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Hautemphysem

Hautemphysem

Unter Hautemphysem versteht man eine aufsteigende oder ausbreitende Gasansammlung in der Unterhaut nach spontaner oder verletzungsbedingter Eröffnung lufthaltiger Organe, z.B. der Lunge. Sie kann auch als Komplikation nach ausgeführter Luftfüllung von Körperhöhlen aufgrund medizinischer Diagnostik entstehen oder aber nach Infektionen mit gasbildenden Erregern unter der Haut. Als Symptome gelten dabei das typische "Schneeballknirschen" und die wegdrückbare Schwellung der Haut. Sieher auch: Emphysem Kategorie:Dermatologie

Gas

Gas bezeichnet einen der Aggregatzustände oder einen Stoff, der sich üblicherweise in diesem Aggregatzustand befindet.

Begriffsabgrenzung

Eine Substanz wird als „Gas“ im engeren Sinne bezeichnet, wenn sie bei einer Temperatur von 20 °C (Raumtemperatur) und einem Druck von 1 atm (sog. Standardbedingungen) im gasförmigen Aggregatzustand vorliegt. Allgemeiner bezeichnet man auch den gasförmigen Zustand einer Substanz selbst als Gas, unabhängig von der Temperatur. Zusammen mit den Flüssigkeiten zählt man Gase im Sinne eines gasförmigen Zustandes zu den Fluiden.

Eigenschaften

Fluid Der idealisierte gasförmige Aggregatzustand, man spricht von einem idealen Gas, zeichnet sich durch die vollkommen freie Beweglichkeit der einzelnen Atome und/oder Moleküle entsprechend der kinetische Gastheorie aus. Dies hat zur Folge, dass ein Gas kompressibel ist, also sein Volumen dem herrschenden Druck anpasst und gilt bis auf wenige Einschränkungen auch für reale Gase. Gase besitzen dabei auch Eigenschaften von Flüssigkeiten: sie haben die Fähigkeit zu fließen und widerstehen Deformation nicht, obgleich sie über eine Viskosität verfügen. Anders als Flüssigkeiten besitzen Gase jedoch kein festgelegtes Volumen und füllen daher immer den gesamten zur Verfügung stehenden Raum vollständig und gleichmäßig aus. Dies liegt darin begründet, dass das Gesamtsystem den Zustand höchster Entropie anstrebt (zweiter Hauptsatz der Thermodynamik) und ein solcher Zustand einer statistischen Gleichverteilung der Gasteilchen in diesem Raum entspricht. Den Übergang vom gasförmigen in den flüssigen Aggregatzustand bezeichnet man als Kondensation, den Übergang vom gasförmigen in den festen Aggregatzustand als Resublimation.

Lagerung

Um eine möglichst große Menge an Gas in einen Behälter zu bringen, also eine hohe Dichte zu erhalten, wird das Gas stark komprimiert. Damit der Behälter dabei dem Gasdruck standhält, werden meist zylinderförmige oder kugelförmige Körper wie bei Gasflaschen, Gaskesseln oder ehemals Gasometern eingesetzt. Der Gasdruck selbst ist ein hydrostatischer Druck.

Verwandte Themen


- Dampf ist ein Stoff in gasförmigem Zustand, der üblicherweise fest oder flüssig ist.
- Liste der Dichte gasförmiger Stoffe
- Angabe der Stoffreinheit bei technischen Gasen
- Spezielle Arten von Gasen und Gasgemischen, siehe :Kategorie:Gas.
- Physikalische Eigenschaften von Gasen, siehe Gasgesetze.

Weblinks

Kategorie:Chemie Kategorie:Thermodynamik ja:気体 ko:기체 ms:Gas simple:Gas

Unterhaut

Die Subkutis (lat. Subcutis, Unterhaut) ist jenes unter der Haut (Cutis genannt) liegende Gewebe, das aus zwischen den Bindegewebssepten liegendem Fettgewebe und den die Haut versorgenden Blutgefäßen und Nerven besteht. Sie wird auch als Hypoderm oder Tela subcutanea bezeichnet. In der Unterhaut liegen Sinneszellen für starke Druckreize, die als Vater-Pacini-Körperchen bezeichnet werden. Diese Fettschicht kann mehrere Zentimeter dick werden. Je nach Körperregion und Geschlecht, kann die Fettmenge recht groß werden, was zu sog. kosmetischen "Problemzonen" Bauch, Gesäß, Hüften, Oberschenkel führen kann - so dass die Fettabsaugung zu den weltweit am häufigsten durchgeführten Schönheitsoperationen gehört. Bei Männern wird Fett in größeren Mengen v. a. im Bauchbereich, bei Frauen v. a. um Gesäß und Hüften eingelagert. Die Masse und Form der Gesäßbacken wird beim Menschen vor allem von der Menge des subkutanen Fettes bestimmt, ebenso wird die Größe der weiblichen Brust im Wesentlichen durch die Menge des subkutanen Fettgewebes und nicht die Größe des Brustdrüsenkörpers bestimmt. Kategorie:Haut

Lunge

Die Lunge (lat. Pulmo, -onis m.) ist ein paariges Körperorgan, das der Atmung dient. Echte Lungen kommen bei fast allen luftatmenden Wirbeltieren einschließlich des Menschen vor. Sie entstehen embryonal als Ausstülpung des Vorderdarms. Die Amphibien (Amphibia) besitzen die einfachsten Lungen. Sie sind bei ihnen sackförmig und glattwandig oder nur schwach gekammert. Viel stärker gekammert sind sie bei den Kriechtieren (Reptilien). Bei Vögeln sind sie relativ klein, aber wegen der zusätzlich vorhandenen Luftsäcke auch viel komplizierter gebaut. Die Lungen der Säugetiere ähneln denen der Kriechtiere. Beim Menschen bestehen sie aus zwei Lungenflügeln, die links in zwei und rechts in drei Lungenlappen unterteilt sind. Die Lunge besitzt keine Muskulatur. Die Luft wird stattdessen durch die Rippen- und Zwerchfellmuskulatur eingesogen.

Aufbau der Lunge bei Säugetieren

Beide Lungen der Säugetiere, auch als Lungenflügel bezeichnet, sind beweglich im Brustraum (Thorax) eingebettet. Mehr oder weniger tiefe Einschnitte teilen die Lunge in Lungenlappen (Lobi). Die Oberfläche der Lungen ist von einer glatten Auskleidung (Serosa) überzogen, die in der Brusthöhle als Brustfell (Pleura) bezeichnet wird. Zwischen dem Brustfellüberzug der Lunge und der Brustfellauskleidung der Brusthöhle liegt ein Spaltraum, in dem ein Unterdruck herrscht. Er ist für die Atmung von großer Bedeutung. Bei einer Verletzung des Brustkorbs bricht dieser Unterdruck zusammen und die Lunge kollabiert (Pneumothorax).

Aufbau der menschlichen Lunge

Die menschlichen Lungen bestehen aus einer rechten Lunge (rechtem Lungenflügel, Pulmo dexter) und einer linken Lunge (linkem Lungenflügel, Pulmo sinister). Jeder Lungenflügel wird durch Furchen in sogenannte Lungenlappen unterteilt. Der rechte Lungenflügel teilt sich dabei in 3 Lappen auf (Lobus superior, Lobus medialis, Lobus inferior). Der linke Lungenflügel teilt sich in lediglich 2 Lappen (Lobus superior et inferior). Die Lungenlappen wiederum werden in 9/10 Segmente unterteilt. Die Bezeichnung erfolgt hier entsprechend der Zuordnung zum versorgenden Bronchialast. 10 Segmente finden sich in der rechten Lunge. Im linken Flügel fehlt das 7. Segment und gibt somit dem Herzen Raum. Sie liegen in der Brusthöhle (Cavitas thoracis). Oben überragt die Lungenspitze (Apex pulmonis) um etwa 3-4 cm das Schlüsselbein (Clavicula), unten liegt die Lunge dem Zwerchfell (Diaphragma) auf, dessen Lage sehr variabel ist und vorrangig von der Atemstellung und der Körperlage (im Liegen höher als im Sitzen) abhängt. Grob kann man sagen, dass in der Atemruhestellung die Lungenränder auf der Bauchseite (ventral) in Höhe der 6. Rippe, seitlich (auf der Subaxillar-Linie) in Höhe der 8. Rippe und auf der Rückenseite (dorsal) in Höhe der 10. Rippe zu liegen kommen. Dieser Unterschied angesichts der zu beobachtenden Körperseite ergibt sich aus dem Bogen, den die Rippen bilden. Die linke Lunge ist allgemein kleiner, weil ihr das Herz zum Gutteil aufliegt. Dadurch und bedingt durch die Aufspaltung der Luftröhre in die Hauptbronchien (Bifurcatio tracheae), sodass der linke Luftröhren-Bronchien-Winkel kleiner ist als der rechte, wird die rechte Lunge in der Regel besser belüftet.

Feinbau

Das Innere der Lunge ist durch ein luftführendes System von Röhren (Bronchien) gekennzeichnet, die in blind endenden Säckchen, den Lungenbläschen (Alveolen) enden. In seiner Gesamtheit wird es als Bronchialsystem (Bronchialbaum) bezeichnet (siehe dort). Zudem gibt es dazwischen Bindegewebe und die Aufzweigungen der Lungenarterien und -venen.

Atmung

Das Atmen beginnt bei der Einatmung (Inspiration) in der Regel mit der Interkostalmuskulatur bzw. dem Zwerchfell. Bei der Brustatmung kontrahieren sich die Musculi intercostales externi (äußere Zwischenrippenmuskeln). Dabei wird der Brustkorb angehoben und erweitert, wodurch die Lunge, die, selbst ausgekleidet mit der Pleura visceralis (oder pulmonalis), über den Pleuraspalt (Cavitas pleuralis) mit der Pleura parietalis des Bruskorbs in Verbindung steht, mitgedehnt wird. Dadurch sinkt der Druck in der Lunge. Nach der Druck-Volumen-Beziehung (Boyle-Mariottesches Gesetz) muss aber nun bei Änderungen des Drucks - sofern die Nasenlöcher bzw. der Mund offen sind und mit der Außenwelt in Verbindung stehen - das Volumen isoton (d.h. bei gleichem Druck) zunehmen. Die Lunge füllt sich, die Inspiration ist beendet. Bei der Zwerchfellatmung senkt sich das Zwerchfell lediglich durch Kontraktion (das Zwerchfell besteht aus Muskulatur) und bewirkt somit eine Dehnung der Lungenflügel nach unten. Die Ausatmung (Exspiration) geht zumeist passiv vonstatten, denn nach der Inspiration ist die Lunge samt Brustkorb so weit gedehnt, dass darin elastische Verformungsarbeit gespeichert ist (ähnlich einer Feder, die zunächst gespannt und dann losgelassen wird), die der Lunge die "verbrauchte" Luft austreibt. Erfolgt die Exspiration mit Gewalt, so spricht man von forcierter Exspiration. Dabei kontrahieren sich zunächst die Mm. intercostales interni, es können aber auch diverse andere Atemhilfsmuskeln zum Zuge kommen. Siehe auch: Lungenvolumen

Vogellunge

Im Gegensatz zur Säugetierlunge sind die Lungen der Vögel unbeweglich in den Brustraum eingebaut. Sie liegen dorsal einer Bindegewebsmembran (Septum horizontale). Das Brustfell wird zwar embryonal angelegt, bildet sich aber wieder zurück. Die Vogellunge ist nicht gelappt und vollzieht während der Atmung keine Volumenänderungen. An der Gabelung der Luftröhre (Trachea) teilt sich das luftleitende System in die beiden Stammbronchen. Hier liegt auch das Stimmorgan der Vögel, die Syrinx. Von den Stammbronchen gehen 4 Gruppen von Sekundärbronchien (medioventrale, mediodorsale, lateroventrale und laterodorsale). Die weiteren Aufzweigungen der laterodorsalen Bronchien bezeichnet man als Neopulmo. Von den Sekundärbronchien gehen Parabronchien (Lungenpfeifen) aus. Sie sind 0,5-2 mm dick. In ihrer Wand gibt es kleine trichterförmige Öffnungen, die in die Luftkapillaren (Pneumocapillares) führen. Die Luftkapillaren bilden ein Netzwerk meist untereinander kommunizierender Röhren und sind das eigentliche Austauschgewebe, um das dichte Blutkapillarnetze ausgebildet sind. Im Gegensatz zu den Säugetieren handelt es sich nicht um ein blind endenes System, sondern um ein offenes Röhrensystem. Nach Durchströmen der Lunge gelangt die Luft in die Luftsäcke, die wie Blasebälge für die Ventilation, also den Luftstrom sorgen.

Siehe auch


- Kieme
- Eiserne Lunge
- Pneumonologie
- Staublunge
- Atelektase
- Lungenkrebs
- Bronchialkarzinom
- Lunge (Lebensmittel)

Weblinks


- http://www.m-ww.de/krankheiten/atemwegserkrankungen/anatomie_lunge.html
- [http://www.ucsusa.org/animation/toxicair_lung.swf How poor air quality affects the respiratory system (engl.)] Hervorragende Flash-animierte Seite der [http://www.ucsusa.org/ Union of Concerned Scientists] zur Zerstörung der Lunge durch Ozon und Feinstaub Kategorie:Atmungsapparat ja:肺 ms:Paru-paru

Emphysem

Als Emphysem wird in der Medizin ein übermäßiges oder an ungewohnter Stelle aufgetretenes Vorkommen von Luft bezeichnet. Dementsprechend muss das Emphysem näher bezeichnet werden: #Meist ist damit - im engeren Sinn - das Lungenemphysem gemeint. #Ein Hautemphysem kann sich bei Erkrankung oder nach Verletzung lufthaltiger Organe bilden, seltener aufgrund einer Infektion mit gasbildenden Erregern, z. B. bei Gasbrand. #Das Mediastinalemphysem bildet sich um Raum zwischen Lungen und Herz aus ebensolchen Gründen, aber auch nach einem Explosionstrauma. Siehe auch: Gangrän - Asthma bronchiale - Alterslunge - COPD Kategorie:Krankheit simple:Emphysema

Kategorie:Dermatologie

Kategorie:Medizin

Кокосовая пальма

Cocos nucifera Коко́совая пальма (Cocos nucifera) — растение семейства пальм; единственный вид рода Cocos. Кокос — одно из немногочисленных растений, чьи научные названия не восходят к греческим корням. Оно происходит от португальского coco — «обезьяна», и дано из-за пятен на орехе, которые делают его похожим на морду обезьяны. Видовое название nucífera — от лат. nux — орех и ferre — нести.

Происхождение и распространение

Родина кокосовой пальмы точно неизвестна — предположительно она родом из Юго-Восточной Азии (Малайзии). Сейчас она повсеместно распространена в тропиках обоих полушарий, как в культурном, так и в дикорастущем виде. На Филиппинах, Малайском архипелаге, полуострове Малакка, в Индии и на Шри-Ланке её разводят с доисторических времен. Кокос — растение морских побережий, предпочитающее песчаные почвы. Расширение ареала его произрастания шло с помощью человека и естественным путем: кокосовые орехи водонепроницаемы и свободно держатся на воде, далеко разносясь океаническими течениями и сохраняя при этом жизнеспособность.

Внешний вид

Высокая (до 27-30 м) стройная пальма. Ствол — 30-45 см в диаметре, гладкий, в кольцах от опавших листьев, слегка наклонён и расширен у основания. Боковых ветвей нет, но внизу часто развиваются опорные корни. Листья перистые, плотные, длиной 3-6 м. Мелкие желтоватые однополые цветки собраны в колоски, а те, в свою очередь, — в пазушные метёлки (длиной 1,2-2 м), свешивающиеся с вершины дерева.

Плод

пальма Плод, он же кокосовый орех, — это костянка, 15-30 см в длину, сравнительно округлый, весом 1,5-2,5 кг. Наружная оболочка плода (экзокарп) пронизана волокнами (койр); внутренняя (эндокарп) — твёрдая «скорлупа», с 3 порами, ведущими к 3 семяпочкам, из которых только одна развивается в семя. Семя состоит из мясистого поверхностного слоя белого цвета толщиной ок. 12 мм (мякоть или копра) и эндосперма. Эндосперм, сперва жидкий и прозрачный (кокосовая вода), с появлением в нём капель масла, выделяемых копрой, постепенно превращается в эмульсию молочного цвета (кокосовое молоко), затем густеет и затвердевает. Плоды растут группами по 15–20 штук, полностью созревая в течение 8-10 месяцев. В культуре дерево начинает плодоносить с 7-9 лет и продолжает ок. 50 лет. Одно дерево ежегодно даёт от 60 до 120 орехов. Орехи собирают полностью созревшими (на копру и др. продукты) или за месяц до созревания (на койр).

Использование

Кокосовая пальма — одно из десяти самых ценных для человека растений. Так или иначе используются почти все её части. Зрелый эндосперм (мякоть) содержит масла, минеральные вещества, витамины; его едят сырым или высушивают, добавляя потом в кондитерские изделия и карри. Копра также является ценным сырьём для получения жирного кокосового масла, идущего на изготовление мыла, свечей и маргарина. Копру традиционно получают, раскладывая расколотые кокосовые орехи на освещенных солнцем местах для просушки. Через некоторое время подсохшую копру отделяют и измельчают затем в стружку. Остающийся жмых идёт на корм скоту. Эндосперм незрелых орехов — кисловато-сладкое кокосовое молоко (хотя правильнее его называть кокосовой водой) — используется для питья и в пищу. Оно хорошо утоляет жажду и содержит большое количество витаминов, минералов и инвертированного сахара. Кокосовая вода, заключенная внутри ореха, настолько стерильна, что во время Второй мировой войны её в экстренных случаях использовали вместо физиологического раствора внутривенно. К сожалению, её нельзя долго хранить — она не поддается пастеризации и сворачивается при нагревании. Важным продуктом, приготавливаемым из кокоса, является настоящее кокосовое молоко. Его делают, выдерживая тёртую мякоть в горячей воде, чтобы извлечь масло и ароматические компоненты. В результате получается молочно-белая непрозрачная эмульсия (17-20% жирности) со сладким кокосовым запахом. Через некоторое время жир и вода разделяются (по аналогии с коровьим молоком), получаются кокосовые сливки. Кокосовое молоко — важный элемент во многих азиатских кухнях. Верхушечные почки кокосовой пальмы съедобны, из них получают т.н. «пальмовые сердцевины». Они выглядят, как белая часть стебля лука-порея, и состоят из плотно лежащих один над другим слоев листьев, которые используются в салатах. Производство пальмовых сердцевин очень дорогостоящее, потому что пальма после сбора урожая погибает. Из сока соцветий и молодых стволов варкой получают сироп, который кристаллизируется в темно-коричневый пальмовый сахар, похожий на кленовый. Забродивший сок превращается в слабоалкогольный (8%) напиток, который в Индии и на Шри-Ланке называется «тодди», на Филиппинах и в Мексике — «туба», а в Индонезии — «тувак». Дальнейшее брожение тодди даёт пальмовый уксус. Дистилляция тодди даёт высокоградусный напиток — аррак, прозрачную жидкость с высоким содержанием алкоголя и приятным ореховым привкусом. Из волокна оболочек плодов (койр), а также из волокон листьев изготовляют канаты, циновки, щётки и пр. Стволы — прекрасный строительный материал. Листья идут на плетение и служат кровельным материалом. Из скорлупы орехов делают посуду. Кроме того, кокосовые орехи, особенно кокосовое масло, применяются в традиционных медицинах, как противовоспалительное, противоцинготное, мочегонное средство.

Как разделывать кокосовый орех

Проткните одно из трёх отверстий наверху кокоса и слейте через него молоко. Поместите кокос в нагретую духовку (ок. 250° С) примерно на 10 минут, пока его скорлупа не потрескается. Как вариант, можно просто разбить её молотком, предварительно поместив кокос в плотный пакет. Отделите мякоть при помощи ножа. Замочите её кусочки в холодной воде на пять минут. Теперь кокос готов к использованию. Категория:Пальмы Категория:Орехи ms:Kelapa zh-min-nan:Iâ-á

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