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Schellenberg

Schellenberg

Schellenberg ist die flächenmässig kleinste Gemeinde in Liechtenstein. Sie liegt im Norden des Landes auf verkehrsarmer Höhenlage. Besiedelt ist Schellenberg seit 3000 v. Chr. Der Ort liegt im nördlichen Teil des Landes im Rheintal. Schellenberg war Hauptort der gleichnamigen Herrschaft die 1699 vom damaligen Fürsten gekauft wurde.

Sehenswürdigkeiten


- Nonnenkloster
- Biedermannhaus
- 2 Burgruinen
- Russendenkmal
- Findling
- Pfarrkirche
- St. Georgs Kapelle

Politik

Gemeindevorsteher ist Norman Wohlwend (FBP). Der Gemeinderat zählt 8 Sitze; je vier für die FBP und die VU.
Kategorie:Ort in Liechtenstein

Liechtenstein

Das Fürstentum Liechtenstein ist ein souveräner Staat in Mitteleuropa zwischen Österreich und der Schweiz am Ostufer des Rheins im Rheintal.

Geographie

Liechtenstein befindet sich mitten im Herzen Europas zwischen der Schweiz und Österreich. Es liegt am Alpenrhein im Rheintal in den Alpen. Die gesamte westliche Staatsgrenze zur Schweiz entspricht dem Rheinverlauf. Die östliche Staatsgrenze ist geprägt vom Alpen-Hochgebirge, dem Rätikon. Teilweise grenzt das kleine Land hier an die Schweiz und an Österreich. Der höchste Punkt Liechtensteins ist der Grauspitz mit einer Höhe von 2599 m ü.M.. Der tiefste Punkt ist das Ruggeller Riet mit einer Höhe von 430 m ü.M.. Im Gegensatz zu anderen alpinen Regionen ist das Klima in Liechtenstein wegen des Föhns relativ mild. Im Winter wird in der Gebirgsregion um Malbun Wintersport betrieben. Liechtenstein ist ein Binnenstaat zwischen zwei Nachbarbinnenstaaten.

Bevölkerung

Herkunft

Weniger als zwei Drittel der Bevölkerung (65,8%) sind gebürtige Liechtensteiner; die ausländische Bevölkerung kommt mit 20,1% überwiegend aus dem deutschen Sprachraum (10,8% Schweizer, 5,9% Österreicher und 3,4% Bundesdeutsche), gefolgt von Italienern (3,3%), Einwohnern des früheren Jugoslawien (3,3%), Türken (2,6%) und anderen (4,8%).

Sprache

In Liechtenstein wird, wie in der Schweiz, ein alemannischer Dialekt des Deutschen gesprochen, wobei sich die westschweizerdeutsch-walserische Mundart von Triesenberg (deren Träger um 1300 im Zuge der Walserwanderung aus dem Kanton Wallis ins Land gekommen waren) bis heute deutlich abhebt von den alemannischen Dialekten der altansässigen Bevölkerung, die im Laufe des Mittelalters hier – wie im ganzen unterrätischen Raum – die alte rätoromanische Landessprache zugunsten des Alemannischen aufgegeben hatte. Die alemannischen Dialekte der einzelnen Gemeinden unterscheiden sich teilweise sehr. Schrift- und Mediensprache ist Hochdeutsch. Liechtenstein gehört zum deutschen Sprach- und Kulturraum und hat gemeinsame Grenzen mit der Schweiz und Österreich. Liechtenstein ist der einzige Staat mit Deutsch als alleiniger (anerkannter) Amts- und Landessprache. Im übrigen deutschen Sprachraum sind auch nichtdeutsche Sprachen als Minderheitensprachen anerkannt. Deutsch

Konfessionen

Im Juni 2003 gaben 75,7% der Bewohner ihre Religion mit römisch-katholisch an. 10,9% machten keine Angaben, 7,0% waren evangelisch, 4,2% islamisch. Am 2. Dezember 1997 wurde das Erzbistum Vaduz von Papst Johannes Paul II. errichtet. Die Errichtung des Erzbistums ohne vorhergehende Konsultation oder Information der Regierung hat in Liechtenstein zu kritischen Äusserungen geführt. Engagierte Katholiken gründeten darum Anfang 1998 den Verein für eine offene Kirche.

Geschichte

Hauptartikel: Geschichte Liechtensteins Das Fürstentum ist hervorgegangen aus dem Erwerb der Herrschaft Schellenberg (1699) und der Grafschaft Vaduz (1712) durch die Fürsten von Liechtenstein. Kaiser Karl VI. des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation erhob die Grafschaften 1719 zum reichsunmittelbaren Fürstentum im Besitz und mit Namen der Fürsten von Liechtenstein. Der Name Liechtenstein stammt von der Burg Liechtenstein im Raum Mödling. Es ist zudem das einzige Land der Welt, dessen Namen von einem Adelsgeschlecht stammt. Nach dem Ende des mittelalterlichen deutschen Reiches 1806 wurde das Fürstentum Liechtenstein als souveräner Staat in den Rheinbund aufgenommen und ab 1815 als Mitglied im Deutschen Bund. Nach dessen Auflösung 1866 blieb es ein unabhängiger deutscher Staat. Bis zum 1. Weltkrieg war Liechtenstein über ein Zweckbündnis stark mit dem Kaiserreich Österreich-Ungarn verbunden. Nach dessen Auflösung und Aufteilung in mehrere Einzelstaaten verbündete sich Liechtenstein mit der Schweiz, übernahm deren Währung, den Schweizer Franken und ging eine Zollunion ein. Vom 2. Weltkrieg blieb es – wie die Schweiz – wegen seiner politischen Neutralität verschont. Liechtenstein erlebte danach, begünstigt durch den Zollvertrag mit der Schweiz, niedrige Steuern und die Neutralitätspolitik, einen wirtschaftlichen Aufschwung. 1990 trat der kleine Staat als Vollmitglied der UNO bei. Seit dem 1. Mai 1995 ist Liechtenstein Mitglied des Europäischen Wirtschaftsraums (EWR). Diese Mitgliedschaft wird als wesentlich für die Entwicklung des liechtensteinischen Finanzplatzes gesehen. 2003 trat nach heftigen Kontroversen eine vom Volk bestätigte neue Verfassung in Kraft, welche die Volksrechte, aber auch die fürstlichen Rechte stark ausbaute. Am 15. August 2004 hat der Fürst Hans-Adam II. seinen Sohn und Erbprinz Alois von Liechtenstein zu seinem Stellvertreter ernannt und ihn mit der Ausübung der dem Fürsten zustehenden Hoheitsrechte betraut. Der Fürstentitel geht allerdings erst nach dem Ableben des Vaters auf den Sohn über. Siehe auch: Liste der Fürsten von Liechtenstein

Politik

Siehe auch: Liechtensteinischer Landtag Liechtenstein ist eine konstitutionelle Erbmonarchie auf demokratisch parlamentarischer Grundlage. Der aktuelle Regent Liechtensteins ist seit 1989 Fürst Hans Adam II. von Liechtenstein. Die Staatsgeschäfte obliegen seit August 2004 dem Erbprinzen Alois von Liechtenstein. Die Legislative liegt beim Landesfürsten und dem Liechtensteinischen Landtag, bestehend aus 25 Abgeordneten, die nach dem Verhältniswahlrecht für vier Jahre vom Volk gewählt werden. In der Legislative sind folgende Parteien vertreten: Vaterländische Union (VU), Fortschrittliche Bürgerpartei in Liechtenstein (FBP) und die Freie Liste (FL). Jedes Gesetz muss vom Landesfürsten sanktioniert werden, wenn die Sanktion nicht innerhalb von 6 Monaten erfolgt, gilt sie als verweigert (Artikel 65 der liechtensteinischen Verfassung). Die Exekutive bilden der Regierungschef, momentan Otmar Hasler (Ressorts Präsidium, Finanzen, Bauwesen), und vier Regierungsräte. Auf Vorschlag des Landtages werden sie vom Landesfürsten ernannt. Seit der umstrittenen Verfassungsänderung vom 16. März 2003 kann der Landesfürst die Regierung jederzeit und ohne Angabe von Gründen entlassen (Artikel 80 der liechtensteinischen Verfassung) - damit ist er (nach dem Papst) einer der (innenpolitisch) mächtigsten Monarchen Europas. Dafür hat das Volk die Möglichkeit mittels einer Verfassungsinitiative die Monarchie abzuschaffen (Artikel 13 der liechtensteinischen Verfassung). Die einzelnen Gemeinden von Liechtenstein können überdies bei Mehrheit innerhalb der Gemeinde den Staatenbund verlassen (Artikel 4 der liechtensteinischen Verfassung). In Krisenzeiten kann der Fürst sich auf ein Notrecht berufen (Artikel 10 der liechtensteinischen Verfassung). Regierungsräte sind zur Zeit Regierungschef-Stellvertreter Dr. Klaus Tschütscher (Ressorts Wirtschaft, Justiz, Sport), Rita Kieber-Beck (Ressorts Äusseres, Kultur, Familie und Chancengleichheit), Hugo Quaderer (Ressorts Bildungswesen, Soziales sowie Umwelt-, Raum, Land- und Waldwirtschaft) und Dr. Martin Meyer (Ressort Inneres, Gesundheit, Verkehr und Kommuniaktion). Die Judikative bildet ein mit fünf Richtern besetzter Oberster Gerichtshof; die Richter werden von einem Gremium mit dem Fürsten als Vorsitz bestellt (Artikel 95 ff.). Die aussenpolitischen Interessen Liechtensteins werden zumeist von der Schweiz wahrgenommen; liechtensteinische Botschaften existieren in Bern, Berlin, Brüssel, Washington, New York (UNO) und Wien. Das Fürstentum hat seit der Abschaffung des Militärs 1868 keine eigene Armee mehr, jedoch ist in der Verfassung die allgemeine Wehrpflicht verankert.

Schulsystem

In seinen Grundzügen gleicht das liechtensteinische Schulsystem dem der Schweiz. Bemerkenswert ist, dass Liechtenstein als erstes Land der Welt die allgemeine Schulpflicht eingeführt hat (1805). Siehe: Schulsystem Liechtensteins

Verwaltungsgliederung

Schulsystem Liechtensteins Liechtenstein gliedert sich in elf Gemeinden, die auf die beiden Wahlkreise Unterland und Oberland verteilt sind. Siehe: Verwaltungsgliederung Liechtensteins

Infrastruktur

Das gut ausgebaute Strassennetz umfasst 140 Kilometer. Es existiert keine Autobahn. Die Strassenverkehrsregeln wie auch die Beschilderung entsprechen von einigen Ausnahmen abgesehen der Schweizer Norm. Die Ausnahmen betreffen unter anderem den Alkoholgrenzwert am Steuer von 0,8 Promille (in der Schweiz 0,5 Promille) wie auch die explizite Angabe der Höchstgeschwindigkeit ausserorts (Tafel "80 km/h" statt wie in der Schweiz "Ende 50 km/h generell"). Die Eisenbahn, die Liechtenstein auf 9,5 km von Buchs nach Feldkirch durchquert, wird von den Österreichischen Bundesbahnen betreut. Der Liechtenstein Bus (LBA), eine unselbständige öffentliche Anstalt und eine Tochter des Schweizer Postautos, verbindet die Liechtensteiner Gemeinden untereinander. Die Busgesellschaft fährt auch die Schweizer Gemeinden Sargans, Buchs und Sevelen an. Das Fürstentum ist zwar postalisch mit der Schweiz vernetzt, hat aber eigene Briefmarken und eine eigene Telefonvorwahl (+423). (siehe auch Postgeschichte und Briefmarken von Liechtenstein) Die Autokontrollschilder sind von den Schrifttypen und der Anordnung her im Schweizer Design gehalten. Wie die Schweizer Militärkennzeichen führen die Liechtensteiner Schilder weisse Zeichen auf schwarzem Grund. Statt M und Schweizerkreuz führen sie FL und das Landeswappen gefolgt von bis zu 5 Ziffern. Am 1. Januar 2001 wurde die Mautpflicht für LKWs (Leistungsabhängige Schwerverkehrsabgabe LSVA) auf allen Strassen des Landes eingeführt. Sie soll der Finanzierung der Verkehrsausgaben und der Verringerung des Strassenverkehrs und somit dem Umweltschutz dienen.

Wirtschaft

Der größte Teil des liechtensteinischen BIP wird in der Industrie erwirtschaftet. Haupthandelspartner sind die USA gefolgt von der EU und der Schweiz. Des weiteren ist der Finanzsektor von Bedeutung, mit der industriellen Entwicklung etablierte sich in Liechtenstein aber auch ein starkes Bankenwesen. Heute erwirtschaften die fünf grössten Banken mit rund 1.400 Angestellten eine Bilanzsumme von über 30 Milliarden Franken. Viele internationale Banken haben Ableger in Liechtenstein. Die LGT Bank ist im Besitz der Fürstenfamilie. Wie die Schweiz hat Liechtenstein auch das Bankgeheimnis. Das BIP betrug 2001 4,2 Mrd. Franken. Das sind pro Kopf 120.000 Franken (80.000 Euro). Im Industriesektor sind die bekanntesten Unternehmen vermutlich die Hilti AG (Bohrtechnik, Bauausrüstungen), Ivoclar Vivadent AG (Zahntechnik), ThyssenKrupp Presta AG (Automobilzulieferer), Hoval AG (Heiz- und Lüftungsgeräte), die Ospelt Gruppe (Lebensmittel) und die Hilcona AG (Lebensmittel) und Neutrik AG (Elektrotechnik) in Schaan sowie die Unaxis in Balzers (Elektronikbereich). Der Schweizer Franken ist die offizielle liechtensteinische Währung. Gelegentlich prägt Liechtenstein auch eigene Münzen (ausschliesslich zu besonderen Zwecken).

Kultur

Für ein so kleines Land verfügt das Fürstentum über eine erstaunliche Anzahl an künstlerischen und kulturellen Aktivitäten und Vereinigungen, zudem über eine blühende Jugendkultur (beispielsweise eine Reihe hochwertiger und auch überregional recht bekannter Rock- und Popbands). Zahlreiche Vereine profilieren sich als Träger lokaler Kulturereignisse. In Liechtenstein gibt es neben verschiedenen kulturellen Einrichtungen ein neu gebautes und konzipiertes Landesmuseum (eröffnet November 2003), Kunstmuseum, Skimuseum, Postmuseum, mehrere moderne Ortsmuseen und im Ort Schaan das Theater am Kirchplatz. Seit Oktober 2003 gibt es in Vaduz das Kleintheater Schlösslekeller. Im Bereich Bildende Kunst sind unter anderem zu erwähnen der Bildhauer Georg Malin, der Maler Bruno Kaufmann, der Maler Martin Frommelt aus Schaan sowie die Vaduzer Künstlerin Regina Marxer.

Sport

Die Liechtensteiner Fussballvereine nehmen am Spielbetrieb des Schweizer Fussballverbandes teil. Den Cup jedoch führen die Liechtensteiner unter eigener Regie, so dass jedes Jahr eine liechtensteinische Mannschaft am UEFA-Cup teilnehmen kann. Diese Ehre erhält meistens der Cup-Seriensieger FC Vaduz, der in der zweithöchsten Schweizer Liga zu den besten Teams gehört und auch schon Barrage-Spiele bestritt. Der grösste Erfolg im liechtensteinischen Vereinsfussball war 1996, als die Amateure des FC Vaduz, damals noch in der 1. Liga des SFV (dritthöchste Liga), den lettischen Gegner FC Universitate Riga (1:1, 4:2) im Pokal der Pokalsieger bezwangen. Sie scheiterten jedoch anschliessend gegen den lukrativen Gegner Paris St. Germain (0:4, 0:3). Die Fussballnationalmannschaft Liechtensteins nimmt an WM- und EM-Qualifikationen teil. Der grösste Erfolg war das 4:0 gegen Luxemburg an der WM-Qualifikation 2006 am 13. Oktober 2004; erst vier Tage zuvor hatte Liechtenstein ein sensationelles 2:2 gegen den gegenwärtigen Vizeeuropameister Portugal erreicht. Bekanntester Spieler der Nationalmannschaft ist Mario Frick (Ternana Calcio), der als erster Liechtensteiner in der italienischen Serie A debütierte (26. August 2001), in welcher er sieben Tore für Hellas Verona realisierte. Siehe auch: Liechtensteiner Fussballnationalmannschaft Im Ski Alpin hat Liechtenstein einige Erfolge vorzuweisen. Der Höhepunkt war – abgesehen von diversen Weltcup-Siegen –, als die Liechtensteinerin Hanni Wenzel zwei Goldmedaillen bei den Olympischen Spielen im Winter 1980 gewann. Zur Zeit ist Marco Büchel der bekannteste und erfolgreichste Skifahrer des Landes. Siehe auch: Liste der olympischen Medaillengewinner aus Liechtenstein

Weblinks


- [http://www.liechtenstein.li Offizielles Portal des Fürstentums Liechtenstein]
- [http://www.tourismus.li Offizielles Portal von Liechtenstein Tourismus]
- [http://www.fuerstenhaus.li Das Fürstenhaus]
- [http://www.llv.li Portal der Liechtensteinischen Landesverwaltung]
- [http://www.landtag.li Offizielle Homepage des Liechtensteinischen Landtags]
- [http://www.gesetze.li Liechtensteinische Gesetze]
- [http://www.auswaertiges-amt.de/www/de/laenderinfos/laender/laender_ausgabe_html?land_id=97 Länder- und Reiseinformationen] des Auswärtigen Amtes
- [http://www.kunstmuseum.li Kunstmuseum Liechtenstein]
- [http://www.un.int/liechtenstein Mission von Liechtenstein bei der UNO]
- [http://www.lihk.li/ Liechtensteinische Industrie- und Handelskammer]
- [http://www.radio.li/ Liechtensteinischer Rundfunk (LRF) Radio Liechtenstein]
Kategorie:Staat ! Kategorie:Monarchie als:Liechtenstein fiu-vro:Liechtenstein ja:リヒテンシュタイン ko:리히텐슈타인 ms:Liechtenstein simple:Liechtenstein th:ประเทศลิกเตนสไตน์ zh-min-nan:Liechtenstein

Gemeindevorsteher

Der Gemeindevorsteher ist im Fürstentum Liechtenstein der oberste Vertreter der jeweiligen Gemeinde. Der Titel entspricht dem eines deutschen Bürgermeisters. Er gehört von Gesetzes wegen dem Gemeinderat als Mitglied und Vorsitzender an und wird in einem besonderen Wahlverfahren nach den Grundsätzen der Mehrheitswahl bestimmt. Er wird durch einen Vizevorsteher vertreten. Nur im Hauptort Vaduz wird der Titel Bürgermeister verwendet. Kategorie:Kommunalpolitik Kategorie:Liechtenstein

Fortschrittliche Bürgerpartei in Liechtenstein

Die Fortschrittliche Bürgerpartei in Liechtenstein (FBP) ist eine rechtsgerichtete Partei im Fürstentum Liechtenstein. Sie wurde 1918 als Reaktion auf die Entstehung der liberal-konservativen christlich-sozialen Volkspartei Liechtensteins ins Leben gerufen und betrieb eine reaktionär-konservative Politik. Sie wurzelte in bäuerlich-gewerblichen Milieu und war im Klerus stark verankert. Sie regierte von 1928-1970, 1974-1978, 1993 (Februar bis Oktober) und 2001-2005 mit einer absoluten Mehrheit der Mandate (2001 gewann sie mit 49% der abgegebenen Stimmen 13 der 25 Parlamentssitze). In den Auseinandersetzungen (2001-2003) um eine Verfassungsänderung, welche die Position des Fürsten Hans Adam II. zusätzlich stärkte und die Position der demokratisch gewählten Volksvertretung (Liechtensteinischer Landtag) und Regierung insgesamt schwächte, schlugen sich Parteiapparat und FBP-Mandatare - oft in Gegensatz zu vorher geäusserten Positionen - auf die Seite der Kräfte, welche die Rechte der Monarchie zu Lasten der Rechte von Parlament und Regierung ausbauen wollten. Die Bevölkerung befürwortete diese Verfassungsbestrebungen im März 2003 mehrheitlich. Bei den Parlamentswahlen 2005 verlor die FBP ihre absolute Mehrheit im Parlament, blieb aber stimmenstärkste Partei Liechtensteins. Kategorie:Liechtensteiner Partei

Kategorie:Ort in Liechtenstein

Diese Kategorie beinhaltet alle Orte im Fürstentum Liechtenstein. Siehe auch: Verwaltungsgliederung Liechtensteins Kategorie:Liechtenstein Liechtenstein ko:분류:리히텐슈타인의 도시

E-Governance

eGovernment, or electronic government, is the use of information and communications technology in the internal processes of government and the delivery of government products and services to citizens and industry. Many of the technologies and implementation issues involved are the same or similar to those in private and voluntary sector e-business, while others are specialised or unique to the demands of government.

Alternative spellings and abbreviations

Alternatives for eGovernment include e-government, egovernment, Egovernment, E-government, E-Government, e-Gov, egov, EGOV, E-GOV and EGovernment and online government. Also 'transformational government'

Technologies

While eGovernment is often thought of as "online government" or "Internet based government"—many non-Internet based "electronic government" issues exist under the eGovernment heading. Similarly, not all Internet-related eGovernment is about government websites.

Non-Internet technologies of eGovernment

Non-Internet technologies used in eGovernment include:
- Telephone and telecommunications issues in a government context, including:
  - the provision of government services by telephone (such as in call centers)
  - the use of fax in the provision of government services and the conduct of government business
  - the use of mobile phone (and PDA) based communications technology (such as SMS text messaging and MMS as well as 3G, GPRS, WiFi, WiMAX and Bluetooth) in the provision of (and as a means of access to) government services and the conduct of government business
- general Government IT, which is now starting to be reclassified as eGovernment, in many cases because it is becoming ever more difficult to disentangle internal (i.e. non-"citizen-facing") IT resources and projects (which have hitherto mostly not been seen as part of eGovernment) from external (and thus mostly already seen as eGovernment) service provision. This reclassification is by no means universal and is often controversial.
- Surveillance systems, CCTV, tracking systems, RFID, biometric identification, road traffic management and regulatory enforcement
- Identity cards, smart cards and other NFC applications
- Polling station technology (where non-online e-voting is being considered)
- TV and radio-based delivery of government services (this often has a crossover with the Internet, but also includes many non-Internet based aspects and projects such as Digital Audio Broadcasting (DAB) Digital TV and High Definition TV (HDTV) provision)

Non-website-specific aspects of Internet-based eGovernment

Aspects of Internet-based eGovernment that aren't specific to websites include:
- the use of email in the provision of government services and the conduct of government business
- the use of online community facilities, such as message boards, newsgroups and electronic mailing lists
- the use of real-time Internet facilities, such as online chat and instant messaging technologies

Development and implementation issues

The development and implementation of eGovernment involves a wide range of issues:

Sociological and environmental issues


- environmental effect
- social effect
- effect on crime
- cultural effect
- public education (concerning the availability of eGovernment services, but also adequacy of skills, confidence, interest and choices, also e-learning issues)
- education policy (including the effect of eGovernment upon non-eGovernment education issues)
- effect on social cohesion
- effect on single issue politics
- effect on consumer advocacy
- effect on consumer choice
- effect on lifestyle
- effect on population distribution

Social justice, equality and inclusion issues


- gender issues of eGovernment (e.g., "women in IT")
- age related issues in eGovernment (e.g., online pension payment, special provision for the elderly)
- effect on multilingual information provision
- effect on cultural diversity
- effect on literacy, numeracy, education standards and IT literacy
- effect on minorities

Socioeconomic issues


- Digital divide: The effect of non-use, non-availability or inaccessibility of eGovernment, or of other digital resources, upon the structure of society
- effect on wealth distribution
- effect on economic migration

Democracy issues


- use of online consultation
- e-democracy and e-citizenship

Technology issues


- e-enablement
- transactional services / e-Services
- interoperability (e.g., e-GIF) and semantic web issues
- "legacy technology" (making "pre-eGovernment IT" work together with or be replaced by eGovernment systems)
- technology policy effect, including choices between open source and proprietary software, choices between different programming languages choices between different microprocessor technologies, choices between different networking technologies
- political blogging especially by legislators
- GIS (Geographical Information Systems)—"spatial data" systems (mapping and location data) in government and GIS interoperability
- eGovernment CRM (Customer Relationship Management, or perhaps "Citizen Relationship Management", or even "Consumer Relationship Management")
- government intranets and extranets
- mobile government or m-government

Management issues


- service integration
- local eGovernment
- Internet governance including ICANN, IETF and W3C
- assessment and benchmarking of government websites and e-services
- e-management
- e-publishing
- e-readiness —preparedness for meeting eGovernment implementation/availability deadlines
- marketing of eGovernment, both online and offline, in order to raise public awareness of and increase attractiveness and use of eGovernment and well as the use of online marketing (e-marketing) to promote both eGovernment and non-eGovernment public services
- effect on bureaucracy / waste / "employment flexibility"

Organisational issues


- international egovernment (including pan-national, trans-national, multinational and world eGovernment)
- effect on civil service jobs / job cuts / change of roles
- centralisation (of government, public services and eGovernment)
- decentralisation (of government, public services and eGovernment)
- self government
- effect on government departmental structure, compartmentalisation/integration
- effect upon geopolitical boundaries
- effect on regional autonomy
- e-recruitment including eGovernment impact on public and private staff hiring practices, offline and online

Financial issues


- cost of implementation / effect on existing budgets
- effect on government procurement (including but not restricted to e-procurement issues)
- funding—effect of eGovernment on government funding processes and also funding of e-government projects

Administration issues


- e-Administration
- e-records including eGovernment impact on census issues and record preservation

Adoption issues


- "rate of take up" of eGovernment services
- broadband provision and its effect rate of take up of eGovernment services
- accessibility (impediments to take up of eGovernment services, especially through disability, but also through geography, cost, and public education as well as any shortcomings in the design and implementation of eGovernment service

Political issues


- political effect
- effect on diplomacy and consular functions
- e-campaigning (including election fundraising)
- political disintermediation
- effect on party politics

Legal issues


- legislative effect
- freedom of information
- privacy (e.g. UK Data Protection Act)
- effect on broadcast and telecommunications legislation
- anti-spam legislation
- telemarketing legislation
- effect on civil liberties and personal freedom
- effect on government constitutions, constitutionalism
- effect on treaties
- effect on sovereignty
- effect on the legal system and the judiciary
- e-justice

Policy issues


- science policy effect
- health and safety policy (effect of eGovernment upon work practices, the health industry) and also e-health issues like Internet addiction, stress, work-life balance
- effect on housing and planning (zoning) policy (relevant to homeworking and commuting issues)
- effect on government transparency, scrutiny, review processes
- impact on arts policy—how do recent technological changes influence the commitment of government to support the provision of artistic and cultural resources to the public, how do those changes shape the scope and character of such support?
- effect on transport policy (e.g., telecommuting issues)
- effect on human rights, human rights legislation

Economic and business issues


- effect on taxation (including e-taxes)
- effect on government revenues, debt, Gross Domestic Product (GDP)
- effect of eGovernment on commerce and trade (e.g., public vs. private resourcing)
- effect on corporate governance (e.g., the Sarbanes-Oxley Act)
- effect on Internet Service Providers and Internet infrastructure
- effect upon (non-eGovernment) business practices, industry and trade
- effect on "free at the point of use" vs. chargeable public services
- effect on organised labour (trades unions)
- effect on Non Governmental Organisations (NGOs)

See also


- Electronic services delivery

References


- ([http://topics.developmentgateway.org/egovernment/rc/filedownload.do~itemId=396584 The paper as a .pdf])

External links

eGovernment news websites


- [http://davidfletcher.blogspot.com David Fletcher's Government and Technology Weblog] — News and issues related to eGovernment.
- [http://topics.developmentgateway.org/egovernment Development Gateway's e-Government Page] — Depository of various e-government resources.
- [http://www.egovmonitor.com/ eGov monitor] — Daily news covering developments in UK and Europe, plus comprehensive weekly newsletter.
- [http://www.fcw.com Federal Computer Week] — FCW eGovernment coverage is comprehensive, US based.
- [http://gotzespace.dk/ Gotzeblogged] — Blogging e-government, e-democracy and other e's.
- [http://www.gcn.com Government Computer News] — GCN eGovernment coverage is comprehensive, US based.
- [http://www.kablenet.com Kablenet] — eGovernment coverage is comprehensive, especially UK.
- [http://www.supportinsight.com SupportInsight] has an eGovernment sub-site, eGovernment coverage is international.
- [http://www.unpan.org/egovernment.asp UNPAN eGovernment News] — news from UN Division for Public Administration on eGovernment worldwide.
- [http://www.egovjournal.com Journal of E-Government] — Journal of E-Government is a new professional journal.

Solution Providers


- [http://www.comat.com Comat Technologies] — Bangalore based eGovernance Solutions Provider
- [http://www.cosa.de/COSA_government.html COSA government] — eGovernment Solution Company

Official eGovernment sites


- [http://www.egov-goodpractice.org/ Good Practice Framework] — eGovernment-Community of the European Union
- [http://www.cabinetoffice.gov.uk/e-government/ eGovernment Unit]— Part of the United Kingdom Civil Service. See also the UK Government's Chief Information Officer site.[http://www.cio.gov.uk]
- [http://www.oasis.gov.ie Irish eGovernment]

Research and education


- [http://www.afin.uio.no/ Section for Information Technology and Administrative Systems at the University of Oslo] — Research and education (bachelor and master degrees) on eGovernment. Focuses on privacy issues, information security and regulations.
- [http://www.egov2005conference.gov.uk Transforming Public Services An EU ministerial eGovernment conference held in November 2005. Organised by the UK's e-Government Unit. Also hosted an awards competition

Unofficial eGovernment sites


- [http://www.bbc.co.uk/dna/actionnetwork/ Action Network] BBC's website for discussion and collaboration relating to UK government.
- [http://www.bsay.co.uk Bsay.co.uk] A website where people have a voice to say how the country should be run in the UK.
- [http://www.e-belarus.org/links/egov.html E-Government in Belarus]
- [http://www.idealgovernment.com Ideal Government] UK e-government blog with discussions on general e-government topics as well as the UK's Transformational Government strategy
- [http://www.idealgovernment.com/europe Ideal Government Europe] Sub site of Ideal Government with a wider geographic coverage

Miscellaneous


- [http://dmoz.org/Society/Issues/Science_and_Technology/Computers/Government_Computerization/ Government Computerization] in the Open Directory Project
- [http://europa.eu.int/idabc/en/chapter/140 European Commission's IDABC website] providing eGovernment news, summarised histories of eGovernment in member states, and further documents and information. Category: Politics and technology Category: Portmanteaus

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