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Parnassiaceae

Parnassiaceae

Herzblattgewächse (Parnassiaceae) sind eine innerhalb der Bedecktsamer (Magnoliophyta).

Beschreibung

Es sind mehrjährige krautige Pflanzen. Die zwittrigen Blüten sind fünfzählig. Sie haben einen Staubblattkreis mit fünf fruchtbaren Staublättern, die sich mit gelbgrünen sterilen Nektarblättern (Staminoidien) (innerer Staubblattkreis) abwechseln. Pro Blüte gibt es drei bis vier synkarpe Fruchtblätter. Der Fruchtknoten ist hauptsächlich oberständig. Es werden Kapselfrüchte gebildet.

Systematik

In der Familie der Herzblattgewächse (Parnassiaceae) gibt es zwei Gatungen mit 51 Arten:
- Herzblatt (Parnassia): Mit 50 Arten in der Holarktis.
- Lepuropetalon: Ist eine monotypische Gattung:
  - Lepuropetalon spathulatum Image:Parnassia palustris 030905.jpg|Sumpf-Herzblatt (Parnassia palustris) Image:Parnassia palustris.JPG|Sumpf-Herzblatt (Parnassia palustris) Bild:Sumpf-Herzblatt.jpg|Sumpf-Herzblatt (Parnassia palustris) Kategorie:Bedecktsamer

Bedecktsamer

Die Bedecktsamer (Magnoliophyta; ehem. Angiospermae), manchmal auch im engeren Sinne als Blütenpflanzen (ehem. Phanerogamen) bezeichnet, bilden die größte und die am besten erforschte Abteilung der Samenpflanzen (Spermatophyta). Ihre Samenanlage ist von einem Fruchtknoten umhüllt; zu deren Entstehen im Verlauf der Stammesgeschichte siehe: Generationswechsel. Sie werden außerdem durch ihre Blüten unterschieden. Es gibt jedoch noch weitere Unterscheidungsmerkmale (Leitungsbahnen, chemische Bestandteile, Befruchtungsmechanismen und Stoffwechsel), welche die Blütenpflanzen als eine einheitliche Gruppe erscheinen lassen. Die Bedecktsamer sind die dominante Pflanzengruppe in vielen Ökosystemen und weltweit die Pflanzengruppe mit den meisten Arten. Fast alle für den Menschen essbaren Pflanzen sind Bedecktsamer - zu den wenigen Ausnahmen gehören zum Beispiel Wacholderbeeren, Pinienkerne und manche Farn-Arten.

Systematik

Die 200.000 bis 300.000 bekannten Bedecktsamer sind in etwa 600 Familien gruppiert, die traditionell in die zwei Klassen der Einkeimblättrigen (Liliopsida) und der Zweikeimblättrigen (Magnoliopsida) unterteilt werden. Die letzte Klasse der Zweikeimblättrigen wird auf Grund moderner molekularer Untersuchungen zweigeteilt, in die Klasse der Einfurchenpollen-Zweikeimblättrigen (Magnoliopsida neuer Fassung) und die Klasse der Dreifurchenpollen-Zweikeimblättrigen (Rosopsida). Es gibt unterschiedliche Schemata zur systematischen Anordnung der Bedecktsamer. Die in der Wikipedia gebräuchliche Systematik ist die Systematik der Bedecktsamer. Eine gebräuchliche, aber nicht phylogenetisch orientierte Systematik ist die von Armen Takhtajan (Armen Takhtajan, Diversity and Classification of Flowering Plants, 1997). Sie ist als Dokument zu finden unter
- Systematik der Bedecktsamer nach Takhtajan. In Deutschland gebräuchlich und daher nicht alle, sondern in erster Linie in Mitteleuropa heimischen Pflanzen umfassend ist die
- Systematik der bedecktsamigen Pflanzen nach Schmeil-Fitschen. Eine auf phylogenetischen Prinzipien aufgebaute Systematik ist die
- Systematik der Bedecktsamer nach APG Andere wichtige Systeme sind die von Arthur Cronquist (Arthur Cronquist. 1988. The Evolution and Classification of Flowering Plants) und Robert F. Thorne (Robert F. Thorne. 1992. Classification and Geography of Flowering Plants. Botanical Review 58: 225-348).

Weblinks


- [http://www.csdl.tamu.edu/FLORA/newgate/cronang.htm Übersicht über die verschiedenen Klassifikationssysteme] (auf Englisch)
- [http://delta-intkey.com/angio/ L. Watson and M.J. Dallwitz (1992 onwards). The families of flowering plants: descriptions, illustrations, identification, information retrieval.] http://delta-intkey.com
- [http://www.uni-graz.at/~scheuer/Morphol-4.html Der Bau der bedecktsamigen Blütenpflanzen] ! ja:被子植物門 ko:속씨식물 ms:Angiosperm

Krautige Pflanze

Krautige Pflanzen sind alle Pflanzen, die nicht verholzen. Es gibt einjährige, zweijährige und mehrjährige krautige Pflanzen. Bei den mehrjährigen (mehrjährige und ausdauernde Pflanzen sind ähnliche Begriffe, allerdings gibt es bei den mehrjährigen: plurienne Pflanzen und perennierende Pflanzen) krautigen Pflanzen kommen sowohl immergrüne (zum Beispiel viele tropische Pflanzen) vor, als auch Pflanzen, die auf Grund von ungünstigen Klimabedingungen - Kälte und/oder Trockenheit - die ungünstige Jahreszeit in Speicherorganen überdauern und einen großen Teil oder alle grünen, oberirdischen Teile absterben lassen und dann wieder neu austreiben, wenn die Bedingungen für neues Wachstum wieder günstig sind. Im gärtnerischen Sprachgebrauch werden mehrjährige krautige Pflanzen auch als Stauden bezeichnet. Üblicherweise bezeichnet man mehrjährige tropische immergrüne Pflanzen nicht als Stauden. Bei Kletterpflanzen gibt es auch krautige und verholzende Taxa. Problem ist, dass im täglichen Sprachgebrauch diese Begriffe oft nicht in ihre engeren Bedeutung verwendet werden. In diesem Zusammenhang ist der Begriff "Kräuter" am schwammigsten, und Kräuter bedeutet eigentlich nicht dasselbe wie krautige Pflanzen. Im Gegensatz dazu stehen mehrjährige verholzende Pflanzen wie Bäume und Sträucher.

Pflanzentypen

Krautige Pflanzen gibt es bei folgenden Lebensformen:
- Kryptophyten = Geophyten
- Hemikryptophyten
- Hygrophyten
- Therophyt Kategorie:Pflanzentyp

Fruchtknoten

Als Fruchtknoten bezeichnet man in der Botanik den bauchigen Teil des Stempels, in dem sich die Samenanlage mit den Eizellen befindet. Nach der Befruchtung der Eizelle durch den generativen Zellkern des Pollenschlauchs entwickelt sich in der Samenanlage des Fruchtknotens der Pflanzenembryo, der im Samen eingeschlossen ist. Aus der Fruchtknotenwand entwickelt sich oft bei der Reifung der Frucht das Fruchtfleisch, wie zum Beispiel bei der Kirsche. ---- right Man unterscheidet je nach Lage des Fruchtknotens im Blütenboden drei Formen:
- Beim oberständigen Fruchtknoten setzen die Kelchblätter unterhalb des Fruchtknotens an. right
- Beim halbunterständigen Fruchtknoten setzen die Kelchblätter auf der halben Höhe des Fruchtknotens an. right
- Beim unterständigen Fruchtknoten setzen die Kelchblätter oberhalb des Fruchtknotens an. Kategorie:Pflanzenmorphologie

Herzblatt

Herzblatt (Parnassia) bildet eine Gattung in der der Herzblattgewächse (Parnassiaceae). Der botanische Name nach dem Berg Parnassos in Griechenland, dem Sitz der Musen, wegen der Anmut der Blüten. Sie haben ihre Verbreitung von den gemäßtigten Breiten bis zur Arktis der Nordhalbkugel (Holarktis).

Arten

Es gibt in der Gattung Parnassia 50 Arten (Auswahl):
- P. asarifolia
- P. cabulica
- P. caroliniana
- P. californica
- P. cirrata
- P. fimbriata
- P. glauca
- P. grandifolia
- P. kotzebuei
- Sumpf-Herzblatt (P. palustris) Kategorie:Bedecktsamer

Holarktis

Holarktis ist ein Begriff aus der Biogeographie und stellt eine der biogeographischen Regionen dar. Die Holarktis (griech. holos = ganz) ist die größte dieser Regionen. Sie umfasst - nach Florenreichen definiert - die nördliche Hemisphäre der Erde mit der Paläarktis (= Europa, Nordafrika bis zum Nordrand der Sahara sowie Asien südlich bis zum Himalaja) sowie die Nearktis (= Grönland sowie Nordamerika bis Nord-Mexiko). Die Holarktis zeichnet sich durch ein kaltes bis gemäßigtes Klima aus. Die Unterschiede zwischen der "Alten" und der "Neuen Welt" sind dabei aufgrund der späten kontinentalen Trennung beider Teile minimal. Gekennzeichnet wird die Holarktis als Region durch das Vorkommen von typischen Pflanzen und Tieren. So kommen etwa Lärchen (Larix), Tannen (Abies), Kiefern (Pinus) und Fichten (Picea) nur holarktisch vor, ebenso Biber, Elch und Rentier. Gabelbock und Maultierhirsch sind ganz auf die Nearktis beschränkt, Dachs, Reh und Gämse allein auf die Paläarktis. Neben der Holarktis werden als weitere Regionen (Florenreiche) die Paläotropis (u. a. Afrika, Indien, Südostasien), die Neotropis (Süd- und Mittelamerika), die Australis (Australien, Tasmanien), die Capensis (Kapland Südafrikas) und die Antarktis (mit den Südspitzen Südamerikas und der Südinsel Neuseelands) unterschieden. Siehe auch: Florenreich Kategorie:Klimazonen und Vegetation

Monotypisch

Der biologische Fachbegriff monotypisch besagt, dass innerhalb einer Gruppe (Taxa) in der biologischen Systematik nur eine einzige Art vorkommt. Die Hierarchiebenen in der biologischen Taxonomie (z.B. Gattung oder Familie) werden in der Regel eingeführt, um eine Gruppe von Organismen, die eine Reihe gemeinsamer Merkmale besitzen, zusammenzufassen. Arten, die sehr speziell sind, werden oft in eigene Gattungen, Familien oder sogar höhere Taxa eingeordnet. Eine derartige Gruppe wird dann monotypisch genannt, um ihren speziellen Status zu betonen. Das höchste monotypische Taxon stellen die Placozoa dar, ein eigener Tierstamm mit der einzigen Art Trichoplax adhaerens. Monotypische Gruppen sind auch in Hinsicht auf den Artenschutz von Bedeutung. Das Aussterben einer Art, die keine nahen Verwandten hat, stellt einen besonderen Verlust dar. Zu den monotypischen Gattungen zählen beispielsweise der Ginkgo, die Norne (Orchideen) und das Schnabeltier. Kategorie:Taxonomie

Sumpf-Herzblatt

Das Sumpf-Herzblatt (Parnassia palustris) gehört zur Gattung Parnassia.

Beschreibung

Die mehrjährige krautige Pflanze wird ca 5 bis 30 cm hoch und hat herzförmige Grundblätter und hat kahle Stängel. Die Blüten sind 10 bis 30 mm breit und weiß mit deutlich eingesenkten, farblosen Längsadern. Fünf fruchtbare Staublätter wechseln sich mit 5 gelbgrünen sterilen Nektarblättern ab. Von den fünf äußeren Staubblättern reift jeden Tag eines heran. Die Blütezeit ist von Juli bis September.

Vorkommen

Diese Art ist recht häufig in den Alpen und auf der gesamten Nordhalbkugel verbreitet. Das kalkliebende Sumpfherzblatt wächst von der Tallage bis in einer Höhe von 2.200. Als Standort werden Quellflure, Flachmoore und Böschungen bevorzugt.

Besonderheiten

Die gelben Köpfchen auf den Nektarblättern sind von fester Konsistenz und somit keine Nektartröpfchen. Offenbar sammeln und fokussieren die parabolspiegelartigen, weißen Kronblätter das Sonnenlicht, so dass die Blüten an kalten Tagen gern von Insekten als Platz zum Aufwärmen aufgesucht werden, die dabei die Bestäubung durchführen. In Griffelnähe (also etwa im Brennpunkt) Temperaturen ca. 1,4–2,9 °C höher als in Umgebung.

Weblinks

Kategorie:Bedecktsamer Kategorie:Alpenflora

Sumpf-Herzblatt

Das Sumpf-Herzblatt (Parnassia palustris) gehört zur Gattung Parnassia.

Beschreibung

Die mehrjährige krautige Pflanze wird ca 5 bis 30 cm hoch und hat herzförmige Grundblätter und hat kahle Stängel. Die Blüten sind 10 bis 30 mm breit und weiß mit deutlich eingesenkten, farblosen Längsadern. Fünf fruchtbare Staublätter wechseln sich mit 5 gelbgrünen sterilen Nektarblättern ab. Von den fünf äußeren Staubblättern reift jeden Tag eines heran. Die Blütezeit ist von Juli bis September.

Vorkommen

Diese Art ist recht häufig in den Alpen und auf der gesamten Nordhalbkugel verbreitet. Das kalkliebende Sumpfherzblatt wächst von der Tallage bis in einer Höhe von 2.200. Als Standort werden Quellflure, Flachmoore und Böschungen bevorzugt.

Besonderheiten

Die gelben Köpfchen auf den Nektarblättern sind von fester Konsistenz und somit keine Nektartröpfchen. Offenbar sammeln und fokussieren die parabolspiegelartigen, weißen Kronblätter das Sonnenlicht, so dass die Blüten an kalten Tagen gern von Insekten als Platz zum Aufwärmen aufgesucht werden, die dabei die Bestäubung durchführen. In Griffelnähe (also etwa im Brennpunkt) Temperaturen ca. 1,4–2,9 °C höher als in Umgebung.

Weblinks

Kategorie:Bedecktsamer Kategorie:Alpenflora

Kategorie:Bedecktsamer

Artikel sollten grundsätzlich der jeweils passenden Kategorie niedrigster Stufe zugeordnet werden. In diese Kategorie kommen laut der Wikipedia:Leitlinien Biologie alle Artikel zu bedecktsamigen Pflanzen: Bedecktsamer. Kategorie:Pflanzen ko:분류:속씨식물

John Taylor Coleridge

Sir John Taylor Coleridge (1790-1876), English judge, the second son of Captain James Coleridge and nephew of the poet S. T. Coleridge, was born at Tiverton, Devon, and was educated at Corpus Christi College, Oxford, where he had a brilliant career. He graduated in 1812 and was soon after made a fellow of Exeter; in 1819 he was called to the bar at the Middle Temple and practised for some years on the western circuit. In 1824, on Gifford's retirement, he assumed the editorship of the Quarterly Review, resigning it a year afterwards in favor of Lockhart. In 1825 he published his excellent edition of Blackstone's Commentaries, and in 1832 he was made a serjeant-at-law and recorder of Exeter. In 1835 he was appointed one of the judges of the King's bench. In 1852 his university created him a D.C.L., and in 1858 he resigned his judgeship, and was made a member of the privy council. In 1869, although in extreme old age, he produced his pleasant Memoir of the Rev. John Keble, whose friend he had been since their college days, a third edition of which was issued within a year. He died on the 11th of February 1876 at Ottery St. Mary, Devon, leaving two sons and a daughter.

Family

His eldest son, John Duke, 1st Baron Coleridge, became Lord Chief Justice of England; the second son, Henry James (1822-1893), left the Anglican for the Roman Catholic church in 1852, and became well-known as a Jesuit divine, editor of The Month, and author of numerous theological works. Sir John Taylor Coleridge's brothers, James Duke and Henry Nelson (husband of Sara Coleridge), are referred to in other articles; his brother Francis George was the father of Arthur Duke Coleridge (b. 1830), clerk of assizes on the Midland circuit and author of Eton in the Forties, whose daughter Mary E. Coleridge (1861-1907) became a well-known writer of fiction.

References


- Category:English judges Coleridge, John Taylor Coleridge, John Taylor

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