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Juan De La Cierva

Juan de la Cierva

Juan de la Cierva (
- 21. September 1895 in Murcia Spanien - † 19. Dezember 1936 in der Nähe von London bei einem Flugunfall) war ein Erfinder.
- 1918 Bau seines ersten Fluggeräts (Dreimotorig)
- 1920 Erste Ideen zum Bau des Autogiro und Beginn des Projekts
- 9. Januar 1923, Durchführung des ersten Flugversuches
- 1925 Auswanderung nach England und Gründung der Cierva Autogiro Company of Great Britain Seine ersten Fluggeräte C.1, C.2 und C.3 erwiesen sich als instabil. Das Fluggerät C.4 wurde das erste fliegende Exemplar eines Autogiro. Mit seinem Fluggerät C.8L Mk. II überquerte er am 18. September 1928 den Ärmelkanal. Etliche seiner Projekte führte Cierva gemeinsam mit dem britischen Flugzeughersteller Avro durch. Seine Forschungen haben maßgeblich zur Entwicklung des Helikopters beigetragen, der den Autogiro ab dem 2. Weltkrieg ersetzte. Cierva, Juan de la Cierva, Juan de la Cierva, Juan de la Cierva, Juan de la Cierva, Juan de la

21. September

Der 21. September ist der 264. Tag des Gregorianischen Kalenders (der 265. in Schaltjahren). Zum Jahresende verbleiben 101 Tage.

Ereignisse

Politik


- 454 - Der herrenberger Kaiser Valentinian III. ermordet seinen Feldherren Aëtius.
- 1520 - Süleyman I. der Prächtige wird Sultan und Kalif von Konstantinopel.
- 1676 - Benedetto Odescalchi wird Papst Innozenz XI..
- 1745 - Jakobitische Rebellen unter der Führung von Charles Edward Stuart schlagen in der Schlacht bei Prestonpans britische Regierungstruppen unter General Sir John Cope vernichtend und gewinnen damit zeitweilig die Herrschaft über ganz Schottland. John Cope]
- 1793 - Beginn der Terrorherrschaft des Wohlfahrtsausschusses unter Maximilien de Robespierre während der Französischen Revolution
- 1898 - Im Kaiserreich China stürzt die Kaisermutter Tz`u Hsi ihren Sohn Te Tsun und beendet dessen Reformkurs ("Reform der 100 Tage").
- 1916 - SPD in der Krise: der Parteivorsitzende Friedrich Ebert berichtet auf der Reichskonferenz von einem Schrumpfen der Mitgliederzahl um 64%.
- 1931 - Großbritannien verlässt den Goldstandard, das Pfund Sterling wird freie Währung.
- 1949 - Die Alliierte Hohe Kommission nimmt ihre Arbeit auf.
- 1949 - Aufhebung der Zensur und Reglementierung der Presse durch die Besatzungsmächte.
- 1949 - Das Inkrafttreten des Besatzungsstatus gibt der Bundesrepublik Deutschland die vollständige Verfügung über die Judikative, Legislative und Exekutive zurück.
- 1956 - Der Magistrat der Stadt Berlin beschließt, das Brandenburger Tor wieder aufzubauen.
- 1964 - Malta erlangt seine Unabhängigkeit von Großbritannien.
- 1965 - Singapur, die Malediven und Gambia werden Mitglieder der Vereinten Nationen.
- 1965 - Niederlande. Im Parlament von Den Haag kündigt Königin Juliana die Hochzeit der Thronfolgerin, Prinzessin Beatrix mit dem ehemaligen Bonner Diplomaten Claus von Amsberg an.
- 1971 - Katar, Bhutan und Bahrain werden Mitglieder bei den Vereinten Nationen.
- 1972 - Der Deutsche Bundestag billigt die Rentenreform (Einführung der flexiblen Altersgrenze).
- 1976 - Seychellen werden Mitglied bei den Vereinten Nationen.
- 1979 - Sturz von Kaiser Bokassa I. durch David Dacko und Proklamation der Zentralafrikanischen Republik.
- 1981 - Belize (bis 1973 Britisch-Honduras) wird unabhängig.
- 1991 - Armenien erhält seine Unabhängigkeit.
- 1991 - Bürgerrechtler der ehemaligen DDR gründen die parteiliche Organisation "Bündnis 90".
- 1993 - Der russische Staatspräsident Boris Jelzin entmachtet das Parlament durch Auflösung beider Kammern der Volksvertretung.
- 1997 - Parlamentswahlen in Polen: das neugegründete Wahlbündnis AWS (Akcja Wyborcza "Solidarność") von Marian Krzaklewski siegt.
- 2001 - Arnold Rüütel wird Staatspräsident in Estland.

Kultur

Estland
- 1457 - Gründung der Universität Freiburg.
- 1820 - Alexander Sergejewitsch Puschkin wird nach Chişinău verbannt.
- 1893 - Uraufführung von Gerhart Hauptmanns sozialkritischer Komödie "Der Biberpelz" in Berlin.
- 1929 - Uraufführung der Oper Engelbrekt von Natanael Berg am Kungliga Teatern in Stockholm.
- 1945 - Die erste Modenschau der Nachkriegszeit findet in Paris statt.
- 2004 - Eröffnung des National Museum of the American Indian in Washington D.C..

Technik


- 1799 - Die erste Gasheizung wird von dem französischen Erfinder Philippe Lebon zum Patent angemeldet.
- 1903 - Dr. August Oetker lässt sich das Verfahren zur Herstellung von Backpulver patentieren.

Wissenschaft


- 1925 - Skelett eines Frühmenschen in Ehringsdorf bei Weimar gefunden, siehe: Ehringsdorfer Urmensch
- 2003 - Die Mission der amerikanischen Raumsonde Galileo endet durch einen kontrollierten Absturz in den Jupiter.

Diverses


- 1847 - Auf der Insel Mauritius, einer britischen Kronkolonie, werden zwei Briefmarken ausgegeben, die Rote und Blaue Mauritius.

Katastrophen


- 1869 - Die Dresdner Semper-Oper wird bei einem verheerenden Brand vernichtet.
- 1921 - Ammoniumnitrat-Explosion in der IG-Farben-Fabrik (heutige BASF) in Ludwigshafen-Oppau (Deutsches Reich). 500 Tote, 2000 Gebäude zerstört.
- 1938 - Ein großer Hurrikan trifft von Nordost Long Island(bei NY), 600 Todesopfer.
- 1957 - Untergang des deutschen Segelschulschiffs Pamir in einem Orkan südwestlich der Azoren: 80 der 86 Besatzungsmitglieder kommen ums Leben.
- 1993 - Beim Anflug auf Sochumi in Georgien wurde eine Tupolew Tu-134 der Transair Georgia von abchasischen Separatisten abgeschossen. Alle 27 Insassen starben.
- 1995 - Moron, Mongolei. Eine Antonow An-24 der MIAT aus Ulan-Bator sank zu früh und prallte gegen einen Berg. Von 43 Insassen überlebte nur einer.
- 1999 - Taiwan wird von einem schweren Erdbeben erschüttert. Etwa 2200 Menschen kommen ums Leben.
- 2001 - Bei einem schweren Chemieunfall, der Explosion in Toulouse kam es in der französischen Stadt zu erheblichen Sachschaden. 31 Menschen starben.

Sport


- Ereignisse aus dem Bereich der Formel 1 siehe dort.
- Einträge von Leichtathletik-Weltrekorden s. u. der jeweiligen Disziplin unter Leichtathletik.
- 1955 - Der Schwergewichtsboxer Rocky Marciano verteidigt zum sechsten (und letzten) Mal seinen Weltmeistertitel gegen seinen US-amerikanischen Landsmann Archie Moore.
- 1980 - Gérard d'Aboville erreicht nach 72 Tagen den Hafen Brest und wird damit der erste Mensch, der alleine im Ruderboot den Atlantik überquert hat.
- 1985 - Michael Spinks gewinnt seinen Boxkampf und damit die Weltmeisterschaft im Schwergewicht gegen Larry Holmes, für Holmes war es die erste Niederlage nach 48 Siegen.

Geboren

Larry Holmes (1452-1498)]]
- 1371 - Friedrich I., Kurfürst von Brandenburg
- 1415 - Friedrich III., Kaiser des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation
- 1452 - Girolamo Savonarola, italienischer Theologe und Politiker
- 1645 - Louis Joliet, französischer Entdecker und Kartograf (entdeckte zusammen mit Jacques Marquette den Mississippi)
- 1779 - Hermann Wedel-Jarlsberg, norwegischer Politiker
- 1787Karl Immanuel Nitzsch, Theologe
- 1791 - Théodore Géricault, französischer Künstler
- 1792 - Johann Peter Eckermann, deutscher Dichter und enger Vertrauter Goethes
- 1801 - Moritz Hermann von Jacobi, deutscher Physiker und Ingenieur
- 1842 - Abdülhamid II., Sultan des Osmanischen Reiches
- 1845 - Ernst August, Kronprinz von Hannover, der letzte Kronprinz des Königreichs Hannover
- 1850 - Hans Sitt, deutscher Komponist
- 1853 - Heike Kamerlingh Onnes, niederländischer Physiker Heike Kamerlingh Onnes
- 1866 - Herbert George Wells, britischer Schriftsteller (Der Krieg der Welten und Die Zeitmaschine)
- 1874 - Gustav Holst, britischer Komponist
- 1874 - Karl Jarres, DVP-Politiker in der Weimarer Republik, Reichsvizekanzler (1923-1925)
- 1885 - Elisabeth Müller, schweizerische Jugendschriftstellerin
- 1899 - Juliusz Schauder, polnischer Mathematiker
- 1904 - Hans Hartung, deutscher Künstler
- 1904 - Franz Stock, katholischer Priester
- 1905 - Marguerite Roberts, US-amerikanische Drehbuchautorin
- 1906 - Aristoteles Onassis, griechischer Unternehmer
- 1908 - George Simpson, US-amerikanischer Leichtathlet und Olympiateilnehmer
- 1909 - Kwame Nkrumah, ghanesischer Politiker, Regierungschef und Staatspräsident
- 1912 - Chuck Jones, US-amerikanischer Cartoonist und Zeichentrickfilm-Regisseur (Ehren-Oscar für sein Lebenswerk 1996)
- 1920 - Vico Torriani, schweizerischer Sänger, Schauspieler und TV-Moderator
- 1921 - Hermann Buhl, österreichischer Bergsteiger
- 1925 - Victor Kirst, deutscher Politiker (FDP)
- 1926 - Donald A. Glaser, amerikanischer Physiker und Neurobiologe (Nobelpreis 1960)
- 1931 - Larry Hagman, US-amerikanischer Schauspieler
- 1932 - Reinhold Schreiner, deutscher Arbeitsdirektor
- 1934 - Leonard Cohen, kanadischer Sänger
- 1935 - Sigrid Valdis, US-amerikanische Schauspielerin
- 1936 - Jean Pütz, deutscher Journalist
- 1940 - Dickey Lee, US-amerikanischer Sänger
- 1943 - Ilse Falk, deutsche Politikerin (CDU)
- 1943 - Klaus Kordon, deutscher Schriftsteller
- 1943 - Kevin Murphy, US-amerikanischer Musiker
- 1944 - Dicky Tarrach, deutscher Musiker
- 1946 - Moritz Leuenberger, Schweizer Politiker (SPS), Bundesrat seit 1995
- 1947 - Don Felder, US-amerikanischer Musiker und Songschreiber (Eagles)
- 1947 - Stephen King, US-amerikanischer Schriftsteller
- 1947 - Jacques-Èdouard Alexis, haitianischer Politiker und Regierungschef
- 1947 - Anke Spoorendonk, Politikerin der dänischen Minderheit in Schleswig-Holstein
- 1950 - Bill Murray, US-amerikanischer Schauspieler
- 1951 - Aslan Alijewitsch Mashadow, Staatspräsident von Tschetschenien
- 1953 - Betty Wright, US-amerikanische Sängerin
- 1953 - Reinhard Marx, katholischer Bischof von Trier seit 2001
- 1954 - Phil Taylor, britischer Musiker
- 1955 - Mika Kaurismäki, finnischer Regisseur
- 1955 - Andreas Trautvetter, deutscher CDU-Politiker, Minister in Thüringen
- 1955 - Andrei Wladimirowitsch Gawrilow, russischer Pianist
- 1965 - Frédéric Beigbeder, französischer Schriftsteller
- 1966 - Kiefer Sutherland, kanadischer Schauspieler
- 1967 - Faith Hill, US-amerikanische Country-Sängerin
- 1967 - Vera Int-Veen, deutsche Moderatorin
- 1972 - David Silveria, US-amerikanischer Musiker, Schlagzeuger der Band Korn
- 1974 - Henning Fritz, deutscher Handballspieler
- 1974 - Daniel Bogusz, polnischer Fußballspieler

Gestorben


- 19 v. Chr. - Vergil (Publius Vergilius Maro), römischer Dichter
- 687 - Konon (Papst), Papst von 686 bis 687
- 985 - Warin, Erzbischof von Köln
- 1109 - Svatopluk II., böhmischer Herzog
- 1317 - Viola Alžběta Těšínská, Königin in Böhmen
- 1327 - Eduard II., 1307 bis 1327 König von England
- 1384 - Ludwig I. (Anjou), nicht anerkannter König von Neapel Ludwig I. (Anjou)
- 1558 - Karl V. (HRR), König von Spanien und Kaiser des Heiligen Römischen Reichs
- 1576 - Gerolamo Cardano, italienischer Arzt und Mathematiker
- 1586 - Antoine Perrenot de Granvelle, Kardinal und Minister
- 1637 - Carlo I. Gonzaga, Herzog von Nevers und Rethel
- 1643 - Huang Tai Ji, Kaiser von China
- 1792 - Philipp von Westphalen, Vertrauter des Herzogs Ferdinand von Braunschweig
- 1812 - Emanuel Schikaneder, Schauspieler, Regisseur und Theaterdirektor
- 1832 - Walter Scott, schottischer Schriftsteller
- 1850 - Friedrich Robert Fählmann, deutsch-estnischer Philologe Friedrich Robert Fählmann
- 1860 - Arthur Schopenhauer, deutscher Philosoph
- 1866 - Karl Ludwig Hencke, deutscher Amateurastronom
- 1883 - Conrad Bursian, deutscher Philologe und Archäologe
- 1904 - Chief Joseph, Häuptling der Nez Percé-Indianer
- 1905 - Rudolf Baumbach, deutscher Dichter
- 1921 - Eugen Dühring, deutscher Nationalökonom, Sozialist und Philosoph
- 1930 - Hans Bußmeyer, deutscher Komponist
- 1936 - Antoine Meillet, französischer Sprachwissenschafter
- 1939 - Georg Witkowski, deutscher Literaturhistoriker
- 1950 - Anton Kippenberg, deutscher Verleger
- 1956 - Karl Caspar, deutscher Maler
- 1957 - Bertha Krupp von Bohlen und Halbach, Besitzerin des Krupp-Konzerns
- 1957 - Haakon VII., König von Norwegen
- 1958 - Peter Whitehead, englischer Formel 1- und Sportwagen-Rennfahrer
- 1962 - Marie Bonaparte, französische Psychoanalytikerin
- 1964 - Bo Carter, US-amerikanischer Blues-Musiker
- 1964 - Otto Grotewohl, deutscher Politiker und Ministerpräsident der DDR
- 1967 - Johannes Hoffmann (CVP), deutscher Politiker
- 1971 - Bernardo Alberto Houssay, argentinischer Physiologe und Nobelpreisträger
- 1972 - Henry de Montherlant, französischer Schriftsteller
- 1974 - Jacqueline Susann, US-amerikanische Schriftstellerin
- 1974 - Walter Brennan, US-amerikanischer Schauspieler
- 1978 - Peter Vogel, deutscher Schauspieler
- 1979 - Sámal Joensen-Mikines, färöischer Maler
- 1980 - Waldir Azevedo, brasilianischer Komponist und Cavaquinhospieler
- 1982 - Herbert Hisel, deutscher Humorist
- 1987 - Jaco Pastorius, US-amerikanischer Jazzmusiker und Komponist
- 1988 - Henry Koster, deutscher Filmregisseur
- 1996 - Claus Holm, deutscher Schauspieler
- 1996 - Erika Cremer, deutsche Professorin der Physik
- 1998 - Florence Griffith Joyner, US-amerikanische Leichtathletin und Olympiasiegerin
- 2002 - Michael Croissant, deutscher Bildhauer
- 2002 - Peter Kowald, deutscher Jazzmusiker
- 2003 - Erich Hallhuber, deutscher Schauspieler
- 2005 - Ramón Martín Huerta, mexikanischer Politiker

Feier- und Gedenktage


- Namenstage: Debora (Deborah (Prophetin)), Jonas (Jona (Prophet)), Matthäus (Matthäus (Evangelist)), Matthieu
- Nationalfeiertag in Armenien (Unabhängigkeitstag von 1991)
- Nationalfeiertag in Malta
- Nationalfeiertag in Belize (Unabhängigkeitstag von 1981)
- Weltfriedenstag (früher Eröffnungstag der Jahrestagung der Generalversammlung der Vereinten Nationen)
- Welt-Alzheimertag der Weltgesundheitsorganisation (Alzheimersche Krankheit)

Siehe auch


- 20. September - 22. September
- 21. August - 21. Oktober
- Historische Jahrestage - Zeitskala
- Wikipedia:Glaskugel - Wikipedia:Formatvorlage Tag 0921 ja:9月21日 ko:9월 21일 simple:September 21 th:21 กันยายน

1895

Ereignisse


- Der Chinesisch-Japanische Krieg endet
- Die erste öffentliche Filmvorführung findet in Paris am 28. Dezember durch die Brüder Lumière statt
- Madagaskar wird nach Eroberung französisches Protektorat
- Italien annektiert Abessinien
- Einweihung des Kaiser-Wilhelm-Kanals durch Kaiser Wilhelm II. (heute Nordostseekanal)

Wissenschaft und Technik


- 18. März: Die erste Linie der Welt mit einem benzinbetrieben Omnibus (5 PS), eingesetzt durch die Netphener Omnibusgesellschaft, gebaut von Carl Benz, nimmt zwischen Deuz und Siegen ihren Betrieb auf
- der französische Biologe Louis Pasteur erfindet die nach ihm benannte Pasteurisierung
- der deutsche Physiker Wilhelm Conrad Röntgen entdeckt die nach ihm benannten Röntgenstrahlen
- G. Johnstone Stoney führt die Bezeichnung „Elektron“ für Kanalstrahlen ein (in Philosophical Magazine 40 (1895), 372)

Katastrophen


- 27. April: Die Staumauer von Bouzey (Frankreich) versagt. Die Katastrophe hat zwischen 86 und 200 Todesopfer zur Folge
- 22. Oktober: Eisenbahnunfall im Gare Montparnasse

Kultur


- 15. Januar: Uraufführung der Petersburger Schwanensee-Inszenierung des Kaiserlichen russischen Balletts
- 16. Februar: Uraufführung der Oper Guglielmo Ratcliff (William Ratcliff) von Pietro Mascagni am Teatro alla Scala di Milano in Mailand
- 25. März: Uraufführung der Oper Silvano von Pietro Mascagni am Teatro alla Scala di Milano in Mailand
- 1. April: Uraufführung der komischen Oper La Vivandière von Benjamin Godard an der Opéra-Comique in Paris
- 4. Mai: Uraufführung des musikalischen Schauspiels Der Evangelimann von Wilhelm Kienzl in Berlin
- erste Biennale di Venezia

Geboren


- 1. Januar: Gustav Schickedanz, deutscher Fabrikant und Unternehmer († 1977)
- 1. Januar: J. Edgar Hoover, Direktor des Federal Bureau of Investigation (FBI) († 1972)
- 2. Januar: Folke Bernadotte, Vizepräsident des schwedischen Roten Kreuzes († 1948)
- 4. Januar: Leroy Grumman, amerikanischer Konstrukteur und Flugzeugbauer († 1982)
- 7. Januar: Clara Haskil, rumänische Pianistin († 1960)
- 7. Januar: Melchior Vischer, Schriftsteller († 1905)
- 8. Januar: Béla Zsolt, ungarischer Schriftsteller und Journalist († 1949)
- 10. Januar: Rudolf Kohl, deutscher Politiker († 1964)
- 11. Januar: Laurens Hammond, US-amerikanischer Erfinder der Hammondorgel († 1973)
- 13. Januar: Abraham Binder, US-amerikanischer Komponist († 1966)
- 14. Januar: Rüdiger Schleicher, Widerstandskämpfer gegen den Nationalsozialismus († 1945)
- 15. Januar: Artturi Ilmari Virtanen, finnischer Biochemiker und Nobelpreisträger († 1973)
- 17. Januar: Hugo Karpf, deutscher Politiker († 1994)
- 21. Januar: Cristóbal Balenciaga, spanischer Modedesigner der Haute Couture († 1972)
- 24. Januar: Eugen Roth, deutscher Lyriker und populärer Dichter († 1976)
- 24. Januar: Albin Zollinger, Schweizer Schriftsteller († 1936)
- 25. Januar: Paolo Marella, Kardinal der römisch-katholischen Kirche († 1984)
- 27. Januar: Harry Ruby, US-amerikanischer Drehbuchautor, Komponist und Texter († 1974)
- 30. Januar: Wilhelm Gustloff, Landesgruppenleiter der NSDAP-Auslandsorganisation in der Schweiz († 1936)
- 1. Februar: John Ford, US-amerikanischer Filmregisseur († 1973)
- 2. Februar: Alexander Alexandrowitsch Mikulin, Sowjetischer Triebwerkskonstrukteur († 1985)
- 4. Februar: Karl Diedrichsen, deutscher Politiker und MdB († 1959)
- 6. Februar: Babe Ruth, deutschstämmiger US-amerikanischer Baseballspieler († 1948)
- 6. Februar: Franz Radziwill, deutscher Maler († 1983)
- 6. Februar: Sepp Allgeier, Kameramann und Fotograf († 1968)
- 9. Februar: Hermann Brill, deutscher Politiker, NS-Widerstandskämpfer († 1959)
- 9. Februar: Max Valier, Südtiroler Schriftsteller, Astronom und Raketenbau-Pionier († 1930)
- 10. Februar: Hans Gustav Röhr, deutscher Automobilpionier († 1937)
- 14. Februar: Max Horkheimer, deutscher Philosoph und Soziologe († 1973)
- 16. Februar: Franz Böhm, deutscher Jurist und Ökonom († 1977)
- 18. Februar: Hermann Florstedt, SS-Standartenführer und Lagerkommandant des KZ Majdanek
- 18. Februar: Reinhold Bicher, deutscher Maler und Grafiker († 1975)
- 20. Februar: Karl Pinnow, NS-Widerstandskämpfer († 1944)
- 21. Februar: Erich Knauf, deutscher Journalist, Schriftsteller und Liedtexter († 1944)
- 21. Februar: Henrik Dam, amerikanischer Pathologe († 1976)
- 24. Februar: Wsewolod Wjatscheslawowitsch Iwanow, russischer Schriftsteller († 1963)
- 28. Februar: Marcel Pagnol, französischer Schriftsteller, Dramaturg und Regisseur († 1974)
- 3. März: Matthew Ridgway, US-amerikanischer General († 1905)
- 3. März: Ragnar Anton Kittil Frisch, norwegischer Ökonom († 1973)
- 6. März: Anneliese Umlauf-Lamatsch, österreichische Schriftstellerin († 1962)
- 9. März: Adolf Scheibe, Entwickler der Quarzuhr in Deutschland († 1958)
- 9. März: Isobel Baillie, schottische Sopranistin († 1983)
- 10. März: Fritz Koelle, deutscher Bildhauer († 1953)
- 13. März: Vardis Fisher, US-amerikanischer Schriftsteller
- 15. März: Albert Finck, deutscher Politiker († 1956)
- 18. März: Walter Rheiner, deutscher Dichter und Schriftsteller († 1925)
- 19. März: Ernst August Farke, deutscher Politiker († 1975)
- 20. März: Albert Hensel, Widerstandskämpfer († 1942)
- 21. März: Joseph Panholzer, deutscher Politiker († 1973)
- 29. März: Ernst Jünger, deutscher Schriftsteller und Publizist († 1998)
- 30. März: Jean Giono, französischer Schriftsteller und Erzähler († 1970)
- 30. März: Josef Bürckel, Gauleiter des Gaus Saarpfalz († 1944)
- 31. März: John Jay McCloy, US-amerikanischer Hoher Kommissar in Deutschland († 1989)
- 31. März: Otto Griebel, deutscher Maler der Neuen Sachlichkeit († 1972)
- 2. April: Georg Baur, deutscher Politiker († 1975)
- 3. April - Mario Castelnuovo-Tedesco, italienischer Komponist († 1968)
- 3. April: Arthur William Fadden, australischer Premierminister † 1973)
- 4. April: Bruno Beye, deutscher Maler und Graphiker († 1976)
- 9. April: Michel Simon, französischer Schauspieler († 1975)
- 9. April: Rudolf Kattnigg, österreichischer Komponist, Pianist und Dirigent († 1955)
- 19. April: Anton Pieck, niederländischer Maler, Zeichner und Grafiker († 1987)
- 20. April: Henry de Montherlant, französischer Schriftsteller († 1972)
- 23. April: Ngaio Marsh, neuseeländische Krimi-Schriftstellerin († 1982)
- 25. April: Stanley Rous, sechster Präsident des Weltfußballverbandes FIFA († 1986)
- 2. Mai: Alfred Kurella, deutscher Schriftsteller und Kulturfunktionär der SED in der DDR († 1975)
- 2. Mai: Wilm Hosenfeld, Wehrmachtsoffizier im Zweiten Weltkrieg († 1952)
- 8. Mai: Georg Muche, Maler, Graphiker, Bauhausstil († 1987)
- 8. Mai: James Howard Kindelberger, US-amerikanischer Manager in der Flugzeugindustrie († 1962)
- 12. Mai: Jiddu Krishnamurti, Philosoph († 1986)
- 12. Mai: William Francis Giauque, US-amerikanischer Chemiker († 1982)
- 15. Mai: Prescott Bush, Senator von Connecticut († 1972)
- 17. Mai: Georg Wulf, deutscher Flugpionier und Flugzeugbauer († 1927)
- 18. Mai: Augusto César Sandino, Guerillaführer gegen die US-Besatzung in Nicaragua († 1934)
- 18. Mai: Kurt Löwenstein, Politiker († 1939)
- 19. Mai: Albert Hay Malotte, US-amerikanischer Musiker, Komponist († 1964)
- 23. Mai: Cäsar von Arx, Schweizer Dramatiker († 1949)
- 24. Mai: Marcel Janco, rumänischer Künstler und Schriftsteller († 1984)
- 27. Mai: Paul Bausch, deutscher Politiker († 1981)
- 1. Juni: Tadeusz Komorowski, Oberbefehlshaber der Polnischen Heimatarmee (Armia Krajowa) († 1966)
- 2. Juni: Tibor Radó, ungarischer Mathematiker († 1965)
- 4. Juni: Alfred Comte, Schweizer Flugpionier und Flugzeugbauer († 1965)
- 4. Juni: Graf Dino Grandi, italienischer Politiker († 1988)
- 5. Juni: George Grant Blaisdell, US-amerikanischer Erfinder und Ingenieur († 1978)
- 9. Juni: Kurt Zeitzler, Generalstabschef des Heeres während des 2. Weltkrieges († 1963)
- 10. Juni: Immanuel Velikovsky, war Arzt, Psychoanalytiker und Autor († 1979)
- 11. Juni: Nikolai Alexandrowitsch Bulganin, Sowjetischer Staatsmann († 1975)
- 15. Juni: Hans-Georg von Friedeburg, deutscher Admiral († 1945)
- 15. Juni: Paul Giesler, deutscher Politiker; Bayerischer Ministerpräsident († 1945)
- 24. Juni: Jack Dempsey, US-amerikanischer Boxer († 1983)
- 28. Juni: Kazimierz Sikorski, polnischer Komponist († 1986)
- 2. Juli: Hans Beimler, kommunistischer Reichstagsabgeordneter und politischer Kommissar († 1936)
- 4. Juli: Massimo Campigli, italienischer Maler († 1971)
- 7. Juli: Otto Ziegler, deutscher Politiker († 1956)
- 7. Juli: William Borm, liberaler Politiker und Stasi-Agent († 1987)
- 8. Juli: Hubert Materlik, NS-Widerstandskämpfer und KPD-Politiker († 1944)
- 8. Juli: Igor Jewgenjewitsch Tamm, russischer Physiker († 1971)
- 10. Juli: Carl Orff, deutscher Komponist († 1982)
- 10. Juli: Nahum Goldmann, Gründer und Präsident des Jüdischen Weltkongresses († 1982)
- 12. Juli: Buckminster Fuller, US-amerikanischer Architekt und Schriftsteller († 1983)
- 12. Juli: Oscar Hammerstein, US-amerikanischer Produzent und Musicalautor († 1960)
- 12. Juli: Richard Buckminster Fuller, US-amerikanischer Architekt, Designer und Schriftsteller († 1983)
- 20. Juli: László Moholy-Nagy, Künstler des Bauhaus († 1946)
- 22. Juli: Hans Rosbaud, österreichischer Dirigent († 1962)
- 22. Juli: Pawel Ossipowitsch Suchoi, russischer Flugzeugkonstrukteur († 1975)
- 24. Juli: Robert von Ranke-Graves, britischer Schriftsteller und Dichter († 1985)
- 25. Juli: Anna Klöcker, deutsche Politikerin und MdL († 1977)
- 26. Juli: Alfred Wickenburg, österreichischer Maler und Grafiker († 1978)
- 27. Juli: Walter Scheidt, Professor am Anthropologischen Institut der Universität Hamburg († 1976)
- 6. August: Ernesto Lecuona, kubanischer Komponisten und Musiker († 1963)
- 9. August: Franz Schafheitlein, deutscher Film-Schauspieler († 1980)
- 14. August: Arnold Freiherr von Vietinghoff-Riesch, deutscher Forstwissenschaftler, Ornithologe und Naturschützer († 1962)
- 16. August: Albert Cohen, († 1981)
- 16. August: Liane Haid, österreichische Schauspielerin und Sängerin († 2000)
- 19. August: Arnolt Bronnen, deutschsprachiger Schriftsteller († 1959)
- 31. August: Karl Fiehler, Politiker der NSDAP und Münchner Oberbürgermeister von 1933 bis 1945 († 1969)
- 1. September: Hans Zöberlein, nationalsozialistischer deutscher Schriftsteller († 1964)
- 2. September: Monique Saint-Hélier, Schweizer Schriftstellerin († 1955)
- 5. September: Meta Seinemeyer, deutsche Sängerin († 1929)
- 6. September: Walter Dornberger, Ingenieur und Chef des deutschen Raketenwaffen-Programms († 1980)
- 13. September: Morris Kirksey, US-amerikanischer Leichtathlet und Olympiasieger († 1981)
- 15. September: Tamara Ramsay, Kinderbuchautorin († 1985)
- 16. September: Karol Rathaus, polnischer Komponist († 1954)
- 22. September: Karl Atzenroth, deutscher Politiker und MdB († 1995)
- 22. September: Paul Muni, US-amerikanischer Schauspieler († 1967)
- 25. September: Friedrich Gustav Jaeger, Widerstandskämpfer des 20. Juli 1944 († 1944)
- 26. September: George Raft, US-amerikanischer Schauspieler († 1980)
- 26. September: Oskar Dirlewanger, deutscher Offizier in Armee und Waffen-SS († 1945)
- 29. September: Joseph Bankes Rhine, US-amerikanischer Psychologe († 1980)
- 30. September: Alexander Michailowitsch Wassilewski, russischer Heerführer und zweifacher Held der Sowjetunion († 1977)
- 30. September: Lewis Milestone, US-amerikanischer Filmregisseur, Drehbuchautor und Filmproduzent († 1980)
- 1. Oktober: Hans Schweikart, deutscher Regisseur und Schauspieler († 1975)
- 1. Oktober: Walther Steller, deutscher Hochschulprofessor, Germanist und Volkskundler († 1971)
- 2. Oktober: Bud Abbott, US-amerikanischer Schauspieler, Produzent und Comedian († 1974)
- 3. Oktober: George Andrew Lundberg, Soziologe († 1966)
- 3. Oktober: Giovanni Comisso, italienischer Schriftsteller († 1969)
- 3. Oktober: Sergei Alexandrowitsch Jessenin, russischer Dichter († 1925)
- 4. Oktober: Buster Keaton, US-amerikanischer Schauspieler und Regisseur († 1966)
- 4. Oktober: Richard Sorge, deutscher Journalist und Spion für die Sowjetunion in Japan († 1944)
- 7. Oktober: Hans Bruns, Autor einer deutschsprachigen Bibelübersetzung († 1971)
- 8. Oktober: Ahmed Zogu, König der Albaner († 1961)
- 8. Oktober: Juan Perón, argentinischer Offizier und Präsident des Landes († 1974)
- 10. Oktober: Wolfram Freiherr von Richthofen, Generalfeldmarschall im Dritten Reich († 1945)
- 11. Oktober: Jakov Gotovac, kroatischer Komponist und Dirigent († 1982)
- 12. Oktober: Henrik Herse, Dramaturg und Schriftsteller († 1953)
- 13. Oktober: Kurt Schumacher, deutscher Politiker († 1952)
- 13. Oktober: Robert Wagner, Reichsstatthalter und Gauleiter von Baden († 1946)
- 15. Oktober: Alfred Neumann, deutscher Schriftsteller († 1952)
- 16. Oktober: Max Koegel, Kommandant des Konzentrationslagers Flossenbürg († 1946)
- 19. Oktober: Lewis Mumford, US-amerikanischer Architekturkritiker und Wissenschaftler († 1990)
- 20. Oktober: Morrie Ryskind, US-amerikanischer Autor († 1985)
- 22. Oktober: Johann Georg Kienle, deutscher Astronom und Astrophysiker († 1975)
- 24. Oktober: Josef Pelz von Felinau, österreichischer Schriftsteller und Schauspieler († 1978)
- 25. Oktober: Levi Eschkol, israelischer Politiker († 1969)
- 26. Oktober: Josef-Ernst Fürst Fugger von Glött, deutscher Politiker († 1981)
- 30. Oktober: Gerhard Domagk, deutscher Pathologe und Bakteriologe († 1964)
- 3. November: Olga Nikolajewna Romanowa, Großfürstin von Russland, Tochter von Zar Nikolaus II. († 1918)
- 9. November: George D. Hay, Gründer der Grand Ole Opry († 1968)
- 16. November: Paul Hindemith, deutscher Komponist und Musiker († 1963)
- 21. November: Josef Mattauch, deutscher Physiker († 1976)
- 25. November: Ludvík Svoboda, tschechoslowakischer General und Staatspräsident († 1979)
- 25. November: Wilhelm Kempff, deutscher Pianist und Komponist († 1991)
- 26. November: William Griffith Wilson, Mitbegründer der Anonymen Alkoholiker († 1971)
- 27. November: Nico Dostal, österreichischer Operetten- und Filmmusikkomponist († 1981)
- 30. November: Johann Nepomuk David, österreichischer Komponist († 1977)
- 1. Dezember: Heinrich Krone, deutscher Politiker († 1989)
- 1. Dezember: Henry Williamson, britischer Schriftsteller († 1977)
- 2. Dezember: Georges Dandelot, französischer Komponist († 1975)
- 3. Dezember: Anna Freud, österreichisch-englische Psychoanalytikerin († 1982)
- 6. Dezember: Henriëtte Bosmans, niederländische Komponistin († 1952)
- 9. Dezember: Friedrich Bauereisen, deutscher Politiker und MdB († 1965)
- 11. Dezember: Leo Ornstein, russischer Pianist und Komponist († 2002)
- 11. Dezember: Ruth Fischer, deutsche Politikerin († 1961)
- 14. Dezember: Georg VI., König von Großbritannien und Nordirland († 1952)
- 14. Dezember: Paul Eluard, Dichter, bekanntester Poet des Surrealismus († 1952)
- 15. Dezember: William Katz, deutscher Lehrer und Theologe jüdischen Glaubens
- 20. Dezember: Susanne K. Langer, US-amerikanische Philosophin († 1985)
- 21. Dezember: Hermann Stopperich, deutscher Politiker († 1952)
- 23. Dezember: Adriaan Koonings, niederländischer Fußballspieler († 1963)
- 24. Dezember: Josef Uridil, österreichischer Fußballspieler († 1962)

Gestorben


- 9. Januar: Aaron Lufkin Dennison, US-amerikanischer Unternehmer (
- 1812)
- 10. Januar: Benjamin Godard, französischer Komponist (
- 1849)
- 19. Januar: Moritz Carrière, deutscher Schriftsteller und Philosoph (
- 1817)
- 26. Januar: Arthur Cayley, englischer Mathematiker (
- 1821)
- 28. Januar: François-Certain Canrobert, französischer General, Marschall von Frankreich (
- 1809)
- 30. Januar: Hermann Gruson, Erfinder, Wissenschaftler und Unternehmer (
- 1821)
- 18. Februar: Albrecht Friedrich Rudolf von Habsburg, Erzherzog von Österreich und Feldherr (
- 1817)
- 18. Februar: Erzherzog Albrecht, Erzherzog von Österreich (
- 1817)
- 25. Februar: Ignaz Lachner, deutscher Komponist und Dirigent (
- 1807)
- 2. März: Berthe Morisot, französische Malerin des Impressionismus (
- 1841)
- 5. März: Henry Creswicke Rawlinson, britischer Assyriologe und Diplomat (
- 1810)
- 5. März: Nikolai Semjonowitsch Leskow, russischer Schriftsteller (
- 1831)
- 9. März: Leopold von Sacher-Masoch, österreichischer Schriftsteller (
- 1836)
- 10. März: Charles Frederick Worth, Modemacher, Begründer der Haute Couture (
- 1826)
- 13. März: Julius Schulhoff, tschechischer Pianist und Komponist (
- 1825)
- 13. März: Louise Otto-Peters, deutsche Frauenrechtlerin (
- 1819)
- 20. März: Ludwig Schläfli, Schweizer Mathematiker (
- 1814)
- 11. April: Heinrich Friedrich Wilhelm Perizonius, deutscher Theologe (
- 1802)
- 11. April: Lothar Meyer, deutscher Arzt und Chemiker (
- 1830)
- 26. April: Manuel da Silva Passos, Rechtsanwalt und Politiker (
- 1807)
- 30. April: Gustav Freytag, deutscher Schriftsteller (
- 1816)
- 7. Mai: Alexander August Wilhelm von Pape, königlich preußischer Generaloberst (
- 1813)
- 19. Mai: José Martí, kubanischer Nationaldichter (
- 1853)
- 21. Mai: Franz von Suppé, österreichischer Komponist und Autor (
- 1819)
- 22. Mai: Isaac Peral, spanischer Ingenieur und U-Boot-Pionier (
- 1851)
- 23. Mai: Franz Ernst Neumann, deutscher Physiker (
- 1798)
- 15. Juni: Richard Genée, österreichischer Librettist, Bühnenautor und Komponist (
- 1823)
- 29. Juni: Thomas Henry Huxley, britischer Biologe, Bildungsorganisator (
- 1825)
- 6. Juli: Stefan Stambolow, bulgarischer Politiker und Premierminister von Bulgarien (
- 1854)
- 8. Juli: Johann Josef Loschmidt, österreichischer Physiker und Chemiker (
- 1821)
- 14. Juli: Karl Heinrich Ulrichs, deutscher Vorkämpfer der Homosexuellen-Bewegung (
- 1825)
- 16. Juli: August Reichensperger, deutscher Politiker (
- 1808)
- 18. Juli: Karl Schenk, Schweizer Politiker (
- 1823)
- 22. Juli: Rudolf von Gneist, preußischer Jurist und Politiker (
- 1816)
- 1. August: Heinrich von Sybel, deutscher Historiker (
- 1817)
- 5. August: Friedrich Engels, deutscher Philosoph, Politiker und Militärhistoriker (
- 1820)
- 13. August: Ludwig Abel, deutscher Violinist und Komponist (
- 1835)
- 16. August: Mathieu Auguste Geffroy, französischer Geschichtsschreiber (
- 1820)
- 19. August: John Wesley Hardin, US-amerikanischer Revolverheld (
- 1853)
- 26. August: Friedrich Miescher, Mediziner und Professor für Physiologie (
- 1844)
- 8. September: Adam Opel, Gründer der Firma Opel (
- 1837)
- 24. September: Heinrich Adolf von Bardeleben, deutscher Mediziner (
- 1819)
- 26. September: Georg Oechsner, Politiker (
- 1822)
- 28. September: Louis Pasteur, französischer Mikrobiologe (
- 1822)
- 2. Oktober: Eugen Langen, Ingenieur und Erfinder (
- 1833)
- 25. Oktober: Karl Halle, Pianist und Dirigent (
- 1819)
- 1. November: Wilhelm Benque, Landschaftsgärtner und Gartenarchitekt (
- 1814)
- 8. November: Johannes Adolph Overbeck, deutscher Archäologe (
- 1826)
- 11. November: Gustav Langenscheidt, deutscher Sprachlehrer und Verlagsbuchhändler (
- 1832)
- 27. November: Alexandre Dumas (Sohn), französischer Schriftsteller (
- 1824)
- 29. November: Eduard Taaffe, Landeschef in Salzburg, Oberösterreich und Tirol (
- 1833)
- 13. Dezember: Ányos Jedlik, Erfinder (
- 1800)
- 14. Dezember: Paulus Melchers, deutscher katholischer Theologe (
- 1813)
- 16. Dezember: Johann Gottlieb Christaller, Missionar und Sprachforscher (
- 1827)
- 20. Dezember: Leopold Jacoby, deutscher sozialistischer Lyriker (
- 1840)
- 23. Dezember: John Russel Hind, britischer Astronom (
- 1823)

Staatsoberhäupter

Afrika


- Ägypten: Abbas II. Hilmi, Khedive (18921914)
- Äthiopien: Menilek II., Kaiser (18891909)

Amerika


- Costa Rica: Rafael Iglesias y Castro, Präsident (1894–1902)
- Mexiko: Porfirio Diaz, Präsident (1884–1911)
- Nicaragua: José Santos Zelaya, Präsident (1894–1909)

Asien


- Afghanistan (Barakzai-Dynastie): Emir Abdur Rahman Khan
- Japan: Mutsuhito, Kaiser (18671912)

Europa


- Belgien (Sachsen-Coburg-Gotha/Wettiner): Leopold II., König der Belgier (18651909)
- Dänemark (Schleswig-Holstein-Sonderburg-Glücksburg/Oldenburger): Christian IX., König (18631906)
- Deutsches Reich (Hohenzollern): Wilhelm II., Deutscher Kaiser (18881918)
- Frankreich
  - Jean Paul Pierre Casimir-Pérrier, Präsident (1894–1895)
  - Félix Faure, Präsident (1895–1899)
- Griechenland (Schleswig-Holstein-Sonderburg-Glücksburg/Oldenburger): Georg I., König der Hellenen (1863–1913)
- Großbritannien und Irland: (Welf: Este) Victoria, Königin (18371901)
- Italien: Humbert I., König (18781900)
- Liechtenstein: Johann II., Fürst (18581929)
- Luxemburg (Haus Nassau): Adolf, Großherzog (18901905)
- Montenegro (Haus Petrowitsch Rjegosch): Nikita Petrović, Fürst (1878–1918)
- Niederlande (Haus Nassau)- Wilmelmina, Königin (1890–

Spanien

Das Königreich Spanien (amtlich
spanisch Reino de España, katalanisch Regne d'Espanya, galicisch Reino de España, baskisch Espainiako Erresuma) liegt im Südwesten Europas und nimmt den größten Teil der Iberischen Halbinsel ein.

Geographie

Spanien befindet sich, ebenso wie Portugal (im Westen) und das zum Vereinigten Königreich gehörende Gibraltar (im Süden), auf der iberischen Halbinsel, von der Spanien sechs Siebtel einnimmt. Im Nordosten, entlang des Gebirgszuges der Pyrenäen, grenzt Spanien an Frankreich und den Kleinstaat Andorra. Außerdem gehören die Inselgruppen der Balearen, im Mittelmeer gelegen, und der Kanaren, im Atlantik, sowie die an der nordafrikanischen Küste gelegenen Städte Ceuta und Melilla zum Staatsgebiet. Spanien ist das drittgrößte Land Europas. In Frankreich besitzt Spanien die Exklave Llívia. Außerdem gehören Spanien die vor der marokkanischen Küste gelegenen Inseln Islas Chafarinas, Peñón de Vélez de la Gomera, Alhucemas, Alborán und die Islas Columbretes. Die Zugehörigkeit der Insel Perejil ist zwischen Marokko und Spanien nicht geklärt. Der höchste Berg Spaniens ist mit 3.718 m Höhe der Pico del Teide auf der Insel Teneriffa, die zu den Kanarischen Inseln gehört. Die Städte Ceuta und Melilla liegen in Nordafrika und grenzen an das Mittelmeer sowie Marokko. Der nördlichste Punkt Spaniens ist die Estaca de Vares, der westlichste das Kap Toriñana, beide in Galicien, der südlichste die Punta Marroquí bei Tarifa, der östlichste das Kap de Creus. Die größte Ausdehnung von Norden nach Süden beträgt 856 km und von Osten nach Westen 1020 km. Die Nordküste Spaniens verläuft fast in gerader Linie und bildet nur zwischen Gijón und Avilés sowie zwischen Ribadeo und A Coruña (spanisch La Coruña) bedeutendere Vorsprünge nach Norden. Gegenüber den übrigen Küsten des Landes zeichnen sich diese Küstenabschnitte durch Schroffheit und schlechte Zugänglichkeit aus. Ursächlich hierfür ist, dass hier die Gebirge fast überall dicht ans Meer heranrücken. Zugänglich sind diese Küstenabschnitte nur an den Mündungen der Flüsse und der tief in das Land einschneidenden Meeresarme (Rías), die insbesondere an der Küste von Galicien häufig auftreten. Auch die Westküste Spaniens trägt im Ganzen diesen Charakter; doch ist sie viel zugänglicher als der Norden, da hier die Gebirge nur in den Kaps bis an das Meer herantreten und sich im Hintergrund der Rias gewöhnlich Ebenen befinden. A Coruña Charakteristisch für die Süd- und Ostküste sind dagegen eine Anzahl weiter, flacher Meerbusen und dazwischen befindliche, in felsige Vorgebirge endende Landvorsprünge. Diese Abschnitte sind zugänglicher als die Nord- und Westküste. Die wichtigsten Buchten der Südküste sind von Westen nach Osten die Golfe von Cádiz, Málaga und Almería sowie die Bucht von Cartagena, an der Ostküste die Bahía von Alicante und der Golf von Valencia. Die größten Flüsse Spaniens sind der Duero, der Tajo und der Ebro. Die Vegetation der Iberischen Halbinsel teilt sich in drei große Bereiche auf:
- Vegetation des feuchten Spanien: Eichen, Buchen
- Vegetation des trockenen Spanien: immergrüne Eichen (Steineichen, Korkeichen), Pinien
- Vegetation der Gebirge je nach Höhe: Steineichen, Korkeichen, Eichen, Kastanien, Wiesen, Tundra Intensiver Anbau von Kulturpflanzen erfordert Bewässerungsanbau.

Bevölkerung

Sprachen

In Spanien werden überwiegend Spanisch (Español/Castellano, "Kastilisch"), Katalanisch (Català) und Galicisch (Gallego), sowie das Baskische (Euskara) gesprochen. Die spanische Sprache ist im gesamten Staatsgebiet Amtssprache, während die anderen drei nur in den entsprechenden Autonomen Regionen diesen Status genießen. Ferner wird in der Autonomen Region València eine Variation des Katalanischen, Valencianisch (Valencià), und auf den Balearen wird eine weitere lokale Variante des Katalanischen, das Mallorquin (Mallorquí/Balear), gesprochen. Daneben existieren einige Minderheitensprachen, welche von einer geringen Anzahl von Menschen gesprochen werden. Zu diesen zählt Asturisch-Leonesisch (Bable), Aragonesisch (Fabla aragonesa) und Aranesisch. In Melilla spricht die masirische Minderheit zudem Tamazight, in Olivenza (Extremadura) wird noch teilweise Portugiesisch gesprochen. Portugiesisch Während der Urlaubssaison arbeiten in den Tourismusregionen auch Saisonarbeiter aus Deutschland und Polen, vielfach auch Südamerikaner. In einigen Tourismusregionen wie der Costa Blanca oder der Costa del Sol sind vergleichsweise viele Deutsche und Engländer dauerhaft ansässig. Als Fremdsprachen werden meist Englisch und Französisch gesprochen. Jüngere Spanier sprechen als Fremdsprache zumeist Englisch, Ältere eher Französisch. In der breiten Bevölkerungsmasse sind anwendbare Fremdsprachenkenntnisse aber nach wie vor nicht die Regel. In von Touristen gerne besuchten Gebieten am Mittelmeer, den Balearen und auf den Kanarischen Inseln ist zum Teil Deutsch gebräuchlich. In Katalonien wird an den Schulen und Universitäten größtenteils auf Katalanisch gelehrt; Spanisch darf dort jedoch von allen Studenten in Unterricht und Klausuren benutzt werden.

Religion

Spanien ist ein vorwiegend katholisches Land. 92 % der Bevölkerung (Stand: 2000) gehören offiziell der römisch-katholischen Kirche an. Im Rahmen einer Studie des staatlichen Meinungsforschungsinstitutes Centro de Investigaciones Sociológicas im Jahr 2002 gaben hingegen nur 80 % der Befragten an, Katholiken zu sein. 12 % bezeichneten sich als nicht religiös. Finanziert wird die katholische Kirche vom spanischen Staat auf Grundlage eines Vertrages zwischen diesem und dem Heiligen Stuhl. Da also in Spanien die katholische Kirche nicht aus direkt entrichteten Steuern der Gläubigen finanziert wird, bringt ein offizieller Kirchenaustritt somit keine finanziellen Vorteile. Innerhalb der katholischen Kirche gibt es die in sich sehr stark geschlossene Gruppierung Opus Dei. Die Muslime machen 0,5 %, die Protestanten 0,3 % der Bevölkerung aus. Juden, Angehörige anderer Konfessionen und Konfessionslose stellen 7,2 % der Bevölkerung. Siehe auch: Katholische Kirche in Spanien, Islam in Spanien, Protestantismus in Spanien, Judentum in Spanien

Größte Städte

Städte mit über 100.000 Einwohnern, mit Einwohnerzahl. (Stand: 1. Januar 2004)

Geschichte

Hauptartikel: Geschichte Spaniens Die Ureinwohner der Pyrenäenhalbinsel waren die Kelten und die Iberer, nach denen auch die Halbinsel benannt worden ist. Im 11. Jahrhundert v. Chr. siedelten sich die Phönizier an der Südküste an; die berühmteste von ihren Kolonien war Cádiz (Gades). Die Bezeichnung Spanien leitet sich von der römischen Bezeichnung "Hispania" ab (phönizisch "Küste der Klippschliefer"; was die Phönizier für Klippschliefer hielten, waren in Wirklichkeit Kaninchen). Geprägt wurde das Land auch durch die jahrhundertelange arabische Vorherrschaft, deren Erbe sich sowohl in der Architektur als auch in der Sprache niedergeschlagen hat. Mit der Vertreibung der Mauren von der iberischen Halbinsel (Wiedereroberung - Reconquista) und der Entdeckung Amerikas durch Christoph Kolumbus im Jahr 1492 stieg Spanien vorübergehend zur Weltmacht auf.

Politik

Gemäß der Verfassung vom 6. Dezember 1978 ist Spanien ein sozialer und demokratischer Rechtsstaat mit der Staatsform einer parlamentarischen Monarchie (Art. 1, Abs. 3 der spanischen Verfassung). Der Königstitel ist erblich. Der derzeitige König ist Juan Carlos I. Der König ist Staatsoberhaupt und Oberbefehlshaber der Streitkräfte. Thronfolger ist Prinz Felipe de Borbón y Grecia, der gleichzeitig den Titel
Fürst von Asturien (Príncipe de Asturias) trägt. Wohnsitz der Königsfamilie ist der Palacio de la Zarzuela in Madrid. Die Rolle der spanischen Krone wird in der Verfassung im Wesentlichen auf repräsentative Funktionen beschränkt. Darüber hinausgehende Funktionen des Königs sind die Bestätigung von Gesetzen und die Ernennung und die Entlassung des Regierungschefs. Das oberste Gesetzgebungsorgan in Spanien ist das Parlament (Cortes Generales). Die Cortes unterteilen sich in zwei Kammern, das Abgeordnetenhaus (Congreso de los Diputados) und den Senat (Senado). Die 350 Mitglieder des Abgeordnetenhauses werden per Direktwahl für vier Jahre gewählt. Der Senat besteht aus 259 Sitzen. Davon werden 208 Mitglieder direkt vom Volk gewählt und die restlichen 51 von den Parlamenten der autonomen Regionen bestimmt. Senatoren werden für eine Amtszeit von vier Jahren ernannt. Der Ministerpräsident (Presidente del Gobierno, wörtlich übersetzt "Regierungspräsident") und die Regierungsmitglieder werden vom Abgeordnetenhaus gewählt. Derzeitiger Ministerpräsident ist José Luis Rodríguez Zapatero vom sozialdemokratischen Partido Socialista Obrero Español (PSOE). Sitz des Regierungspräsidenten ist der Palacio de la Moncloa in Madrid. Spanien ist seit Januar 1986 Mitglied der Europäischen Union (bis 1992: „Europäische Gemeinschaft“). Siehe auch: Politische Parteien in Spanien, Liste der spanischen Ministerpräsidenten, Baskische Befreiungsbewegung Euskadi Ta Askatasuna (ETA)

Autonome Regionen

Hauptartikel: Autonome Regionen Spaniens Spanien gliedert sich administrativ in 17 autonome Regionen oder Gemeinschaften (Comunidades Autónomas), vergleichbar den deutschen Bundesländern, und in die zwei autonomen Städte Ceuta und Melilla. Die autonomen Regionen selbst gliedern sich ihrerseits in insgesamt 50 (52 mit Ceuta und Melilla) Provinzen (provincias), die fast alle nach ihrem jeweiligen Verwaltungssitz benannt sind. Kämpfe gibt es u. a. um die Autonomie des Baskenlandes, deren blutige Form die ETA betreibt. Katalonien strebt auf politischem Wege die Unabhängigkeit an.

Wirtschaft

Währung

Die Währung in Spanien ist seit dem 01.01.1999 der Euro. Der Umtauschkurs zur vorigen Währung, den Peseten,
pesetas (PTS), beträgt: 1€ = 166,386 PTS bzw. 1 PTS = 0,6010 €-Cent. Nach wie vor werden noch Preise in Peseten angegeben, gerade bei teuren Gütern die nicht allzu häufig gekauft werden wie Autos oder Wohnungen. Als großzügig abkürzende Größenordnung werden hierbei gerne Millionen PTS, Million Pesetas verwendet: so kostet z.B. eine Wohnung in der Umgangssprache 25 Mio. PTS oder ein Auto 2 Mio. PTS. 1.000.000 PTS entsprechen 6.010,12 €, also rund 6.000 €. 500 Peseten entsprechen ziemlich genau 3,0051 Euro. Daher kann mit Dividieren durch 500 und anschließendem Multiplizieren mit 3 recht einfach von Peseten auf Euro umgerechnet werden. Umgekehrt können Euro durch Dividieren mit 3 und anschließendem Multiplizieren mit 500 einfach auf Peseten umgerechnet werden. In Gesprächen wird gelegentlich noch die Währungseinheit Duro benutzt. Ein Duro entspricht 5 Peseten, also ungefähr 3 Cent. Um von Euro auf Duro umzurechnen, reicht es, den Eurobetrag durch 3 zu dividieren und anschließend zwei Nullen anzuhängen (oder mit 100 multiplizieren).

Bruttosozialprodukt

Das Bruttosozialprodukt beträgt 596,5 Mrd. US$ bei einer Wachstumsrate von 2,0 %. Das Bruttosozialprodukt pro Kopf beträgt 14.580 US$. Das Bruttoinlandsprodukt wird
- zu 66% mit Dienstleistungen,
- zu 30% von der Instustrie und
- zu 3% durch die Landwirtschaft erwirtschaftet. Die Forschungs- und Entwicklungsausgaben bezogen auf das Bruttoinlandsprodukt betragen 0,96%. Die Arbeitslosenquote liegt bei 11,4%, die Inflationsrate bei 3,1%. Die Staatseinnahmen von 274,6 Mrd. € setzen sich
- zu 29% aus der Einkommensteuer,
- zu 35% aus der Körperschaftssteuer zusammen. Die Staatsausgaben betragen 275,2 Mrd. €, das Haushaltsdefizit beträgt 0,3% des Bruttoinlandsprudukts.

Landwirtschaft

36% der Landesfläche werden landwirtschaftlich genutzt, Bewässerungsfeldbau wird auf ca. 20,1% der Anbaufläche betrieben. 144 000 km² der Landesfläche sind bewaldet. In Spanien werden folgende Agrarprodukte hergestellt: Getreide (vor allem Weizen und Reis), Gemüse, Oliven, Weintrauben, Zuckerrüben, Zitrusfrüchte wie Orangen und Zitronen, Fleisch (Schaf, Ziege, Kaninchen, Geflügel), Milchprodukte (z.B. Manchego-Käse), Seefisch und Meeresfrüchte.

Infrastruktur

Straßennetz

Spanien verfügt über ein gut ausgebautes Straßen- und Autobahnnetz von 663.795 km Länge. Das Straßennetz ist zum allergrößten Teil befestigt. Das Fernstraßennetz umfasst Nationalstraßen,
carreteras nacionales, und Autobahnen, den sogenannten autovías (gebührenfrei) und autopistas (mautpflichtig, de peaje). An den Zahlstellen der gebührenpflichtigen autopistas kann mit Bargeld oder Kreditkarte bezahlt werden. Teilweise verlaufen gebührenpflichtige Autobahnabschnitte parallel zu gebührenfreien. Rund um Ballungszentren gibt es meist gebührenfreie autopistas, viele Fernverbindungen sind gebührenpflichtig. Die Höchstgeschwindigkeit beträgt:
- innerhalb geschlossener Ortschaften 50 km/h
- auf Landstraßen 90 km/h
- auf Landstraßen mit einem Randstreifen von mindestens 1,5 m Breite oder einer zusätzlichen Fahrspur 100 km/h
- auf den Autobahnen 120 km/h Seit Sommer 2005 werden in Spanien Geschwindigkeitskontrollen mit stationären Radargeräten durchgeführt. In geschlossenen Ortschaften nachts immer mit Abblendlicht fahren. Vorsicht beim Einfahren in Autobahnen: hier gilt zwar wie im deutschen Sprachraum „Vorfahrt gewähren“, jedoch wird einfahrenden Autofahrern meist nicht Platz zum Einscheren eingeräumt. Für Linksabbieger gibt es gelegentlich eine Art „Wartespur“ in der Mitte der Straße, von dieser Wartespur kann dann nach rechts in auf die Fahrspur eingeschert werden. Seit Juli 2004 sind in Spanien Warnwesten gesetzlich vorgeschrieben. Diese müssen bei Unfällen und Pannen getragen werden. Reservebirnen und zwei rote Warndreiecke müssen ebenso im Kraftfahrzeug sein. Grüne Versichertenkarten sind zwar nicht Pflicht, aber empfehlenswert, da die Polizei mit ihnen vertraut ist. In den letzten Jahren hat die Zahl der PKW und die Verstädterung in Spanien stark zugenommen. In Spanien gibt es 467 KFZ/ 1000 Ew. 78% der Bevölkerung leben in Städten; die Bevölkerungsdichte beträgt 82 Ew/km². Vielerorts herrscht auch durch die engen Straßen akute Parkplatznot. Eine durchgezogene gelbe Linie am Fahrbahnrand weist auf ein Parkverbot hin. Die lokale Polizei besitzt oftmals eigene Abschleppwagen. Die Parkgebühren in Ballungsräumen liegen auf demselben Niveau wie in Metropolen im d