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| Schüpfheim |
SchüpfheimDer Name Schüpfheim steht für verschiedene Orte:
- eine Gemeinde im Kanton Luzern, siehe Schüpfheim LU
- ein Ortsteil der Gemeinde Stadel bei Niederglatt im Kanton Zürich, siehe Schüpfheim ZH
Schüpfheim LU
Schüpfheim ist eine Gemeinde und Hauptort des Amtes Entlebuch im Schweizer Kanton Luzern.
Geographie
Die Gemeinde liegt im Südwesten des Kantons Luzern an der Kleinen Emme . Im Dorf selber münden von links der Mannenbach und von rechts der Kirchenbach und der Trüebenbach in diese ein. Der kleinere Teil der Gemeinde liegt auf dem linken Ufer der Kleinen Emme. Dieser Teil wird Sonnenseite (Mundart:Sunnsite) und Hinterberg genannt. Das Gebiet ist bis auf einige wenige Waldgebiete gerodet. Nur die Uferpartien am Blettbach im Südwesten und der Bienzenwald im Nordwesten von Schüpfheim-Dorf bilden da eine Ausnahme. Auch südlich der Grossen Fontannen, welche die nördliche Gemeindegrenze bildet, ist das Gelände stark bewaldet.
Wenig südlich der Gemeinde vereinigen sich von links kommend die Weissemme mit der Waldemme zur Kleinen Emme. Das Gebiet zwischen den beiden Emmen ist überwiegend bewaldet. Der Hang am rechten Ufer der Waldemme/Kleinen Emme wird Schattenseite (Mundart:Schattsite) genannt. Er ist mit Ausnahme grosser Waldgebiete westlich des Grats namens Farneren beinahe vollständig gerodet.
Die Waldemme durchquert bei ihrem Lauf von Süd nach Nord die von ihr eingegrabene Lammschlucht (3-4,5 km südlich des Dorfs). Von rechts kommend mündet dort der Staubbach in sie ein.
Die nördliche Gemeindegrenze geht von der Zingenbrücke, welche die Kleine Emme überquert, in nordwestlicher Richtung zum Grat der Sonnenseite. Dort dreht sie nach Südwesten bis zur Voglisbergegg (1'039 m.ü.M.). Von dieser geht sie nördlich zur Grossen Fontanne und dann deren Flusslauf in südwestlicher Richtung bachaufwärts bis Unter- und Ober-Freimoss kurz vor der Kantonsgrenze zu Bern. Von dort aus geht sie in südlichen Richtungen bis zum Bach Bocken , diesem entlang, westlich des Hinterbergs durch - bis sie beim Gehöft Gerbi auf die Weissemme stösst. In südlicher Richtung gehts weiter bis zur Gsteigegg, wo der Grenzverlauf bis zur Schafmatt (1'979 m.ü.M.; höchster Punkt der Gemeinde) eine östliche Richtung einschlägt. Nach dem Berg ändert die Richtung kurz (dem Grat entlang) nach Nordosten. Dann, beim Engellauenengrat (1'902 m.ü.M.) dreht die Richtung nach Norden. Der beim Grat entspringenende Engellauenenbach bildet bis zu seiner Einmündung in die Grosse Entlen die Grenze. Von dort geht sie zurück zur Farneren und dann dem Bibernbach entlang nach Norden. Diesen verlässt sie, um nordwestwärts wieder auf die Zinggenbrücke zu stossen.
Die Gemeinde besteht aus dem Dorf, welches sich sowohl am linken wie am rechten Ufer der Kleinen Emme entlang immer weiter ausdehnt, und zahlreichen Häusergruppen und Einzelgehöften.
Vom Gemeindeareal von über 38 km² sind 60,0% landwirtschaftliche Nutzfläche. Weitere 32,8% sind von Wald und Gehölz bedeckt und 5,3% Siedlungsfläche.
Nachbargemeinden
Schüpfheim grenzt an Entlebuch , Escholzmatt , Flühli , Hasle und Romoos .
Bevölkerung
Bevölkerungsentwicklung
Bis 1816 wuchs die Bevölkerung rasch an (1798-1816:+31,9%) - um danach bis 1860 infolge Landflucht stark zu sinken (1816-1860:-16,4%). Nach einer Stagnationsphase bis 1888 folgte ein starkes Bevölkerungswachstum bis 1930 (1888-1930:+28,9%). Dies ist für das Entlebuch sehr ungewöhnlich. Doch profitierte Schüpfheim von seiner politischen Bedeutung als Hauptort des Amtes Entlebuch. Bis 1950 wuchs die Einwohnerschaft noch leicht, geriet danach in eine Stillstandsphase und sackte in den 1970-er-Jahren ab (1970-1980:-6,3%). In den folgenden zwei Jahrzehnten folgte ein grosses Wachstum - doch ist die Bevölkerungszahl derzeit wieder stark am Sinken. Grund dafür ist der gesunkene Geburtenüberschuss, der in früheren Jahren die Abwanderungsverluste mehr als kompensierte.
Sprachen
Die Bevölkerung benutzt als Umgangssprache eine hochalemannische Mundart. Diese weicht sehr stark von der in der Stadt Luzern gesprochenen ab und hat vielerlei Ähnlichkeiten mit dem benachbarten Bernbiet (Kanton Bern). Bei der letzten Volkszählung im Jahr 2000 gaben 96,02% Deutsch, 1,21% Serbokroatisch und 0,95% Albanisch als Hauptsprache an.
Religionen - Konfessionen
In früherer Zeit war die gesamte Einwohnerschaft Mitglied der Römisch-Katholischen Kirche. Um die Ausbreitung des im benachbarten Emmental starken Täufertums zu verhindern, gab es häufig so genannte Visitationen. Dadurch ist die Bevölkerung noch heute stärker religiös als in anderen Gebieten des Kantons Luzern - und der Anteil der Katholiken höher. Heute (Stand 2000) gibt es 87,22%römisch-katholische-, 5,21% evangelisch-reformierte- und 1,54% orthodoxe Christen. Daneben findet man 1,10% Muslime und 1,03% Konfessionslose. Bei den Muslimen handelt es sich um Albaner.
Herkunft - Nationalität
Ende 2004 zählte die Gemeinde 3'765 Einwohner. Davon waren 3'630 Schweizer und 135(=3,6%) Ausländer. Anlässlich der letzten Volkszählung waren 93,05% (einschliesslich Doppelbürger 94,38%) Schweizer Staatsangehörige. Die grössten Einwanderergruppen kommen aus Serbien-Montenegro (mehrheitlich Albaner), Italien und Deutschland.
Verkehr
Schüpfheim liegt an der Bahnlinie Luzern-Bern und hat eine Haltestelle. Ausserdem führt eine Postautolinie von Schüpfheim über Flühli und Sörenberg nach Giswil im Kanton Obwalden (Panoramastrasse genannt).
Die Gemeinde liegt an der Hauptstrasse (Luzern-)Wolhusen-Langnau BE(-Bern). Der nächstgelegene Autobahnanschluss (A8 und A2) ist weit entfernt.
Geschichte
Zahlreiche frühalemannische Ortsbezeichnungen deuten auf eine frühe Besiedlung hin. Die Gemeinde wird erstmals als Schipfen in der Acta Murensia (dem Besitzverzeichnis) des Klosters Muri AG erwähnt. Die Gemeinde gehörte lange Zeit den Freiherren von Wolhusen. Ums Jahr 1300 verkauften diese ihren Besitz an die Habsburger . Diese verpfändeten das Gebiet aus Geldnot um 1350 an Peter von Thorberg. Der machte sich bei der Bevölkerung so verhasst, dass das gesamte Entlebuch im Jahr 1385 einen ewigen Bund mit der Stadt Luzern schloss. Die Luzerner deuteten den Bund als Unterwerfung unter ihre Herrschaft. Das Entlebuch erhob sich deshalb mehrfach gegen Luzern (1434 erstmals, dann 1513 im sogenannten Zwiebelnkrieg und 1653 im Schweizer Bauernkrieg ). Nach dem Ende der Alten Eidgenossenschaft war Schüpfheim von 1798 bis 1803 Hauptort des Distrikts Schüpfheim. Seither ist die Gemeinde Hauptort des damals neu geschaffenen Amts Entlebuch . 1836 wurde die Gemeinde Flühli von Schüpfheim abgetrennt.
Weblinks
- [http://www.schuepfheim.ch/ Offizielle Website der Gemeinde Schüpfheim]
Kategorie:Ort in der Schweiz
Kategorie:Ort im Kanton Luzern
Kategorie:Schweizer Gemeinde
Villes du Pays de GallesListe des villes importantes du Royaume-Uni, par ordre alphabétique.
Les villes écossaises sont signalées par un (E), les villes galloises par un (G) et les villes d'Irlande du Nord par un (I). Les autres sont situées en Angleterre.
__NOTOC__
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Voir aussi
- Wikipédia:Projet, Villes du monde
Sur le Wiki anglais :
:Liste des villes anglaises
:Liste des bourgs écossais
:Liste des villes galloises
:Liste des villes d'Irlande du Nord
Royaume-Uni -
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Pennsylvania Pit Bulls
The Pennsylvania Pit Bulls is an American Basketball Association (ABA) team based in Pittsburgh. The team began play in the fall of 2004. The Pib Bulls were essentially the Pittsburgh Hardhats, who folded prior to the season due to money problems. They finished in 7th place in the blue division with a 8-9 record. They did not make the playoffs.
The Pit Bulls are most noted for the tragic and untimely death of their head coach, Tom Wa
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Woodlands (disambiguation)
The word woodland or woodlands, when used alone, has several possible meanings in the English language.
- See woodland
"Woodland" is also a part of the name of:
- Woodland management
- The Woodland Trust
- The Woodland culture of Native
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Antonio Oliveira
António LuÃs Alves Ribeiro Oliveira (born June 10, 1952 in Penafiel, Portugal) is a former footballer, manager and businessman, now president of SuperLiga club FC Penafiel.
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Wikipedia:Articles for deletion/Armchair Position
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John Wycliffe Lowes Forster
John Wycliffe Lowes Forster (31 December, 1850 – 24 April 1938) was a Canadian artist specializing in portraits, particularly those relating to Canadian history. Much of his work can be found at the Nation
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