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| Benediktinci |
Benediktinci
Katolički crkveni red.
Kratica: OSB
Godina utemeljenja: 529. g.
Osnivač: Sveti Benedikt (480.-547?)
Poznatiji samostani: Ćokovac ponad Tkona na otoku Pašmanu danas je jedini muški samostan ovog reda u Hrvatskoj.
Svetci, blaženici i sluge božje iz njihovih redova: sv.Benedikt
Benediktinci u Hrvatskoj
Benediktinski je red najstariji crkveni red na Zapadu. Iznjedrila ga je najranija monaška tradicija prvih stoljeća Crkve, a utemeljio ga je sv.Benedikt oko 529. godine u Montecassinu, pod gelsom "Ora et labora" (Moli i radi).
Već po doseljenju Hrvata u novu domovinu oni dolaze u dodir s benediktincima. Benediktinac opat Martin dolazi u naše krajeve da tu skuplja moći kršćanskih mučenika. Ubrzo nakon njega dolaze i drugi benediktinsci i na ovim prostorima počinju osnivati svoje samostane, kako u primorskom tako i u kontinentalnom dijelu današnje Hrvatske. Kao ljudi pismenosti i kulture uživali su ovi monasi i njohovi samostani velik ugled kod hrvatskih knezova i kraljeva. I tijekom cijele naše povijesti oni su odigrali vrlo važnu ulogu u odgajanju naroda na vjerskom i kulturnom polju (poznata "Bašćanska ploča" iz samostana Sv.Lucije kod Baške na Krku). No zbog raznih razloga mnogi su njihovi samostani s vremenom bili napušteni, a konačni udarac zadala im je Napoleonova okupacija hrvatskih krajeva kada su svi samostani zatvoreni.
Danas u Hrvatskoj postoji samo jedan samostan benediktinaca u Ćokovcu na otoku Pašmanu, blizu mjesta Tkona.
Benediktinke u Hrvatskoj
Samostana sestara benediktinki ima u nas u sljedećim mjestima: Krk, Cres, Rab, Pag, Zadar, Trogir...
Category:Crkveni redovi
Sveti BenediktSveti Benedikt iz Nursije (oko 480. – 543.), rođen u talijanskoj Nursiji (Norcia), osnovao je zapadno redovništvo. I danas mnogi redovnici pripadaju kršćanskom vjerskom redu imenovanom njemu u čast - benediktincima.
Ideal redovničkog života iznio je u svojim pravilima. Umro je u mjestu Monte Cassino 21. ožujka, a papa Pavao VI. proglasio ga je 1964. svecem zaštitnikom Europe. Njegov je praznik 11. srpnja.
ja:ベネディクトゥス
Kategorija:Sveci
Tkon
Tkon je općina u Hrvatskoj.
Zemljopis
Stanovništvo
Uprava
Povijest
Gospodarstvo
Slavni ljudi
Spomenici i znamenitosti
Obrazovanje
Kultura
Sport
Vanjske poveznice
Category:Općine
Category:Hrvatske općine Burg FürsteneckBurg Fürsteneck liegt zentral in Deutschland in Osthessen, an der hessisch/thüringischen Grenze, zwischen Fulda und Bad Hersfeld und gehört zur Marktgemeinde Eiterfeld. Die Burg liegt 406 Meter hoch auf einer kleinen Hochebene (Wittfeld), 2 Kilometer nördlich von Eiterfeld inmitten des Hessischen Kegelspiels (Vorderrhön).
Burg Fürsteneck wurde als Grenzbefestigung des Klosters Fulda gegründet und ist seit der Säkularisierung Eigentum des Landes Hessen.
Seit 1952 ist Burg Fürsteneck hessische Heimvolkshochschule und Akademie für berufliche und musisch-kulturelle Bildung.
Geschichte
- 845 Fürsteneck und die umliegenden Dörfer werden dem Fuldaer Kloster im Tausch gegen drei Dörfer aus dem Württembergischen von Ludwig dem Deutschen überlassen. Die Burg bleibt bis zur Säkularisierung 1802 fast durchgehend im Besitz des Klosters Fulda.
- 1290 Abt Heinrich von Weilnau nimmt Berthold von Buchenau als Burgmann an.
- 1309 Gegen Ende des 13. Jahrhunderts wird die Burg, vermutlich unter dem Fürstabt Heinrich V. von Weilnau, als Grenzbefestigung des Hochstifts Fulda erbaut (Ersterwähnung 1309). Aufgrund unablässiger Geldsorgen wird das Amt Fürsteneck bis ins 16. Jahrhundert hinein an wechselnde Herren abgetreten, so u.a.:
- 1324 Verpfändung des Amtes an Berthold von Wiesenfeld
- 1358 Überlassung von Burg und Amt an Otto von Buchenau
- 1440 Verkauf des Klosters Hersfeld
- 1450 Verkauf von Burg und Umland für 910 Gulden an die „von der Tann“
- 1460 Der Fuldaer Abt setzt Hans von der Tann als Amtmann auf Fürsteneck ein.
- 1463 Graf Heinrich von Henneberg scheitert bei dem Versuch, Burg Fürsteneck zu erobern.
- 1532 Fulda kauft die Burg zurück. Von da an sitzen nur noch fuldische Amtsleute auf Fürsteneck.
- 1603 Zum Amt Fürsteneck gehören 17 Orte: Arzell, Bodes, Betzenrod, Dittlofrod, Eiterfeld, Hausenmühle, Körnbach, Igelsrod (Wüstung), Leibolz, Leimbach, Malges, Mengers, Ober- und Unterufhausen, Oberweisenborn, Reckrod, Wölf.
- 1618–1648 Der Dreißigjährige Krieg zerstört die Burg stellenweise bis auf die Grundmauern. Die umliegenden Dörfer sind z. T. menschenleer. In Eiterfeld werden noch 3 männliche Bewohner registriert.
- 1708 Abt Adalbert von Schleifras erwirbt Burg Fürsteneck und baut sie wieder auf. Die Wappen des Fürstabtes von Schleifras zeugen von dem Neuaufbau. Die bemerkenswerte Ringmauer mit dem Burgtor stammt aus früherer Zeit.
- 1802 Mit der Säkularisierung verliert Fürsteneck seine offizielle Funktion als „Amt“ an Eiterfeld, das sich von nun an selbst verwaltet.
- 1818 Fürsteneck wird als Staatsdomäne verpachtet. Die Burg heißt jetzt: „Fürstenecker Herrschaftliche Meyerei“ und wird zum landwirtschaftlichen Gut, dessen Äcker und Wiesen an die Untertanen gegen ein jährliches Bestandsgeld zu 1210 Gulden verpachtet sind.
- 1925-1945 Seit 1925 bis zum Ende des 2. Weltkrieges leitet der Domänenpächter und spätere Kreisbauernführer Salzmann den Gutsbetrieb auf der Burg und macht sie zu einer Schaltzentrale nationalsozialistischer Umtriebe und Übergriffe im Kreis Hünfeld. So errichtet er mit anderen zusammen auf dem Marktplatz von Eiterfeld einen Galgen, an dem ein Schild mit der Aufforderung angebracht wird, drei jüdische Bürger von Eiterfeld zu hängen.
- 1952-1953 In den Jahren 1952 bis 1953 wird die heruntergekommene Burg durch die Initiative von Ministerialrätin Johanna Spangenberg, Professor Hermann Schafft und dem späteren ersten Schulleiter Gustav Huhn zur Heimvolkshochschule umgebaut. Als Architekt wird der dem Bauhaus nahestehende Prof. Otto Bartning gewonnen.
- seit 2003 Umfassende Renovierung der Burg in allen Gebäudeteilen mit Unterstützung des Landes Hessen
Quellen:
- August Straub, Burgen und Schlösser im Hessenland, 3. Aufl., Melsungen o. J.
- August Weber, Die Geschichte des Kreises Hünfeld, Fulda 1960
- 1150-Jahre Dorf und Markt Eiterfeld. Amt und Gericht Fürsteneck. 845 – 1995, hrsg. Von Rudolf Christl u.a., Eiterfeld 1995
Rundgang
HessenGrundriss von Burg Fürsteneck
Wie bereits erwähnt, wurde die Burg 1290 / 1309 erstmals urkundlich genannt. Es gibt aber Indizien dafür, dass sie um einiges älter ist:
Grundriss von Burg FürsteneckIn der Mauer über dem Haupteingang auf der Südseite befindet sich ein romanisches Einstein-Zwillingsfenster (1), das Fachleute dem 12. Jahrhundert zurechnen. (Ein ähnliches Fenster findet sich an der Südseite des Fuldaer Domes.) Ein weiteres Einstein-Fenster (2) ist in der Westmauer der Burg zu finden.
Weiteres Indiz für ein höheres Alter der Burganlage könnte sein, dass nur Burgen aus der Zeit vor den Kreuzzügen Türme haben, die den Außenmauern eingegliedert sind, statt eigenständig stehende Ringmauertürme: Der Nordturm steht in einer Linie mit den beiden Außenmauern. Das gleiche gilt für den alten Bergfried rechts des Eingangstores.
Das jetzige Außentor (3) ist nachträglich, zu Zeiten, als die Burg schon längst nicht mehr als Wehrburg diente, verbreitert worden.
Der eigentliche Durchgang dürfte ein ziemlich enges Tor gewesen sein, das sich im Zweifelsfall leicht verteidigen ließ.
Dasselbe gilt auch für das eigentliche Burgtor (4). Das ursprüngliche Tor dürfte auch da wesentlich niedriger und schmaler gewesen sein. Die Schießscharten im Zwinger (5) links liegen so tief, dass man davon ausgehen kann, auf einer Schuttschicht zu stehen.
Oben auf der Mauer ist ein alter Wehrgang (6), der ursprünglich über das niedrigere Außentor hinweg ging. An der Westseite des Wehrgangs befindet sich ein Eckrondell (7) mit dem kleinen Wappen des Fuldaer Fürstabts Johann Bernhard Schenk von Schweinsberg.
Über dem Burgtor ist eine Mauer mit zugemauerten Fenstern, vermutlich für Wohnräume, die darauf hinweisen, wie oft und umfassend die Burg durch die Jahrhunderte hinweg umgebaut wurde.
Der dem Herrenhaus vorgelagerte kleinere Bau ist der alte Bergfried (8) mit dicken Buckelquadern an allen vier Kanten (siehe auch dieselben Buckelquader am nördlichen Befestigungsturm) und dicken Mauern. Man nimmt an, dass er ursprünglich höher gewesen ist als das Herrenhaus und mit dem Nordturm das Verteidigungszentrum der Burg bildete.
In den Burgmauern sind verschiedenfarbene Steine verbaut: dunkler Basalt-Bruchstein und hellere Sandsteinquader. Anhand der helleren „Ausbesserungen“ lassen sich die Wunden des alten Gemäuers gut erkennen und geben uns einen Eindruck von den Renovierungsarbeiten, die Adalbert von Schleifras im 18. Jahrhundert hat ausführen lassen.
Über dem Türrahmen des Herrenhauses (9) hat Adalbert von Schleifras sein Wappen angebracht:
anno quo
DoMVs haeCCe resta Vrata MDCCVII
DICtVs soysberg per prInCIpeM MDCCVIV
Abbatem Adalbertum ex stirpe
de Schleifras
pleno jure venandi acquisitus est
(In dem Jahre, in dem dieses Haus, Soisberg genannt,
erneuert wurde,
war es durch den Fürstabt Adalbert aus dem Geschlecht von Schleifras
mit allen Rechten durch Kauf erworben worden.)
Das Haus, in das die Türe führt, ist der alte Wohnbau, der Palas. Eine Spindeltreppe führt zwischen dem Bergfried und dem Palas hinauf und verbindet beide.
Vor dem Wirtschaftsgebäude (10) findet sich ein weiteres Wappen Adalbert von Schleifras’. Hier waren wohl ursprünglich keine Gebäude, sondern nur Mauern und Wehrgang. Allerdings muss schon in früher Zeit eine Erweiterung stattgefunden haben, denn man kann an der Außenmauer des Wirtschaftstraktes zugemauerte Schießscharten entdecken.
Im 19. Jahrhundert, als Fürsteneck landwirtschaftliches Gut war, befanden sich hier die Schmiede und der Schweinestall.
Der Nordturm (11) schließt sich an. Im 19. Jahrhundert war er halb zerfallen und ohne Dach. Zu Zeiten, als er noch als Verteidigungsbau diente, war er zwar nicht zerfallen, aber ebenfalls ohne Dach gewesen, dafür aber mit vielen Schießscharten. Die Außentreppe zum Turm dürfte auch ziemlich spät errichtet worden sein, genauso die Eingangstür zum Turm, während das Fensterchen oberhalb der Tür älter sein dürfte.
Das Nordtor (12) ist wohl auch erst neueren Datums und wird zu der Zeit entstanden sein, als die Domänenbesitzer, bzw. Arbeiter mit Wagen und Pferd auf ihre nördlichen Äcker mussten.
Ein drittes Wappen von Schleifras findet sich über dem Eingang zum Tagungsgebäude (13) mit der Halle, einer ehemaligen Scheune, sowie weiteren Seminarräumen und Zimmern für die TeilnehmerInnen:
Grundriss von Burg Fürsteneck
Adalbertus D.G. Abbas Fuldensis S.R.
Imperii Princeps D Augustae Archicancellarius
Per Germaniam et Galliam Primas MDCCIX
(Adalbert, von Gottes Gnade Abt zu Fulda, des Hl. Römischen Reiches Fürst,
der erhabenen Kaiserin Erzkanzler, Primas in Germanien und Gallien 1709)
Einige Schritte weiter links vom Eingang zum Tagungsgebäude befindet sich der frühere, jetzt vermauerte, Eingang zur Halle in Form eines spitzbögigen Türgewölbes (14).
Im Gewölbekeller (15) wurde 1957 eine Kapelle für Andachten und Besinnungen eingerichtet.
Die Akademie Burg Fürsteneck
Grundriss von Burg FürsteneckEinst Sitz von Adelsfamilien und Trutzburg fürstlicher Macht, ist Fürsteneck heute freie Bildungseinrichtung mit überregionaler, überparteilicher und überkonfessioneller Ausrichtung. In dem historischen Ambiente finden zeitgemäße Seminare mit einer modernen Ausstattung statt.
Jährlich besuchen knapp 4000 TeilnehmerInnen 175 Kurse mit 15000 Belegungstagen.
Das Programm beinhaltet Veranstaltungen im Rahmen des Bildungsurlaubs, Kurse zu beruflichen Schlüsselqualifikationen wie Kommunikation, Kreativität oder Management sowie berufliche oder kulturelle Fortbildungsreihen.
Wesentlicher Schwerpunkt ist die musisch-kulturelle Bildung mit Angeboten zu Tanz, Musik (Folk-, Bordun und Alte Musik, Rock, Pop, Jazz), Theater, Rhythmus, Keramik, Malen, Zeichnen, Film und Fotografie.
Es finden auch Kurse zu Natur und Ökologie, Freizeit und Gesundheit, zu Fragen der Lebensgestaltung und Orientierung und Wochen für Familien statt.
Spezielle Fortbildungen für soziale, pädagogische, pflegerische und psychologische Berufe vervollständigen das Gesamtangebot.
Seit 2003 wird BURG FÜRSTENECK mit Unterstützung des Landes Hessen grundlegend renoviert. Insbesondere werden für den Bildungsbetrieb moderne Unterkunftszimmen mit Nasszellen hergestellt.
Der Trägerverein
Die Bildungsstätte wird getragen mit Unterstützung des Landes Hessen von dem Verein
Hessische Heimvolkshochschule Burg Fürsteneck e. V.
Der Verein wurde im Jahre 1952 als "runder Tisch" unterschiedlicher gesellschaftlicher Gruppierungen gegründet.
Satzungszweck: Der Verein führt Jugend- und Erwachsenenbildungsmaßnahmen durch, denen ein ganzheitliches Bildungsverständnis zugrunde liegt. Ziel ist die Integration politisch-sozialer, musisch-kultureller und beruflicher Bildung, wobei die musisch-kulturelle Bildung einen besonderen Schwerpunkt darstellt.
Mitglieder des Vereins
- Land Hessen: Der Hessische Kultusminister . Der Hessische Minister für Wissenschaft und Kunst
- Körperschaften: Gemeinde Eiterfeld . Landkreis Fulda . Universität Gießen . Evangelische Fachhochschule Darmstadt
- Kirchen: Bistum Fulda . Evangelische Kirche in Hessen und Nassau . Evangelische Kirche von Kurhessen-Waldeck . Evangelisch-Lutherische Kirche in Thüringen
- Verbände und Vereine: Fürstenecker Freundeskreis . Deutscher Gewerkschaftsbund, Landesbezirk Hessen . Hessischer Volkshochschulverband . Internationaler Arbeitskreis für Musik . Landfrauen-Verband Hessen . Musische Gesellschaft
- Persönliche Mitgliedschaft ehemaliger Vorstandsmitglieder: Reinhardt Hering, Kassel . Richard Brachmann, Kassel . Prof. Dr. Wolfgang Metzler, Schmitten.
Weblinks
runder Tisch
- [http://www.burg-fuersteneck.de/ BURG FÜRSTENECK, Akademie für berufliche und musisch-kulturelle Weiterbildung]
Fürsteneck
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