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KodakDie Eastman Kodak Company ist ein multinationales Unternehmen, das fotografische Ausrüstung wie Filme und Kameras produziert. Das Unternehmen ging aus dem Unternehmen Eastman Dry Plate Company hervor, die von dem Erfinder George Eastman und dem Geschäftsmann Henry Strong 1881 gegründet worden war. Der Name ist ein von George Eastman erfundener Phantasiename, der kurz und prägnant sein sollte.
Das Unternehmen, auch häufig als „Gelber Riese“ bezeichnet, ist nach wie vor der weltweit größte Lieferant von Filmen sowohl für den Amateur- wie auch den professionellen Markt.
Legendärer Werbeslogan aus Kodak-Box-Zeiten war "You press the button – we do the rest". Das Unternehmen ist traditionell großzügig im Sponsoring von Fotowettbewerben, Fotoprojekten und Stipendien für angehende Fotografen.
Kodak hat auch in benachbarten Marktsegmenten Fuß gefasst und bemüht sich im Bereich Digitalfotografie und allgemein digitale Bildbearbeitung, Marktanteile zu gewinnen.
Die Unternehmenszentrale befindet sich in Rochester, Monroe County, New York in den USA.
Unternehmensgeschichte
USA
Kodak stellte bereits früh Rollfilme und ab 1888 auch industriell gefertigte Fotoapparate her, darunter die Kodak Nr. 1, den Brownie sowie später den Instamatic, die auch von Amateuren, nicht nur von Berufsfotografen, einfach bedient werden konnte; Kodak machte so die Fotografie in den USA zu einer populären Freizeitbeschäftigung.
1927 übernahm Kodak den Filmhersteller Glanzfilm AG in Berlin-Köpenick sowie Ende 1931 auch das Kamerawerk Dr. August Nagel in Stuttgart-Wangen; die in Deutschland gefertigten Kameras trugen daher in der Anfangszeit den Zusatz Dr. Nagel-Werk Stuttgart.
Ab Mitte der 1930er Jahre wirbt Kodak in Prospekten – wohl um antiamerikanischen Ressentiments entgegenzutreten – mit Aussagen wie "Deutsch die Kamer", rühmt sich, "1500 Volksgenossen Arbeit und Brot zu geben" und behauptet, nur "beste einheimische Rohstoffe" zu verarbeiten. Ab 1940 stellt das Kodakwerk in Stuttgart dann auf Rüstungsproduktion um.
Die von Kodak 1935 eingeführten Farbdiafilme der Kodachrome-Serie setzten über Jahrzehnte hinweg den Qualitätsstandard; sie werden zunächst als 8-mm-Schmalfilm sowie ab 1936 auch als 35-mm-Kleinbildfilm konfektioniert.
Später eingeführte Marken für fotografische Filme sind unter anderem die Ektachrome-Diafilme nach dem Kodak E6-Entwicklungsprinzip, die Kodacolor-Negativfilme für Papierabzüge sowie Ende des 20. Jahrhunderts die Farbwelt-Negativfilme.
Für einige Zeit stellte Kodak auich Sofortbildkameras her. Dies gefiel jedoch Polaroid nicht, die einen Rechtsstreit eröffneten, da sie davon ausgingen, dass Kodak ein Patent von Polaroid verletzt hatte. Der Rechtsstreit ging für Kodak verloren, und die Unternehmung gab gezwungenermaßen den Markt für Sofortbildkameras am 9. Januar 1986 auf.
Das in den 1980er Jahren von Kodak maßgeblich mit eingeführte kompakte Kodak Disc-System entwickelte sich zu einem Misserfolg; heute gibt es weder Disc-Materialien, noch können Abzüge von Disc-Negativen angefertigt werden.
Im Digitalfotobereich war Kodak mit der Kodak Photo CD (1992) und später mit der Kodak Picture Disc einer der Vorreiter. Dessen ungeachtet hat das Unternehmen unter den stark rückläufigen Verkäufen ihrer Analogfilme schwer zu leiden. In Deutschland wurden 2004 alle unternehmenseigenen Großlabors veräußert - gefolgt von baldigem Konkurs -, Personal wird weltweit abgebaut.
Anfang 2004 kündigte Kodak an, den Verkauf von Kameras des gerade erst in den 1990er Jahre aufwändig eingeführten Advanced Photo Systems (APS) einzustellen und Kleinbildkameras nicht mehr in Nordamerika und Westeuropa anbieten zu wollen, um sich stärker auf den Markt der digitalen Fotogeräte konzentrieren zu können.
Im Juni 2005 erklärte Kodak, dass das Unternehmen die Fertigung von Fotopapier für Schwarz-Weiß-Fotos zum Jahresende einstellt. Als Grund für die Entscheidung wurde die zunehmende Verbreitung von Digitalkameras angeführt. Kodak fertigte das Schwarz-Weiß-Papier zuletzt noch in Brasilien. Der Produktionsstopp ist Teil von Sparmaßnahmen, während derer Kodak bis 2008 12.000 bis 15.000 der gegenwärtig 60.000 Arbeitsplätze in dem Werk abbauen will.
Mitbewerber
- Fuji Photo, Japan; härtester Konkurrent, Marktführer in Asien; Filme, Minilabs und Kameras (analog, digital)
- Agfa, Deutschland; Filme, Minilabs
- Ilford, UK; Schwarz-Weiß-Filme, Labormaterial
Produkte
- Kameras
- Kamerazubehör
- Dokumentenscanner
- Filme und Chemikalien
- Software
- Inkjet-Papier
- Servicedienstleistungen
- Kodak Nr. 1
- Kodak Photo CD
- Kodak FlashPix
Siehe auch
- Chronologie der Fotografie
- Geschichte der Fotografie
Weblinks
- [http://www.kodak.com/ Homepage von Kodak] (englischsprachig)
- [http://wwwde.kodak.com/ Homepage von Kodak] (deutschsprachig)
- [http://www.kodak.com/US/en/corp/aboutKodak/kodakHistory/kodakHistory.shtml History of Kodak]
Kategorie:Fotounternehmen
Kategorie:Unternehmen (USA)
Kategorie:Unternehmen (Stuttgart)
Kategorie:Unternehmen (Berlin)
Kategorie:Hardwarehersteller
ja:コダック
UnternehmenAls Unternehmen oder Unternehmung wird allgemein ein von Personen durchzuführendes Vorhaben bezeichnet. Im wirtschaftlichen Bereich wird seine Struktur im so genannten Geschäftsplan festgeschrieben. Die Begriffe Unternehmung und Unternehmen werden heute meistens synonym gebraucht.
Rechtsbegriff
Wirtschaftsunternehmen werden in Form einer so genannten Firma geführt. Der Firmenbegriff ist im § 17 HGB festgelegt und bezeichnet die juristische Benennung eines kaufmännischen Wirtschaftsbetriebes. Umgangssprachlich wird der Begriff Unternehmung dennoch oft fälschlicherweise für eine Firmierung benutzt oder er steht für eine Institution in der Gesellschaft. In Deutschland ist der Begriff Unternehmer in § 14 BGB definiert. Weiterhin definiert § 2 Abs. 1 UStG den Unternehmer, dort heißt es: Unternehmer ist, wer eine gewerbliche oder berufliche Tätigkeit selbständig ausübt..
Es gibt jedoch keinen einheitlichen Rechtsbegriff des Unternehmens, da dieser Begriff je nach Zweck des Gesetzes, das ihn verwendet, unterschiedlich definiert wird.
Ein Betrieb ist hingegen eine reine Produktionsstätte, die Sachgüter oder Dienstleistungen erstellt, wie beispielsweise ein Gebäude mit Maschinen. Kommt zu diesem Betrieb auch noch eine Rechtsform, die sog. Firmierung wie z.B. eine Kapitalgesellschaft (,GmbH, AG) bzw. ein sog. Einzelunternehmen mit dem dazugehörigen Kapital in Form von Betriebsmitteln, Gebäuden, Geld, Aktien etc., so wird aus der Betriebsstätte ein Unternehmen. Die Frage, ob und wie ein solches Unternehmen auch unternehmerisch tätig wird, welche Unternehmen sie plant und verfolgt und ob sie dazu ggf. sog. Projekte durchführt, ist Gegenstand des Unternehmensbegriffes.
Unternehmensformen
Im engeren Sinne ist ein Unternehmen jede Einheit, unabhängig von ihrer Rechtsform, die eine wirtschaftliche oder gemeinnützige Tätigkeit ausübt. Der Begriff beschreibt also eine Aktivität und zunächst keine Firma. Als Unternehmen zählen insbesondere auch jene Vorhaben, die eine handwerkliche, freiberufliche, oder handelsrechtliche Arbeit als Einpersonen- oder Familienbetriebe ausüben sowie Personen- und Kapitalgesellschaften, die regelmäßig einer wirtschaftlichen Tätigkeit nachgehen.
Größe oder Ziel eines Unternehmens (vergl. Zielformulierung) sind für die Definition eines Unternehmens irrelevant. Ein Unternehmen grenzt sich von einem Projekt grundsätzlich dadurch ab, dass es keinen definierten Endzeitpunkt besitzt, kein einmaliges, sondern ein ständiges Vorhaben ist und die Ressourcen i.d.R. nicht von vorne herein begrenzt sind. Sehr wohl können allerdings Projekte Bestandteil eines Unternehmens sein. Im kreativen und gemeinnützigen Bereich hat sich diese Trennung jedoch nicht etabliert. Hier spricht man bei jedem Vorhaben gerne von Projekt, weil die semantisch exakte DIN-69901-Terminologie in solchen Unternehmen weitgehend unbekannt ist (siehe hierzu Projekt).
Rechtsformen von Unternehmen
Unternehmen werden in zweierlei Rechtsformen eingeteilt: Einzelunternehmen und Gesellschaftsunternehmen. Ein Einzelunternehmen kann nur von einer
Person geführt werden, Gesellschaftsunternehmen können (müssen aber nicht) von mehreren
Personen geführt werden.
Ökonomische Interpretation
Die Frage, warum sich Individuen und Gruppen von Individuen zu Unternehmen zusammenschließen und dadurch Transaktionen außerhalb des Marktes durchführen, ist eine der Grundfragen der Industrieökonomik.
Neben Effizienzgründen (Technologische Gründe, Unternehmen als langfristige Beziehung, Unternehmen als Institution zum optimalen Umgang mit unvollständigen Verträgen) kann die Existenz von Unternehmen auch mit Rentenabschöpfung erklärt werden.
Unternehmensformen in der Praxis
Es gibt unterschiedliche Arten von Wirtschaftsunternehmen, sie können beispielsweise im industriellen Sektor, im handwerklichen Sektor, im Agrarsektor, in der Dienstleistung oder im Handel angesiedelt sein. Wenn ein Unternehmen über die Landesgrenzen expandiert, spricht man von einem Multinationalen Unternehmen.
Eine besondere Beachtung in der Europäischen Union schenkt man, politischen Äußerungen zufolge, den Klein- und Mittelunternehmen (vergl. KMU-Definition EU, Artikel 1). Viele große Unternehmen firmieren als Aktiengesellschaft und ihre Aktien werden an der Börse gehandelt.
Bedeutende deutsche Unternehmen werden im Deutschen Aktienindex zusammengefasst.
Unternehmensübernahme
Eine Unternehmensübernahme wird definiert als das Erlangen von Kontrolle über ein Unternehmen. Unter Kontrolle kann die Befugnis zur Festlegung der Ziele und Bestimmung der Geschäftspolitik verstanden werden. Aus den marktwirtschaftlichen Prinzipien der Autonomie und des Privateigentums ergibt sich, dass die Kontrolle den Eigentümern zusteht. Zwar können sich die Eigentümer angestellter Geschäftsführer bedienen, die unter Umständen sehr frei über die Unternehmensressourcen bestimmen können, dennoch ist die Kontrolle, die von diesen Personen ausgeübt wird, nur derivativer Natur. Es wird hier insofern auf die originäre Kontrolle, die durch das Eigentum am Unternehmen vermittelt wird, abgestellt.
Für den Erwerb des Eigentums an einem Unternehmen sind grundsätzlich zwei juristische Wege gangbar. Zum einen kann der Eigentumsübergang durch Einzelübertragung aller Vermögensgegenstände und Schulden erfolgen. Diese Möglichkeit des Erwerbs wird in der Literatur auch als asset-deal bezeichnet. Daneben besteht die Möglichkeit, Beteiligungsrechte an dem Rechtsträger des Unternehmens zu erwerben. Das Unternehmen ist im deutschen Rechtssystem nicht selbstständig rechtsfähig, kann also nicht selbst Träger von Rechten und Pflichten sein. Es bedarf hierfür eines Rechtsträgers, der Inhaber aller Vermögensgegenstände und Träger aller im Unternehmen begründeten Verpflichtungen ist. Rechtsträger können insbesondere Kapitalgesellschaften, aber auch Personengesellschaften sein. Für diese Form der Übertragung hat sich der Begriff share-deal eingebürgert. Im Gegensatz zum asset-deal, bei dem das Eigentum an den einzelnen Vermögensgegenständen wechselt, bleibt der Eigentümer an diesen Gegenständen beim share-deal also unverändert, nämlich beim Unternehmensträger. Lediglich die Eigentumsverhältnisse bezüglich des Unternehmensträgers ändern sich.
Damit eine Übernahme vorliegt, müssen die mit der Beteiligung am Träger verbundenen Rechte allerdings ausreichen, um sich bei Interessendivergenzen gegen die anderen Miteigentümer durchzusetzen.
Eigenschaften
In der Lehre von Finanzierung und Investition haben Unternehmen unter anderem diese Eigenschaften:
- Marktwert
- Gesamtkapitalkostensatz
- Verschuldungsgrad
- Kapitalkostenkurve
Siehe auch
- Liste der größten Konzerne
- Verzeichnis von Unternehmen
- Unternehmer, Manager
- BDI, Arbeitgeber
- Konzern, Weltkonzern, Virtuelles Unternehmen, Energieversorgungsunternehmen, Einliniensystem, Mehrliniensystem
- Liste mit Personen und Unternehmen zur deutschen Wirtschaft, Unternehmen in den USA
- Produktionsmittel, Eigentum, Staat, Privatisierung, Verstaatlichung
Literatur
- Paco Xander Nathan: Sind Unternehmen die besseren Menschen?. Löhrbach 2004, ISBN 3922708307
- Burkard Lotz, Rechtsanwalt Frankfurt am Main: Der Konsortialvertrag des Anlagenbaus im In- und Ausland. ZfBR 1996, 233 ff
ja:株式会社
ko:주식회사
Fotoapparat
Unter einem Fotoapparat (Fotokamera, Kamera, lat. camera=Kammer) versteht man ein Gerät zur Aufnahme und Speicherung eines einzelnen Bildes (Still) oder einer kurzen Serie von Einzelbildern. Im Gegensatz dazu stehen Filmkameras, deren primärer Zweck im Festhalten von kontinuierlichen Bildfolgen besteht.
Die aus der englischen Bezeichnung camera abgeleitete Kurzform cam, wird in abkürzenden Kunstworten, wie z.B. Webcam oder Digicam (für Digitalkamera) verwendet.
Insbesondere im Bereich der Digitalkameras und der digitalen Videokameras sind die Übergänge fließend; diverse Kameramodelle beherrschen auch die Aufzeichnung kurzer Videosequenzen, und immer mehr digitale Videokameras unterstützen auch die Einzelbildaufzeichnung.
Geschichte und Entwicklung
Namensgeber für die gesamte Gattung der Kameras ist die Camera Obscura. Diese verfügte noch nicht über chemischen Film zur Bildaufzeichnung und anfänglich auch nur über ein kleines Loch anstelle eines Objektivs. Sie projizierte ihr Bild auf eine Fläche (zum Beispiel in einer begehbaren Kiste), eine Mattscheibe oder Tischplatte und diente der Anfertigung realistischer Zeichnungen.
Die hier beschriebene technische Entwicklung des Fotoapparates ging einher mit der Geschichte der Fotografie. Bei den ersten Fotoapparaten, die für die Fotografie konstruiert wurden, handelte es sich um Camerae obscurae aus Holz; sie wurden u.a. von Daguerre und Giroux, aber auch von diversen Optikern verkauft.
Historisch verlief die Entwicklung des Fotoapparats aus der Kenntnis des Sonderfalls der Parallelität von Film- (F), Objektiv- (O) und entsprechend auch Schärfeebene (S), der bis heute als Normalkamera gilt. Die flexible Kamerakonstruktion (z. B. Balgen) diente zuerst nur der Entfernungseinstellung.
Die erste Ganzmetall-Kamera stellte Voigtländer 1841 vor; noch 1839 konstruierte Carl August von Steinheil das erste nach physikalischen Prinzipien gerechnete Objektiv. Dieses wurde 1840 durch Josef Petzval verbessert, der das Petzvalobjektiv konstruierte; dabei handelte es sich um das erste lichtstarke Objektiv überhaupt: Es verfügte über eine Lichtstärke von 1:3,7, also 16-mal lichtstärker als das Objektiv von Daguerres Kamera.
Erst um die Wende zum 20. Jahrhundert wurde das Prinzip der um eine Achse drehenden Ebenen formuliert - 1901 vom französischen Kamerabauer Jules Carpentier (Patentamt London), 1904 (Patentamt London) darauf aufbauend von Theodor Scheimpflug (1865-1911). Der "Scheimpflug", wie heute eine damit arbeitende Einstellung allgemein genannt wird, bedarf mindestens einer schwenkbaren Kameraebene. Die so genannte Fachkamera, die für die Kameraebenen F und O vielfältige Verstellmöglichkeiten bietet, kam als Massenkamera erst Mitte des 20. Jahrhunderts vor allem in Fotostudios in Gebrauch.
Der Scheimpflug
Fotostudio
Sind mit einem Apparat gleichzeitige Verstellungen um eine horizontale wie um eine vertikale Achse möglich, ist mit einem so genannten doppelten Scheimpflug der Schärfebereich auch diagonal und beispielsweise von oben ins Bild zu legen (die drei Ebenen F, O und S schneiden sich dann wieder nur in einem Punkt).
War es der Grundgedanke des "Scheimpflugs", eine aufzunehmende Motiv-Ebene in den Schärfekeil zu legen und dann für den Schärfebereich nicht mehr die Blende für einen Schärfebereich von vorn bis hinten einstellen zu müssen (Tiefe des Objekts), sondern senkrecht zur Schärfeebene von oben nach unten (Höhe des Objekts), so sind mit dem sog. "doppelten Scheimpflug" auch von oben, unten oder seitlich kommende und dabei diagonal im dreidimensionalen Raum stehende Schärfekeile im Motiv darstellbar (primär Kunstfotografie).
Funktionsweise
Scheimpflug
Ein Fotoapparat besteht aus drei Grundbestandteilen: Eine Einrichtung bündelt Licht und projiziert es auf eine Bildebene; bei dieser Einrichtung handelt es sich in der Regel um ein Objektiv, bei Lochkameras wird jedoch nur eine kleine Öffnung in der Vorderseite des Kameragehäuses verwendet. Ein mechanischer oder elektronischer Verschluss steuert die Dauer der Belichtung des Aufnahmemediums. Die Blende steuert den Lichteinlaß.
Ein lichtdichtes Gehäuse beherbergt im Inneren das Aufnahmemedium.
Das ist bei der klassischen Fotografie ein Film.
Bei einer Digitalkamera wird statt des Films ein lichtempfindlicher Halbleiter-Sensor eingesetzt. Üblich sind hierbei so genannte CCD- oder CMOS-Sensoren. Diese Sensoren wandeln das einfallende Licht entsprechend seiner Intensität in elektrische Ladung um. Diese wird nach der Aufnahme über integrierte Schaltungen ausgelesen, analog-digital-gewandelt, codiert (siehe Datenkompression) und abgespeichert.
Diese Kameraart zeichnet das Abbild zunächst auf einem Sensor (CCD oder CMOS) auf. Für die Astronomie wurden große, höchstempfindliche CCD-Sensoren entwickelt. Des Weiteren wird das Bild teilweise auch zeilenweise abgetastet (Scan-Techniken Hipparcos, Raumfahrt).
Jenseits einer konkreten Bauweise arbeitet der "allgemeine Fotoapparat" (kurz: AF) wie folgt:
Drei Ebenen bilden das Grundsystem des allgemeinen Fotoapparats, die (F) Film-, die (O) Objektiv- und die (S) Schärfeebene. Die beiden Kameraebenen F und O sind im AF lichtdicht und dreh- und verschiebbar verbunden.
Unter der Vorgabe, dass Parallelen sich im Unendlichen treffen (projektive Geometrie), haben stets alle drei einen gemeinsamen Schnittpunkt im Raum, der von den Lagen von F und O bestimmt wird und - je nach Neigungswinkel zueinander - mehr oder weniger weit vom AF entfernt liegt.
Die Ebene S entspringt in diesem Schnittpunkt F-O und verläuft über den scharfgestellen Punkt des Objektivs auf der Objektivachse (nicht senkrecht zur Schärfeebene S).
Bild:hennings-photo.de-kamerasys.jpg
Ist der Schnittpunkt der beiden Kameraebenen von der Kamera (AF) unendlich weit entfernt, dann tritt der Sonderfall ein, der alle drei Ebenen parallel zueinander ausrichtet (heutige und historische "Normalkamera").
Um den AF mechanisch praktikabel zu machen, bedarf es der Möglichkeit, F und O so einzustellen, dass aus dem Schnittpunkt der beiden Kameraebenen eine Linie analog eines Scharniers generiert wird (durch gemeinsame horizontale oder vertikale Ausrichtung der Kamerastandarten beispielsweise, in denen Film- und Objektivebene eingehängt sind). Nach dieser Ausgangseinstellung können die Ebenen sich während des weiteren Einstellens wieder nur in einem Punkt statt in einer Linie treffen (wenn beide Standarten gegenläufig verdreht werden - z. B. eine vertikal und eine horizontal).
Die Schärfeebene S entsteht durch die genaue Projektion eines Punktes im Motiv durch das Objektiv hindurch auf einen Punkt in der Filmebene. Vom Objektiv aus gesehen entsteht in der Kamera ein Strahlenkegel, dessen Spitze sich mit dem Film trifft.
Praktisch entsteht dabei ein Schärfekörper; das ist der Schärfebereich (siehe auch: Schärfentiefe). Beim Enden des Strahlenkegels kurz vor oder hinter der Filmebene werden auf ihm Zerstreuungskreise (Z) abgebildet, die vom Auge bis zu einer bestimmten Größe noch als scharf akzeptiert werden und deshalb noch scharf erscheinen.
Mit der im Objektiv angeordneten Blende, die den Durchlass für das Licht durch das Objektiv steuert, wird die Größe der Zerstreuungskreise bestimmt: die kleinere Blendenöffnung erzeugt Strahlenkegel mit kleineren Radien und spitzeren Winkeln, die auf den Film fallen, und damit kleinere Zerstreuungskreise, die entsprechend schärfer erscheinen.
Der Schärfekörper ist beim AF ein Keil; er beginnt auf der Schärfeebene(!) erst im Abstand des Kameraauszuges (Abstand F zu O) parallel zur Filmebene (unter dem Objektiv). Im Keil reicht die Schärfe bis Unendlich. Im Sonderfall - F und O sind parallel - ergibt sich der Schärfebereich als Schärfequader und nicht als Keil (weil technisch durch den AF begrenzt).
Kameraauszug
Der Schärfekeil ist in seinem Schnitt (Seitenansicht) durch 1. seinen Nullpunkt (in Skizze: unter dem Objektiv), 2. den Nahpunkt N und 3. den Fernpunkt F der Schärfe auf der Objektivachse definiert; N und F ergeben sich dabei aus der nominellen Entfernungseinstellung der Schärfeebene S und der bestimmten Brennweite des Objektivs. N und F (Nah- und Fernpunkt der Schärfe) ergeben sich auch aus der Kenntnis des Objektivs und der fast genau mittig zwischen ihnen liegenden Schärfeebene S; N und F können deshalb über Berechnungen ermittelt werden (wie z. B. durch die interaktive Tabelle von Striewisch/Kluge; s. u.).
Mit den Werten für N, S und F, dem Abstand des Nullpunkts zur Objektivachse (D) und der genormten Größe Z (Zerstreuungskreis je Filmformat) ist der Keil zu berechnen (dazu N, S, F z. B. aus Striewisch/Kluge holen = [http://www.uni-giessen.de/~gk1030/div/Schaerfe.html Interaktiver Schärfentieferechner]; Z für Kleinbildkameras 0,03 mm, für Mittelformatkameras ca. 6 x 7 cm 0,05 mm, für Großformatkameras 9 x 12 cm 0,09 mm bis 0,1 mm und mehr je Bild- bzw. Aufnahmeformat).
Wird der Schärfekeil in zwei Hälften gedacht, einmal der Teil vor und einmal der Teil hinter der Schärfeebene, können sich gering abweichende Winkel ergeben. Näherungsweise beträgt der Winkel des Keils vor der Schärfeebene, vom Nahpunkt zur Scharfstellung:
: Winkel Altgrad = [ (90 - arctan D/(S - A)) - (90 - arctan D/(N - A)) ],
wobei D = Distanz der Objektivachse zum Keilbeginn; S = Schärfeeinstellung auf Objektivachse; A = Kameraauszug; N = Nahpunkt der bestimmten Brennweite auf der Objektivachse.
Vereinfacht kann dieser Winkel für den ganzen Schärfekeil verdoppelt werden.
Die Distanz auf der Objektivachse vom Nahpunkt des Schärfebereichs zur Schärfeebene ist bei sehr dichter Entfernungseinstellung vor der Kamera etwa so groß wie die von der Schärfeebene zum Fernpunkt, wobei die Verhältnisse sich mit der jeweils länger eingestellten Entfernung ändern - der Abstand der Schärfeebene zum Fernpunkt wächst dann kontinuierlich gegenüber der Entfernung zum Nahpunkt an.
Objektive sind Linsensysteme, die mit einer Blende (und oft einem Verschluss) kombiniert sind. Vom gleichen Standort aus, auf der gleichen optischen Achse zeichnen sie alle das gleiche Bild vom Motiv, zeichnen also gleiche Flächen und Winkel bei verschiedenen Bildausschnitten - wie beim Zoom-Objektiv, bei dem verschiedene Brennweiten fließend miteinander verbunden werden.
Normalobjektive haben ungefähr die Bilddiagonale als Brennweite. Objektive mit weiterem Betrachtungswinkel (Weitwinkelobjektiv) zeichnen mehr vom Motiv kleiner auf. Objektive mit kleinerem Betrachtungswinkel (Fernobjektiv) zeichnen weniger vom Motiv größer auf. Entsprechend werden die Zerstreuungskreise bei letzteren vergrößert und der Schärfebereich wird kleiner (besonders klein bei Makroaufnahmen).
Fernobjektive - mit kleinem Betrachtungswinkel - unterscheiden sich von Teleobjektiven dadurch, dass letztere innerhalb des Linsensystems ein Vergrößerungssystem (Tele-Konverter) enthalten und deshalb in ihrer Baulänge kürzer als ihre Brennweite sind.
Bei der Unendlicheinstellung (∞) eines – in seinen Ebenen beweglichen – AF ist nominell der Abstand von F zu O gleich der Brennweite. Dieses Anlagemaß von F zu O ist bei Teleobjektiven kürzer und bei einigen Weitwinkeln etwa länger als die Brennweite. Für Berechnungen, z. B. des Abbildungsmaßstabes, gelten die nominellen Brennweiten.
Dichtere Entfernungen zum Motiv als Unendlich scharfzustellen erfordert längere Auszüge der Kamera (für den Maßstab 1:1 ist die doppelte Brennweite nötig).
Bei der Aufnahme des Motivs mit gleichem Maßstab kann bis zur Abbildungsgröße m 1:1 in der Praxis näherungsweise bei allen Objektiven bei gleicher Blendenöffnung (und gleichem Bildformat) von gleichen Schärfebereichen ausgegangen werden; bei größeren Maßstäben in den Makrobereich hinein gilt das nicht mehr. Zu berücksichtigen sind u. U. noch die normierten Zerstreuungskreise für die verschiedenen Bildformate (Z), wodurch sich unterschiedliche Blenden für verschiedene Formate ergeben.
Da der AF als Balgen- oder Fachkamera keine Skalen für die eingestellte Entfernung hat, sind Abbildungsmaßstäbe, Auszugslängen (F zu O) und weitere Werte mehr in der Praxis zu berechnen.
Die sog. Linsengleichung lautet:
: 1/f = 1/a´ + 1/ a,
dabei ist f = Brennweite; a´ = Kameraauszug; a = Entfernung Motiv zu Objektiv;
daraus ergibt sich beispielsweise der Abbildungsmaßstab:
: m = Auszugsverlängerung : Brennweite
dabei ist die Auszugsverlängerung die Verlängerung des Balgens gegenüber dem Anlagemaß (= Auszug real für Unendlich); Brennweite = nomineller Wert für f.
Bauformen
Fotoapparate können anhand zahlreicher Kriterien unterschieden werden, wie z.B. nach Aufnahmeformat, optischem System, verwendetem Filmtyp oder Einsatzbereich. Eine ausführliche Darstellung aller gängigen Bezeichnungen findet sich in dem separaten Artikel Kamerabauform.
Literatur
- Ansel Adams: Die Kamera, München 2000 (Christian)
- Peter Bauernschmid (Hrsg.), Linhof Präzisions - Systemtechnik GmbH: Image Circle - Ein Lehr- und Bilderbuch für kreative Fachfotografie (München 2002); darin besonders die Texte von Walter E. Schön
Weblinks
- [http://www.uni-giessen.de/~gk1030/div/Schaerfe.html Tom Striewisch, Alexander Kluge: Interaktiver Schärfentieferechner]
Kategorie:Fotopraxis
Kategorie:Fototechnik
ja:カメラ
UnternehmenAls Unternehmen oder Unternehmung wird allgemein ein von Personen durchzuführendes Vorhaben bezeichnet. Im wirtschaftlichen Bereich wird seine Struktur im so genannten Geschäftsplan festgeschrieben. Die Begriffe Unternehmung und Unternehmen werden heute meistens synonym gebraucht.
Rechtsbegriff
Wirtschaftsunternehmen werden in Form einer so genannten Firma geführt. Der Firmenbegriff ist im § 17 HGB festgelegt und bezeichnet die juristische Benennung eines kaufmännischen Wirtschaftsbetriebes. Umgangssprachlich wird der Begriff Unternehmung dennoch oft fälschlicherweise für eine Firmierung benutzt oder er steht für eine Institution in der Gesellschaft. In Deutschland ist der Begriff Unternehmer in § 14 BGB definiert. Weiterhin definiert § 2 Abs. 1 UStG den Unternehmer, dort heißt es: Unternehmer ist, wer eine gewerbliche oder berufliche Tätigkeit selbständig ausübt..
Es gibt jedoch keinen einheitlichen Rechtsbegriff des Unternehmens, da dieser Begriff je nach Zweck des Gesetzes, das ihn verwendet, unterschiedlich definiert wird.
Ein Betrieb ist hingegen eine reine Produktionsstätte, die Sachgüter oder Dienstleistungen erstellt, wie beispielsweise ein Gebäude mit Maschinen. Kommt zu diesem Betrieb auch noch eine Rechtsform, die sog. Firmierung wie z.B. eine Kapitalgesellschaft (,GmbH, AG) bzw. ein sog. Einzelunternehmen mit dem dazugehörigen Kapital in Form von Betriebsmitteln, Gebäuden, Geld, Aktien etc., so wird aus der Betriebsstätte ein Unternehmen. Die Frage, ob und wie ein solches Unternehmen auch unternehmerisch tätig wird, welche Unternehmen sie plant und verfolgt und ob sie dazu ggf. sog. Projekte durchführt, ist Gegenstand des Unternehmensbegriffes.
Unternehmensformen
Im engeren Sinne ist ein Unternehmen jede Einheit, unabhängig von ihrer Rechtsform, die eine wirtschaftliche oder gemeinnützige Tätigkeit ausübt. Der Begriff beschreibt also eine Aktivität und zunächst keine Firma. Als Unternehmen zählen insbesondere auch jene Vorhaben, die eine handwerkliche, freiberufliche, oder handelsrechtliche Arbeit als Einpersonen- oder Familienbetriebe ausüben sowie Personen- und Kapitalgesellschaften, die regelmäßig einer wirtschaftlichen Tätigkeit nachgehen.
Größe oder Ziel eines Unternehmens (vergl. Zielformulierung) sind für die Definition eines Unternehmens irrelevant. Ein Unternehmen grenzt sich von einem Projekt grundsätzlich dadurch ab, dass es keinen definierten Endzeitpunkt besitzt, kein einmaliges, sondern ein ständiges Vorhaben ist und die Ressourcen i.d.R. nicht von vorne herein begrenzt sind. Sehr wohl können allerdings Projekte Bestandteil eines Unternehmens sein. Im kreativen und gemeinnützigen Bereich hat sich diese Trennung jedoch nicht etabliert. Hier spricht man bei jedem Vorhaben gerne von Projekt, weil die semantisch exakte DIN-69901-Terminologie in solchen Unternehmen weitgehend unbekannt ist (siehe hierzu Projekt).
Rechtsformen von Unternehmen
Unternehmen werden in zweierlei Rechtsformen eingeteilt: Einzelunternehmen und Gesellschaftsunternehmen. Ein Einzelunternehmen kann nur von einer
Person geführt werden, Gesellschaftsunternehmen können (müssen aber nicht) von mehreren
Personen geführt werden.
Ökonomische Interpretation
Die Frage, warum sich Individuen und Gruppen von Individuen zu Unternehmen zusammenschließen und dadurch Transaktionen außerhalb des Marktes durchführen, ist eine der Grundfragen der Industrieökonomik.
Neben Effizienzgründen (Technologische Gründe, Unternehmen als langfristige Beziehung, Unternehmen als Institution zum optimalen Umgang mit unvollständigen Verträgen) kann die Existenz von Unternehmen auch mit Rentenabschöpfung erklärt werden.
Unternehmensformen in der Praxis
Es gibt unterschiedliche Arten von Wirtschaftsunternehmen, sie können beispielsweise im industriellen Sektor, im handwerklichen Sektor, im Agrarsektor, in der Dienstleistung oder im Handel angesiedelt sein. Wenn ein Unternehmen über die Landesgrenzen expandiert, spricht man von einem Multinationalen Unternehmen.
Eine besondere Beachtung in der Europäischen Union schenkt man, politischen Äußerungen zufolge, den Klein- und Mittelunternehmen (vergl. KMU-Definition EU, Artikel 1). Viele große Unternehmen firmieren als Aktiengesellschaft und ihre Aktien werden an der Börse gehandelt.
Bedeutende deutsche Unternehmen werden im Deutschen Aktienindex zusammengefasst.
Unternehmensübernahme
Eine Unternehmensübernahme wird definiert als das Erlangen von Kontrolle über ein Unternehmen. Unter Kontrolle kann die Befugnis zur Festlegung der Ziele und Bestimmung der Geschäftspolitik verstanden werden. Aus den marktwirtschaftlichen Prinzipien der Autonomie und des Privateigentums ergibt sich, dass die Kontrolle den Eigentümern zusteht. Zwar können sich die Eigentümer angestellter Geschäftsführer bedienen, die unter Umständen sehr frei über die Unternehmensressourcen bestimmen können, dennoch ist die Kontrolle, die von diesen Personen ausgeübt wird, nur derivativer Natur. Es wird hier insofern auf die originäre Kontrolle, die durch das Eigentum am Unternehmen vermittelt wird, abgestellt.
Für den Erwerb des Eigentums an einem Unternehmen sind grundsätzlich zwei juristische Wege gangbar. Zum einen kann der Eigentumsübergang durch Einzelübertragung aller Vermögensgegenstände und Schulden erfolgen. Diese Möglichkeit des Erwerbs wird in der Literatur auch als asset-deal bezeichnet. Daneben besteht die Möglichkeit, Beteiligungsrechte an dem Rechtsträger des Unternehmens zu erwerben. Das Unternehmen ist im deutschen Rechtssystem nicht selbstständig rechtsfähig, kann also nicht selbst Träger von Rechten und Pflichten sein. Es bedarf hierfür eines Rechtsträgers, der Inhaber aller Vermögensgegenstände und Träger aller im Unternehmen begründeten Verpflichtungen ist. Rechtsträger können insbesondere Kapitalgesellschaften, aber auch Personengesellschaften sein. Für diese Form der Übertragung hat sich der Begriff share-deal eingebürgert. Im Gegensatz zum asset-deal, bei dem das Eigentum an den einzelnen Vermögensgegenständen wechselt, bleibt der Eigentümer an diesen Gegenständen beim share-deal also unverändert, nämlich beim Unternehmensträger. Lediglich die Eigentumsverhältnisse bezüglich des Unternehmensträgers ändern sich.
Damit eine Übernahme vorliegt, müssen die mit der Beteiligung am Träger verbundenen Rechte allerdings ausreichen, um sich bei Interessendivergenzen gegen die anderen Miteigentümer durchzusetzen.
Eigenschaften
In der Lehre von Finanzierung und Investition haben Unternehmen unter anderem diese Eigenschaften:
- Marktwert
- Gesamtkapitalkostensatz
- Verschuldungsgrad
- Kapitalkostenkurve
Siehe auch
- Liste der größten Konzerne
- Verzeichnis von Unternehmen
- Unternehmer, Manager
- BDI, Arbeitgeber
- Konzern, Weltkonzern, Virtuelles Unternehmen, Energieversorgungsunternehmen, Einliniensystem, Mehrliniensystem
- Liste mit Personen und Unternehmen zur deutschen Wirtschaft, Unternehmen in den USA
- Produktionsmittel, Eigentum, Staat, Privatisierung, Verstaatlichung
Literatur
- Paco Xander Nathan: Sind Unternehmen die besseren Menschen?. Löhrbach 2004, ISBN 3922708307
- Burkard Lotz, Rechtsanwalt Frankfurt am Main: Der Konsortialvertrag des Anlagenbaus im In- und Ausland. ZfBR 1996, 233 ff
ja:株式会社
ko:주식회사
George EastmanGeorge Eastman ( - 12. Juli 1854 in Waterville, New York; † 14. März 1932 in Rochester, New York) war ein US-amerikanischer Unternehmer, der die heutige Firma Kodak mitbegründete.
Kodak
Kindheit und Jugend
Seine Schulzeit in Rochester brach Eastman vorzeitig ab, da sein Vater verstarb und er zum Broterwerb der Familie beitragen musste. Ab dem Alter von 14 Jahren arbeitete Eastman als Bürobote für eine Versicherungsgesellschaft. Sein erstes Gehalt betrug 3 Dollar die Woche. Da dieses Gehalt nicht ausreichte, um die Familie zu ernähren, besuchte Eastman Abendkurse in einer Handelsschule und konnte später besser bezahlte Jobs in der Bankbranche annehmen.
Kamera- und Film-Innovationen: Das Unternehmen und die Marke Kodak
1880 wechselte er in die Fotobranche und konzentrierte sich zunächst auf die Entwicklung von fotografischen Trockenplatten, worauf er 1881 zusammen mit Henry Alvah Strong die Eastman Dry Plate Company gründete. Ab 1884 kam die Produktion von Negativpapier (sog. Stripping Film) hinzu - das Unternehmen wurde umbenannt in The Eastman Dry Plate and Film Company.
1884 meldete er gemeinsam mit William Walker den Rollfilm auf Papierbasis (sog. Stripping Film) zum Patent an.
Das Unternehmen stellte 1886 die erste Kamera vor, die von Franklin M. Cossitt konstruierte Eastman Detective Camera; im Sommer 1888 erschien die erste Kamera unter dem Markennamen Kodak, die legendäre Kodak Nr. 1, die der Kamerakonstrukteur Frank A. Brownell für Eastman entwickelte. Am 4. September 1888 ließ Eastman die Handelsmarke "Kodak" registrieren und erhielt ein Patent für eine Rollfilm-Kamera.
Ab 1889 hieß die Firma The Eastman Company; der Papierfilm wurde ersetzt durch den von Henry M. Reichenbach für Eastman entwickelten Zelluloidfilm (der sog. American Film); der Zelluloidfilm war jedoch bereits 1887 von Hannibal Goodwin für Edison entwickelt und patentiert worden; Eastman hat also weder den Rollfilm auf Papierbasis noch den auf Zelluloidbasis erfunden.
Marketing für den Massenmarkt
Edison
Eastmans entscheidender Betrag für die Geschichte der Fotografie war wohl deren Öffnung für den Massenmarkt durch geschicktes Marketing: Die Kombination einer erschwinglichen Kamera mit Film und innovativem Service bei der Filmentwicklung. "You press the button, we do the rest" - lautete das Motto. Kostete das Kodak Standard-Modell 1888 mit 25 $ noch etwa den Monatslohn eines Fabrikarbeiters, so war die Brownie-Kamera ab 1900 für einen Dollar inclusive eingelegtem Film im Handel erhältlich. War das Material verschossen, konnte der Kunde die Kamera ins Fotogeschäft zurückbringen. Dort wurde der Film entwickelt, Abzüge erstellt und die Kamera mit frischem Film geladen. Später nahm der Kunde seine schußbereite Kamera inclusive Abzüge wieder in Empfang. Der Markenname Kodak wurde ebenfalls von Eastman entwickelt: Er sollte einprägsam und keinesfalls mit einem anderen Begriff aus den westeuropäischen Sprachen zu verwechseln sein.
Eastman als Sozialreformer im Unternehmen
Eastman trat auch als Unternehmer mit sozialen Ideen und Mäzen für Wissenschaft und Kultur in Erscheinung:
In seiner Firma führte er als Erster freiwillig eine Altersrente, Arbeitsunfähigkeitsrente, Lebensversicherung und eine Lohndividende für die Mitarbeiter ein.
Mäzen für Kultur und Wissenschaft
Als Mäzen gründete er die Eastman School of Music. Seine größte Einzelspende ging mit 20 Millionen Dollar an das MIT. Zahlreiche Spenden für die Universität von Rochester, Kliniken, Stiftungen zur Förderung afro-amerikanischer Bürger kamen hinzu. Er verfügte auch über eine der größten privaten Gemäldesammlungen.
Als er 1932 an einer unheilbaren Verhärtung des Rückenmarksgewebes erkrankte, starb er durch eigene Hand. Er hinterließ einen Zettel mit der Aufschrift: "My work is done, why wait?".
Weblinks
- [http://www.eastmanhouse.org/ George Eastman House - Museum für Film & Fotografie]
- [http://www.rochester.edu/eastman/ Eastman School of Music - Universität von Rochester]
Eastman, George
Eastman, George
Eastman, George
Eastman, George
Eastman, George
Eastman, George
Eastman, George
Eastman, George
th:จอร์จ อีสท์แมน
1881
Politik
- Frankreich richtet die ersten gebührenfreien staatlichen Volksschulen für die „allgemeine“ Bevölkerung ein
- Tunesien wird Kolonie Frankreichs
- Rumänien wird Königreich
- Zar Alexander II. (Russland) fällt einem Attentat zum Opfer, Nachfolger wird Alexander III. (Russland)
Technik
- Der Gotthardtunnel wird eingeweiht
- Erste Straßenbahn in Berlin
- Am 1. April wird das erste Telefonnetz in Berlin mit 48 Teilnehmern eröffnet. Eine wesentlich größere Nachfrage besteht in Hamburg, dessen erstes Telefonnetz am 16. April mit 206 Teilnehmern eröffnet wird
- 14. Juni: Das erste deutsche Telefonbuch erscheint in Berlin
Wissenschaft
- Im Tal der Könige in Ägypten findet Emil Brugsch-Bey ein Grab mit 40 ägyptischen Königsmumien
- Louis Pasteur verabreicht die ersten Schutzimpfungen gegen die Tollwut
- 19. November - Ein Meteorit geht neben dem Ort Großliebenthal, südwestlich von Odessa gelegen, in der Ukraine nieder.
Kultur
- 23. Januar: Uraufführung der Oper Eugen Onegin von Pjotr Iljitsch Tschaikowski am Bolschoi-Theater in Moskau
- 10. Februar: Uraufführung der Oper Les Contes d'Hoffmann (Hoffmanns Erzählungen von Jacques Offenbach an der Opéra-Comique in Paris
- 25. Februar: Uraufführung der Oper Die Jungfrau von Orléans von Pjotr Iljitsch Tschaikowski an der Hofoper in Sankt Petersburg
- 7. Dezember: Uraufführung der Oper Das Käthchen von Heilbronn von Karl Reinthaler in Frankfurt am Main
- 19. Dezember: Uraufführung der Oper Hérodiade von Jules Massenet am Théâtre de la Monnaie in Brüssel
Katastrophen
- 15. Dezember: Die Staumauer El Habra in Algerien bricht; dabei gibt es bis zu 250 Todesopfer
- 4. Januar: Ernst Epstein, österreichischer Architekt († 1938)
- 4. Januar: Wilhelm Lehmbruck, deutscher Bildhauer († 1919)
- 13. Januar: Friedrich Knutzen, deutscher Politiker († 1938)
- 17. Januar: Alfred Radcliffe-Brown, britischer Sozialanthropologe († 1955)
- 17. Januar: Karl Scharnagl, Oberbürgermeister von München († 1963)
- 25. Januar: Elly Heuss-Knapp, deutsche Politikerin, Gründerin des Müttergenesungswerks († 1952)
- 27. Januar: Sveinn Björnsson, erster Präsident Islands († 1952)
- 28. Januar: Siegfried Jacobsohn, deutscher Journalist und Theaterkritiker († 1926)
- 31. Januar: Irving Langmuir, US-amerikanischer Chemiker, Physiker und Nobelpreisträger († 1957)
- 1. Februar: Otto Baer, Lokalpolitiker und Oberbürgermeister von Magdeburg († 1966)
- 4. Februar: Fernand Léger, französischer Maler, Grafiker, Keramiker († 1955)
- 4. Februar: Kliment Jefremowitsch Woroschilow, Partei- und Staatsfunktionär, Marschall der Sowjetunion († 1969)
- 10. Februar: Kenneth McArthur, südafrikanischer Leichtathlet und Olympiasieger
- 11. Februar: Carlo Carrà italienischer Maler († 1966)
- 12. Februar: Anna Pawlowa, russische Meistertänzerin des klassischen Balletts († 1931)
- 13. Februar: Eleanor Farjeon, britische Kinderbuchautorin, Lyrikerin und Dramatikerin († 1965)
- 16. Februar: Hans Meiser, Evangelischer Landesbischof von Bayern († 1956)
- 19. Februar: Armin Knab, deutscher Komponist († 1951)
- 19. Februar: Paul Zech, deutscher Schriftsteller und Publizdes Expressionismus († 1946)
- 21. Februar: Walter Scharwenka, deutscher Komponist († 1960)
- 26. Februar: Hans Strobel, Dortmunder Architekt und Baurat († 1953)
- 26. Februar: Janus Djurhuus, erster färöische Dichter, der moderne und lyrische Gedichte schrieb († 1948)
- 27. Februar: Luitzen Egbertus Jan Brouwer, holländischer Mathematiker († 1966)
- 4. März: Richard Chace Tolman, US-amerikanischer Physiker
- 9. März: Ernest Bevin, britischer Politiker († 1951)
- 17. März: Helene Weber, deutsche Politikerin († 1962)
- 17. März: Walter Rudolf Hess, Schweizer Physiologe († 1973)
- 18. März: Paul Le Flem, französischer Komponist († 1984)
- 23. März: Roger Martin du Gard, französischer Schriftsteller († 1958)
- 23. März: Egon Petri, niederländischer Pianist († 1962)
- 23. März: Hermann Staudinger, deutscher Chemiker († 1965)
- 25. März: Béla Bartók, ungarischer Komponist († 1945)
- 28. März: Martin Sheridan, US-amerikanischer Leichtathlet († 1918)
- 1. April: Octavian Goga, rumänischer Dichter, Dramenautor und Politiker († 1938)
- 3. April: Alcide de Gasperi, italienischer Staatsmann und Politiker († 1954)
- 12. April: Rudolf Ramek, österreichischer Jurist und Politiker († 1941)
- 13. April: Hermann Thorade, deutscher Meereskundler († 1945)
- 17. April: Anton Wildgans, österreichischer Dramatiker und Lyriker († 1932)
- 19. April: Gustav Robert Löscher, Schriftsteller und Pädagoge († 1946)
- 19. April: Hans Löscher, Schriftsteller und Pädagoge († 1946)
- 20. April: Nikolai Jakowlewitsch Mjaskowski, russischer Komponist († 1950)
- 21. April: Günther Jacoby, deutscher Philosoph († 1969)
- 24. April: Ernesto Buonaiuti, italienischer Theologe († 1946)
- 24. April: Jakob Kneip, Heimatdichter im Hunsrück († 1958)
- 1. Mai: Pierre Teilhard de Chardin, französischer Jesuit, Geologe und Paläontologe († 1955)
- 4. Mai: Alexander Fjodorowitsch Kerenski, russischer Politiker († 1970)
- 11. Mai: Theodore von Karman, Pionier der modernen Aerodynamik († 1963)
- 15. Mai: Hugo Zuckermann, deutscher Schriftsteller und Zionist († 1914)
- 19. Mai: Kemal Atatürk, Staatsgründer und erster Präsident der Republik Türkei († 1938)
- 23. Mai: Ludwig Kaas, führender Zentrumspolitiker während der Weimarer Republik († 1952)
- 25. Mai: Augustin Bea, deutscher Kardinal und Theologe († 1968)
- 30. Mai: Georg Kohl, deutscher Politiker († 1952)
- 30. Mai: Georg von Küchler, deutscher Generalfeldmarschall im zweiten Weltkrieg († 1968)
- 3. Juni: Michail Fjodorowitsch Larionow, russischer Maler († 1964)
- 5. Juni: Axel Leonard Wenner-Gren, schwedischer Großindustrieller († 1961)
- 5. Juni: François Coli, französischer Flugpionier († 1927)
- 8. Juni: Próspero Bisquertt, chilenischer Komponist († 1959)
- 9. Juni: Felix Graf von Luckner, deutscher Seefahrer und Schriftsteller († 1966)
- 10. Juni: John Sol, niederländischer Fußballspieler
- 15. Juni: Milly Steger, 'Stadtbildhauerin' in Hagen/Westf († 1948)
- 16. Juni: Natalija Sergejewna Gontscharowa, russisch-französische Malerin († 1962)
- 25. Juni: Robert Gilbert Vansittart, britischer Diplomat († 1957)
- 29. Juni: Curt Sachs, Musiktheoretiker und Lehrer († 1959)
- 29. Juni: Louis Trousselier, französischer Radrennfahrer († 1939)
- 2. Juli: Eduard von Steiger, Schweizer Politiker († 1962)
- 5. Juli: August Hlond, Erzbischof von Warschau und Primas in Polen († 1948)
- 5. Juli: Thomas Parnell, erster Professor für Physik an der Universität Queensland († 1948)
- 7. Juli: Josef Winckler, deutscher Schriftsteller († 1966)
- 12. Juli: Ludwig Rubiner, Dichter, Literaturkritiker und Essayist († 1920)
- 17. Juli: Edmund Bursche, Polnischer evangelischer Theologe, Kirchenhistoriker und Pfarrer († 1940)
- 19. Juli: Friedrich Dessauer, bedeutender Physiker und Publizist († 1963)
- 26. Juli: Bernhard Bleeker, deutscher Bildhauer († 1968)
- 27. Juli: Hans Fischer, deutscher Chemiker († 1945)
- 28. Juli: Günther Quandt, deutscher Industrieller († 1954)
- 1. August: Otto Toeplitz, deutsch-jüdischer Professor der Mathematik († 1940)
- 6. August: Alexander Fleming, britischer Bakteriologe und Nobelpreisträger († 1955)
- 8. August: Ewald von Kleist, Generalfeldmarschall im Dritten Reich († 1954)
- 12. August: Aleksander Aberg, estnischer Ringer († 1920)
- 15. August: Elisabeth Schiemann, Botanikerin († 1972)
- 19. August: Eva von der Osten, Sopranistin († 1936)
- 19. August: George Enescu, rumänischer Komponist, Violinist und Dirigent († 1955)
- 24. August: Vincenzo Lancia, italienischer Automobilkonstrukteur († 1937)
- 29. August: Edvin Kallstenius, schwedischer Komponist († 1967)
- 1. September: Emanuel Goldberg, russisch-jüdischer Feinmechaniker († 1970)
- 5. September: Otto Bauer, österreichischer Sozialdemokrat († 1938)
- 8. September: Harry Hillman, US-amerikanischer Leichtathlet und Olympiasieger († 1945)
- 10. September: Albrecht Oepke, evangelischer Theologe († 1955)
- 11. September: Asta Nielsen, dänische Schauspielerin († 1972)
- 13. September: Rudolf Samoilowitsch, russisch-sowjetischer Polarforscher und Geologe († 1905)
- 15. September: Ettore Bugatti, italienischer Automobilfabrikant und Konstrukteur († 1947)
- 25. September: Lu Xun, chinesischer Schriftsteller († 1936)
- 29. September: Ludwig von Mises, österreichischer Ökonom († 1973)
- 1. Oktober: William Edward Boeing, US-amerikanischer Flugzeugkonstrukteur († 1956)
- 4. Oktober: Walther von Brauchitsch, Oberbefehlshaber des Heeres im Dritten Reich († 1948)
- 9. Oktober: Victor Klemperer, Schriftsteller und Literaturwissenschaftler († 1960)
- 11. Oktober: Hans Kelsen, Rechtswissenschaftler († 1973)
- 11. Oktober: Lewis Fry Richardson, britischer Mathematiker und Friedensforscher († 1953)
- 15. Oktober: José Arce, argentinischer Politiker († 1968)
- 15. Oktober: P. G. Wodehouse, britischer Schriftsteller († 1975)
- 20. Oktober: Josef Ferdinand Kleindinst, deutscher Politiker († 1962)
- 22. Oktober: Clinton Davisson, US-amerikanischer Physiker († 1958)
- 22. Oktober: Johannes Freumbichler, österreichischer Heimatschriftsteller († 1949)
- 25. Oktober: Pablo Picasso, spanischer Maler († 1973)
- 26. Oktober: Carl Stegmann, Kaufmann und Reeder († 1967)
- 28. Oktober: Friedrich Hopfner, Geodät, Geophysiker und Planetenforscher († 1949)
- 30. Oktober: Lena Christ, bayerische Heimatschriftstellerin († 1920)
- 12. November: Maximilian von Weichs, deutscher Generalfeldmarschall († 1954)
- 12. November: Ulrich von Hassell, deutscher Diplomat und Widerstandskämpfer des 20. Juli 1944 († 1944)
- 13. November: Rudolf Minger, Schweizer Politiker († 1955)
- 22. November: Enver Pascha, Politiker, General und Kriegsminister des Osmanischen Reichs († 1922)
- 22. November: Ismail Enver, Politiker, General und Kriegsminister des Osmanischen Reichs († 1922)
- 25. November: Peder Gram, dänischer Komponist († 1956)
- 25. November: Angelo Giuseppe Roncalli, (späterer Papst Johannes XXIII.) († 1963)
- 25. November: Johannes XXIII., Papst von 1958 bis 1963 († 1963)
- 26. November: Gaetano Cicognani, Nuntius und Präfekt der apostolischen Signatur († 1962)
- 28. November: Stefan Zweig, österreichischer Schriftsteller († 1942)
- 29. November: Hermann Ehrhardt, deutschnationaler Militär- und Freikorpsführer († 1971)
- 2. Dezember: Heinrich Barkhausen, deutscher Physiker († 1956)
- 4. Dezember: Erwin von Witzleben, deutscher General und Widerstandskämpfer des († 1944)
- 8. Dezember: Albert Gleizes, französischer Maler und Schriftsteller. († 1953)
- 15. Dezember: Eugen Bolz, deutscher Politiker und Widerstandskämpfer († 1945)
- 18. Dezember: Wilhelm Heile, deutscher Politiker († 1969)
- 24. Dezember: Juan Ramón Jiménez, spanischer Lyriker, Prosaist und Nobelpreisträger († 1958)
- 25. Dezember: Christian Hülsmeyer, Erfinder des Radars und Unternehmer († 1957)
- 27. Dezember: Kurt Beyer, deutscher Bauingenieur und Professor († 1952)
- 31. Dezember: Max Pechstein, deutscher Maler und Graphiker († 1955)
- 18. Januar: Auguste Edouard Mariette, französischer Ägyptologe ( - 1821)
- 21. Januar: Wilhelm Matthias Naeff, Schweizer Politiker ( - 1802)
- 27. Januar: Johann Rudolf Kutschker, Erzbischof von Wien ( - 1810)
- 29. Januar: Nikolaus München, Kölner Dompropst ( - 1794)
- 30. Januar: Jacques-Nicolas Lemmens, belgischer Organist und Komponist ( - 1823)
- 3. Februar: John Gould, britischer Ornithologe ( - 1804)
- 4. Februar: Thomas Carlyle, britischer Historiker und Philosoph ( - 1795)
- 9. Februar: Fjodor Michailowitsch Dostojewski, russischer Schriftsteller ( - 1821)
- 19. Februar: Gerard Krefft, deutsch-australischer Zoologe und Paläontologe ( - 1830)
- 27. Februar: Peter Joseph Rottmann, Hunsrücker Mundartdichter ( - 1799)
- 13. März: Alexander II. (Russland), Zar von Russland ( - 1818)
- 24. März: Friedrich Hecker, deutscher Revolutionär ( - 1811)
- 26. März: Florian Ceynowa, Landwirt und Schriftsteller, praktizierte unerlaubt als Arzt ( - 1817)
- 28. März: Modest Petrowitsch Mussorgski, russischer Komponist ( - 1839)
- 29. März: Karl Weyprecht, österreichisch-ungarischer Marineoffizier und Arktisforscher ( - 1838)
- 7. April: Johann Hinrich Wichern, deutscher Theologe ( - 1808)
- 18. April: Max Maria von Weber, preußischer Ministerialrat und Eisenbahningenieur ( - 1822)
- 19. April: Benjamin Disraeli, britischer Romanschriftsteller und Premierminister ( - 1804)
- 27. April: Emile de Girardin, französischer Verleger ( - 1806)
- 30. April: Pauline von Mallinckrodt, Gründerin der Schwestern der Christlichen Liebe ( - 1817)
- 1. Mai: Romolo Gessy, Italienischer Afrikareisender ( - 1829)
- 3. Mai: António José de Ávila, konservativer portugiesischer Politiker ( - 1806)
- 5. Mai: Adalbert Kuhn, deutscher Indogermanist und Mythologe ( - 1812)
- 22. Mai: Friedrich Wilhelm Kasiski, preußischer Infanteriemajor und Kryptograph ( - 1805)
- 24. Mai: Samuel Palmer, britischer Maler ( - 1805)
- 26. Mai: Jakob Bernays, deutscher Philologe und philosophischer Schriftsteller ( - 1824)
- 6. Juni: Henri Vieuxtemps, belgischer Violinist, Komponist ( - 1820)
- 13. Juni: Edouard Imer, französischer Maler ( - 1820)
- 23. Juni: Matthias Jacob Schleiden, deutscher Botaniker und Mitbegründer der Zelltheorie. ( - 1804)
- 30. Juni: Gustav von Alvensleben, preußischer General der Infanterie ( - 1803)
- 1. Juli: Henri Etienne Sainte-Claire Deville, französischer Chemiker ( - 1818)
- 17. Juli: Jim Bridger, Trapper, Scout und Entdecker im Wilden Westen der heutigen USA ( - 1804)
- 25. Juli: Karl Christian Bruhns, deutscher Astronom ( - 1830)
- 2. August: Marcus Andrew Hislop Clarke, australischer Schriftsteller ( - 1846)
- 8. August: Pellegrino Matteucci, italienischer Afrikareisender ( - 1850)
- 10. August: Theodor Bradsky, tschechischer Komponist ( - 1833)
- 18. August: Joseph Labitzky, Tanzkomponist ( - 1802)
- 9. September: Christian Friedrich Scherenberg, deutscher Dichter ( - 1798)
- 13. September: Ambrose Everett Burnside, General der Unionsarmee im Amerikanischen Bürgerkrieg ( - 1824)
- 19. September: James A. Garfield, 20. Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika ( - 1831)
- 10. Oktober: Daniele Comboni, heiliggesprochener Priester ( - 1831)
- 19. Oktober: Josef Krejčí, tschechischer Komponist ( - 1821)
- 21. Oktober: Eduard Heine, deutscher Mathematiker ( - 1821)
- 21. Oktober: Johann Caspar Bluntschli, Schweizer Rechtswissenschaftler und Politiker ( - 1808)
- 14. November: Jodocus Donatus Hubertus Temme, deutscher Politiker, Jurist und Schriftsteller ( - 1798)
- 25. November: Theobald Böhm, bekannter Flötist und Flötenbaumeister ( - 1794)
- 26. November: Johann Ludwig Krapf, deutscher Missionar in Ostafrika, Entdecker und Afrikareisender ( - 1810)
- 2. Dezember: Jenny Marx, deutsche Sozialistin und Ehefrau von Karl Marx ( - 1814)
- 9. Dezember: Karl Culmann, Bauingenieur und Professor ( - 1821)
- 17. Dezember: Lewis Henry Morgan, US-amerikanischer Ethnologe ( - 1818)
- Ehregott Grünler, deutscher Maler
Staatsoberhäupter
Asien
- Afghanistan (Barakzai-Dynastie): Emir Abdur Rahman Khan
- Japan: Mutsuhito, Kaiser (1867–1912)
Europa
- Deutschland: Wilhelm I., Deutscher Kaiser, (1871–1888)
- Frankreich: Jules Grévy, Präsident der Republik, 1879–1887
- Großbritannien: Victoria I., Königin, (1837–1901)
- Portugal: Ludwig I., König von Portugal, (1861–1889)
- Schweiz: Numa Droz, Bundespräsident der Schweiz, (1881)
- Spanien: Alfons XII., König, (1874–1885)
ko:1881년
Kodak Nr. 1Die Kodak Nr. 1 (The Kodak oder in Deutschland Der Kodak) von George Eastman ist ein legendenumwobener Fotoapparat aus der Geschichte der Fotografie. Die Kamera wurde erstmals 1888 vorgestellt, die Produktion wurde jedoch bereits 1889 wieder eingestellt; der Hauptzweck der Nr. 1 bestand darin, Eastmans Rollfilm zu vermarkten, den Eastman jedoch nicht als erster patentiert hatte und um den sich ein Rechtsstreit bis 1898 hinzog, den Eastman verlor.
Kameragehäuse
1898
Die Kodak Nr. 1 war eine von dem Kamerakonstrukteur Frank A. Brownell für Eastman entwickelte Amateurkamera in Box-Bauweise, die das Fotografieren ganz erheblich vereinfachen sollte. Sie bestand aus einem Holzgehäuse, das mit glattem Leder überzogen war und hatte die kompakten Abmessungen von 8,3 x 9,6 x 16,5 Zentimetern (BxHxL) sowie ein Gewicht von gut 900 Gramm. Der Preis lag bei – für damalige Verhältnisse – recht kostspieligen 25 Dollar bzw. in Deutschland bei 120 Mark.
Der Kodak Nr. 1 fehlte – wie auch vielen zeitgenössischen Detektivkameras – ein Sucher; sie lieferte runde Negative mit einem Durchmesser von 65 Millimetern und nutzte den von Georg Walker entwickelten Rollenhalter für Rollfilm, auf dem hundert Bilder aufgezeichnet werden konnten. Die niedrigst mögliche Belichtungszeit lag bei 1/25 Sekunde und wurde durch einen Zylinder- oder Walzenverschluss eingesteuert.
Das Kameragehäuse ist abgeleitet von den Ende des 19. Jahrhunderts verbreiteten so genannten Schülerapparaten und Geheimkameras, die mit einfachen Landschaftslinsen ausgestattet waren, im Gegensazu zum Kodak jedoch Glasplatten als Aufnahmematerial verwendeten und daher vergleichsweise umständlich zu bedienen waren. Die Gemeinsamkeit all dieser Kamerabauformen des ausgehenden 19. Jahrhunderts bestand jedoch darin, dass sie mobil, d.h. tragbar waren. Die Plattenkameras dieser Zeit erforderten dagegen immer ein Stativ, waren nur schwer zu transportieren und keineswegs permanent aufnahmebereit wie eine typische Boxkamera.
Objektiv
In die Box fest eingebaut war ein Weitwinkelobjektiv von Bausch & Lomb (Rochester) mit einer Brennweite von 75 mm (nach anderen Quellen 27 mm) und einer für Boxkameras typischen Lichtstärke von 1:9.
Rollfilm
Lichtstärke
Die Kodak Nr. 1 verwendete zunächst den so genannten Stripping Film mit Papier als Trägermaterial für die Filmschicht (seit 1884), was sich in der Weiterverarbeitung jedoch als unpraktisch erwies, da die Beschichtung dazu vom Papierträger abgelöst und auf eine Glasplatte übertragen werden musste.
Der Rollfilm mit Papier als Schichtträger war – entgegen der offiziellen Historiographie von Kodak – keine Erfindung von George Eastman; die Rollkassette mit Negativpapier wurde von Leon Warnerke in London erfunden, der bereits 1875 eine funktionsfähige Kamera mit Rollfilm auf Kollodium-Basis sowie ab 1881 mit Gelatine-Emulsion konstruiert hatte.
Eastman ersetzte das Papier daher in den Nachfolgemodellen ab 1889 (Kodak 4, Kodak Junior 3 etc.) durch einen Transparentfilm auf Zelluloidunterlage, den er als American Film patentieren ließ. Den American Film hatte Henry M. Reichenbach zwischen 1888 und 1889 für Eastman entwickelt.
Den Zelluloid-Rollfilm mit einer Bromsilber-Gelatine-Schicht hatte allerdings bereits 1887 Hannibal Goodwin für Edison erfunden und patentieren lassen; der folgende Rechtsstreit zog sich bis zur Löschung des Kodak-Patents 1898 hin, bis dahin hatte Eastman allerdings bereits eine marktbeherrschende Stellung in der aufkommenden Fotoindustrie erreicht und einen neuen Massenmarkt erschlossen.
Massenmarkt
Der Foto-Rollfilm auf Zelluloidbasis ersetzte nicht nur die Fotoplatte, sondern bildete auch die Grundlage für den Kinofilm, den Edison beidseitig perforierte und so den modernen fotografischen Laufbildträger schuf.
Entwicklungsdienst
Eine Besonderheit der Kodak Nr. 1 war der Filmentwicklungsdienst; der einprägsame Werbeslogan zur Kamera lautete: "You press the button, we do the rest".
Der Fotograf musste bei diesem Konzept nichts weiter tun als Motive zu suchen, auf den Auslöser zu drücken und später dann die fertigen Papierbilder zu betrachten: Eastman bot einen Entwicklungsdienst für 10 Dollar, bei dem die Kamera zusammen mit dem abgeknipsten Film über einen Händler eingeschickt wurde.
Nach Verarbeitung im Labor der Eastman Company in Rochester erhielt man dann die entwickelten Papierabzüge mit Abzügen zurück, in die Kamera war dann bereits vom Labor ein neuer Film eingelegt worden. Die Papierbilder wurden nicht vergrößert, sondern entsprachen in ihren Abmessungen der Negativgröße.
Ein Nachteil dieses Verfahren bestand darin, dass man während der Zeit der Verarbeitung – in den USA etwa vier Wochen, in Europa weitaus länger – keine Kamera mehr hatte – diese wurde ja zur Filmentwicklung mit eingeschickt.
Bedienkonzept
Eastman hatte den Kodak als "ein photographisches Notizbuch" konzipiert; die Bedienung musste daher möglichst schnell, einfach und komplikationslos sein. Der Kodak verfügte daher nur über wenige Bedienelemente, dadurch aber auch nur über wenige Kontroll- oder Eingriffsmöglichkeiten für den Fotografen.
Der Verzicht auf einen Sucher erschwerte die Bildgestaltung und die Kontrolle des Bildausschnitts, was vor allem Berufsfotografen beklagten, die gewohnt waren, das Bild in voller Größe auf der Mattscheibe ihrer Stativkamera betrachten zu können. Den Kodak richtete man einfach auf das Motiv und löste aus; dieses Schießen aus der Hüfte ohne sorgfältiges Zielen bezeichnete man in Anlehnung an die Jägersprache als Schnappschuss (engl. snapshot), der Kodak zählt daher – wie auch alle anderen Boxkameras – zu den Point-and-Shoot-Kameras.
Dieser Verlust an Bildkontrolle ermöglichte andererseits eine ständige Aufnahmebereitschaft, die Kameras dieser Bauform vor allen "ernsthaften" Modellen auszeichnete.
: "Die Photographie wird auf diese Weise jedem Menschen zugänglich gemacht, der von dem, was er sieht, ein Bild festhalten möchte. Ein solches fotografisches Notizbuch enthält dauerhafte Dokumente von Dingen, die man nur einmal im Leben sieht, und gibt dem glücklichen Besitzer die Möglichkeit, beim Schein des heimischen Kamins zu Szenen zurückzukehren, die anderenfalls im Gedächtnis verblassen und verlorengehen würden" (George Eastman: The Kodak Manual, zit. in Beaumont Newhall: Geschichte der Fotografie, S. 134).
Geschichte und Rezeption
Nach Lesart von Kodak handelte es sich bei der Kodak Nr. 1 um die erste Rollfilmkamera überhaupt, sie habe den Beginn der Amateurfotografie eingeleitet und sie sei billig gewesen.
Diese Legenden sind jedoch fast ausnahmslos falsch, wie der Fotohistoriker Timm Starl nachwies. Die Kodak Nr. 1 wurde weder von Eastman persönlich entwickelt, noch hat sie die Amateurfotografie begründet, noch war sie die erste Rollfilmkamera – und billig war sie im Vergleich zu anderen fotografischen Produkten vom Ende des 19. Jahrhunderts auch nicht: Die Kodak-Geschichte "ist in den wesentlichen Teilen falsch, wichtige Personen und Fakten werden nicht genannt, andere zu Unrecht hervorgehoben" (Starl 1995: 45).
Entwickelt wurde der Kodak von Frank A. Brownell für Eastman; die Rollkassette mit Negativpapier wurde von Leon Warnerke in London erfunden, der bereits 1875 eine funktionsfähige Kamera mit Rollfilm auf Kollodium-Basis sowie ab 1881 mit Gelatine-Emulsion konstruiert hatte; die frühe Amateurfotografie entstand parallel zur Entwicklung der Fotografie um 1840, vor allem jedoch mit der Entwicklung der Handkameras (ab den 1870er Jahren, mit der Entwicklung lichtstarker Objektive (z. B. Voigtländers Euryscop von 1878 und Steinheils Antiplanet von 1881) sowie mit der Erfindung von Maddox' Gelatine-Trockenplatte (1871). Der Gegenpol zur Amateurfotografie – die Berufsfotografie – differenzierte sich parallel dazu ebenfalls ab 1840 aus: Beide Verwendungsformen entwickeln sich bereits in den ersten Jahren der Fotografie.
Berufsfotografie
Die Kamera war auch kommerziell wenig erfolgreich, was daran abzulesen war, dass die Produktion bereits nach einem Jahr wieder eingestellt wurde; gefertigt wurden rund 5.200 Stück. Auf die Kodak Nr. 1 folgten diverse Kodak-Varianten; die erste wirklich erfolgreiche Kodak-Kamera war die Brownie Nr. 2 von 1901 (Aufnahmeformat 6x9 cm), eine typische frühe Boxkamera.
Einer der Hauptgründe für den Mißerfolg der Kodak Nr. 1 dürfte wohl der vergleichsweise hohe Preis gewesen sein; eine vergleichbare Kamera dieser Zeit, Dr. R. Krügeners Taschenbuchcamera von Haake & Albers, kostete mit 60 Mark nur rund die Hälfte; 100 Trockenplatten dazu kosteten 5 Mark, die Einrichtung eines geeigneten Fotolabors weitere 60 Mark.
Bekannt und erfolgreich wurde dagegen der Kodak-Werbespruch You press the button, we do the rest. Harper's Magazine schrieb über ihn 1891:
: "Man hört ihn auf der Straße, in der Eisenbahn, im Theater, eigentlich überall, wo Männer und Frauen zusammenkommen. Die humoristischen Zeitschriften haben ihn paraphrasiert, und immer wieder verwendet man ihn als moralische Pointe oder zur Ausschmückung einer Erzählung" (in: Harper's Magazine Advertiser, Juni 1891, zit. in Beaumont Newhall: Geschichte der Fotografie, S. 133).
Bedeutung hatte der Kodak weder aufgrund seiner Konstruktion, noch wegen des anfänglich noch viel zu umständlichen und zeitaufwändigen Verarbeitungsverfahrens der Rollfilme, sondern vielmehr durch die aggressive Vermarktung durch die Eastman Company, welche die eigenen Rollfilme und Kameras unter Übergehung konkurrierender Patente über ein eigens aufgebautes Vertriebsnetz in den Markt drückte.
Namhafte Nutzer
Zu den bekanntesten Nutzern der Kodak Nr. 1 zählten u.a. die Schriftsteller Emile Zola, August Strindberg, Karel Čapek und George Bernard Shaw sowie die Maler Edgar Degas, Pierre Bonnard und Ferdinand Khnopff.
Vergleichbare Kameramodelle
Deutsche Hersteller griffen die Idee einer preiswerten und kompakten Boxkamera für den Massenmarkt in den 20er Jahren wieder auf; Hersteller wie Ica, Optische Anstalt Goerz und ESPI sowie Zeiss Ikon und Agfa brachten eine Flut von kastenformigen Kameras mit einfacher Optik auf den Markt. Auch Kodak stelle neue Brownies vor, die zwar schön anzusehen waren, aber nur geringen Erfolg hatten
Besonders großen Erfolg hatte dagegen Agfas so genannte Preis-Box von 1932, die für vier Reichsmark angeboten wurde und sich – dank flankierender Werbemaßnahmen – als überwältigender Erfolg erwies: Innerhalb weniger Monate wurden rund 900.000 Kameras verkauft – und das im Umfeld der Weltwirtschaftskrise; zum Vergleich: von der Kodak Brownie 620 wurden nur 27.000 Stück hergestellt. Die Konkurrenz, vor allem Balda, Eho und später auch Beier und Certo, zog mit entsprechend preiswerten Modellen nach und setzte 1932 über 200.000 weitere Boxkameras ab.
Andere frühe Kompaktkamera-Bauformen:
- Handkamera
- Buchkamera
- Detektiv- oder Geheimkamera
Siehe auch
- Kompaktkamera
Literatur
- Hans-Dieter Götz: Box-Cameras Made in Germany. Wie die Deutschen fotografieren lernten. Gilching: Vfv 2002. ISBN 3-88955-131-9
- Beaumont Newhall: Geschichte der Fotografie. München: Schirmer/Mosel 1998. ISBN 3-88814-319-5
- Timm Starl: Exkurs: Die Kodak-Legende. In: ders.: Knipser. Die Bildgeschichte der privaten Fotografie in Deutschland und Österreich von 1880 bis 1980. München; Berlin: Koehler & Amelang 1995. ISBN 3-7338-0200-4
Weblinks
- http://www.historiccamera.com/cgi-bin/librarium/pm.cgi?action=display&login=kodakno1 - Kodak No. 1 Box Camera (early)
Kategorie:Fototechnik
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