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| Martinus J. G. Veltman |
Martinus J. G. VeltmanMartinus J. G. Veltman ( - 27. Juni 1931 in Waalwijk) ist ein niederländischer Physiker und Nobelpreisträger.
Leben
Martinus Veltman wurde am 27. Juni 1931 als viertes von sechs Kindern eines Grundschuldirektors in Waalwijk im Süden der Niederlande geboren. Nach seinem Schulabschluss 1948 begann er an der Universität Utrecht mit dem Physikstudium und bestand 1953 das Vordiplom mit durchschnittlichem Erfolg. Nach dem Diplom 1956 leistete er bis 1959 seinen dreijährigen Militärdienst und begann anschließend mit seiner Promotion in Theortischer Physik bei Leon Van Hove. Er zog 1961 nach Genf, da sein Doktorvater 1960 zum Leiter der Theorieabteilung am CERN ernannt wurde, und schloss seine Promotion 1963 ab. Nach einigen Monaten, die er am CERN mit weiteren Berechungenen und der Beobachtung der Neutrinoexperimente verbrachte, ging er zum SLAC nach Stanford, kehrte jedoch nach wenigen Monaten ans CERN zurück.
Er kehrte 1968 nach Utrecht zurück und übernahm den Lehrstuhl seines Doktorvaters bei dessen Emeritierung. Während eines Sabbatjahres an der University of Michigan entschied er sich für einen Wechsel in die USA und übersiedelte im Herbst 1981 nach Ann Arbor.
Er wurde 1996 emeritiert und lebt seitem in Bilthoven in den Niederlanden.
Er heiratete 1960 Anneke und hat eine Tochter (Hélène, - 1961) und zwei Söhne (Hugo, - 1966; Martijn, 1971).
Leistungen
Veltman arbeitete zusammen mit einem seiner Studenten, Gerardus 't Hooft, an der mathematischen Formulierung von Eichtheorien, der Renormierungstheorie. Es gelang ihm 1977, die Masse des Top-Quarks vorhersagen, ein wichtiger Schritt zu dessen Nachweis 1995.
Er wurde 1999 zusammen mit Gerardus 't Hooft mit dem Nobelpreis "für ihre entscheidenden, die Quantenstruktur betreffenden Beiträge zur Theorie der elektroschwachen Wechselwirkung in der Physik" ausgezeichnet.
Auszeichnungen und Ehrungen
- Dirac-Medaille, 1992
- Nobelpreis für Physik, 1999
Nach Veltman wurde der Asteroid 9492 Veltman benannt.
Weblinks
-
- [http://www.physics.lsa.umich.edu/department/directory/bio.asp?ID=423 Martinus Veltman an der Univerity of Michigan]
Veltman, Martinus
Veltman, Martinus
Veltman, Martinus
Veltman, Martinus
Veltman, Martinus
27. JuniDer 27. Juni ist der 178. Tag des Gregorianischen Kalenders (der 179. in Schaltjahren) - - somit bleiben 187 Tage bis zum Jahresende.
Im deutschsprachigen Raum wird der 27. Juni auch als der Siebenschläfertag bezeichnet. Nach einer Bauernregel wird das Wetter der nächsten sieben Wochen an diesem Tag bestimmt. Diese Bezeichnung für den 27. Juni gibt es auch in Russland.
Ereignisse
- 1743 - In der Schlacht bei Dettingen (Österreichischer Erbfolgekrieg) besiegen die verbündeten Österreicher und Briten die Franzosen.
- 1759 - Der britische General James Wolfe beginnt im Zuge des nordamerikanischen Franzosen- und Indianerkriegs (1754-1763) mit der Belagerung des französischen Quebec.
- 1844 - Joseph Smith, der Gründer und erste Prophet der "Mormonen" wird in Carthage, Bundesstaat Illinois zum ersten Präsidentschaftskandidaten der USA, der während seiner Wahlkampagne ermordet wird.
- 1859 - Der Basler Grossrat beschließt mit seinem Gesetz zur Stadterweiterung den Abriss der Basler Stadtmauer
- 1864 - Sieg der Konföderierten in der Schlacht am Kennesaw Mountain (siehe Atlanta-Feldzug).
- 1898 - Joshua Slocum bewerkstelligt als erster Einhandsegler eine Weltumseglung.
- 1905 - Auf dem Panzerkreuzer Potemkin kommt es zu einer Meuterei, da die Mannschaft das madenverseuchte Fleisch nicht mehr essen will. (Datum nach der in Russland noch nicht eingeführten neuen gregorianischen Zeitrechnung).
- 1954 - Guatemala. Staatspräsident Jacobo Arbenz Guzman wird unter Mitwirkung der USA gestürzt.
- 1966 - Mit einem unblutigen Staatsstreich übernimmt das Militär in Argentinien die Macht.
- 1977 - Dschibuti wird unabhängig von Frankreich.
- 1985 - In den USA verliert die berühmte Route 66 den Status als US-Highway, bleibt jedoch ein Anziehungspunkt für Touristen und Nostalgiker.
- 1993 - In Bad Kleinen bei Schwerin missglückt eine Festnahme der RAF-Mitglieder Wolfgang Grams und Birgit Hogefeld. Ein Polizist und Grams sterben bei dem Einsatz der GSG 9.
- 1995 - Scheich Hamad setzt seinen Vater ab und übernimmt die Amts- und Staatsgewalt in Katar.
- 1997 - Albanien. Erneutes Attentat auf Staatspräsident Sali Berisha.
- 1997 - Peking, Volksrepublik China. Ministerpräsident Li Peng und Ministerpräsident Wiktor Tschernomyrdin, Russland, unterzeichnen ein Abkommen über die Lieferung von Erdgas und Erdöl.
- 1999 - Erneuter Waffenstillstand zwischen Eritrea und Äthiopien.
Wirtschaft
- 1873 - Die Brauerei Beck & Co. wird in Bremen von Baumeister Lüder Rutenberg, Braumeister Heinrich Beck und dem Kaufmann Thomas May als "Kaiserbrauerei Beck & May" gegründet.
- 1893 - Im Zuge der "Großen Depression" 1873-1895 kommt es in New York City zum Zusammenbruch der dortigen Börse.
- 1972 - Der Unterhaltungselektronik- und Automatenhersteller Atari wird von Nolan Bushnell und Ted Dabney gegründet.
Wissenschaft, Technik
- 1954 - In Obninsk bei Moskau wird das erste Kernkraftwerk der Welt erfolgreich in Betrieb genommen
Kultur
- 1765 - Uraufführung der komischen Oper Le Faux Lord von François-Joseph Gossec am Comédie-Italienne in Paris.
- 1971 - Das vom gebürtigen Berliner Bill Graham gegründete Musiktheater Fillmore East in New York City wird aufgrund der steigenden Gagenforderungen der Musiker kurzerhand geschlossen.
- 1988 - Kulturabkommen zwischen Deutschland und Kamerun. In Kraft seit dem 14. Februar 1989
Religion
- 678 - Papst Agatho wird als Nachfolger von Donus inthronisiert.
- 1519 - Beginn der Leipziger Disputation
Katastrophen
- 1957 - Ein Erdbeben unbekannter Stärke in Russland führt zu etwa 1.200 Toten.
- 1957 - 500 Menschen fallen dem Hurrikan "Audrey" in Louisiana und Texas zum Opfer.
- 1980 - Eine Douglas DC-9 der Aero Transporti Italiani stürzt kurz vor Sizilien ins Mittelmeer. Alle 81 Menschen an Bord sterben. Es konnte nicht bewiesen werden, dass ein in der Nähe abgehaltenes Militärmanöver Ursache des Unglücks war.
- 1998 - Ein Erdbeben im Südwesten der Türkei fordert ca. 130 Todesopfer.
Sport
- Einträge im Bereich Formel 1 siehe Formel 1.
- Einträge von Leichtathletik-Weltrekorden s. u. der jeweiligen Disziplin unter Leichtathletik.
- 1988 - Mike Tyson gewinnt seinen Boxkampf gegen Michael Spinks in der Convention Hall, Atlantic City, durch KO und wird damit Weltmeister im Schwergewicht.
- 1997 - Wladimir Klitschko gewinnt seinen Boxkampf gegen Salvador Maciel in Offenburg, durch KO.
- 1999 - Den großen Preis der Formel 1 von Frankreich, ausgetragen in Magny-Cours, gewinnt Heinz-Harald Frentzen auf Jordan/Mugen/Honda.
Geboren
- 1462 - Ludwig XII., König von Frankreich
- 1550 - Karl IX., König von Frankreich
- 1644 - Christian Ernst zu Bayreuth, toleranter Landesherr
- 1694 - Johann Hildebrand Withof, deutscher Professor für Beredsamkeit und Geschichte
- 1789 - Philipp Friedrich Silcher, deutscher Komponist
- 1806 - Augustus De Morgan, englischer Mathematiker
- 1809 - François-Certain Canrobert, französischer General und Marschall von Frankreich
- 1816 - Friedrich Gottlob Keller, deutscher Erfinder (Papier aus Holzschliff)
- 1817 - Marie Louise von François, deutsche Schriftstellerin
- 1821 - August Conradi, deutscher Komponist
- 1838 - Peter Mauser, deutscher Waffenkonstrukteur
- 1846 - Charles Stewart Parnell, irischer Politiker
- 1850 - Lafcadio Hearn, US-amerikanischer Schriftsteller
- 1862 - Johann Puch, österreichischer Ingenieur und Industrieller
- 1866 - Else Lehmann, deutsche Schauspielerin
- 1869 - Emma Goldman, US-amerikanische Anarchistin und Friedensaktivistin
- 1869 - Hans Spemann, deutscher Biologe und Zoologe
- 1872 - Herber Doust Curtis, US-amerikanischer Astronom
- 1880 - Helen Keller, US-amerikanische Schriftstellerin
- 1882 - Eduard Spranger, deutscher Philosoph und Pädagoge
- 1887 - Paul Simmel, deutscher Karikaturist
- 1892 - Erich Köhler, deutscher Politiker und MdB
- 1893 - Big Bill Broonzy, US-amerikanischer Musiker
- 1898 - Alja Rachmanowa, russische Schriftstellerin
- 1901 - Merle Antony Tuve, war US-amerikanischer Physiker und Geophysiker
- 1905 - Alfred Lemmnitz, war Minister für Volksbildung der DDR
- 1916 - Hallvard Johnsen, norwegischer Komponist
- 1923 - Jacques Berthier, französischer Organist und Komponist
- 1924 - Ruth Schönthal, deutsch-US-amerikanische Komponistin
- 1925 - Jan Burssens, belgischer Maler
- 1927 - Otto Herbert Hajek, deutscher Bildhauer
- 1927 - Erika Simon, deutsche Archäologin
- 1931 - Martinus J.G. Veltman, holländischer Physiker
- 1932 - Anna Moffo, US-amerikanische Sängerin
- 1932 - Ferdinand Tillmann, deutscher Politiker und MdB
- 1932 - James Wines, US-amerikanischer Bildhauer und Architekt
- 1932 - Joachim Wohlgemuth, deutscher Schriftsteller
- 1937 - Alexander Heimann, schweizer Schriftsteller
- 1938 - Konrad Kujau, deutscher Maler, Fälscher der Hitler-Tagebücher
- 1940 - Billy Davis junior, US-amerikanischer Sänger
- 1941 - Krzysztof Kieślowski, polnischer Filmregisseur
- 1941 - Marquard Bohm, deutscher Schauspieler
- 1942 - Jérôme Savary, argentinischer Regisseur
- 1942 - Larry Taylor, US-amerikanischer Musiker
- 1942 - Waltraud Schoppe, deutsche Politikerin
- 1943 - Georgie Fame, britische Sängerin
- 1943 - Jean Knight, US-amerikanische Sängerin
- 1943 - Kira von Preußen, zweitälteste Tochter von Louis Ferdinand von Preußen
- 1946 - Zsuzsanna Gahse, deutsche Schriftstellerin und literarische Übersetzerin
- 1948 - Richard McCracken, britischer Musiker
- 1949 - Rafael Chirbes, spanischer Schriftsteller
- 1950 - Clay Blaker, US-amerikanischer Country-Musiker
- 1950 - Junior Daye, britischer Sänger
- 1951 - Mary McAleese, irische Journalistin und Politikerin
- 1952 - Boguslaw Linda, polnischer Schauspieler
- 1953 - Hans Reckers, Gründungsvorsitzender des Verbandes Kritischer Schüler
- 1955 - Isabelle Adjani, französische Filmschauspielerin
- 1957 - Uwe Helmes, deutscher Fußballspieler
- 1959 - Lorrie Morgan, US-amerikanische Country-Sängerin
- 1959 - Janusz Kaminski, polnisch-amerikanischer Kameramann
- 1961 - Terri Nunn, US-amerikanische Songschreiberin und Sängerin
- 1962 - Michael Ball, britischer Musical-Schauspieler
- 1964 - Kai Diekmann, deutscher Journalist
- 1967 - Markus Kavka, deutscher DJ und Moderator
- 1969 - Shawne Borer Fielding, Schweizerisch-US-amerikanisches Model
- 1970 - Régine Cavagnoud, französische Skirennläuferin
- 1972 - Michal Zebrowski, polnischer Schauspieler
- 1975 - Tobey Maguire, US-amerikanischer Filmschauspieler
- 1977 - Raul Gonzalez, spanischer Fußballer (Raúl)
- 1978 - Marc Terenzi, US-amerikanischer Sänger
- 1979 - Ehud Vaks, israelischer Judoka
Gestorben
- 444 - Kyrill von Alexandria, Patriarch von Alexandria von 412 - 444, Heiliger, Kirchenvater und Kirchenlehrer
- 1149 - Raimund von Poitiers, französischer Ritter der Epoche der Kreuzzüge
- 1574 - Giorgio Vasari, Hofmaler der Medici und Biograph florentinischer Künstler
- 1654 - Johann Valentin Andreae, deutscher Schriftsteller, Mathematiker, Theologe
- 1655 - Eleonora Gonzaga, jüngste Tochter von Vincenzo I. Gonzaga, Herzog von Mantua
- 1775 - Ignaz Günther, deutscher Bildhauer
- 1794 - Claude-Victor de Broglie, französischer Politiker und General
- 1794 - Wenzel Anton Graf Kaunitz, österreichischer Politiker
- 1814 - Johann Friedrich Reichardt, deutscher Komponist und Musikschriftsteller
- 1829 - James Smithson, britischer Mineraloge and Chemiker
- 1831 - Sophie Germain, französische Mathematikerin
- 1844 - Joseph Smith, Gründer und erster Prophet der Mormonen
- 1848 - Heinrich Zschokke, deutsch-schweizerischer Schriftsteller, Pädagoge und Politiker
- 1856 - Joseph Meyer, deutscher Verleger
- 1875 - Antoine-Louis Barye, französischer Bildhauer
- 1876 - Christian Gottfried Ehrenberg, deutscher Biologe und Zoologe
- 1880 - Karl Wilhelm Borchardt, deutscher Mathematiker
- 1900 - Mary Krebs-Brenning, deutsche Pianistin
- 1917 - Gustav von Schmoller, deutscher Ökonom, gilt als Führer der sogenannten historischen Schule
- 1917 - Karl Almenröder, deutscher Pilot im Ersten Weltkrieg
- 1918 - George Mary Searle, US-amerikanischer Astronom und Geistlicher
- 1922 - Paul Schreckenbach, deutscher Pfarrer und Schriftsteller
- 1930 - Kakuza Tscholokaschwili, georgischer Partisanenführer
- 1944 - Hans Kloepfer, österreichischer Arzt und Schriftsteller
- 1944 - Leonid Isaakowitsch Mandelstam, russischer Physiker
- 1944 - Vera Menchik, russisch-englische Schachweltmeisterin
- 1945 - Emil Hácha, tschechischer Politiker und Präsident des Protektorats Böhmen und Mähren
- 1946 - Juan Antonio Ríos Morales, chilenischer Politiker
- 1948 - Wilhelm Sauter, deutscher Maler
- 1957 - Hermann Buhl, österreichischer Bergsteiger
- 1960 - Charlotte Dod, britische Tennisspielerin
- 1960 - Otto Köhler, deutscher Politiker und MdB
- 1961 - Hélène Dutrieu, belgische Pilotin
- 1963 - John Maurice Clark, US-amerikanischer Ökonom
- 1966 - Arthur Waley, britischer Sinologe
- 1970 - Poul F. Joensen, färöischer Dichter
- 1973 - Odd Nansen, norwegischer Philanthrop
- 1975 - Geoffrey Ingram Taylor, britischer Physiker
- 1975 - Robert Stolz, österreichischer Komponist und Dirigent
- 1976 - Sara Alexandrowna Lewina, russische Komponistin
- 1989 - Sir Alfred Jules Ayer, britischer Philosoph
- 1992 - Elizabeth Shaw, irische Künstlerin
- 1993 - Michael Newrzella, deutscher GSG9-Beamter
- 1993 - Wolfgang Grams, deutscher Terrorist der Rote Armee Fraktion (RAF)
- 1994 - Jacques Berthier, französischer Organist und Komponist
- 1996 - Albert R. Broccoli, US-amerikanischer Filmproduzent
- 1998 - Nikolaus Joachim Lehmann, Informatiker aus der DDR
- 1999 - Georgios Papadopoulos, griechischer Politiker, Regierungschef und Staatspräsident
- 1999 - Siegfried Lowitz, deutscher Schauspieler
- 2000 - Pierre Pflimlin, französischer Politiker und Mitglied des EU-Parlaments
- 2001 - Jack Lemmon, US-amerikanischer Schauspieler
- 2001 - Tove Jansson, finnische Fantasy-Schriftstellerin
- 2001 - Udo Proksch, Geschäftsmann, Krimineller
- 2002 - John Entwistle, britischer Rockmusiker
- 2003 - Giuseppe Pontiggia, italienischer Schriftsteller
- 2004 - Edwin Noël, deutscher Schauspieler
- 2004 - Helmut Rothemund, deutscher Politiker und MdL
- 2004 - Jean Graczyk, französischer Radsportler
- 2004 - Ramdat Misier, 3. Staatspräsident von Suriname
- 2005 - John Walton, Nachfahre des Wal-Mart Firmengründers
Feier- und Gedenktage
- Christopher Street Day (im engl. Sprachraum: Stonewall Day): Gedenken an die Unruhen von 1969 als Startpunkt der Schwulenbewegung
- Kirchenjahr: Gedenktag der Hl. Hemma von Gurk
Siehe auch
- 26. Juni - 28. Juni
- 27. Mai - 27. Juli
- Historische Jahrestage - Zeitskala
- Wikipedia:Glaskugel - Wikipedia:Formatvorlage Tag
0627
ja:6月27日
ko:6월 27일
simple:June 27
th:27 มิถุนายน
1931
Politik
- 1. Januar: Die NSDAP-Reichsleitung zieht um in das Braune Haus in München
- 1. Januar: Heinrich Häberlin wird neuer Bundespräsident der Schweiz
- 2. Januar: Sturz von Präsident Florencio Harmodio Arosemana in Panama
- 18. September: Japan besetzt die Mandschurei
- 21. September: Großbritannien verlässt den Goldstandard, das Pfund Sterling wird freie Währung
- 18. Oktober: Adolf Hitler demonstriert mit einem Massenaufmarsch von 100.000 Mann in Braunschweig
Wirtschaft
- 1931/1932: Die Wirtschaftskrise in Deutschland erreicht ihren Höhepunkt. Es gibt 70.000 Konkurse und 6 Millionen Arbeitslose
- 1. Januar: Die Schweizer Luftfahrtgesellschaft Swissair wird durch Fusion zweier anderer Luftfahrtgesellschaften gegründet
- 18. März: Der erste Elektrorasierer kommt auf den Markt
- 13. Juli: Die Zahlungsunfähigkeit der Darmstädter und Nationalbank verursacht eine Bankenkrise, der anschließend mehrere kleine Banken zum Opfer fallen
Wissenschaft
- Ernest Orlando Lawrence entwickelt in Berkeley das Zyklotron und legt damit die Grundlage für moderne Hochenergiephysik
- Baron Manfred von Ardenne führt auf der Funkausstellung Berlin das erste vollelektronische Fernsehen vor
Kultur
- 17. Mai: Uraufführung der Oper Die Mutter von Alois Hába in München
- 30. Mai: Uraufführung der Operette La Belle de Moudon von Arthur Honegger am Théâtre du Jorat in Mézières
- 24. Juli: Uraufführung der Operette Die Blume von Hawaii von Paul Abraham im Neuen Theater in Leipzig
- 13. November: Uraufführung der Oper Friedemann Bach von Paul Graener in Schwerin
- 8. Dezember: Uraufführung der Oper The Christmas Rose von Frank Bridge in London
- 26. Dezember: Uraufführung des Musicals Of Thee I sing von George Gershwin am Majestic Theatre in New York
- Gründung des Whitney Museum of American Art
- Das Home Insurance Building, der erste „Wolkenkratzer“ der Welt wird abgerissen
Katastrophen
- 31. März: Erdbeben der Stärke 5,6 in Nicaragua, rund 2.400 Tote
Sport
Einträge von Leichtathletik-Weltrekorden siehe unter der jeweiligen Disziplin unter Leichtathletik.
- Deutscher Meister: Hertha BSC
- 3. Januar: Werner Buschmann, Minister für Leichtindustrie der DDR
- 5. Januar: Alfred Brendel, österreichischer Pianist
- 6. Januar: Capucine, französische Schauspielerin († 1990)
- 6. Januar: E. L. Doctorow, US-amerikanischer Autor und Herausgeber
- 8. Januar: Bill Graham, US-amerikanischer Impresario († 1991)
- 9. Januar: Algis Budrys, US-amerikanischer Science-Fiction-Schriftsteller
- 11. Januar: Gerhard Weiser, deutscher Politiker († 2003)
- 13. Januar: Ian Hendry, englischer Schauspieler († 1984)
- 14. Januar: Yves Berger, französischer Schriftsteller († 2004)
- 15. Januar: Derek Meddings, US-amerikanischer Spezialist für Spezialeffekte und Modelle († 1995)
- 16. Januar: Johannes Rau, Ministerpräsident von NRW und deutscher Bundespräsident
- 17. Januar: James Earl Jones, afro-amerikanischer Schauspieler
- 17. Januar: Nikolai von Michalewsky, deutscher Schriftsteller († 2000)
- 17. Januar: Lolita (Sängerin), österreichische Sängerin
- 17. Januar: Douglas Wilder, US-amerikanischer Politiker
- 19. Januar: Ingrid Andree, deutsche Schauspielerin
- 19. Januar: Richard Lester, US-amerikanischer Filmregisseur, Produzent und Autor
- 20. Januar: Günther Maleuda, deutscher Politiker, Parteivorsitzender der DBD
- 20. Januar: David M. Lee, US-amerikanischer Physiker und Nobelpreisträger
- 21. Januar: Anatol Herzfeld, deutscher Bildhauer
- 22. Januar: Sam Cooke, US-amerikanischer Sänger († 1964)
- 24. Januar: Lars Valter Hörmander, schwedischer Mathematiker und Fields-Medaillenträger
- 25. Januar: Günter Biermann, deutscher Politiker und MdB († 1997)
- 26. Januar: Bernard Panafieu, Erzbischof von Marseille und Kardinal der römisch-katholischen Kirche
- 27. Januar: Mordecai Richler, kanadischer Schriftsteller († 2001)
- 29. Januar: Gert Hofmann, deutscher Schriftsteller († 1993)
- 29. Januar: Ferenc Mádl, ungarischer Jurist und seit dem 4. August 2000 Staatspräsident ungarns
- 31. Januar: Hansjörg Felmy, deutscher Theater- und Filmschauspieler
- 1. Februar: Iajuddin Ahmed, bengalischer Politiker und seit 2002 Staatsoberhaupt Bangladeschs
- 1. Februar: Friedrich Voss, deutscher Politiker
- 1. Februar: Boris Nikolajewitsch Jelzin, russischer Politiker und Staatspräsident
- 1. Februar: Madeleine Berthod, Schweizer Skirennläuferin
- 2. Februar: Hans Rampf (Sportler), ehem. deutscher Eishockey-Spieler und Bundestrainer
- 4. Februar: Isabel Martínez de Perón, Präsidentin von Argentinien
- 6. Februar: Heinz Kahlau, deutscher Dichter, Dramatiker sowie Verfasser von Drehbüchern und Kinderbüchern
- 6. Februar: Ricardo Vidal, Erzbischof von Cebu und Kardinal
- 6. Februar: Rip Torn, US-amerikanischer Schauspieler
- 7. Februar: Holger Börner, Ministerpräsident von Hessen
- 8. Februar: James Dean, US-amerikanischer FilmSchauspieler († 1955)
- 9. Februar: Imanuel Geiss, deutscher Historiker
- 9. Februar: Josef Masopust, ehemaliger tschechoslowakischer Fußballspieler
- 9. Februar: Philipp Harnoncourt, katholische Theologe und Priester
- 9. Februar: Thomas Bernhard, österreichischer Schriftsteller († 1989)
- 14. Februar: Brian Kelly, US-amerikanischer Film- und Fernsehschauspieler († 2005)
- 15. Februar: Claire Bloom, britische Schauspielerin
- 16. Februar: Ken Takakura, japanischer Schauspieler
- 16. Februar: Alfred Kolleritsch, österreichischer Schriftsteller und Lyriker
- 18. Februar: Margarete Müller, deutsche Politikerin
- 18. Februar: Toni Morrison, US-amerikanische Schriftstellerin und Literaturnobelpreisträgerin
- 19. Februar: Camillo Ruini, Kardinal der römisch-katholischen Kirche
- 20. Februar: John Willard Milnor, US-amerikanischer Professor für Mathematik
- 22. Februar: Georg Brühl, autodidaktischer Kunstwissenschaftler, Publizist und umstrittener Kunstsammler
- 23. Februar: Carl Ewen, deutscher Politiker und MdB
- 23. Februar: Gustav-Adolf Schur, deutscher Radrennfahrer und Politiker
- 23. Februar: Tom Wesselmann, Maler († 2004)
- 24. Februar: Uri Orlev, israelischer Kinderbuchautor
- 26. Februar: Francisco Kröpfl, argentinischer Komponist
- 28. Februar: Gustav Ginzel, Buchautor
- 28. Februar: Dean Smith, US-amerikanischer Basketballtrainer
- 2. März: Ottokar Uhl, österreichischer Architekt
- 2. März: Michail Sergejewitsch Gorbatschow, Generalsekretär des ZK der KPdSU in der Sowjetunion
- 4. März: William Henry Keeler, Erzbischof von Baltimore und Kardinal der römisch-katholischen Kirche
- 5. März: Barry Tuckwell, australischer Hornist und Dirigent
- 8. März: Heinz Mack, deutscher Künstler und Experimentator im Spektrum des Farblichts
- 8. März: Neil Postman, US-amerikanischer Medienwissenschaftler und -kritiker († 2003)
- 11. März: Rupert Murdoch, international agierender Medienunternehmer
- 12. März: François Rabbath, US-amerikanischer Komponist
- 13. März: Wolfgang Kohlhaase, deutscher Regisseur und Schriftsteller
- 16. März: Theo Altmeyer, deutscher Tenor und Professor für Gesang
- 19. März: Alfred Hirschmeier, deutscher Filmarchitekt († 1996)
- 22. März: William Shatner, kanadischer Schauspieler, Sänger, Autor
- 22. März: Burton Richter, US-amerikanischer Physiker
- 23. März: Jewgeni Grischin, russischer Eisschnellläufer († 2005)
- 23. März: Viktor Kortschnoi, sowjetisch-Schweizer Schachspieler
- 25. März: Vytautas Barkauskas, litauischer Komponist
- 26. März: Leonard Nimoy, US-amerikanischer Schauspieler, Regisseur und Filmproduzent
- 29. März: Norman Tebbit, britischer konservativer Politiker
- 1. April: Rolf Hochhuth, deutscher Dramatiker
- 3. April: Jiří Laburda, tschechischer Komponist
- 5. April: Philipp Müller, deutscher Arbeiter († 1952)
- 7. April: Donald Barthelme, amerikanischer Schriftsteller († 1989)
- 7. April: Daniel Ellsberg, ehemaliger Mitarbeiter des Pentagons
- 10. April: Bruno Weber, Künstler und Architekt
- 11. April: Sergio Sebastiani, Kardinal der römisch-katholischen Kirche
- 13. April: Dan Gurney, ehemaliger US-amerikanischer Autorennfahrer und Teambesitzer
- 15. April: Kurt Weinzierl, österreichischer Schauspieler
- 15. April: Tomas Tranströmer, schwedischer Lyriker
- 17. April: Bill Ramsey, deutscher Jazz- und Schlagersänger
- 17. April: Hilmar Thate, deutscher Schauspieler
- 19. April: Frederick P. Brooks, Informatiker
- 21. April: Gabriel de Broglie, französischer Historiker und Staatsmann
- 23. April: Billy Davenport, Schlagzeuger
- 25. April: Bridget Riley, britische Malerin
- 25. April: Hans-Joachim Böhme (Minister), Minister für Hoch- und Fachschulwesen der DDR († 1995)
- 27. April: Krzysztof Komeda, polnischer Musiker († 1969)
- 29. April: Frank Auerbach, britischer Maler
- 29. April: Lonnie Donegan, britischer Skiffle-Musiker († 2002)
- 2. Mai: Werner Titel, Politiker, Minister für Umweltschutz und Wasserwirtschaft der DDR († 1971)
- 3. Mai: Aldo Rossi, Architekt und Designer im 20. Jahrhundert († 1997)
- 4. Mai: Gennadi Nikolajewitsch Roschdestwenski, russischer Dirigent
- 5. Mai: Jakob Bichsel, Schweizer Komponist und Dirigent
- 8. Mai: Walter Rudolf, Rechtswissenschaftler und Datenschutzbeauftragter des Landes Rheinland-Pfalz
- 10. Mai: Ettore Scola, italienischer Regisseur und Drehbuchautor
- 10. Mai: Yuzo Toyama, japanischer Komponist und Professor
- 13. Mai: Jim Jones, US-amerikanischer Sektenführer († 1978)
- 15. Mai: Georg Grammer, deutscher Unternehmer († 2005)
- 16. Mai: Natwar Singh, indischer Politiker
- 18. Mai: Don Martin, Cartoonist des MAD-Magazins († 2000)
- 19. Mai: Alfred Schmidt (Philosoph), deutscher Philosoph und Soziologe
- 24. Mai: Michael Lonsdale, französischer Schauspieler
- 26. Mai: Willibald Hilf, Intendant des Südwestfunks (SWF) († 2004)
- 28. Mai: Carroll Baker, US-amerikanische Schauspielerin
- 28. Mai: Gordon Willis, US-amerikanischer Kameramann
- 29. Mai: Egon Ditt, deutscher Schachspieler und -funktionär. († 2005)
- 31. Mai: Zvi Hecker, israelischer Architekt
- 31. Mai: John Robert Schrieffer, US-amerikanischer Physiker
- 3. Juni: Anthony Harvey, britischer Filmregisseur
- 3. Juni: Raúl Castro, Revolutionär und kubanischer Politiker
- 3. Juni: Lindy Remigino, US-amerikanischer Leichtathlet
- 3. Juni: John Norman, US-amerikanischer Fantasy und Science Fiction Schriftsteller
- 4. Juni: Erasmus Schöfer, deutscher Schriftsteller
- 5. Juni: Jacques Demy, französischer Filmregisseur († 1990)
- 7. Juni: Dorothy Stang, Nonne, Bürgerrechtlerin, Umweltaktivistin († 2005)
- 7. Juni: Okot p'Bitek, ugandischer Dichter, Lehrer und Ethnologe († 1982)
- 8. Juni: James Goldstone, US-amerikanischer Filmregisseur, Filmproduzent und Drehbuchautor († 1999)
- 10. Juni: Johann Friedrich Henschel, Vizepräsident des Bundesverfassungsgerichts
- 10. Juni: João Gilberto, brasilianischer Gitarrist, Sänger und Komponist
- 10. Juni: Dan Constantinescu, rumänischer Komponist
- 13. Juni: Věra Suková, tschechoslowakische Tennisspielerin († 1982)
- 14. Juni: Klaus Zernack, deutscher Historiker
- 14. Juni: Sieghardt Rupp, Schauspieler
- 15. Juni: Ingrid van Bergen, deutsche Schauspielerin
- 16. Juni: István Eörsi, Lyriker, Dramatiker, Prosaautor und Essayist († 2005)
- 17. Juni: Alex Carmel, israelischer Historiker († 2002)
- 18. Juni: Fernando Henrique Cardoso, brasilianischer Soziologe und Politiker
- 18. Juni: Hans Maier, deutscher Politikwissenschaftler und Politiker
- 20. Juni: Ingrid Haebler, österreichische Pianistin
- 20. Juni: Olympia Dukakis, US-amerikanische Schauspielerin
- 20. Juni: Martin Landau, US-amerikanischer Film- und TV-Schauspieler
- 21. Juni: Erik Neutsch, deutscher Schriftsteller
- 23. Juni: Ola Ullsten, schwedischer Politiker und Diplomat, Premierminister
- 23. Juni: Urs Jaeggi, Schriftsteller, Maler und Bildhauer
- 25. Juni: Erwin Stahl, deutscher Politiker
- 25. Juni: Vishwanath Pratap Singh, indischer Premierminister
- 26. Juni: Colin Wilson, britischer Schriftsteller
- 27. Juni: Martinus J. G. Veltman, niederländischer Physiker und Nobelpreisträger
- 28. Juni: Jürg Federspiel, Schweizer Schriftsteller
- 30. Juni: Hans Gruijters, niederländischer Politiker († 2005)
- 1. Juli: Seyni Kountché, ehemaliger Präsident von Niger († 1987)
- 1. Juli: Leslie Caron, französische Tänzerin und Schauspielerin
- 1. Juli: Adolf Kabatek, Geschäftsführer Ehapa († 1997)
- 4. Juli: Jean-Baptiste Rossi, französischer Journalist, Drehbuchautor und Schriftsteller († 2003)
- 6. Juli: Emily Nasrallah, arabische Schriftstellerin
- 6. Juli: Wilfried Hofmann, deutscher Jurist und Diplomat
- 8. Juli: Jürgen Böttcher, deutscher Maler und Dokumentarfilmregisseur
- 10. Juli: Alice Munro, kanadische Gegenwartsautorin
- 10. Juli: Julian May, US-amerikanischer Schriftsteller|amerikanische Schriftstellerin
- 11. Juli: Kurt Batt, deutscher Literaturwissenschaftler, Kritiker und Lektor († 1975)
- 11. Juli: Hans Klein, deutscher Politiker († 1996)
- 16. Juli: Werner König (Musikwissenschaftler), Musikwissenschaftler und Komponist
- 17. Juli: Walter Odersky, Präsident des Bundesgerichtshofs
- 19. Juli: Heinz Assmann, deutscher Politiker
- 23. Juli: Arata Isozaki, japanischer Architekt
- 24. Juli: Sverre Holm, norwegischer Schauspieler († 2005)
- 24. Juli: Ermanno Olmi, Regisseur
- 27. Juli: Karl Grünheid, Minister für Maschinenbau der DDR († 2004)
- 28. Juli: Karl-Friedrich Haas, deutscher Leichtathlet
- 29. Juli: Otti Pfeiffer, deutsche Lyrikerin sowie Kinder- und Jugendbuchautorin († 2001)
- 30. Juli: Ursula Donath, deutsche Leichtathletin
- 30. Juli: Moshe Atzmon, israelischer Dirigent
- 31. Juli: Ivan Rebroff, Sänger
- 2. August: Ruth Maria Kubitschek, deutsche Schauspielerin
- 7. August: Gottfried Kiesow, Dt. Denkmalpfleger und Vorsitzender der deutsche Stiftung Denkmalschutz
- 8. August: Roger Penrose, englischer Mathematiker und theoretischer Physiker
- 9. August: Paul Schmidt (Leichtathlet), deutscher Leichtathlet
- 9. August: Mario Zagallo, ehemaliger brasilianischer Fußballspieler und Fußballtrainer
- 12. August: William Goldman, US-amerikanischer Drehbuchautor
- 17. August: Jacques Neirynck, französischer Elektrotechniker, Verbraucherschützer und Autor
- 17. August: Ellen Umlauf, österreichische Schauspielerin († 2000)
- 18. August: Hans Tietmeyer, deutscher Volkswirt
- 19. August: Marianne Koch, deutsche Filmschauspielerinnen
- 20. August: Bernd und Hilla Becher, deutscher Fotograf
- 23. August: Hamilton Othanel Smith, US-amerikanischer Biochemiker
- 24. August: Friedhelm Dohmann, deutscher Politiker und MdB († 1970)
- 30. August: John Leonard Swigert, Astronaut († 1982)
- 30. August: Ifor James, britischer Hornist († 2004)
- 31. August: Jean Béliveau, kanadischer Eishockeyspieler
- 1. September: Martin Stade, deutscher Schriftsteller
- 4. September: Anthony de Mello, Jesuitenpriester († 1987)
- 4. September: Rupert Hollaus, österreichischer Motorradrennfahrer († 1954)
- 4. September: Mitzi Gaynor, US-amerikanischer Schauspielerin
- 5. September: Virgil Gonsalves, US-amerikanischer Jazz-Saxophonist
- 11. September: Hans-Ulrich Wehler, deutscher Historiker
- 12. September: Ian Holm, britischer Schauspieler
- 12. September: George Jones (Musiker), US-amerikamischer Country-Musiker
- 13. September: Marjorie Jackson, australische Leichtathletin und Gouverneurin des australischen Bundesstaates South Australia
- 14. September: Rudi Strahl, deutscher Dramatiker, Erzähler und Lyriker († 2001)
- 14. September: Pavel Blatný, tschechischer Komponist
- 14. September: Ivan Klíma, tschechischer Schriftsteller
- 16. September: Werner Lueg, deutscher Leichtathlet
- 16. September: Günther Kleiber, Mitglied des Politbüros des ZK der SED und Minister in der DDR
- 17. September: Anne Bancroft, US-amerikanische Schauspielerin († 2005)
- 19. September: Wolfgang Altenburger, Chefredakteur der Zeitschrift Mosaik und der Kinderzeitschrift Atze
- 19. September: Brook Benton, US-amerikanischer Soul-Sänger und Songschreiber († 1988)
- 21. September: Larry Hagman, US-amerikanischer Schauspieler
- 23. September: Alwin Brück, deutscher Politiker
- 23. September: Ignatius Kutu Acheampong, ehemaliger Staatschef von Ghana († 1979)
- 27. September: Freddy Quinn, einer der erfolgreichsten deutschsprachigen Schlagersänger
- 29. September: Erhard Mahne, deutscher Politiker
- 29. September: Anita Ekberg, schwedische Schauspielerin
- 29. September: James Cronin, US-amerikanischer Physiker
- 30. September: Angie Dickinson, US-amerikanische Schauspielerin
- 1. Oktober: Ronald Lötzsch, deutscher Sprachwissenschaftler
- 3. Oktober: Eugenio Corecco, römisch-katholischer Bischof im Bistum Lugano († 1995)
- 4. Oktober: Martin Friedrichs, deutscher Mediziner
- 4. Oktober: Thane Baker, US-amerikanischer Leichtathlet und Olympiasieger
- 4. Oktober: Richard Rorty, US-amerikanischer Philosoph
- 6. Oktober: Riccardo Giacconi, US-amerikanischer Astrophysiker
- 7. Oktober: Maria Schaumayer, österreichische Wirtschaftswissenschaftlerin und Politikerin
- 7. Oktober: Desmond Tutu, südafrikanischer Bischof und Friedensnobelpreisträger
- 7. Oktober: Cotton Fitzsimmons, US-amerikanischer Basketballspieler († 2004)
- 8. Oktober: Bill Brown (Fußballspieler), Fußballspieler († 2004)
- 10. Oktober: Franz Rudnick, deutscher Schauspieler († 2005)
- 12. Oktober: Ole-Johan Dahl, norwegischer Informatiker († 2002)
- 13. Oktober: Raymond Kopa, französischer Fußballspieler
- 14. Oktober: Heinz Fütterer, ehemaliger Leichtathlet und Sportler von „Phoenix Karlsruhe“
- 16. Oktober: Hans Friderichs, deutscher Politiker
- 17. Oktober: Gina Ruck-Pauquèt, deutsche Schriftstellerin
- 17. Oktober: Gerd Seifert, deutscher Hornist
- 17. Oktober: Ernst Hinterberger, österreichischer Schriftsteller
- 17. Oktober: Anatoli Ignatiewitsch Pristawkin, russischer Schriftsteller
- 19. Oktober: John le Carré, englischer Schriftsteller
- 20. Oktober: Mickey Mantle, US-amerikanischer Baseballspieler († 1995)
- 21. Oktober: Fritz Freyschlag, österreichischer Lobbyist
- 23. Oktober: Jim Bunning, Senator von Kentucky, Politiker, Baseballspieler
- 24. Oktober: Sofia Gubaidulina, Komponistin
- 25. Oktober: Annie Girardot, französische Schauspielerin
- 26. Oktober: Hermann von Loewenich, Landesbischof der evangelisch-lutherischen Kirche in Bayern
- 29. Oktober: Franco Interlenghi, italienischer Schauspieler und Filmproduzent
- 30. Oktober: Hedi Lang, Schweizer Politikerin († 2004)
- 2. November: Phil Woods, US-amerikanischer Musiker
- 4. November: Bernard Francis Law, Kardinal der römisch-katholischen Kirche
- 5. November: Ike Turner, US-amerikanischer Musiker und Produzent
- 6. November: Mike Nichols, US-amerikanischer Regisseur, Drehbuchautor und Produzent
- 8. November: George Maciunas, US-amerikanischer Künstler († 1978)
- 10. November: Heinz Küpper (Schriftsteller), deutscher Schriftsteller
- 10. November: Louise Martini, österreichische Schauspielerin
- 15. November: Valeria Moriconi, italienische Schauspielerin († 2005)
- 15. November: Mwai Kibaki, kenianischer Politiker
- 15. November: Pascal Lissouba, kongolesischer Politiker
- 16. November: Günter Hotz, Pionier der Informatik
- 16. November: Hubert Sumlin, US-amerikanischer Blues-Gitarrist
- 18. November: Wolfgang Wickler, deutscher Zoologe, Verhaltensforscher und Publizist
- 21. November: Achim Becker, SED-Funktionär; Vorsitzender des Staatlichen Komitees für Rundfunk
- 25. November: Gerhard Baumgärtel, Oberbürgermeister von Weimar und Minister der DDR († 1997)
- 25. November: Nat Adderley, US-amerikanischer Jazz-Kornettist und -Trompeter († 2000)
- 26. November: Adolfo Maria Pérez Esquivel, argentinischer Bildhauer, Architekt und Bürgerrechtler
- 26. November: Adrianus Johannes Simonis, Erzbischof von Utrecht und Kardinal
- 27. November: Wolfgang Rauchfuß, deutscher Politiker
- 28. November: Tomi Ungerer, französischer Zeichner, Grafiker und Illustrator
- 28. November: Hope Lange, US-amerikanische Schauspielerin († 2003)
- 1. Dezember: Jean-Claude Abrioux, französischer Politiker
- 2. Dezember: Masaaki Hatsumi, Oberhaupt des Bujinkan
- 3. Dezember: Paulo Maluf, brasilianischer Politiker
- 3. Dezember: Franz Josef Degenhardt, deutscher Dichter, Folk-Sänger und Rechtsanwalt
- 6. Dezember: Volker Oppitz, deutscher Finanzmathematiker und Ökonom
- 10. Dezember: Makoto Shinohara, japanischer Komponist und Professor
- 11. Dezember: Rajneesh Chandra Mohan, Gründer und Führer einer religiösen Bewegung († 1990)
- 11. Dezember: Ronald Dworkin, Philosoph
- 13. Dezember: Carl-Heinz Janson, Funktionär im Politbüro des ZK der SED in der DDR
- 14. Dezember: Etienne Tshisekedi, kongolesicher Politiker
- 15. Dezember: Klaus Rifbjerg, dänischer Schriftsteller
- 15. Dezember: Dieter Seeler, deutscher Fußballspieler († 1979)
- 15. Dezember: Peter M. Schmidhuber, deutscher Politiker
- 16. Dezember: Kenneth Gilbert, kanadischer Cembalist
- 17. Dezember: Constantin Freiherr Heereman von Zuydtwyck, deutscher Politiker
- 18. Dezember: Helmut Steinberger, Vizepräsident des Schiedsgerichtshofs der OSZE
- 21. Dezember: Redha Malek, algerischer Politiker und Premierminister (1993–1994)
- 22. Dezember: Gisela Birkemeyer, deutsche Leichtathletin
- 24. Dezember: Mauricio Kagel, argentinisch-deutscher Komponist, Dirigent, Librettist und Regisseur
- 24. Dezember: Christian Enzensberger, deutscher Schriftsteller
- 25. Dezember: Konrad Löw, deutscher Jurist und Politologe
- 26. Dezember: Roger Piantoni, ehemaliger französischer Fußballspieler
- 27. Dezember: Josef Lapid, Justizminister Israels
- 28. Dezember: Guy Debord, Künstler und Philosoph († 1994)
- 29. Dezember: Albert Probst, deutscher Politiker
- 31. Dezember: Kurt Muthspiel, österreichischer Chorerzieher und Komponist († 2001)
- 1. Januar: Hjalmar Bergman, schwedischer Schriftsteller ( - 1883)
- 3. Januar: Joseph Joffre, französischer General ( - 1852)
- 9. Januar: Claude Anet, französischer Schriftsteller ( - 1868)
- 15. Januar: Leonhard Schrickel, deutscher Schriftsteller ( - 1876)
- 21. Januar: Felix Michailowitsch Blumenfeld, russischer Komponist ( - 1863)
- 23. Januar: Anna Pawlowa, russische Tänzerin ( - 1881)
- 11. Februar: Charles Parsons, britischer Ingenieur ( - 1854)
- 23. Februar: Nelly Melba, australische Sopran-Sängerin ( - 1861)
- 24. Februar: Friedrich August, Großherzog von Oldenburg ( - 1852)
- 3. März: Otto Reutter, deutscher Komiker ( - 1870)
- 11. März: Friedrich Murnau, deutscher Regisseur ( - 1888)
- 20. März: Hermann Müller, deutscher Politiker (SPD) ( - 1876)
- 27. März: Arnold Bennett, britischer Schriftsteller ( - 1867)
- 4. April: George Whitefield Chadwick, US-amerikanischer Komponist ( - 1854)
- 8. April: Erik Axel Karlfeldt, schwedischer Lyriker ( - 1864)
- 9. April: Paul Vidal, französischer Komponist ( - 1863)
- 10. April: Khalil Gibran, libanesischer Künstler und Dichter ( - 1883)
- 26. April: George Herbert Mead, Professor für Philosophie und Sozialpsychologie ( - 1863)
- 6. Mai: Hermann Anschütz-Kaempfe, deutscher Wissenschaftler und Erfinder des Kreiselkompasses ( - 1872)
- Niederlanden, Provinz Nordbrabant. Die Fläche beträgt ca. 67,86 km², die Einwohnerzahl ca. 45.000 (Stand: 2004).
Zur Gemeinde gehört der Hauptort gleichen Namens, so wie die Dörfer Waspik und Sprang-Capelle.
Lage und Wirtschaft
Das ehemalige Dorf Waalwijk liegt nördlich von Tilburg in der Region "Langstraat", die von alters her der Mittelpunkt der niederländische Schuh- und Lederindustrie ist. Die Nähe der Maas hat diese Industrie auch immer gefördert.
Waalwijk ist aus jeder Richtung gut mit dem Auto zu erreichen.
Die Waalwijker Leder- und Schuhfabriken importieren ihre Produkte jetzt aus u.a. Italien. Es gibt in Waalwijk noch mehrere andere, vor allem kleine, Industrie-, Handels-, und Dienstleistungsunternehmen.
Sehenswürdigkeiten
- Nur etwa 4 Kilometer nach Süden liegt der Freizeitpark "De Efteling".
- In Waalwijk steht das niederländische Leder- und Schuhmuseum.
- Der Ort hat zwei schöne Kirchen: die reformierte Kirche im Zentrum, 1450-1520 erbaut, und die neue katholische Kirche (1926) in byzantinischem Stil.
Weblinks
- [http://www.waalwijk.nl/ Website der Gemeinde Waalwijk]
- [http://www.efteling.nl/ Website von De Efteling]
- [http://www.schoenmuseum.nl Website des Leder- und Schuhmuseums]
Kategorie: Ort in den Niederlanden
PhysikDie Physik (griechisch φυσική, physike „die Natürliche“) ist die Naturwissenschaft, welche die grundlegenden Gesetze der Natur, ihre elementaren Bausteine und deren Wechselwirkungen untersucht. Sie befasst sich sowohl mit den Eigenschaften und dem Verhalten von Materie und Feldern in Raum und Zeit als auch mit der Struktur von Raum und Zeit selbst.
Die Physik beschreibt die Natur quantitativ mittels naturwissenschaftlicher Modelle, sogenannter Theorien, und ermöglicht damit insbesondere Vorhersagen über das Verhalten der betrachteten Systeme. Dazu verwendet die Physik die Sprache der Mathematik.
Im Zusammenhang mit der Physik wurde auch erstmals die Frage nach der Ethik naturwissenschaftlicher Forschung aufgeworfen, ein Thema, das auch in der Literatur, etwa in dem Theaterstück Die Physiker von Friedrich Dürrenmatt, aufgegriffen worden ist.
Das Theoriengebäude der modernen Physik
Das Theoriengebäude der Physik ruht auf zwei Säulen, der Relativitätstheorie und der Quantenphysik. Beide Theorien enthalten ihren Vorgänger, die Newtonsche Physik, über das so genannte Korrespondenzprinzip als Grenzfall und haben daher einen größeren Gültigkeitsbereich als diese.
Die Relativitätstheorie
Die Relativitätstheorie führt ein völlig neues Verständnis der Phänomene Raum und Zeit ein. Danach handelt es sich nicht um universell gültige Ordnungsstrukturen, sondern räumliche und zeitliche Abstände werden von verschiedenen Beobachtern unterschiedlich beurteilt. Raum und Zeit verschmelzen dabei zu einer vierdimensionalen Raumzeit. Die Gravitation wird auf eine Krümmung dieser Raumzeit zurückgeführt, die durch die Anwesenheit von Masse bzw. Energie hervorgerufen wird. In der Relativitätstheorie wird auch erstmals die Kosmologie zu einem naturwissenschaftlichen Thema. Die Formulierung der Relativitätstheorie gilt als der Beginn der modernen Physik, auch wenn sie häufig als Vollendung der klassischen Physik bezeichnet wird.
Die Quantenphysik
Die Quantenphysik beschreibt die Naturgesetze im atomaren und subatomaren Bereich und bricht noch radikaler mit klassischen Vorstellungen als die Relativitätstheorie. Viele physikalische Größen erweisen sich in bestimmten Situationen als quantisiert, das heißt sie nehmen stets nur bestimmte diskrete Werte an und ändern sich in Form von Quantensprüngen. Materie erweist sich als Phänomen, das nur in Portionen, den sogenannten Elementarteilchen oder Quanten, in Erscheinung tritt. Ihr Aufenthaltsort lässt sich nicht mehr durch eine Bahn im Raum beschreiben sondern durch Wellen, über die eine Wahrscheinlichkeit dafür angegeben werden kann, das Teilchen bei einer Messung in einem bestimmten Raumgebiet zu finden. Man spricht von einem Welle-Teilchen-Dualismus. Der Aufenthaltsort eines Teilchens zwischen zwei solcher Messungen ist nicht nur unbekannt, sondern sogar nicht definiert. Die meisten Physiker folgern daraus, dass letztlich die Vorstellung von der Existenz einer vom Beobachter unabhängigen Realität aufgegeben werden muss. Hinsichtlich der Eigenschaften dieser Teilchen spielen Symmetrieeigenschaften eine zentrale Rolle.
Die Gesetze der Quantenphysik entziehen sich weitgehend der menschlichen Anschauung, und über ihre Interpretation herrscht auch heute noch kein Konsens (Deutungen der Quantenphysik). Dennoch zählt sie hinsichtlich ihres empirischen Erfolges zu dem am besten gesicherten Wissen der Menschheit überhaupt.
Die vier Grundkräfte
Die moderne Physik kennt die folgenden vier Grundkräfte:
- Die Gravitation oder Schwerkraft,
- die elektromagnetische Wechselwirkung,
- die schwache Wechselwirkung, die beispielsweise für bestimmte radioaktive Zerfallsprozesse verantwortlich ist und
- die starke Wechselwirkung, die die Atomkerne zusammenhält.
Eines der Ziele der Physik ist es, alle Grundkräfte in einem vereinheitlichten Gesamtkonzept zu beschreiben. Bisher ist es jedoch lediglich gelungen, die elektromagnetische Wechselwirkung als Vereinigung der elektrischen und der magnetischen Wechselwirkung darzustellen und ebenso die elektromagnetische Wechselwirkung und die schwache Wechselwirkung zu einer sogenannten elektroschwachen Wechselwirkung zu vereinigen. Zur Vereinigung der elektroschwachen- und starken Wechselwirkung wurde die Theorie der Supersymmetrie erdacht, deren Gültigkeit allerdings umstritten ist. Die größten Schwierigkeiten treten im Bereich der Gravitationskraft auf, da über sie - auch wenn schon lange bekannt - doch nur wenig gesichertes Wissen vorliegt. Maßgebliches Problem hierbei ist ihr kaum messbarer Einfluss auf alle Systeme, im Labormaßstab.
Zu diesen fundamentalen Wechselwirkungen kommt noch ein fundamentales Prinzip der Quantenphysik, das Pauli-Prinzip. Aus diesem Prinzip leitet sich mittelbar eine weitere Wechselwirkung ab, die Austauschwechselwirkung.
Derzeitige Grenzen der physikalischen Erkenntnis
Das Ziel der heutigen Physik ist es, sämtliche Vorgänge der Natur durch eine möglichst geringe Anzahl von möglichst einfachen Naturgesetzen zu beschreiben und auf die Wechselwirkung weniger Elementarteilchen zurückzuführen. Inwieweit dieses Ziel prinzipiell oder praktisch erreichbar ist, ist völlig offen.
Immerhin ist der Gültigkeitsbereich der bekannten physikalischen Gesetze äußerst weitreichend. Ungeklärte Phänomene der Physik lassen sich zwei grundsätzlich verschiedenen Gruppen zuordnen:
- Phänomene, deren zugrundeliegende Gesetze noch unbekannt sind. Dazu zählen insbesondere Phänomene der Teilchenphysik und solche, zu deren Beschreibung die allgemeine Relativitätstheorie und die Quantenphysik zugleich erforderlich sind, wie beispielsweise der Urknall. Der Grund hierfür ist, dass es bisher nicht gelungen ist, eine in sich geschlossene Quantenfeldtheorie zu formulieren, welche die Quantenphysik und die Relativitätstheorie vollständig vereinigt.
- Phänomene, die zwar bekannten Gesetzen gehorchen, deren Beschreibung jedoch an der mathematischen Komplexität scheitert. Für solche Situationen versucht man berechenbare Näherungsmodelle zu entwickeln, deren Qualität und Gültigkeitsbereich sich oft nur experimentell ermitteln lassen.
Eins der bedeutendsten ungelösten Probleme in diesem Zusammenhang ist das des menschlichen Bewusstseins. Insbesondere die Frage, zu welcher der beiden Problemgruppen es zu zählen ist, wird kontrovers diskutiert.
Die Physik ist prinzipiell nicht in der Lage, Aussagen über das Wesen der Dinge an sich zu treffen. Sie beschränkt sich darauf, die Gesetzmäßigkeiten zu ergründen, denen die Dinge unterworfen sind.
Warum die Natur überhaupt gewissen Gesetzen gehorcht, ist letztlich unbekannt. Eine partielle Antwort gibt lediglich das anthropische Prinzip, indem es feststellt, dass es in einem Kosmos ohne Naturgesetze niemanden geben würde, der sich über deren Abwesenheit wundern könnte.
Themenbereiche der Physik
Im Folgenden werden die verschiedene Themenbereiche der Physik mit Kurzkommentar dargestellt und zwar nach übergeordnetem, theoretischen Rahmen eingeordnet und gleichzeitig weitgehend chronologisch sortiert. Viele der aufgeführten Themen lassen sich nicht eindeutig einer Theorie zuordnen. So sind beispielsweise viele Phänomene der Thermodynamik nur auf Basis der Quanten- und Relativitätstheorie erklärbar. In diesen Fällen ist das Thema unter der ältesten Theorie eingeordnet und bestehende maßgebliche Bezüge zu jüngeren Theorien sind mit (RT) für die Relativitäts- und (QT) für die Quantentheorie angedeutet. Die Liste enthält sowohl phänomenorientierte Sachgebiete als auch Querschnittstheorien (QST) mit gebietsübergreifendem Anwendungsbereich. Siehe auch das Physik-Portal mit unkommentierten, aber nach verschieden Kriterien sortierten Themenlisten sowie die alphabetische Liste physikalischer Themen.
... ist der Bereich der Physik, der bis zur Entdeckung der Relativitätstheorie bekannt war.
- Die klassische Mechanik von Isaac Newton war die erste geschlossene physikalische Theorie überhaupt. Sie beschreibt die Bewegung von Körpern unter der Einwirkung von Kräften, einschließlich solcher Kräfte, die zwischen den Körpern wirken (Wechselwirkungskräfte).
- Die Akustik behandelt die Eigenschaften von Schallwellen.
- Die Optik behandelt die Eigenschaften des Lichtes und dessen Beeinflussung durch Materie.
- Die Wellenlehre als theoretische Disziplin bildet die mathematische Grundlage für Beschreibungen von Schwingungsvorgängen in Akustik, Optik und Atomphysik (QST/QT).
- Die Elektrodynamik beschreibt elektrische und magnetische Phänomene. Obwohl bereits früher bekannt, erhielt sie erst durch die Entdeckung der speziellen Relativitätstheorie ihr theoretisches Fundament (RT).
- Die Thermodynamik, auch statistische Mechanik oder Wärmelehre behandelt alle Vorgänge, bei denen Wärme und Temperatur eine Rolle spielen. Ihr Anwendungsbereich reicht jedoch weit darüberhinaus (QST/RT/QT).
- Die Kontinuumsmechanik ist die Verallgemeinerung der klassischen Mechanik auf kontinuierliche Medien.
- Die Strömungslehre behandelt die Dynamik von Fluiden, das heißt nicht fester Substanzen. Untergebiete sind die Hydrodynamik (Dynamik der Flüssigkeiten) und die Aerodynamik (Dynamik von Gasen).
- Die nichtlineare Dynamik und die Physik der komplexen Systeme befassen sich unter anderem mit Chaostheorie, Strukturbildung und Selbstorganisation (QST).
... befasst sich mit der Struktur von Raum und Zeit sowie mit dem Wesen der Gravitation. Die Einheit von newtonscher Physik, Elektrodynamik und Relativitätstheorie wird als Klassische Physik bezeichnet.
- Die spezielle Relativitätstheorie beschreibt das Verhalten von Raum, Zeit und Massen aus der Sicht von Beobachtern, die sich relativ zueinander bewegen. Dabei werden primär konstante Geschwindigkeiten betrachtet (QST).
- Die allgemeine Relativitätstheorie baut auf der speziellen auf und führt das Phänomen der Gravitation auf eine Krümmung von Raum und Zeit zurück.
... ist zur Beschreibung von Phänomenen im Mikrokosmos erforderlich, wo die Gesetze der klassischen Mechanik an ihre Grenze gelangen. Während sie experimentell immer wieder hervorragend bestätigt wird und die gesamte moderne Technologie auf ihr basiert, wird bis heute über ihre korrekte Interpretation gestritten. Im folgenden sind insbesondere Themen der nichtrelativistischen Quantenmechanik aufgeführt, bei denen sich die Zahl der beteiligten Teilchen nicht ändert.
- Aufgabe der Atomphysik ist es, den Aufbau und die Eigenschaften der Atome und ihre Spektren zu erklären. Sie beschränkt sich dabei in der Regel auf einen Energiebereich, in dem der Atomkern als strukturlos angesehen werden kann (RT).
- Die Molekularphysik beschreibt das Zusammenwirken verschiedener Atome und stellt die Verbindung zur Chemie und physikalischen Chemie her.
- Die Kernphysik studiert alle mit dem Atomkern zusammenhängenden Phänomene, die Kernstruktur und Kernreaktionen (RT).
- Die Laserphysik ist ein Teilgebiet der Optik. Ihre Aufgabe ist die Entwicklung und wissenschaftliche Untersuchung der verschiedenen Laser-Typen (RT).
- Die Plasmaphysik untersucht die Eigenschaften von Plasmen, d. h. hochgradig ionisierten Materiezuständen (RT).
- Gegenstand der Tieftemperaturphysik ist Untersuchung von Ordnungsphänomenen in Materie, die bei höheren Temperaturen aufgebrochen werden.
- Die Physik kondensierter Materie beschreibt Phänomene (korrelierter) Vielteilchensysteme. Die Physik der Kondensierten Materie unterscheidet sich grundlegend von der freier Teilchen.
- Die Festkörperphysik und Halbleiterphysik befasst sich mit der Physik von Materie im festen Aggregatzustand, insbesondere (aber nicht ausschließlich) von fester Materie mit periodischem Aufbau.
- Die Physik der Flüssigkeiten ist ein Teilgebiet der Fluidmechanik und befasst sich mit Materie im flüssigen Aggregatzustand. Die Bausteine der Flüssigkeit weisen eine gegenseitige Beweglichkeit auf (Translation und Rotation). Dennoch sind (im Unterschied zum | | |