutsche Comiczeichnerin
- 22. September: Jesco von Puttkamer (NASA), deutscher Wissenschaftler und Buchautor
- 23. September: Lina Medina, gebar im Alter von fünf Jahren ihren ersten Sohn
- 25. September: Maxl Graf, deutscher Schauspieler und Sänger der volkstümlichen Musik († 1996)
- 25. September: Ian Tyson, kanadischer Country- und Folk-Sänger
- 25. September: Hubie Brown, US-amerikanischer Basketballtrainer
- 28. September: Robert Schul, US-amerikanischer Leichtathlet
- 3. Oktober: Neale Fraser, ehemaliger australischer Tennisspieler
- 6. Oktober: Louis Begley, US-amerikanischer Schriftsteller
- 9. Oktober: Peter Mansfield, britischer Physiker und Nobelpreisträger
- 12. Oktober: Klaus Frühauf, deutscher Sci-Fi-Autoren
- 12. Oktober: Guido Molinari, kanadischer Maler und Grafiker († 2004)
- 13. Oktober: Thomas Henry Bingham, Lord Chief Justice of England and Wales (1996–2000)
- 14. Oktober: Wilfried Dietrich, deutscher Ringer († 1992)
- 15. Oktober: Harry Ott, Botschafter der DDR, Vertreter bei der UN und stellvertretender Außenminister
- 17. Oktober: William Alison Anders, ein US-amerikanischer Luftwaffenoffizier und Astronaut
- 17. Oktober: Jerry H. Bilik, US-amerikanischer Komponist und Professor
- 17. Oktober: Sœur Sourire, Zeichenlehrering, Ordensschwester und Chansonnière († 1985)
- 19. Oktober: Geraldo Majella Agnelo, Erzbischof von San Salvador da Bahia und Kardinal
- 21. Oktober: Francisco Gento, ehemaliger spanischer Fußballspieler
- 24. Oktober: Rainer Stadelmann, deutscher Ägyptologe
- 25. Oktober: Eberhard Esche, deutscher Schauspieler
- 25. Oktober: Wiktor Arsenjewitsch Kapitonow, russischer Radsportler († 2005)
- 27. Oktober: Floyd Cramer, Pianist und Komponist, Vertreter der Country-Musik († 1997)
- 28. Oktober: Garrincha, brasilianischer Fußballer († 1983)
- 30. Oktober: Johanna von Koczian, deutsche Schauspielerin
- 1. November: Huub Oosterhuis, niederländischer Theologe und Dichter
- 1. November: Helmut Moritz, österreichischer Geodät
- 3. November: John Barry, britischer Komponist
- 3. November: Amartya Sen, Nobelpreisträger für Wirtschaftswissenschaften 1998
- 3. November: Mildred Singleton, US-amerikanische Leichtathletin und Basketballspielerin († 2004)
- 3. November: Michael Dukakis, US-amerikanischer Politiker, Gouverneur von Massachusetts
- 4. November: Chukwuemeka Odumegwu, nigerianischer Offizier und Politiker
- 7. November: Vladimir Volkoff, französischer Schriftsteller († 2005)
- 8. November: Lothar Fischer, deutscher Bildhauer († 2004)
- 9. November: Lucian Pintilie, rumänischer Regisseur, Schauspieler und Drehbuchautor
- 11. November: Elem Germanowitsch Klimow, russischer Filmregisseur († 2003)
- 12. November: Bruno Sacco, Konstrukteur und Designer („Stilist“) bei Mercedes-Benz
- 13. November: Karl-Otto Alberty, deutscher Schauspieler
- 13. November: Peter Härtling, deutscher Schriftsteller
- 14. November: Fred Haise, US-amerikanischer Astronaut
- 19. November: Larry King, Journalist, Talk Show Ikone
- 20. November: Hermann Freiherr von Richthofen, deutscher Diplomat
- 20. November: Per Wästberg, schwedischer Schriftsteller
- 22. November: Klaus Dörner,
- 23. November: Gerhard Roth (Politiker), deutscher Politiker
- 23. November: Krzysztof Penderecki, Führenden Komponisten der polnischen Avantgarde
- 23. November: Kurt Falk, Zeitungsherausgeber († 2005)
- 25. November: Roland Wabra, deutscher Fußballspieler († 1994)
- 25. November: Jürgen Kromphardt, deutscher Wirtschaftsweiser
- 27. November: Klaus Höpcke, deutscher Politiker
- 29. November: Horst Assmy, deutscher Fußballspieler († 1972)
- 29. November: John Mayall, Vater des englischen Blues-Revival Anfang des 1960er Jahre
- 1. Dezember: Horst Eylmann, deutscher Politiker
- 1. Dezember: James Wolfensohn, Neunter Präsident der Weltbank
- 2. Dezember: Gotthold Hasenhüttl, Priester, Kirchenkritiker
- 2. Dezember: Michael Larrabee, US-amerikanischer Leichtathlet und Olympiasieger († 2003)
- 3. Dezember: Paul Josef Crutzen, niederländischer Meteorologe, Nobelpreisträger
- 4. Dezember: Horst Buchholz, deutscher Scha
England
England ist das größte und am dichtesten besiedelte Gebiet des Vereinigten Königreichs Großbritannien und Nordirland.
Fälschlicherweise wird England oft als Synonym für den Staat des Vereinigten Königreichs oder die Insel Großbritannien gebraucht.
Geografie
England umfasst die südlichste Hälfte der Insel Großbritannien, grenzt im Norden an Schottland und im Westen an Wales und die Irische See. Im Osten grenzt England an die Nordsee, im Süden liegt England am Ärmelkanal.
Politik
Die Regierung des Königreichs hat, ebenso die königliche Familie, ihren Sitz in der englischen Hauptstadt London. England hat - im Gegensatz zu Schottland, Wales oder Nordirland - kein Landesparlament oder eine Landesregierung. Deren Aufgaben werden vom Parlament und der Regierung des Vereinigten Königreiches wahrgenommen. Dabei ist es heute üblich, dass sich bei Abstimmungen im Parlament, die nur England betreffen, die Abgeordneten der anderen Landesteile ihrer Stimme enthalten. Jedoch ist in Planung, England in verschiedene administrative Regionen mit eigener Verwaltung aufzuteilen (Devolution).
Siehe auch: Liste der britischen Premierminister.
Heraldik
Liste der britischen Premierminister
Die englische Flagge, bekannt als St. Georgs-Kreuz, ist ein rotes Kreuz auf einem weißen Hintergrund.
Weitere heraldische Symbole sind die Tudor-Rose und die Drei Löwen.
> Konstitutionelle Demokratie
Geschichte Sport Verwaltungsgliederung
Die 39 historischen Grafschaften (engl. Counties)
Diese 39 historischen Grafschaften bestehen seit dem hohen Mittelalter. In ihrer Funktion als Verwaltungsbezirke sind sie seit Mitte des 20. Jahrhunderts mehrmals neu gegliedert worden, jedoch bestehen die historischen Grafschaften im Bewusstsein der Bevölkerung weithin fort. Größere Städte galten als Teil der Grafschaften, wurden jedoch als Boroughs eigenständig verwaltet.
- Siehe Traditionelle Grafschaften Englands
Die gegenwärtige Verwaltungsgliederung
Traditionelle Grafschaften Englands
Traditionelle Grafschaften Englands
Im Laufe des 20. Jahrhunderts wurde die Verwaltungsgliederung teilweise den neu entstandenen Ballungsgebieten angepasst. Dadurch veränderten sich auch die Grenzen der oben genannten 39 (historischen) Grafschaften (Counties). So wurde z.B. 1965 die Verwaltungseinheit Greater London eingerichtet. 1974 entstanden 6 Metropolitan Counties und die so genannten Non-Metropolitain Counties, darunter auch einige kleinere neue Grafschaften wie Avon, Humberside und Cleveland, die jedoch in den 1990er Jahren zum Teil wieder aufgelöst wurden (so auch Rutland oder Westmorland). Die Counties untergliedern sich in Bezirke (Metropolitain Districts bzw. Districts), die aufgrund ihrer Aufgabenstellung etwa den Stadtverwaltungen Deutschlands entsprechen. Diese Distrikte bestehen meist aus einer Vielzahl von Städten und kleineren Siedlungen, die jedoch keine eigene Verwaltung haben. Man spricht von einer "zweistufigen Verwaltung" (1. Stufe Grafschaften; 2. Stufe Districs)
1986 wurden die Grafschaftsräte bzw. -verwaltungen der Metropolitain Counties aufgelöst. Ihre Aufgaben wurden an die untergliederten Metropolitain Districts delegiert, so dass diese alle Aufgaben der Grafschaften und der Districs erledigen ("einstufige Verwaltung"). In ihrer Funktion können die Metropolitain Districts seither als "Unitary Authorities" bezeichnet werden. Dennoch wurde die Bezeichnungen der 6 Metropolitain Counties beibehalten und ist seither aber nur noch für die Beschreibung der geografischen Lage bzw. für statistische Zwecke von Bedeutung.
Zahlreiche Non-Metropoltain Distrikts wurden Mitte der 1990er Jahre als Unitary Authorities aus den Grafschaften ausgegliedert. Sie erledigen seither die Verwaltungseinheiten der Grafschaften mit und sind somit den Metropolitain Districts vergleichbar.
Die Grafschaften und Unitary Authorities Englands sind heute zu 9 Regionen zusammen gefasst. Zur Untergliederung der Regionen und Grafschaften siehe Verwaltungsgliederung Englands und Verwaltungsgrafschaften Englands.
Großstädte
Verwaltungsgrafschaften Englands
In der englischen Sprache macht man einen Unterschied zwischen den Begriffen City und Town, was, ins Deutsche übersetzt, beides "Stadt" bedeutet.
Das Recht, als "City" bezeichnet zu werden, besiegelt eine königliche Ernennungsurkunde, die so genannte Royal Charter. Meist orientierte man sich dabei daran, ob die betreffende
Ansiedlung eine Kathedrale besitzt. Während beispielsweise das kleine Hereford mit nicht einmal 60.000 Einwohnern ei | | |