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Maurizio Bianchi
Maurizio Bianchi ( - 4. Dezember 1955 in Pomponesco nahe Mantua) ist ein aus Mailand stammender italienischer Pionier der Noise-Musik.
Einflüsse
Bianchi war zum einen beeinflusst durch elektronischen Krautrock aus Deutschland, wie Conrad Schnitzler, Kluster, Organisation, frühe Tangerine Dream, Klaus Schulze, aber auch die junge Industrialbewegung aus England, wie Throbbing Gristle, Monte Cazazza und der Szene um das Come Org-Label. Obwohl er sich zu diesen Einflüssen auch bekannte, beantwortete er die Frage nach seinen Einflüssen in einem Interview auch einmal mit dem Satz „Keine Gruppen, keine Künstler - nur die menschliche Ignoranz.“
Leben
1976 bis 1984
Bianchi kam 1976 aus dem Punkumfeld, wo er mit einer akustischen Gitarre zu experimentieren begann. Bianchi nahm diese Versuche nicht auf, sie sind nur in seinem archaischen Gedächtnis vorhanden („they are concealed in my archaic memory“).
Nachdem er seit längerem Berichte und Rezensionen für Fanzines verfasst hatte, begann Bianchi 1979 selbst Musik zu produzieren. Als Instrumentarium benutzte er unter dem Namen Sacher-Pelz zunächst einfach einen Plattenspieler und Tonbandgerät, um Tapeloops aufzunehmen. Die ersten Aufnahmen waren im Stil der Musique concrète. Seit 1980 arbeitete er unter dem Namen MB unter Verwendung elektronischen Instrumentariums, anfangs mit einem KORG-Synthesizer, später kamen noch weitere elektronische Instrumente hinzu und ein Zweispur-Kassetten-Aufnahmegerät. Er nahm auf mit dem selbsterklärten Ziel „in meinen radikalen Arbeiten den Hörer auf den elektrischen Stuhl zu setzen, mit seinem Blut zu gurgeln und sein Nervensystem zu verletzen. Das kann man sadistisch finden, aber es ist resolut, eindeutig und ohne Kompromisse.“. Aus dieser ebenso prätentiösen wie extremen Haltung heraus veröffentlichte er in kurzer Zeit viele Kassetten. 1981 bot ihm William Bennett, Kopf der Band Whitehouse und des britischen Come Org-Labels, einen Plattenvertrag an, den Bianchi ungeprüft unterzeichnete und der auf einem „Witzvertrag“ basierte, den Steven Stapleton von Nurse With Wound entworfen hatte. Der Vertrag nahm Bianchi alle Rechte an seinem Werk, nach Ablieferung der Bänder wurden in diese in typischer Früh-Industrial-Manier nachträglich Reden von Nazi-Grössen eingespielt und anstatt unter dem unspektakulären Namen MB unter dem reisserischen Pseudonym Leibstandarte SS MB als Triumph Of The Will veröffentlicht. Nachdem auch eine zweite, ursprünglich als Wiedergutmachung gedachte Veröffentlichung, das Album Weltanschauung, nicht ohne (wenn auch geringere) Manipulationen erschien, entschied sich Bianchi 1982, seine weiteren Arbeiten wieder selbst zu veröffentlichen. Aus einer Kombination aus dieser negativen Erfahrung, geographischer Isoliertheit (Italien lag weitab von den europäischen Zentren des Noise bzw. Industrial) und einer gewissen Eigenbrötlerei blieb Bianchi anderen Szenen meist relativ fern, nach der persönlichen Enttäuschung kam es nur noch zu einem losen Kontakt mit den Haters, auf deren Label in den USA es Anfang der 1990er Jahre noch zur Veröffentlichung zweier Alben mit unveröffentlichtem und seltenen Material kam.
Bis 1984 veröffentlichte Bianchi intensiv, darunter insgesamt zehn Alben und zahreiche Kassetten pro Jahr, sowie Beiträge zu Compilations. Seine Veröffentlichungen aus dieser Zeit sind heute gesuchte Sammlerstücke, da sie nur in geringen Auflagen von wenigen hundert Exemplaren erschienen sind. 1981 erschien mit Symphony For A Genocide (dt. Symphonie für einen Genozid) eines von Bianchis erschreckendsten Werken. Aber 1982 brachte er mit Mectpyo Bakterium ein ruhigeres Album heraus. Am 1. Januar 1983 kam es auch zum bisher einzigen Liveauftritt von MB in einer Lokalradio-Station namens Radio Popolare, gemeinsam mit dem Musiker Edgardo Cellerino. Bianchi komponierte auch Filmmusiken für die zwei Filmprojekte Mörder Unter Uns und Armageddon.
1984 zog Bianchi sich jedoch plötzlich aus dem Musikgeschäft zurück. Er war an einen persönlichen Endpunkt gekommen, der allein mit den Mitteln der Musik nicht mehr zu überwinden war. Ein Verharren wäre hier fatal gewesen, er „säße nur noch in seinem Zimmer. Wartend auf den Halt der Biologie. Wartend auf das Sterben der Atome.“ (G.X. Jupitter-Larsen über MB). Bianchi wurde religiös und bekannte sich zu den Zeugen Jehovas.
1998 bis heute
Emanuele Carcano, Betreiber des Avantgardelabels Alga Marghen, hatte lange Zeit nach Bianchi gesucht. Ende 1997 endlich fand er ihn und überzeugte ihn, musikalisch neu zu beginnen. Speziell für ihn gründete Carcano ein eigenes Label, EEs'T Records. Für die Öffentlichkeit unerwartet kam so 1998 die Veröffentlichung von Colori, einem Konzeptalbum zum Thema Farben. Der erste Teil einer Trilogie, dem 1999 First Day Last Day und 2001 abschliessend Dates folgten, war noch immer experimentell, zeigte aber einen deutlich gereiften Stil. Abseits reiner Apokalyptik, des banalen Spiels mit dem Schock und des für den frühen Industrial so typischen Nazi-Lager-Kitsches wandte sich Bianchi hier philosophisch-religiösen Fragen zu und nahm musikalisch Elemente des Ambient auf. In einem Interview kommentierte er den Stilwechsel damit, dass er früher in einem Netz von seinen Tönen und Albträumen gefangen war, sich nun aber frei fühle, sein wahres Inneres auszudrücken. („I was in the web of my own sounds and nightmares. In opposite, now I feel really free to express my real internality - and the current works are proof of this.“).
Da sich ab dem Anfang der 1990er Jahre mit der zunehmenden Popularisierung des Industrial ein kleiner Kult auch um das Werk Bianchis entwickelt hatte, war es aufgrund der Seltenheit seines Materials regelmäßig zu illegalen Wieder- und Neuveröffentlichungen gekommen, vor allem in Italien und Japan. Bereits mit der zweiten Veröffentlichung auf EEs'T, Symphony of a Genocide, begann Bianchi mit der Neuauflage seiner alten Alben, die bereits 2000 um Bonusmaterial ergänzt wieder vollständig vorlagen, im Jahr darauf folgten seine Arbeiten als Sacher-Pelz.
Mit Frammenti (2002) und Antarctic Mosaic (2003) machte Bianchi dann deutlich, dass er zumindest im Veröffentlichungstempo an die 1980er Jahre wiederanknüpfte. Kurz darauf zeigte sich aber auch, wie sehr der neue Maurizio Bianchi sich von jenem der 80er Jahre unterschied: zum ersten Mal arbeitete er mit anderen Musikern zusammen, umso überraschender, als dass er zuvor immer betont hatte, wie sehr Einsamkeit eine Voraussetzung seiner Kreativität sei. 2003 bzw. 2004 erschienen Chaotische Fraktale und Letzte Technologie, Kollaborationen mit dem deutschen Musiker Sandro Kaiser alias Frequency In Cycles Per Second, noch 2004 gefolgt von einer Zusammenarbeit mit dem deutschen Duo Telepherique. 2005 kam es dann zu Kollaborationen mit der japanischen Noiselegende Aube, weitere Zusammenarbeiten fanden statt mit Land Use und NIMH.
Musikbeispiel
2005 erscheint mit dem 2-CD-Set Blut und Nebel ein Remix seiner ersten zehn LPs. Vorab bereits hat Bianchi die erste CD des Sets, das die fünf LPs der Jahre 1981 und 1982 remixt, für die Wikipedia lizenziert. Das über 45 Minuten lange Stück kann hier aus technischen Gründen nicht als ganzes, sondern nur in drei Teilen heruntergeladen werden.
- Blut Und Nebel, CD 1, Teil 1
- Blut Und Nebel, CD 1, Teil 2
- Blut Und Nebel, CD 1, Teil 3
Diskographie
Sacher-Pelz
- Cainus, Kassette C-60, 1979, Eigenverlag
- Venus, Kassette C-60, 1979, Eigenverlag
- Cease to Exist, Kassette C-60, 1979, Eigenverlag
- Velours, Kassette C-60, 1980, Eigenverlag
- Mutation For A Continuity, 4CD, 2001, Marquis Records
Leibstandarte SS MB
Das unter diesem Pseudonym veröffentlichte Material wurde stark manipuliert. Bianchi lehnt es daher ab, diese Alben als Teil seiner Diskographie zu führen.
- Triumph Of The Will, LP, 1981, Come Org
- Weltanschauung, LP, 1982, Come Org
MB / Maurizio Bianchi
- Mectpyo Blut, Kassette C-90, 1980, Mectpyo Sounds
- Com.SA, Kassette, 1980, Mectpyo Sounds
- Technology, Kassette, 1981, Mectpyo Sounds(auch als Doppelkassette "Technology I + II")
- Symphony For A Genocide, LP, 1981, Sterile
- Menses, LP, 1982, Mectpyo Sounds
- Mörder Unter Uns / Neuro Habitat, LP, 1982, Mectpyo Sounds
- Regel, LP, 1982, Mectpyo Sounds
- Mectpyo Bakterium, LP, 1982, DYS
- Das Testament, LP, 1983, Mectpyo Sounds
- The Plain Truth, LP, 1983, Broken Flag
- Endometrio, LP, 1983, Mectpyo Sounds
- Carcinosi, LP, 1983, Mectpyo Sounds
- Armaghedon, LP, 1984, Mectpyo Sounds
- Colori, CD, 1998, EEs'T Records
- First Day Last Day, CD, 1999, EEs'T Records
- Dates, CD, 2001, EEs'T Records
- Frammenti, CD, 2002, EEs'T Records
- Antarctic Mosaic, CD, 2003, EEs'T Records
- Maurizio Bianchi Plays The Clockwork Orange, LP, 2003, Marquis Records
- Cycles, CD, 2004, EEs'T Records
- A M. B. Iehn Tale, CD, 2005, Small Voices
- Mind Us Trial, 2CD, 2005, EEs'T Records
- M. I. Nheem Alysm, CD, 2005, Silentes
- Blut Und Nebel, CD, 2005, EEs'T Records
- Dead Colours, CD, 2005, Silentes
- Niddah Emmhna, CD, 2005, Silentes
Kollaborationen
- Chaotische Fraktale, CD-R, 2003, CPS, mit: Frequency In Cycles Per Second
- Letzte Technologie, CD-R, 2004, CPS, mit: Frequency In Cycles Per Second
- Final Signal, CD, 2005, CPS, mit: Frequency In Cycles Per Second
- Zehn Tage/Touka, CD, 2004, Afe, mit: Telepherique
- Junkyo, CD, 2005, Noctovision, mit: Aube
- Mectpyo Saisei, CD, 2005, Para Disc, mit: Aube
- Psychoneurose, CD, 2005, Manifold, mit: Land Use
- Secluded Truths, CD, 2005, Silentes, mit: NIMH
- Together's Symphony, CD, 2005, Silentes, mit: NIMH
- Arkaeo Planum, CD, 2005, Small Voices, mit: TH26
Weblinks
- [http://www.brainwashed.com/axis/mb/essay.htm Bianchi-Essay (bis 1998) und Interviews (bis 2001) (engl.)]
- [http://www.soundohm.com/mb.htm Bianchi-Fansite mit umfangreicher Diskographie und Interview (engl.)]
- [http://www.scaruffi.com/avant/bianchi.html Aktuelle Kurzbiodiskographie (engl. / it.)]
- [http://www.discogs.com/artist/Maurizio+Bianchi Biodiskographie bei Discogs (engl.)]
- [http://www.theesonicabyss.com/mb.html Neue Veröffentlichungen Bianchis (engl.)]
Bianchi, Maurizio
Bianchi, Maurizio
Bianchi, Maurizio
Bianchi, Maurizio
4. DezemberDer 4. Dezember ist der 338. Tag des Gregorianischen Kalenders (der 339. in Schaltjahren) - somit bleiben 27 Tage bis zum Jahresende.
Ereignisse
- 771 - Karl der Große wird nach dem Tod seines Bruders und Mitregenten Karlmann I. im Alter von 27 Jahren Alleinherrscher im Frankenreich.
- 1897 - Durch einen Friedensvertrag endet der Türkisch-Griechische Krieg.
- 1944 - Luftangriff auf Heilbronn. Mit über 6.500 Toten einer der schwersten Luftangriffe des 2. Weltkrieges.
- 1958 - Dahomey, später Benin, wird autonome Republik
- 1967 - An der nordfranzösischen Atlantikküste geht erstmals ein Gezeitenkraftwerk ans Netz.
- 1974 - Jean-Paul Sartre erhält vom Oberlandesgericht Stuttgart die Erlaubnis, den in Stammheim inhaftierten Terroristen Andreas Baader zu besuchen
- 1975 - Suriname wird Mitglied bei den Vereinten Nationen
- 1977 - Jean-Bédel Bokassa ernennt sich zum Kaiser des "Zentralafrikanischen Kaiserreiches".
- 1989 - Der eiserne Vorhang der ehemaligen ČSSR fällt
- 1991 - Auf den Seychellen wird ein Mehrparteiensystem eingeführt.
- 1993 - In Österreich beginnt der Briefbomben-Terror von Franz Fuchs.
Wirtschaft
- 1871 - Im Deutschen Reich wird die Goldmark zu 100 Pfennig als einheitliche Währung eingeführt.
- 1924 - Erste deutsche Funkausstellung wird trotz schwieriger Zeiten in Berlin eröffnet.
- 1985 - In Düsseldorf wird bekannt, dass Friedrich Karl Flick beabsichtigt, sein Imperium an die Deutsche Bank zu verkaufen
Wissenschaft, Technik
- 1948 - In Berlin wird die Freie Universität gegründet.
Kultur
- 1773 - Uraufführung der lyrischen Tragödie Sabinus von François-Joseph Gossec in Versailles.
- 1920 - Uraufführung der Oper Die tote Stadt von Erich Wolfgang Korngold am Stadttheater Hamburg sowie am Stadttheater Köln.
- 1926 - In Dessau wird das neue Bauhaus eingeweiht.
- 1948 - Die neu gegründete Freie Universität Berlin wird feierlich eingeweiht.
Religion
- 1154 - Nicholas Breakspear wird als erster und bisher einziger Engländer zum Papst gewählt und tritt mit der tags darauf stattfindenden Inthronisation sein Amt als Hadrian IV. an.
- 1963 - Das zweite vatikanische Konzil beschließt, dass katholische Messen in der jeweiligen Landessprache gehalten werden dürfen.
Katastrophen
- 1974 - Colombo, Sri Lanka. Absturz einer niederländischen Douglas DC-8. An Bord waren indonesische Moslems auf der Pilgerfahrt nach Mekka. Alle 191 Menschen starben.
- 1977 - Joho Bahrain, Malaysia. Explosion einer Boeing 737 der Malaysian Airline System während die Maschine entführt wurde. Alle 100 Menschen an Bord starben.
Sport
- Einträge von Leichtathletik-Weltrekorden s. u. der jeweiligen Disziplin unter Leichtathletik.
- 1999 - Wladimir Klitschko gewinnt seinen Boxkampf gegen Lajos Erös in der Stadion-Sporthalle in Hannover, Deutschland, durch KO.
Geboren
- 1595 - Jean Chapelain, französischer Kritiker
- 1607 - Evaristo Baschenis, italienischer Maler
- 1777 - Jeanne Francoise Récamier, französische Schriftstellerin
- 1787 - Johan Fredrik Berwald, schwedischer Komponist
- 1795 - Thomas Carlyle, schottischer Essayist
- 1800 - Emil Aarestrup, dänischer Dichter († 21. Juli 1856)
- 1835 - Samuel Butler, englischer Schriftsteller
- 1865 - Edith Cavell, britische Krankenpflegerin
- 1866 - Wassily Kandinsky, russischer Maler (Der Blaue Reiter)
- 1886 - Ludwig Bieberbach, deutscher Mathematiker und NSDAP-Mitglied
- 1875 - Rainer Maria Rilke, österreichischer Dichter
- 1881 - Erwin von Witzleben, deutscher Generalfeldmarschall und Widerstandskämpfer
- 1886 - Jan Thomée, niederländischer Fußballspieler
- 1887 - Will Grohmann, deutscher Kunsthistoriker
- 1892 - Francisco Franco Bahamonde, spanischer Diktator
- 1899 - Elfriede Lohse-Wächtler, eine der herausragendsten Künstlerinnen des 20. Jahrhundert
- 1903 - Cornell Woolrich, US-amerikanischer Krimiautor
- 1908 - Alfred D. Hershey, US-amerikanischer Molekularbiologe
- 1910 - Thelma White, US-amerikanische Schauspielerin
- 1913 - Johann Cilenšek, deutscher Komponist
- 1914 - Rudolf Hausner, österreichischer Maler
- 1915 - Eddie Heywood, US-amerikanischer Bandleader, Musiker und Songschreiber
- 1922 - Gérard Philipe, französischer Schauspieler
- 1927 - William Labov, US-amerikanischer Sprachwissenschaftler
- 1930 - Paul-Heinz Dittrich, deutscher Komponist
- 1932 - Edgar Valcárcel Arze, peruanischer Komponist
- 1932 - Roh Tae-woo, General und 6. südkoreanischer Präsident
- 1933 - Horst Buchholz, deutscher Schauspieler
- 1940 - Freddy Cannon, US-amerikanischer Sänger und Songschreiber
- 1942 - Chris Hillman, US-amerikanischer Musiker Sänger und Songschreiber
- 1943 - Werner Becker, deutscher Musiker (Anthony Ventura)
- 1943 - Björn-Hergen Schimpf, deutscher TV-Moderator
- 1944 - Dennis Wilson, US-amerikanischer Musiker und Songschreiber
- 1944 - Chris Hillman, US-amerikanischer Country-Musiker
- 1948 - Southside Johnny, US-amerikanischer Sänger und Songschreiber
- 1949 - Jeff Bridges, US-amerikanischer Schauspieler
- 1951 - Gary Rossington, US-amerikanischer Musiker
- 1953 - Jean-Marie Pfaff, belgischer Fußballspieler
- 1956 - Guy Morin, Schweizer Politiker
- 1956 - Lisa Politt, deutsche Kabarettistin
- 1959 - Nico Hofmann, deutscher Regisseur
- 1960 - Glynis Nunn, australische Leichtathletin und Olympiasiegerin
- 1963 - Jozef Sabovcik, slowakischer Eiskunstläufer
- 1963 - Rochelle Swanson, US-amerikanische Schauspielerin
- 1964 - Marisa Tomei, US-amerikanische Schauspielerin
- 1969 - Shawn Carter alias Jay-Z, US-amerikanischer Musiker
- 1973 - Tyra Banks, US-amerikanisches Model
- 1979 - Maite Kelly, US-irisch-deutsche Musikerin und Sängerin (Kelly Family)
- 1980 - Stefan Pfannmöller, deutscher Kanute.
Gestorben
- 880 - Seiwa, 56. Kaiser von Japan
- 1245 - Christian von Preußen (auch: Chrsitian von Oliva), erster Bischof von Preußen
- 1408 - Valentina Visconti, Schwester der beiden letzten Herzöge, Giovanni Maria Visconti und Filippo Maria Visconti
- 1459 - Adolf VIII., Graf von Holstein und Herzog von Schleswig
- 1476 - Zdeněk Konopišťský ze Šternberka, böhmischer Adeliger, Diplomat und Politiker
- 1528 - Jakob Locher, humanistischer Schriftsteller und Übersetzer
- 1628 - Thomas Platter (der Jüngere), schweizer Arzt und Schriftsteller
- 1642 - Armand Jean du Plessis Richelieu, französischer Kardinal und Staatsmann
- 1679 - Thomas Hobbes, britischer Philosoph
- 1696 - Meisho, 109. Kaiserin von Japan
- 1798 - Luigi Galvani, italienischer Arzt und Naturforscher
- 1828 - Robert Banks Jenkinson, 2. Earl of Liverpool, britischer Staatsmann
- 1854 - José Joaquín Guarín, kolumbianischer Komponist
- 1861 - José María Bustamante, mexikanischer Komponist
- 1865 - Adolph Kolping, deutscher katholischer Priester
- 1893 - Heinrich Göbel, deutsch-amerikanischer Erfinder
- 1932 - Gustav Meyrink, österreichischer Dichter
- 1946 - Ernst Kornemann, deutscher Althistoriker
- 1948 - Karl Bonhoeffer, deutscher Psychiater
- 1953 - Daniel Gregory Mason, US-amerikanischer Komponist
- 1962 - Walther Kühn, deutscher Politiker
- 1971 - Meinrad Inglin, schweizer Schriftsteller
- 1971 - Georg von Rauch, deutscher Terrorist
- 1975 - Hannah Arendt, deutsche Philosophin
- 1976 - Tommy Bolin, US-amerikanischer Musiker
- 1976 - Benjamin Britten, britischer Komponist
- 1983 - Perez Prado, kubanischer Musiker
- 1983 - John Tyndall, irischer Physiker
- 1987 - Rouben Mamoulian, US-amerikanischer Filmregisseur
- 1987 - Luis Federico Leloir, argentinischer Chemiker und Nobelpreisträger
- 1993 - Frank Zappa, US-amerikanischer Musiker
- 2000 - Hans Carl Artmann, österreichischer Dichter
- 2004 - Wolfgang Hempel, deutscher Sportreporter
Feier- und Gedenktage
- Sankt Barbara
Am 4. Dezember, der auch als Barbaratag bezeichnet wird, ist es Brauch, Obstzweige (v.a. Kirschzweige) zu schneiden und in die Vase zu stellen. Diese blühen dann zu Weihnachten. Junge Mädchen geben jedem Zweig den Namen eines Verehrers. Der, dessen Zweig zuerst blüht, wird der spätere Ehemann.
Bärbeltreiben:
Wenn es an diesen Tagen in den Straßen und Dörfern dunkel wird, liegt eine geheimnisvolle Atmosphäre über dem gesamten Oberallgäu. Denn an diesen Tagen feiert ein heidnischer Brauch rauhe Urstände im Oberallgäu: Das Bärbele-Springen und das wilde Treiben der Rumpelklausen.
Beim alten Brauch des "Bärbele Treibens" im Oberallgäu haben ausschließlich die Frauen das Sagen. Die als alte "Weiber" verkleideten Frauen ziehen am 4. Dezember - am "Barbara's Tag" - mit ihren Weidenruten durch die vorweihnachtlichen Straßen, um den einen oder anderen Rutenhieb zu verteilen und Kinder mit Äpfeln und Nüssen zu beschenken.
Barbaraparade:
In vielen Bergbauorten, auch in solchen in denen der aktive Berbau längst erlosche ist, wird am Barbaratag oder am Sonntag nach dem Barbaratag ein Parade d.h. ein bergmännischer Umzug durchgeführt (s.a. externe Links)
Siehe auch
:3. Dezember - 5. Dezember
:Historische Jahrestage - Zeitskala
:Wikipedia:Glaskugel - Wikipedia:Formatvorlage Tag
1204
ja:12月4日
ko:12월 4일
simple:December 4
th:4 ธันวาคม
Weblinks
- [http://www.deinallgaeu.de/texte1/oberstdorf/baerbeltreiben.htm Bärbeletreiben im Oberallgäu]
- [http://wirtschaft.fh-trier.de/ri/fell/video/video.php?nr=9&unr=0&eTyp=h Ein Video von der Barbaraparade in Fell]
Pomponesco
Pomponesco ist eine italienische Gemeinde in der Provinz Mantua. Sie hat 1.555 Einwohner.
Kategorie:Ort in der Lombardei
Mailand
Mailand (italienisch Milano) ist die zweitgrößte Stadt Italiens, Hauptstadt der Provinz Mailand und der Region Lombardei in Norditalien.
Mailand ist das Zentrum Italiens, was Wirtschaft, Mode, Design und Medien betrifft, und gilt als "moralische Hauptstadt". Bekannt ist die Stadt u. a. für ihren gotischen Dom, ihr Opernhaus Mailänder Scala, verschiedene Kunstschätze und die bedeutendste italienische Messe.
Geographie
Messe
Messe
Die Stadt liegt in der Poebene. Das Stadtgebiet ist von den Flüssen Olona im Westen und Lambro im Osten umgeben. Kanäle (die Navigli) verbinden die Stadt mit den oberitalienischen Seen und den lombardischen Flüssen.
Klima
Das Mailänder Klima ist feucht. Nebel und Smog gehören in der Stadt zur Tagesordnung. Im Sommer wird es sehr warm; im Winter ist es kalt, es kann zum Teil ergiebig schneien.
Geschichte
Hauptartikel: Geschichte Mailands
Um 400 v. Chr. wurde die Gegend um Mailand durch die Kelten besiedelt.
222 v. Chr. eroberten die Römer ebendiese Siedlung mit dem keltischen Namen Mediolanum.
Nach mehreren Jahrhunderten römischer Herrschaft wurde Mailand 293 zur Hauptstadt des Weströmischen Reiches erklärt.
313 entstand das Mailänder Toleranzedikt, in dem Kaiser Konstantin den Christen die Glaubensfreiheit zusichert.
402 wurde die Stadt von den Westgoten belagert, 50 Jahre später (452) nahmen die Hunnen die Stadt ein. 539 eroberten und zerstörten die Ostgoten Mailand im Verlauf des sog. Gotenkrieges gegen Kaiser Justinian. 774 wurde Mailand Teil des Frankenreiches.
Während des Eroberungskrieges des Kaisers Friedrich I. Barbarossa gegen die lombardischen Städte wurde Mailand 1162 größtenteils zerstört.
Nach der Gründung des Lombardischen Städtebundes 1167 erhielt Mailand die führende Rolle in diesem Bündnis.
Mit der Unabhängigkeit, die den lombardischen Städten im Konstanzer Frieden 1183 zugesprochen wurde, wurde Mailand zum Herzogtum.
1395 wurde Gian Galeazzo Visconti Herzog von Mailand.
1450 fiel Mailand an das Adelsgeschlecht der Sforza, die Mailand zu einer der führenden Städte der italienischen Renaissance ausbauten.
1492 erhob der französische König Ludwig XII. erstmals Ansprüche auf das Herzogtum.
Nach seinem Sieg über die Schweizer 1515 wurde das Herzogtum Frankreichs König Franz I. zugesprochen.
Nach dem Sieg Karls V. über Franz I. 1525 fällt mit Norditalien auch Mailand an das Haus Habsburg.
1556 dankte Karl V. zugunsten seines Sohnes Philipp II. und seines Bruders Ferdinand von Habsburg ab, sodass die italienischen Besitzungen an die hierdurch von Philipp II. begründete spanische Linie der Habsburger übergingen.
1700 starb diese spanische Linie des Hauses Habsburg jedoch mit dem Tode Karls II. aus.
Danach begann 1701 der spanische Erbfolgekrieg mit der Besetzung aller spanischen Besitzungen durch französische Truppen unter dem französischen Thronprätendenten.
1704 wurden die Franzosen in Ramillies und Turin besiegt und mußten Norditalien zugunsten der österreichischen Habsburger räumen.
1714 wurden im Frieden von Rastatt Venetien und die Lombardei mit ihrer Hauptstadt Mailand dann auch formell den österreichischen Habsburgern zugesprochen.
Napoleon eroberte 1796 die Lombardei. Mailand wurde zur Hauptstadt der Cisalpinischen Republik gemacht.
Nach dem Ende der Besatzung durch Napoleon wurden im Wiener Kongress 1815 Mailand und die Lombardei abermals Österreich zugesprochen.
Im Jahr 1848 fand der Fünf-Tage-Aufstand gegen die österreichische Besatzung statt. Der Aufstand wurde vom österreichischen Feldmarschall Radetzky niedergeschlagen.
Nach der Niederlage Österreichs gegen die Truppen Sardinien-Piemonts und Frankreichs bei der Schlacht von Solferino fiel die Lombardei 1859 an das Haus Sardinien-Piemont unter Viktor Emmanuele II..
Nach dem Ersten Weltkrieg gründete sich 1919 der Fasci di combattimento (Squadristi) in Mailand.
1922 begann Benito Mussolini von Mailand aus seinen Marsch auf Rom.
Im Zweiten Weltkrieg erlitt die Stadt 1944 starke Zerstörungen.
Kunst und Kultur
- Der Mailänder Dom ist ein Meisterwerk der italienischen Gotik.
- 1492 kommt Leonardo da Vinci an den Mailänder Hof. In Mailand entwarf Leonardo die Schleusen für den Ausbau des Kanalsystems (die sog. Navigli) und schuf unzählige Skizzen und Notizen. Die Kirche Santa Maria delle Grazie birgt sein bahnbrechendes, weltberühmtes Fresko "Das Abendmahl".
- Das Castello Sforzesco, die 1300 gegründete Burg der Mailänder Herzöge
- Die Pinacoteca di Brera, wo Gemälde von Tintoretto, Caravaggio, Hayez zu besichtigen sind.
- Weltberühmt ist die Stadt für ihre Oper, die Mailänder Scala.
Sonstige Bauwerke
- Pirelli-Hochhaus
Wirtschaft
Industrie
Mailand ist die Industriemetropole Italiens schlechthin und zählt zu den bedeutendsten Industriestandorten Europas.
Von den 200 größten Unternehmen des Landes hat rund die Hälfte hier ihren Sitz. Hier finden sich die meisten Verlage, Werbeagenturen, Marktforschungsinstitute und Handelsgesellschaften des Landes. Mailand ist in den Punkten Mode (neben Paris) und Design weltweit tonangebend.
1910 wurde in Mailand der Automobilhersteller Alfa Romeo gegründet (heute Teil des Fiat-Konzerns). Ein weiteres weltbekanntes Unternehmen ist der Reifen- und Kabelhersteller Pirelli.
Verkehr
Mailand ist Italiens größter Verkehrsknotenpunkt. Der Eisenbahnknotenpunkt umfasst unter anderem den 1931 eröffneten monumentalen Kopfbahnhof Milano Centrale und im Osten an der Strecke nach Venedig einen großen Rangierbahnhof. Der Öffentliche Personennahverkehr wird unter anderem durch die städtische Straßenbahngesellschaft, die ATM Milano durchgeführt.
Mailand hat drei Flughäfen, den internationalen Flughafen Malpensa, den nationalen Flughafen Linate sowie den Flughafen bei Bergamo.
Partnerstädte
- Sankt Petersburg (Russland)
- Frankfurt am Main
- Tel Aviv (Israel)
Sport
Die Stadt ist Heimat zweier international erfolgreicher Fußball-Clubs: AC Mailand und Inter Mailand, die ihre Heimspiele im Giuseppe-Meazza-Stadion im Stadtviertel San Siro austragen.
Der Radsportklassiker Mailand-San Remo ist eines der bekanntesten Eintagesrennen der Welt.
In der Umgebung der Stadt liegt die Formel 1-Rennstrecke von Monza.
Universitäten
- Università Bocconi
- Scuola Direzione Aziendale - Bocconi
- Università Cattolica del Sacro Cuore
- Università Statale I°
- Università Statale II° - Bicocca
- I.U.L.M.
- Politecnico di Milano I° - Cittàstudi
- Politecnico di Milano II° - Bovisa
- Istituto superiore Beato Angelico
- I.S.E.F.
- Istituto Europeo di Design
- Conservatorio di Milano
- Accademia di Belle Arti di Brera
- Libera Università Vita e Salute/San Raffaele
- Libero Istituto Universitario Carlo Cattaneo
Söhne und Töchter der Stadt
- Franz Adam, Schlachten- und Pferdemaler
- Renata Adler, US-amerikanische Journalistin und Schriftstellerin
- Maria Gaetana Agnesi, Mathematikerin und Philanthropin
- Michele Alboreto, Autorennfahrer der Formel 1
- Ambrosius von Mailand, Bischof
- Pietro Annigoni, Maler
- Alessandro Anzani, Rennfahrer und Motorradkonstrukteur, Erfinder
- Andrea Appiani, Maler
- Giuseppe Arcimboldo, Maler
- Giuseppe Arcimboldi, Maler des Manierismus
- Alberto Ascari, Radrennfahrer
- Adriana Asti, Schauspieler
- Enrico Baj, Maler, Bildhauer und Kunsttheoretiker
- Giovanni Battista Sammartini, Komponist
- Luigi Beccali, Leichtathlet und Olympiasieger
- Benny Benassi, Sänger und DJ
- Giuseppe Bergomi, Fußballspieler
- Silvio Berlusconi, italienischer Ministerpräsident
- Fausto Bertinotti, Politiker
- Maurizio Bianchi, Musikproduzent und Pionier des Noise
- Lucien Bianchi, belgischer Rennfahrer
- Giacomo Biffi, emeritierter Erzbischof von Bologna
- Luigi Bodio, Statistiker
- Giovanni Antonio Boltraffio, Maler
- Bruno Bozzetto, Cartoon Animator
- Ivano Brugnetti, Leichtathlet und Olympiasieger
- Ettore Bugatti, Automibilhersteller und -konstrukteur
- Rembrandt Bugatti, Bildhauer
- Gundi Busch, erste deutsche Weltmeisterin im Eiskunstlaufen
- Raffaele Cadorna, General
- Galeazzo Flavto Capra Capella, Staatsmann und Schriftsteller
- Ivan Capelli, Formel 1-Fahrer
- Andrea De Carlo, Schriftsteller
- Francesco Carlini, Astronom und Geodät
- Giovanni Abbate Caselli, Physiker
- Giuseppe Castiglione, Jesuiten-Missionar und Maler
- Bonaventura Cavalieri, Mönch, Mathematiker und Astronom
- Henri Cernuschi, Politiker und Ökonom
- Tommaso Ceva, Dichter und Mathematiker
- Riccardo Chailly, Dirigent
- Roberto Ciulli, Theaterregisseur
- Bettino Craxi, Politiker
- Carlo Fassi, Eiskunstläufer und -trainer
- Ferdinand Karl von Österreich-Este, Feldmarschall und Generalgouverneur
- Giuseppe Ferrari, Historiker, Philosoph und Politiker
- Efrem Forni, vatikanischer Diplomat und ein Kardinal der römisch-katholischen Kirche
- Carlo Fugazza, Karatemeister
- Carlo Emilio Gadda, Schriftsteller
- Gustave García, Opernsänger
- Roberto di Gioia, Jazz-Pianist
- Claudia Giordani, Skirennläuferin
- Luigi Giussani, katholischer Priester und Gründer der Bewegung Comunione e Liberazione
- Vittorio Hösle, deutscher Philosoph
- Michelle Hunziker, TV-Moderatorin
- Alberto Lattuada, Filmregisseur
- Patricia Lips, deutsche Politikerin
- Alessandro Lualdi, Erzbischof von Palermo
- Paolo Maldini, italienischer Fußballspieler
- Manfred von Riva, Priester und Einsiedler
- Giorgio Manganelli, Schriftsteller, Essayist, Kritiker, Journalist und Literaturwissenschaftler
- Sergio Mantovani, Rennfahrer
- Alessandro Manzoni, Schriftsteller
- Giuseppe Meazza, Fußballspieler
- Francesco Melzi, Maler
- Mario Merz, Künstler
- Ernesto Teodoro Moneta, Publizist und Politiker
- Cesare Negri, Tanzmeister
- Paola Pivi, Photokünstlerin
- Maurizio Pollini, Pianist und Dirigent
- Gio Ponti, Architekt
- Antonia Pozzi, Dichterin
- Maria Rosa Quario, Skirennläuferin
- Aldo Rossi, Architekt und Designer
- Nino Rota, Komponist
- Marco Rota, Zeichner von Disney-Comics
- Greta Scacchi, Schauspielerin
- Gaetano Scirea, Fußballspieler
- Ascagnio Sforza, Erzbischof von Eger und Kardinal
- Gian Giacomo Trivulzio, Heerführer und Marschall von Frankreich
- Teodoro Trivulzio, Heerführer und Marschall von Frankreich
- Urban III., Papst
- Adriano Celentano, Sänger, Schauspieler, Entertainer
- Luigi Villoresi, Formel-1-Rennfahrer
- Luchino Visconti, Schriftsteller und Regisseur
- Ignazio Visconti, 16. General der Societas Jesu
- Gian Maria Volonte, Schauspieler
- Walter Zenga, Fußballspieler
Tobias Köstl
gefragtester Playboy Italiens
Weblinks
- [http://www.comune.milano.it Offizielle Website der Stadt]
- [http://www.milanoinfotourist.it/home.htm Fremdenverkehrs-Info]
- [http://www.milano24ore.de www.milano24ore.de] - Infos und aktuelle Events in Mailand (in deutsch)
- [http://www.rofrisch.de/milano97/milano.htm Fotos einiger Sehenswürdigkeiten]
- [http://www.atm-mi.it/giromilano/calcper.asp?place=MILANO Routenplaner für öffentliche Verkehrsmittel (z.Zt. nur auf Italienisch)]
-
Kategorie:Mailand
Kategorie:Ort in der Lombardei
Kategorie:Hauptstadt in Italien
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ja:ミラノ
ko:밀라노
simple:Milan
Noise (Musik)Noise (engl. für Geräusch, Krach, Lärm) bezeichnet ein Musik(sub)genre, das klassische Elemente der Musik wie den reinen Ton oder den Klang weitgehend bis vollständig durch Geräusche ersetzt. Damit einher geht der Verzicht auf Strukturen wie Melodien oder, je nach Interpret, mehr oder weniger auch auf Rhythmus.
Musikalische Eingrenzung
Rhythmus
Trotz des Begriffs Geräusch ist Noise nicht unmittelbar mit den klassischen Geräuschmusiken wie dem Bruitismus oder der Musique concrète verwandt, deren jeweiliger Ausgangspunkt echte Geräusche wie Eisenbahnen, Motorengeräusche waren, die arrangiert und häufig mit klassischen Instrumenten kombiniert wurden. Insbesondere im Bruitismus wurden die Geräusche zusätzlich auch weniger ob einer musikalischen Qualität gewählt, sondern hatten eine programmatische Bedeutung, da sie auf Fortschrittssymbole wie Lokomotiven, Automobile, Maschinen und ähnliches verwiesen.
Noise hingegen arbeitet meist mit abstraktem Geräusch, das nur selten referenziert. Fast allen Noisemusikern ist das Bestreben eigen, das verwendete Instrumentarium bzw. Schallereignis in seinem typischen Klang zum Verschwinden zu bringen (Whitehouse verwandten z.B. anfangs defekte oder extrem übersteuerte Synthesizer). Viele Bands und Musiker begannen zwar noch mit einem klassischen Rockband-Instrumentarium, das sie stark verfremdet gebrauchten, stellten aber bereits in den frühen 80er Jahren auf Synthesizer und in den 90er Jahren auf Computer um. Entscheidend dafür war nicht nur allein eine größere Freiheit bei der Geräuscherzeugung, sondern vor allem die Möglichkeit, extrem kompakte und dichte Geräusche zu erzeugen, regelrechte Walls of Sound (Deutsch: Mauern aus Klang).
Noise intendiert somit weniger ein klassisch musikkompositorisches Muster in seiner Anlage, als vielmehr eine Art Klangbildhauerei. Musikalische Begrifflichkeiten versagen in der Beschreibung meist völlig, es sind soweit oft auch komplett neue Begrifflichkeiten erfunden worden, wie Soundscape, Layer, Drone und ähnliche.
Geschichte
Die Entstehung des Noise lässt sich auf das Ende der 70er Jahre zurückführen. Zentrum des Genres war zum einen England, wo sich durch die Impulse des frühen Industrial schnell eine Gruppe eigenständiger Acts bildete, die zwar noch als Industrial firmierte und auch die Ästhetik des klassischen Industrial à la Throbbing Gristle oder SPK teilte, musikalisch aber bereits vollständig andere Wege ging, die sie mit dem Begriff Power Electronics vom Industrial schied. Herausragend war dabei insbesondere die Szene um das Londoner Label Come Organisation mit stilprägenden Bands wie Come, Whitehouse, Nurse With Wound, dem Italiener Maurizio Bianchi (a.k.a Sacher-Pelz, MB, Leibstandarte SS MB) oder Sutcliffe Jügend (die sich personell teils überschnitten).
Das zweite wichtige Zentrum des Noise war Japan. Die ersten Bands wurden bereits 1979 gegründet, sie entstanden mehr vor einem Hintergrund von Free Jazz, Freier Improvisation und Krautrock. Daher sind die Noisekollagen sehr tiefschichtig, im Gegensatz zu dem monotoneren Power Electronics. Der japanische Noise wird auch oft als Japanoise bezeichnet. Die meisten Aktiven kamen aus der sogenannten Kansaiszene um Ōsaka und Kyōto (Hijokaidan, Auschwitz), aber auch in Tokyo gab es eine Szene (Merzbow, The Stalin). Weitere wichtige frühe Japanoise-Bands waren Hanatarash, Masonna, K.K. Null und Gerogerigegege.
Die meisten Noise-Aufnahmen wurden über kleine Mailorder-Verlage vertrieben und waren oft kreativ und aufwendig gestaltet. So entstanden viele oft unkatalogisierte Aufnahmen, die in geringen Auflagen verteilt wurden. Besonders Merzbow veröffentlichte vermutlich über 500 Alben auf diesem Weg. 2001 veröffentlichte Merzbow die Merzbox mit 50 Alben.
Durch den Einfluss des Hardcores und des Punks entwicklte sich eine Stilrichtung, die mit starker Rhythmik und hoher Geschwindigkeit gespielt wurde und deshalb Noisecore genannt wurde. Deren Vertreter kommen ebenfalls auffallend oft aus Japan. Man findet sie aber auch in anderen Ländern vor, wie beispielsweise in den USA.
Aber auch in anderen Ländern waren frühzeitig Noisemusiker aktiv, so z.B. Boyd Rice (aka NON), The Haters, Coup De Grace und Slogun aus den USA; das Mauthausen Orchestra aus Italien sowie zeitweise P16.D4 und Asmus Tietchens in Deutschland.
Musikbeispiele
Maurizio Binachi veröffentlichte 2005 mit dem Album Blut und Nebel ein Remix seiner ersten zehn LPs (aus technischen Gründen mussten die Tracks in drei Teile gespalten werden):
- Blut Und Nebel, CD 1, Teil 1
- Blut Und Nebel, CD 1, Teil 2
- Blut Und Nebel, CD 1, Teil 3
Projekte, Musiker und Bands
- Boyd Rice
- Brighter Death Now
- Consumer Electronics
- Coup De Grace
- der Ungeist
- Genocide Organ
- Gerogerigegege
- The Grey Wolves
- Hanatarash
- Haus Arafna
- Hijokaidan
- Irikarah
- Kouhei Matsunaga
- Lustmord
- The Machine Gun TV
- Masonna
- Maurizio Bianchi
- Merzbow
- K.K. Null
- Rasthof Dachau
- Reisswolvf
- Residuum (Band)
- Slogun
- Stabat Mors
- Sutcliffe Jügend
- Thorofon
- Violent Onsen Geisha
- Whitehouse
- Weena Morloch
Wichtige Labels
- Come Org
- Iphar
- Japan Overseas
- Staalplaat
- Steinklang
- Susan Lawly
- Mego
Siehe
- Noisecore
- Jazzcore
- Industrial
- Grunge
Weblinks
- [http://noise.alphamanbeast.com/ Alphamabeast Noise Directory] (englisch)
- [http://www.krachcom.de/ Krachcom.de]
- [http://kzsu.stanford.edu/eklein/catjpn.html kzsu.stanford.edu - Ein unvollständiges Japanoise Verzeichnis] (englisch)
- [http://www.bostonnoise.org/noisefaq.htm bostonnoise.org - Noise FAQ] (englisch)
Kategorie:Japanische Musik
ja:ノイズミュージック
Kraftwerk
Ein Elektrizitätswerk (E-Werk), auch Kraftwerk genannt, ist eine industrietechnische Anlage zur Erzeugung von elektrischem Strom. Sie besitzen eine erhebliche technische Komplexität und haben einen ganz entscheidenden Einfluss auf das Funktionieren einer Volkswirtschaft. In ihnen ist ein großer Teil des volkswirtschaftlichen Vermögens eines Staates gebunden, ihnen kommt zudem eine erhebliche Bedeutung im Verbrauch ökonomischer und ökologischer Ressourcen zu. Die Bedeutung der Elektrizitätswerke wird in der Europäischen Union in den nächsten Jahrzehnten zunehmen, seriöse Studien prognostizieren eine Steigerung der Stromerzeugung innerhalb der EU von 2898 Terawattstunden im Jahre 2000 auf 3988 TWh im Jahre 2020. In analoger Weise werden die weltweiten Zuwächse für den gleichen Zeitraum von 15400 auf 28000 Terawattstunden angegeben.
Die Investitionen in ein Kraftwerk sind erheblich, beispielsweise für ein modernes Kohlekraftwerk rechnet man mit etwa 800 € je installiertem Kilowatt elektrischer Leistung. Für einen Block mit einer Leistung von 600 Megawatt sind danach Baukosten von 480 Millionen € anzusetzen.
Technische Verfahren
Die Erzeugung des elektrisches Stromes kann auf drei Arten geschehen:
- Vorhandene mechanische Bewegungs- oder Lageenergie wird mittels eines Generators in elektrische Energie umgewandelt. (Beispiele: Wasserkraftwerk, Windkraftwerk, Gezeitenkraftwerk, Wellenkraftwerk)
- Thermische Energie wird zuerst durch eine Wärmekraftmaschine in mechanische Energie und anschließend mittels eines Generators in elektrische Energie umgewandelt.
- Spezielle Energieformen werden direkt in elektrische Energie (Beispiel Solarzellen, Brennstoffzellen) umgewandelt.
Anlagen, die nur der Erzeugung von Wärme dienen, werden Heizwerke genannt. Konventionelle Wärmekraftwerke wandeln die gespeicherte chemische Energie (vorwiegend) nicht-erneuerbarer Rohstoffe in Wärme und dann in Elektrizität um, während so genannte regenerative Energie in Wasserkraftwerken, Sonnenkraftwerken und Windkraftwerken verwendet wird. Wird die auf Grund des Wirkungsgrades des Carnot-Prozesses notwendigerweise dabei entstehende Abwärme weiterverwendet (zum Beispiel als Fernwärme oder als Prozesswärme), so spricht man von einer Kraft-Wärme-Kopplung. Geschieht das nicht spricht man von Abfallwärme.
Die Funktion aller modernen Elektrizitätswerke basiert auf dem gleichen Wirkungsprinzip:
- Eine Kraftmaschine liefert durch Umwandlung von Primärenergie eine Drehbewegung. Die Kraftmaschine ist meistens eine Turbine, kann aber auch ein Wasserrad, ein Verbrennungsmotor oder der Rotor einer Windkraftanlage sein.
- An die Kraftmaschine ist über eine Welle eine Arbeitsmaschine gekuppelt. Im Elektrizitätswerk ist das stets ein Generator, der Elektrischen Strom als Sekundärenergie liefert.
Zu einem Elektrizitätswerk gehören eine Reihe von Hilfseinrichtungen:
- Der Maschinentransformator formt den erzeugten elektrischen Strom in Hochspannung um, da hochgespannter Strom verlustärmer im Stromnetz verteilt werden kann,
- In der Leitwarte laufen alle für den Betrieb des Elektrizitätswerkes notwendigen Messwerte zusammen, von dort aus werden die Anlagenteile des Elektrizitätswerkes wie Armaturen, Pumpen und diverse Hilfsantriebe gesteuert und geregelt sowie die Sicherheitseinrichtungen überwacht,
- An allen Teilen des Elektrizitätswerkes sind Komponenten wie Sicherungen und Sicherheitsventile untergebracht, die den sicheren Betrieb gewährleisten und bei Störungen eingreifen,
- In Dampfkraftwerken kommen als wichtige Komponenten Dampfkessel, Dampfturbine, Kondensator, Maschinenhaus, Kühlturm, Schornstein, Speisepumpe und Rohrleitungen hinzu.
- In Wasserkraftwerken bestehen die wichtigsten Komponenten aus Maschinenhaus, Treibgutrechen, Wasserturbine, Generator, Wehr oder Staudamm, bei Speicherkraftwerken kommen noch Rohrleitungen und Wasserschloss hinzu.
Mit Ausnahme von Photovoltaikkraftwerken entsteht bei allen anderen heute im großtechnischen Einsatz befindlichen Kraftwerkstypen in Europa die elektrische Energie in Form von Drehstrom mit einer Frequenz von 50 Hertz. Allerdings haben in Deutschland, Österreich und der Schweiz manche Elektrizitätswerke noch einen zweiten Generator für Bahnstrom (Einphasenwechselstrom mit einer Frequenz von 16,7 Hertz), wobei es auch Elektrizitätswerke gibt, die nur Bahnstrom erzeugen (Bahnkraftwerke). In anderen Gegenden der Welt (überwiegend in Amerika) wird eine Frequenz von 60 Hertz verwendet. Für die Ankopplung von Windparks kann es mitunter sinnvoll sein zur besseren Ausregelung der Lastspitzen die Technik der Hochspannungs-Gleichstrom-Übertragung (HGÜ) anzuwenden.
Ein weiteres Kennzeichen der unterschiedlichen Elektrizitätswerke ist ihre Fähigkeit zum Schnellstart und damit zum Ausgleich von Lastschwankungen im Stromnetz. Gaskraftwerke und Hochdruckkraftwerke können innerhalb weniger Minuten aus dem Stillstand heraus ihre volle Leistung ins Stromnetz abliefern, Dampfkraftwerke benötigen für diesen Vorgang einige Stunden bis hin zu einigen Tagen bei den Kernkraftwerken. Aus diesem Grunde werden die letztgenannten in erster Linie zur Deckung der Grundlast herangezogen, während Gaskraftwerke die Spitzenlast im Netz übernehmen.
Arten
Die folgenden Arten von Elektrizitätswerken sind heute im Gebrauch:
- Wasserkraftwerk
- Hochdruckkraftwerk mit Stauseen
- Niederdruckkraftwerk in einem Fluss
- Pumpspeicherkraftwerke (gewöhnlich in Kombination mit Hochdruckkraftwerk)
- Kavernenkraftwerk (manchmal in Kombination mit Pumpspeicherkraftwerk)
- Meereskraftwerk
- Gezeitenkraftwerk
- Meeresströmungskraftwerk
- Wellenkraftwerk
- Meereswärmekraftwerk
- Windenergieanlage
- Solarkraftwerk
- Fotovoltaikanlage
- solarthermisches Kraftwerk (Sonnenwärmekraftwerk)
- Thermikkraftwerk (Aufwindkraftwerk)
- Druckluftspeicherkraftwerk
- Thermisches Kraftwerk (Wärmekraftwerk)
- mit regenerativen Energieformen
- Biomassekraftwerk
- Biogaskraftwerk
- Biogasanlage
- Geothermisches Kraftwerk
- mit fossilen Rohstoffen
- Dampfkraftwerk beheizt mit Kohle oder Öl
- Gasturbinen-Kraftwerk
- GuD-Kraftwerk
- Kernkraftwerk mit Kernreaktoren
Noch im grundlegend experimentellen Stadium sind:
- Kernfusionsreaktor
- Kraftwerke mit magnetohydrodynamischen Generator
Standortwahl
Der Standortwahl kommt beim Bau von Elektrizitätswerken eine große Bedeutung zu. Wasserkraftwerke müssen dort errichtet werden, wo sich Flüsse entweder gut aufstauen lassen oder wo ein größeres natürliches Gefälle vorhanden ist. Für letzteres ist das Kraftwerk Walchensee ein gutes Beispiel. Thermische Kraftwerke werden fast ausnahmslos an einem größeren Gewässer gebaut, um eine leichte Kühlwasserentnahme zu ermöglichen. Hierbei ist natürlich darauf zu achten, dass das Kraftwerk im Fall eines Hochwassers nicht überflutet wird. Der Boden sollte nach Möglichkeit eine hohe Standfestigkeit besitzen, ansonsten ist eine Pfahlgründung vorzunehmen. Ein schiffbares Gewässer begünstigt die Anlieferung von Brennstoffen und schweren Anlagenkomponenten, ist aber nicht unbedingt Voraussetzung.
Ebenfalls nicht unbedingt vonnöten, aber sehr sinnvoll ist ein Anschluss an das Eisenbahnnetz. Das Kraftwerk sollte möglichst an einem Ort errichtet werden, in dessen Nähe schon Leitungen der Spannungsebenen vorbeilaufen, in welche der erzeugte Strom eingespeist werden soll, um Kosten für den Leitungsbau zu sparen. Da thermische Kraftwerke aller Art über teilweise sehr hohe Anlagenkomponenten wie Schornsteine bis 300 Meter Höhe und Kühltürme bis 150 Meter Höhe verfügen, ist ein Standort in der Nähe eines Flughafens meist nicht möglich.
Insbesondere für den Standort der Atomkraftwerke sollte der Boden keine Verwerfungen aufweisen und gute schwingungsdämpfende Eigenschaften besitzen. Wegen Belästigungen durch Lärm und Abgase, sowie aus Gründen der Leitungsführung sollten größere Elektrizitätswerke nicht in Wohnsiedlungen errichtet werden.
Windkraftwerke können, da zu ihnen nur selten Materiallieferungen nötig sind und da sie auch wegen ihrer geringen Leistung den erzeugten Strom ins Nieder- oder Mittelspannungsnetz einspeisen, prinzipiell auf jedem freiem Feld aufgestellt werden. Allerdings sollte wegen der Geräuschbelästigung ein Abstand von mehreren hundert Metern zu permanent bewohnten Häusern eingehalten werden. Für ein optimales Funktionieren ist ein exponierter Standort sehr sinnvoll. Wichtig ist, dass der Boden am Standort einer Windkraftanlage über eine gute Standfestigkeit verfügen muss, da Windkraftanlagen schwer sind und bei starken Winden großen Belastungen standhalten müssen.
Kulturelle Bedeutung
Manche Elektrizitätswerke aus der Pionierzeit der Elektrifizierung sind heute zum großen Teil noch voll in Betrieb befindliche technische Denkmäler. Das Walchenseekraftwerk war früher das Wahrzeichen des Bayernwerks.
Manche Kraftwerksbauten wurden unter künstlerischen Gesichtspunkten entworfen oder wurden im Rahmen von Kunstprojekten verziert. Ein sehr prominentes Beispiel dieser Art ist das Kraftwerk Heimbach, das im Jugendstil entworfen wurde.
Vor- und Nachteile
Jeder Kraftwerktyp hat Vor- und Nachteile. Berücksichtigt werden müssen jeweils Fragen wie
- Verfügbarkeit und Preis des Rohstoffs
- Energieausbeute (Wirkungsgrad, Energieerntefaktor)
- Zuverlässigkeit und Verfügbarkeit des Kraftwerktyps
- wie kurzfristig ist das Anfahren möglich und wie hoch ist der maximale Gradient (Änderungsrate) der Leistung
- Umweltschutz (Abfälle, Luftverschmutzung)
- Landschaftsschutz
- Bevölkerungsschutz
- Baukosten
- Bauzeit
- weitere Nutzungen des Kraftwerks (Prozesswärme, Bewässerung, Hochwasserschutz, Fernwärme)
Siehe auch
- Liste der Kraftwerke
- Kraftwerksmanagement
- VGB PowerTech
Weblink
- [http://en.wikipedia.org/wiki/Image%3AMap_of_the_world_coloured_by_voltage_and_frequency.png Weltkarte der gebräuchlisten Netzfrequenzen]
Kategorie:Kraftwerk
ja:発電所
simple:Power station
Klaus SchulzeKlaus Schulze ( - 4. August 1947 in Berlin) ist ein deutscher Pionier der Elektronischen Musik. Er gilt als typischer Vertreter der sogenannten Berliner Schule.
Werdegang
Klaus Schulze war zunächst Schlagzeuger der Krautrockband Psy Free mit Alex Conti. Bekannter wurde er allerdings, immer noch als Schlagzeuger, mit Tangerine Dream um Edgar Froese und wirkte an deren erstem Album "Electronic Meditation" mit. Durch Edgar Froese lernte er einiges über elektronische Klangerzeugung und gründete seine eigene Band Ash Ra Tempel. Auch von dieser trennte er sich jedoch, da es kaum möglich war, mit dem damaligen elektronischen Equipment live aufzutreten. Er widmete sich ganz der Komposition von atmosphärischen Klangteppichen wie "Timewind", "Moondawn" oder auch "Mirage - Eine elektronische Winterlandschaft", mit denen er zu einem der einflussreichsten Wegbereiter der elektronischen Musik wurde. Zusammen mit Tangerine Dream u.a. zählt er zur sogenannten "Berliner Schule", die sich durch lange, hypnotische Tracks und künstlerischen Anspruch auszeichnet.
1973 gab Schulze sein erstes Solo-Konzert. Ausserdem komponierte er die Musik für das Hörspiel "Das grosse Identifikationsspiel" von Alfred Behrens. 1975 erhielt er für seine LP "Timewind" den französischen "Grand Prix International". Außerdem führte eine Tour durch Deutschland und Italien. 1976 folgten Konzerte mit "Go" in Paris und London. 1977 komponierte er die Filmmusik zum Film "Body Love" von Regisseur Lasse Braun. Die gleichnamige Soundtrack-LP erreichte den 2. Platz in den Import-Charts des USA Billboard (Magazin). Zwei ausverkaufte Konzerte im London Planetarium.
1978 gründete Klaus Schulze sein eigenes Plattenlabel, Innovative Communication. 1979 baute er ein zweites Studio und ein Video-Studio auf für Innovative Communication. Dann folgte eine zweimonatige Tour durch Europa mit dem Sänger Arthur Brown. 1980 gab Klaus das Eröffnungskonzert der "ars electronica" mit der "Linzer Stahlsinfonie". Die LP "Dig it" erscheint. Es ist das erste vollständig digital produzierte Album. Die "Linzer Stahlsinfonie" wurde im Jahre 2005 als Bonus-DVD auf der "Delxue Edition" CD von "Dig it" veröffentlicht.
1981 erhielt Klaus Gold für die LP IDEAL (produziert von kdm) und im Jahr 1982 Platin. Ausserdem komponierte er den Soundtrack für den Film "Next Of Kin". 1983 wurde das Plattenlabel Innovative Communication verkauft und im darauffolgenden Jahr das Plattenlabel INTEAM gegründet. Im gleichen Jahr schrieb Schulze den Soundtrack für den Film 'Angst'.
1985 fand die letzte reguläre Europa-Tour statt. Ausserdem komponierte Schulze Musik für das Hörspiel "Dr. Faustus elektrisiert" und den Soundtrack für den norwegischen Film "Havlandet".
1986 folgte der erste Einsatz von Midi und Sampling. 1987 wurde das Plattenlabel INTEAM geschlossen. 1988 folgte eine Co-Produktion mit der Pop-Gruppe Alphaville. In Dresden gab Schulze 1989 ein Konzert vor 6800 Zuhörern, 1991 ein Konzert im Kölner Dom und ein Konzert in der Londoner Royal Festival Hall. Ausserdem produzierte er in diesem Jahr seine letzte Vinyl-LP.
Schulze gab 1994 Solo-Konzerte in Lille, Paris und Rom (mit Standing Ovation in Paris, bevor KS auch nur eine Note gespielt hatte). 1995 erfolgten Produktionen und Aufnahmen mit der Pop-Gruppe SNAP!
1996 gab Schulze ein Konzert in Derby, England und 1999 Konzerte am Techno- & Ambient-Festivals in Hamburg und Köln.
Im Jahre 2000 komponierte Schulze die Musik für die Millennium-Feier in Peking, Volksrepublik China.
Klaus Schulze erhielt im Jahre 2004 die Rechte früherer Alben von den damaligen Labels zurück und veröffentlicht nun insgesamt 28 Alben auf dem deutschen Label "SPV" neu. Die CDs dieser "Deluxe Edition" sind allesamt in Digipacks, enthalten ausführliche Begleittexte in Deutsch und Englisch, korrigierte bzw. neu abgemischte Stücke sowie Bonusmaterial in Form weiterer Tracks, zusätzlicher CDs oder einer Konzert-DVD.
Klaus Schulzes Big Moog
Klaus Schulzes Big Moog Modularsystem ist einer der legendären Synthesizer der siebziger Jahre. Das aus den Händen von Florian Fricke stammende ca. 100 kg schwere System war während der zweiten Hälfte der siebziger Jahre bis zum Erscheinen des Albums Dig it Schulzes Hauptsynthesizer. Dieser Moog Modularsynthesizer III p mit Sequenzer-Ergänzung B besitzt auf einer Fläche von 1,16 Quadratmeter mehr als 100 Drehknöpfe, Schalter und Verbindungskabel. Durch das programmierbare Doepfer-Interface MCV 24 wurde das System weitgehend midifiziert.
Das System war noch Anfang März 2005 für die The Dark Side of the Moog X in vollem Einsatz.
Bibliographie
- Michael Schwinn: Klaus Schulze ... eine musikalische Gratwanderung (Buchverlag Michael Schwinn, ISBN 3-925077-04-9, 1986, vergriffen)
- Klaus Schulze: The Works (ständig aktualisierte Sammlung aller KS-Aktivität. Erhältlich über die KS-Webseite)
Diskographie
Soloalben
Wahnfried-Alben
Weitere Veröffentlichungen
'Dark Side of the Moog'-Serie (mit Pete Namlook)
Sampler
CD-Sets
Zusammenarbeiten mit anderen Künstlern
Remixes von Stücken anderer Künstler
- Die Sonne (Blixa Bargeld) (1996)
- We are what we are (Armageddon Dildos) (1996)
- Electrosonic (Amp) (1998)
- Trasyyqhu (Wave World) (2002)
Weblinks
-
- http://www.klaus-schulze.com/ – Offizielle Homepage
- [http://www.germanrock.de/musiker/s/schulze_klaus.htm Ausführliche Biographie]
- [http://www.manikin.de Manikin-Records] – Plattenlabel mit Aufnahmen von Klaus Schulze
- [http://www.rainhorse.de rainhorse.de] – Plattenlabel mit Aufnahmen von Klaus Schulze
- [http://www.insideout.de/indexx.php?arg=AxcAAg8ES0FSVAEES0FSM4I InsideOut] – Plattenlabel SPV (Deluxe Edition)
Schulze, Klaus
Schulze, Klaus
Schulze, Klaus
Schulze, Klaus
Schulze, Klaus
Throbbing GristleThrobbing Gristle (wortwörtlich "pochender Knorpel", in der Umgangssprache von Yorkshire eine Erektion) sind die bedeutendsten Vertreter des klassischen Industrial.
Geschichte
Die Band ging 1976 aus der Aktionskunstgruppe Coum Transmissions hervor, deren Mitglieder Chris Carter, Cosey Fanny Tutti und Genesis P-Orridge sich etwas später noch um den Designer und Techniker Peter 'Sleazy' Christopherson verstärkten.
Als Initialzündung wirkte eine "Prostitution" betitelte Ausstellung im angesehenen Londoner ICA (Institute of Contemporary Arts). Objekte wie gebrauchte Tampons und Abbildungen aus Pornomagazinen wurden gezeigt und Auftritte einer Stripperin, der Punkband The Slits und erstmals von Throbbing Gristle selbst fanden statt. Die so mittelbar von der englischen Königin finanzierte Ausstellung provozierte einen nationalen Skandal, mit dem sich selbst das britische Parlament befasste und die Presse formte für sie den Schimpfnamen "Wreckers of Civilization".
Der Skandal war zwar bewusst inszeniert, diente aber hier, anders als so oft, nicht nur als reine Werbeinszenierung, sondern deutete direkt an, um was es Throbbing Gristle in der Folge gehen sollte:
:We're interested in information, we're not interested in music as such. And we believe that the whole battlefield, if there is one in the human situation, is about information. —Throbbing Gristle
:Übersetzung:
:Wir sind interessiert an Information, wir sind nicht interessiert an Musik als solcher. Und wir glauben, dass das zentrale Feld der Auseinandersetzung, wenn es ein solches unter Menschen gibt, die Information ist. —Throbbing Gristle
Kurz darauf gründeten Throbbing Gristle ein eigenes Plattenlabel, "Industrial Records", das erste unabhängige Label in England und zeitweise das drittgrößte. Ein Experiment nicht nur über Kontrolle, Manipulation und Propaganda, sondern auch darüber, wie man sich und andere davon frei macht. 1977 erschien ihr erstes Album: "2nd Annual Report", in einer limitierten Auflage von 785 Stück.
Throbbing Gristle nutzten hierauf Techniken der musikalischen Avantgarde wie Bandschleifen und extreme Verzerrungen, arbeiteten mit elektronischen Geräten und erfanden neue hinzu, wie z.B. Vorläufer des Sampling. Lamentos, die den Mord an Sharon Tate und die Grausamkeiten rhodesischer Guerillas vor einem ruhigen elektronischen Hintergrund detailliert ineinanderweben; eingespielte Sprachfetzen, Zitate eines Mörders, eingewoben in monotone Bassläufe; Publikumsbeleidigungen und auf der Rückseite der Soundtrack zu einem Film über eine Vasektomie.
All das ging weit über das hinaus, was der durchschnittliche Musikkonsument der Mitt-70er zu ertragen fähig war, ermutigte aber zahlreiche andere Künstler, die sich bald unter dem Dach von Industrial Records versammelten: Clock DVA, SPK, Thomas Leer / Robert Rental, Leather Nun und andere.
In den folgenden 5 Jahren ihrer Zusammenarbeit waren Throbbing Gristle äußerst produktiv; 6 Studio-Alben erschienen, viele Live-Alben und darüberhinaus zahlreiche Singles und Maxis neben einer Flut von Kassetten, auf denen sie jedes ihrer Konzerte dokumentierten.
1981 beendeten Throbbing Gristle ihre Zusammenarbeit. Chris Carter und Cosey Fanny Tutti sind seitdem als "Chris & Cosey" tätig und haben eine große Zahl von Veröffentlichungen unter diesem Namen vorgelegt. Chris Carter hat seit 1981 auch zahlreiche historische Aufnahmen von Throbbing Gristle neu veröffentlicht. Genesis P-Orridge und Peter Christopherson formierten nach dem Ende von Throbbing Gristle gemeinsam mit Alex Fergusson (Ex-Alternative TV) die Gruppe Psychic TV, die zahlreiche Themen von Throbbing Gristle fortführte.
Für einen einzigen Auftritt am 16. Mai 2004 im Rahmen eines speziell dafür in einem englischen Holiday Resort geplanten Festivals schlossen sich Throbbing Gristle wieder zusammen. Aus organisatorischen Gründen fand dieser Auftritt dann allerdings im "Astoria" in London statt. Ein Mitschnitt dieses Konzerts ist unter dem Titel "Re-TG" veröffentlicht worden.
Diskographie (Auswahl)
Alben
- 1977 - 2nd Annual Report
- 1978 - D.O.A. The Third And Final Report
- 1979 - 20 Jazz Funk Greats
- 1980 - Heathen Earth
- 1981 - Mission Of Dead Souls
- Greatest Hits - Entertainment Through Pain
- Journey Through A Body
- In The Shadow Of The Sun
Singles, Maxisingles
- United / Zyklon B Zombie
- We Hate You (Little Girls) / Five Knuckle Shuffle
- Subhuman / Something Came Over Me
- Adrenalin / Distant Dreams (Part 2)
- Discipline
- Hot on the Heels of Love
Live-Alben
- Thee Psychick Sacrifice
- Editions Frankfurt Berlin
- Special Treatment - Live At The Cryptic One London 1978
- Funeral In Berlin
- Sacrifice
- Once Upon A Time
- Mission Of Dead Souls (The Last Live Performance Of T.G.)
- "24 Hours Of TG"
- TG+
Bootlegs
- Live at Death Factory 1979 Picturedisc Walter Ulbricht Schallfolien
Weblinks
- [http://www.throbbing-gristle.com Die offizielle Seite der Gruppe]
Die Seiten der Mitglieder der Gruppe:
- http://www.chriscarter.co.uk
- http://www.chrisandcosey.com
- http://www.coseyfannitutti.com
- http://www.genesisp-orridge.com
- [http://brainwashed.com/tg/ Eine renommierte Fanpage]
Kategorie:Band
Kategorie:Britische Band
Come Org
Die Come Organisation war ein Label, dass von William Bennett im Jahre 1979 in London gegründet wurde. Die Come Organisation war besonders wichtig für die damalige Londoner Musik- und Noiseszene, in der sehr viele experimentelle Musiker verkehrten und sich gegenseitig austauschten.
Benett gründete das Label für seine damalige Band Come. Später wurde es zu dem Label von Bennets neuer Musikgruppe Whitehouse und für andere extreme elektronische Musik. Als Whitehouse 1984 sich auflöste und viele wichtige Leute der Szene London verließen, wurde auch das Label 1985 aufgelöst. Nachdem sich Whitehouse 1990 wieder gründeten, wurde ein neues Label, dass Susan Lawly-Label, gegründet.
Neben Whitehouse und Come wurden auch Alben von Musikern wie Sutcliffe Jügend, Charles Manson, Maurizio Bianchi, Nurse With Wound und ein paar Sampler veröffentlicht, darunter auch der berühmte "Für Ilse Koch"-Sampler, mit unter anderem Whitehouse, Maurizio Bianchi und Nurse With Wound.
Das Label wurde vor allem wegen des Umgangs mit Alben von Maurizio Bianchi kritisiert. Steven Stapleton, von Nurse With Wound, hatte aus Scherz einen Vertrag aufgesetzt, der Bianchi alle Rechte an seiner Musik aberkannte. Bianchi unterzeichnete den Vertrag jedoch aus sprachlicher Unkenntnis. William Bennett veränderte daraufhin angeliefertes Material von Bianchi. So wurden die Alben unter dem Namen Leibstandarte SS MB veröffentlicht und die Musik mit Reden von Nazi-Grössen unterlegt, um den Schockwert zu erhöhen.
Auf dem Susan Lawly-Label erschienen zwei Sampler, Anthology I und Anthology II, mit altem Come Org-Material.
Weblinks
- [http://www.artnotart.com/come/index.html Come Organisation Webseite (englisch)]
- [http://www.susanlawly.freeuk.com/faq/faq.html#CO_i FAQ zur Come Organisation auf der Susan Lawly Webseite (englisch)]
- [http://www.brainwashed.com/axis/comeorg/index.htm AXIS Archive zu Come Org und Whitehouse (englisch)]
Kategorie:britisches Musiklabel
Kategorie:Noisemusik
1976
Jahreswidmungen
- Der Wiedehopf (lat. Upupa epops) ist Vogel des Jahres (NABU/Deutschland)
- 1. Januar: Rudolf Gnägi wird Bundespräsident der Schweiz
- 1. Januar: Port Said, Ägypten, am Sueskanal wird Freihandelszone
- 1. Januar: In Venezuela wird die gesamte Erdölindustrie verstaatlicht
- 1. Januar: In der Bundesrepublik Deutschland wird die Gurtpflicht auf Vordersitzen von PKW eingeführt
- 2. Januar: Florenz, Italien. In der San-Lorenzo-Basilika werden unbekannte Fresken freigelegt, die evtl. von Michelangelo stammen
- 12. Januar: Der Rückzug der letzten spanischen Truppen aus der ehemaligen Provinz Spanisch-Sahara beendet die spanische Kolonialherrschaft
- 14. Januar: Komoren. Die Regierung von Prinz Said Mohammed Jaffar wird von Ali Soilih gestürzt
- 13. Februar: Versuchter Umsturz, Ermordung des Staatschefs in Nigeria
- 29. März: Die letzten britischen Truppen verlassen die Malediven
- 1. April: Steve Jobs und Steve Wozniak gründen die Firma Apple
- 26. April: In Ost-Berlin wird der Palast der Republik eröffnet
- 6. Mai: Algerien und Deutschland schließen ein Luftverkehrsabkommen
- 2. Juni: Tag der Republik Italien
- 19. Juni: Karl XVI. Gustaf heiratet die deutsche Silvia Sommerlath
- 29. Juni: Die Seychellen werden unabhängig
- 1. Juli: Spanien. Adolfo Suárez wird Ministerpräsident
- 2. Juli: Wiedervereinigung Vietnams
- 2. Juli: Wiedereinführung der Todesstrafe in der USA durch den Supreme Court in der Gregg vs. Georgia
- 16. Juli: Surinam wird Mitglied in der UNESCO
- 20. Juli: Der unbemannten NASA-Sonde Viking 1 gelingt die erste erfolgreiche Landung auf dem Planeten Mars
- 18. September: Zur Trauerfeier für den verstorbenen Staatsgründer Mao Zedong finden sich in Peking geschätzte 1,5 Millionen Chinesen ein
- 21. September: Seychellen werden Mitglied bei den Vereinten Nationen
- 22. September: Portugal wird in den Europarat aufgenommen
- 3. Oktober: Wahlen zum Deutschen Bundestag, Sieg für Bundeskanzler Helmut Schmidt, Niederlage für Helmut Kohl
- 4. Oktober: Papua-Neuguinea wird Mitglied in der UNESCO
- 11. Oktober: Mosambik wird Mitglied in der UNESCO
- 18. Oktober: Seychellen wird Mitglied in der UNESCO
- 1. Dezember: Angola wird Mitglied bei den Vereinten Nationen
- 14. Dezember: Doppelbesteuerungsabkommen zwischen Deutschland und Südkorea
- 15. Dezember: Samoa wird Mitglied bei den Vereinten Nationen
- Ende der chinesischen Kulturrevolution (1966–1976)
- Der Montag wird in Deutschland als erster Tag der Woche festgelegt
- Der Malteserorden ist wieder auf Rhodos präsent
- Die Wurzeln von Emacs entstehen am MIT
- Gründung des UN-Entwicklungsfonds für Frauen durch die UN-Generalversammlung
- Der Weiße Ring e.V., eine Hilfsorganisation für Kriminalitätsopfer und ihre Familien, wird in Mainz gegründet
Kultur
- 19. Juni: Uraufführung der Oper Das Mädchen aus Domrémy von Giselher Klebe am Staatstheater Stuttgart
- 25. Juli: Uraufführung der Oper Einstein On The Beach von Philip Glass am Avignon Festival
- 9. September: Erstaustrahlung der Zeichentrickserie Biene Maja
- 16. August: Veröfentlichung der Single Dancing Queen, dem wahrscheinlich bekanntesten Titel der Gruppe ABBA, der sogar die amerikanischen Charts stürmte und nach Fernando der erfolgreichste Song der Gruppe ist
Katastrophen
- 24. Januar: Erdbeben bei Muradiye, Türkei, ca. 3.850 Tote
- 4. Februar: Erdbeben in Guatemala, Hunderte Erdstöße, mehr als 23.000 Tote
- 8. Februar: Los Angeles, Kalifornien, USA. Eine Douglas DC-6 stürzt auf einen Golfplatz in der Nähe des Flughafens Van Nuys Airport. Bei der Rettungsaktion wurden 10 Feuerwehrmänner verletzt. Die 3 Mitglieder des Flugpersonals starben, während die 3 Mitglieder des Bordpersonals nur leichte Verletzungen davontrugen
- 18. Februar: Burg bei Magdeburg, | | |