Home About us Products Services Contact us Bookmark
:: wikimiki.org ::
Monteverdi

Monteverdi

Monteverdi ist der Name von:
- Claudio Monteverdi, einem italienischen Komponisten, Violaspieler und Sänger
- Giulio Cesare Monteverdi, einem italienischen Komponisten; Bruder von Claudio
- Peter Monteverdi, einem schweizerischen Autobauer
- Monteverdi (Auto), einer Automobilmarke

Claudio Monteverdi

Claudio Zuan Antonio Monteverdi (auch: Monteverde, getauft 15. Mai 1567 in Cremona; † 29. November 1643 in Venedig) war ein italienischer Komponist, Violaspieler und Sänger. Sein Werk markiert die Wende von der Musik der Renaissance zum Barock.

Leben

Jugendzeit

Claudio Monteverdi war das älteste von fünf Kindern; er hatte zwei Schwestern (Maria Domitilla, Clara Massimilla) und zwei Brüder (Giulio Cesare, Luca). Als Sohn eines Arztes wurde Monteverdi eine gepflegte Erziehung zuteil. Bald erwies er sich als äußerst musikbegabt. Er erhielt seine musikalische Ausbildung bei Marcantonio Ingenieri, dem Kapellmeister der Kathedrale von Cremona. Dessen Einfluss findet sich in seiner ersten Werksammlung Sacrae cantiunculae wieder, die er 1582 mit 15 Jahren komponierte. 1587 folgte die Veröffentlichung seines ersten Madrigalbuchs.

Mantua

1590 wurde Monteverdi an den Hof des Herzogs Vincenzo I. Gonzaga als Sänger und Violinist nach Mantua bestellt, wo er 22 Jahre lang bleiben sollte. Er fand dort mit einem vollständigen Orchester und herausragenden Solisten außergewöhnlich gute Bedingungen vor. Monteverdi wurde dort 1594 „Cantore“. Er heiratete die Tochter eines ansässigen Musikers. Mit dem Herzog trat er eine militärisch motivierte Reise nach Ungarn gegen die Türken an. 1597 bereiste er mit dem Orchester Flandern, wo die großen Meister des franko-flämischen Stils kennenlernte. Nach seiner Rückkehr wurde er 1601 zum Kapellmeister berufen, trotz der Angriffe einiger seiner Rivalen, die seinem Stil zuviel „Modernität“ vorwarfen. Trotz seiner Verpflichtungen gegenüber dem Hof komponierte Monteverdi von 1590 bis 1605 vier weitere Madrigalbücher. Von der Monodie, mit ihrer Betonung klarer Melodielinien, verständlicher Texte und einer zurückhaltend begleitenden Musik, war es nur ein kurzer, logischer Schritt zur Entwicklung der Oper. 1607 komponierte er eine der ersten ihrer Art, L’Orfeo, die als Auftragsarbeit anlässlich des jährlichen Karnevals in Mantua erschien und am 22. Februar aufgeführt wurde; sie war auf Anhieb ein großer Erfolg. Vom Tod seiner Frau im September zeigte sich Monteverdi tief getroffen. Dennoch komponierte er 1608 eine weitere Oper, Arianna, von der heute nur das Lamento überliefert ist. Monteverdi geriet zunehmend in finanzielle Schwierigkeiten. 1610 komponierte er sein bedeutendstes Sakralwerk, die „Marienvesper(Vespro della Beata Vergine), das bis heute in der gesamten Geschichte der geistlichen Musik ohne Parallelen geblieben ist. Nach dem Tod des Herzogs Vincenzo im Jahr 1612 wurde Monteverdi von dessen für Musik wenig empfänglichen Nachfolger entlassen.

Venedig

1612 Nach einem kurzen Aufenthalt in Cremona wurde Monteverdi 1613 einstimmig zum Kapellmeister des Markusdoms in Venedig ernannt, eines der bedeutendsten musikalischen Ämter der damaligen Zeit, wo er den Chor wiederbelebte. Damit begannen seine wohl angenehmsten und produktivsten Jahre. Parallel zu zahlreichen geistlichen Werken führe Monteverdi sein weltliches Werk weiter und veröffentlichte zwischen 1614 und 1638 die Madrigalbücher VI bis VIII. Nach dem Tod seines Sohnes, der der Pestepidemie zum Opfer fiel, wurde Monteverdi zusehends krank. Insbesondere durch die Eröffnung des ersten öffentlichen Opernhauses in Venedig im Jahre 1637 angeregt, verfasste er weitere Bühnenwerke, darunter Il ritorno d’Ulisse in patria (1641) und L’incoronazione di Poppea (1642). Nach einer letzten Reise nach Cremona und Mantua starb er 1643 in Venedig, wo ihm ein feierliches Begräbnis zuteil wurde. Zusammen mit seiner einzigen Frau hatte Monteverdi zwei Söhne. Francesco wurde später Tenorsänger am Markusdom und Massimiliano Arzt.

Bedeutung

Als Harmoniker setzte Monteverdi erstmals Dissonanzen in seinen Werken ein und erweiterte so die tonalen Vorstellungen der europäischen Musik. Monteverdi führte die von den Florentinern (Jacopo Peri) kurz vor der Jahrhundertwende als neue musikalische Form entwickelte Oper zu ihrem ersten Höhepunkt und erntete großen Ruhm bereits zu Lebzeiten. Insgesamt komponierte er mindestens 18 Opern; nur l’Orfeo, l’Incoronazione, Il ritorno und die Arie „Lamento“ von seiner zweiten Oper l’Arianna blieben erhalten. Monteverdis letztes Madrigalbuch enthält die „Magridale von Liebe und Krieg“ (Madrigali guerrieri et amorosi), welche vielfach als die vollendetsten Beispiele dieser Form betrachtet werden. Insgesamt demonstrieren die acht Bücher den bedeutenden Schritt vom polyphonischen Stil der Renaissancemusik zum monodischen Stil des Barock. Nach seinem Tod geriet Monteverdi lange Zeit in Vergessenheit; erst mit Gian Francesco Malipiero, der Monteverdis Kompositionen von 1916 bis 1942 in 16 Bänden veröffentlichte, erwachte wieder das Interesse an seinem Werk.

Werke

Geistliche Werke


- Sacrae cantiunculae 3 v., 1582
- Madrigali spirituali 4 v., Brescia 1583
- Vespro della beata vergine da concerto composta sopra canti fermi, 1610
- Selva morale e spirituale 1641
- Messa a 4 v. et salmi a 1-8 v. e parte da cappella & con le litanie della B.V. 1650

Weltliche Vokalwerke


- Canzonette 3 v., 1584
- 6 Bücher Madrigali a 5 v. 1587, 1590, 1592, 1603, 1605 (mit B.c.), 1614 (mit B.c., con uno dialogo a 7 v.)
- Concerto, 7. Madrigalbuch 1-4 e 6 v. 1619
- Madrigali guerrieri et amorosi …libro 8° 1-8 v. con B.c., 1638
- Madrigali e canzonette libro 9°, 1651
- 2 Bücher Scherzi musicali 1607 u. 1632
- Lamento d’Arianna, 1623; mit lat. Text als »Pianto della Madonna«, in: Selva morale… 1641

Bühnenwerke

1641

- L’Orfeo, Mantua 1607
- L’Arianna ebda. 1608
- Prolog zu L’idroppica (Guarini) ebd. 1608 (verschollen)
- Il ballo delle ingrate, ebd. 1608
- Ballett Tirsi e Clori ebd. 1616
- Prolog zu Maddalena, ebd. 1617
- Intermedien Le nozze di Teti e di Peleo, ebd. 1617 (verschollen)
- Andromeda, ebd. 1617 (verschollen)
- Lamento d’Apollo, ca. 1620 (verschollen)
- Il combattimento di Tancredi e Clorinda, Venedig 1624
- La finta pazza Licori, Mantua 1627 (verschollen)
- Armida 1627 (verschollen)
- Prolog und Intermedien, u. A. Gli amori di Diana e di Endimione, Parma 1628 (verschollen)
- Torneo Mercurio et Marte, ebd. 1628 (verschollen)
- Proserpina rapita, Venedig 1630 (verschollen)
- Ballo in onore dell’Imperatore Ferdinando III, Wien 1637
- Il ritorno d’Ulisse in patria, Venedig 1640
- Le nozze d’Enea con Lavinia, Venedig 1641 (verschollen)
- Ballett La vittoria d’amore, Piacenza 1641 (verschollen)
- L’incoronazione di Poppea, Venedig 1642 (in 2 Fassungen erhalten)

Literatur


- Laszlo Passuht: Divio Claudio: ein Monteverdiroman, 1982, ISBN 33-700-0310-4
- Manfred H. Stattkus: Claudio Monteverdi: Verzeichnis der erhaltenen Werke (SV), Bergkamen 1985

Weblinks


-
- [http://www.geocities.com/vienna/1790/m_works.htm Eine vollständige Liste aller Werke Monteverdis, einschließlich der Inhalte der Madrigalbücher]
- [http://www.cpdl.org/wiki/index.php/Monteverdi Partituren einiger Werke mit Hörbeispielen] Monteverdi, Claudio Monteverdi, Claudio Monteverdi, Claudio Monteverdi, Claudio Monteverdi, Claudio Monteverdi, Claudio ja:クラウディオ・モンテヴェルディ

Peter Monteverdi

Peter Monteverdi (
- 7. Juni 1934 in Binningen, BL, Schweiz, † 4. Juli 1998 ebenda) war ein Schweizer Autobauer und Vater der Automarke Monteverdi. Zunächst war Monteverdi Inhaber einer Auto-Garage und vertrieb Ferrari-Sportwagen und viele andere internationale Automarken. Ab 1952 baute er eigene Wagen unter seinem Namen. 1961 baute er den ersten Schweizer Formel 1-Wagen, der später den Namen MBM (Monteverdi Basel Motors) trug. Monteverdi, Peter Monteverdi, Peter Monteverdi, Peter Monteverdi, Peter

Ghinzu

Groupe de pop-rock belge, Ghinzu se matérialise en 1999. Toutefois, l'aventure avait déjà commencé quelques années auparavant, lorsque John, leader et chanteur de Ghinzu, s'était enregistré dans sa cuisine sur une minicassette mono ITT. Pour former le groupe, John est allé chercher Fabrice (batterie) et Mika (basse), d'ex-Vegasiens en stand by, et a déniché les instrumentistes Greg (guitare) et Sanderson (contrebasse) pour les souder autour de son piano-forte. Leur premier album, Electronic Jacuzzi sorti le 15 décembre 2000 et déjà vendu à plusieurs milliers d'exemplaires, a été autoproduit (Dragoon est le label créé par et pour le groupe). Enregistré à Bruxelles en quelques sessions durant les printemps et automnes 1999 et 2000, il représente un tournant dans la pop contemporaine et contient 12 titres qui voyagent entre le groove et le bruit à la manière d'aucun autre groupe. La section rythmique est détendue, radicale et innovante, et génère un groove élastique et planant en parfait contraste avec les sons des guitares et de contrebasse. La musique peut être décrite comme de la noise-pop. Elle contient les éléments essentiels de la pop : piano, synthés trash, mélodies no-wave, rythmes entraînant et une approche mélodramatique imparable. Mais l'essentiel de sa maturité vient de son côté expérimental : duos de basses, ballades au piano accompagnées de rythmes tranchants, distorsions, humour et autodérision, speed-pop, et bien sûr, le bruit. C'est une musique contemporaine qui, à sa conception, invite à une redéfinition de la manière d'écouter et de jouer de la musique : Ghinzu extrait les sons des instruments plutôt que de les jouer de façon conventionnelle. Le deuxième album du groupe, "Blow" sort en février 2004 en Belgique. L'acceuil critique et publique est tel que le groupe signe avec le label Atmosphériques pour une sortie en France, et V2 pour l'Allemagne et la Scandinavie. A force de concerts électriques qui les a vu se produire à l'Olympia de Paris notamment, Ghinzu rencontre un franc succès en France, ce qui leur permet d' y écouler près de 40 000 exemplaires de "Blow". Dans la foulée et devant la demande du publique, le premier album "Electronic Jacuzzi" (qui était épuisé) devrait jouir d'une première sortie en France en automne 2005. Merci à : http://www.sacresbelges.be/ghinzu.html

Discographie


- 2000 Electronic Jacuzzi
- 01 - Dolly Fisher
- 02 - Dragon
- 03 - Rotten Star
- 04 - Thoughts behind the Scene
- 05 - Electronic Jacuzzi
- 06 - Turn up the Satan
- 07 - R2D3
- 08 - Dracula Cowboy
- 09 - Get up
- 10 - Revlis
- 11 - One Shot Ballerina
- 12 - Bingo it's Heaven
- 2004 Blow
- 01 - Blow
- 02 - Jet Sex
- 03 - Cockpit Inferno
- 04 - Do you read me ?
- 05 - Til you faint
- 06 - The Dragster Wave
- 07 - Sweet Love
- 08 - High Voltage Queen (the Reign of)
- 09 - 21st Century Crooners
- 10 - Mine
- 11 - Horses
- 12 - Sea-side Friends

Formation


- John Stargasm - chanteur et clavieriste
- Greg Remy - guitariste
- Fabrice George - batteur
- Mika Nagazaki - bassiste
- Kris Dane - guitariste
- Sanderson Poe - Contrebassiste (A quitté le groupe)

Liens externes


- [http://www.ghinzu.com/ Site Officiel]
- [http://www.ghinzu.be/ Communauté des Warriors] Catégorie:Groupe de musique belge Catégorie:Groupe de rock

Jamnik Jamniki Zoja szkoy policealne spielautomaten zakady sportowe slots










































:: RELATED NEWS ::
Das Paradies der Damen (Roman)
Das Paradies der Damen, 1883 geschrieben von Émile Zola, ist Bestandteil seines zwanzigbändigen Werkes Das Leben der Familie Rougon-Macquard. Anhand der Geschichte der Protagonistin Denise, einer Verkäuferin, die aus der Provinz nach Paris kommt und im Paradies der Damen eine Anstellung findet, wird das Wachstum und die Struktur dieses Kaufhauses und gleichzeitig der Niedergang des Einzelhandels eines kompletten Pariser Stadtviertels beschrieben. Sämtliche im Roman auftauchende Fig
Augustinus Bader
Augustinus Bader (
- 1959 in Augsburg) ist ein deutscher Mediziner und Biomediziner. Augustinus Bader gehört zu führenden Kapazitäten auf dem Gebiet der Stammzellenforschung und befasst sich in seinem Institut (BBZ) der Universität Leipzig mit Tissue Engineering (Gewebezüchtung im Verbund mit Zellen).

Leben

Augustinus Bader wurde 1959 in Augsburg geboren und studierte zunächst Medizin an der Università Abbruzese Degli Studi C
Gustav Zindel
Gustav Zindel (
- 13. August 1883 in Rodenau bei Komotau; † 21. November 1959 in Loučná pod Klínovcem) war ein Künstler aus dem böhmischen Erzgebirge.

Leben

Als Sohn eines aus
Sophia Scholl
Sophia Magdalena Scholl (
- 9. Mai 1921 in Forchtenberg; † 22. Februar 1943 in München-Stadelheim), kurz: Sophie Scholl, war eine deutsche Widerstandskämpferin in der
Besorgungsgehilfe
Mit Gehilfe ist im allgemeinen, nicht-juristischen Sprachgebrauch jedweger Assistent ob Assistenzarzt oder Arzthelfer/in gemeint, auch wenn das Wort selbst so altmodisch obsolet geworden ist, dass man es eher in älterer Literatur findet. In der Historie entspricht dem etwa der Knappe für den Ritter, der Geselle oder Lehrling für den Handwerksmeister. In der Re
Gehilfenhaftung
Mit Gehilfe ist im allgemeinen, nicht-juristischen Sprachgebrauch jedweger Assistent ob Assistenzarzt oder Arzthelfer/in gemeint, auch wenn das Wort selbst so altmodisch obsolet geworden ist, dass man es eher in älterer Literatur findet. In der Historie entspricht dem etwa der Knappe für den Ritter, der Geselle oder Lehrling für den Handwerksmeister. In der Re
Ostsee-Gymnasium
Das Ostsee-Gymnasium in Sassnitz auf der Insel Rügen ist ein allgemeinbildenes Gymnasium, das zur allgemeinen Hochschulreife führt. Schulträger ist der Landkreis Rügen. Seinen Namen hat das Gymnasium durch seine unmittelbare Lage an der Ostsee erhalten, die man von der Einrichtung aus gut beobachten kann.

Zahlen und Fakten

Das Ostsee-Gymnasium ist bevölkerungspolitisch und stadt
Lao Airlines
Lao Airlines (bis März 2004 Lao Aviation) ist eine laotische staatliche Fluggesellschaft. Das Drehkreuz der Fluggesellschaft befindet sich am Wattay International Airport (VTE) in Vientiane.

Codes


- IATA-Code: QV
- ICAO
Paul von Tarsus
Paulus von Tarsus (
- um 5 n.Chr., † 64 oder 67) war jüdischer Schriftgelehrter und Religionsstifter von epochaler Bedeutung. Er bildete, zeitgleich mit anderen, auf schöpferische Weise die traditionsverbundene und zugleich neuartige Lehre des
All Rights Reserved 2005 wikimiki.org