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| Larry Page |
Larry PageLarry Page ( - 26. März 1973 in Ann Arbor, Michigan als Lawrence E. Page) ist ein US-amerikanischer Informatiker und Mitbegründer der Suchmaschine Google.
Mit seinem Kommilitonen Sergey Brin arbeitete Page als Doktorand an der Stanford University. Gemeinsam schufen sie 1998 den Prototypen einer Suchmaschine für das World Wide Web. Page gründete dann mit Brin die Firma Google Inc. und arbeitete dort weiter. Seine Promotion lässt er seitdem ruhen.
Durch den Börsengang von Google am 19. August 2004 wurde Larry Page durch den Besitz von rund 38 Millionen Aktien rechnerisch zum Multimilliardär.
Page ist ledig. Sein Vater ist der Informatikprofessor Carl Victor Page.
Weblinks
- [http://www.google.de/corporate/execs.html#larry Larry Page bei Google]
- [http://www-db.stanford.edu/~page/ Homepage an der Universität Stanford (englisch)]
Page, Larry
Page, Larry
Page, Larry
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Page, Larry
Page, Larry
ja:ラリー・ページ
26. März
Der 26. März ist der 85. Tag des Gregorianischen Kalenders (der 86. in Schaltjahren) - somit bleiben 280 Tage bis zum Jahresende.
Ereignisse
- 1027 - Papst Johannes XIX. krönt Konrad II. zum Kaiser des Heiligen Römischen Reichs
- 1077 - Der am 15. März in Forchheim gewählte Rudolf von Rheinfelden wird in Mainz zum Gegenkönig gesalbt.
- 1971 - Bangladesch - das frühere "Ostpakistan" wird von Pakistan unabhängig.
- 1971 - Argentinien. General Alejandro A. Lanusse wird Staatspräsident.
- 1976 - Argentinien. Militärputsch: Präsidentin Perón wird gestürzt.
- 1979 - Unterzeichnung des israelisch-ägyptischen Friedensvertrages
- 1984 - Guinea. Tod des Staatspräsidenten Sékou Touré.
- 1989 - Laos. Wahl der obersten Volksversammlung
- 1992 - Deutschland. Der Paderborner Theologe Eugen Drewermann wird vom Priesteramt suspendiert.
- 1995 - Islam Abduganiewitsch Karimow wird als Staatspräsident in Usbekistan in seinem Amt bestätigt
- 1995 - Das Schengener Abkommen tritt in Kraft und verpflichtet die Unterzeichnerstaaten, auf eine Kontrolle des Waren- und Personenverkehrs an ihren gemeinsamen Grenzen zu verzichten.
- 1996 - Zwei Tage nach den Wahlen in Taiwan beendet die Volksrepublik China ihre Militärmanöver, die der Einschüchterung der taiwanischen Wähler dienen sollten.
- 1997 - 39 Mitglieder der UFO-Sekte "Heaven's Gate" um den Guru Marshall Herff Applewhite, werden nach einem Massenselbstmord in San Diego tot aufgefunden.
- 2000 - Nachdem die Sicherheitsbedenken der Partnerstaaten ausgeräumt wurden, tritt das Schengener Abkommen nun auch für Griechenland in Kraft.
- 2003 - Unterzeichnung des NATO-Beitrittsprotokolls in Brüssel durch Estlands Außenministerin Kristiina Ojuland
Wirtschaft
Wissenschaft und Technik
- 1791 - Das Urmeter - damals definiert als der 10.000.000 Teil eines Viertels des Erdmeridians (Erdquadrant) - wird in Paris als universelles Längenmaß eingeführt.
Kultur
- 1810 - Uraufführung der Oper Mathilde von Guise von Johann Nepomuk Hummel am Theater am Kärntnertor in Wien.
- 1821 - Die Trilogie "Das goldene Vlies", das umfangreichste Werk Franz Grillparzers, wird in Wien uraufgeführt.
- 1845 - Uraufführung der Operette Modehandlerskan (Die Putzmacherin) von Franz Berwald am Königlichen Theater in Stockholm.
- 1922 - Uraufführung der Oper Sancta Susanna von Paul Hindemith in Frankfurt am Main.
- 1952 - Uraufführung der Oper Leonore 40/45 von Rolf Liebermann in Basel.
Religion
- 1957 - Das Bundesverfassungsgericht bestätigt, dass das Reichskonkordat von 1933, abgeschlossen zwischen dem Vatikan und dem Deutschen Reich, weiter Gültigkeit hat.
- 1984 - Das Konkordat zwischen dem Vatikan und Nordrhein-Westfalen wird vom Ministerpräsidenten Johannes Rau und dem Apostolischen Nuntius Guido Del Mestri in Düsseldorf unterzeichnet.
Katastrophen
- 1812 - Ein Erdbeben zerstört Caracas (Venezuela)
Sport
- Einträge im Bereich Formel 1 siehe Formel 1.
- Einträge von Leichtathletik-Weltrekorden s. u. der jeweiligen Disziplin unter Leichtathletik.
- 1974 - George Foreman gewinnt den Weltmeistertitel im Schwergewicht gegen Ken Norton im El Poliedro, Caracas, durch technischen KO.
Geboren
- 1478 - Hieronymus Emser, Theologe und Gegenspieler Luthers
- 1516 - Conrad Gesner, Schweizer Naturforscher und Philosoph
- 1559 - Wolf Dietrich von Raitenau, Fürsterzbischof von Salzburg
- 1684 - Johann Graf, deutscher Komponist
- 1753 - Benjamin Thompson, britischer Physiker amerikanischer Abstammung
- 1773 - Nathaniel Bowditch, US-amerikanischer autodidaktischer Mathematiker, Astronom und Physiker
- 1780 - Julius Eduard Hitzig deutscher Schriftsteller und Kammergerichtsrat
- 1794 - Julius Schnorr von Carolsfeld, deutscher Maler
- 1815 - Gustav Rümelin, deutscher Pädagoge und Statistiker
- 1819 - Louise Otto-Peters, Mitbegründerin der deutschen Frauenbewegung
- 1850 - Edward Bellamy, US-amerikanischer SF-Autor
- 1851 - Julius Langbehn, deutscher Schriftsteller und Kulturkritiker
- 1858 - Luis Barros Borgoño, chilenischer Politiker
- 1859 - Adolf Hurwitz, deutscher Mathematiker
- 1868 - Fuad I., König von Ägypten
- 1874 - Elisabeth Altmann-Gottheiner, eine der ersten Hochschullehrerinnen
- 1874 - Oskar Nedbal, böhmischer Komponist und Dirigent
- 1874 - Robert Frost, US-amerikanischer Dichter
- 1875 - Max Abraham, deutscher Physiker
- 1875 - Syngman Rhee, Präsident von Südkorea
- 1876 - Wilhelm zu Wied, Fürst von Albanien
- 1879 - Othmar Ammann, schweizerisch-amerikanischer Ingenieur (Brückenbau)
- 1882 - Hermann Obrecht, Schweizer Politiker
- 1884 - Wilhelm Backhaus, deutscher Pianist
- 1886 - Al Jolson, US-amerikanischer Schauspieler
- 1888 - Elsa Brändström, schwedische Philanthropin
- 1888 - Gustav Geierhaas, deutscher Komponist
- 1889 - Václav Kaprál, tschechischer Komponist
- 1890 - Franz Schauwecker, deutscher Schriftsteller
- 1893 - Palmiro Togliatti, italienischer Politiker
- 1896 - Léonide Fedorowitsch Massine, russischer Tänzer und Choreograph
- 1904 - Willy Fischer, deutscher Politiker
- 1905 - Viktor Emil Frankl, österreichischer Psychiater und Psychotherapeut
- 1908 - Franz Stangl, österreichischer Leiter der KZ Sobibor und Treblinka
- 1911 - Bernard Katz, britischer Biophysiker deutscher Abstammung, Medizinnobelpreisträger
- 1911 - John Langshaw Austin, englischer Philosoph und Linguist
- 1911 - Tennessee Williams, US-amerikanischer Dramatiker
- 1913 - Bruce Low, niederländischer Schlager- und Gospelsänger
- 1913 - Paul Erdös, ungarischer Mathematiker
- 1916 - Christian Boehmer Anfinsen, US-amerikanischer Biochemiker, Chemienobelpreisträger
- 1916 - Sterling Hayden, US-amerikanischer Schauspieler und Autor
- 1917 - Rufus Thomas, US-amerikanischer Musiker
- 1921 - Rudolf Noelte, deutscher Theaterregisseur
- 1923 - Gert Bastian, Bundeswehrgeneral und deutscher Politiker
- 1925 - Pierre Boulez, französischer Komponist, Dirigent und Musiktheoretiker
- 1929 - Thakar Singh, indischer Vertreter der Lehre des Sant Mat
- 1931 - Leonard Nimoy, US-amerikanischer Schauspieler, Regisseur und Filmproduzent
- 1935 - Mahmud Abbas, palästinensischer Präsident
- 1936 - Fre Parris, US-amerikanischer Sänger
- 1937 - Ahmed Kurei, Regierungschef der Palästinensischen Autonomiegebiete
- 1937 - Albert Brülls, deutscher Fußballnationalspieler
- 1938 - Anthony James Leggett, britischer Physiker
- 1939 - James Caan, US-amerikanischer Schauspieler
- 1939 - Jens Reich, Wissenschaftler
- 1940 - Levon Helm, US-amerikanischer Musiker
- 1940 - Nancy Pelosi, US-amerikanische Politikerin
- 1940 - Rod Lauren, US-amerikanischer Sänger
- 1941 - Richard Dawkins, englischer Zoologe, Ethologe und Evolutionsbiologe
- 1942 - Erica Jong, US-amerikanische Schriftstellerin
- 1943 - Bob Woodward, US-amerikanischer Journalist
- 1944 - Diana Ross, US-amerikanische Sängerin
- 1944 - Haim Saban, Medienunternehmer und Milliardär
- 1944 - Reinhold Andert, deutscher Liedermacher und Autor
- 1945 - Joachim Hörster, deutscher Politiker und MdB
- 1945 - Michail Woronin, russischer Turner
- 1946 - Fran Sheehan, US-amerikanischer Musiker
- 1948 - Richard Tandy, britischer Musiker
- 1948 - Steven Tyler, US-amerikanischer Sänger
- 1949 - Patrick Süskind, deutscher Schriftsteller
- 1949 - Uwe Beckmeyer, deutscher Politiker und MdB
- 1950 - Martin Short, Schauspieler, Drehbuchautor und Produzent
- 1950 - Ronnie McDowell, US-amerikanischer Sänger
- 1950 - Teddy Pendergrass, US-amerikanischer Musiker
- 1951 - Carl E. Wieman, US-amerikanischer Physiker, Physiknobelpreisträger
- 1951 - Klaus Hoffmann, deutscher Liedermacher und Schauspieler
- 1952 - Didier Pironi, französischer Rennfahrer
- 1953 - René Weller, deutscher Boxer
- 1953 - William Lyall, britischer Musiker
- 1953 - Tatjana Prowidochina, russische Leichtathletin und Olympionikin
- 1954 - Jutta Speidel, deutsche Schauspielerin
- 1954 - Udo Di Fabio, Richter am deutschen Bundesverfassungsgericht
- 1955 - Dean Dillon, US-amerikanischer Country-Sänger
- 1955 - Ingo Wolf, deutscher Politiker
- 1955 - Verena Butalikakis, deutsche Politikerin
- 1959 - Axel Berg, deutscher Politiker und MdB
- 1962 - Falko Götz, deutscher Fußballtrainer
- 1962 - John Stockton, US-amerikanischer Basketballspieler der NBA
- 1963 - Susanne Sulley, britische Sängerin
- 1964 - Michael Frontzeck, Fußballspieler und Trainer
- 1965 - Violeta Szekely, rumänische Leichtathletin und Olympionikin
- 1968 - Jutta Müller, deutsche Profi-Windsurferin
- 1973 - Larry Page, US-amerikanischer Informatiker und Mitbegründer der Suchmaschine Google
- 1981 - Mathieu Delpierre, französischer Fußballspieler
- 1982 - Andreas Hinkel, deutscher Fußballspieler
- 1985 - Keira Knightley, britische Schauspielerin
Gestorben
- 809 - Liudger, Bischof von Münster
- 922 - Al-Halladsch, islamischer Mystiker
- 1211 - Sancho I., König von Portugal
- 1238 - Heinrich I. von Müllenark, Erzbischof des Erzbistums Köln
- 1304 - Wigbold von Holte, Erzbischof von Köln von 1297-1304
- 1517 - Heinrich Isaac, frankoflämischer Komponist und Sänger
- 1605 - Jakob Ayrer, Schriftsteller
- 1675 - Ernst I. von Sachsen-Gotha, Sohn von Herzog Johann III. von Sachsen-Weimar
- 1685 - Go-Sai, 111. Kaiser von Japan
- 1700 - Heinrich Meibom, deutscher Mediziner und Gelehrter
- 1797 - James Hutton, schottischer Naturforscher und Geologe
- 1804 - Wolfgang von Kempelen, deutscher Schriftsteller und Erfinder
- 1805 - Gabriel Gruber, Ordensgeneral
- 1814 - Joseph-Ignace Guillotin, war französischer Arzt und Politiker
- 1827 - Ludwig van Beethoven, deutscher Komponist
- 1829 - Karoline von Humboldt, Tochter des preußischen Kammerpräsidenten Karl Friedrich von Dacheröden
- 1835 - Karl Heinrich Ritter von Lang, deutscher Historiker und Publizist
- 1850 - Wilhelm Ernst Weber, deutscher Pädagoge und Philologe
- 1864 - Charles Sealsfield, mährischen Schriftsteller
- 1871 - Adalbert Heinrich Graf von Baudissin, deutscher Schriftsteller
- 1881 - Florian Ceynowa, Landwirt, praktizierte unerlaubt als Arzt und Schriftsteller
- 1889 - Wilhelm von Breithaupt, deutscher Offizier
- 1892 - Walt Whitman, US-amerikanischer Dichter und Journalist
- 1900 - Isaac Mayer Wise, US-amerikanischer Rabbiner
- 1902 - Cecil Rhodes, Gründer des Staates Rhodesien
- 1910 - Auguste Charlois, französischer Astronom
- 1918 - César Cui, russischer Komponist und Musikkritiker
- 1923 - Sarah Bernhardt, französische Theater- und Filmschauspielerin
- 1925 - Hugo Bettauer, österreichischer Schriftsteller
- 1926 - Konstantin Fehrenbach, deutscher Politiker und Reichskanzler
- 1940 - Juri Schokalski, russischer Ozeanograph
- 1940 - Spyridon Louis, griechischer Leichtathlet
- 1945 - Boris Michailowitsch Schaposchnikow, Marschall der Sowjetunion
- 1945 - David Lloyd George, britischer Politiker und Premierminister
- 1957 - Édouard Herriot, französischer Regierungschef
- 1957 - Max Ophüls, deutscher Filmregisseur
- 1959 - Franz Blücher, deutscher Politiker und Bundesminister
- 1959 - Raymond Chandler, US-amerikanischer Krimi-Schriftsteller
- 1969 - B. Traven, deutschsprachiger Schriftsteller
- 1969 - Günther Weisenborn, deutscher Schriftsteller
- 1971 - Josef Hermann Dufhues, deutscher Politiker
- 1973 - Noel Coward, englischer Dramatiker, Komponist, Regisseur und Schauspieler
- 1974 - Werner Kohlmeyer, deutscher Fußballspieler
- 1975 - Herbert Warnke, Mitglied des Politbüros des ZK der SED in der DDR
- 1976 - Ernst Albrecht, deutscher Fußballspieler
- 1980 - Roland Barthes, französischer Essayist und Literaturwissenschaftler
- 1983 - Anthony Blunt, britischer Kunsthistoriker und Spion
- 1984 - Sékou Touré, Staatspräsident von Guinea
- 1985 - Anders Cleve, finnischer Schriftsteller
- 1987 - Eugen Jochum, deutscher Dirigent
- 1987 - Georg Muche, deutscher Maler
- 1989 - Manfred Seipold, deutscher Schauspieler
- 1990 - Christian Meyer-Oldenburg, deutschsprachiger Science-Fiction-Autor
- 1991 - Jupp Schmitz, deutscher Unterhaltungskünstler, Schlager- und Krätzchensänger
- 1993 - Reuben Fine, US-amerikanischer Schachspieler und Psychoanalytiker
- 1994 - Manuel Vázquez Montalbán, spanischer Krimi-Schriftsteller und Journalist
- 1994 - Margaret Millar, US-amerikanische Schriftstellerin
- 1995 - Eazy-E (eigentlich Eric Wright), amerikanischer Musiker
- 1996 - David Packard, Mitbegründer von Hewlett-Packard
- 1996 - Käte Strobel, deutsche Politikerin
- 1997 - Otto John, erster Präsident des Bundesamts für Verfassungsschutz
- 2000 - Alex Comfort, britischer Schriftsteller
- 2000 - Werner Zeyer, CDU-Politiker, früherer saarländischer Ministerpräsident
- 2001 - Piotr Sobociński, polnischer Kameramann
- 2003 - Daniel Patrick Moynihan, US-amerikanischer Politiker
- 2004 - Heinz Rox-Schulz, deutscher Globetrotter
- 2004 - Jan Sterling, US-amerikanische Bühnen- und Filmschauspielerin
- 2005 - James Callaghan, britischer Politiker und ehemaliger Premierminister
- 2005 - Paul Hester, australischer Popmusiker
Feier- und Gedenktage
- Kirchliche Gedenktage
- Hl. Liudger, Bischof von Münster, Glaubensbote (katholisch, evangelisch)
- Nationalfeiertage
- Bangladesch (Proklamation der Unabhängigkeit von 1971)
Siehe auch
- 25. März - 27. März
- 26. Februar - 26. April
- Historische Jahrestage - Zeitskala
- Wikipedia:Glaskugel - Wikipedia:Formatvorlage Tag
0326
ja:3月26日
ko:3월 26일
simple:March 26
th:26 มีนาคม
Ann ArborAnn Arbor ist die Hauptstadt des Washtenaw County im US-Bundesstaat Michigan.
Sie liegt in der Nähe von Detroit am Huron River. Auf einer Gesamtfläche von 71,7 km² leben 113.567 Einwohner (Stand 2004), was eine Bevölkerungsdichte von 1.584 Einwohnern/km² ergibt.
Ann Arbor wird durch die zentral im Stadtgebiet gelegene University of Michigan geprägt und beherbergt zudem verschiedene Forschungsinstitute, etwa des Pharmaunternehmens Pfizer. Bekannt ist der Name der Stadt auch durch die 1971 entwickelte, weltweit anerkannte Ann-Arbor-Klassifikation der Hodgkin- bzw. Non-Hodgkin-Lymphome.
Am 10. Dezember 1971 führten John Lennon und Yoko Ono vor 15.000 Menschen die Free John Now Rally in der Chrysler Arena von Ann Arbor an, mit der sie die Freilassung des Anarchisten John Sinclair forderten und drei Tage später auch erreichten.
Söhne und Töchter der Stadt
- Arthur C. Danto, amerikanischer Philosoph und Kunstkritiker
- Aaron Krickstein, ehemaliger US-amerikanischer Tennisspieler
- John Francis O'Hara, Erzbischof von Philadelphia und ein Kardinal der römisch-katholischen Kirche
- Larry Page, US-amerikanischer Informatiker und Mitbegründer der Suchmaschine Google
- Alvin Plantinga, US-amerikanischer Theologe und Religionsphilosophiker
- Iggy Pop, US-amerikanischer Rocksänger, Komponist und Schlagzeuger
- Scott Morgan, US-amerikanischer Rocksänger, Komponist und Gitarrist (ehemals The Rationals, Sonic's Rendezvous Band)
- Samuel Chao Chung Ting, US-amerikanischer Physiker
- Thomas Huckle Weller, US-amerikanischer Bakteriologe, Virologe und Parasitologe
- Grace Lee Whitney, US-amerikanische Schauspielerin
Städtepartnerschaften
- Tübingen, Deutschland
- Hikone, Japan
- Belize City, Belize
- Peterborough, Kanada
- Juigalpa, Nicaragua
Kategorie:Ort in Michigan
Michigan
Michigan [] ist ein Staat der Vereinigten Staaten von Amerika.
Michigan ist als Geburtsort der Automobilindustrie bekannt, besitzt aber auch eine große Tourismus-Branche. Reiseziele wie Traverse City, Mackinac Island und die gesamte Obere Halbinsel ziehen Sportler und Naturliebhaber aus den ganzen USA und Kanada an. Michigan hat die längste Küste eines US-Bundesstaates mit Ausnahme von Alaska und ist der Bundesstaat mit den meisten Sportbooten.
Geschichte
Einst ein bedeutender Lieferant von Holz, Eisen und Kupfer, wurde Michigan nach Abnahme der natürlichen Ressourcen zu Beginn des 20. Jahrhunderts zum Geburtsort der Autoindustrie. Henry Fords erste Niederlassung in Highland Park, einer Vorstadt von Detroit, kennzeichnete den Beginn einer neuen Ära im Personentransport und änderte das gesellschaftliche Klima der USA dauerhaft. Obwohl noch immer viele Autohersteller ihre Niederlassungen in Detroit haben, hat die Stadt nach dem Zweiten Weltkrieg ihre Vorherrschaft auf diesem Gebiet verloren, da viele Autohersteller die großen Gewerbegebiete verließen und wegen der niedrigeren Löhne neue Niederlassungen in den Südstaaten und im Ausland gründeten.
Frühe europäische Geschichte
- 1622 Etienne Brule und sein Gefährte Grenoble, französische Entdecker, erreichen als wahrscheinlich erste Weiße den Oberen See.
- 1701 Antoine de Lamothe Cadillac und sein Leutnant Alphonse de Tonty gründen an der Stelle des heutigen Detroit einen Außenposten, den sie Fort Pontchartrain nennen.
US-Amerikanische Geschichte
- 1805 Das Michigan-Territorium wird geschaffen. Detroit ist als Regierungssitz vorgesehen, William Hull wird zum Gouverneur ernannt. Detroit wird durch einen Brand zerstört.
- 1812 Nach Ausbruch des Kriegs von 1812 zwingen britische Truppen unter Sir Isaac Brock Brigadegeneral Hulls Armee in Detroit zur Kapitulation und halten Teile Michigans besetzt, bis sie durch den amerikanischen Sieg in der Schlacht auf dem Eriesee im Herbst 1813 zum Rückzug gezwungen werden. Durch die Schlacht am Thames River wird auch die Widerstandskraft der Indianer gebrochen.
- 1835 Erste Verfassungsgebende Versammlung. Steven T. Mason wird erster Gouverneur und beginnt einen Krieg gegen Ohio wegen der Stadt Toledo. In diesem Krieg, der später als Toledo-Krieg bezeichnet wird gewinnt Ohio Toledo, aber Michigan erhält die Obere Halbinsel, die zu dieser Zeit zum Wisconsin-Territorium gehört.
Weitere wichtige geschichtliche Ereignisse
- 26. Januar 1837 Michigan wird 26. Staat der USA
- 1847 Ein Gesetz wird verabschiedet, das Lansing als neue Hauptstadt bestimmt.
- 1957 Die acht Kilometer lange Mackinac Brücke wird am 1. November eröffnet.
- 1974 Gerald R. Ford aus Grand Rapids wird 38. Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika
- 1987 Michigan feiert das 150. Jubiläum seiner Aufnahme als Staat der USA.
Politik
- Gouverneurin: Jennifer Granholm
- Liste der Gouverneure von Michigan
Geographie
Liste der Gouverneure von Michigan
Michigan grenzt im Süden an Ohio, Indiana und Illinois, im Südwesten der Oberen Halbinsel an Minnesota und Wisconsin. Daneben grenzt es an den Oberen See, Michigansee, Huronsee und Eriesee.
Michigan besteht aus zwei Halbinseln, der Oberen und der Unteren Halbinsel, die nur durch die Mackinac Brücke verbunden sind. Über 80% der Bevölkerung Michigans leben im südlichsten Drittel der unteren Halbinsel. Die übrigen Gebiete sind dünn besiedelt und teilweise sumpfig.
Das Klima von Michigan nimmt weltweit eine Sonderstellung ein, da es maritim-feucht ist (durch die großen Seen), aber kontinentale Temperaturschwankungen mit sehr heißen Sommern und sehr kalten Wintern aufweist.
Die Obere Halbinsel ist reich an Bodenschätzen wie Eisen, Silber und Kupfer. Es wurden auch kleinere Goldvorkommen entdeckt. Im 19. Jahrhundert dominierte Bergbau die Wirtschaft der oberen Halbinseln. Wegen des Klimas findet man wenig Landwirtschaft auf der Oberen Halbinsel. Der Tourismus ist inzwischen der größte Wirtschaftszweig.
Größte Städte
- Liste der Städte in Michigan
- Liste der Countys in Michigan
Weblinks
- http://www.michigan.gov/ Offizielle Website (engl.)
- [http://www.aktivepolitik.de/infothek/USA_Bundesstaaten_Michigan.htm Geschichte Michigans]
- [http://www.detroitinfo.de Deutsches Forum für Umzug nach und Leben in Metro Detroit, Michigan] Ausführliches deutschsprachiges Stichwortverzeichnis bezüglich aller Belange des täglichen Lebens im Großraum Detroit, MI.
Kategorie:US-Bundesstaat
ja:ミシガン州
ko:미시간 주
GoogleGoogle ist die Internet-Suchmaschine der Firma Google Inc. mit Sitz in Mountain View (Santa Clara County, Kalifornien) (USA). Die Firma wurde am 7. September 1998 von Larry Page und Sergey Brin gegründet. Am gleichen Tag wurde eine erste Testversion des Programms auf den Markt gebracht. Im September 1999 ging die Suchmaschine offiziell ans Netz.
Dienstleistungen
Hauptartikel Google-Dienstleistungen
Google bietet eine Vielzahl von größtenteils werbefinanzierten kostenlosen Dienstleistungen im World Wide Web an. Dabei handelt es sich vor allem um Suche auf verschiedenen Datenquellen. Nachfolgend eine Übersicht der wichtigsten Dienste.
- Textdokumente im Web – Die bekannteste und meistgenutzte Dienstleistung ist die Volltextsuche von Dokumenten im World Wide Web. Neben dem im Web üblichen HTML-Format durchsucht Google auch andere Dokumententypen wie etwa PDF, Postscript oder das Doc-Format von Microsoft Word.
- Bilddateien im Web – Googles Bildsuche verwendet Wörter im Dateinamen sowie in HTML-Dokumenten, die ein Bild verwenden, um eine Suche nach Bilddateien anzubieten. Es werden die Grafikformate JPEG, PNG und GIF unterstützt. Eine Suche nach Bildinhalten oder zu einem gegebenen Bild ähnlichen Bildern ist nicht möglich.
- Usenet – Google besitzt mit Google Groups ein umfangreiches Archiv von Newsgroup-Artikeln, welche bis 1981 zurückreichen. In den Beiträgen der verschiedensprachigen Diskussionsforen kann nach Begriffen und Autoren gesucht werden. Die noch unfertige Version 2 ermöglicht außerdem das Anlegen von eigenen Diskussionsforen, allerdings unabhängig vom Usenet.
- Katalog – Das Webverzeichnis Google Directory, welches auf den Daten des Open Directory Project basiert, bietet einen Überblick von Websites, die von Redakteuren nach Themengebieten katalogisiert werden.
- Nachrichten – Der Inhalt von Nachrichten-Websites wird von Google besonders häufig abgerufen. Unter Google News wird dann auf diese Artikel – gruppiert nach Themen, bestimmten Ereignissen und geordnet nach ihrer Bedeutung – verwiesen. So kann der Leser verschiedene Artikel zum selben Ereignis schnell auffinden.
- Produkte – Mit Froogle kann man nach bei Online-Händlern angebotenen Waren suchen. Insbesondere ist ein Preisvergleich möglich.
- E-Mail – Gmail (in Deutschland Google Mail) ist Googles E-Mail-Dienst. Man kann seine Mails entweder komplett im Web lesen oder per POP3 mit dem eigenen E-Mail-Programm abholen.
- Übersetzungen – Webseiten lassen sich in der vom user gewünschten Sprache anzeigen.
Der Begriff „Google“
Die Bezeichnung Google basiert auf einem Wortspiel bei der amerikanischen Aussprache des Wortes googol. Diesen Ausdruck erfand Milton Sirotta (Neffe des US-amerikanischen Mathematikers Edward Kasner) im Jahre 1938. Er wollte der Zahl mit einer Eins und hundert Nullen () einen Namen geben. Die Google-Gründer wiederum waren auf der Suche nach einer treffenden Bezeichnung für die Fülle an Informationen, welche mit ihrer Suchmaschine im Web aufgefunden werden sollte.
Der Name soll die Assoziation mit einer ungeheuerlichen Zahl von indexierten Webseiten aufkommen lassen. In Wirklichkeit handelt es sich zurzeit um etwas über 8 Milliarden (laut Betreiberangaben: 8.168.684.336 am 11. August 2005 22:43 MESZ) Seiten. Diese Zahl wiederum nimmt sich noch klein aus gegenüber der geschätzten totalen Größenordnung von Webseiten von an die 500 Milliarden unter Berücksichtigung des Deep Web.
Das Verb „googeln“
Google ist als Suchmaschine so populär geworden, dass das Verb googeln 2004 in den Duden aufgenommen wurde. (Beinahe ebenso häufig findet man die näher am Ursprung orientierte Schreibweise googlen, die aber nicht im Duden aufgeführt ist.) Dabei steht das Wort nicht nur für die Suche mit Google, sondern wird teilweise schon allgemein als Synonym für Websuche mit beliebigen anderen Suchmaschinen gebraucht.
Geschichtlicher Abriss
- 1995 – Larry Page und Sergey Brin begegnen sich an der Stanford University. Sie konzipieren die Suchmaschine BackRub – einen Google-Vorläufer.
- 1998 – Internetportale äußern Desinteresse an der entwickelten Suchtechnologie - die Gerätschaften befinden sich im Schlafzimmer von Larry Page.
- 7. September 1998 – In einer Garage gründen Page und Brin die Google Inc. Mit einem Startkapital von umgerechnet 810.000 Euro (aufgebracht von den Familien, Freunden und Andreas von Bechtolsheim) bringen sie die erste Testversion des Programms auf den Markt.
- Februar 1999 – Google bezieht mit acht Angestellten ein Büro in Palo Alto. Etwa 500.000 Suchanfragen werden täglich verzeichnet.
- September 1999 – AOL und Netscape arbeiten mit Google zusammen, die Suchanfragen versechsfachen sich.
- 21. September 1999 – Google beendet offiziell seine Testphase und entfernt den „beta“ Hinweis von der Webseite
- Juni 2000 – Mit mehr als einer Milliarde Seiten im Index ist Google Marktführer bei Suchmaschinen geworden.
- 2001 Neuer CEO wird Eric Schmidt.
- Dezember 2001 – Die Zahl von drei Milliarden Dokumentenzugriffen, darunter Beiträge bis zum Jahr 1981 zurück, wird erreicht.
- Juli 2003 – Ein deutschsprachiger Nachrichtendienst wird angeboten. Angeblich entstehen hier Google-News ohne menschliches Eingreifen.
- 29. April 2004 – Google verkündet den seit geraumer Zeit erwarteten Gang an die US-Börse.
Am 1. August 2004 startete die Online-Registrierung für den IPO (Börsengang), von dem man sich einen Erlös von 3,3 Milliarden US-Dollar erhoffte. Der ursprünglich geplante Ausgabepreis von 108 bis 135 Dollar je Aktie musste auf 80 bis 85 Dollar gesenkt werden, bevor die Aktie am 19. August 2004 zum ersten Mal in den Handel kam. Bereits am ersten Handelstag stieg der Kurs auf über 100 Dollar und machte damit Larry Page und Sergey Brin, die jeder noch etwa 38 Millionen Aktien halten, zu Multimilliardären.
Im Jahre 2005 wurde Google Inc. erstmalig auf der Forbes-Liste geführt und zwar gleich auf Platz 38. Der Firmenwert wird im Jahr 2005 auf etwa 55 Milliarden Dollar geschätzt.
Technik
Architektur
Google Inc. betreibt weltweit eine Reihe von Rechenzentren, die jeweils die komplette Funktionalität der Suchmaschine enthalten. Eine Benutzeranfrage wird durch das Domain Name System (welches Namen wie google.com in IP-Adressen übersetzt) gesteuert im Idealfall an das netztopologisch nächste Rechenzentrum – nur manchmal mit dem geographisch nächstgelegenen identisch – geleitet und von diesem beantwortet. Fällt ein Rechenzentrum komplett aus, können die verbleibenden Rechenzentren die Last übernehmen.
Jedes Rechenzentrum besteht aus einem Computercluster. Die verwendeten Rechner sind IBM-kompatible Personal-Computer, bestehen also aus preiswerten Standardkomponenten. Man verwendet eine verteilte Architektur, bei der alle Daten mehrfach redundant auf verschiedenen Geräten gespeichert sind. Ist einer der Rechner oder nur eine Festplatte eines Rechners ausgefallen, werden die entsprechenden Daten von einer anderen Stelle im Cluster auf einen Ersatzrechner umkopiert und die ausgefallene Hardware-Komponente kann im laufenden Betrieb ausgetauscht werden, ohne dass Ausfälle entstehen. Das Gesamtsystem ist auch leicht skalierbar, da nach Bedarf immer weitere Rechner und Festplatten hinzugefügt werden können.
Durch Ablage der einzelnen Datenstrukturen (Indizes, Dokumentenkopien, Verzeichnisse aller Art) auf verschiedenen Rechnern und die große Anzahl verfügbarer Einzelrechner lassen sich Anfragen auch relativ schnell beantworten, da die Einzelinformationen parallel gelesen werden. Eine Antwortzeit von höchstens einer halben Sekunde wird als Richtwert angestrebt. Die schnelle Lieferung von Ergebnissen hatte auch frühzeitig zur Popularität von Google beigetragen. Die Konkurrenz ließ sich mit der Anfragebeantwortung oft mehr Zeit. Insbesondere bei inkrementellen Anfragen, also immer weiter verfeinerten Anfragen des Benutzers, der das jeweils vorige Suchergebnis berücksichtigt, ist die Zeitersparnis insgesamt merklich spürbar.
Software
Als Betriebssystem wird eine abgespeckte Variante der Linux-Distribution Red Hat verwendet. Die Programmiersprachen C, C++ und Python spielen essentielle Rollen bei der Implementierung der proprietären Suchmaschinensoftware.
Hardware
Nach einer Schätzung auf Basis der Unterlagen zum Börsengang (IPO) vom April 2004 sieht die Hardwareausstattung bei Google etwa wie folgt aus:
- 719 Racks
- 63.272 Rechner
- 126.544 CPUs
- 253 Terahertz Ersatz-Taktfrequenz
- 127 Terabyte RAM
- 5 Petabyte Festplattenspeicher
Seitenreihenfolge
Die Anzahl der auf eine Suchanfrage passenden Dokumente kann sehr groß werden. Die Treffer müssen nach Relevanz sortiert werden, um dem Benutzer möglichst die wichtigsten Dokumente zuerst anzuzeigen. Die Qualität der Dokumente in Bezug auf die Anfrage einzuschätzen ist eines der Hauptprobleme, mit denen sich Suchmaschinen auseinandersetzen müssen. Dieses sogenannte Ranking muß automatisch durch einen Algorithmus geleistet werden können und darf nicht zulange dauern.
Google verwendet zur Sortierung von Suchergebnissen unter anderem den sogenannten PageRank-Wert. Dabei handelt es sich um eine Zahl zwischen 0 und 10, welche die allgemeine Wichtigkeit eines Dokuments beschreibt. Ermittelt wird der PageRank-Wert eines Dokuments rekursiv durch die Verweise auf dieses Dokument. Je mehr solche Verweise existieren, und je höher der PageRank-Wert der verweisenden Dokumente ist, desto höher fällt auch der Wert des Dokuments aus, auf das verwiesen wird. Den PageRank-Wert einer Seite kann man mit dem Browser-Plugin Google Toolbar ermitteln.
Allerdings werden auch andere Faktoren als PageRank in die Sortierung einbezogen. So wird etwa das Auftreten der Suchbegriffe im Dokumententitel oder in Überschriften positiv gewertet. Ein häufiges Vorkommen der Suchbegriffe ist ebenfalls von Vorteil, ebenso wie die Verwendung der Begriffe als Ankertext in verweisenden Dokumenten. Letzteres wird bei Google-Bomben ausgenutzt.
Die exakte Funktionsweise der Seitensortierung ist Googles Betriebsgeheimnis, nicht zuletzt, um Manipulationen durch Website-Betreiber zu erschweren, die die eigene Site für gewisse Begriffe auf den Ergebnisseiten möglichst weit nach oben bringen möchten. Die Suchmaschinen-Optimierung beschäftigt sich mit Methoden, dies zu erreichen.
Werbung, Finanzierung
Google Inc. ist ein kommerzielles Unternehmen mit Hauptsitz im kalifornischen Mountain View. Es beschäftigte Ende September 2005 rund 5.000 Mitarbeiter. Im Jahr 2004 vollzog Google seinen lange erwarteten Börsengang (IPO). Google hat einen marktbeherrschenden Anteil an allen Suchanfragen im Internet (Stand 2005).
AdWords
Google verkauft für beliebige Suchbegriffe einen „Platz an der Sonne“. Diese reine Text-Werbung – so genannte „AdWords“ – ist aber speziell hervorgehoben, so dass die eigentlichen Suchergebnisse nicht beeinflusst werden. Wird ein Suchbegriff eingegeben, der zum Angebot eines AdWords-Teilnehmers passt, wird dessen Werbung angezeigt.
AdSense
Zusätzlich entstehen Gewinne durch das Google „AdSense“- Partnerprogramm; dies ist kontextabhängige Werbung, welche Webmaster auf ihren Webseiten einbinden können. Hierüber können seit Mai 2004 auch grafische Werbebanner in vier Standardgrößen platziert werden. Seit Juni 2005 können die Kunden über das „Site Targeting“ außerdem gezielt auf bestimmten Seiten werben, statische und animierte Werbebanner einsetzen und diese über die Zahl der Abrufe bezahlen. Bislang war nur eine Bezahlung pro Klick möglich.
Suchdienstleistungen für Portale
Googles Suchtechnik wird auch an Internetportale lizenziert, um dort eine Websuche anbieten zu können, ohne dass Benutzer das Portal verlassen müssten.
Google Appliance
Mit der Google Appliance verkauft Google seine Suchtechnologie an Firmen, die sie im eigenen Intranet einsetzen möchten. Bei der Appliance handelt es sich um einen Server mit vorinstallierter Software, der im firmeneigenen Netz dieselbe Aufgabe übernimmt, die Google für das World Wide Web leistet. Dokumente werden im Index vorgehalten und Suchanfragen beantwortet.
Manipulation der Ergebnisse von Google
Aufgrund seiner bedeutenden Marktposition ist Google Hauptziel von Suchmaschinen-Spamming. Dabei wird versucht, gute Positionen bei möglichst vielen Suchbegriffen zu erzielen. Diese Suchbegriffe haben oft nichts mit dem eigentlichen Inhalt der Seite zu tun. Es werden Techniken wie Doorway-Seiten, Linkfarmen oder Page-Cloaking eingesetzt.
Erstmals im größeren Umfang öffentlich wahrgenommen wurde die Möglichkeit der Suchmaschinenmanipulation im Zusammenhang mit einer Google-Bombe, die sich auf den amerikanischen Präsidenten George W. Bush bezog. Der Suchbegriff „[http://www.google.com/search?q=miserable+failure miserable failure]“ (zu deutsch: „klägliches Scheitern“ oder „jämmerlicher Versager“) wurde von Bush-Gegnern mit seiner offiziellen Biografie verknüpft. Im Gegenzug versuchten Bush-Unterstützer dasselbe mit Michael Moore. Die Plätze wechseln seither gelegentlich.
Manipulationen, die zum Zweck haben, das Ranking von Websites speziell bei Google zu verbessern, werden auch als Google-Spamming bezeichnet.
Google ändert seine Algorithmen zur Bestimmung des Rankings regelmäßig ab, um Missbrauch zu erschweren. Die Spammer ziehen stets nach und passen ihre Seiten entsprechend an.
Google in der Kritik
Zensur
Auf dem deutschen Ableger von Google sollen in Zukunft über eintausend Seiten mit „bedenklichem“, darunter jugendgefährdendem und rechtsradikalen Inhalt nicht mehr angezeigt werden. Kritiker sprechen auch hierbei von Zensur. Im Jahre 2002 wurde bekannt, dass scientologykritische Teile der Websites Xenu.net und clambake.org auf Verlangen Scientologys aus dem englischsprachigen Index entfernt wurden, wobei Google Copyright-Probleme als Grund hierfür angab.
Datenschutz
Die Geschäftsmethoden von Google geraten seit einigen Jahren unter Beschuss, weil unter die Weigerung der Firma, Interna preiszugeben, auch konkrete Aussagen zum von der Firma praktizierten Datenschutz fallen (bzw. ob dieser überhaupt existiert).
Erster Kritikpunkt war die Vergabe von individuellen Cookies durch die Suchmaschine an ihre Benutzer. Offiziell dienen diese Cookies nur dazu, Einstellungen zu speichern; warum dazu automatisch eine für jeden Browser eindeutige und über 30 Jahre gültige Nummer vergeben wird, und dies selbst, wenn keine Einstellungen vorgenommen wurden, will Google nicht klären. Technisch ist es unumstritten einfacher, anstatt der Identifikationsnummer die Einstellungen selbst im Cookie zu speichern. Interessant ist in diesem Zusammenhang, dass eine Möglichkeit, persönliche Einstellungen auch ohne Cookie zu nutzen, kurz nach ihrer Entdeckung durch [http://google-watch.org Google Watch] seitens Google wieder abgestellt wurde.
Es wird deshalb vermutet, dass diese Identifikationsnummer nicht nur den Einstellungen dient, sondern auch dazu, Suchanfragen jedes Benutzer zu protokollieren, zumindest um daraus Rückschlüsse auf Interessensgebiete zu ziehen. Diese Erkenntnisse können bei weiteren Suchen zur Verbesserung der Ergebnisse dienen.
Mit dem Webmaildienst GMail kam weitere Kritik auf. Google hatte angekündigt, die Inhalte der über GMail empfangenen E-Mails zu durchsuchen, in erster Linie um dazu passende Werbung einzublenden. Nachdem dieses Vorhaben sogar unter kalifornischen Abgeordneten auf Ablehnung stieß, rückte Google zumindest offiziell davon wieder ab.
Das soziale Netzwerk Orkut steht zu guter Letzt ebenfalls unter argwöhnischer Beobachtung, da jeder Teilnehmer vor Benutzung detaillierte Auskünfte über sich machen muss. Dies ist zwar prinzipbedingt, da andernfalls der Nutzen eines solchen Netzwerks eher gering ist, jedoch wäre Google mit Hilfe aller drei Dienste in der Lage, über einzelne Benutzer genaue Profile zu erstellen und sie somit zum „gläsernen Kunden“ zu machen.
Die Bürgerrechtsgruppe Public Information Research nominierte Google 2003 in den USA für den „Big Brother Award“.
Gebrauch
Einfache Benutzung
Neben der einfachen Suche steht noch eine weitere Suchmaske (erweiterte Suche) zur Verfügung, über welche bestimmte Filter angewendet werden können.
Die einfache Suche verwendet bei Eingaben standardmäßig die boolesche Operatoren UND beim Eintrag mehrerer Begriffe. Es wird dabei nach allen Dokumenten gesucht, in denen diese Begriffe vorkommen. Gewichtet wird, neben dem Page Rank, meist danach, wo die Begriffe stehen – ob im Titel einer Seite, dem Dokumenten-Namen oder Verzeichnis, einer Überschrift etc.
Neben der booleschen Standardverknüpfung UND kann auch ein boolesches ODER („OR“ wahlweise auch „|“) verwendet werden. Suchbeispiel: Strand OR Beach. Eine sowohl-als-auch Anweisung.
Um die Suche weiter einzugrenzen, kann man nach exakten Phrasen suchen. Die Suchbegriffe tauchen dann nicht wahllos im Dokument auf, sondern müssen in einer bestimmten Anordnung vorhanden sein. Exakte Suchphrasen werden mit Anführungszeichen kenntlich gemacht. Suchbeispiel: "Bearbeiten von Google". Es werden keine Dokumente gesucht, in denen irgendwo das Wort „Bearbeiten“ und irgendwo das Wort „Google“ steht, sondern nur solche, in denen die Wörter in dieser Reihenfolge vorkommen. Wahlweise kann auch für ein Wort ein Platzhalter, kenntlich gemacht durch ein Sternchen, gesetzt werden.
Als weiteres Ausschlusskriterium kann ein Minuszeichen „-“ Verwendung finden. Suchbeispiel: Hannibal -Lecter. Sucht nach einem antiken Feldherrn und schließt aber Seiten aus, in denen der Name in Verbindung mit einer Filmfigur namens „Lecter“ steht.
Die Suche erlaubt eine Abfrage mit bis zu 32 Suchbegriffen (auch als Phrase). Diese Option ist hilfreich für das Suchen nach Dubletten oder Zweitverwertungen eines Textes.
Hinweise:
- Anhand dieser Verknüpfungen (die kombiniert angewendet werden können) sind schon sehr präzise Abfragen möglich.
- Bei Eingabe einfacher mathematischer Schreibweisen wie z. B. 2+5(4/5)^8 gibt Google standardmäßig keine Seiten aus, in denen diese Formulierung vorkommt, sondern gibt das Ergebnis der Rechnung (= 2.8388608) zurück.
- Google hat einen sehr großen Wortschatz. Vor allem bei Eigennamen, Marken und speziellen Fachbegriffen etc. empfiehlt sich Google als Rechtschreibhilfe. Beispiel: Schreibt man „DaimlerChrysler“ zusammen, auseinander oder mit Bindestrich? Google fragt bei einer unbekannten oder untypischen Eingabe: „Meinten Sie …“
Erweiterte Benutzung
Es kann zusätzlich zu dieser einfachen Such-Syntax eine erweitete Syntax in die Suchmaske eingegeben, bzw. größtenteils auch über die „erweiterte Suche“ zusammengeklickt werden. Folgende, teils undokumentierte Schlüsselbegriffe sind derzeit bekannt. Diese Schlüsselbegriffe werden durch einen Doppelpunkt „:“ gekennzeichnet.
- cache: – gibt nur die von Google gespeicherten Seiten aus. Ist vor allem praktisch, wenn bei Portalen die Inhalte oft wechseln. Der Link, den man bei Google findet, führt aktuell oftmals auf eine Seite, deren Inhalte sich inzwischen geändert haben oder gar gelöscht wurden. Die Inhalte sind aber über einen bestimmten Zeitraum noch bei Google gespeichert und können dort gelesen werden.
- daterange: – schränkt die Suche auf einen Datumsbereich ein, in dem die Seite von Google indexiert wurde. Als Zeitangaben müssen Zahlen bezogen auf das Julianische Datum eingegeben werden. Errechnet werden diese Zahlen aus der Anzahl der Tage, die seit dem 1. Januar 4713 v. Chr. vergangen sind. Beispiel: 30.06.2003-30.06.2004 = daterange:2452820-2453186 ([http://www.myvasco.com/daterange.htm Onlinehilfe]). Vorteil für Computer: sie brauchen sich nicht um Formate oder Namen von Tag, Woche oder Jahr zu kümmern.
- define: - Durchsucht Internet-Enzyklopädien wie Wikipedia und andere nach dem Suchbegriff.
- filetype: – Sucht nach Dokumenten, mit bestimmten Dateiendungen. Beispiel: geschäftsbericht filetype:xls . Möglich sind grundsätzlich alle Dateiendungen. Google kann derzeit aber nur in folgende Formate „reinschauen“: PS, PDF, AI, DOC, PPT, XLS, sowie alle textbasierten Dateien wie RTF, TXT, ASP, PHP, CGI, HTM, LOG, INI, JS usw.
- inanchor: - Sucht nach den Begriffen nur in Links. Oftmals führt ein Link mit einer bestimmten Bezeichnung präziser zu einem Ziel, als wenn die Bezeichnung irgendwo im Text vorkommt.
- inurl: – gibt Seiten zurück, bei denen der Suchbegriff in der URL auftaucht. Beispiel: "Karl Müller" inurl:impressum
- intitle: – Sucht nach Dokumenten, bei welchen der oder die Suchbegriffe nur im Titel der Datei vorkommen. Beispiel: intitle:"Bearbeiten von Google"
- link: – Gibt alle Seiten aus, die auf eine bestimmte Seite verlinken. Beispiel: link:wikipedia.org . Diese Ausgabe kann etwa wichtig sein, um den Page Rank zu optimieren oder verwandte Seiten zu finden.
- site: – mit diesem Schlüsselbegriff lässt sich die Suche auf eine bestimmte Domain eingrenzen. Praktisch vor allem dann, wenn eine Homepage keine eigene Suchfunktion hat. Beispiel: Desoxyribonukleinsäure site:wikipedia.org
- uvm.
Die angewendeten Suchformeln lassen sich auch in Form der URL, die Google bei einer Suche ausgibt, speichern bzw. wiederholen und verlinken.
Siehe auch
- Googlebot
- Google-Toolbar
- Gesponserte Links
- Wikipedia:Darwikinismus
- Wikipedia:Googles Lieblinge
- Yahoo!
Literatur
- Tara Calishain, Rael Dornfest, Google Hacks, Beijing (u.a.) : O'Reilly Verlag, 2003, ISBN 3-89721-362-1
- Johnny Long, Google Hacking., Bonn : Mitp, 2005, ISBN 3-8266-1578-6, [http://johnny.ihackstuff.com Webseite des Autors]
- Malte Herwig, "Generation Google", in: Eliten in einer egalitären Welt, Berlin: wjs, 2005, ISBN 3937989110, [http://www.malteherwig.com/buch.html Website zum Buch]
- Kai Lehmann, Michael Schetsche (Hrsg.): Die Google-Gesellschaft, Vom Digitalen Wandel des Wissens, Bielefeld : transcript, 2005, ISBN 3-89942-305-4, [http://www.google-gesellschaft.de Website zum Buch]
- Ulrich Wimmeroth, Google Dirty Tricks, PC underground, Hacks, Insider-Tricks, versteckte Funktionen, Düsseldorf : Data Becker, 2003, ISBN 3-8158-2333-1
- Wolfram Gieseke, Google : bessere Suchergebnisse ; wo gibts die besten Schnäppchen?, Düsseldorf : Data-Becker, 2004, ISBN 3-8158-2429-X
- Tara Calishain, Rael Dornfest, Google pocket guide, 1. ed., Beijing (u.a.) : O'Reilly, 2003, ISBN 0-596-00550-4 (engl.)
- Brad Hill, Google for Dummies, Hoboken, NJ : WILEY & SONS, 2003, ISBN 0-7645-4420-9 (engl.)
- Carsten Harnisch, Richard Jungkunz, 213 Hacks für Google, Amazon und eBay : die neuen APIs nutzen, mit .NET, PHP, Flash, JavaScript, AppleScript, XML, für Anwender, Programmierer und Verkaufsprofis, Bonn : Galileo Press, 2004, ISBN 3-89842-477-4
Zitate
- Man kann ohne Angst vor Übertreibung von einer "Generation Google" sprechen, deren Umgang mit Wissen und Information nachhaltig von der Suchmaschine beeinflußt wird... Für die heutigen Teenager sind die runden Lettern der Suchmaschine zur kulturellen Ikone geworden, ein digitales delphisches Orakel. Malte Herwig ("Generation Google", in: Eliten in einer egalitären Welt, Berlin 2005)
Weblinks
- http://www.google.com/ – Googles Hauptseite, wird beim Aufruf von Deutschland aus auf [http://google.de Google.de] umgeleitet
- [http://blog.outer-court.com/ Google Blogoscoped] - Blog von Philipp Lenssen mit Neuigkeiten (englisch)
- [http://www.jmboard.com/gw GoogleWatchBlog] - Blog der aktuell über alle Google-spezifischen-Themen berichtet (deutsch)
- [http://slashdot.org/search.pl?tid=217 Slashdot Thema Google] Nachrichten und Diskussionen (englisch)
- [http://www.drweb.de/google/index.shtml Artikel zu Google bei Dr. Web]
- [http://www.suchmaschinen-tippgeber.de/Alles__ber_Google/ Alles über Google] Gut sortierte und weiterführende Links rund um Google
- [http://www.heise.de/tp/deutsch/inhalt/te/13486/1.html Die Welt ist keineswegs alles, was Google auflistet] (Telepolis-Artikel vom 25. Oktober 2002)
- [http://www.sixtus.net/article/41_0_2_10_C2/ Die Google-Story] (Aus de:Bug)
- [http://www.internetnews.com/xSP/article.php/3487041 Peeking Into Google] Artikel mit eingehenden Informationen zum technischen Aufbau der Suchmaschine (englisch)
Kategorie:Internetunternehmen
Kategorie:Suchmaschine
Kategorie:Website
!
ja:Google
ko:구글
simple:Google
th:กูเกิ้ล
Sergey Brin
Sergei Michailowitsch Brin (russisch Сергей Михайлович Брин, wiss. Transliteration Sergej Michajlovič Brin; - 1973 in Moskau) entwickelte zusammen mit Larry Page die Suchmaschine Google. Brin studierte Informatik an der Stanford-Universität, fing dort eine Promotion an und ist „President of Technology“ bei Google Inc.
Durch den Börsengang der Firma wurde Brin rechnerisch zum mehrfachen Milliardär.
Weblink
- [http://www-db.stanford.edu/~sergey/ Webpräsenz Brins]
Brin, Sergei Michailowitsch
Brin, Sergei Michailowitsch
Brin, Sergei Michailowitsch
Brin, Sergei Michailowitsch
Brin, Sergei Michailowitsch
Brin, Sergei Michailowitsch
ja:セルゲイ・ブリン
1998
Jahreswidmungen
- Das Schweinsohr (Gomphus clavatus) ist Pilz des Jahres (Deutsche Gesellschaft für Mykologie)
- Die Feldlerche (Alauda arvensis) ist Vogel des Jahres (NABU/Deutschland)
- Die Wildbirne (Pyrus commúnis) ist Baum des Jahres (Kuratoriums Baum des Jahres/Deutschland)
- Die Sumpf-Stendelwurz (Epipactis palustris) ist Orchidee des Jahres (Arbeitskreis Heimische Orchideen/Deutschland)
- Die Unke (Bombina) ist Tier des Jahres (Schutzgemeinschaft Deutsches Wild)
Politik
- 1. Januar: Flavio Cotti wird Bundespräsident der Schweiz
- 1. Januar: Deutschland. Der Beschluss über die Abschaffung der Gewerbekapitalsteuer tritt in Kraft
- 1. Januar: Deutschland. Der Solidaritätszuschlag wird von 7,7 auf 5,5 Prozent gesenkt
- 1. Januar: Honduras. Carlos Roberto Flores Facussé tritt sein Amt als Staats- und Regierungschef an
- 1. Januar: Malediven. Die neue Verfassung tritt in Kraft
- 1. Januar: Kooperationsabkommen zwischen Mazedonien und der EU
- 2. Januar: Ausbruch der Vogelgrippe in Hongkong
- 4. Januar: Israel. Außenminister David Levi tritt zurück
- 4. Januar: Valdas Adamkus wird Staatspräsident in Litauen
- 7. Januar: Ottawa, Kanada. Der Rechtsanspruch der Ureinwohner auf das von ihnen bereits vor der Ankunft der Europäer besiedelte Land wird von Obersten Gericht bestätigt
- 11. Januar: Kuba. Direktwahlen zur Nationalversammlung
- 16. Januar: Die Präsidenten der USA, Estlands, Lettlands und Litauens unterzeichnen die „US-Baltic Charter of Partnership“
- 16. Januar: Bundestag genehmigt Lauschangriff
- 21. Januar: Papst Johannes Paul II. besucht Kuba
- 23. Januar: Volksrepublik China. Methangas-Explosion in einer Kohlegrube in der Provinz Liaoning. 80 Tote
- 29. Januar: Kanada, Japan, Russland, USA sowie die Mitgliedsstaaten der europäischen ESA schließen den Vertrag über den Bau der internationalen Raumstation ISS
- 1. Februar: Costa Rica. Miguel Anguel Rodriguez Echeverría wird Staats- und Regierungschef
- 1. Februar: Litauen. Assoziierungsvertrag mit der EU
- 3. Februar: Armenien. Staatspräsident Lewon Ter-Petrosjan tritt zurück
- 4. Februar: Schweres Erdbeben in Afghanistan. Etwa 4.500 Tote
- 5. Februar: Deutschland. Bundespräsident Roman Herzog auf Staatsbesuch in der Ukraine
- 6. Februar: Korsika, Frankreich. Der Präfekt Claude Erignac wird auf der Straße erschossen
- 9. Februar: Georgien. Zweites Attentat auf Eduard Schewardnadse
- 10. Februar: Die Todesstrafe in Aserbaidschan wird abgeschafft
- 14. Februar: Japan. Schwere Grippewelle. Etwa 16.000 Schulen werden vorsichtshalber geschlossen
- 21. Februar: „Weimarer Dreiecks“-Gipfel zwischen H.Kohl, J.Chirac und A.Kwasniewski
- 24. Februar: Laos. Khamtay Siphanedone wird Staatspräsident
- 28. Februar: Eskalation der Lage im Kosovo
- 1. März: Kooperationsabkommen zwischen Tunesien und der EU
- 1. März: Das Partnerschafts- und Kooperationsabkommen zwischen Deutschland und der Ukraine tritt in Kraft
- 4. März: Israel. Staatspräsident Ezer Weizman wird in seinem Amt bestätigt
- 6. März: Jyväskylä, Finnland. Entgleisung eines Personenzugs. 11 Tote, 40 Verletzte
- 10. März: Chile. General Augusto Pinochet Ugarte legt sein Amt als Oberkommandierender des Heeres nieder
- 10. März: Indonesien. Hadji Mohamed Suharto wird zum 6. Mal als Staats- und Regierungschef bestätigt
- 10. März: Kulturabkommen zwischen Deutschland und Südafrika. In Kraft seit dem 10. Januar 2000
- 11. März: Dänemark. Ministerpräsident Poul Nyrup Rasmussen wird in seinem Amt bestätigt
- 13. März: Kap Verde. Währungsabkommen mit Portugal
- 14. März: Tiflis, Georgien. Besuch des türkischen Regierungschefs Mesut Yilmaz
- 15. März: Sofia, Bulgarien. Besuch von Papst Johannes Paul II.
- 17. März: Volksrepublik China. Zhu Rongji wird Ministerpräsident. Staatspräsident Jiang Zemin wird in seinem Amt bestätigt
- 17. März: Der Ausnahmezustand in Sambia wird aufgehoben
- 19. März: Indien. Atal Behari Vaipayee wird Premierminister
- 24. März: Bangladesch. Ein Zyklon vernichtet mehrere Dörfer. Über 250 Tote, etwa 3.000 Verletzte
- 25. März: Argentinien. Aufhebung der Amnestiegesetze von 1987
- 25. März: Kirgisistan. Kubanischbek Schumalijew wird neuer Regierungschef
- 30. März: Rückkehr von Prinz Ranariddh aus dem Exil nach Kambodscha
- 31. März: Beginn der Verhandlungen über Estlands EU-Beitritt
- 1. April: Bolivien, Ecuador, Kolumbien, Peru und Venezuela unterzeichnen einen Vertrag zur besseren Zusammenarbeit und Drogenbekämpfung
- 1. April: Botswana. Staatspräsident Quett Ketumile Joni Masire tritt im Alter von 72 Jahren zurück. Neuer Staatspräsident wird Festus Gontobanye Mogae
- 1. April: Deutschland. Fusion der Stahlkonzerne Thyssen und Krupp-Hoesch
- 4. April: Iran. Ein durch starke Regenfälle ausgelöster Erdrutsch im Südwesten tötet etwa 120 Menschen
- 5. April: Japan. Die längste Hängebrücke mit 3.911 m wird eröffnet
- 9. April: Armenien. Robert Kotscharjan wird Staatspräsident
- 10. April: Mehrparteiengespräche zwischen Großbritannien und Irland
- 15. April: Tod von Pol Pot in Kambodscha
- 18. April: Volksrepublik China. Regimekritiker Wang Dan wird aus gesundheitlichen Gründen vorzeitig aus der Haft entlassen
- 18. April: Großbritannien schließt Friedensabkommen mit der IRA
- 19. April: Dr. Thomas Klestil wird im Amt als Bundespräsident in Österreich bestätigt
- 20. April: Auflösung der Rote Armee Fraktion
- 22. April: Konkordat zwischen dem Heiligen Stuhl und Sachsen-Anhalt
- 23. April: Belgien. Ausbruch des mutmaßlichen Kindermörders Marc Dutroux aus dem Gefängnis
- 24. April: Ruanda. 22 Todesurteile werden öffentlich vollstreckt
- 26. April: Guatemala-City, Guatemala. Bischof Juan Gerardi Conedera wird ermordet
- 28. April: Japan und die USA unterzeichnen ein neues Sicherheitsabkommen
- 29. April: Das Kyoto-Protokoll über die Klimaänderungen wird unterzeichnet
- 30. April: Friedensabkommen für Nordirland
- 4. Mai: Armenien. Außenminister Wartan Oskanjan besucht Deutschland
- 4. Mai: Deutschland. Der armenische Außenminister Wartan Oskanjan trifft zu einem Besuch in Bonn ein
- 4. Mai: Indonesien. Die Energiepreise werden um bis zu 70 Prozent erhöht. Die Folge sind Krawalle und Unruhen
- 6. Mai: Alois Estermann zum Kommandanten der Schweizergarde gekürt und zehn Stunden später ermordet
- 7. Mai: London, Großbritannien. Bekanntmachung der Fusion von Chrysler und Daimler
- 9. Mai: Algier, Algerien. Explosion einer Bombe in einem Café. 17 Verletzte
- 11. Mai: Indien. Unterirdische Atomtests
- 12. Mai: Grenzstreit zwischen Eritrea und Äthiopien
- 12. Mai: Eritrea. Gefechte um den Grenzverlauf zu Äthiopien
- 13. Mai: Indien. Unterirdische Atomtests
- 15. Mai: Benin. Staatspräsident Mathieu Kérékou übernimmt auch den Posten des Regierungschefs
- 21. Mai: Indonesien Rücktritt des Präsidenten Suharto
- 22. Mai: Algerien. Bombenanschlag in El Harrach. 15 Tote
- 24. Mai: Parlamentswahlen in Senegal
- 26. Mai: Rahmenabkommen zwischen Deutschland und Kolumbien über technische Zusammenarbeit
- 1. Juni: Gründung der Europäischen Zentralbank (EZB)
- 3. Juni: Gründung von ATTAC
- 5. Juni: Beiderseitige Luftangriffe zwischen Eritrea und Äthiopien
- 6. Juni: Burundi. Beginn der Übergangsverfassung
- 8. Juni: Nigeria. Entlassung aller politischen Gefangenen
- 10. Juni: Paris, Frankreich. Staatspräsident Jacques Chirac eröffnet im Stadion Stade de France die 16. Fußballweltmeisterschaften
- 11. Juni: Belgien. Königin Fabiola wird 70 Jahre alt
- 12. Juni: Burundi. Pierre Buyoya word Staatspräsident der Übergangsregierung
- 15. Juni: Bosnien und Herzegowina. Der Sicherheitsrat der Vereinten Nationen verlängert das Mandat der Friedenstruppe SFOR
- 15. Juni: Kooperationsabkommen zwischen Bahrain und der EU
- 15. Juni: Burundi. Erste Friedensgespräche mit Tansania
- 21. Juni: Gnassingbé Eyadèma wird als Staatspräsident in Togo in seinem Amt bestätigt
- 21. Juni: Burundi. Waffenstillstandvertrag mit den Hutu-Rebellen
- 22. Juni: Bosnien und Herzegowina. Die „Konvertibilna Marka“ ersetzt alle 3 bestehenden Währungen
- 25. Juni: Volksrepublik China. US-Präsident Bill Clinton trifft zu einem mehrtägigen Besuch in Peking ein
- 25. Juni: Großbritannien. Wahlen in Nordirland
- 29. Juni: Dänemark. Ein verschärftes Ausländergesetz tritt in Kraft
- 30. Juni: Erstmals Kommunalwahlen in Mosambik
- 1. Juli: Deutschland. Gesetzesänderungen im Eheschließungsrecht treten in Kraft
- 4. Juli: Japan. Die erste Raumsonde Japans wird Richtung Mars geschickt
- 4. Juli: Das Verfassungsgericht in Aserbaidschan wird gegründet
- 6. Juli: Hongkong, Volksrepublik China. Der Flughafen Chep Lap Kok nimmt seinen Betrieb auf
- 12. Juli: Jamil Mahuad wird Staatspräsident in Ecuador
- 17. Juli: Irak und Syrien schließen einen Vertrag über eine neue Erdölleitung
- 22. Juli: Iran testet erfolgreich eine Mittelstreckenrakete. Reichweite etwa 1.300 km
- 26. Juli: Erste eigene Nationalwahlen in Kambodscha
- 27. Juli: Deutschland und Armenien unterzeichen eine Abkommen über finanzielle Zusammenarbeit
- 30. Juli: Japan. Der bisherige Außenminister Keizo Obuchi wird neuer Regierungschef
- 31. Juli: Volksrepublik China. Pekings ehemaliger Bürgermeister Chen Xitong wird wegen Korruption (2,2 Milliarden USD) zu 16 Jahren Haft verurteilt
- 2. August: Einmarsch militärischer Truppen aus Ruanda und Uganda in die Republik Kongo
- 3. August: Waffenstillstand zwischen Eritrea und Äthiopien
- 3. August: Waffenstillstandsvertrag zwischen Eritrea und Äthiopien
- 7. August: Bombenanschlag auf die US-Botschaft in Nairobi, Kenia. 253 Tote, Tausende Verletzte
- 7. August: Bombenanschlag auf die US-Botschaft in Daressalam, Tansania. 10 Tote
- 7. August: Nairobi, Kenia. Bombenanschlag auf die US-Botschaft. 253 Tote, über 5.000 Verletzte
- 8. August: Iran. Die iranischen Diplomaten in Afghanistan werden ermordet
- 10. August: Ecuador. Jamil Mahuad Witt wird Staatspräsident
- 12. August: Bhutan. König Jigme Singye Wangchuk bestimmt, dass die Regierung nicht mehr von ihm ernannt, sondern gewählt wird
- 12. August: Albanien. Ermordung des Abgeordneten Hajdari
- 14. August: Indien. Bei einem Erdrutsch im Bundesstaat Uttar Pradesh wird ein ganzes Dorf verschüttet. Über 200 Tote
- 28. August: Belize. Said Wilbert Musa wird Premierminister
- 31. August: Algier, Algerien. Bombenanschlag. 19 Tote, 60 Verletzte
- 31. August: Bosnien und Herzegowina. Der deutsche VW-Konzern eröffnet wieder sein Werk in Sarajevo
- 4. September: Unterzeichnung des Wye II-Abkommens in Sharm El-Sheikh, Ägypten
- 12. September: Albanien. Azem Hajdari, führender Oppositionspolitiker, wird ermordet
- 15. September: Brüssel, Belgien. Die Europäische Kommission gibt die Potenzpille Viagra frei
- 18. September: Algerien. Bombenanschlag in Tiaret. 22 Tote, 30 Verletzte
- 25. September: Mikuláš Dzurinda wird Ministerpräsident in der Slowakei
- 27. September: Wahlen zum 14. Bundestag der Bundesrepublik Deutschland führen zum Ende der 16 Jahre andauernden „Ära Kohl“, Gerhard Schröder wird Bundeskanzler in einer Koalition von SPD und den Grünen, die letztgenannten sind damit erstmals in ihrer Geschichte an der Bundesregierung beteiligt
- 28. September: Albanien. Regierungschef Fatos Nano tritt zurück
- 29. September: Albanien. Pandeli Majko wird neuer Regierungschef
- 3. Oktober: Australien. Premierminister John Winston Howard wird in seinem Amt bestätigt
- 4. Oktober: Fernando Henrique Cardoso wird zum 2. Mal Präsident von Brasilien
- 6. Oktober: Dominica. Vernon Shaw wird Staatspräsident
- 6. Oktober: Großbritannien. Premierminister Tony Blair auf Staatsbesuch in der Volksrepublik China
- 9. Oktober: Israel. Ariel Scharon wird neuer Außenminister
- 9. Oktober: Italien. Ministerpräsident Romano Prodi tritt zurück
- 11. Oktober: Bei den Präsidentschaftswahlen in Aserbaidschan wird Heydär Äliyev wieder als Präsident gewählt
- 15. Oktober: Kirgisistan wird Mitglied der Welthandelsorganisation WTO
- 16. Oktober: Der ehemalige Diktator Chiles Augusto Pinochet Ugarte wird in London, Großbritannien unter Hausarrest gestellt
- 16. Oktober: Malediven. Staatspräsident Maumoon Abdul Gayoom wird für 5 Jahre wiedergewählt
- 17. Oktober: Kirgisistan. Referendum zur Einführung des Privateigentums an Grund und Boden
- 18. Oktober: Parlamentswahlen in Mazedonien
- 21. Oktober: Italien. Massimo D'Alema wird neuer Regierungschef
- 24. Oktober: Deutschland. Palästinenserchef Yassir Arafat trifft in Bonn ein
- 26. Oktober: Friedensvertrag zwischen Peru und Ecuador
- 26. Oktober: Deutschland. Wolfgang Thierse wird zum Bundestagspräsidenten gewählt
- 26. Oktober: Ecuador und Peru unterzeichnen unterzeichnen ein Friedensabkommen in Brasilia, Brasilien
- 27. Oktober: Deutschland. Gerhard Schröder wird zum Bundeskanzler gewählt
- 28. Oktober: Das oberste Zivilgericht in London, Großbritannien, hebt den Haftbefehl gegen Augusto Pinochet Ugarte auf
- 10. November: Ungarn. Beginn der Beitrittsverhandlungen mit der EU
- 15. November: Burkina Faso. Blaise Compaoré wird zum 2. Mal als Staatspräsident gewählt
- 23. November: Volksrepublik China. Staats- und Parteichef Jiang Zemin und Präsident Boris Jelzin, Russland unterzeichenen in Moskau, Russland das Grenzabkommen über den gesamten Grenzverlauf zwischen den beiden Staaten
- 24. November: Emile Lahoud wird Staatspräsident des Libanon
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