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| Marinus Van Der Lubbe |
Marinus van der LubbeMarinus van der Lubbe ( - 13. Januar 1909 in Leiden (laut anderen Quellen Oegstgeest), Niederlande; † 10. Januar 1934 in Leipzig) wird allgemein als Brandstifter des Reichstagsbrands in Berlin am 27. Februar 1933 angesehen.
Ob Marinus van der Lubbe Anarchist, Rätekommunist oder Pyromane war, ist umstritten.
Pyromane
Lebenslauf
Die Eltern van der Lubbes waren geschieden, die Mutter starb, als er zwölf Jahre alt war. Er wuchs in der Familie seiner Halbschwester auf.
Marinus van der Lubbe begann in den zwanziger Jahren eine Ausbildung als Maurer. Wegen seiner körperlichen Stärke wurde er von den Freunden "Dempsey" genannt. Nach einem Arbeitsunfall im Jahre 1925 und wegen eines daraus resultierenden Augenleidens konnte er seinen Beruf nicht weiter ausüben. In den folgenden Jahren schloss er sich einer Splittergruppe der niederländischen Kommunistischen Partei, der mit der deutschen KAPD eng verwandten Partei der niederländischen Rätekommunisten KAPN an und engagierte sich für diese auch öffentlich. Wegen einer Auseinandersetzung mit seiner Schwester zog er 1927 nach Leiden und gründete dort das "Leninhaus", einen Ort für politische Vorträge und Treffen. In Leiden kam es wiederholt zu Auseinandersetzungen mit der Polizei. 1930 musste van der Lubbe für zwei Wochen in Arrest, weil er bei der Sozialbehörde Scheiben eingeworfen hatte.
Von den parlamentarisch aktiven Kommunisten entfernte sich van der Lubbe immer mehr, da sie ihm zu wenig radikal und kämpferisch waren. Er favorisierte die direkte Aktion.
Zwischen 1928 und 1932 war van der Lubbe wiederholt auf Wanderschaft durch Europa. Sein Plan, in die Sowjetunion auszuwandern, scheiterte, da ihm die Einreise verwehrt wurde.
Der Reichstagsbrand
Obwohl er Anfang 1933 an Augentuberkulose erkrankte, reiste er kurz nach der Machtergreifung durch die Nationalsozialisten nach Berlin, um sich dort am aktiven Widerstand zu beteiligen. Sein Versuch, die Arbeitslosen und Arbeiter gegen die Machtübernahme der Nationalsozialisten zu mobilisieren, misslang. Er versuchte am 25. Februar 1933 das Wohlfahrtsamt in Berlin-Neukölln und das Berliner Rathaus, schließlich sogar das Berliner Schloss in Brand zu stecken. Alle Brände werden schnell entdeckt und gelöscht.
Die Nacht vor dem Reichstagbrand verbringt van der Lubbe in einem Hennigsdorfer Obdachlosen-Asyl. Der Autor Hans Bernd Gisevius, der am Aufstand des 20. Juli 1944 beteiligt war, hat angegeben, Anhaltspunkte entdeckt zu haben, dass van der Lubbe hier von einem Mitbewohner zu seiner Tat angestiftet worden sein könnte.
Am Abend des 27. Februar wurde van der Lubbe im brennenden Reichstagsgebäude festgenommen und der Brandstiftung beschuldigt, welche er in den darauf folgenden Verhören auch zugab. Am 9. März wurde gegen ihn und den damaligen Vorsitzenden der Reichstagsfraktion der KPD Ernst Torgler sowie die drei bulgarischen Kommunisten Georgi Dimitroff, Blagoj Popoff und Wasil Taneff Anklage erhoben.
Trotz seines schlechten psychischen Gesundheitszustandes wurde er im Dezember 1933 wegen "Hochverrat in Tateinheit mit vorsätzlicher Brandstiftung" durch das Reichsgericht zum Tode verurteilt. Die Mitangeklagten wurden freigespochen. Das Urteil gegen van der Lubbe wurde am 10. Januar 1934 vollstreckt.
Juristisches Nachspiel
34 Jahre nach dem Reichstagsbrand wurde das Urteil 1967 vom Berliner Landgericht teilweise abgeändert und van der Lubbe die Todesstrafe zu einer Zuchthausstrafe von acht Jahren Zuchthaus ermäßigt. Sowohl die Generalstaatsanwaltschaft als auch der Bruder Jan van der Lubbe legten hiergegen Beschwerde beim Kammergericht Berlin ein. Beide Beschwerden wurden vom 1. Strafsenat des Kammergerichts Berlin am 17. Mai 1968 verworfen. Nach Ansicht des Kammergerichts entfalle
:"jeder darauf gegründete Verdacht, dass die tatsächlichen Feststellungen im Urteil des Reichsgerichts vom 23. Dezember 1933 aus politischen Gründen unter Verletzung rechtsstaatlicher Grundsätze getroffen worden sind".
Ein weiterer Wiederaufnahmeantrag von van der Lubbes Bruder Jan, vertreten von dem ehemaligen Mitankläger bei den Nürnberger Prozessen Robert Kempner, hatte Erfolg. Im Jahre 1980 wurde der Beschluss von 1967 aufgehoben und van der Lubbe freigesprochen. Hiergegen legte die Staatsanwaltschaft Beschwerde ein. Der Fall beschäftigte mehrmals den Bundesgerichtshof, der 1983 entschied, dass die Wiederaufnahme des Verfahrens von 1967 unzulässig gewesen sei und der damalige Beschluss damit Bestand habe.
Die Schuldfrage
Bereits kurze Zeit nach der Verhaftung van der Lubbes gab es Zweifel an seiner tatsächlichen (Allein-)Schuld. Das geistig verwirrte Auftreten van der Lubbes im Prozess ließ Zweifel aufkommen, ob er denn wirklich in der Lage gewesen war, allein das Parlamentsgebäude anzuzünden - man spricht von bis zu zwanzig Brandherden -, und ob demnach sein Geständnis glaubhaft war. Darüber hinaus wurde auch seine Schuldfähigkeit bezweifelt.
Auf Kritik stieß auch, dass die Grundlage für das Todesurteil die erst nach der Tat in Kraft getretene Reichstagsbrandverordnung und die sog. Lex van der Lubbe waren. Vor der Tat wurde Brandstiftung ohne Todesfolge nicht mit dem Tod bestraft. Damit verstieß das Gericht gegen das Verbot rückwirkender Gesetze (nulla poena sine lege).
Es wird vermutet, dass die Nationalsozialisten van der Lubbe lediglich als Vorwand für ihr brutales Vorgehen gegen ihre politischen Gegner nahmen. In der Zeit nach dem Reichstagsbrand wurden Tausende Kommunisten verhaftet, (scheinbar) legitimiert durch die Reichstagsbrandverordnung.
Politische und geschichtswissenschaftliche Auseinandersetzungen
Ebenfalls unmittelbar nach der Tat setzte ein Streit über die Beweggründe und die politische Motivation van der Lubbes ein.
Van der Lubbe selbst meinte in seinem umstrittenen Geständnis hierzu, dass er die Tat ganz allein unternommen habe, um die "deutsche Arbeiterschaft zum Widerstand gegen die kapitalistische Herrschaft und die faschistische Machtergreifung aufzurufen."
Die Nationalsozialisten sahen in van der Lubbe einen niederländischen Kommunisten und benutzten den Reichstagsbrand als Vorwand, um gegen die deutschen Kommunisten vorgehen zu können.
Die Kommunisten ihrerseits distanzierten sich von van der Lubbe. Zwei Monate nach dem Reichstagsbrand brachten führende Mitglieder der KPD das "Braunbuch" heraus, das in 17 Sprachen übersetzt wurde. Es befasst sich mit den Greueltaten der Nazis, enthielt aber auch eine diffamierende Kampagne gegen die niederländischen Rätekommunisten. So wurde behauptet, dass van der Lubbe im Auftrag oder zumindest nach Absprache mit den Nazis gehandelt habe, zudem wurde van der Lubbe vorgeworfen (damals noch strafbare) homosexuelle Kontakte gehabt zu haben und ein Antisemit zu sein. Zudem wurde bestritten, dass van der Lubbe überhaupt politische Ziele mit seiner Tat verfolgt habe. Inhaltlich kritisierten die Kommunisten vor allem, dass die Tat zu wenig durchdacht gewesen sei und unmöglich zu einer Mobilisierung der Massen führen konnte. Im Gegenteil reduzierte sie die Möglichkeit für politischen Widerstand auf Null.
Als Reaktion auf das "Braunbuch" erschien ebenfalls 1933 das "Roodboek" (Rotbuch) in Amsterdam. Es wurde vom Internationalen van der Lubbe Komitee herausgegeben, einer Organisation niederländischer Rätekommunisten und Anarchisten. Diese warfen darin der SPD und KPD vor, wegen ihrer Unfähigkeit, den Reichstagsbrand konstruktiv zu nutzen und ihrer Distanzierung von van der Lubbe "Verrat an der Arbeiterklasse" begangen zu haben. Zugleich sollte mit Briefen und Tagebuchaufzeichnungen der politische Hintergrund der Tat verdeutlicht werden.
1959 veröffentlichte Fritz Tobiasin einer Artikelserie im SPIEGEL die These, wonach Marinus van der Lubbe den Reichstag alleine und ohne Mittäter angezündet habe. Seit die sog. "Alleinschuld-These", die Tobias 1962 in Form eines umfangreichen Buches bekräftigte, im Jahre 1966 durch den schweizer Geschichtsprofessor Walter Hofer und das sog. Luxemburger Komitee bestritten wurde, schwelt in der Geschichtswissenschaft eine (zeitweise sehr erbittert geführte) Kontroverse um die Urheber der Reichstagsbrandstiftung.
Die Frage, ob van der Lubbe den Reichstag allein in Brand setzte oder ob auch andere daran beteiligt waren, lässt sich aus heutiger Sicht nur schwer beantworten.
Siehe auch
- Reichstagsbrand
Literatur
- Internationales van der Lubbe-Komitee (Hrsg.)Marinus van der Lubbe und der Reichtagsbrand. - übers. a. d. Niederländischen u. hrsg. v. Josh van Soer. - 1. Aufl. - Hamburg: Edition Nautilus Verlag Lutz Schulenburg, 1983. - 179 S., div. Abb.
- Hans Schneider: Neues vom Reichstagsbrand - Eine Dokumentation. Ein Versäumnis der deutschen Geschichtsschreibung. Mit einem Geleitwort von Iring Fetscher und Beiträgen von Dieter Deiseroth, Hersch Fischler, Wolf-Dieter Narr; herausgegeben von der Vereinigung Deutscher Wissenschaftler e.V., Berliner Wissenschafts-Verlag, ISBN 3830509154
Weblinks
- [http://www.dhm.de/lemo/html/biografien/LubbeMarinus/ Biografie vom Deutschen Historischen Museum]
- [http://www.wsws.org/de/2004/jan2004/lubb-j10.shtml Lebenslauf und Prozessgeschichte]
- [http://zeus.zeit.de/text/archiv/1960/11/Zt19600311_003_0011_p Hinweise auf Anstiftung van der Lubbes in ZEIT-Artikel von Hans Bernd Gisevius]
Lubbe, Marinus van der
Lubbe, Marinus van der
Lubbe, Marinus van der
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13. JanuarDer 13. Januar (in Österreich: 13. Jänner) ist der 13. Tag des Gregorianischen Kalenders - somit verbleiben noch 352 (in Schaltjahren 353) Tage bis zum Jahresende.
Ereignisse
- 27 v. Chr. - In Rom endet die Republik
- 1841 - Die Aufhebung aller Klöster im Schweizer Kanton Aargau führt zum Aargauer Klosterstreit
- 1902 - In Berlin wird die erste deutsche Volkshochschule, die "Freie Hochschule", eröffnet.
- 1935 - Nach der Saarabstimmung vereinigt sich das Saargebiet wieder mit Deutschland.
- 1953 - Der weltbekannte Diplomat Edmund Friedemann Dräcker wird in den Ruhestand versetzt-
- 1957 - Die Firma Wham-O produziert die ersten Frisbee-Scheiben.
- 1963 - Der erste Staatspräsident von Togo, Sylvanus Epiphanio Olympio, wird von Putschisten ermordet.
- 1967 - Gnassingbé Eyadéma wird Staatspräsident in Togo.
- 1980 - In Karlsruhe wird von linken und ökologischen Gruppen die Bundespartei Die Grünen gegründet.
- 1986 - Beginn des Bürgerkriegs im Nordjemen
- 1991 - Kap Verde. António Mascarenhas Monteiro wird neuer Staatspräsident. Carlos Alberto Wahnon wird neuer Regierungschef.
- 1993 - Erich und Margot Honecker gehen ins Exil nach Chile.
- 1994 - Cyprien Ntaryamira wird neuer Staatspräsident Burundis.
- 1997 - Ecuadors Staatspräsident Abdalá Bucaram auf Staatsbesuch in Lima, Peru.
- 2004 - Helmut Kohl erhält den Internationalen Adalbertpreis
Wirtschaft
Wissenschaft und Technik
Kultur
- 1782 - Uraufführung von Friedrich Schillers Drama „Die Räuber“ in Mannheim
- 1873 - Uraufführung der Oper „Mainacht“ (Orig.: Maiskaja Notsch) von Nikolai Andrejewitsch Rimski-Korsakow an der Hofoper in Sankt Petersburg.
Religion
- 1128 - Beim Konzil von Troyes wird die Unabhängigkeit des Templerordens anerkannt.
Katastrophen
- 1915 - Ein Erdbeben der Stärke 7,5 in Avezzano, Italien fordert fast 30.000 Todesopfer.
- 1977 - Eine Tupolew Tu-104 der Aeroflot stürzt aufgrund eines Triebwerksbrands ca. 3 km vor Erreichen des Flughafens von Alma-Ata in Kasachstan ab. Alle 90 Menschen an Bord sterben.
- 1982 - Washington D. C., USA. Eine Boeing 737 der Air Florida streift während des Starts eine Brücke über den Potomac River und stürzt in den Fluss. 74 der 79 Passagiere sowie vier Autoinsaßen sterben.
- 1993 - Ein Erdbeben der Stärke 6,9 auf Papua Neuguinea fordert 60 Menschenleben.
- 2001 - Ein Erdbeben der Stärke 7,7 in El Salvador mit 852 Toten.
Sport
- Ereignisse aus dem Bereich der Formel 1 siehe dort.
- Einträge von Leichtathletik-Weltrekorden s. u. der jeweiligen Disziplin unter Leichtathletik.
Geboren
Leichtathletik]]
- 1502 - Anton Lauterbach, lutherischer Theologe, Superintendent in Pirna
- 1505 - Joachim II., Kurfürst von Brandenburg
- 1532 - Ludwig Helmbold, lutherischer Kirchenliederdichter
- 1596 - Jan van Goyen, niederländischer Landschaftsmaler
- 1635 - Philipp Jacob Spener, deutscher evangelischer Theologe
- 1659 - Johann Arnold Nering, Kurfürstlich-Brandenburgischer Baumeister
- 1672 - Lucia Filippini, italienische Gründerin der Schwesternkongregation Maestre Pie Filippini
- 1683 - Johann Christoph Graupner, deutscher Komponist
- 1690 - Gottfried Heinrich Stölzel, deutscher Komponist und Musiktheoretiker
- 1731 - Carl von Gontard, deutscher Architekt
- 1734 - Luka Sorkočević, kroatischer Diplomat und Komponist
- 1749 - Maler Müller, deutscher Maler, Kupferstecher und Dichter
- 1802 - Eduard von Bauernfeld, österreichischer Schriftsteller
- 1803 - Friedrich Beckmann, deutscher Komiker
- 1804 - Paul Gavarni, französischer Lithograph
- 1806 - Michel Chevalier, französischer Ökonom und Freihändler
- 1809 - Friedrich Ferdinand von Beust, österreichischer Politiker
- 1820 - Leopold Hoesch, deutscher Unternehmer
- 1832 - Horatio Alger, US-amerikanischer Autor
- 1838 - Ernst Christian Achelis, deutscher evangelischer Theologe
- 1842 - Heinrich Hofmann, deutscher Komponist
- 1844 - Albert Millaud, französischer Schriftsteller
- 1845 - François Félix Tisserand, französischer Astronom
- 1849 - Alfhild Agrell, schwedische Schriftstellerin
- 1849 - Erwin Bälz, deutscher Internist und Anthropologe
- 1855 - Otto Lehmann, deutscher Physiker, "Vater" der Flüssigkristall-Forschung
- 1856 - Rudolf Bullerjahn, deutscher Musiker
- 1858 - Oskar Minkowski, deutscher Mediziner
- 1859 - Karl Bleibtreu, deutscher Schriftsteller
- 1861 - Max Nonne, deutscher Neurologe
- 1864 - Wilhelm Wien, deutscher Physiker, Nobelpreisträger
- 1865 - Peter Bruckmann, deutscher Fabrikant
- 1866 - Reinhold Burger, deutscher Ingenieur, Erfinder der Thermosflasche
- 1866 - Wassili Sergejewitsch Kalinnikow, russischer Komponist
- 1868 - Julian Borchardt, deutscher Journalist
- 1873 - Walther Bensemann, deutscher Fußballpionier
- 1874 - Jozef-Ernest van Roey, Erzbischof von Mechelen und Kardinal
- 1878 - Carl Burckhardt, schweizerischer Bildhauer
- 1881 - Friedrich Knutzen, deutscher Politiker
- 1882 - Alois Hitler, Halbbruder von Adolf Hitler
- 1883 - Friedrich Klinge, deutscher Politiker und MdB
- 1883 - Nate Cartmell, US-amerikanischer Leichtathlet und Olympiateilnehmer
- 1893 - Sergej Wassiljewitsch Jewsejew, russischer Komponist
- 1893 - Clark Ashton Smith, US-amerikanischer Dichter, Bildhauer, Maler und Autor
- 1895 - Abraham Binder, US-amerikanischer Komponist
- 1898 - Kaj Munk, dänischer Pastor, Poet, Gegner Hitlers und Märtyrer
- 1899 - Karl Friedrich Bonhoeffer, deutscher Chemiker
- 1899 - Kay Francis, US-amerikanische Schauspielerin
- 1900 - Siegfried Schürenberg, deutscher Schauspieler und Synchronsprecher
- 1902 - Edmund Geilenberg, Vertreter der deutschen Rüstungsindustrie im Dritten Reich
- 1902 - Karl Menger, österreichischer Mathematiker
- 1904 - Anton Besold, deutscher Politiker
- 1904 - Richard Addinsell, britischer Filmkomponist
- 1907 - Bruno Mathsson, schwedischer Architekt und Designer
- 1909 - Marinus van der Lubbe, angeblicher Brandstifter des Reichstagsbrands, Niederländer
- 1911 - Guido del Mestri, italienischer Kardinal der römisch-katholischen Kirche
- 1918 - Cissy Kraner, österreichische Kabarettistin
- 1921 - Alois Partl, österreichischer Politiker
- 1922 - Thomas Valentin, deutscher Schriftsteller
- 1924 - Paul Feyerabend, US-amerikanischer Philosoph
- 1924 - Roland Petit, französischer Choreograf
- 1924 - Wolfgang Kraus, österreichischer Sachbuch-Autor, Moderator, Literaturkritiker und Essayist
- 1926 - Carolyn Heilbrun, US-amerikanische Schriftstellerin und Frauenrechtlerin
- 1927 - Attila Zoller, ungarischer Jazzgitarrist
- 1927 - Sydney Brenner, britischer Biologe und Nobelpreisträger
- 1929 - Joe Pass, US-amerikanischer Jazz-Gitarrist und Komponist
- 1930 - Bobby Lester, US-amerikanischer Sänger
- 1931 - Ian Hendry, englischer Schauspieler
- 1935 - Elsa Martinelli, italienische Schauspielerin
- 1936 - Renato Bruson, italienischer Opernsänger
- 1938 - Richard Anthony, französischer Sänger
- 1939 - Norbert Geis, deutscher Politiker und MdB
- 1940 - Detlef Engel, deutscher Sänger
- 1941 - Meinhard Nehmer, deutscher Bobfahrer
- 1942 - Piero Marini, italienischer päpstlicher Zeremoniär
- 1943 - Klaus-Peter Puls, deutscher Politiker
- 1944 - Michael Gartenschläger, Opfer der innerdeutschen Grenze
- 1945 - Eileen Joyce Rutter, britische Schriftstellerin
- 1947 - John Lees, britischer Musiker (Barclay James Harvest)
- 1949 - Boris Gardiner, jamaikanischer Sänger,Musiker
- 1949 - Klaus Brandner, deutscher Politiker
- 1950 - Bernd Wippich, deutscher Musiker
- 1950 - Wolfgang Holzhäuser, deutscher Sportfunktionär
- 1951 - Alexander Dix, Datenschutzbeauftragter des Landes Brandenburg
- 1952 - Klaus Rapp, rechtsextremer deutscher Politiker
- 1954 - Klaus-Peter Wolf, deutscher Schriftsteller
- 1955 - Bruce Hammond Earlam, britischer Musiker (Bruce & Bongo)
- 1955 - Fred White, US-amerikanischer Musiker
- 1956 - Inga Humpe, deutsche Pop-Musikerin (Neonbabies, 2raumwohnung)
- 1956 - Johannes Selle, deutscher Politiker und MdB
- 1956 - Ruth Genner, schweizerische Politikerin
- 1957 - Don Snow, Musiker (Catch)
- 1962 - Gunda Röstel, deutsche Politikerin
- 1962 - Trace Adkins, US-amerikanischer Country-Sänger
- 1963 - Timothy Kelly, Ex-Gitarrist der amerikanischen Band Slaughter
- 1964 - Gloria Siebert, deutsche Leichtathletin und Olympionikin
- 1964 - Penelope-Ann Miller, US-amerikanische Schauspielerin
- 1969 - Stephen Hendry, schottischer Snooker-Spieler
- 1970 - Marco Pantani, italienischer Profi-Radrennfahrer
- 1973 - Juan Diego Flórez, peruanischer Opernsänger
- 1973 - Nikolai Iwanowitsch Chabibulin, russischer Eishockeytorwart
- 1975 - Tom Gäbel, deutscher Musiker
- 1977 - Orlando Bloom, britischer Schauspieler
- 1979 - Miroslaw Spizak, polnischer Fußballspieler
- 1980 - Wolfgang Loitzl, österreichischer Skispringer
- 1982 - David Möller, deutscher Rodler
- 1982 - Guillermo Coria, argentinischer Tennisspieler
- 1984 - Eleni Ioannou, griechische Judoka
- 1984 - Michael Ginsburg, deutscher Schauspieler
- 1989 - Triinu Kivilaan, estnischer Musiker (Vanilla Ninja)
Gestorben
- 533 - Remigius von Reims, französischer Bischof
- 703 - Jitō, 41. Kaiserin von Japan
- 888 - Karl III., fränkischer Herrscher
- 1177 - Heinrich II., Pfalzgraf bei Rhein, Markgraf von Österreich, Herzog von Bayern, Herzog von Österreich
- 1571 - Markgraf Johann I. v. Brandenburg-Küstrin
- 1599 - Edmund Spenser, englischer Dichter
- 1625 - Jan Brueghel der Ältere, flämischer Maler
- 1662 - Christian Keimann, Dichter
- 1701 - Friedrich Ulrich Calixt, deutscher Theologe
- 1717 - Anna Maria Sibylla Merian, Naturforscherin und Künstlerin
- 1720 - Franz Daniel Pastorius, deutscher Jurist und Schriftsteller
- 1797 - Elisabeth Christine von Braunschweig-Bevern, Tochter des Herzogs Ferdinand Albrecht II. von Braunschweig-Wolfenbüttel
- 1805 - Franz Anton Ernst, böhmischer Komponist
- 1823 - Matthias Jorissen, deutscher Pfarrer und Kirchenliederdichter
- 1838 - Ferdinand Ries, Klavierspieler und Komponist
- 1842 - Wilhelm Traugott Krug, deutscher Philosoph
- 1849 - Francisco Ramón Vicuña Larraín, Präsident von Chile
- 1852 - Fabian Gottlieb von Bellingshausen, russischer Seefahrer und Offizier
- 1874 - Victor Baltard, französischer Architekt
- 1876 - Heinrich Lang, deutscher Theologe
- 1879 - Jakob Dubs, Schweizer Politiker, Bundesrat
- 1883 - Joseph Kleutgen, katholischer Theologe
- 1893 - Melitta Otto-Alvsleben, deutsche Opernsängerin
- 1897 - David Schwarz, Luftschiffpionier, schuf das erste Starrluftschiff
- 1916 - Victoriano Huerta, mexikanischer General und Präsident Mexikos
- 1929 - Wyatt Earp, amerikanischer Western-Held
- 1930 - Sebastian Ziani de Ferranti, britischer Ingenieur
- 1932 - Sophie von Preußen, Ehefrau von Konstantin I. von Griechenland
- 1941 - James Joyce, irischer Schriftsteller
- 1943 - Sophie Taeuber-Arp, Künstlerin, Malerin und Bildhauerin
- 1956 - Lyonel Feininger, deutsch-amerikanisch-französischer Karikaturist und Maler
- 1963 - Johann Wartner, deutscher Politiker
- 1963 - Sylvanus Olympio, togolesischer Politiker
- 1976 - Mona Rüster, deutsche Tischtennisspielerin
- 1978 - Hubert H. Humphrey, US-amerikanischer Politiker und US-Vizepräsident
- 1979 - Donny Hathaway, US-amerikanischer Musiker
- 1982 - Marcel Camus, französischer Regisseur
- 1989 - Joe Spinell, US-amerikanischer Schauspieler
- 1992 - Josef Neckermann, deutscher Versandkaufmann und erfolgreicher Dressurreiter
- 1993 - René Pleven, bretonischer Politiker
- 1999 - Karl Lieffen, deutscher Bühnen-, Film- und Fernsehschauspieler
- 2003 - Dieter Lutz, deutscher Politikwissenschaftler und Friedensforscher
- 2003 - Wolfgang Hilligen, deutscher Sozialwissenschaftler
- 2004 - Belas Lakra, Indischer Bischof
- 2004 - Harold Shipman, britischer Mediziner
- 2005 - Achille Maramotti, italienischer Unternehmer der Modebranche und Jurist
- 2005 - Jerzy Pawlowski, polnischer Säbelfechter und Olympiasieger
- 2005 - Nell Rankin, US-amerikanische Opernsängerin
Feier- und Gedenktage
- Kirchliche Gedenktage
- Hl. Hilarius von Poitiers, Bischof, Kirchenlehrer (katholisch, evangelisch, anglikanisch, orthodox)
- Namenstage: Gottfried, Jutta, Veronika
Siehe auch
- 12. Januar - 14. Januar
- 13. Dezember - 13. Februar
- Historische Jahrestage - Zeitskala
- Wikipedia:Glaskugel - Wikipedia:Formatvorlage Tag
0113
ja:1月13日
ko:1월 13일
simple:January 13
th:13 มกราคม
Leiden (Stadt)
Leiden ist eine Stadt in den Niederlanden in der Provinz Südholland.
Lage und Wirtschaft
Die Stadt liegt zwischen Amsterdam und Den Haag an der Autobahn zwischen diesen Städten. Direkte Eisenbahnverbindungen gibt es mit Den Haag, Utrecht (Lokalbahn) und Amsterdam (über Haarlem oder über Flughafen Schiphol).
Die Universität Leiden ist die älteste Universität in den Niederlanden (gegründet 1574). Dazu gibt es viele Einrichtungen und Betriebe, die mit dieser Universität in Verbindung stehen, u. a. ein Academisch Ziekenhuis (eine Universitätsklinik). Das Druckerei- und Verlagsunternehmen „Brill“ ist schon Jahrhunderte weltbekannt für seine Drucke asiatischer und arabischer Werke.
Leiden hat viele Groß- und Kleinhandelsunternehmen. Die einst große Textilindustrie ist nicht mehr von Bedeutung.
Der Tourismus ist für die Stadt von größter Bedeutung.
In Leiden leben viele Pendler, die ihren Job in Den Haag haben.
Museen
Leiden besitzt einige Museen von nationaler Bedeutung:
- ein Museum für Völkerkunde (Rijksmuseum voor Volkenkunde);
- das Rijksmuseum van Oudheden, das wichtigste Museum für Archäologie des ganzen Landes, mit einem in den 1960er Jahren vom damaligen ägyptischen Präsidenten Nasser geschenkten Tempel;
- das städtische Museum De Lakenhal ( = „das Gewandhaus“), mit unter anderem moderner Kunst und einer interessanten Sammlung von Gemälden aus der Periode 1600-1900;
- das Museum für Naturgeschichte Naturalis mit einer bedeutenden Sammlung ausgestorbener Tierarten;
- der schon über 400 Jahre existierende Botanische Garten (Hortus Botanicus) mit schönen Gewächshäusern und vielen seltenen Pflanzen;
- das 2005 eröffnete, der japanischen Kultur und dem Einfluss der westeuropäischen Wissenschaftler darauf gewidmete, Siebold-Haus am Rapenburg; es ist in einem zeitlebens von dem deutschen Arzt und Naturwissenschaftler Philipp Franz von Siebold gemieteten Grachtenhaus beheimatet.
Sonstige Sehenswürdigkeiten
Philipp Franz von Siebold
Die Pieterskerk („St. Petrikirche“), Baubeginn 1121, stammt größtenteils aus dem 16. Jahrhundert. In dieser Kirche befinden sich viele Grabmale berühmter Niederländer. St. Petrus ist der Schutzpatron Leidens, daher die Schlüssel im Stadtwappen (der Heilige Petrus verfügt über die Schlüssel der Himmelspforte).
Das Hauptgebäude der Universität liegt an einer der schönsten Grachten in ganz Holland, der Rapenburg, und war ursprünglich eine Klosterkirche.
Verbreitet über die ganze Stadt gibt es viele hofjes. Das sind Gruppen kleiner, oft ihrer Einfachheit wegen sehr schöner Häuser, meist um einen Hof mit Brunnen oder Kräutergarten, die zwischen 1600 und 1900 von reichen Leuten gestiftet wurden. Gedacht als private Alters-, Witwen-, oder Armenfürsorge-Einrichtungen (vergleiche die Fuggerei in Augsburg), werden diese Häuschen jetzt oft von Studenten oder Krankenschwestern bewohnt. Diese hofjes stehen alle unter Denkmalschutz.
Die Burcht ist ein künstlich aufgeworfener Fluchthügel aus dem 11. oder 12. Jahrhundert, der im 17. Jahrhundert befestigt und ummauert wurde. Er bietet einen schönen Fernblick über die Innenstadt dar.
In Leiden gibt es mehrere alte Häuser, darunter auch das Haus, wo der Maler Rembrandt gelebt haben soll. Auch sind noch zwei Stadttore und eine sehenswerte Windmühle erhalten geblieben.
Geschichte
Obwohl viele behaupten, Leiden sei identisch mit der römischen Siedlung Lugdunum Batavorum, muss davon ausgegangen werden, dass die Stadt erst im 11. Jahrhundert als Siedlung um die Burcht herum entstanden ist.
Der Wollhandel mit England und Flandern brachte Leiden im 13. und 14. Jahrhundert zur Blüte. Der holländische Graf Floris V. verlieh Leiden 1266 das Stadtrecht.
Das 15. Jahrhundert war, wegen der Wirren der Hoekse und Kabeljauwse Twisten, ein Bürgerkrieg, eine Epoche des wirtschaftlichen Rückgangs.
Im Achtzigjährigen Krieg schloss sich Leiden dem Aufstand gegen die Spanier an. Nach einer Belagerung von nahezu einem Jahr gelang es den Geusen, die Stadt, u.a. durch Unterwassersetzung der umliegenden Polder am 3. Oktober 1574 zu befreien. Die Legende will, dass nach der Vertreibung der spanischen Belagerer in deren Lager eine Pfanne mit Möhren-Eintopf (hutspot) gefunden wurde. Damit konnte die ausgehungerte Stadtbevölkerung erstmals wieder eine ordentliche Mahlzeit haben. Darum wird dieses Gericht jedes Jahr bei den Feiern von Leidens Entsatz am 3. Oktober in allen Restaurants serviert.
Als Dank wegen des von den Leidenern gezeigten Mutes bekam die Stadt kurz darauf, kraft Beschluß der Regierung unter der Führung Wilhelms von Oranien, die erste Universität der Republik der Niederlande.
Darauf flohen viele Protestanten aus Antwerpen, Brüssel und anderen von den Spaniern eroberten Gebieten nach Leiden, so dass die Stadt zwischen 1575 und 1650 mehrmals ihre Stadtmauern nach außen verlegen musste.
In dieser Epoche erlebte Leiden eine großartige kulturelle und wissenschaftliche Entwicklung: Maler, wie Rembrandt und seine Schüler und Wissenschaftler wie Antoni van Leeuwenhoek, der Entdecker der Bakterien, lebten und wirkten in Leiden.
Nach etwa 1700 trat jedoch wieder Verfall ein. Aber bis heute ist Leiden, wo auch die zur Königswürde bestimmten Mitglieder des niederländischen Konigshauses studieren, eine Hochburg der Wissenschaft in Holland geblieben.
Weblinks
- [http://www.Leiden.nl/ Stadt Leiden] (nl, en)
- [http://www.leiden.nu/ Leiden.NU - Kultur + Agenda] (nl)
- [http://www.naturalis.nl/ Naturhistorisches Museum Naturalis] (nl, en)
- [http://www.rmv.nl/ Rijksmuseum voor Volkenkunde] (nl, en)
- [http://www.rmo.nl/ Rijksmuseum van Oudheden] (nl, en)
- [http://www.lakenhal.nl/ Stadtmuseum "De Lakenhal"] (nl)
- [http://www.hortus.leidenuniv.nl/ Botanischer Garten] (nl, en)
- [http://www.sieboldhuis.org/ Sieboldhuis ] (nl, en, jp)
Kategorie:Ort in den Niederlanden
Kategorie:Achtzigjähriger Krieg
10. JanuarDer 10. Januar (in Österreich: 10. Jänner) ist der 10. Tag des Gregorianischen Kalenders - somit bleiben noch 355 Tage (in Schaltjahren 356 Tage) bis zum Jahresende.
Ereignisse
- 49 v. Chr. - Caesar überschreitet den Rubikon - damit begann der Bürgerkrieg in Rom.
- 1863 - Die erste U-Bahn der Welt, die Metropolitan Line in London, wird eröffnet
- 1920 - Der Völkerbund wird in Genf gegründet, um den Frieden dauerhaft zu sichern.
- 1920 - Deutschland. Der in Versailles unterzeichnete Friedensvertrag tritt in Kraft.
- 1925 - Deutschland. Das Saargebiet muss eine Zollunion mit Frankreich eingehen.
- 1946 - Omer Nishani wird Staatspräsident der Volksrepublik Albanien.
- 1949 - London, Großbritannien. Erste Generalversammlung der Vereinten Nationen.
- 1950 - Panama wird Mitglied in der UNESCO.
- 1957 - Harold Macmillan wird britischer Premierminister nach dem Rücktritt von Anthony Eden.
- 1959 - Der deutsche Tierfilmer und Sohn Bernhard Grzimeks, Michael Grzimek, kommt bei den Dreharbeiten zu dem Film Serengeti darf nicht sterben beim Absturz eines Kleinflugzeuges im Serengeti-Nationalpark ums Leben.
- 1962 - Mauretanien wird Mitglied in der UNESCO.
- 1975 - Deutschland. Bundeskanzler Helmut Schmidt weiht den neuen Elbtunnel in Hamburg ein.
- 1999 - Burkina Faso. Kadré Désiré Quédraogo wird wieder Regierungschef.
- 2001 - Die Staatspräsidenten Heydär Äliyev, Aserbaidschan und Wladimir Putin, Russland, vereinbaren politische, wirtschaftliche und militärische Zusammenarbeit.
- 2003 - Parlamentswahlen in Dschibuti
Wirtschaft
- 1990 - Deutschland. Der Computerhersteller Nixdorf wird von Siemens übernommen.
Wissenschaft, Technik
Kultur
- 1710 - Uraufführung der Oper Turno Aricino von Giovanni Bononcini am Teatro della Favorita in Wien.
- 1829 - Uraufführung der Oper La Fiancée von Daniel-François-Esprit Auber an der Opéra-Comique in Paris.
- 1891 - Uraufführung der Operette Saint Cyr von Rudolf Dellinger am Carl Schultze Theater in Hamburg.
- 1929 - Die Comicfiguren Tim und Struppi des belgischen Zeichner Hergé werden erstmals der Öffentlichkeit vorgestellt.
- 1942 - Uraufführung der Oper Birgitta von Natanael Berg am Kungliga Teatern in Stockholm.
Religion
- 236 - Fabianus (Papst) wird nach siebentägiger Sedisvakanz als Nachfolger von Papst Anterus inthronisiert.
- 1016 - Beginn der Synode König Heinrich II. in Dortmund.
- 2004 - Verleihung des Ignatz-Bubis-Preises an Dr. Franz Kamphaus, Bischof von Limburg an der Lahn
Katastrophen
- 1924 - Das U-Boot L 24 sinkt nach einer Kollision mit dem Linienschiff "Resolution" (beide Großbritannien). Alle 48 Besatzungsmitglieder des U-Bootes sterben.
- 1954 - Eine DH 106 Comet explodiert über Italien in der Luft, alle 35 Insassen kommen ums Leben.
- 1998 - Ein Erdbeben der Stärke 5,7 im Nordosten der Volksrepublik China fordert 70 Tote.
Sport
- Einträge von Leichtathletik-Weltrekorden s. u. der jeweiligen Disziplin unter Leichtathletik.
Geboren
- 1480 - Margarete von Österreich, österreichische Prinzessin, Regentin der Niederlande
- 1573 - Simon Marius, deutscher Astronom
- 1590 - Zacharias von Quetz, deutscher Adliger
- 1644 - Louis-François de Boufflers, französischer Feldherr und Marschall von Frankreich
- 1729 - Lazzaro Spallanzani, italienischer Wissenschaftler
- 1748 - Franziska von Hohenheim, Geliebte Herzog Karl Eugens von Württemberg
- 1750 - Heinrich Rathmann, deutscher Pädagoge, Historiker und evangelischer Pfarrer
- 1760 - Johann Rudolf Zumsteeg, deutscher Komponist und Kapellmeister
- 1769 - Michel Ney, Marschall von Frankreich, Herzog von Elchingen und Fürst von der Moskwa
- 1797 - Annette von Droste-Hülshoff, deutsche Schriftstellerin
- 1802 - Carl Ritter von Ghega, italienischer Eisenbahningenieur
- 1804 - Élie-Frédéric Forey, französischer General und Marschall von Frankreich
- 1818 - Ernst Ludwig Taschenberg, deutscher Entomologe
- 1819 - Karl Heine, deutscher Unternehmer und Industriepionier
- 1825 - Peter Zirbes, fahrender Sänger
- 1833 - August Robert Wolff, Warschauer Verleger und Buchhändler
- 1835 - Fukuzawa Yukichi, japanischer Gelehrter
- 1840 - Louis-Nazaire Bégin, Erzbischof von Québec und Kardinal
- 1854 - Heinrich Köselitz, deutscher Schriftsteller und Komponist
- 1855 - Werner Stein, deutscher Bildhauer
- 1858 - Heinrich Zille, deutscher Maler, Zeichner und Fotograf
- 1862 - Ernst Krahl, deutscher Anglist und Lehrer
- 1866 - Ludwig Aschoff, deutscher Arzt
- 1868 - Carl Albrecht Bernoulli, schweizerischer evangelischer Theologe und Schriftsteller
- 1868 - Oscar Schlitter, deutscher Bankier
- 1869 - Grigori Rasputin, russischer Mystiker
- 1875 - Issai Schur, deutscher Mathematiker
- 1876 - Thomas Alva Edison jr., US-amerikanischer Erfinder
- 1878 - Johann Lemmerz, deutscher Konstrukteur und Unternehmer
- 1880 - Adrian Wettach, alias Grock, schweizerischer Musikclown
- 1880 - Paolo Giobbe, italienischer Kardinal der römisch katholischen Kirche
- 1882 - Eugène Delporte, belgischer Astronom
- 1886 - Albrecht Graf zu Stolberg-Wernigerode, deutscher Politiker und Reichstagsabgeordneter
- 1889 - Joseph Santley, US-amerikanischer Regisseur, Drehbuchautor und Produzent
- 1889 - Efrem Forni, italienischer Kardinal der römisch-katholischen Kirche
- 1895 - Rudolf Kohl, deutscher Politiker
- 1899 - Axel Eggebrecht, deutscher Journalist und Autor
- 1899 - Lya De Putti, ungarische Schauspielerin
- 1901 - Henning von Tresckow, deutscher Generalmajor unter Hitler und Widerstandskämpfer
- 1903 - Flaminio Bertoni, italienischer Automobildesigner, Bildhauer und Architekt
- 1903 - Lady Barbara Hepworth, britische Bildhauerin
- 1905 - Ruth Moufang, deutsche Mathematikerin
- 1906 - Edmund Collein, deutscher Architekt
- 1908 - Bernard Lee, britischer Schauspieler
- 1908 - Paul Henreid, österreichisch-amerikanischer Schauspieler und Regisseur
- 1912 - Buddy Johnson, US-amerikanischer Musiker
- 1912 - Maria Mandel, Wärterin im Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau
- 1913 - Gustáv Husák, slowakischer Politiker und Staatspräsident
- 1913 - Mehmet Shehu, albanischer Politiker und Premierminister
- 1915 - Dean Dixon, US-amerikanischer Dirigent
- 1915 - Hans-Heinrich Jescheck, deutscher Rechtswissenschaftler
- 1916 - Sune Bergström, schwedischer Biochemiker und Nobelpreisträger
- 1917 - Hilde Krahl, österreichische Schauspielerin
- 1920 - Rut Brandt, Ehefrau von Bundeskanzler Willy Brandt
- 1922 - Hannelore Schroth, deutsche Schauspielerin
- 1923 - Franz Schönhuber, deutscher Journalist, Schauspieler, Buchautor und Politiker
- 1923 - Ingeborg Drewitz, deutsche Schriftstellerin
- 1924 - Eduardo Chillida, spanischer Bildhauer
- 1924 - Max Roach, US-amerikanischer Jazz-Schlagzeuger
- 1927 - Johnnie Ray, US-amerikanischer Sänger
- 1927 - Otto Stich, schweizerischer Politiker
- 1929 - Klaus Kammer, deutscher Schauspieler
- 1934 - Leonid Krawtschuk, erster Präsident der Ukraine
- 1935 - Georg Katzer, deutscher Komponist
- 1935 - Herb Andress, deutscher Film- und Fernsehschauspieler
- 1935 - Ronnie Hawkins, US-amerikanischer Sänger und Pianist
- 1936 - Robert Woodrow Wilson, US-amerikanischer Physiker
- 1938 - Donald Ervin Knuth, emeritierter US-amerikanischer Professor für Informatik
- 1938 - Renate Schostack, deutsche Journalistin und Schriftstellerin
- 1939 - Franz Winzentsen, deutscher Experimental- und Animationsfilmemacher
- 1939 - Sal Mineo, US-amerikanischer Schauspieler und Sänger
- 1941 - Horst Jüssen, deutscher Schauspieler
- 1942 - Walter Hill, US-amerikanischer Regisseur
- 1943 - Andreas von der Meden, deutscher Schauspieler und Synchronsprecher
- 1943 - Jim Croce, US-amerikanischer Sänger und Songwriter
- 1945 - Gunther von Hagens, deutsch-jüdischer Anatom und Forscher, Initiator der Körperwelten-Ausstellung
- 1945 - Rod Stewart, britischer Sänger
- 1946 - Aynsley Dunbar, britischer Schlagzeuger
- 1946 - Clint Clifford Trevayne, irischer Schriftsteller
- 1946 - Robert Gadocha, polnischer Fußballspieler
- 1947 - George Alec Effinger, US-amerikanischer Science-Fiction-Autor
- 1947 - Peer Steinbrück, Ministerpräsident von Nordrhein-Westfalen
- 1948 - Bernard Thévenet, französischer Radrennfahrer
- 1948 - Donald Fagen, US-amerikanischer Sänger und Keyboarder
- 1948 - Mischa Maisky, lettischer Cellist
- 1949 - George Foreman, US-amerikanischer Boxer
- 1949 - Linda Lovelace, US-amerikanische Pornodarstellerinn
- 1950 - Winfried Schäfer, deutscher Fußballtrainer
- 1951 - Wiktor Zborowski, polnischer Schauspieler
- 1952 - Gerhard Schöne, deutscher Liedermacher
- 1953 - Guido Kratschmer, deutscher Leichtathlet
- 1953 - Pat Benatar, US-amerikanische Rocksängerin
- 1955 - Michael Schenker, deutscher Rock-Gitarrist
- 1955 - Wolfgang Götzer, deutscher Politiker
- 1958 - Eddie Cheever, US-amerikanischer Autorennfahrer
- 1959 - Chandra Cheeseborough, US-amerikanische Leichtathletin und Olympiasiegerin
- 1960 - Claudia Losch, deutsche Leichtathletin und Olympiasiegerin
- 1960 - Ise Thomas, deutsche Politikerin
- 1964 - Frauke Ludowig, deutsche Fernsehmoderatorin
- 1967 - Monika Maierhofer, österreichische Skirennläuferin,
- 1969 - Andreas Reinke, deutscher Fußballspieler
- 1970 - Carsten Schatz, deutscher Politiker Die Linkspartei.PDS
- 1973 - Tanya Streeter, Tauchsportlerin von den Kaimaninseln
- 1974 - Hrithik Roshan, indischer Schauspieler
- 1974 - Sabrina Setlur, deutsche Hip-Hop-Sängerin
- 1978 - Tanel Tein, estnischer Basketballspieler
- 1984 - Nando Rafael, deutscher Fußballspieler (angolanischer Herkunft)
Gestorben
- 681 - Agatho, Papst seit 678; katholischer Heiliger
- 1055 - Břetislav I., böhmischer Herzog aus dem Geschlecht der Přemysliden
- 1218 - Hugo I., König von Zypern
- 1271 - Otto II., Graf von Geldern
- 1276 - Gregor X., Papst von 1271 bis 1276
- 1542 - Gerhard Geldenhauer, Humanist und Theologe
- 1645 - William Laud, Erzbischof von Canterbury
- 1677 - Friedrich VI., Markgraf von Baden
- 1761 - Edward Boscawen, britischer Admiral
- 1778 - Carl von Linné, schwedischer Naturwissenschaftler
- 1778 - Eva König, Frau von Gotthold Ephraim Lessing
- 1794 - Johann Georg Adam Forster, deutscher Naturforscher, Ethnologe, Journalist und Revolutionär
- 1824 - Viktor Emanuel I., König von Piemont-Sardinien und Herzog von Savoyen
- 1833 - Adrien-Marie Legendre, französischer Mathematiker
- 1844 - Hudson Lowe, britischer General, Gouverneur von St. Helena
- 1862 - Carl Gottlieb Bellmann, deutscher Musiker
- 1862 - Samuel Colt, amerikanischer Erfinder
- 1870 - Heinrich Gottlieb Kühn, deutscher Arkanist und Direktor der Königlichen Porzellanmanufaktur
- 1875 - Jean Achille Deville, französischer Gelehrter
- 1882 - Giovanni Dupré, italienischer Bildhauer
- 1883 - Samuel Mudd, US-amerikanischer Arzt und späterer Politiker
- 1884 - Alexei Uwarow, russischer Archäologe
- 1890 - Ignaz von Döllinger, deutscher katholischer Theologe
- 1892 - Heinrich Dorn, deutscher Komponist der Romantik
- 1895 - Benjamin Godard, französischer Komponist
- 1909 - Eduard Scheve, Begründer der evangelisch-freikirchlichen Diakonie
- 1917 - William Frederick Cody, alias Buffalo Bill, US-amerikanischer Büffeljäger
- 1918 - August Oetker, deutscher Unternehmer, erfand das gebrauchsfähige Backpulver
- 1922 - Okuma Shigenobu, japanischer Politiker und Premierminister
- 1922 - Shigenobu Okuma, 8. und 17. Premierminister von Japan
- 1926 - Eino Leino, finnischer Schriftsteller
- 1934 - Marinus van der Lubbe, Niederländer, angeblicher Brandstifter des Reichstagsbrands
- 1935 - Edwin Flack, australischer Sportler
- 1941 - Frank Bridge, englischer Komponist
- 1941 - Issai Schur, deutsch-jüdischer Mathematiker
- 1945 - Rudolf Borchardt, deutscher Schriftsteller und Übersetzer
- 1949 - Erich Dagobert von Drygalski, deutscher Geograph, Geophysiker und Polarforscher
- 1951 - Sinclair Lewis, US-amerikanischer Schriftsteller
- 1953 - Hans Aanrud, norwegischer Schriftsteller
- 1953 - Theo Mackeben, deutscher Komponist
- 1957 - Gabriela Mistral, chilenische Dichterin und Diplomatin
- 1959 - Michael Grzimek, deutscher Tierfilmer (Sohn Bernhard Grzimeks)
- 1961 - Dashiell Hammett, US-amerikanischer Krimi-Schriftsteller
- 1964 - Johannes Hagge, deutscher Politiker
- 1966 - Hermann Kasack, deutscher Schriftsteller und Dichter
- 1967 - Peter Jacobs, deutscher Politiker
- 1970 - Pawel Iwanowitsch Beljajew, sowjetischer Kosmonaut
- 1971 - Coco Chanel, französische Modeschöpferin
- 1976 - Howlin' Wolf, US-amerikanischer Musiker
- 1978 - Zed Turner, US-amerikanischer Musiker
- 1985 - Anton Karas, österreichischer Komponist und Zitherspieler (Der dritte Mann)
- 1986 - Emil Forrer, schweizerischer Assyriologe, Altertumskundler und Hethitologe
- 1986 - Ernst Lehner, deutscher Fußballspieler
- 1988 - Hilde Bussmann, deutsche Tischtennisspielerin
- 1994 - Sven-Erik Bäck, schwedischer Komponist
- 1997 - Alexander Todd, britischer Chemiker und Nobelpreisträger
- 1998 - Orlandus Wilson, US-amerikanischer Gospelsänger und Arrangeur
- 1999 - Brian Moore, kanadischer Schriftsteller und Drehbuchautor
- 2003 - Wolfgang Kasack, deutscher Slawist
- 2003 - Julinho, brasilianischer Fussballspieler
- 2004 - Alexandra Ripley, US-amerikanische Schriftstellerin
- 2005 - Amir Ali Nayif, stellvertretender Polizeichef von Bagdad
- 2005 - Charlie Bell, US-amerikanischer Unternehmer (ehemaliger Chef von McDonalds)
- 2005 - Helmut Losch, deutscher Gewichtheber
- 2005 - James Forman, US-amerikanischer Bürgerrechtler
- 2005 - Jan Pieter Schotte, belgischer Kardinal
- 2005 - José Manuel Pérez, spanischer Motorradfahrer
- 2005 - Joséphine Charlotte (Luxemburg), luxemburgische Großherzogin
- 2005 - Margherita Carosio, italienische Opernsängerin
- 2005 - Spencer Dryden, US-amerikanischer Schlagzeuger
- 2005 - Werner Quintens, belgischer Priester
Feier- und Gedenktage
- Namenstage: Gregor, Paulus
- Yom Kipur
Siehe auch
- 9. Januar - 11. Januar
- 10. Dezember - 10. Februar
- Januar - Historische Jahrestage - Zeitskala
- Wikipedia:Glaskugel - Wikipedia:Formatvorlage Tag
0110
ja:1月10日
ko:1월 10일
simple:January 10
th:10 มกราคม
1934
Politik
- 1. Januar: Das bereits am 14. Juli 1933 im Nazi-Regime verabschiedete Gesetz zur Verhütung erbkranken Nachwuchses tritt in Kraft
- 1. Januar: Gauleiter Friedrich Hildebrandt wird neuer Reichsstatthalter von Mecklenburg
- 1. Januar: Das Land Mecklenburg wird aus den Ländern Mecklenburg-Strelitz und Mecklenburg-Schwerin gegründet
- 1. Januar: Neuer Lordsiegelbewahrer in Großbritannien wird Anthony Eden
- 1. Januar: [[Marcel Pilet-Golaz]] wird neuer Bundespräsident der [[Schweiz
- 26. Januar: Freundschafts- und Nichtangriffspakt zwischen Deutschland und Polen
- 12. Februar: Beginn des Februaraufstandes in Österreich
- 14. Juni: Hitler auf Staatsbesuch in Italien. Treffen mit Mussolini in Venedig
- 30. Juni: Röhm-Putsch, „Säuberung“ der SA-Führung
- 25. Juli: nationalsozialistischer Putschversuch in Österreich („Juliputsch“), bei dem Bundeskanzler Dollfuß getötet wird
- 30. Juli: der bisherige Unterrichtsminister Dr. Schuschnigg wird österreichischer Bundeskanzler
- 2. August: Die Reichswehr wird auf Adolf Hitler vereidigt
- 2. August: Reichspräsident Paul von Hindenburg stirbt
- 19. August: Volksabstimmung über die Zusammenlegung der Ämter des Reichspräsidenten und des Reichskanzlers in der Person Adolf Hitler
- September: Eintritt der UdSSR in den Völkerbund
- 27. Oktober: Der Marsch von 100.000 Kommunisten unter Führung Mao Tse-tungs durch China beginnt („Langer Marsch“)
Wissenschaft/Technik
- 5. November Das unter der Anleitung von Umberto Nobile erbaute russische Luftschiff CCCP-B6 (UdSSR-W6) führt seine Jungfernfahrt durch. Es gilt als das erfolgreichste russische Luftschiff
Kultur
- 22. Januar: Uraufführung der Oper Lady Macbeth von Mzensk (Orig.: Katerina Ismailowa) von Dmitri Dmitrijewitsch Schostakowitsch am Maly-Theater in Sankt Petersburg
- 23. Januar: Uraufführung der Oper La Fiamma von Ottorino Respighi am Teatro Reale in Rom
- 31. Januar: Uraufführung der Kammeroper The Wandering Scholar von Gustav Holst in Liverpool
- 28. März: Uraufführung der Operette Märchen im Grand-Hotel von Paul Abraham im Theater an der Wien in Wien
- 28. Mai: Uraufführung der Oper Rolande et le mauvais garçon von Henri Rabaud an der Grand Opéra Paris
- Die Emigrantenzeitung „Aufbau“ wird von jüdischen Flüchtlingen in New York gegründet
- Juli: Kongress der Europäisch-Baptistische Föderation (EBF) in Berlin anlässlich des 100jährigen Jubiläums der deutschen Baptisten
Katastrophen
- 15. Januar: Erdbeben der Stärke 8,1 in Nepal und Indien, ca. 10.700 Tote
- 12. März: Das japanische Torpedoboot Tomozuru kentert während einer Übung im Sturm vor Sasebo. Von den 113 Besatzungsmitgliedern kommen ca. 100 Mann ums Leben
- 11. Mai: einer der heftigsten Staubstürme der US-amerikanischen Geschichte trägt 300 Mio. t Mutterboden Tausende km in den Atlantik, Vernichtung der Existenz von 165.000 Farmern
- 29. Juni: Der durch eine Kollision mit dem Zerstörer Inazuma schwer beschädigte Zerstörer Miyuki (beide Japan) sinkt vor der Insel Tsushima. 6 Tote und 4 Verletzte
- 16. Juli: In Kummersdorf sterben bei der Explosion eines mit Wasserstoffperoxid betriebenem Raketentriebwerk Dr. Kurt Wahmke und 2 Techniker
Sport
Einträge von Leichtathletik-Weltrekorden siehe unter der jeweiligen Disziplin unter Leichtathletik.
- Am 10. Juni gewinnt Gastgeber Italien die Fußball-WM vor der Tschechoslowakei, Deutschland und Österreich
Sonstiges
- 1. Januar: USA, Alcatraz wird zu einem Bundesgefängnis umfunktioniert
- 1. Januar: Lakhdar Brahimi, algerischer Politiker
- 1. Januar: Alfred Gleitze, Berliner Kommunalpolitiker († 2004)
- 1. Januar: Hans Huber (Boxer), deutscher Boxer
- 1. Januar: Giuseppina Leone, italienische Leichtathletin und Olympionikin
- 4. Januar: Hellmuth Karasek, deutscher Journalist, Buchautor und Literaturkritiker
- 4. Januar: Rudolf Schuster, von 1999 bis 2004 der zweite Staatspräsident der Slowakei
- 7. Januar: Tassos Papadopoulos, Präsident von Zypern
- 7. Januar: Charles Jenkins, US-amerikanischer Leichtathlet und Olympiasieger
- 8. Januar: Jacques Anquetil, französischer Radrennfahrer († 1987)
- 8. Januar: Alexandra Ripley, US-amerikanische Schriftstellerin († 2004)
- 10. Januar: Leonid Krawtschuk, erste Präsident der Ukraine
- 11. Januar: Jean Chrétien, kanadischer Politiker
- 12. Januar: Jannpeter Zopfs, Richter am deutschen Bundesgerichtshof
- 15. Januar: Hans-Wilhelm Ebeling, Minister für wirtschaftliche Zusammenarbeit der DDR
- 18. Januar: Hendrick R. Chin A Sen, Staatspräsident von Surinam († 1999)
- 19. Januar: Patsy Rowlands, britische Schauspielerin († 2005)
- 21. Januar: Franz Böhmert, Sportfunktionär († 2004)
- 22. Januar: Bill Bixby, US-amerikanischer Schauspieler († 1993)
- 27. Januar: Édith Cresson, französische Politikerin
- 29. Januar: Kassian Lauterer, Abt der Territorialabtei Wettingen-Mehrerau
- 30. Januar: Giovanni Battista Re, Kardinal
- 30. Januar: Eva Mozes Kor, Überlebende des Holocaust
- 2. Februar: Otar Iosseliani, georgisch-französischer Filmregisseur
- 3. Februar: Johannes Kühn, deutscher Schriftsteller
- 6. Februar: Alexander Schroth, deutscher Schriftsteller
- 7. Februar: Murtasa Rachimow, Präsident der russischen Teilrepublik Baschkirien
- 7. Februar: Edward Fenech Adami, Präsident von Malta
- 8. Februar: Elly Ameling, Sopranistin
- 8. Februar: Joachim Angerer, Universitätsprofessor und Abt
- 9. Februar: Manfred von Richthofen (Sport), deutscher Sportler, Unternehmer und Sportfunktionär
- 11. Februar: Mary Quant, britische Modedesignerin, gilt als Erfinderin des Minirocks
- 11. Februar: Manuel Noriega, Chef der Nationalgarde von Panama
- 12. Februar: Anne O. Krueger, Stellvertretende Generaldirektorin des IWF
- 12. Februar: Bill Russell, US-amerikanischer Basketballspieler
- 13. Februar: George Segal, US-amerikanischer Schauspieler
- 15. Februar: Niklaus Wirth, Schweizer Informatiker
- 17. Februar: Alan Bates, britischer Schauspieler († 2003)
- 17. Februar: Frederik Hetmann, ein deutscher Schriftsteller
- 18. Februar: Heini Müller, deutscher Fußballspieler und Trainer
- 19. Februar: Herbert Rosendorfer, Schriftsteller
- 20. Februar: Kurt Wölfflin, österreichischer Schriftsteller († 1998)
- 24. Februar: Klaus Darga, deutscher Schachspieler
- 24. Februar: Bingu wa Mutharika, Präsident von Malawi
- 24. Februar: George Ryan, US-amerikanischer Politiker, Gouverneur von Illinois
- 27. Februar: N. Scott Momaday, indianisch-amerikanischer Schriftsteller, Literaturwissenschaftler und Maler
- 27. Februar: Ralph Nader, US-amerikanischer Verbraucheranwalt und Politiker
- 1. März: Jacques Chessex, französischsprachiger Schriftsteller aus der Schweiz
- 3. März: Jacek Kuroń, polnischer Bürgerrechtler, Publizist, Historiker und Politiker († 2004)
- 4. März: Mario Davidovsky, argentinischer Komponist
- 4. März: Gleb Pawlowitsch Jakunin, russischer Dissident und Politiker
- 5. März: Daniel Kahneman, israelisch-US-amerikanischer Psychologe, Nobelpreisträger
- 8. März: Kurt Mahr, deutscher Schriftsteller († 1993)
- 9. März: Lothar Zysk, ehemaliger Richter am deutschen Bundesgerichtshof
- 9. März: Dietmar Grieser, österreichischer Schriftsteller
- 9. März: Juri Alexejewitsch Gagarin, sowjetischer Kosmonaut und Oberst der Luftwaffe († 1968)
- 11. März: Ingrid Lotz, deutsche Leichtathletin
- 12. März: Adolf Frohner, österreichischer Maler und Grafiker
- 14. März: Volker von Törne, deutscher Lyriker und Schriftsteller († 1980)
- 14. März: Dionigi Tettamanzi, Erzbischof von Mailand und Kardinal der römisch-katholischen Kirche
- 14. März: Eugene Cernan, US-amerikanischer Astronaut
- 16. März: Roger Norrington, britischer Dirigent
- 20. März: David Malouf, australischer Autor
- 20. März: Peter Berling, deutscher Autor und Schauspieler
- 21. März: Abū l-Hasan Banīsadr, Präsident des Iran (1980/81)
- 24. März: Richard Leising, deutscher Lyriker († 1997)
- 25. März: Karlheinz Schreiber, deutscher Waffenhändler
- 25. März: Bobby Vee, US-amerikanischer Rock 'n' Roll- und Popsänger
- 25. März: Johnny Burnette, US-amerikanischer Rockabilly-Musiker († 1964)
- 26. März: Alan Arkin, US-amerikanischer Schauspieler und Regisseur
- 27. März: Jutta Limbach, Rechtswissenschaftlerin und SPD-Politikerin
- 30. März: Hans Hollein, österreichischer Architekt und Designer
- 31. März: Carlo Rubbia, italienischer Physiker
- 31. März: Shirley Jones, US-amerikanische Schauspielerin
- 31. März: John D. Loudermilk, US-amerikanischer Country-Sänger und Songschreiber
- 31. März: Richard Chamberlain, US-amerikanischer Schauspieler
- 31. März: Heinz Kautzleben, Wissenschaftler und Geophysiker aus der DDR
- 1. April: Roberto Ciulli, italienischer Theaterregisseur
- 1. April: Jim Ed Brown, US-amerikanischer Country-Musiker
- 2. April: Hans-Jürgen Warnecke, deutscher Wissenschaftler
- 2. April: Paul Cohen (Mathematiker), US-amerikanischer Mathematiker
- 3. April: Jane Goodall, britische Verhaltensforscherin
- 3. April: Annekathrin Bürger, deutsche Schauspielerin
- 5. April: Roman Herzog, deutscher Bundespräsident und Präsident des BVerfG
- 5. April: Frank Gorshin, US-amerikanischer Schauspieler († 2005)
- 6. April: Ingo Insterburg, deutscher Komödiant
- 6. April: Anton Geesink, niederländischer Judoka
- 8. April: Kisho Kurokawa, japanischer Architekt
- 12. April: Michael Grzimek, Tierfilmer († 1959)
- 13. April: Siegfried Matthus, deutscher Komponist
- 13. April: Heinrich Wilhelm Laufhütte, Richter am Bundesgerichtshof
- 16. April: Vicar, Comiczeichner bei Disney
- 16. April: Robert Stigwood, Musik- und Filmproduzent
- 19. April: Jean Ziegler, Schweizer Professor für Soziologie und Politiker
- 24. April: Shirley MacLaine, US-amerikanische Schauspielerin
- 26. April: Josef Seiz, deutscher Tischtennisspieler
- 27. April: Jürgen Kühling, Richter am Bundesverfassungsgericht
- 28. April: Max Amling, deutscher Politiker
- 29. April: Pedro Pires, Präsident von Kap Verde seit März 2001
- 29. April: Otis Rush, US-amerikanischer Blues-Gitarrist
- 30. April: Jürgen Schneider, deutscher Bauunternehmer und Pleitier
- 1. Mai: Laura Betti, italienische Schauspielerin († 2004)
- 3. Mai: Georges Moustaki, französischer Sänger und Lyriker
- 5. Mai: Alfred Freiherr von Oppenheim, deutscher Privatbankier († 2005)
- 5. Mai: Henri Konan Bédié, Präsident der Elfenbeinküste
- 6. Mai: Oskar Gottlieb Blarr, deutscher Komponist, Organist und Kirchenmusiker
- 6. Mai: Hennes Junkermann, deutscher Radrennfahrer, war von 1955 bis 1973 Profi
- 7. Mai: Günter Topmann, deutscher Politiker und MdB
- 8. Mai: Walther Hadding, deutscher Zivilrechtswissenschaftler
- 11. Mai: Thomas Buergenthal, Mitglied des Internationalen Gerichtshofes in Den Haag
- 11. Mai: Jack Twyman, US-amerikanischer Basketballspieler
- 12. Mai: Werner Bräunig, deutscher Schriftsteller († 1976)
- 13. Mai: Hans-Peter Schwarz, deutscher Historiker und Politikwissenschaftler
- 13. Mai: Peter Häberle, ein deutscher Staatsrechtslehrer
- 13. Mai: Adolf Muschg, Schweizer Schriftsteller und Literaturwissenschaftler
- 20. Mai: Alfons Schilling, Schwe | | |