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NCAA

NCAA

Die National Collegiate Athletic Association (NCAA) ist ein Freiwilligenverband, über den die Colleges und Universitäten der USA ihre Sportprogramme organisieren. Sie umfasst mehr als 1.250 Einrichtungen, Organisationen und Einzelpersonen, die sich den Interessen und Ausbildung der studentischen Athleten verpflichtet fühlen. Der Hauptsitz der NCAA liegt in Indianapolis, Indiana. In der NCAA werden folgende Sportarten organisiert: Basketball, Baseball (Männer), Softball (Frauen), American Football (Männer), Hockey (Frauen), Bowling (Frauen), Golf, Fechten (koedukativ), Lacrosse, Fußball, Turnen, Rudern (Frauen), Volleyball, Eishockey, Wasserball, Schießen (koedukativ), Tennis, Skilaufen, Leichtathletik, Schwimmen und Wrestling (Männer). Die NCAA ist nicht die einzige Collegesportorganisation in den USA. Die National Association of Intercollegiate Athletics (NAIA) ist eine andere Organisation.

Weblinks


- [http://www.ncaa.org/ Offizielle NCAA Webseite]
- [http://www.ncaasports.com/ NCAA sports]
- [http://sports.yahoo.com/s/collegebroadcast Audio streams von NCAA Wettbewerben]

College

Colleges in den USA

Ein US-amerikanisches College ist eine tertiäre Bildungseinrichtung, die zwar Universität, aber auch Berufsschule, Berufsfachschule oder Volkshochschule sein kann. Vierjährige Colleges werden in den USA als Bachelor abgeschlossen. Im ersten Jahr werden die Studierenden freshmen (inzwischen manchmal politisch korrekt first year students) genannt, im zweiten Jahr sophomores, im dritten juniors und im vierten seniors. Das Studium am College ist stärker strukturiert und „verschulter“ als an deutschen Universitäten, von den Studierenden wird viel weniger Selbstständigkeit erwartet. In den USA gibt es sowohl staatliche als auch private Colleges. An beiden Arten muss man im Vergleich zu deutschen Universitäten recht hohe Studiengebühren (fees and tuition) bezahlen, an privaten Colleges in der Regel höhere als an staatlichen. Nach Erhalt des Bachelors und eventueller Berufspraxis können amerikanische Studenten sich an einer Graduate School bewerben, um ihren Master oder PhD, der ungefähr mit dem deutschen Doktortitel vergleichbar ist, zu erreichen. Die Ansprüche in der Graduate School sind mit denen im Hauptstudium in Deutschland vergleichbar. Zweijährige Colleges, welche meist staatlich finanzierte Community Colleges sind, bieten höchstens zweijährige, typischerweise berufsbildende, Programme an, die mit Certificates, Diplomas oder auch einem Associate Degree abgeschlossen werden. Letztgenannte, so genannte Associate-Programme, dienen der Vermittlung von Wissen als Vorbereitung des Besuches eines vierjährigen Colleges und sind vom Niveau her mit der deutschen gymnasialen Oberstufe vergleichbar. Vom Konzept her sind Community Colleges mit Berufsschulen, Berufsfachschulen oder Volkshochschulen vergleichbar. Siehe auch: Early Decision

Colleges in Großbritannien und Irland

In Großbritannien und Irland wird der Begriff College sehr umfassend benutzt und bezeichnet je nach Kontext unterschiedliche Einrichtungen des Bildungssystems:
- einige private weiterführende Schulen („Public Schools“) wie etwa das Eton College
- weiterführende Schulen, so genannte Sixth Form Colleges, deren Schüler etwa 16 bis 18 Jahre alt sind und an diesen Schulen ein Advanced Level erwerben können
- die einzelnen Bestandteile mancher Universitäten, wie etwa bei Cambridge, Oxford oder der University of London
- weitere Einrichtungen außerhalb des traditionellen Bildungssystems. Dazu gehören auch University Colleges, also eigenständige, von anderen Universitäten unabhängige Einrichtungen des höheren Bildungssystems, die allerdings nicht den Status einer Universität erreicht haben.

Verhältnis von Universitäten und Colleges

Für einige Hochschulen bilden Colleges rechtlich und wirtschaftlich selbstständige Einheiten, so dass solche Universitäten auch als „Föderation von Colleges“ bezeichnet werden könnten. Der Grad der Bindung zwischen College und der zugehörigen Universität schwankt dabei. Bei den Universitäten Cambridge und Oxford sind die Colleges etwa für die sozialen und wirtschaftlichen Belange der Studenten zuständig und übernehmen mit der Bereitstellung von Mensen, Studentenwohnheimen, Gemeinschaftsräumen, Bibliotheken oder Sport viele Aufgaben, die in Deutschland z.B. von Studentenwerken ausgeführt werden. Außerdem übernehmen sie beispielsweise durch Tutorien auch Teile der fachlichen Betreuung. Die Universität selbst ist allerdings für die Prüfungen zuständig und bietet die Vorlesungen an. Bei der University of London geht die Eigenständigkeit der Colleges sogar so weit, dass sie fast als eigenständige Hochschule angesehen werden können. Auf der anderen Seite gibt es aber auch einige Colleges an Hochschulen, die zwar die oben beschriebenen Aufgaben übernehmen, dabei aber wesentlich weniger selbstständig sind als für Oxford und Cambridge dargestellt. Vor allem auch durch die wirtschaftliche Eigenständigkeit vieler Colleges – sie haben eigene Angestellte, aber auch Eigentum – sind diese teilweise in einer wirtschaftlich besseren Lage als die Universitäten, zu denen sie gehören. Kategorie:Bildung (USA)

USA

Die Vereinigten Staaten von Amerika (engl.: United States of America, kurz: USA) sind eine Bundesrepublik in Nordamerika. Sie grenzen im Norden an Kanada und (über die 100 km breite Beringstraße mit dem Bundesstaat Alaska) an Russland, im Süden an Mexiko, im Osten an den Atlantik und im Westen an den Pazifik. Die Vereinigten Staaten entstanden 1776 mit der Unabhängigkeitserklärung der britischen Kolonien in Amerika und gewannen durch starke Industrialisierung und massive Immigration aus Europa im 19. Jahrhundert rasch an Einfluss. Am Ende des 20. Jahrhunderts waren sie nach der Überwindung des totalitären Faschismus (im 2. Weltkrieg) und Kommunismus (im Kalten Krieg), zu der sie wesentlich beitrugen, die einzige verbliebene Supermacht. Seit etwa der Mitte des 20. Jahrhunderts sind die USA weltweit die weltpolitisch, wissenschaftlich, wirtschaftlich, (populär)kulturell und militärisch führende Macht. In all diesen Gebieten prägen sie die Gegenwart in einem Maße wie kein anderes Land der Welt.

Geographie

Hauptartikel: Geographie der USA Das Kernland der USA besteht aus 48 Bundesstaaten und dem District of Columbia (D.C.), die innerhalb einer gemeinsamen Grenze liegen. Inklusive der beiden Bundesstaaten Alaska und Hawaii, die außerhalb dieses Kernlandes liegen, zählen die USA 50 Bundesstaaten. Das Landschaftsbild ist sehr vielfältig: es gibt Waldgebiete und Mittelgebirge an der Ostküste, Mangrovenwälder im subtropischen Florida, die Flusssysteme von Mississippi und Missouri, weite Ebenen im Zentrum des Landes, große Gebirgszüge wie die Rocky Mountains, trockene Wüsten im Südwesten, gemäßigte Regenwälder im Nordwesten und Küstengebirge an der Westküste der USA. Hinzu kommen die arktische Region der Tundra in Alaska und die tropischen Inseln von Hawaii mit dem 4.170 Meter hohen Vulkan Mauna Loa. Das Kernland der USA liegt zwischen dem 24. und 49. nördlichen Breitengrad und zwischen dem 68. und 125. westlichen Längengrad und ist in vier Zeitzonen eingeteilt. Alaska und Hawaii sowie die politisch an die USA angeschlossenen Außengebiete (beispielsweise Puerto Rico und Guam) liegen außerhalb dieser Zone. Im Norden grenzt das Kernland an Kanada, im Süden an Mexiko und an den Golf von Mexiko. Im Osten liegt der Atlantische Ozean und im Westen der Pazifische Ozean. Die Nord-Süd-Ausdehnung beträgt etwa 2.500 km. Zwischen Atlantik und Pazifik liegen rund 4.500 km. Hawaii ist eine Inselkette im Pazifischen Ozean. Alaska liegt nordwestlich von Kanada und ist durch die Beringstraße von Russland getrennt.
- Grenze zu Kanada: 8.895 km (davon 2.477 km zwischen Alaska und Kanada)
- Grenze zu Mexiko: 3.326 km
- Küstenlinie: 19.924 km

Fläche

Die Vereinigten Staaten sind der flächenmäßig drittgrößte Staat der Erde nach Rußland und Kanada.
- Fläche der 50 Bundesstaaten (inkl. District of Columbia): 9.629.891 km²
- Landmasse: 9.158.453 km²
- Wasserfläche: 47.356 km² Siehe auch: Liste der US-amerikanischen Staaten nach Fläche sortiert

Bevölkerung

Bevölkerungsgruppen

Die USA gelten traditionell als Schmelztiegel (melting pot) der Völker. Die ersten kolonialen Einwanderer auf dem von Indianern besiedelten Kontinent waren Europäer; anfänglich vorrangig spanischer, französischer und englischer Herkunft. Ab Mitte des 18. und verstärkt zur Mitte des 19. Jahrhunderts folgten Europäer deutscher und irischer Herkunft. Später kamen Einwanderer aus anderen Regionen Europas, vor allem aus Italien, Skandinavien und Osteuropa. Die europäischstämmigen US-Amerikaner bilden heute 74 % der Bevölkerung der USA. deutscher Afro-Amerikaner, Nachfahren der afrikanischen Sklaven, stellen etwas mehr als 13 % Bevölkerungsanteil. Sie leben vor allem im Süden der USA und in den großen Industriestädten des Nordens, wie z. B. Detroit. Asiatische Einwanderer, z. B. aus China, Japan, Korea, Indien und den Philippinen bilden noch eine relativ kleine Gruppe (ca. 4 %). Die Einwanderungspolitik war Anfang des 20. Jahrhunderts gegenüber Asiaten besonders restriktiv. Heute zeigen sich weiterhin sozialstrukturell große Unterschiede zwischen weißer und schwarzer Bevölkerung: Schwarze haben im Durchschnitt ein geringeres Einkommen, eine kürzere Lebenserwartung, eine schlechtere Ausbildung und eine höhere Kriminalitätsrate. Die Ursachen dafür und mögliche Wege der Problembehebung sind innerhalb der USA heftig umstritten. Nicht nur in den Südstaaten sind Wohngegenden und nicht-öffentliche Einrichtungen - wie die sozial wichtigen Kirchen oder private Organisationen - oft faktisch noch nach Rassen getrennt, wenn auch die formale Trennung inzwischen ungesetzlich und verpönt ist. Vielfach liegt dies ebenfalls an den ökonomischen Unterschieden. Vor allem im Südwesten der USA und in Florida gibt es einen hohen Bevölkerungsanteil lateinamerikanischer (hispanischer) Herkunft. Sie werden in den Statistiken separat geführt, unabhängig von ihrer ethnischen Herkunft. Ihr Anteil wuchs in den letzten Jahrzehnten stetig (bis 2004 auf knapp 13 %), da viele Lateinamerikaner vor der wirtschaftlichen Not ihrer Heimatländer in den Norden fliehen. Sie leben oft als illegale Einwanderer und halten stark an ihrer Kultur und Sprache fest. Die Indianer ("Native Americans") (siehe auch Indianer Nordamerikas) bilden heute eine kleine, jedoch langsam wieder wachsende Minderheit; nur in Alaska erreichen sie eine zweistellige Prozentzahl der Bevölkerung. Ebenfalls relativ viele Indianer leben in South Dakota und Oklahoma.

Sprachen

Die am meisten gesprochene Sprache in den USA ist historisch bedingt amerikanisches Englisch. Daneben werden aber auch noch vereinzelt die vielen Sprachen der amerikanischen Ureinwohner und zunehmend die Sprachen anderer immigrierter Ethnien gesprochen, insbesondere Spanisch, aber auch Koreanisch, Chinesisch und Vietnamesisch. Französisch, Polnisch und Deutsch, die aufgrund früherer Migrationswellen in bestimmten Regionen einst eine wichtige Rolle spielten, werden heute fast nur noch als Fremdsprache gesprochen. Die USA als Ganzes haben keine Amtssprache, jedoch werden alle amtlichen Schriftstücke auf Englisch verfasst. In einigen Bundesstaaten ist Englisch Amtssprache, einzelne Staaten und Territorien definieren sich jedoch als zwei- oder dreisprachig. Siehe auch:

- Gesellschaft der USA
- Deutsche Sprache in den USA
- Deutsche in den USA
- Das amerikanische Spanisch der USA
- Französisch in Louisiana
- Französisch in Neuengland
- Liste US-amerikanischer Persönlichkeiten

Religion

Im Jahr 2004 bezeichneten sich 54 % der Bevölkerung als protestantisch, 25 % als römisch-katholisch, 10 % gaben keine religiöse Überzeugung an (aber nur 0,3 bis 0,5 % waren explizit Atheisten oder Agnostiker), 3 % waren Mitglied einer orthodoxen Kirche, 2 % waren Mormonen, 2 bis 3 % Juden und weniger als 2 % moslemisch. Kleinere Gruppen, je 0,3 bis 0,5 %, bezeichneten sich als Buddhist, Hindu oder hingen dem Unitarismus an. Die größte einzelne Konfession war die Römisch-Katholische Kirche, gefolgt von der Southern Baptist Convention, der United Methodist Church und den Mormonen. Die Zahl der praktizierenden Christen ist im Vergleich zu anderen westlichen Industrieländern sehr hoch. Allerdings hat auch hier der Bevölkerungsanteil, der sich zum Christentum bekennt in den Jahren von 1990 (86,2 %) bis 2004 (81 %) abgenommen

Geschichte

Hauptartikel Geschichte der USA Das Gebiet der heutigen USA wurde vor Jahrtausenden durch die Vorgänger der späteren Indianerstämme besiedelt. Die schriftliche Geschichtsschreibung beginnt jedoch erst mit der Ankunft der europäischen Siedler im 16. Jahrhundert. Die erste europäische Siedlung auf dem heutigen US-Gebiet war von den Spaniern in St. Augustine, Florida, im Jahr 1565. Die politische Geschichte der USA geht jedoch aus den 13 britischen Kolonien hervor, deren Besiedlung mit der Gründung von Jamestown, Virginia im Jahr 1609 anfing. Der Ankunft der Mayflower in Plymouth Colony (später mit Massachusetts Bay Colony zu Massachusetts zusammengefügt) 1620 ist ebenfalls für viele US-Amerikaner ein wichtiges symbolisches Datum. Schwedische Kolonien an der Delaware-Bucht und niederländische Siedlungen um New York (damals Nieuw Amsterdam) waren nicht von Dauer bzw. wurden von den englischen Siedlern assimiliert. Französische Siedlungen entlang der Mississippi- und St.-Lorenz-Flüsse fielen 1763 an Großbritannien oder (westlich des Mississippi) an Spanien, das auch eigene Kolonien im Südwesten und in Florida hatte. Die spanischen Gebiete nahmen an der Revolution, die durch die Unabhängigkeitserklärung am 4. Juli 1776 ausgelöst wurde, nicht teil. Nach dem Unabhängigkeitskrieg, der im Vertrag von Paris 1783 endete, wurden die USA durch Großbritannien als eigenständiger Staat anerkannt. Zur Zeit des Unabhängigkeitskrieges lebten etwa zwei Millionen Weiße und 500.000 versklavte Schwarze in den ursprünglichen 13 Kolonien. Jenseits der Appalachen erstreckte sich bis zum Mississippi-Fluss ein weiteres, großes Gebiet, das etwa zehn Millionen Ureinwohner („Indianer“) bewohnten. Diese Konstellation ergab zwei wichtige Themen für die kommende Entwicklung der Nation: Die weitere Landnahme Richtung Westen zu Lasten der Indianer sowie die Auseinandersetzung um die Sklaverei, die später den Kampf um die Bürgerrechte der Nachkommen der ehemaligen Sklaven bestimmte. Nördlich des Ohio-Flusses, im sogenannten Northwest Territory, aus der die späteren Bundesstaaten Ohio, Indiana, Michigan, Illinois, und Wisconsin hervorgingen, wurde die Sklaverei verboten. Ein Vermessungssystem von Quadraten ("Sections"), die eine Quadratmeile groß sind, wurde eingeführt, was noch heute für das Verkehrsnetz und die kommunalen Gemeindegrenzen dieses Gebiets prägend ist. Um die öffentlichen Schulsysteme zu finanzieren, wurde vereinbart, dass der Verkaufserlös von der 16. Section einer jeden Township (36 Sections) zugunsten der Schulen ging. Nachdem sich die 1777 verabschiedeten und 1781 ratifizierten Konföderationsartikel als zu schwach erwiesen hatten, um das Überleben des jungen Staatenbundes zu gewährleisten, wurde 1787 in Philadelphia eine Verfassung geschrieben, welche die modernste Verfassung der damaligen Zeit war, und die heute die älteste noch gültige geschriebene Staatsverfassung der Welt ist.

Indianerpolitik

Die US-Indianerpolitik wurde bis etwa 1820 von einer vorsichtigen Erweiterung der europäischen Siedlungen geprägt, die im wesentlichen die vormalige Politik der europäischen Mächte in den USA fortsetzte. Mit der Präsidentschaft Andrew Jacksons und dem Trail of Tears begann eine verstärkte Landnahme und Besiedlungspolitik, die zu kriegerischen Auseinandersetzungen führte. Die Indianer-Kriege zogen sich mit größeren Unterbrechungen bis zum Massaker von Wounded Knee in South Dakota 1890 hin. 1900 wurden nur noch 237.000 Indianer gezählt, wobei nicht nur Krieg, sondern auch Krankheiten, gegen die sich die Ureinwohner keine Immunität entwickelt hatten, und ethnische Vermischung mit den Neuankömmlingen zu diesem Rückgang geführt haben. Bis die Ureinwohner des Kontinents volle Bürgerrechte erhielten, dauerte es bis 1924.

Sklaverei und Rassentrennung

South Dakota]] Obwohl die Einfuhr von weiteren Sklaven aus Übersee 1808 verboten wurde, hatte sich die Zahl der Sklaven bis 1860 auf etwa vier Millionen erhöht. Die Sklavenfrage entzweite zunehmend die Süd- von den Nordstaaten, da in den Nordstaaten die Industrialisierung einsetzte, dagegen die Südstaaten mit ihren riesigen Baumwollplantagen auf die Sklaverei angewiesen zu sein glaubten. Im Norden gewannen Bewegungen wie die Abolitionists, die die Abschaffung der Sklaverei forderten, starken Zulauf, stand doch diese in deutlichem Widerspruch zur Verheißung der Unabhängigkeitserklärung "all men are created equal" (alle Menschen sind gleich geschaffen). Der Krieg gegen Mexiko (1846-48) verstärkte diese Spannungen, da viele im Nordosten des Landes in diesem Krieg eine ungerechtfertigte Landnahme zugunsten der Ausbreitung der Sklavenstaaten sahen. Nachdem 1860 Abraham Lincoln für die neu gegründeten Republikaner zum Präsidenten gewählt wurde, traten elf Südstaaten aus der Union aus. Dies bedeutete den Beginn des Sezessionsskrieges (1861–1865). Die Nordstaaten gingen als Sieger daraus hervor, und die Sklaverei wurde abgeschafft. Die Schwarzen erhielten mit dem Civil Rights Act von 1866 und dem 14th Amendment von 1868 formal das volle Bürgerrecht. Nach dem Ende der militärischen Besetzung der Südstaaten durch die Nordstaaten (Reconstruction) 1876 haben erstere schnell (Jim-Crow-)Gesetze erlassen, welche die Bürgerrechte der Schwarzen wieder einschränkten. Erst nach dem Zweiten Weltkrieg mit der Bürgerrechtsbewegung konnten die letzten formellen Ungleichbehandlungen aufgehoben werden. Ein sehr wesentlicher Schritt dahin war die Aufhebung der Rassentrennung in öffentlichen Einrichtungen durch den Supreme Court 1954 (Brown v. Board of Education), das ein Urteil des gleichen Gerichts (Plessey vs. Ferguson) aus dem Jahr 1896 aufhob. Der Schulbesuch von Schwarzen in "weißen" Schulen musste teilweise mit Hilfe der Nationalgarde durchgesetzt werden; im öffentlichen Leben (insbesondere im Süden) herrschte bis in die 1960er Jahre hinein Rassentrennung. In Louisiana zum Beispiel war es nicht ungewöhnlich, dass Ku-Klux-Klan-Mitglieder ins Parlament gewählt wurden. Martin Luther King war die Galionsfigur der gewaltlosen Bürgerrechtsbewegung, und 1963 hielt er anlässlich eines Protestmarschs in Washington seine berühmte Rede „I have a Dream...“. 1968 wurde er in Memphis ermordet. Auch in den folgenden Jahrzehnten kam es gelegentlich zu Rassenunruhen. Dennoch wurde auf Ebene der Bundesgesetzgebung schon in dieser Zeit Antidiskriminierungsregelungen (Civil Rights Act, das Restaurants, Hotels und Verkehrsunternehmen die ethnische Diskriminierung verbot) erlassen, vierzig Jahre vor den analogen Regelungen in der EU. Auch das Bewusstsein für Konzepte wie "Diversity" und die gegenseitige Rücksichtnahme sind zwischenzeitlich weiterentwickelt als in Ländern, die weniger Erfahrungen mit multikulturellen Gesellschaften haben.

Industrialisierung

1890 wurde die frontier für geschlossen erklärt: die Gebiete im Osten und im Westen des Kontinents waren faktisch zusammengewachsen. Der "Wilde Westen" war somit Geschichte. Als Folge der nach dem Sezessionskrieg einsetzenden stürmischen Industrialisierung bildeten sich riesige Trusts (Kartelle), die in ihrer Machtentfaltung auch die Regierungsgewalt beeinflussten. Daher wurde 1890 der Antitrust Act verabschiedet, als dessen Folge viele Großkonzerne zerschlagen wurden. Prominentes Beispiel: Standard Oil von John D. Rockefeller. Populistische Bewegungen, die von Bauern unterstützt wurden, setzten auch eine Regulierung der Eisenbahntarife durch und forderten (erfolglos) einen Wechsel vom Goldstandard auf eine bimetallische (Gold und Silber) Währung. Ein prominenter Vertreter dieser Bewegung war der erfolglose Präsidentschaftskandidat aus Illinois, William Jennings Bryan. Zwischen 1880 und 1910 wurde die riesige Zahl von 18 Millionen Einwanderern in die USA aufgenommen, und die USA wurden zur größten Industrienation der Welt.

Börsenkrach und New Deal

Auf den New Yorker Börsenkrach im Oktober 1929 folgte die Weltwirtschaftskrise, welche die USA in die bisher größte innenpolitische Krise stürzte. 1932 waren etwa 15 Millionen US-Amerikaner arbeitslos. Präsident Franklin D. Roosevelt legte daraufhin das Sozial- und Investitionsprogramm New Deal auf, das den Social Security Act von 1935 sowie zahlreiche öffentliche Projekte wie Straßen, Brücken, Flughäfen oder zum Beispiel auch das Tennessee-Valley-Staudamm-Projekt enthielt. Dennoch dauerte es bis Ende der 1930er Jahre, bis die Krise überwunden war.

Zweiter Weltkrieg und Nachkriegszeit

Nach dem japanischen Angriff auf Pearl Harbor traten die USA in den Zweiten Weltkrieg ein, und im August 1945 gingen sie siegreich aus dem Krieg hervor. Der sich kurz darauf abzeichnende Kalte Krieg führte dazu, dass viele US-Amerikaner den Kommunismus als Feindbild betrachteten. Eine innenpolitische Folge des Kalten Krieges nach 1945 war die "McCarthy-Ära". Der republikanische Senator Joseph McCarthy profilierte sich im Senatsausschuss für unamerikanische Aktivitäten (HUAC) dadurch, dass er eine paranoide Hexenjagd auf angebliche Kommunisten veranstaltete, die er besonders unter Filmschaffenden, Politikern und Militärs vermutete. Die zu diesem Zweck inszenierten Anhörungen wurden auch oft im Fernsehen übertragen. Wer die Aussage verweigerte, musste mit Berufsverbot rechnen. Als McCarthy sogar den Präsidenten Eisenhower verdächtigte, wurde er 1954 vom Senat entmachtet.

Gesellschaftlicher Umbruch: 1960er und 1970er

Die 1950er und 1960er Jahre waren geprägt von ökonomischer Prosperität sowie dem Auftreten der Bürgerrechtsbewegung der Afro-Amerikaner. Im Zuge eines gesamtgesellschaftlichen Umbruchs entwickelte sich in den 1960er Jahren auch eine starke Bewegung gegen den Vietnamkrieg und um 1970 auch eine starke Frauenrechtsbewegung und eine wachsende Schwulenbewegung, die (anders als in Europa) schnell gemeinsam von und für Schwule und Lesben gekämpft wurde. Durch diese Bewegungen modernisierten sich die gesellschaftlichen Werte der Vereinigten Staaten. Der Versuch einer Verfassungsänderung, welche die Gleichheit von Mann und Frau vorschreiben sollte, scheiterte jedoch. Sodomiegesetze, die bis 1962 die Praxis der männlichen Homosexualität in jedem Bundesstaat verboten hatten, wurden teilweise zurückgenommen, aber 1987 als der Supreme Court sie bestätigte, existierten sie noch in der Mehrheit der Bundesstaaten und wurden erst mit einer gegenteiligen Gerichtsentscheidung 2003 aufgehoben. Die Watergate-Affäre um einen Einbruch in den Watergate-Gebäudekomplex der Demokratischen Partei, von dem Präsident Richard Nixon wahrscheinlich gewusst hat, und bei dem er die FBI-Ermittlungen zu behindern versuchte, entwickelte sich zum größten Skandal der US-amerikanischen Nachkriegsgeschichte. Um der drohenden Amtsenthebung zu entgehen, trat Nixon 1974 zurück. Die Ölkrise 1974, die 200-Jahresfeier der Unabhängigkeit 1976 und die iranische Geiselkrise 1979 waren prägende Ereignisse für die 1970er Jahre.

1980er

In den 1970er und 1980er Jahren war ein Konjunkturabschwung und ein Verfall der Bausubstanz infolge von Kriminalität und Verwahrlosung zu verzeichnen. Zum Teil wurde auf die Kriminalität mit drakonischen Gesetzen wie dem kalifornischen „Three strikes and you are out“ geantwortet, das für das dritte Delikt (auch bei Bagatelldelikten) 25 Jahre Haft vorsieht. Die Haltung zur der in 38 der 50 Bundesstaaten gesetzlich vorgesehenen und von der überwiegenden Mehrheit der Bevölkerung befürworteten Todesstrafe spielt bei der Volkswahl von Politikern, Richtern, Staatsanwälten und Sheriffs eine wichtige Rolle.

Politik

Hauptartikel: Politisches System der USA Die USA haben ein präsidiales Regierungssystem mit einem Präsidenten (seit 2001 George W. Bush, 2004 wiedergewählt, Sohn von George Herbert Walker Bush, Präsident von 1989-1993) an der Spitze der Exekutive. Die Legislative ist der Kongress. Er setzt sich aus gewählten Repräsentanten aller 50 Bundesstaaten zusammen. Laut Verfassung hat der aus zwei Kammern bestehende US-Kongress die Budgethoheit sowie das Recht zur Gesetzesinitiative. Der Kongress hat unter anderem infolge des ihm zustehenden Budgetrechts wesentlichen Einfluss auf die US-amerikanische Politik. Allein dem Kongress kommt das Recht zu, Bundesgesetze zu erlassen und Kriegserklärungen auszusprechen. Verträge mit fremden Ländern werden vom Exekutiv unterzeichnet, bedürfen aber der Ratifizierung durch die obere Kammer des Kongresses, den Senat. Bei wichtigen Ernennungen (z. B. zu Kabinettsposten oder Richterämtern des Bundes, insbesonders dem Obersten Gericht) muss der Senat den Vorschlag des Präsidenten ebenfalls bestätigen. Die Mitglieder des Repräsentantenhauses werden für zwei Jahre gewählt. Jeder Repräsentant vertritt einen Wahlbezirk seines Bundesstaates. Die Anzahl der Wahlbezirke wird durch eine alle zehn Jahre durchgeführte Volkszählung festgelegt. Senatoren werden für sechs Jahre gewählt. Ihre Wahlen finden gestaffelt statt, das heißt alle zwei Jahre wird ein Drittel des Senats neu gewählt. Die Verfassung sieht vor, dass der Vizepräsident dem Senat vorsteht. Er hat dabei kein Stimmrecht, außer bei Stimmengleichheit. Für den Fall der Abwesenheit des Vizepräsidenten benennt der Senat einen "Pro-Tempore-Vorsitzenden", einen Vorsitzenden auf Zeit. Die Mitglieder des Repräsentantenhauses wählen ihren eigenen Vorsitzenden, den "Speaker of the House". Der Sprecher (das Amt wird derzeit von Dennis Hastert bekleidet) und der Pro-Tempore-Vorsitzende (zur Zeit Senator Ted Stevens) sind Mitglieder der jeweils stärksten Partei ihrer Kammer. Bevor eine Gesetzesvorlage zum Gesetz wird, muss sie sowohl das Repräsentantenhaus als auch den Senat durchlaufen haben. Die Vorlage wird zunächst in einer der beiden Kammern vorgestellt, von einem oder mehreren Ausschüssen geprüft, abgeändert, im Ausschuss abgelehnt oder angenommen und danach in einer der beiden Kammern diskutiert. Sobald sie in dieser Kammer angenommen ist, wird sie an die andere Kammer weitergeleitet. Erst wenn beide Kammern die gleiche Version der Gesetzesvorlage angenommen haben, wird sie dem Präsidenten zur Zustimmung vorgelegt. An der Spitze der Judikative steht als oberster Gerichtshof der Supreme Court. Die 1787 in Kraft getretene Verfassung, deren Bestimmungen einklagbar sind, hat eine große Bedeutung im politischen System der USA. Es spricht für den Erfolg und die Stabilität dieser Verfassung, dass sie bislang nur 27 Änderungen (Amendments) erfahren hat. In den USA hat sich, durch das einfache Mehrheitswahlrecht begünstigt, ein Zweiparteiensystem gebildet. Diese Parteien sind die Demokraten und die Republikaner. Sie stellen bereits Koalitionen von unterschiedlichen Strömungen dar. Neue politische Strömungen versuchen eher, Einfluss auf die Abgeordneten beider Großparteien zu nehmen, als selbstständige Parteien zu gründen. Ein Beispiel hierfür sind die American Civil Liberties Union (Demokraten) oder die fundamental-christliche Moral Majority (Republikaner). Kleinere Parteien wie die Grünen oder die Libertäre Partei sind unbedeutend, wenn auch bei Präsidentschaftswahlen mitunter die für den Kandidaten der Grünen abgegebenen Stimmen als – womöglich entscheidender – Nachteil für den demokratischen Kandidaten wahrgenommen werden. Einer der Hauptexponenten der Grünen Partei der USA ist Ralph Nader, der im In- und Ausland einen hohen Bekanntheitsgrad genießt. Siehe auch: Gesellschaft der USA, US-Präsidentschaftswahlen 2004, Gerichtsorganisation in den USA

Innenpolitik

In den 1990er Jahren erlebten die USA unter dem demokratischen Präsidenten Bill Clinton (19932001) einen länger anhaltenden wirtschaftlichen Aufschwung ("New Economy"). Die weitere Verwahrlosung der Städte wurde aufgehalten - so erwachten die New Yorker Stadtteile Bronx und Harlem zu neuem Leben. Einen wesentlichen Eingriff in die Sozialgesetzgebung gab es 1996, als der Bezug von Sozialhilfe auf zwei Jahre in Folge und insgesamt fünf Jahre verkürzt wurde. So kam es zu einem beträchtlichen Rückgang der Anzahl der Sozialhilfe-Empfänger. Wichtige innenpolitische Themen sind auch in den USA der Strukturwandel der Wirtschaft und der Umbau der Sozialsysteme insbesondere der Gesundheitsfürsorge. Zudem spielen überwiegend moralisch-ethische Fragen wie das Recht auf Abtreibung, die Berechtigung der Todesstrafe, die politische Anerkennung von Homosexualität oder die Frage welche Rolle christliche Werte im öffentlichen Leben spielen sollen, eine wichtige Rolle. Seit 1913 übernimmt das Federal Reserve System (Fed) die Aufgaben einer staatlichen Notenbank. Vorsitzender des Fed ist zur Zeit Alan Greenspan.

Gesundheitssystem

Das Gesundheitssystem der USA ist teilweise Weltspitze, in anderen Teilen aber in einem desolaten Zustand. Es werden jährlich etwa 1,8 Billionen US-Dollar für Gesundheit aufgewendet. Das ist im Vergleich zu Deutschland nahezu das Doppelte pro Kopf. Die Versorgungslage ist aber unzureichend: über 41 Millionen der ca. 293 Millionen US-Amerikaner sind nicht krankenversichert. Hinzu kommt eine hohe Dunkelziffer an illegalen Einwanderern, die ebenfalls keine Krankenversicherung haben. Viele derjenigen, die versichert sind, müssen bei sämtlichen ärztlichen Leistungen zuzahlen, andere, die in einer HMO sind, müssen bürokratische Papierkriege und lange Wartezeiten bei einer Einschränkung der Arztauswahl erdulden. 1993 scheiterte Präsident Bill Clinton mit dem Versuch der Einführung einer gesetzlichen Krankenkasse.

Außenpolitik

Die Außenpolitik der USA ist von drei großen Traditionen geprägt, die wechselnd an Einfluss gewinnen: Dem Isolationismus, der Überzeugung, ein Vorreiter für Demokratie und Menschenrechte zu sein und diese auf der Welt zu verbreiten, sowie einer seit dem Zweiten Weltkrieg offenen Betonung der Rolle als Supermacht im Sinne des politischen Realismus.

Früher Isolationismus

Die frühe US-amerikanische Außenpolitik wurde von der 1823 verkündeten Monroe-Doktrin des Präsidenten James Monroe geprägt, die verkürzt auf den Nenner „Amerika den Amerikanern“ gebracht wurde. Sie postulierte, dass sich die europäischen Mächte aus dem amerikanischen Kontinent heraushalten sollten, bei gleichzeitiger Nicht-Einmischung der USA in die Angelegenheiten anderer Staaten. Ende des 19. Jahrhunderts waren die USA jedoch zur Großmacht aufgestiegen und die frontier, das heißt die Grenze zum "unzivilisierten" Westen, war 1890 für geschlossen erklärt worden.

Frühes 20. Jahrhundert

Der erste Schritt in Richtung einer imperialistischen Außenpolitik war der spanisch-amerikanische Krieg von 1898, der den USA die Philippinen, Puerto Rico, Hawaii und Kuba einbrachte. Eine offen interventionistische Politik betrieb Präsident Theodore Roosevelt (1901–1909), der das Recht der USA beanspruchte, sich in den lateinamerikanischen Staaten als „internationaler Polizist“ zu betätigen. Diese big stick policy äußerte sich zum Beispiel darin, dass die USA 1903 Panama aus Kolumbien herauslösten, um sich von dem neu gebildeten Staat die Souveränität über die Panama-Kanal-Zone abtreten zu lassen. Während der Zeit der Weltkriege betrieben die USA die längste Zeit eine isolationistische Politik und traten erst nach der Verkündung des uneingeschränkten deutschen U-Boot-Krieges (1917) in den Ersten Weltkrieg ein. Das industrielle Gewicht der USA entschied den Krieg. Präsident Woodrow Wilson (1913–1921) reiste nach Europa, um dort eine Nachkriegsordnung zu etablieren. Sein 14-Punkte-Programm sah unter anderem die Beachtung des Selbstbestimmungsrechts der Völker sowie die Bildung eines Völkerbunds vor. Wilson konnte sich mit seinen Ideen bei Engländern und Franzosen aber nicht durchsetzen und der US-Senat verweigerte sogar den Beitritt zum Völkerbund.

1920 bis zur Nachkriegszeit

Während der nächsten zwei Jahrzehnte betrieben die USA wieder eine isolationistische Politik. Auch bei Ausbruch des Zweiten Weltkriegs blieben die USA zuerst neutral, jedoch wurde die formale Neutralität von Präsident F. D. Roosevelt schon ab März 1941 unterlaufen, da im Rahmen des Leih- und Pachtgesetzes (lend-lease bill) England massiv mit Waffenlieferungen unterstützt wurde. Am 7. Dezember 1941 traten die USA nach dem japanischen Angriff auf Pearl Harbor in den Krieg ein. Kurz darauf erklärte das mit Italien und Japan verbündete Hitler-Deutschland den USA den Krieg. Wie schon im Ersten Weltkrieg brachte das industrielle Potenzial der USA die Entscheidung. Die Atombombenabwürfe auf Hiroshima und Nagasaki im August 1945 beendeten den Zweiten Weltkrieg. Bis heute heftig umstritten ist die Frage, ob die Atombomben-Abwürfe tatsächlich notwendig waren zur Erzwingung der japanischen Kapitulation. Japan hatte zu diesem Zeitpunkt den USA militärisch nichts mehr entgegenzusetzen, jedoch hätte eine US-amerikanische Invasion der japanischen Hauptinseln noch zu schweren Verlusten führen können. Die USA waren maßgeblich an der Gründung der UNO am 26. Juni 1945 in San Francisco beteiligt, die noch im Einvernehmen mit der Sowjetunion stattfand. Bald jedoch zeichnete sich eine Konfrontation mit Stalin ab, die schließlich in den Kalten Krieg mündete. Durch den Präsidenten Harry S. Truman wurde eine Politik des „roll back“, das heißt der Zurückdrängung des Kommunismus verkündet, die in der „Truman-Doktrin“ ihren Ausdruck fand. Die sagte allen Ländern zur Bewahrung ihrer Unabhängigkeit Militär- und Wirtschaftshilfe zu. Dies war eine klare Abkehr von der isolationistischen Monroe-Doktrin und fand seinen Ausdruck in der Unterstützung von Griechenland und der Türkei, sowie dem Marshall-Plan, der Westeuropa wirtschaftlich auf die Beine helfen sollte. Der Kalte Krieg erreichte einen ersten Höhepunkt mit der sowjetischen Berlin-Blockade 1948/49, auf die die USA mit der Berliner Luftbrücke antworteten. 1949 wurde die NATO als Militärbündnis zwischen den USA, Kanada und Westeuropa gegründet.

Kalter Krieg

Es kam in den folgenden Jahrzehnten zu einem atomaren Wettrüsten zwischen der NATO und dem Warschauer Pakt, das beiden Seiten ab den 1960er Jahren eine mehrfache „Overkill-Kapazität“ verschaffte. Gefährliche Konfrontationen des Kalten Krieges waren der Korea-Krieg (1950-53) und die Kuba-Krise (1962), bei der die Welt nur knapp einem Dritten Weltkrieg entging. Durch den Kernwaffen-Sperrvertrag (1968) und die SALT-Verhandlungen (1969) wurde versucht, die gefährliche Situation zu entschärfen. Der Vietnam-Krieg, in den die USA 1964 (Tongking-Zwischenfall) offen eingriffen, nachdem sie zuvor schon Militärberater entsandt hatten, entwickelte sich zu einem militärischen und moralischen Fiasko, und die Niederlage wurde mit dem Abzug der US-Truppen 1973 besiegelt. Der beherrschenden Maxime der US-Außenpolitik, den kommunistischen Machtbereich einzudämmen, wurde in den 1960er und 1970er Jahren oft die Glaubwürdigkeit als Verbreiter demokratischer Werte geopfert. Es wurden Militärdiktatoren und Kleptokraten wie Somoza in Nicaragua, Pinochet in Chile, Marcos auf den Philippinen oder Mobutu in Zaire unterstützt, so lange sie nur antikommunistisch waren. Nach dem Vietnam-Krieg zeigte sich eine Desorientierung und Ratlosigkeit der US-Außenpolitik, die im Schwanken zwischen einer Abkehr von Interventionismus und Demonstration militärischer Stärke (Carter-Administration) und dessen Gegenteil (nach der sowjetischen Invasion in Afghanistan) ihren Ausdruck fand. Unter der Reagan-Administration (1981-89) wurde (wie vor dem Vietnam-Krieg) wenig Rücksicht darauf genommen, ob die strategischen Verbündeten die Menschenrechte respektierten. Auch stellt sich die Frage nach einem hinreichenden Verständnis fremder Kulturkreise durch die US-Außenpolitik. Deren mangelnde Voraussicht zeigte sich auch darin, dass die US-Unterstützung oft den aus heutiger Sicht falschen Leuten zugute kam: So wurde nach dem Ausbruch des ersten Golfkriegs zwischen Iran und Irak (1980–88) aus Angst vor den Mullahs in Teheran der irakische Diktator Saddam Hussein (hauptsächlich durch Satelliten-Aufklärung) unterstützt, was sich später als schwerer Fehler erweisen sollte. In diesen Zusammenhang gehört auch ein Vorgang, der sich zum größten Skandal der Reagan-Ära entwickelte, die Iran-Contra-Affäre: 1986 verkauften die USA nach Vermittlung durch Sicherheitsberater Robert McFarlane und Oberst Oliver North Waffen (hauptsächlich Panzerabwehrraketen) auch an den Iran. Das daraus erlöste Geld wurde zur Unterstützung der Gegner der Sandinisten in Nicaragua, der so genannten Contras verwendet. Auch die Geld- und Waffenlieferungen an die Mujaheddin in Afghanistan erwiesen sich als zweischneidig: Das Ziel, die Sowjetunion in die Knie zu zwingen, wurde zwar erreicht, aber so auch radikal-islamische Gruppen gestärkt. Unter Präsident Ronald Reagan (1981–89) strebte die ideologische Auseinandersetzung mit der Sowjetunion dem Finale zu. Reagan bezeichnete die Sowjetunion wiederholt in Anlehnung an religiöse Terminologie als „Reich des Bösen“ (evil empire), das es zu Tode zu rüsten gelte. Die Rüstungsausgaben wurden erhöht und ein so genanntes „Star-Wars-Programm“ (SDI-Projekt, Krieg der Sterne) aufgelegt. 1985 und 1986 traf er sich jedoch auch mit seinem sowjetischen Amtskollegen Gorbatschow zu Abrüstungsverhandlungen unter der Bezeichnung START (Strategic Arms Reduction Talks). Letztlich war diese Politik erfolgreich, denn mit dem Zusammenbruch der Sowjetunion (1991) war der Kalte Krieg beendet. Die USA sind seither die einzige Supermacht und nach eigener Auffassung Ordnungsmacht der Welt.

Die Außenpolitik der Regierung Clintons

Präsident Clinton zeichnete verantwortlich für die US-Außenpolitik zwischen dem Ende des Kalten Krieges und dem Regierungsantritt von George W. Bush, und zwar mit der Hilfe von Außenminister Warren Christopher (erste Amtszeit) und Madeleine Albright (zweite Amtszeit), der ersten Außenministerin in der Geschichte der USA. Beobachter haben von der Außenpolitik Clintons behauptet, er habe wohl das Ziel "die Sozialarbeit der Welt" zu übernehmen, da viele der Aktivitäten sich auf Werteänderungen in eher ärmere, strategisch nebensächlichen Ländern konzentrierten, darunter auch Somalia, Haiti, und Bosnien. Das Engagement in Somalia, unter George Bush sen. begonnen, hatte als Ziel die Entmachtung der Warlords, besonders Mohammed Aidids. Nachdem US-Fernsehsender Bilder übertrugen, die den Leichnam eines US-Soldaten zeigten, der durch die Straßen von Mogadischu geschleppt wurde, überließen die Sondereinsatztruppen das Land seinem Schicksal. Mit der Invasion Haitis 1994 wurde der demokratisch gewählte Jean-Bertrand Aristide an die Macht gebracht und der Militärdiktator Raoul Cedras abgesetzt; die weiteren Probleme des Landes, das 1915 bis 1934 unter US-Besatzung gelebt hatte und unter Cedras von einem Embargo der USA betroffen war, wurden nicht gelöst. Nachdem sich die europäischen Staaten als unfähig erwiesen hatten, nach dem Zerfall Jugoslawiens den Balkan zu befrieden, griffen US-Truppen 1995 und 1999 im Rahmen der Nato in Bosnien und Serbien ein, was den Sturz des Diktators Milosevic zur Folge hatte. Versuche, im Nahen Osten einen Frieden zwischen Israel und Palästina zu erreichen, erlitten mit dem Attentat auf Jitzhak Rabin einen großen Rückschritt und waren letztlich erfolglos. Clinton reagierte auf Provokationen des irakischen Diktators Saddam Hussein mit sporadischen Luftschlägen, sowie Vergeltungsschlägen gegen Einrichtungen im Sudan und Afghanistan nach Terroranschlägen auf die US-Botschaft in Nairobi und ein US-Kriegsschiff im Jemen, die man dem damals schon bekannten Al-Qaida-Netzwerk des Osama bin Laden zur Last legte. Diese Einzelaktionen, die zumeist im Kontext von UNO- oder NATO-Resolutionen stattfanden und bei den westeuropäischen Verbündeten zu keinen oder nur geringen diplomatischen Differenzen führten, wurden nicht vor der Öffentlichkeit als Teil eines dauernden Kriegszustands gerechtfertigt, wie es später mit George W. Bushs Krieg gegen den Terrorismus der Fall war.

Die Außenpolitik der Regierung George W. Bush und die Terroranschläge am 11. September 2001

Schon bald nach Amtsantritt von Präsident George W. Bush am 20. Januar 2001 zeigte sich dessen Neigung zum Unilateralismus, die im Misstrauen gegenüber multinationalen und multilateralen Institutionen ihren Ausdruck findet. Bush ist kritisch gegenüber der UNO eingestellt, der er die Unterstellung von US-Soldaten verweigert. Außerdem glaubt Bush, durch verbindliche Verpflichtung zur Einhaltung von multinationalen Verträgen die außenpolitische Handlungsfähigkeit der USA aufs Spiel zu setzen (Beispiel: Kyoto-Protokoll). Anklänge an diese neue republikanische Außenpolitik fanden sich schon Mitte der 1990er Jahre in Reden und Anträgen von Newt Gingrich und Jesse Helms. Weder bei "traditionelleren" Republikanern, wie Bob Dole, John McCain, oder Richard Lugar, noch bei den Demokraten fand diese Politik Zustimmung. Nach den Terroranschlägen am 11. September 2001 auf das World Trade Center in New York sowie das Pentagon in Washington, die von radikalen Islamisten durchgeführt wurden, verkündete George W. Bush einen weltweiten Krieg gegen den Terrorismus, was zunächst auch in weiten Teilen der Bevölkerung Zustimmung fand. Bush erfand in Anlehnung an Ronald Reagan die Formel von einer "Achse des Bösen" (axis of evil), der er so genannte Schurkenstaaten (rogue states) zurechnet. Zu diesen zählt er den Iran, den Irak, Kuba und Nord-Korea. Im Oktober 2001 wurde durch einen Feldzug in Afghanistan das radikal-islamische Taliban-Regime verjagt, das den mutmaßlichen Drahtzieher der Anschläge, Osama bin Laden, beherbergt hatte. Ebenfalls im Namen des Krieges gegen den Terrorismus begann im März 2003 der Krieg (sog. Dritter Golfkrieg) gegen den Irak mit dem Ziel, den Diktator Saddam Hussein zu stürzen. Die USA warfen dem Irak u. a. vor, Massenvernichtungswaffen zu besitzen und Kontakte zu Bin Laden zu unterhalten, wodurch der Irak eine Bedrohung für die Welt gewesen sei. Insbesondere der Krieg gegen den Irak ist völkerrechtlich umstritten, da er ohne ein explizites UNO-Mandat erfolgte und einige der Kriegsbegründungen (insbesondere der Verdacht auf den Besitz von Massenvernichtungswaffen und Kontakte zu Bin Laden) sich im Nachhinein als unzutreffend herausstellten, womit sich die Frage nach einer bewussten Täuschung der Weltöffentlichkeit durch die Bush-Administration erhebt. Dem US-amerikanischen Militär gelang es schnell, den Irak militärisch zu besiegen und das Regime Saddam Husseins zu stürzen. Dennoch konnte der Irak bislang nicht befriedet werden. Zahlreiche zum Teil von Selbstmordattentätern durchgeführte Sprengstoffanschläge forderten auf Seiten der US-Truppen inzwischen mehr Todesopfer als die eigentlichen Kampfhandlungen bis Mai 2003, was dazu führte, dass sich einige Staaten der Koalition der Willigen bereits im Frühling 2004 wieder aus dem Irak zurückzogen. Im Juni 2004 wurde die Regierungsgewalt an eine irakische Übergangsregierung übergeben. George W. Bushs Hinwendung zu einem strategischen Konzept der Präemption kann als Abkehr von der bisherigen US-amerikanischen Außen- und Sicherheitspolitik gewertet werden, die auf Abschreckung, Eindämmung sowie der Einwirkung der so genannten soft power (d. h. der Attraktivität ökonomischer und kultureller Einflussnahme) basiert hatte. Unter George W. Bush beträgt der Verteidigungsetat etwa 400 Milliarden US-Dollar, was bedeutet, dass das US-Militär-Budget so hoch ist wie das der in der Liste nachfolgenden neun Staaten zusammen. Der Haushaltsansatz für Entwicklungshilfe betrug im Haushaltsjahr 2003/04 fast 20 Milliarden US-Dollar, ohne die Aufbauhilfe für Irak, die wiederum ebenfalls so groß ist. Als Anteil am Bruttosozialprodukt ist diese Summe relativ gering im Vergleich zu anderen Industrienationen, als absolute Summe jedoch das größte einer Nation auf der Welt. Von den 20 Milliarden US-Dollar gehen etwa die Hälfte an Israel und Ägypten (seit den Camp-David-Verträgen 1979). Andere Schwerpunkte sind Kolumbien, Bolivien, Peru, Afghanistan, Pakistan, Indonesien, die Türkei und Jordanien, unter anderem wegen des "Kriegs gegen den Drogenanbau" und des Kriegs gegen den Terrorismus. Siehe auch: Außenpolitisches System der USA | :Kategorie:US-Außenpolitik | US-Interventionen im Ausland Literatur:
- Christian Hacke: Zur Weltmacht verdammt, die amerikanische Außenpolitik von J.F. Kennedy bis G.W. Bush, Ullstein ISBN 3-548-36722-4
- Michael R. Beschloss / Strobe Talbott:
Auf höchster Ebene, das Ende des Kalten Krieges und die Geheimdiplomatie der Supermächte 1989-91, ECON, ISBN 3-612-26166-5
- [http://usinfo.state.gov/usa/infousa/trade/files/98-916.pdf Congressional Research Service, Bericht an den Kongress zum Thema Entwicklungshilfe, 2004]

Gliederung

US-Interventionen im Ausland Im Jahr 2002 gab es laut Zensus- und Volkszählungsbüro 87.900 lokale Regierungseinheiten in den Vereinigten Staaten, einschließlich Ortschaften, Kreise, Siedlungen, Schul- und andere Bezirke. Mehr als drei Viertel der Bürger der Vereinigten Staaten leben in großen Städten oder deren Vorstädten (Liste der Städte in den USA). Liste der Städte in den USA Ein County ist eine Untereinheit der meisten Bundesstaaten. In Louisiana heißen sie "Parishes" und in Alaska gibt es sie nicht, sondern lediglich statistische Unterteilungen. In Virginia und Missouri gibt es zudem Städte, die keinem County zuzuordnen sind. Bei Großstädten (z. B. Philadelphia) kommt es vor, dass die Grenzen von Stadt und County gleich sind; die Stadt New York nimmt sogar 5 Counties ein, die jeweils ein Borough sind. Es ist nicht selten, dass Städte und sogar Dörfer eine County-Grenze überschreiten. Die Regierungsformen der Counties und auch deren Befugnisse sind von Staat zu Staat sehr unterschiedlich, manchmal sogar innerhalb eines Staates, wenn der Landtag verschiedene Formen zur Auswahl vorgegeben hat. Manche erlassen Steuern, fast alle nehmen Kredite auf und treiben Steuern ein. Sie haben Angestellte, sind sehr oft für die Beaufsichtigung von Wahlen zuständig und bauen und unterhalten Straßen und Brücken (manchmal im Auftrag des Bundes oder Landes). Sozialhilfeprogramme werden teilweise von ihnen durchgeführt, aber teilweise von den Townships, die, insbesonders im Mittleren Westen nicht deckungsgleich mit den Kommunen sind, sondern aus 36 Quadratmeilen, die in der Landesvermessung aus dem 18. Jahrhundert bestimmt worden sind, bestehen. Ein besonderer Aspekt bei manchen kleineren Städten, der selten und überwiegend in den Neuenglandstaaten vorkommt, ist das "town meeting". Einmal im Jahr – bei Bedarf auch häufiger – kommen alle registrierten Wähler einer Stadt zu einer öffentlichen Versa


Indiana

Indiana bedeutet "das Land der Indianer". Es ist ein Bundesstaat der USA, die Hauptstadt ist Indianapolis. Die postalische Abkürzung des Staates ist IN. Die Bewohner Indianas werden "Hoosier" genannt.

Geschichte

Bevor die ersten Europäer nach Indiana kamen lebten dort Delaware-, Miami-, Potawatomi-, Shawnee- und Wea-Indianer. 1679 betraten franz. Forscher aus dem Norden das Land. Ab 1763 fiel das Land an die Briten, die es vorerst kaum nutzten. 1787 wurde Indiana Teil des Northwest-Territory und bekam 1800 ein eigenes Territorium. Indiana trat der Union 1816 als 19. Staat bei.

Geographie

Indiana wird im Norden durch den Michigansee und durch den Bundesstaat Michigan begrenzt, im Osten durch Ohio, und im Süden teilt sich Indiana mit Kentucky den Ohio als Grenzfluss, im Westen liegt Illinois. Höchster Punkt in Indiana ist Franklin Township im Wayne County (428 m).
- Liste der Countys in Indiana

Bevölkerung

Indianas Einwohnerzahl liegt 2003 bei 6.195.643, davon 85,8 % Weiße (darunter 22,7 % mit deutschen Vorfahren), 8,4 Schwarze und Afro-Amerikaner, 3,5 % Hispanics, 1,0 % Asiaten, 0,3 % Indianer (ca. 13.000). Stetige Zuwanderung erfolgt vor allem aus Asien (30.000 Asiaten) und Lateinamerika (100.000 Latinos). Indiana ist ein Staat mit geringer Urbanisierung und daher vorwiegend Kleinstädten und Mittelzentren. Die größte Stadt und zugleich Hauptstadt ist Indianapolis, wo eines der berühmtesteten Autorennen der Welt, das so genannte Brickyard von Indianapolis über 500 Meilen alljährlich stattfindet. Größte Städte (Einwohner 1. Juli 2004)
- Indianapolis - 784.242
- Fort Wayne - 219.351
- Evansville - 117.156
- South Bend - 105.494
- Gary - 99.516
- Hammond - 79.985
- Bloomington - 68.779
- Muncie - 67.166
- Lafayette - 59.753
- Carmel - 58.198
- Anderson - 57.942
- Terre Haute - 57.224
- Fishers - 54.330
- Elkhart - 51.878
- Mishawaka - 48.385
- Kokomo - 46.070
- Lawrence - 40.878
- Greenwood - 40.813
- Columbus - 39.251
- Richmond - 37.943
- New Albany - 36.877
- Noblesville - 35.438
- Portage - 35.269
- Michigan City - 32.179
- Merrillville - 31.258
- East Chicago - 31.237
- Marion - 30.830
- Goshen - 30.555
- Liste der Städte in Indiana

Wirtschaft

Liste der Städte in Indiana Das Bruttosozialprodukt betrug 1999 182 Milliarden US-Dollar; damit nahm Indiana den 15. Rang unter den Staaten der USA ein. Das Pro-Kopf-Einkommen betrug 2002: 25.425 US-Dollar. Indianas wichtigster Wirtschaftssektor ist die Landwirtschaft. Die wichtigsten landwirtschaftlichen Produkte des Staates sind Mais, Sojabohnen, Weizen, Tabak, Schweine, Rinder, Molkereiprodukte und Eier. Industrielle Produkte sind Stahl, Elektronik, Logistikausrüstung, chemische Erzeugnisse, raffiniertes Öl, Kohleerzeugnisse und Maschinenbau.

Sonstiges

Indiana ist einer von 3 US Bundesstaaten, welche die Sommerzeit nicht eingeführt hat. Ausnahmen hierzu sind die Countys an der Westgrenze zu Illinois (LaPorte, Porter, und Lake Counties im Metropolitangebiet von Chicago, sowie Spencer, Warrick, Vanderburgh, Posey und Gibson Counties in der Südwestspitze des Staates um Evansville herum), die der Central Time inkl. Sommerzeit (UTC-6 Central Standard Time/UTC-5 Central Daylight Savings Time) folgen. Der Rest des Staats bleibt das ganze Jahr über auf Eastern Standard Time (UTC-5). Inoffiziell jedoch stellen manche Bewohner der Grenzgebiete um Cincinnati (Ohio) bzw. Louisville (Kentucky) ihre Uhren doch noch im Sommer auf UTC-4 (Eastern Daylight Savings Time) um, besonders wenn sie in diesen Bundesstaaten beruflich pendeln. Am 28. April 2005 beschloss das Parlament von Indiana, dass alle Countys, ab 2006, künftig Sommerzeit beachten sollen. Indiana ist auch der Name einer Stadt in Pennsylvania; vergleiche Indiana (Pennsylvania).

Weblinks


- [http://www.in.gov Die Seite des Bundesstaates Indiana]
Kategorie:US-Bundesstaat ja:インディアナ州 ko:인디애나 주 simple:Indiana th:มลรัฐอินดีแอนา

Basketball

Basketball ist eine Ballsportart für zwei Mannschaften mit je fünf Feldspielern und sieben Auswechselspielern. Es ist eine der beliebtesten Sportarten der Welt, insbesondere in den USA, den Philippinen, aber etwa auch in Süd- und Osteuropa. = Geschichte = Philippinen Basketball gehört zu den wenigen Sportarten, die regelrecht erfunden wurden. Im Gegensatz zu Fußball, dessen Regeln sich über einen langen Zeitraum spielerisch entwickelten, wurde Basketball von einem Mann entworfen: Der Kanadier James Naismith entwickelte das Ballspiel 1891 in Springfield, Massachusetts, USA als Hallensport für die Schule. James Naismith hatte erkannt, dass die Kampfbetontheit in anderen Ballsportarten dadurch entsteht, dass sich das ganze Spielgeschehen in derselben Ebene abspielt (vergleiche beispielsweise American Football). Er suchte einen weniger kämpferischen Sport mit geringerem Verletzungsrisiko, der die 18 Studenten in der Klasse im Winter ablenken sollte. Zu diesem Zweck verlagerte er die Körbe in eine andere Ebene als die Spieler. Der Hausmeister Pop Stabbins befestigte damals die Pfirsichkörbe an den Balkonen der YMCA Training School in Springfield auf eine Höhe von 3,05 Meter. Es war die erste Korbhöhe und ist auch heute noch die offizielle. Um zu verhindern, dass Zuschauer von der Galerie aus Korbwürfe beeinflussen können, wurde hinter dem Korb ein Brett montiert. Auf die Idee dazu kam er, als er Arbeiter einer Fabrik sah, die in ihrer Mittagspause mit einem Ball spielten, den sie versuchten durch eine an der Wand aufgehängten Obstkiste zuwerfen. Die Schulsekretärin, Lyons, half Naismith bei der Erstellung der 13 Regeln. Basketball wurde damals noch mit einem Fußball gespielt. Das erste offizielle Basketballspiel fand am 20. Januar 1892 statt. Innerhalb weniger Jahrzehnte setzte sich Naismiths Erfindung in ganz Amerika und schließlich weltweit durch. Seit 1936 ist Basketball Teil der Olympischen Sommerspiele. Frauen-Basketball wurde 1976 Teil der Olympischen Sommerspiele. Einen sprunghaften Fortschritt in der weltweiten Wahrnehmung machte der Basketball 1992, als bei den Olympischen Spielen in Barcelona erstmals Profis zugelassen wurden und das amerikanische "Dream Team" seinen legendären Siegeszug antrat. Das so genannte Streetball ist eine Abwandlung des Basketballs. Es erfreut sich als Freizeitsportart immer größerer Beliebtheit. Im Unterschied zum klassischen Basketball wird hier meistens drei gegen drei auf einen Korb gespielt und es findet im Freien statt.

Verbände

Der Weltbasketballverband ist die FIBA (Fédération Internationale de Basketball). Die FIBA wurde 1932 von acht Ländern gegründet (u.a. von Argentinien, Griechenland und Portugal) mit Sitz in Vernier, Genf in der Schweiz. Sitz des Deutschen Basketball Bundes (DBB) ist Hagen. Präsident des DBB ist seit 1994 Roland Geggus (Pfinztal).

Ligen

1946 wurde die erste Basketball-Profiliga, die amerikanische NBA ("National Basketball Association"), gegründet. Die NBA gilt als die stärkste Liga der Welt. NBA-Spieler wie Michael Jordan oder Shaquille O'Neal sind internationale Superstars. In den letzten Jahren konnten sich zunehmend auch europäische Basketballer in der NBA etablieren, unter anderem auch der Würzburger Dirk Nowitzki bei den Dallas Mavericks. In der Euro League (vergleichbar mit der UEFA Champions League im Fußball) spielen die besten Basketball-Teams Europas um den Titel. In Deutschland wurde schon 1949 in Düsseldorf der DBB aus der Taufe gehoben. Seit 1966 wird eine Basketball-Bundesliga ausgetragen. Ab Anfang 2000 bis 2003 firmierte sie unter dem Markennamen "s. Oliver BBL". Im Moment gibt es keinen Hauptsponsor, und so heißt sie seit der Saison 2003/2004 wieder "Basketball-Bundesliga" (BBL). Die 2. Bundesliga wird getrennt in Nord- und Süd-Gruppe ausgetragen. Die Frauen spielen in der Damen Basketball Bundesliga (DBBL), welche sich ebenfalls in eine 1. und zwei 2. Ligen aufspaltet.

Spielregeln

DBBL Ziel des Spiels ist es, den etwa 600 - 650 g (Größe 7) (Damen: 540 g, Größe 6) schweren Ball möglichst oft in den gegnerischen Korb zu werfen, der in einer Höhe von 3,05 Meter hängt. Es ist verboten, ihn von unten durch den Ring zu werfen, der Ball muß von oben in den Korb fallen. Dies kann man durch einen Freiwurf, einen Korbwurf, einen Wurf von der Drei-Punkte-Linie oder durch das sogenannte Dunking erreichen.

Mannschaften

Es spielen zwei Mannschaften mit je fünf Feldspielern. Die Anfangsformation einer Mannschaft wird auch als Starting Five bezeichnet. Dies sind meist zugleich die fünf leistungsstärksten und besten Spieler des Teams. Allerdings gilt es ebenso als unbedingt notwendig, über eine starke und ausgeglichen besetzte Bank zu verfügen. Häufig sind Bankspieler Routiniers oder Rollenspieler, die in kritischen Situationen für die notwendige - und in diesem Moment benötigte - Durchschlagskraft oder Ruhe im Spiel sorgen sollen. Dies kann durch Dreipunktwürfe, spezielle Verteidigungsaufgaben oder einfach eine starke Reboundpräsenz erreicht werden.

Zeiteinteilung

Beim Basketball gibt es vier Viertel. In den Verbänden die zur FIBA gehören hat jedes Viertel eine Dauer von zehn Minuten. In der NBA (der amerikanischen Profiliga) wird pro Viertel 12 Minuten gespielt. Steht es am Ende des vierten Viertels unentschieden, gibt es Verlängerungen à fünf Minuten ("overtime") bis ein Sieger feststeht. (Ursprünglich spielte man zwei mal je zwanzig Minuten. Die neue Zeiteinteilung ist eine Übernahme aus der NBA, in der schon länger nach diesem Prinzip gespielt wurde.) NBA

Punktgebung

Für einen erfolgreichen Korbwurf werden zwei Punkte berechnet, ein Wurf, der hinter der so genannten Drei-Punkt-Linie (6,25 m Abstand vom Mittelpunkt des Ring des Korbes aus gemessen) geworfen wurde (das heißt der Wurf erfolgte durch einen Spieler, der zum Zeitpunkt des Wurfes hinter der Linie stand oder abgesprungen war) bringt drei Punkte. Bei einem Foul während eines Korbwurfversuches bekommt der gefoulte Spieler die gleiche Anzahl an Freiwürfen, wie Punkte mit einem erfolgreichen Wurf möglich gewesen wären. Der Freiwurf wird aus einer Entfernung von 4,80 Meter ausgeführt. Trifft dagegen der Spieler trotz des Fouls mit seinem Wurfversuch, werden diese Punkte regulär gezählt, und er erhält zusätzlich einen Bonus-Freiwurf. Somit hat er die Möglichkeit 3 (bzw. 4) Punkte zu erzielen. Ein erfolgreicher Freiwurf zählt immer einen Punkt.

Spieler im Aus/Ball im Aus

Ein Spieler ist im Aus, wenn er den Boden auf oder außerhalb der Grenzlinie berührt.
Der Ball ist im Aus, wenn er einen Spieler, der sich im Aus befindet, den Boden auf oder außerhalb der Grenzlinie, einen Gegenstand einschließlich der Spielbretthalterung oder die Spielbrettrückseite berührt. Im Gegensatz zu den meisten anderen Ballsportarten ist der Ball nicht im Aus, wenn er sich zwar außerhalb des Spielfelds aber noch im Flug befindet. Ein im Spielfeld befindlicher Spieler kann diesen Ball zurückschlagen oder fangen.
Einen Ausball zu verursachen, ist eine Regelübertretung, die mit Einwurf für die gegenerische Mannschaft bestraft wird.

Zeitübertretungen

Jeder Angriff darf maximal 24 Sekunden (u.a. in Deutschland, USA; 30 oder 45 Sekunden sind in wenigen Ländern die Ausnahme) dauern, die auf einer Uhr heruntergezählt werden. Die Zeit wird dabei ab einem Ballwechsel (ein Ballwechsel ist dann geschehen, wenn ein Spieler der verteidigenden Mannschaft während des Spiels den Ball bekommen hat) oder Einwurf gemessen. Außerdem wird nach jedem Foul, "Fuß" oder Korbwurf, bei dem der Ball den Ring berührt hat, die Zeit zurück auf die maximale Angriffsdauer gestellt. Das gilt nicht, wenn der Ball die oberste Kante des Brettes berührt oder es nur einen Ausball für die angreifende Mannschaft gibt. Dies wird alls Aus gewertet und führt zu einem Einwurf für die gegnerische Mannschaft. Bekommt eine Mannschaft den Ball oder gab es einen Einwurf, so muss sie innerhalb von acht (bei 24 Sekunden) oder zehn Sekunden (bei 30 Sekunden Angriffszeit) den Ball in die gegnerische Hälfte bringen. Befindet sich ein Spieler einmal in der Hälfte, in der der Angriff stattfindet (Vorfeld), darf er danach, wenn er den Ball hat, die Mittellinie nicht wieder überschreiten und in die andere Spielfeldhälfte (Rückfeld) wechseln. Ein Verstoß dagegen wird mit einem Einwurf der gegnerischen Mannschaft von der Seitenlinie her bestraft, nächst der Stelle, an dem der Spieler den Ball im Rückfeld berührt. Während eines Angriffs dürfen sich die Spieler der angreifenden Mannschaft nicht länger als drei Sekunden am Stück in der gegnerischen Zone (im Freiwurfraum) aufhalten; egal ob der jeweilige Spieler im Ballbesitz ist oder nicht, wichtig ist nur, dass die eigene Mannschaft im Vorfeld im Ballbesitz ist. Ein Spieler darf beim Ein- und beim Freiwurf den Ball nur fünf Sekunden festhalten, bevor er den Wurf ausführt. Im Spiel muss er nach fünf Sekunden einen Korbwurf machen, anfangen zu dribbeln oder den Ball abgeben, wenn er nah bewacht ist. Sollte eine dieser Regeln übertreten werden, so erhält die gegnerische Mannschaft den Ball. Wenn zwei gegnerische Spieler den Ball gleichzeitig festhalten und keiner ihn unter die alleinige Kontrolle bekommen kann, wird abgepfiffen und es kommt zu einer Sprungballsituation. In der NBA und der ULEB-Euroleague findet ein Sprungball in dem Kreis statt, der der Stelle, an der sich die beiden Spieler befinden, am nächsten liegt. In der BBL und allen anderen Ligen kommt es zum wechselnden Ballbesitz nach FIBA-Regeln, der mit einem Richtungspfeil am Kampfgericht angezeigt wird.

Verteidigung

Es ist nur erlaubt, einen vom Gegner gezielt auf den Korb geworfenen Ball aus der Luft zu fangen oder zu Blocken, solange er sich im Moment der Aufwärtsbewegung befindet. Hat er bereits den Scheitelpunkt seines Fluges überschritten und befindet sich im Sinkflug, muß man den Ball gegen den Korb kommen lassen. Man darf ihn danach als Rebound fangen sobald der Ball einen gedachten, senkrecht über dem Korb stehenden Zylinder verlassen hat. Solange sich der Ball noch überhalb des Ringes befindet (z.B. auf dem Ring rollend), darf er nicht berührt werden. Berührt der Ball nach dem Wurf den Korb nicht und landet auf dem Boden oder trifft nur das Brett, ein so genannter Airball, darf man ihn fangen. Wird der Ball jedoch, nachdem er den Scheitelpunkt seiner Flugbahn erreicht hat oder sich noch überhalb des Ringes befindet weggeschlagen oder abgefangen, ist dies ein Regelverstoß und wird als Goaltending geahndet. Dabei wird der angreifenden Mannschaft der Korbversuch als Korberfolg gewertet.

Positionen

Eine Basketballmannschaft besteht aus fünf Feldspielern und bis zu sieben Auswechselspielern. Im Laufe der Entwicklung des Sports haben sich für die fünf Spieler spezielle Aufgabenbereiche herauskristallisiert. Neben dem körperlich größten Akteur, dem Center, agieren im Prinzip zwei Forwards (Flügelspieler) und zwei Guards (Aufbauspieler). Die Positionen sind durchnumeriert, vom kleinsten zum größten, als #1 (Point Guard) bis #5 (Center). In der Regel spielen Basketballmannschaften mit jeweils 2 Guards und Forwards sowie einem Center. Es sind aber auch Variationen möglich, z.B. der Einsatz von drei Guards (das sog. "Small Ball", da Guards überlicherweise die kleinsten Spieler sind), wie er häufig von den Detroit Pistons unter Chuck Daly praktiziert wurde oder aber das Spielen mit zwei Centern, wie es die Houston Rockets Mitte der 1980er taten und die San Antonio Spurs noch immer tun.

Varianten

Neben dem eigentlichen Spiel gibt es andere, abgewandelte Varianten des Basketballspiels. Dazu gehört Einundzwanzig (21), bei dem alle Spieler in einer vorher festgelegten Reihenfolge nacheinander auf einen Korb werfen. Der erste Spieler wirft von der Freiwurfinie aus, wenn er trifft erhält er einen Punkt und darf nocheinmal von der Linie aus auf den Korb werfen. Wenn er den Ring oder das Brett trifft, fängt der nächste Spieler den Ball und wirft von der Stelle aus, wo er den Ball gefangen hat. Ein Treffer von einem Spieler hinter der Dreierlinie zählt dabei zwei Punkte. Trifft ein Spieler weder den Ring, noch das Brett, so zählt das als Airball, wobei dieser Spieler alle Punkte verliert und der nächste Spieler von der Freiwurflinie aus wirft. Geht ein Ball ins Aus, so darf der Spieler, der an der Reihe ist von der Stelle werfen, wo der Ball ins Aus ging. 21 wird üblicherweise bis 21 Punkte gespielt. Eine zweite Variante des "21" unterscheidet sich nur in einem Punkt mit der Standartvariante und ist eher für routinierte Spieler gedacht. Der Spieler der auf seine Chance wartet um den Ball bei einem Fehlwurf des Gegenspielers zu verwerten, muß von der selben Stelle im Sprung den Ball gleich auf den Korb werfen ohne den Boden zu berühren. Eine weitere Variante des Basketball ist Shoot-Out Bumpen. Es spielt sich ähnlich wie Airball, wird aber mit zwei Bällen und gleichzeitig gespielt, das heißt zwei Spieler versuchen stets gleichzeitig mit ihrem Ball einen Korb zu werfen. Trifft ein Spieler den Korb nicht, darf er weiter auf den Korb werfen, bis er einen Korb wirft, oder ein anderer Spieler, der nach ihm an der Reihe war, einen Korb wirft. In diesem Fall scheidet der Spieler, der überholt wurde, aus dem Spiel aus. Der erste Wurf eines Spielers wird immer von der Freiwurflinie aus getätigt. Es is erlaubt den eigenen Ball so gegen den Ball des anderen zu werfen, dass dieser am Korberfolg gehindert wird. Wer den Korb trifft bevor er überholt wird, stellt sich wieder hinten an der Reihe der Spieler an. Je nach Vereinbarung darf sich ein Spieler beim Bumpen auch nach dem ersten Wurf frei auf dem Feld bewegen und direkt vor den Korb laufen, wenn er nicht getroffen hat. Das Spiel ist erst beendet, wenn nurnoch ein Spieler übrig ist. Auch gibt es das Spiel "Horse", welches aber mehr als fundamentale Basketballfähigkeiten voraussetzt. Der beginnende Spieler versenkt den Ball mit einem möglichst spektakulären Dunking, welches die anderen Mitspieler kopieren müssen. Jener Spieler, dem dies nicht gelingt bekommt einen Buchstaben des Wortes "HORSE". Wenn ein Spieler alle fünf Buchstaben gesammelt hat, hat derjenige verloren und die restlichen Spieler spielen solange weiter bis ein Sieger feststeht. Siehe auch: Korbball, Korfball, Netball, Streetball, Einradbasketball

Entwicklung der Basketballregeln


- 1895: Die Freiwurf-Linie wurde offiziell auf 4,6 m vom Korb gesetzt. Davor war die Freiwurf-Linie oft auf 6,1 m vom Korb gesetzt.
- 1896: Ein Treffer wurde von drei auf zwei Punkte heruntergesetzt. Freiwürfe wurden von drei auf einen Punkt heruntergesetzt.
- 1911: Spieler wurden nach ihrem vierten Foul disqualifiziert.
- 1914: Die Unterseite des Netzes wurde geöffnet, dadurch konnte der Ball durchfallen.
- 1922: Das rennen mit dem Ball (travelling) führte dazu, dass die gegnerische Mannschaft den Ball bekommt.
- 1924: Der gefoulte Spieler musste selbst den Freiwurf werfen. Davor war es so, dass jede Mannschaft einen Spieler hatte, der die Freiwürfe warf.
- 1931: Die Größe des Basketballs wurde von 813 auf 787 mm (Umfang) reduziert.
- 1935: Die Größe des Basketballs wurde ein weiteres mal reduziert (zwischen 749 und 768 mm).
- 1936: Der offensive Spieler konnte ab sofort nicht länger als drei Sekunden (mit und ohne Ball) vor der Freiwurf-Linie stehen.
- 1945: Fünf persönliche Fouls führen zur Disqualifikation des Spielers. Das unbegrenzte Einsetzen der Ersatzspieler wurde eingeführt.
- 1949: Den Coaches wurde es erlaubt, auch während des Timeouts mit den Spielern zu reden.
- 1956: Einführung der 30-Sekunden-Regel durch die FIBA.
- 1957: Die Freiwurf-Linie wurde offiziell auf 3,7 Meter vom Korb gesetzt.
- 1984: Die FIBA führt die Drei-Punkte-Linie (Entfernung 6,25 m) ein.
- 1985-1986: Die NCAA setzte die Angriffszeit auf 45 Sekunden.
- 1993-1994: Die Angriffszeit wurde von 45 auf 30 Sekunden verringert.
- 1994: Abschaffung der 1-und-1-Regel bei Mannschaftsfouls. Es werden immer zwei Freiwürfe zugesprochen.
- 2000: Die Angriffszeit wurde von 30 auf 24 Sekunden verringert.
- 2002: Der wechselnde Ballbesitz wurde anstelle von Sprungbällen eingeführt.

Basketball in anderen Ländern


- Basketball in den Vereinigten Staaten von Amerika
  - National Basketball Association
  - Women's National Basketball Association
- Basketball in Kanada
- Basketball in Deutschland
  - Basketball-Bundesliga (BBL)
  - Damen-Basketball-Bundesliga (DBBL)
- Basketball in Großbritannien
- Basketball in Griechenland
- Basketball in Frankreich
  - Championnat de France de basket-ball
  - Fédération Française de Basket-ball
- Basketball in Italien
- Basketball in Spanien
  - Asociación de Clubs de Baloncesto
- Basketball in Jugoslawien
- Basketball in Polen
  - Era Basket Liga (Herren)
  - Torell Basket Liga (Damen)
- Basketball auf den Philippinen

Literatur


- Peter Kränzle, Margit Brinke: Basketball Basics, Stuttgart 2000. ISBN 361350359X
- Robert W. Peterson: Cages to Jump Shots: Pro Basketball's Early Years, Omaha 2002. ISBN 0803287720
- Deutscher Basketball Bund (Hrsg.): Offizielle Basketballregeln für Männer und Frauen (beschlossen von der FIBA ab September 2004), Hagen, 2004. Beziehbar u.a. über:

Siehe auch


- Liste der Basketballspieler
- Liste der Basketballtrainer
- Deutscher Basketball-Meister
- Deutscher Basketball-Pokalsieger
- Basketball-Europameisterschaft
- Basketball-Weltmeisterschaft
- Liste von deutschen Basketballmannschaften (Herren)
- Liste von deutschen Basketballmannschaften (Damen)
- Basketball Hall of Fame
- Rollstuhlbasketball
- Streetball

Weblinks


- http://www.basketball-bund.de – Deutscher Basketballbund e. V.
- http://www.basketball-bundesliga.de
- http://www.fiba.com (englisch)
- http://www.fibaeurope.com (englisch)
- http://www.uleb.net (englisch) !Basketball ja:バスケットボール ko:농구 simple:Basketball

Baseball

]] Baseball ist eine Ball- und Mannschaftssportart US-amerikanischer Herkunft. Sie gilt dort als die traditionsreichste Sportart. Baseball wird in über 100 Ländern betrieben, darunter auch in Deutschland, Österreich und der Schweiz.

Spielprinzip und grundsätzliche Regeln

Hier ist nur eine Zusammenfassung des Spielprinzips und die wichtigsten Regeln. Mehr Details findet man im Artikel Baseballregeln. Das deutsche Brennball ist eine stark vereinfachte Variante von Baseball und kann als Ausgangspunkt für das Verständnis des Baseballs dienen. Baseball wird von zwei Teams zu je neun Spielern gespielt. Das Ziel des Spiels ist es, mehr Runs (Punkte) zu erzielen als der Gegner. Mehrfach abwechselnd hat ein Team das Schlagrecht (Offense), während das andere das Feld verteidigen muss (Defense). Ein Run wird erzielt, wenn ein Spieler der Offense den Ball mit einem Schläger trifft und alle vier Bases reihum ablaufen kann. Die Defense versucht dies zu verhindern, indem sie dem Schlagmann nur schwer zu schlagende Bälle serviert und den geschlagenen Ball unter Kontrolle bringt.

Spielfeld

Brennball Das Spielfeld besteht aus zwei Teilen und wird in der Regel durch eine Umzäunung begrenzt. Das so genannte Fair Territory hat normalerweise etwa die Form eines Viertelkreises, dessen gerade Kanten als Seitenauslinien (Foullines) zwischen 90 und 120 Meter lang sind. Die Amerikaner nennen das Feld wegen der Form des Fair Territory auch gerne Diamond. Der Bereich außerhalb der Foullines wird als Foul Territory bezeichnet (in der nebenstehenden Zeichnung blau dargestellt). Die meisten Aktionen finden im Infield statt (in der Zeichnung braun), einem Quadrat in der Spitze des Viertelkreises von 90 Fuß (etwa 27 m) Kantenlänge, dessen Ecken durch die drei Bases und die Home Plate markiert sind. Der Rest des Fair Territories heißt Outfield (in der Zeichnung grün dargestellt).

Innings und Spieldauer

Ein Spielabschnitt heißt Inning; er besteht aus zwei Half Innings. Dabei ist die Auswärtsmannschaft immer zuerst Offense. Im zweiten Halbinning ist dann die Heimmannschaft am Schlag. Beide Mannschaften dürfen dabei in ihrem offensiven Halbinning jeweils so lange schlagen bis drei ihrer Spieler 'out' sind. So kann es vorkommen, dass die Batting Order nochmals angefangen wird, wenn nämlich viele Runs erzielt werden und deshalb die Spieler, die ihren Run vollendet haben, neuerlich an den Schlag kommen können. Ein Spiel besteht im Regelfall aus neun solcher Innings. Führt die Heimmannschaft am Ende des achten Innings, und erzielen die Gäste in ihrem Teil des neunten keinen Run mehr, so wird auf das zweite Halbinning verzichtet und das Spiel ist entschieden. In deutschen Ligen werden teilweise auch Double Header gespielt, also zwei Spiele hintereinander (2×5, 2×7, 1×7 und 1×9 Innings sind in Deutschland üblich). Dadurch soll die Zahl der Spiele pro Saison erhöht werden. Ein Unentschieden gibt es nicht. Steht es nach der festgelegten Zahl von Innings unentschieden, so wird jeweils so lange um ein weiteres Inning verlängert (Extra Inning) bis eine Mannschaft gewinnt.

Duell Pitcher gegen Batter

Im Mittelpunkt des Spiels steht das Duell zwischen einem Batter der Offense und dem Pitcher der Feldmannschaft. Die Spieler der Offense treten in einer vorher festgelegten Reihenfolge (Batting Order oder auch Lineup genannt) einzeln gegen den Pitcher an. Dieser versucht, den Ball so durch die Strike Zone zu seinem Catcher zu werfen, dass der Batter ihn mit seinem Schläger nicht oder nur schwach schlagen kann. Die Strike Zone ist der Bereich über der rund 40 cm breiten Home Plate, der oben und unten durch Brust- und Kniehöhe des Batters begrenzt ist. Gelingt es dem Pitcher, dreimal in die Strike Zone zu werfen, ohne dass der Batter den Ball trifft, ist der Batter out (Strike Out "three strikes, you´re out"). Für einen Strike muss der Ball allerdings nicht völlig verfehlt werden. Wenn der Batter den Ball gerade noch eben – meist von unten – leicht trifft und dieser dann weit nach hinten ins Foul Territory (in die Tribüne) wegspringt, so ist auch dies ein Strike. So kann jedoch kein Strikeout erzielt werden. Der dritte Strike muss immer ein Verfehlen des Balls durch den Batter sein. Trifft der Pitcher nicht in die Strike Zone, so ist dies ein Ball (englische Aussprache). Hat allerdings der Batter nach einem solchen ball geschlagen und diesen nicht getroffen, so geht das als Strike zu seinem Nachteil, obwohl die Strike Zone verfehlt war. Sieht der Batter jedoch noch rechtzeitig, dass der Ball zu hoch oder sonst kein strike sein wird, und hält mit dem Schwung ein (Checked Swing), so bleibt der Wurf ein Ball. Die Kunst des Pitchers besteht andererseits in großem Maße auch darin, den Bällen einen Effet mitzugeben, z. B. sie so drehen oder überraschend abwärts fliegen zu lassen (Slider, Sinking Ball etc.), dass die Einschätzung des Batters fehl geht. So erlebt man es häufig, dass der Batter seine Schlagbewegung anhält, um dann vom Schiedsrichter (Umpire) belehrt zu werden, dass er einen Strike hat passieren lassen. Unterlaufen dem Pitcher gegen einen Batter vier Balls, so darf dieser auf die erste Base aufrücken. Das nennt man gemeinhin Walk, weil der Batter in diesem Fall nicht riskiert, ausgeworfen zu werden und in aller Ruhe zur ersten Base „spazieren“ kann. Sollte auf dieser Base schon ein Runner stehen, so darf dieser auf die zweite Base vorrücken, da auf jeder Base jeweils nur ein Spieler stehen darf. Sind alle Bases besetzt, dann kostet ein Walk allerdings zugleich einen Run, da alle Runner eine Base weiterrücken, der Spieler auf dem dritten Base also die Home Plate erreicht und somit einen Punkt erzielt. Der Walk wird nicht selten auch bewusst (siehe Strategie) eingesetzt, wenn man lieber gegen einen als hochklassig bekannten Batter – mit hohem Trefferdurchschnitt (Batting Average) und vielleicht Dutzenden von in der Saison schon geschlagenen Home Runs)– lieber nicht pitchen möchte, erst recht, wenn schon Bases besetzt sind und es zu mehreren Runs kommen könnte. Auf Zeichen seines Managers stellt sich der Catcher dann bequem einen Meter neben die Home Plate und fängt dort mit ausgestrecktem Arm vier vom Pitcher locker geworfenen Bälle. Home Runs

Geschlagener Ball

Die interessantesten Situationen entstehen dann, wenn der Batter den Ball trifft und zurück ins Feld schlägt. Dadurch wird er zum Runner (Läufer) und muss zur ersten Base laufen. Wird sein geschlagener Ball (Fly Ball) von einem Feldspieler direkt aus der Luft gefangen ist der Schlagmann selbst sofort out (Fly Out). Eventuelle andere Runner müssen zunächst zu ihrer Ausgangs-Base zurückkehren und dürfen erst nach dem Fang noch loslaufen. Erreichen sie dann noch die nächste Base, nennt man den (gefangenen) Flugball Sacrifice Fly, weil durch den "Verlust" des Schlagmanns der Mitspieler vorwärts kam. Das out kann auch erzielt werden, wenn der mit dem Schläger nur gestreifte Ball steil hoch und dann hinter die Auslinie fliegt (foul pop). Der Ball ist dann im Foul Territory und etwaige Runner dürfen nicht weiterlaufen, die Verteidigung – meist der Catcher – darf den Ball jedoch dort fangen und damit das out machen. Dabei ist schon mancher Spieler, der sich ganz lang machen wollte, über die Barriere am Spielfeldrand den Zuschauern vor die Füße gefallen. Der neue Runner ist ebenfalls out, wenn ein Feldspieler den Ball vom Boden aufnimmt und zum ersten Baseman wirft – während dieser das erste Base berührt – bevor der Batter/Runner selbst dort ankommt (Force Out). Bei knappen Spielzügen entscheidet der Feldschiedsrichter (Field Umpire) zwischen safe oder out. Jeder Runner, der out ist, muss das Spielfeld verlassen, bis er wieder neu als Batter an die Reihe kommt. Jeder Runner, der gerade kein Base berührt, ist auch out, wenn er von einem Feldspieler mit dem Ball selbst oder mit dem Handschuh, wenn sich der Ball darin befindet, berührt wird (Tag Out). Abwerfen ist jedoch nicht erlaubt. Der Runner ist out, wenn er den Ball geschlagen hat, losläuft und auf dem Weg zur ersten Base im Fair Territory von dem geworfenen Ball getroffen wird. Dabei spielt es keine Rolle, ob er absichtlich oder unabsichtlich abgeworfen wurde. Wird ein Runner von einem geschlagenen Ball im Fair Territory getroffen, den vorher kein Feldspieler aufgenommen hat, ist er out. Ein Runner ist safe, wenn er eine Base erreicht, bevor die Feldmannschaft den Ball dorthin bringen kann. Er kann jederzeit versuchen, auch zwei oder drei Bases auf einmal weiter zu laufen, es darf sich allerdings höchstens ein Runner auf jedem Base befinden. Schafft es der Batter durch seinen eigenen Schlag auf das erste Base hat er ein Single erzielt; er wird damit zum Läufer (Runnner). Schafft er es zur zweiten oder dritten Base, erzielt er entsprechend ein Double beziehungsweise Triple. Ein Runner bleibt an einer Base, die er safe erreicht hat, bis ein neuer Batter zum Duell gegen den Pitcher antritt. Durch dessen Schlag können alle Runner dann weiter vorrücken oder sogar einen Run erzielen, in dem sie wieder sicher am Home Plate ankommen. Schlägt ein Batter den Ball über den Außenzaun hinweg, so nennt man das einen Home Run. Der Batter und alle eventuell sich gerade auf den Bases befindenden Runner dürfen die Bases in aller Ruhe ablaufen und je einen Run erzielen. Ein Home Run ist auch dann möglich, wenn der Ball das Feld nicht verlässt (ein sog. inside the park homerun). Dieser Fall ist jedoch sehr selten, weil dazu einerseits ein Batter der läuferischen Spitzenklasse (der auch ein exzellenter Kurzstreckler wäre) und zudem ein Hit nötig ist, bei dem sich der Ball extrem schwer unter Kontrolle bringen lässt. Meist sind dies Bälle in die wirklich hinterste Ecke des Feldes, nicht zuletzt solche, die nach dem Aufschlagen ins Foul Territory rollen und damit der Regel nach alive, also noch im Spiel und nicht foul, sind. Oft wirken dabei auch besondere für die Verteidigung unglückliche Umstände mit, etwa ein Verspringen des Balles in eine nicht zu erwartende Richtung. Allerdings ist nicht jeder Ball, der im Feld landet, damit auch schon ein Hit, auch wenn der Batter die erste Base erreicht. Wäre der Schlag für die Verteidigung leicht abzufangen gewesen, so spricht man von einem error (leichter Fehler), etwa wenn ein nicht sonderlich hart geschlagener Ball direkt auf einen Verteidiger (Fielder) zufliegt und dieser ihn dennoch nicht fängt. Ob ein Error – also kein Hit – vorliegt, entscheidet übrigens keiner der Schiedsrichter (Umpires), sondern ein dafür bestellter Official Scorer. Es sollen nicht selten schon Spieler recht unglücklich mit dessen Entscheidung gewesen sein, gehen Errors doch zu Lasten ihrer Schlagstatistik (Batting Average). Erreicht der Batter die erste Base, weil der Feldspieler, der den Ball aufnimmt, sich aus taktischen Gründen entschied, einen anderen Läufer out zu werfen (weil ein out dort gerade wichtiger ist), anstatt zum First Baseman zu werfen, so handelt es sich um eine Fielder's Choice (Entscheidung des Feldspielers). Man spricht also nur von einem Hit, wenn der Batter die erste Base erreicht und weder ein Error noch Fielder's Choice vorliegt. Auf das Spiel hat dies keinen direkten Einfluss, wohl aber auf die Spiel- bzw. Spielerstatistik.

Base Stealing

Ein Runner kann jederzeit versuchen, das nächste Base zu „stehlen“, also es zu erlaufen, auch wenn der Ball vom Batter gar nicht geschlagen wurde. Eine typische Gelegenheit ist, wenn der Pitcher seine Wurfbewegung begonnen hat, da er diese nicht mehr unterbrechen darf, wenn sein Fuß bereits über der Pitcherplate war. Der Runner versucht, eher am nächsten Base anzukommen als der Catcher, der mittlerweile den Wurf des Pitchers gefangen hat, den Ball dorthin werfen kann. Nicht zuletzt deshalb ist ein guter Catcher für eine erfolgreiche Defense von großer Bedeutung, denn er muss möglichst augenblicklich sehen, wohin der Ball am besten gespielt werden sollte, falls mehrere Gegner auf den Bases sind. Er muss dann sofort erkennen, wo am leichtesten ein out zu machen oder aber wo dies gerade am dringendsten ist. Natürlich muss er den Ball dann auch schnell und präzise dorthin werfen. Erfüllt er seine Aufgabe, so ist es durchaus möglich, mehrere Runner in einem Spielzug out zu machen (double oder, sehr selten, triple play). Nicht ohne Grund gibt es für Catcher den Golden Glove Award (goldener Handschuh). Als taktisches Mittel ist Base Stealing vor allem bei einem knappen Spielstand, besonders Gleichstand, interessant. Meist in den späten Innings, weil so durchaus ein Spiel gewonnen werden kann, etwa wenn der stärkere Teil des eigenen Batting Order noch folgt und man hoffen darf, ein Batter werde für einen guten Hit sorgen können. Schafft es der Runner so etwa auf die dritte Base, dann kann durchaus ein folgender langer Single genügen, um das Spiel zu gewinnen.

Positionen der Defensive

Home Run Die verteidigende Mannschaft besteht aus 9 Spielern, jeder mit einer eigenen Position auf dem Spielfeld und teilweise verschiedenen Aufgaben. Die Position ist dabei – abgesehen von Pitcher (Werfer) und Catcher (Fänger) – nicht fest, so steht beispielsweise der 3rd Baseman in der Nähe der dritten Base, es kommt aber auf die aktuelle Spielsituation und den derzeitigen Batter (Schlagmann) an, ob er nun weiter im Infield oder Richtung Outfield orientiert ist, bzw. eher rechts von der Base steht. Die Positionen und deren Aufgaben im einzelnen:
- P: Pitcher (Positionsnummer 1). Seine Hauptaufgabe besteht darin, den Ball ins Spiel zu bringen. Er versucht den Ball am Schlagmann vorbei zu seinem Catcher zu werfen. Darüberhinaus ist er dafür verantwortlich, flache Bälle in die Mitte des Infields aufzunehmen und weiterzuleiten. Er muss außerdem zur ersten Base rennen und diese abdecken, sollte der 1st Baseman aufgrund eines hohen Balls seine Position verlassen. Die Leistung eines guten Pitchers besteht vor allem darin, seine Bälle (Pitches) so geschickt auf den Weg zu bringen, dass sie für den Batter möglichst schwer auszurechnen sind, etwa indem sie eine Flugbahn beschreiben, in der es Änderungen der Richtung oder der Flughöhe gibt (Sinking Ball, Slider, etc). Oft ist es auch die reine Geschwindigkeit, die den Ball schwer zu schlagen macht (Fastball).
- C: Catcher (2). Er trägt spezielle Schutzkleidung, da seine Aufgabe darin besteht die Bälle des Pitchers, die der Schlagmann nicht trifft oder nach denen er nicht schlägt zu fangen, ebenso die Bälle, die mehr oder weniger unkontrolliert vom Schläger des Batters abprallen. Desweiteren ist er der Baseman der Home Plate, er verhindert also, dass Läufer einen Punkt erzielen. Er zeigt außerdem dem Pitcher an, was für einen Wurf er dem Schlagmann zuwerfen soll und muss das Geschehen hinter dem Pitcher im Auge behalten, so muss er schnell reagieren, sollte ein Runner versuchen eine Base zu stehlen. Hierbei ist es sicherlich nicht von Nachteil einen starken Wurf zu besitzen. Die große Bedeutung eines guten Catchers für eine erfolgreiche Verteidigung darf mithin nicht unterschätzt werden.
- 1B: First Baseman (3). Er ist – wie alle Spieler – dafür verantwortlich, Bälle, die in seine Richtung fliegen zu fangen und weiterzuleiten. Weiterhin deckt er die erste Base ab, das heißt er muss versuchen Läufer auf dem Weg zu „seiner“ Base out machen. Sollte sich ein Runner auf der ersten Base befinden, steht der 1st Baseman meist sehr nahe bei der Base oder sogar darauf, um zu verhindern, dass die zweite Base gestohlen wird.
- 2B: Second Baseman (4). Er nimmt Bälle auf, die in seine Richtung kommen und versucht, wenn nötig, ein Double Play einzuleiten, also gleich zwei gegnerische Spieler auf einmal out zu machen. Wenn der Ball auf den Shortstop kommt steht der 2nd Baseman meist auf die zweite Base, bekommt den Ball vom Shortstop zugeworfen, macht somit den Runner von der ersten Base aus, wi