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Lake Placid

Lake Placid

Lake Placid ist ein kleiner Wintersportort im Bundesstaat New York (Essex County), am gleichnamigen See gelegen. Die Olympischen Winterspiele 1932 und 1980 wurden hier abgehalten. Lake Placid liegt im Bereich der Adirondacks. Große Teile dieser Bergregion wurden bereits 1892 unter Naturschutz gestellt. Der Adirondack-Park ist Amerikas größtes Naturreservat außerhalb Alaskas. 2004 kam der Film Miracle - Das Wunder von Lake Placid in die Kinos, der eines der Großereignisse der Olympiade aus Sicht der gastgebenden Nation - den Gewinn der Goldmedaille 1980 im Eishockey durch das Team der USA - zum Thema hat.
Siehe auch : Miracle on Ice

Weblinks


- http://www.lakeplacid.com/ Kategorie:Ort in New York

New York (Bundesstaat)

New York ist ein Bundesstaat im Nordosten der USA. Er grenzt an den Eriesee, den Ontariosee, Kanada, Vermont, Massachusetts, Connecticut, New Jersey, Pennsylvania und den Atlantischen Ozean. Die drei Inseln Long Island, Manhattan und Staten Island bilden einen wichtigen Teil New Yorks. Im Osten New Yorks fließt der Hudson River. New York hat eine Fläche von 141.080 Quadratkilometern und ist mit 18,98 Millionen Einwohnern (Stand: 2000) nach Kalifornien und Texas der drittbevölkerungsreichste Bundesstaat der USA. Die Hauptstadt New Yorks ist Albany und die größte Stadt ist New York City. Andere größere Städte sind Binghamton, Buffalo, Rochester und Syracuse.

Größte Städte

Geschichte

1621 wird New York als niederländische Kolonie Nieuw Nederland gegründet. Im Jahre 1664 kommt es zur Inbesitznahme durch die englische Krone. Nieuw Nederland wird in New Jersey und New York geteilt. New York wurde nach dem Herzog von York, dem späteren König Jakob II., der die Kolonie als Geschenk von seinem Bruder, König Karl II. bekam, benannt. Die Niederländer treten Nieuw Nederland 1667 im Frieden von Breda endgültig an England ab; 1685 wird es eine Kronkolonie. Drei Jahre später, im Jahre 1688, wird New York Teil des Dominion of New England. Im Jahr 1788 tritt New York schließlich als elfter Staat der amerikanischen Union bei.
- Liste der Gouverneure von New York
- Liste der Countys in New York
- Liste der Städte in New York

Weblinks


-
- [http://www.state.ny.us/ Webseite des Staates New York]
- [http://www.nylovesu.de/ Offizielle deutschsprachige New York State Tourismus-Webseite]
Kategorie:US-Bundesstaat ! ja:ニューヨーク州 th:มลรัฐนิวยอร์ก

Essex County (New York)

Essex County ist ein County im US-Bundesstaat New York. Im Jahr 2000 hatte das County 38.851 Einwohner und eine Bevölkerungsdichte von 8 Einwohnern / km². Der Verwaltungssitz (county seat) ist Elizabethtown.

Geschichte

Das County wurde am 1. März 1799 aus Clinton County gebildet und nach Essex, England benannt.

Geografie

Das County hat eine Fläche von 4.964 km², wovon 310 km² Wasseroberfläche sind. Essex County grenzt im Osten an den Champlain-See, der die Grenze zwischen Vermont und New York bildet.

Städte und Ortschaften

Kategorie:County in den USA Kategorie:New York State

Olympische Winterspiele

Olympische Winterspiele werden seit 1924 durchgeführt. Es gab Wintersportwettbewerbe (Eiskunstlaufen) als Teil der Olympischen Sommerspiele von London 1908 und Antwerpen 1920. Zunächst fanden die Winterspiele im selben Jahr wie die Olympischen Sommerspiele statt. Seit 1994 werden sie im zweijährigen Wechsel mit den Olympischen Sommerspielen durchgeführt. Im Gegensatz zu den Olympischen Sommerspielen werden bei den Olympischen Winterspielen die Zahl der Spiele und nicht der Olympiaden (das ist der Zeitraum zwischen zwei Spielen) gezählt. Kriegsbedingt ausgefallene Spiele werden daher in der offiziellen Zählung nicht berücksichtigt. Die Olympischen Winterspiele 2006 finden in Turin, Italien und die Olympische Winterspiele 2010 in Vancouver, Kanada statt.

Zeittafel Olympische Winterspiele

Bei Winterspielen derzeit ausgetragene Sportarten


- Abfahrtslauf & Super-G
- Biathlon
- Bob
- Curling
- Eishockey
- Eiskunstlauf
- Eisschnellauf
- Freestyle
- Nordische Kombination (nur Herren)
- Rennrodeln
- Short Track
- Skilanglauf
- Skispringen (nur Herren)
- Slalom & Riesenslalom
- Snowboard

Bewerbungen für Olympische Winterspiele

Olympische Bewerbungen (Wahlgänge)

Siehe auch


- Olympische Sommerspiele
- Olympische Spiele
- Sport Kategorie:Olympische Spiele Winterspiele Kategorie:Sportart ja:冬季オリンピック ko:동계 올림픽

Olympische Winterspiele 1980

Die XIII. Olympischen Winterspiele wurden 1980 in Lake Placid, USA ausgetragen. Die andere Kandidatenstadt Vancouver zog die Bewerbung vor der Abstimmung zurück..

Höhepunkte


- Vor heimischen Publikum gewann völlig unerwartet das Eishockeyteam der USA eine Goldmedaille.

Herausragende Sportler


- Eric Heiden gewann alle fünf Eisschnelllaufwettbewerbe, dabei brach er jeweils den olympischen Rekord, auf der 10.000m Strecke auch den Weltrekord.
- Hanni Wenzel (Liechtenstein) gewann in den drei Alpinen Skibewerben zwei Gold- und eine Silbermedaille.

Erwähnenswertes


-

Wettbewerbe

Weblinks


- [http://www.olympic.org/uk/games/past/index_uk.asp?OLGT=2&OLGY=1980 Seite des IOC zu den Winterspielen von 1980 (Englisch)]
siehe auch: Internationales Olympisches Komitee, Liste der Olympischen Länderkürzel ---- Kategorie:Olympische Spiele Kategorie:1980 ja:レークプラシッドオリンピック (1980年)

Naturschutz

Der Begriff Naturschutz umfasst alle Untersuchungen und Maßnahmen zur Erhaltung und Wiederherstellung der Leistungsfähigkeit des Naturhaushaltes. Eine nachhaltige Nutzbarkeit der Natur durch den Menschen wird angestrebt. Der Naturhaushalt soll als Lebensgrundlage des Menschen geschützt werden. Wichtige Gegenstände des Naturschutzes sind Naturlandschaften, Naturdenkmäler u. a. Schutzgebiete und Landschaftsbestandteile, sowie seltene, in ihrem Bestand gefährdete Pflanzen, Tiere, und Biotope, in ihren Ökosystemen und mit ihren Standorten. Der Naturschutz beschäftigt sich daher auch mit den Standortfaktoren: Bodenschutz, Mikroklima, Luftreinhaltung und Lärmschutz, sowie anderen potenziell schädlichen Einflüssen wie Licht, Bewegung; Zerschneidung und Isolation von Lebensräumen etc. In den letzten Jahren hat auch die Thematik des Naturschutzes innerhalb besiedelter Räume und auf landwirtschaftlich genutzten Flächen an Bedeutung gewonnen; damit soll eine Entwicklung vermieden werden, die Naturschutz nur in abgesonderten Reservaten betreiben und die vom Menschen bewirtschafteten und/oder besiedelten Räume preisgeben würde. Die praktische Naturschutzarbeit wird vor allem auf regionaler und lokaler Ebene geleistet. Die rechtlichen Instrumente des Naturschutzes sind allerdings in vielen Ländern auf nationaler Ebene verankert. Innerhalb der Europäischen Union gewinnen auch europaweite Programme und Regelungen an Bedeutung (z. B. [http://europa.eu.int/comm/environment/nature/natura.htm Natura 2000], oder auch die Europäische Wasserrahmenrichtlinie, die indirekt große Auswirkungen auf den Naturschutz haben wird).

Ziele des Naturschutzes: Naturhaushalt als Lebensgrundlage

Ziel des Naturschutzes in Deutschland ist es, die Lebensgrundlagen des Menschen zu erhalten (§ 1 Bundesnaturschutzgesetz). Er ist somit öffentliche Aufgabe und dient dem in Artikel 20a Grundgesetz verankerten Staatsziel. In der Schweiz wird es durch die Verfassung Art. 78 und das auf den Verfassungsartikel basierende Bundesgesetz über den Natur- und Heimatschutz (NHG) geregelt. Viele Menschen, die im Naturschutz arbeiten oder dessen Arbeit unterstützen, verbinden damit auch weitergehende Erwartungen und Motive, die sich aus der geistesgeschichtlichen Herkunft des Naturschutzes ergeben. Dazu gehören z. B. ethische Gründe (Tierschutz) oder emotionale (Heimatverbundenheit). Obwohl ohne die Motivationen dieser Menschen sehr viel weniger praktische Naturschutzarbeit geleistet würde, bleiben sie in diesem, auf den öffentlichen Naturschutz konzentrierten Artikel außer Betracht. Dieser ist auf die demokratisch legitimierten wesentlichen Ziele beschränkt und geschieht damit um des Menschen willen ("anthropozentrisches" Verständnis). Natur und Landschaft sind Standort der menschlichen Nutzung. Aus dem Wissen heraus, dass eine Übernutzung und Zerstörung von Natur und Landschaft fatale und katstastrophale Folgen für den Siedlungsstandort, die Gesundheit und die Nahrungsmittelerzeugung des Menschen haben können, werden
- die Wiederherstellung
- der Erhalt
- und die langfristige und nachhaltige Nutzbarkeit des Naturhaushaltes angestrebt.

Schutzgüter des Naturschutzes

Zum Naturhaushalt gehören:
- abiotische Bestandteile des Naturhaushaltes
  - Böden
  - Gewässer
  - Klima und Luft
  - Biotope
- biotische Bestandteile des Naturhaushaltes
  - Fauna und Flora
- Wechselwirkungen:
  - zwischen den Bestandteilen laufen komplizierteste Interaktionen ab. Die einzelnen Bestandteile dieses komplexen Systems des Naturhaushaltes sind zu schützen, weil sie sonst ihre Funktion nicht mehr erfüllen können. Eingeschränkte oder verlorene Funktionen können schwerwiegende Auswirkungen auch auf den Menschen haben.
- Funktionen des Naturhaushaltes für den Menschen sind
  - Lebensraum und Wirtschaftsstandort
  - Erholung
  - Gesundheit. Ein Beispiel vom 14. April 2003 für eine entsprechende Verordnung gibt es für das Naturschutzgebiet Oberes Pfefferfließ, Brandenburg, hier wird der "Schutzzweck" des Gebietes ausführlich wiedergegeben.

Unterschied zum Umweltschutz

Der Naturschutz betrachtet alle Nutzungen von Böden und Gewässern, die seine Belange beeinträchtigen können; dies können auch solche sein, die für Menschen uninteressant sind (z. B. bei Ödland). Das wesentliche Unterscheidungsmerkmal zum Umweltschutz liegt auf der Ebene der Schutzgüter und in der Betrachtungsweise: Während der Umweltschutz in erster Linie den Schutz der menschlichen Lebensbedingungen bezweckt und sich dazu oft technischer Mittel bedient, richtet der Naturschutz seinen Blick auf den Naturhaushalt als Ganzes und hat u. a. das Ziel, schädliche menschliche Einflüsse zu vermindern, auszugleichen oder zu verhindern. Beiden gemeinsam ist, dass die zu lösenden Probleme teils globale, teils regionale oder lokale sind; der Umweltschutz sucht dabei regelmäßig nach allgemeinen oder großräumigen technischen Lösungen. Einige Beispiele: Auch wenn sich die Schutzgüter formal überschneiden, geht es dem Naturschutz beim
- Klima meistens um das Mikroklima/Bestandsklima und dessen Erhalt als wichtige Größe in Ökosystemen. Der Klimaschutz des Umweltschutzes beschäftigt sich hingegen mit dem Großklima.
- Während der Umweltschutz versucht, das Waldsterben durch Luftreinhaltung zu bremsen, versucht der Naturschutz, die geschädigten Wälder wiederherzustellen und zu erhalten. Besonders im letzten Fall wird deutlich: Der Naturschutz muss dabei lokal agieren, um Landbesitzer, Land- und Forstwirte von den Vorhaben zu überzeugen; er muss geeignete Pflanzen auswählen, die den veränderten Umweltbedingungen gerecht werden, er muss auch durch andere Maßnahmen die Folgeschäden des Waldsterbens bekämpfen.

Rechtliche Instrumente des Naturschutzes

In Deutschland ist die Gesetzgebungskompetenz für den Naturschutz zwischen Bund und Ländern aufgeteilt. Der Bund besitzt nur eine Kompetenz zur Rahmengesetzgebung, aufgrund derer er das Bundesnaturschutzgesetz erlassen hat. Die Länder haben jeweils eigene Landesnaturschutzgesetze, die das früher als Landesrecht fortgeltende Reichsnaturschutzgesetz von 1935 abgelöst haben. Hinzu kommen zahlreiche internationale Abkommen sowie Programme und einzelne Richtlinien der Europäischen Union. In der Schweiz sind die Kantone für den Naturschutz zuständig (BV Art. 78 Abs. 1). Landesnaturschutzgesetz
- Naturschutzgesetze in Deutschland:
  - Bundesnaturschutzgesetz
  - Naturschutzgesetze der Länder
- Begriffe (Deutschland: §§ des Bundesnaturschutzgesetzes)
  - Naturschutzgebiet (Deutschland: § 23)
  - Nationalpark (Deutschland: § 24, Schweiz: Nationalparkgesetz)
  - Biosphärenreservat (Deutschland: § 25)
  - Landschaftsschutzgebiet (Deutschland: § 26)
  - Naturpark (Deutschland: § 27)
  - Naturdenkmal (Deutschland: § 28)
  - Geschützte Landschaftsbestandteile (Deutschland: § 29)
  - Gesetzlich geschützter Biotop (Deutschland: § 30)
  - Moorlandschaften (Schweiz: NHG Art. 23)
- Europäisches Recht
  - Flora-Fauna-Habitat-Richtlinie (FFH-Richtlinie] [http://europa.eu.int/comm/environment/nature/habdirde.htm Weblink]
  - Vogelschutzrichtlinie [http://europa.eu.int/eur-lex/de/consleg/pdf/1979/de_1979L0409_do_001.pdf Weblink]
- Internationale Abkommen:
  - Alpenkonvention (1991) - Übereinkommen zum Schutz der Alpen
  - Liste des Weltkultur- und Naturerbes der Menschheit (1975)- UNESCO-Konvention zum Schutz des Kultur- und Naturerbes der Welt
  - Berner Konvention (1979) - Europäisches Artenschutzübereinkommen
  - Bonner Konvention (1979) - Übereinkommen zur Erhaltung der wandernden wildleben Tierarten
  - CITES (Washingtoner Artenschutzabkommen) - Übereinkommen über den Handel mit gefährdeten Arten freilebender Tiere und Pflanzen
  - Helsinki Konvention (1974) - Übereinkommen zum Schutz der Meeresumwelt und der Ostseegebiete
  - Konvention von Rio (1992) - Übereinkommen über die biologische Vielfalt
  - MAB-Programm (1970) - UNESCO-Programm "Der Mensch und die Biosphäre
  - Ramsar-Konvention - Übereinkommen über Feuchtgebiete, insbesondere als Lebensraum für Watt- und Wasservögel, von internationaler Bedeutung

Literatur


- Hans Mattern: Dichter der Schwäbischen Romantik als Vorläufer des Naturschutzgedankens. In: Suevica. Beiträge zur schwäbischen Literatur- und Geistesgeschichte 9 (2001/2002). Stuttgart 2004 [2005], S. 307-317
- [http://www.garten-literatur.de/Blattwerk/naturschutz.htm Bücherliste Naturschutz]
- [http://www.dnl-online.de DNL-online] Die Literaturdatenbank des Bundesamtes für Naturschutz.

Populärwissenschaftliche Literatur


- Johannes M. Waidfeld: Wachstum, der Irrtum; Wohlstand, eine gesellschaftliche Betrachtung, Fischer & Fischer Medien AG, Frankfurt 2005, ISBN 3-89950-076-8

Siehe auch


- Portal Umwelt- und Naturschutz
- Eingriff-Ausgleich-Regelung
- Flora-Fauna-Habitat-Richtlinie
- Landschaftsplanung
- Mosaik-Zyklus-Konzept
- Neobiota (Neophyten und Neozoen)
- Sukzession
- integriertes Küstenzonenmanagement

Weblinks

Deutschland


- [http://www.bfn.de Bundesamt für Naturschutz (BfN)]
- [http://www.bundesregierung.de/Themen-A-Z/Umwelt-,6209/Naturschutzgesetz.htm Aussagen der deutschen Bundesregierung zur Naturschutzgesetzgebung]
- [http://www.xfaweb.baden-wuerttemberg.de/nafaweb Naturschutz-Fachinformationssystem des Landes Baden-Württemberg]
- [http://www.naturschutzgeschichte.de Stiftung Naturschutzgeschichte]
- [http://www.jura.uni-passau.de/fakultaet/lehrstuehle/Seewald/skripten/nsin.pdf Aufsatz zum früheren Reichsnaturschutzgesetz (PDF-Datei)]
- [http://www.wwf.de WWF Deutschland]
- [http://www.nabu.de Naturschutzbund Deutschland (NABU)]
- [http://www.bund.net Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND)]
- [http://www.dnr.de Deutscher Naturschutzring (DNR)] - Dachverband der im Natur- und Umweltschutz tätigen Verbände in Deutschland
- [http://www.hilfsorganisationen.de/MENUE/Umweltschutz/ www.hilfsorganisationen.de] - Unterkategorie "Umwelt- und Naturschutz" des Portals

Schweiz


- [http://www.gesetze.ch/inh/inhsub451.htm Bundesgesetz über den Natur- und Heimatschutz (NHG) der Schweiz]
- [http://www.naturschutz.zh.ch Fachstelle Naturschutz Kanton Zürich]
- [http://www.naturschutznetz.ch Naturschutznetz] - "dein informations- und aktionsnetzwerk"
- [http://www.pronatura.ch Pro Natura] - "Für mehr Natur - überall!"
- [http://www.luzerngruent.ch "Luzern grünt"] - Natur im Siedlungsraum der Stadt Luzern ! ko:자연환경보호

Kino

er Kurkinos]] Kinos, auch Lichtspieltheater, Lichtspielhäuser oder Filmtheater, sind Abspielorte für alle Arten von Filmen. Manchmal steht der Begriff auch für die Filmkunst an sich, auch für das Erlebnis des Ins-Kino-Gehens.

Geschichte

Die Erfindung des Kinos wird, je nach Quelle, meist den Brüdern Lumière oder Thomas Alva Edison zugeschrieben. Das Kino entstand jedoch erst in langen Jahrzehnten nach der Erfindung des Films organisch im Zusammenspiel von Filmemachern und Publikum. Was die Lumieres, Edison und Max und Emil Skladanowsky damals entwickelt haben und entwickeln wollten, war (bewegter) Film als Rummelplatzattraktion, nicht Kino. Die Entwicklung der Filmtechnik erwuchs zunächst wissenschaftlichem Interesse. So nahm z. B. der Brite Eadweard Muybridge im Jahre 1870 mit mehreren Kameras den Bewegungsablauf eines Pferdes im Galopp auf, um zu beweisen, dass zu bestimmten Zeitpunkten kein Huf den Boden berührte. Eine kommerzielle Nutzung der Filmtechnik wurde dann in den USA vor allem von Edison vorangetrieben. Zusammen mit seinem jungen britischen Assistenten William Kennedy Laurie Dickson entwickelte er im Jahre 1891 das Kinetoscope (bzw. Kinetoskop), ein Guckkasten, in dem jeweils eine Person kurze Filme betrachten konnte. Im April 1894 wurden in New York in einer Einkaufspassage fünf dieser Maschinen aufgestellt. Der Preis für eine Nutzung betrug 25 Cent. Andere Entwickler arbeiteten an Kamera-Projektor-Systemen, die die eigentliche Voraussetzung für Kinos sind. Schon Ende der 1880er Jahre gab es in England Experimente mit dieser Technik. Schließlich zum Abschluss gebracht wurde sie, etwa gleichzeitig und unabhängig voneinander, in Frankreich von den Brüdern Lumière und in den USA von Thomas Armat. Am 19. März 1895 drehte Louis Lumière seinen ersten Film: Er filmte Arbeiter beim Verlassen einer Fabrik (Sortie des usines). Insgesamt fast 400 Filme entstanden im Laufe weniger Jahre, doch die meisten waren lediglich kurze, dokumentarische Alltagsszenen. Die erste öffentliche Filmvorführung vor einem zahlenden Publikum fand in Europa am 1. November 1895 im Berliner „Wintergarten“ durch die Brüder Skladanowsky statt. Am 28. Dezember 1895 veranstalteten dann in einem Kellersalon („Salon Indien“) des „Grand Cafes“ in Paris die Lumières ihre erste öffentliche Vorstellung. Als Konkurrenz zur Apparatur der Lumières, dem Cinematographe, kaufte Edison die Projektorversion von Armat und ließ sie unter dem Namen Kinetograph patentieren, produzieren und verkaufen. Der Begriff Kino ist eine Kurzform der ins Deutsche übersetzten Bezeichnung für die Erfindung der Brüder Lumière, dem Kinematographen. Daher sprach man in den 1910er Jahren in Deutschland auch von der Kino, statt das Kino, und meinte damit den Projektor, nicht das Lichtspieltheater selbst. Kinetograph Die Filme waren schwarz-weiß, stumm, mit einer Bildgröße von 18×24 mm und einem Seitenverhältnis von 1:1,33. Die ersten Kinos waren Jahrmarktattraktionen, so dass der Kinobesuch meist auf den Sommer beschränkt war. In den USA wurde außerdem das Programm der Varietétheater mit Filmen bereichert, was sich in Deutschland allerdings nicht durchsetzen konnte. Schon im ersten Jahrzehnt des 20. Jahrhunderts wurden viele Lichtspielhäuser als feste Einrichtungen in den Städten eröffnet. Zunächst waren provisorische Einrichtungen, umgebaut aus Verkaufsläden, die Regel. Sie wurden als Kintöppe (Einzahl: Kintopp, Verballhornung von „Kinetoskop“) bezeichnet und entsprechen den amerikanischen Nickelodeons dieser Zeit. In den 1910er Jahren entstanden dann immer größere und luxuriösere Neubauten, die das Aus für die Kintöppe bedeuteten. Die inzwischen immer länger werdenden Filme wurden mit Klavier, in großen Kinos auch mit Orchester begleitet (siehe dazu Filmmusik). Bis 1927 gab es fast ausschließlich Stummfilme. In diesem Zeitraum entstanden monumentale Werke wie beispielsweise „Geburt einer Nation“ (Birth of a Nation) von David Wark Griffith, Metropolis von Fritz Lang, Ben Hur von Fred Niblo (mit Farbsequenzen) oder „Napoléon“ von Abel Gance, der in diesem Film auch mit Farbfilm, 3D-Film und Breitwandfilm (als Vorläufer von Cinemascope) experimentierte. Eines der ersten Kinos in Deutschland war Knopfs Lichtspielhaus am Spielbudenplatz der Hamburger Reeperbahn. Eberhard Knopf kaufte 1900 für sein „Konzert- und Automatenhaus“ einen Vorführapparat; das erste Programm bestand aus drei Teilen, „1. Ankunft eines Eisenbahnzuges, 2. Einschiffung auf hoher See und 3. Ein Bauern-Wettreiten“ (Hamburger Tageblatt vom 1. November 1935). 1906 zog das Theater wegen des großen Erfolgs in den eigens neu errichteten Anbau um. Seit geraumer Zeit versuchte man, den Film mit Ton zu versehen. Der Hauptgrund war, die Schauspieler sprechen zu lassen, um dadurch auf die lästigen Zwischentitel verzichten zu können. Auf der Weltausstellung in Paris im Jahre 1900 wurden zwar bereits Ton- und Farbfilm vorgeführt, die Verfahren (z. B. Handcoloration) erwiesen sich aber als zu kostspielig für die kommerzielle Nutzung. Auch Versuche mit Nadelton (mittels einer Schallplatte, die parallel zum Film lief) waren nicht sehr zufriedenstellend, da diese nur sehr schwer mit dem Film zu synchronisieren war. 1926 kam der erste abendfüllende Spielfilm in der Nadeltontechnik des Vitaphone-Patents zur Aufführung: „Don Juan“ von Alan Crosland mit Warner Oland (der später als Charlie Chan berühmt wurde). 1927 kam der Film The Jazz Singer von Alan Crosland als Nadeltonfilm in die Kinos. Alan Crosland Nach dem überragenden Erfolg wurde der Film später auf Lichtton-Film umkopiert. Hierbei wird am linken Bildrand ein 3 mm breiter Streifen für die Tonspur reserviert. Eine kleine Lampe leuchtet auf den Tonstreifen, der je nach Lautstärke und Frequenz des Tonsignals mehr oder weniger stark lichtdurchlässig ist. Das Licht fällt durch den Film auf eine Fotozelle und die dabei entstehenden Helligkeitsschwankungen werden in eine Wechselspannung für ein Tonsignal umgewandelt, das nach Verstärkung den Lautsprechern im Kinosaal zugeführt werden kann. Innerhalb von nur wenigen Jahren verdrängte dann der Tonfilm den Stummfilm.

Technik

Ein Kino projiziert mit einem Projektionsapparat die Bilder des Films auf eine Filmleinwand. Digitales Kino spielt bisher, Anfang 2005, nur eine Nebenrolle. Zum Einsatz kommen daher nahezu ausschließlich Filmprojektoren. Der Ton wird mit unterschiedlich komplexen Verfahren erzeugt und befindet sich als Licht- (Dolby,SDDS) oder Magnettonspur auf dem Film oder wird von separaten Datenträgern abgespielt, die dann mit dem Film synchronisiert werden müssen (DTS). Magnetton spielt im kommerziellen Kino keine Rolle. Neue Entwicklungen ersetzen den Film durch andere Datenträger (DVD, Festplatte, Satellitenübertragung).

Kino heute

Ihre erste große Zeit hatten Kinos vor der Entwicklung des Fernsehens. In den 1950er-Jahren setzte jedoch eben durch das Fernsehen ein großes Kinosterben ein. Die Filmproduktionsfirmen versuchten deshalb durch neue, teilweise aber kurzlebige, Techniken die Zuschauer wieder für das Kino zurückzugewinnen. So wurde mit 3D-Filmen ein kurzzeitiger Boom ausgelöst und mit neuen Breitwandtechniken experimentiert (Cinemascope Todd-AO, Cinerama, Cinemiracle u.a.), die das Fernsehen anfangs noch nicht ausstrahlen konnte. Dennoch mussten viele Kinobetriebe bis Anfang der 1980er-Jahre aufgegeben werden. Nach der Konsolidierung des Marktes erlebt das Kino heute eine Renaissance. Image:Berlin Babylon 2005.jpg|Berlin, Babylon (cinema) Image:Berlin Film-Palast.jpg|Berlin, Film-Palast (cinema) Image:Hackesche Höfe (Berlin) 2.jpg|Berlin, Varieté und Filmtheater Hackesche Höfe Image:CinemaxX-BI.jpg|Bielefeld, CinemaxX Image:Dresden Ufa Cinema Center.jpg|Dresden, Ufa Cinema Center Image:Lichtburg Essen.jpg|Essen, Lichtburg Image:Cinedom-Köln.JPG|Köln, Cinedom Image:Muenchen Gloriapalast Tag.jpg|München, Gloria-Palast Image:Autokino gravenbruch.jpg|Neu-Isenburg, Autokino Gravenbruch Image:Stuttgart SI Centrum Maxx Filmpalast 2003.jpg|Stuttgart, SI-Centrum: MaxX Filmpalast Image:Wien Kuenstlerhaus Kino 2003.jpg|Wien, Künstlerhaus (Kino) Image:Urania-Eingang.jpg|Wien, Urania Image:Cannes_FF_Palace.jpeg|Cannes, Le Palais du Festival Image:London IMAX cinema 2.jpg|London, London IMAX Cinema Image:Graumanchinesetheater.jpg|Los Angeles CA, Grauman's Chinese Theater (Mann's Chinese Theater) Image:Fox_Theater_night.jpg|Atlanta GA, Fox Theater In vielen Städten, die zuvor mit mehreren Kinos ausgestattet waren, blieb nur noch ein Kinobetrieb übrig. Dieses wurde dann oft in kleinere Einzelsäle aufgeteilt, was zu, spöttisch als Schachtelkinos bezeichneten, beengten Kleinkinos führte. Die seit den 1980er-Jahren neu gebauten Kinos, vor allem die so genannten Multiplex-Kinos (Das erste Multiplexkino Europas war das Cinemaxx in Hannover), sind dagegen technisch auf dem neuesten Stand: Dolby Digital- und DTS-Tonanlagen (vereinzelt THX-zertifiziert) gehören zur Grundausstattung, in besonderen Sälen auch SDDS. Auch die digitale Filmprojektion ist vereinzelt schon anzutreffen. Derzeit gibt es hier jedoch nur wenig Auswahl an großen Kassenschlagern, wie z.B. Star Wars II – Angriff der Klonkrieger, die den Umbau der Kinos und den Einsatz der neuen Technik lohnen. Dementsprechend sind entsprechende Projektionssysteme auch nur selten in Multiplexkinos eingebaut. Mit europäischer Förderung wurde jedoch am 12. November 2004 cinemaNet Europe gestartet. Zielgruppe sind Programmkinos, die bei der Anschaffung der Technik unterstützt werden und kleine Produktionen (schwerpunktmäßig Dokumentationen, Animationsfilme, Kurzfilme), die besonders profitieren, da die Verbreitung über Satellit für unabhängige Filmautoren wesentlich günstiger und leichter zu handhaben ist, als der Verleih herkömmlicher Filmkopien. Große Kinos spielen meist nur ein sehr beschränktes Repertoire an gerade erfolgreichen Filmen. Dagegen setzt das so genannte Programmkino auf ein vielseitig zusammengesetztes Spektrum auch aus älteren und unbekannteren Filmen. In vielen deutschen Städten gibt auch es ein Kommunales Kino.

Zukunft

Es ist in der Diskussion, den Film überflüssig zu machen: Es wird digital produziert, über Satelliten wird direkt an die Vorführtheater übertragen und dort mittels Videoprojektor aufgeführt.
- Vorteile: teuere Filmkopien müssen nicht mehr angefertigt werden, Transportkosten entfallen, gleichbleibende Qualität wird gesichert, es kann aktueller aufgeführt werden.
- Nachteile: eine längere Periode von Kinderkrankheiten der konkurrierenden Projektionssysteme (vgl. Digitales Kino) und schneller Gerätegenerationswechsel mit hohen umzulegenden Investitionskosten der Kinobetreiber als Folge.

Bekannte Kinos


- Apollo-Kinematograph, Berlin, 1905 bis 1930
- UFA-Kino Berlin; gebaut 1926 bis 1928, Architekt Erich Mendelsohn
- Lichtburg, Essen
- Mathäser-Filmpalast, München
- Türkendolch, München
- Cinecittà Nürnberg, Nürnberg
- Das Erika-Kino, Wien, galt lange Zeit als das älteste noch bespielte Kino der Welt [http://cinetext.philo.at/wienfilm/erika.html]
- Kommunales Kino Frankfurt am Main
- Studio 4, Zürich, Architekt Roman Clemens, heute «filmpodium»
- Kino Frank in Flonheim, mit dem ältesten Filmvorführer von Deutschland, zählt zu den ältesten Kinos Deutschlands und ist das älteste Kino in Rheinland-Pfalz

Siehe auch


- Portal:Film, Filmmuseum, Kommunales Kino, Autokino, Cinemascope, IMAX, Heimkino, Digitales Kino,
- Filmkunst, Stummfilm
- Ufa-Kinos
- Brüder Lumière
- Experimentalfilm

Weblinks


- http://www.kino-geschichte.de (Die Frühgeschichte des Kinos im Stil eines Films)
- http://www.kinogeschichte.at (Über die Anfänge des Kinos am Beispiel der Stadt Klagenfurt)
- http://german.imdb.com (englischsprachiges Verzeichnis von Filmen und Darstellern)
- http://www.cinematrix.org (Top 50 Kinofilme Deutschland) ! ja:映画館

Olympische Winterspiele 1980/Eishockey

Die Olympischen Winterspiele 1980 fanden in Lake Placid im Bundesstaat New York in den USA statt. Das Olympische Eishockeyturnier wurde dabei in der Zeit vom 12. bis 24. Februar ausgetragen. 12 Mannschaften nahmen an diesem Turnier teil.
Teilnahmeberechtigt waren die 8 Mannschaften der A-Gruppe der Eishockey-Weltmeisterschaft 1979 sowie die besten 4 Teams der B-Gruppe. Für die DDR (B-Gruppen-Zweiter) und die Schweiz (B-Gruppen-Fünfter), die auf eine Teilnahme verzichteten, rückte Japan (B-Gruppen-Sechster) nach. Der Austragungsmodus wurde im Vergleich zu den vergangenen Olympiaturnieren geändert. Zunächst spielte man in 2 Vorrundengruppen mit je 6 Mannschaften, anschließend erreichten die Erst- und Zweitplatzierten unter Mitnahme ihrer direkten Vergleiche die Finalrunde, in der die Medaillen ausgespielt wurden. Die beiden Drittplatzierten spielten um Platz 5. Das diesjährige olympische Eishockeyturnier brachte wohl die größte Überraschung seit dem Olympiasieg Großbritanniens im Jahre 1936. Der Gastgeber und krasse Außenseiter USA gewann seine 2. Olympische Goldmedaille und bezwang in einem mitreißenden Match die übermächtigen Sowjets. Es gab zudem weitere Überraschungen. So erreichten weder die Tschechoslowakei noch Kanada die Finalrunde und spielten nur um die Plätze 5 und 6. Für Kanada war es das bisher schlechteste Ergebnis bei allen Olympiaturnieren und Weltmeisterschaften. Siehe auch: Miracle on Ice

Medaillen

Olympisches Eishockeyturnier der Herren

Vorrunde

Gruppe A

12. Februar 1980 Kanada - Niederlande 10:1 (2:1,2:0,6:0) Finnland - Polen 4:5 (0:1,3:4,1:0) UdSSR - Japan 16:0 (8:0,5:0,3:0) 14. Februar 1980 UdSSR - Niederlande 17:4 (8:1,7:1,2:2) Kanada - Polen 5:1 (1:0,2:1,2:0) Finnland - Japan 6:3 (2:0,2:2,2:1) 16. Februar 1980 Niederlande - Japan 3:3 (1:3,1:0,1:0) UdSSR - Polen 8:1 (5:1,1:0,2:0) Kanada - Finnland 3:4 (1:2,0:1,2:1) 18. Februar 1980 Kanada - Japan 6:0 (2:0,2:0,2:0) Polen - Niederlande 3:5 (1:3,1:2,1:0) UdSSR - Finnland 4:2 (0:1,1:0,3:1) 20. Februar 1980 Polen - Japan 5:1 (3:0,1:0,1:1) Finnland - Niederlande 10:3 (2:1,2:1,6:1) UdSSR - Kanada 6:4 (1:1,1:2,4:1) Abschlusstabelle Sp. S U N Tore TD Pkte. 1. UdSSR 5 5 0 0 51:11 +40 10: 0 2. Finnland 5 3 0 2 26:18 +8 6: 4 ------------------------------------------------------- 3. Kanada 5 3 0 2 28:12 +16 6: 4 4. Polen 5 2 0 3 15:23 -8 4: 6 5. Niederlande 5 1 1 3 16:43 -27 3: 7 6. Japan 5 0 1 4 7:36 -29 1: 9

Gruppe B

12. Februar 1980 Tschechoslowakei - Norwegen 11:0 (0:0,5:0,6:0) BR Deutschland - Rumänien 4:6 (1:1,3:2,0:3) USA - Schweden 2:2 (0:1,1:0,1:1) 14. Februar 1980 Schweden - Rumänien 8:0 (3:0,4:0,1:0) BR Deutschland - Norwegen 10:4 (5:2,3:1,2:1) USA - Tschechoslowakei 7:3 (2:2,2:0,3:1) 16. Februar 1980 USA - Norwegen 5:1 (0:1,3:0,2:0) Tschechoslowakei - Rumänien 7:2 (2:0,3:1,2:1) Schweden - BR Deutschland 5:2 (1:0,4:1,0:1) 18. Februar 1980 Schweden - Norwegen 7:1 (2:0,4:0,1:1) Tschechoslowakei - BR Deutschland 11:3 (5:1,5:0,1:2) USA - Rumänien 7:2 (2:0,2:1,3:1) 20. Februar 1980 Rumänien - Norwegen 3:3 (1:1,0:1,2:1) Schweden - Tschechoslowakei 4:2 (2:0,1:0,1:2) USA - BR Deutschland 4:2 (0:2,2:0,2:0) Abschlusstabelle Sp. S U N Tore TD Pkte. 1. Schweden 5 4 1 0 26: 7 +19 9: 1 2. USA 5 4 1 0 25:10 +15 9: 1 ------------------------------------------------------- 3. Tschechoslowakei 5 3 0 2 34:16 +18 6: 4 4. Rumänien 5 1 1 3 13:29 -16 3: 7 5. BR Deutschland 5 1 0 4 21:30 -9 2: 8 6. Norwegen 5 0 1 4 9:36 -27 1: 9

Spiel um Platz 5

22. Februar 1980 Tschechoslowakei - Kanada 6:1 (5:0,0:1,1:0)

Finalrunde um die Plätze 1-4

(direkte Vergleiche der Vorrunde wurden übernommen) 22. Februar 1980 Finnland - Schweden 3:3 (1:0,1:1,1:2) USA - UdSSR 4:3 (2:2,0:1,2:0) 24. Februar 1980 USA - Finnland 4:2 (0:1,1:1,3:0) UdSSR - Schweden 9:2 (4:0,5:0,0:2) Abschlusstabelle Sp. S U N Tore TD Pkte. 1. USA 3 2 1 0 10: 7 +3 5: 1 2. UdSSR 3 2 0 1 16: 7 +9 4: 2 3. Schweden 3 0 2 1 7:14 -7 2: 4 4. Finnland 3 0 1 2 7:11 -4 1: 5

Endstand des Turniers

1. USA 2. UdSSR 3. Schweden 4. Finnland 5. Tschechoslowakei 6. Kanada 7. Polen 8. Rumänien 9. Niederlande 10. BR Deutschland 11. Norwegen 12. Japan
Eishockey Kategorie:Eishockey bei den Olympischen Spielen

US-amerikanische Eishockeynationalmannschaft

Die US-amerikanische Eishockeynationalmannschaft wird von USA Hockey organisiert. Es gibt sowohl eine Herren-, als auch eine Damenmannschaft, wobei die Herren auf Rang 6, die Damen auf Rang 2 der IIHF Weltrangliste liegen.

Herrenmannschaft

In den USA gibt es über 485.000 aktive Spieler. Headcoach der Nationalmannschaft ist derzeit Peter Laviolette.

Top-Spieler


- Tony Amonte
- Chris Chelios
- Ty Conklin
- Rick DiPietro
- Chris Drury
- Mike Dunham
- Robert Esche
- Bill Guerin
- Derian Hatcher
- Brett Hull
- Steve Konowalchuk
- John LeClair
- Brian Leetch
- Mike Modano
- Jeremy Roenick
- Brian Rolston
- Keith Tkachuk
- Doug Weight

Resultate

Olympische Spiele


- Goldmedaille: 1960, 1980
- Silbermedaille: 1920, 1924, 1932, 1952, 1956, 1972, 2002
- Bronzemedaille: 1936
- 4. Platz: 1948, 1992, 1998
- 5. Platz: 1964, 1976
- 6. Platz: 1968
- 7. Platz: 1984, 1988
- 8. Platz: 1994
- keine Teilnahme: 1928

Canada Cup


- 2. Platz: 1991
- 3. Platz: 1981, 1984
- 5. Platz: 1976, 1987

World Cup of Hockey


- 1. Platz: 1996
- Halbfinale: 2004

Eishockey-Weltmeisterschaft


- Weltmeister: 1930
- Silbermedaille: 1931, 1934, 1939, 1950
- Bronzemedaille: 1949, 1962, 1996, 2004
- 4. Platz: 1955, 1959, 1976, 1985, 1991, 1994, 2001
- 5. Platz: 1947, 1958, 1967, 1981, 1990, 2000
- 6. Platz: 1951, 1961, 1965, 1966, 1969, 1971, 1975, 1977, 1978, 1986, 1989, 1993, 1995, 1997, 1999, 2005
- 7. Platz: 1938, 1970, 1974, 1979, 1987, 1992, 2002
- 8. Platz: 1963, 1972, 1973, 1982
- 9. Platz: 1983
- 12. Platz: 1998
- 13. Platz: 2003
- keine Teilnahme: 1930, 1935, 1936, 1937, 1953, 1954, 1957

Damenmannschaft

Die Popularität von Fraueneishockey in den USA wächst langsam, aber stetig. Bislang gibt es etwa 52.500 Spielerinnen (Stand:2005). Headcoach der Nationalmannschaft ist Ben Smith.

Top-Spielerinnen


- Julie Chu
- Natalie Darwitz
- Cammi Granato
- Shelley Looney
- Angela Ruggiero
- Krissy Wendell

Resultate

Olympische Spiele

1998 - Olympiasieger
2002 - Silbermedaille

Weltmeisterschaft

Weltmeister 2005
Silbermedaille 1990, 1992, 1994, 1997, 1999, 2000, 2001, 2004

Drei-Nationen-Cup

Seit 2000 Vier-Nationen-Cup
- Goldmedaille: 1997 und 2003
- Silbermedaille: 1996, 1998, 1999, 2000, 2002, 2004
- Keine Teilnahme: 2001

Pazifik-Anlieger-Meisterschaft

Silbermedaille 1995 und 1996

Juniorenmannschaften

Auch die US-amerikanischen Nachwuchsteams gehören zu den besten der Welt. Die U18-Nationalmannschaft gewann zum Beispiel die Weltmeisterschaft 2002, 2004 holten sie Silber. Die Junioren feierten 2004 ihren größten Erfolg, als auch sie die Goldmedaille bei den Weltmeisterschaften gewannen. Auch 1997 (Silber), 1986 und 1992 (Bronze) kamen sie auf das "Treppchen".

Weblinks


- [http://www.usahockey.com USA Hockey] Kategorie:Eishockeynationalmannschaft

Kategorie:Ort in New York

New York Kategorie:New York State ja:Category:ニューヨーク州の都市 ko:분류:뉴욕 주의 도시

Giuseppe Arcimboldi

Giuseppe Arcimboldo (o Arcimboldi, come è nominato in diversi documenti d'archivio) è un pittore milanese, (nato nel 1527 e morto nel 1593), noto soprattutto per le sue grottesche "Teste Composte", ritratti burleschi eseguiti combinando tra loro, in una sorta di "trompe l'oeil", oggetti o cose dello stesso genere (prodotti ortofrutticoli, pesci, uccelli, libri, ecc) collegati metaforicamente al soggetto rappresentato, in modo da desublimare il ritratto stesso.

La vita

Giuseppe Arcimboldo nacque a Milano il 1527, figlio di Biagio, pittore accreditato presso la "Veneranda Fabbrica del Duomo" e discendente da un ramo cadetto di una aristocratica famiglia milanese. Presso la bottega paterna Giuseppe iniziò la sua attività artistica verso il 1549, anno in cui lo sappiamo impegnato nel disegno di cartoni che dovevano servire per la costruzione delle vetrate del Duomo. Tale impegno continuò negli anni successivi: gli vengono infatti attribuiti con sufficiente certezza i cartoni preparatori delle storie di Santa Caterina di Alessandria, realizzate nel 1556 da un maestro vetraio tedesco. Nel 1558 fu impegnato nella realizzazione di un cartone per un arazzo nel Duomo di Como. Poco altro tuttavia si sa sulla restante attività artistica di Arcimboldo nel primo periodo milanese. Si deve tuttavia pensare che essa sia stata piuttosto intensa e neppure limitata al solo campo della pittura, visto che lo storico Paolo Morigia, amico di Giuseppe, parla di lui come di :<<... Pittore raro, e in molte altre virtù studioso, e eccellente; e dopo l'haver dato saggio di lui, e del suo valore, così nella pittura come in diverse bizzarrie, non solo nella patria, ma anco fuori, acquistossi gran lode...>>. La formazione milanese dell'Arcimboldo lo vide dunque interessarsi a "diverse bizzarrie", e c’è da scommettere che tra queste abbiano avuto un posto di rilievo le caricature fisioniomiche rese celebri – come testimonia Giovanni Paolo Lomazzo – dal soggiorno milanese di Leonardo. Il passo del Morigia dianzi citato continua narrando quello che fu l’episodio decisivo della vita e della carriera di Arcimboldo: la sua partenza , nel 1562, alla volta di Vienna, invitato a corte dal principe (e futuro imperatore) Massimiliano II d' Asburgo.
Nella capitale austriaca Giuseppe << ...fu molto benvoluto e accarezzato da Massimiliano, et raccolto con grande umanità, et con honorato stipendio ....>>
Nonostante la fama internazionale presto raggiunta, il catalogo delle opere di Arcimboldo a noi pervenuto è piuttosto scarno; esso si incentra in larga misura sulle famose "Teste Composte" fisionomie grottesche ottenute attraverso bizzarre combinazioni di una stoardinaria varietà di forme viventi o di cose. Le sue opere più celebri sono in effetti le otto tavole di contenute dimensioni (66 x 50 cm) raffiguranti, in forma di ritratto allegorico, le quattro stagioni(Primavera, Estate, Autunno e Inverno) e i quattro elementi della cosmologia aristotelica (Aria, Fuoco, Terra, Acqua). Le otto allegorie – in ognuna delle quali si ammira la cura lenticolare dei particolari di evidente ascendenza nordica e la varietà cromatica della sua brillante tavolozza – furono pensate per fronteggiarsi a coppie sulle pareti della residenza imperiale, ogni stagione rivolta ad un elemento, secondo quelle corrispondenze tra microcosmo e macrocosmo care alla filosofia aristotelica. Copie e varianti delle ammiratissime Quattro Stagioni vennero donate a nobili e regnanti europei come parte della diplomazia di Massimiliano II: una copia della Primavera appartenne ai regnanti di Spagna. Arcimboldo non fu solo "pittore di corte", alla sua cultura umanistica ed alla sua cratività, l'imperatore si affidò anche per le mascherate, i giochi ed i cortei fantastici che allietavano la vita di corte. Memorabili furono, sotto questo profilo, le nozze dell'Arciduca Carlo di Stiria con Maria di Baviera, nelle quali Arcimboldo ebbe un ruolo di grande inventore e regista dei fasti nuziali. Sono 148 i disegni (raccolti nel così detto Carnet di Rodolfo II) e conservato presso il Gabinetto dei disegni e delle Stampe degli Uffizi a Firenze) che testimoniano il poderoso impegno di Giuseppe come coreografo degli eventi ludici alla corte viennese. Essi rappresentano costumi fantastici per le dame ed i cavalieri, slitte con cigni o con sirene le sfilate in corteo, bizzarre acconciature femminili ed altro ancora. Alla morte di Massimiliano, Arcimboldo passò al servizio del suo successore Rodolfo II e – com'era prevedibile – incontrò subito la stima incondizionata del nuovo imperatore, stanti i suoi noti interessi per gli studi alchemici e per tutto ciò che appariva esoterico e "maraviglioso" nel campo dell'arte, delle scienze e della cose naturali ("naturalia"). Giuseppe si mosse a Praga, quando Rodolfo vi stabilì la capitale dell'impero e nella "città magica" agì anche come consigliere per le molteplici acquisizioni che andarono via via ad arricchire la strepitosa "Kunst und Wunderkammer" di Rodolfo. Per i lunghi anni di servizio prestati alla corte imperiale, oltre alla fama artistica ed al benessere economico, Arcimboldo beneficiò di speciali onorificenze fino ad essere nominato da Rodolfo "Conte Palatino". Con la promessa di rimanere al servizio dell’imperatore, Giuseppe ottenne il permesso di tornare, nel 1587, nella sua Milano. Gli anni del secondo periodo milanese furono ancora ricchi di impegno e di successi: a tale periodo risalgono i dipinti della Ninfa Flora e di Rodolfo II in veste di Vertunno, celebrate anch’esse – come le precedenti Teste Composte - da poeti e scrittori di corte. Nel 1593 Giuseppe Arcimboldo morì nella sua Milano.
Molti pittori tentarono di imitare le sue invenzioni fantastiche creando non pochi problemi nella esatta identificazione del suo catalogo.

La produzione artistica

Qualche decennio dopo la morte di Giuseppe Arcimboldo, anche la sua fama iniziò a disperdersi. La riscoperta della sua produzione artistica da parte della critica dovette attendere, nel XX secolo, l’impulso della pittura surrealista con la inquietudine esistenziale che essa seppe mettere in scena. Arcimboldo fu interprete della "cultura magico-cabalistica" del XVI secolo e fu, per molti versi, esponente di quel "manierismo" nel quale andò progressivamente ad infiacchirsi la pittura rinascimentale.
Piuttosto evidente – come si è detto – è il suo debito verso le deformazioni fisionomiche di Leonardo, ma ancor più evidente è il suo debito verso la straodinaria diffusione di enigmatiche decorazioni a grottesche, e verso altre e più esplicite elucubrazioni alchemico-pittoriche del tempo. L'arte di Arcimboldo è dunque figlia del suo tempo, soprattutto quando essa muove giocosamente verso la ricerca del significato nascosto delle cose, sia essa rivolta alla omogenia della parte e del tutto, alle corrispondenze tra macrocosmo e microcosmo, oppure al senso enigmatico e nascosto delle cose (come nelle sue celebri "nature morte" reversibili). Ma il senso ludico della sua ricerca, quasi per effetto di quel sortilegio alchemico che troviamo spesso nella pittura surrealista, si trasforma – almeno allo sguardo dell'uomo d'oggi – in profonda inquietudine. Osserva acutamente Roland Barthes, che l'effetto che oggi suscitano oggi in noi le tavole di Arcimboldo è la "repulsione": :<< Le teste di Arcimboldo sono mostruose perché rimandato tutte, quale che sia la grazia del soggetto allegorico, [...] ad un malessere sostanziale: il brulichio. La mischia delle cose viventi [...] disposte in un disordine stipato (prima di giungere alla intellegibilità della figura finale) evoca una vita tutta larvale, un pullulio di esseri vegetativi, vermi, feti, visceri al limite della vita, non ancora nati eppure già putrescenti.>> In fondo il senso più vero della pittura di Arcimboldo è quella inquietudine trasmessa dal gusto del "mostruoso" che ritroviamo nelle Wunderkammer o nei disegni (cari per esempio al contemporaneo Ulisse Aldrovandi) di esseri in cui le forme animali si confondono, segno della misteriosa inclinazione teratologica che talvolta la natura manifesta.

Galleria di opere

Image:Giuseppe_Arcimboldo_-_Spring,_1573.jpg|Primavera, Museo del Louvre, Parigi Image:Giuseppe_Arcimboldo_-_Summer,_1573.jpg|Estate, Museo del Louvre, Parigi Image:Giuseppe_Arcimboldo_-_Autumn,_1573.jpg|Autunno, Museo del Louvre, Parigi Image:Giuseppe_Arcimboldo_-_Winter,_1573.jpg|Inverno, Museo del Louvre, Parigi Image:Arcimboldo_Librarian_Stokholm.jpg|Il Bibliotecario, Skoklosters Slott, Stoccolma; Image:Arcimboldovertemnus.jpeg|Rodolfo II in veste di Vertunno, Skoklosters Slott, Stoccolma

Opere di Arcimboldo nei musei europei


- Primavera, Estate, Autunno e Inverno, (1573), olio su tavola, Musée du Louvre, Parigi;
- Primavera, (1563), Estate (1563), Inverno (1563), Il Fuoco, (1566), L’Acqua (1563-64), olio su tavola, Kunsthistorisches Museum, Vienna;
- Primavera, olio su tavola, Real Academia de Bellas Artes de San Fernando, Madrid;
- Il Bibliotecario, (1566), olio su tela, L’Avvocato, (1566), olio su tela, Ritratto di Rodolfo II in veste di Vertunno (1591), olio su tavola, Skoklosters Slott, Stoccolma;
- Ortaggi in una ciotola o l’Ortolano, olio su tavola, Museo Civico "Ala Ponzone", Cremona;
- Autoritratto c.1575, disegno, Narodni Gallery, Praga;
- Carnet di Rodolfo II, 148 disegni, Gabinetto dei disegni e delle Stampe degli Uffizi, Firenze;
- Autoritratto cartaceo (L’uomo di lettere), (1587), disegno, Gabinetto dei disegni e delle Stampe di Palazzo Rosso, Genova;

Collegamenti esterni

Opere di Arcimboldo si possono vedere nei seguenti siti
- [http://www.abcgallery.com/A/arcimboldo/arcimboldo.html Olga's Gallery]
- [http://www.wga.hu/frames-e.html?/html/a/arcimbol/index.html Web Gallery of Art]

Bibliografia


- Roland Barthes, Arcimboldo, Abscondita, Milano, 2005 Arcimboldo, Giuseppe Arcimboldo, Giuseppe ja:ジュゼッペ・アルチンボルド

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