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Sidya Touré

Sidya Touré

Sidya Touré (
- 1945) war von 1996 bis 1999 Premierminister von Guinea.

Politische Laufbahn

Seit 1972 war er in verschiedenen Funktionen mit Wirtschafts- und Finanzfragen befasst. Von Ende 1990 an war er für drei Jahre Kabinettsdirektor des Premierministers der Elfenbeinküste. Nachdem er zwei Jahren für ein Unternehmen im Agrarsektor tätig war ging er in die Politik. Er wurde am 10. Juli 1996 Premierminister unter dem seit 1984 regierenden Präsidenten Lansana Conté. Das Amt des Premierministers war im Dezember 1984 abgeschafft worden. Der Präsident erwartete von ihm die Sanierung der schwachen Wirtschaft Guineas. Sein Amtszeit endete am 8. März 1999, als Lamine Sidimé sein Nachfolger wurde. Am 20. Mai 2000 wurde er Präsident der Oppositionspartei Union des Forces Républicaines (UFR). In seiner Eigenschaft als Oppositionsführer wird er seitdem gelegentlich kurz inhaftiert bzw. vorgeladen. Zunächst beabsichtigte er eine Kandidatur bei den Präsidentschaftswahlen im Dezember 2003. Seine Partei boykottierte dann die Wahlen, die der Amtsinhaber Conté wie erwartet mit 95,63% der Stimmen für sich entscheiden konnte.

Familie

Touré ist verheiratet und hat vier Kinder.

Weblinks


- [http://www.ufrguinee.net/ Offizielle Internetpräsenz der UFR] (französisch)
- [http://news.bbc.co.uk/1/hi/world/africa/3666381.stm Die BBC über seine Inhaftierung, 28. April 2004] (englisch) Toure, Sidya Toure, Sidya Toure, Sidya Toure, Sidya

1945

Ereignisse

2. Februar: Mühlviertler Hasenjagd

Politik


- 1. Januar: Eduard von Steiger wird Bundespräsident der Schweiz
- 16. Januar: Schwerer Luftangriff der britischen Luftwaffe auf Magdeburg: 90 % der Magdeburger Altstadt versinkt in Schutt und Asche
- 24. Januar: In Aachen erscheint mit den Aachener Nachrichten die erste deutsche Nachkriegszeitung
- 27. Januar: Befreiung des KZ und Vernichtungslagers Auschwitz durch die Rote Armee
- 30. Januar: Durch ein sowjetisches U-Boot wird der Dampfer „Wilhelm Gustloff“ versenkt. Von ca. 10.000 Menschen (Flüchtlinge aus Ostpreussen) an Bord überlebten nur etwa 1.200 Menschen; es handelt sich um die größte Schiffskatastrophe der Weltgeschichte
- 4. Februar: 11. Februar: Konferenz von Jalta
- 12. Februar: Abkommen von Varkiza, Entwaffnung und Demobilisierung der Griechischen Volksbefreiungsarmee ELAS
- 4. April: Befreiung Ungarns durch sowjetische Truppen und Beginn der stalinistischen Zeit
- 20. April: Vorübergehende Schließung der Technischen Hochschule Berlin (Vorgänger der Technischen Universität)
- 25. April: Elbe Day, in Torgau feiern sowjetische und US-amerikanische Soldaten das erstmaliges Zusammentreffen ihrer Kampfverbände auf reichsdeutschem Boden
- 27. April: Befreiung des KZ-Kommandos Kaufering/Landsberg durch die amerikanische Armeeverbände und französische Truppen de Gaulles
- 28. April: In der Penzberger Mordnacht ermorden NS-Schergen kurz vor Kriegsende 16 Zivilisten
- 30. April: Die Rote Armee hisst die sowjetische Fahne auf dem Reichstagsgebäude, Adolf Hitler, der Diktator des Dritten Reiches, begeht Selbstmord
- 5. Mai: Dänemark. Ende der Besetzung durch die Wehrmacht des Deutschen Reiches
- 5. Mai: Waffenstillstand und Befreiung der Niederlande
- 6. Mai: Der von Kurt Schumacher initiierte Ortsverein Hannover der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands wird ins Leben gerufen und ist erste Keimzelle für den Wiederaufbau der SPD
- 7. Mai: Um 2.41 Uhr unterzeichnet Generaloberst Alfred Jodl in Reims die Gesamtkapitulation der Wehrmacht des Deutschen Reiches
- 8. Mai: Norwegen. Ende der Besatzung durch deutsche Wehrmachtstruppen
- 8. Mai: Bedingungslose Kapitulation der deutschen Wehrmacht; Ende des Zweiten Weltkriegs in Europa
- 9. Mai: Um 0.01 Uhr tritt die Gesamtkapitulation der deutschen Wehrmacht in Kraft
- 9. Mai: Wilhelm Buhl wird Ministerpräsident in Dänemark
- 23. Mai: Verhaftung der Reichsregierung unter Großadmiral Karl Dönitz in Flensburg
- 24. Mai: Die fast ausschließlich deutschen Bewohner werden aus Frain an der Thaya (Vranov nad Dyjí) vertrieben
- 5. Juni: Der Alliierte Kontrollrat übernimmt die oberste Regierungsgewalt im besetzten Deutschen Reich
- 10. Juni: Marschall Schukow ordnet in seinem Befehl Nr. 2 in der sowjetischen Besatzungszone an, „die Bildung und Tätigkeit antifaschistischer Parteien zu erlauben“
- 11. Juni: Die „Gruppe Ulbricht“ gründet in Berlin die Kommunistische Partei Deutschlands neu
- 15. Juni: Neugründung der SPD in Berlin, eine zweite SPD-Keimzelle entsteht
- 21. Juni: Der tschechoslowakische Präsident Eduard Benes verfügt die Enteignung des Grundbesitzes der Sudetendeutschen (Benes-Dekrete)
- 1. Juli: Einrichtung der Volkspolizei in der sowjetischen Besatzungszone
- 16. Juli: beim Trinity-Test in New Mexico (USA) explodiert die erste Atombombe
- 17. Juli2. August: Konferenz von Potsdam über das besiegte Deutschland
- 26. Juli: Winston Churchill, britischer Premierminister, gibt nach einer verlorenen Unterhauswahl seinen Rücktritt bekannt
- 27. Juli: Nach gewonnener Unterhauswahl übernimmt Clement Attlee das Amt des britischen Premiers von Winston Churchill
- 1. August: Die Frankfurter Rundschau erscheint als erste deutsche Lizenz-Zeitung nach dem Zweiten Weltkrieg
- 2. August: Polen. Potsdamer Abkommen
- 6. August: Abwurf der ersten offiziellen Atombombe über Hiroshima, etwa 200.000 Tote
- 9. August: Abwurf einer Atombombe über Nagasaki
- 15. August: Bedingungslose Kapitulation Japans durch Kaiser Hirohito
- 17. August: Indonesien wird unabhängig
- 26. September - Bei Göttingen wird das Aufnahmelager Friedland für Flüchtlinge und Vertriebene aus Ostdeutschland und Osteuropa geschaffen.
- 10. Oktober - Auf Anordnung des Alliierten Kontrollrats werden alle NS-Organisationen aufgelöst.
- 11. November - Das Großherzogtum Luxemburg erhält eine eigene Besatzungszone in Deutschland mit den Städten Bitburg und Merzig.
- 14. November: Eröffnung der Nürnberger Prozesse
- 27. Dezember: Der Internationale Währungsfonds (IWF) wird gegründet
- Wiederaufnahme der Arbeit der Kommunalverbände in getrennter institutioneller Form (Deutscher Städtetag, Deutscher Städte- und Gemeindebund, Deutscher Landkreistag)

Kultur


- 1. Februar: Uraufführung der Oper Lycksalighetens ö von Hilding Rosenberg an der Königlichen Oper in Stockholm
- 19. April: Uraufführung das Musical Carousel von Richard Rodgers am Majestic Theatre in New York

Katastrophen


- 12. Januar: Erdbeben der Stärke 7,1 in Mikawa, Japan, etwa 1.900 Tote
- 9. Februar: Das deutsche Passagierschiff „General von Steuben“ wird mit über 4000 Flüchtlingen an Bord vor der pommerschen Ostseeküste von einem sowjetischen U-Boot torpediert und sinkt. Etwa 3500 Tote
- 23. Februar: Zerstörung von Pforzheim
- 3. Mai: Die Versenkung der Cap Arcona, der Thielbek und der Deutschland durch britische Luftangriffe fordert ca. 7.000 Tote
- 28. Juli: New York, USA. Ein B-25 Bomber krachte in das Empire State Building zwischen dem 78. und 79. Stockwerk. 13 Tote, davon 10 Zivilisten
- 27. November: Erdbeben der Stärke 8,2 im Iran, etwa 4.000 Tote
- 15. Dezember: Zusammenstoß zwischen einer S-Bahn und einem Güterzug zwischen den Berliner Bahnhöfen Spindlersfeld und Betriebsbahnhof Schöneweide. 4 Tote, 9 Schwerverletzte. Der zuständige Fahrdienstleiter wird im Januar 1946 von der sowjetischen Besatzungsmacht zum Tode verurteilt und hingerichtet

Sport

Einträge von Leichtathletik-Weltrekorden siehe unter der jeweiligen Disziplin unter Leichtathletik.
- 4. November - Fußball: Die süddeutsche Oberliga nimmt ihren Spielbetrieb mit Punktspielen auf.

Vereinte Nationen


- Gründung der Vereinten Nationen am 26. Juni in San Francisco als Nachfolgeorganisation des Völkerbundes
- 24. Oktober: Argentinien, USA, Großbritannien, Türkei, Ukraine, Syrien, Saudi-Arabien, Neuseeland, Nicaragua, Paraguay, Philippinen, Polen, Sowjetunion, Kuba, Libanon, Luxemburg, Iran (Islamische Republik), Dominikanische Republik, El Salvador, Frankreich, Haiti, Brasilien, Chile, China, Dänemark, Argentinien, Belarus werden Mitglieder bei den Vereinten Nationen
- 25. Oktober: Griechenland wird Mitglied bei den Vereinten Nationen
- 30. Oktober: Indien wird Mitglied bei den Vereinten Nationen
- 31. Oktober: Peru wird Mitglied bei den Vereinten Nationen
- 1. November: Australien wird Mitglied bei den Vereinten Nationen
- 2. November: Liberia und Costa Rica werden Mitglieder bei den Vereinten Nationen
- 5. November: Kolumbien wird Mitglied bei den Vereinten Nationen
- 7. November: Südafrika und Mexiko werden Mitglieder bei den Vereinten Nationen
- 9. November: Kanada wird Mitglied bei den Vereinten Nationen
- 13. November: Panama und Äthiopien werden Mitglieder bei den Vereinten Nationen
- 14. November: Bolivien wird Mitglied bei den Vereinten Nationen
- 15. November: Venezuela wird Mitglied bei den Vereinten Nationen
- 21. November: Guatemala wird Mitglied bei den Vereinten Nationen
- 27. November: Norwegen wird Mitglied bei den Vereinten Nationen
- 29. November: Jugoslawien wird zur „Sozialistischen Föderativen Republik“
- 10. Dezember: Niederlande wird Mitglied bei den Vereinten Nationen
- 17. Dezember: Honduras wird Mitglied bei den Vereinten Nationen
- 18. Dezember: Uruguay wird Mitglied bei den Vereinten Nationen
- 21. Dezember: Irak und Ecuador werden Mitglieder bei den Vereinten Nationen
- 27. Dezember
  - : Belgien wird Mitglied bei den Vereinten Nationen
  - : Gründung des IWF (Internationaler Währungsfond)

Militärisch


- 2. Januar: Nürnberg wird in einem alliierten Luftangriff weitgehend, die historisch wertvolle Altstadt vollständig zerstört
- 16. Januar: Magdeburg durch Luftangriff schwer zerstört
- 30. Januar: Versenkung der Wilhelm Gustloff durch ein sowjetisches U-Boot, mehr als 9.000 Tote
- 13.15. Februar: Luftangriff auf Dresden (min. 35.000 Tote)
- 23. Februar: Zerstörung Pforzheims durch Luftangriff
- 3. März: Alliierte Flugzeuge werfen versehentlich Bomben auf Basel und Zürich
- 16. März: Würzburg wird durch einen Luftangriff zu 75 % zerstört
- 18. März: Berlin: 1250 amerikanische Bomber fliegen einen Angriff
- 19. März: Zerstörung Hanaus durch britischen Luftangriff
- 16. April: Versenkung der Goya durch sowjetisches U-Boot, etwa 6.500 Tote
- 26. April: Letzter größerer deutscher Panzerangriff des 2. Weltkriegs: Bautzen wird zurückerobert
- 3. Mai: Versenkung der Cap Arcona, der Thielbek und der Deutschland durch britische Luftangriffe, etwa 7.000 Tote
- 4. Mai: Die 2. französische Panzerdivision unter General Leclerc erreicht Hitlers Berghof auf dem Obersalzberg in Berchtesgaden
- 14. Juni: Das Fraternisierungsverbot wird gelockert. Demzufolge erhalten britische Besatzungssoldaten in Deutschland die Erlaubnis, mit kleinen Kindern zu sprechen
- 6. August: Erster Atombombenabwurf Hiroshima
- 9. August: Zweiter Atombombenabwurf Nagasaki
- 17. August: Das (letzte) deutsche U-Boot U 977 erreicht auf der Flucht aus Deutschland Argentinien

Technik


- 24. Januar: In Peenemünde wird eine geflügelte Version der A4/V2-Rakete die A4b erstmals erfolgreich gestartet. Sie soll die doppelte Reichweite der A4 erreichen, stürzt allerdings wegen eines Flügelbruchs vorzeitig ab. Es kommt zu keinem weiteren Start dieses Flugkörpers mehr
- 1. März: Der Pilot des ersten senkrecht startenden bemannten Raketenflugzeugs, einer Natter von den Bachem-Werken kommt beim Start ums Leben
- 6. April: Das höchste Holzbauwerk aller Zeiten, der 190 Meter hohe Holzsendeturm des Senders Mühlacker, wird von der SS gesprengt
- 16. Juli: Erste Atombombentestexplosion bei Los Alamos: „Trinity-Test“, 20 Kilotonnen TNT
- Oktober: In der Nähe von Cuxhaven wird Vertretern der alliierten Besatzungsmächte an Hand von drei Versuchsstarts die Technik der „Vergeltungswaffe“ V2 demonstiert (Operation Backfire)

Geboren

1. Halbjahr


- 1. Januar: Jacky Ickx, belgischer Formel-1- und Sportwagen-Rennfahrer
- 1. Januar: Rüdiger Safranski, deutscher Schriftsteller
- 3. Januar: Stephen Stills, amerikanischer Musiker
- 3. Januar: Frank Laufenberg, verheiratet mit Irene Laufenberg
- 3. Januar: Luigi Blau, österreichischer Architekt und Möbeldesigner
- 7. Januar: Dave Cousins, britischer Sänger und Songwriter
- 8. Januar: Heinrich-Wilhelm Ronsöhr, deutscher Politiker und MdB
- 8. Januar: Terry Sylvester, britischer Musiker
- 9. Januar: Levon Ter-Petrosyan, erste Präsident von Armenien
- 10. Januar: Rod Stewart, britischer Sänger aus Schottland
- 11. Januar: Christine Kaufmann, deutsche Filmschauspielerin
- 12. Januar: Maggie Bell, britische Sängerin
- 14. Januar: Hubertus Schmoldt, Vorsitzender der Gewerkschaft IG BCE
- 14. Januar: Anselm Grün, Benediktinermönch in der Abtei Münsterschwarzach bei Würzburg
- 15. Januar: Christian Anders, Schlagersänger
- 17. Januar: Ib Michael, dänischer Schriftsteller
- 17. Januar: William Hart, US-amerikanischer Sänger
- 18. Januar: Isabell Allende, Tochter von Salvador Allende
- 19. Januar: Rod Evans, britischer Sänger
- 20. Januar: Eric Stewart, britischer Sänger, Gitarrist und Songschreiber
- 21. Januar: Martin Shaw, britischer Schauspieler
- 22. Januar: Christoph Schönborn, österreichischer Bischof und Kardinal
- 23. Januar: Renate Kern, deutsche Schlagersängerin († 1991)
- 26. Januar: Peter Rauen, deutscher Politiker und MdB
- 26. Januar: Jacqueline du Pré, britische Violoncellistin
- 29. Januar: Manfred Lehmann, deutscher Schauspieler
- 29. Januar: Tom Selleck, US-amerikanischer Schauspieler
- 30. Januar: Steve Marriott, britischer Rockmusiker († 1991)
- 31. Januar: Matthias Beltz, deutscher Kabarettist und freier Autor († 2002)
- 1. Februar: Gerhard Welz, deutscher Fußballspieler
- 2. Februar: Robert Atzorn, deutscher Schauspieler
- 6. Februar: Bob Marley, jamaikanischer Musiker († 1981)
- 7. Februar: Fredric Kroll, amerikanischer Komponist und Schriftsteller
- 8. Februar: Erich Rutemöller, deutscher Fußballtrainer
- 8. Februar: Kinza Clodumar, nauruischer Politiker und Präsident
- 9. Februar: Mia Farrow, US-amerikanische Schauspielerin
- 10. Februar: Karin Radermacher, deutsche Politikerin und MdL
- 11. Februar: Ralph Doubell, australischer Leichtathlet und Olympiasieger
- 12. Februar: Jann-Peter Jansen, deutscher Politiker und MdB
- 14. Februar: Uwe Göllner, deutscher Politiker und MdB
- 14. Februar: Hans Adam II., Regent von Liechtenstein
- 15. Februar: Douglas R. Hofstadter, Physiker, Informatiker, Kognitionswissenschaftler und Philosoph
- 19. Februar: Thomas Brasch, Autor, Dramatiker und Lyriker
- 20. Februar: Johannes Biebl, deutscher Rockmusiker
- 21. Februar: Walter Momper, deutscher Politiker
- 23. Februar: Georg Milbradt, Ministerpräsident des Freistaats Sachsen
- 24. Februar: Helmut Rauber, deutscher Politiker und MdB
- 27. Februar: Daniel Olbrychski, polnischer Schauspieler
- 4. März: Dieter Meier, Schweizer Künstler
- 5. März: Friedrich Bohl, deutscher Politiker
- 8. März: Anselm Kiefer, deutscher Maler und Bildhauer
- 13. März: Anatolij Timofejewitsch Fomenko, russischer Mathematiker und Dozent
- 14. März: Herman van Veen, niederländischer Sänger, Schriftsteller, Liedertexter und Liederkomponist
- 15. März: Volker Kröning, deutscher Politiker und MdB
- 16. März: Polo Hofer, schweizerischer Rock-Sänger
- 26. März: Michail Woronin, russischer Turner († 2004)
- 26. März: Joachim Hörster, deutscher Politiker und MdB
- 27. März: Harry Rowohlt, deutscher Schriftsteller, Übersetzer und Rezitator
- 30. März: Eric Clapton, Rock- und Blues-Gitarrist
- 3. April: Petra Kappert, Professorin für Turkologie († 2004)
- 4. April: Daniel Cohn-Bendit, Publizist und Politiker
- 12. April: Sigrid Skarpelis-Sperk, deutscher Politiker und MdB
- 13. April: Lowell George, US-amerikanischer Rockmusiker (Little Feat)
- 14. April: Uwe Beyer, deutscher Leichtathlet († 1993)
- 14. April: Ritchie Blackmore, britischer Hardrock-Gitarrist/Deep Purple
- 20. April: Naftali Temu, kenianischer Leichtathlet und Langstreckenläufer († 2003)
- 25. April: Björn Ulvaeus, schwedischer Sänger, Mitglied der Gruppe ABBA
- 26. April: Winfried Glatzeder, deutscher Schauspieler
- 6. Mai: Jimmie Dale Gilmore, US-amerikanischer Country-Singer-Songwriter
- 8. Mai: Keith Jarrett, US-amerikanischer Jazz-Pianist
- 9. Mai: Gamal Al-Ghitani, ägyptischer Autor und Journalist
- 9. Mai: Jupp Heynckes, deutscher Fußballspieler und Trainer
- 14. Mai: Wladislaw Ardzinba, abchasischer Politiker
- 16. Mai: Martha Beatriz Roque Cabello, kubanische Wirtschaftswissenschaftlerin
- 19. Mai: Pete Townshend, britischer Musiker und musikalischer Kopf der Rockband The Who
- 20. Mai: Anton Zeilinger, Professor, führte Experimente zur Quantenteleportation durch
- 21. Mai: Ernst Messerschmid, Physiker und Astronaut
- 24. Mai: Bärbel Bohley, Bürgerrechtlerin und Malerin
- 24. Mai: Priscilla Presley, amerikanische Schauspielerin
- 24. Mai: Driss Jettou, marokkanischer Politiker und Premierminister
- 25. Mai: Klaus Zaczyk, deutscher Fußballspieler
- 28. Mai: Leo Pleysier, niederländischsprachiger Schriftsteller aus Belgien
- 31. Mai: Rainer Werner Fassbinder, deutscher Regisseur, Filmproduzent und Bühnenautor († 1982)
- 31. Mai: Laurent Gbagbo, Präsident des afrikanischen Staates Côte d'Ivoire
- 2. Juni: Richard Long, britischer Künstler
- 3. Juni: Gerda Eichhorn, deutsche Politikerin
- 5. Juni: John Carlos, US-amerikanischer Leichtathlet und Olympiateilnehmer
- 6. Juni: Theo Zwanziger, deutscher Sportfunktionär und Schatzmeister des DFB
- 7. Juni: Wolfgang Schüssel, österreichischer Bundeskanzler
- 9. Juni: Luis Ocaña, spanischer Profi-Radfahrer († 1994)
- 10. Juni: Kurt Neumann, deutscher Politiker
- 10. Juni: Regula Schmidt-Bott, deutscher Politiker und MdB
- 11. Juni: Ernst Bahr, deutscher Politiker und MdB
- 11. Juni: Roger Schawinski, Schweizer Medienpionier und Fernsehmoderator
- 14. Juni: Alfred Worm, österreichischer Journalist
- 14. Juni: Jörg Immendorff, deutscher Maler und Bildhauer
- 17. Juni: Ken Livingstone, Oberbürgermeister von London
- 17. Juni: Eddy Merckx, belgischer Radrennfahrer
- 19. Juni: Aung San Suu Kyi, Politikerin in Birma
- 21. Juni: Philippe Sarde, französischer Komponist
- 22. Juni: Rainer Brüderle, deutscher Politiker
- 25. Juni: Carly Simon, amerikanische Sängerin und Songschreiberin
- 29. Juni: Chandrika Bandaranaike Kumaratunga, Präsidentin von Sri Lanka
- 30. Juni: Sean Scully, irischer Maler und Grafiker

2. Halbjahr


- 2. Juli: Dieter Grasedieck, deutscher Politiker und MdB
- 7. Juli: Beatrix Philipp, deutsche Politikerin und MdB
- 8. Juli: Herbert Schirmer, war Minister für Kultur der DDR
- 8. Juli: Micheline Calmy-Rey, Schweizer Politikerin
- 9. Juli: Dean Koontz, US-amerikanischen Schriftsteller
- 12. Juli: Hans Jochen Henke, deutscher Politiker
- 12. Juli: Gerald Weiß, deutscher Politiker und MdB
- 14. Juli: Uwe Küster, deutscher Politiker und MdB
- 15. Juli: Jürgen Möllemann, deutscher Politiker († 2003)
- 19. Juli: Barbara Alms, Museumsleiterin
- 19. Juli: Christian Feest Ethnologe, Direktor des Völkerkundemuseums, Wien
- 23. Juli: Roland Ertl, Chef des Generalstabes des Österreichischen Bundesheeres
- 23. Juli: Herbert Frankenhauser, deutscher Politiker und MdB
- 30. Juli: Patrick Modiano, französischer Schriftsteller
- 7. August: Reinhard Rack, ÖVP-Politiker und Mitglied des Europäischen Parlaments
- 8. August: Wolfgang Dreher, deutscher Richter am Bundessozialgericht
- 12. August: Ute Mora, deutsche Schauspielerin († 2003)
- 12. August: Jean Nouvel, französischer Architekt
- 14. August: Steve Martin, US-amerikanischer Schriftsteller, Produzent, Schauspieler, Musiker und Komponist
- 14. August: Wim Wenders, deutscher Regisseur und Fotograf
- 15. August: Alain Juppé, französischer Politiker
- 23. August: Carmen-Maja Antoni, deutsche Schauspielerin
- 26. August: Suzette Pirsch, Künstlerin
- 27. August: Marianne Sägebrecht, deutsche Schauspielerin
- 31. August: Van Morrison, irischer Rocksänger und Songschreiber
- 31. August: Ernst-Reinhard Beck, deutscher Politiker und MdB
- 31. August: Itzhak Perlman, israelischer Musiker
- 8. September: Christiane Krüger, deutsche Schauspielerin
- 8. September: Vinko Puljić, Erzbischof von Sarajevo und Kardinal
- 9. September: Ingrid Matthäus-Maier, deutsche Politikerin
- 11. September: Franz Beckenbauer, deutscher Fußballnationalspieler
- 12. September: Norbert Berger, deutscher Sänger
- 13. September: Alain Louvier, französischer Komponist
- 13. September: Gertrude Mongella, erste Präsidentin des Afrikanischen Parlaments
- 14. September: Jürgen Koppelin, deutscher Politiker und MdB
- 14. September: Lutz Brockhaus, deutscher Bildhauer
- 15. September: Hans-Gert Pöttering, deutscher Politiker
- 17. September: Phil Jackson, US-amerikanischer Basketballtrainer
- 22. September: Ursula Stenzel, Mitglied des Europäischen Parlaments
- 22. September: Klaus Reichenbach, Minister im Amt des Ministerpräsidenten der DDR
- 23. September: Igor Iwanow, Sekretär des Sicherheitsrats Russlands
- 26. September: Gal Costa, brasilianischer Sänger
- 28. September: Marielle Goitschel, französische Skirennläuferin
- 29. September: Michael Bella, deutscher Fußballspieler
- 29. September: Nadeschda Tschischowa, russische Leichtathletin und Olympiasiegerin
- 30. September: Ralph Siegel, deutscher Musiker, Komponist und Musikproduzent
- 1. Oktober: Donny Hathaway, US-amerikanischer Musiker († 1979)
- 2. Oktober: Martin Hellman, Kryptologe
- 2. Oktober: Don McLean, US-amerikanischer Sänger und Komponist
- 5. Oktober: Brian Connolly, Schottischer Sänger der Gruppe The Sweet († 1979)
- 7. Oktober: Manfred Ruge, Oberbürgermeister der Landeshauptstadt Erfurt
- 21. Oktober: Michael Kraus, deutscher Künstler und Grafiker aus Olpe/Biggesee († 1978)
- 22. Oktober: Detlef Pirsig, deutscher Fußballspieler
- 27. Oktober: Arild Andersen, norwegischer Jazz-Bassist
- 27. Oktober: Waltraud Klasnic, Landeshauptmann der Steiermark
- 27. Oktober: Luiz Inácio Lula da Silva, brasilianischer Politiker und Präsident
- 29. Oktober: Wilfried Lieck, erfolgreicher deutscher Tischtennisspieler
- 3. November: Gerd Müller, Deutscher Fußballspieler und Rekordtorschütze
- 6. November: Rita Pavone, italienische Schlagersängerin
- 9. November: Jos van Immerseel, belgischer Cembalist
- 11. November: Daniel Ortega, Präsident von Nicaragua
- 12. November: Neil Young, kanadischer Rockmusiker
- 15. November: Anni-Frid Lyngstad, schwedische Popsängerin, Mitglied der Popgruppe ABBA
- 20. November: Johnny Dyani, südafrikanischer Jazz-Bassist und -Komponist
- 21. November: Goldie Hawn, US-amerikanische Schauspielerin
- 23. November: Dennis Nilsen, bezeichnete sich selbst als „Englands größten Serienmörder“
- 28. November: Georg Volkert, ehemaliger deutscher Fußballspieler
- 30. November: Roger Glover, englischer Bassist und Musikproduzent
- 30. November: Radu Lupu, rumänischer Pianist
- 9. Dezember: Andrew Birkin, britischer Drehbuchautor und Regisseur
- 18. Dezember: Matthias Weisheit, deutscher Politiker († 2004)
- 20. Dezember: Peter Criss, US-amerikanischer Schlagzeuger
- 20. Dezember: Arno Schmidt (Bundestagsabgeordneter), war vom
- 22. Dezember: Konrad Beikircher, ist Kabarettist und Musiker
- 22. Dezember: Ursula Haubner, österreichische Politikerin und seit dem
- 24. Dezember: Lemmy Kilmister, britischer Rockmusiker
- 25. Dezember: Rick Berman, ist Produzent der Star Trek Serien und Filme
- 28. Dezember: Birendra, König von Nepal († 2001)
- 30. Dezember: Paola Cacchi, italienische Leichtathletin und Olympionikin
- 31. Dezember: Leonard Adleman, Professor für Computerwissenschaften und Molekularbiologie

Gestorben


- 5. Januar: Hans Christiansen, deutscher Maler und Kunsthandwerker (
- 1866)
- 5. Januar: Julius Leber, deutscher Politiker und Widerstandskämpfer (
- 1891)
- 10. Januar: Rudolf Borchardt, deutscher Schriftsteller und Übersetzer (
- 1877)
- 22. Januar: Alfred Wolfenstein, expressionistischer Lyriker, Dramatiker und Übersetzer (
- 1888)
- 22. Januar: Else Lasker-Schüler, deutsche Dichterin (
- 1869)
- 23. Januar: Eugen Bolz, deutscher Politiker und Widerstandskämpfer (
- 1881)
- 23. Januar: Reinhold Frank, deutscher Rechtsanwalt und Widerstandskämpfer (
- 1896)
- 23. Januar: Helmuth James Graf von Moltke, deutscher Jurist und Widerstandskämpfer (
- 1907)
- 27. Januar: Gideon Klein, tschechischer Komponist und Pianist (
- 1919)
- 29. Januar: Hans Conrad Leipelt, Mitglied der Weißen Rose (
- 1921)
- 1. Februar: Johan Huizinga, niederländischer Kulturhistoriker (
- 1872)
- 2. Februar: Alfred Delp, deutscher Widerstandskämpfer gegen den Nationalsozialismus (
- 1907)
- 2. Februar: Carl Friedrich Goerdeler, deutscher Politiker und Widerstandskämpfer (
- 1884)
- 2. FebruarFriedrich Schirmer, Bürgermeister von Bunzlau und Oberbürgermeister von Wittenberg (
- 1859)
- 3. Februar:

Elfenbeinküste

Die Elfenbeinküste, die sich offiziell Republik Côte d'Ivoire nennt, ist ein Staat in
Westafrika. Sie grenzt an Liberia, Guinea, Mali, Burkina Faso und Ghana und im Süden an den Atlantik. Seit 1983 ist Yamoussoukro die offizielle Hauptstadt, die frühere Hauptstadt Abidjan stellt aber weiterhin das wirtschaftliche Zentrum der Elfenbeinküste dar. Nationalfeiertag ist der Unabhängigkeitstag am 7. August, an dem die Unabhängigkeit von der ehemaligen Kolonialmacht Frankreich gefeiert wird.

Name des Landes

Côte d'Ivoire [] ist französisch und bedeutet auf deutsch wörtlich „Elfenbeinküste“. Im deutschsprachigen Raum ist die Bezeichnung „Elfenbeinküste“ im Sprachgebrauch und in den Medien verbreitet. Im offiziellen Verkehr beispielsweise der deutschen Bundesregierung wird jedoch der offizielle Name Côte d'Ivoire verwendet. Im Lande selbst ist die Benutzung einer anderen als der offiziellen Bezeichnung unter Strafe verboten. Auch wörtliche Übersetzungen des Namens in andere Sprachen fallen unter dieses Verbot. Präsident Houphouët-Boigny (1905–1993) verfügte 1985, dass die „Elfenbeinküste“, so benannt nach ihrem einst wichtigsten Exportprodukt, nur noch mit dem französischen Kolonialnamen Côte d'Ivoire geführt und nicht übersetzt werden darf. Im Gegensatz zu anderen Staaten, die sich unter anderem durch Namensänderung ihres kolonialen Erbes entledigten und mit Bezeichnungen aus der eigenen Historie ihre Identität wiederfanden, hielt Côte d'Ivoire auch nach der Erlangung der Unabhängigkeit im Jahr 1960 an den engen Verbindungen zu Frankreich fest.

Geographie

Die Elfenbeinküste ist von Süden nach Norden bestimmt durch die in Westafrika typischen Vegetationszonen, mit zunehmender Aridität (Trockenheit): an der Küste im Süden des Landes zunächst die tropische Regenwaldzone, nach Norden gefolgt von einer Übergangs- und schließlich der Savannenzone: zunächst die Guinea-Savanne, die schließlich im äußersten Norden des Landes in die Sudan-Savanne übergeht. Der Norden des Landes wird auch von einem Teil der Oberguineaschwelle durchzogen. Im Westen der Elfenbeinküste bzw. genau auf der Grenze zu Guinea befindet sich der Mount Nimba, der mit 1.752 m ü. NN der höchste Berg beider Staaten ist. NN Im Land befinden sich mehrere Nationalparks und andere Schutzgebiete, unter anderem Taї (im Südwesten des Landes), Comoé National Park (im Nordosten). Das Klima ist tropisch entlang der Küste, semiarid (halbtrocken) im Norden. Die größten Städte sind (Stand 1. Januar 2005):
- Abidjan 3.692.570 Einwohner
- Bouaké 572.149 Einwohner
- Daloa 217.876 Einwohner
- Yamoussoukro 200.659 Einwohner Siehe auch: Liste der Städte in der Elfenbeinküste

Bevölkerung

Die Staatsangehörigen der Elfenbeinküste werden - gemäß StAGN - als Ivorer bzw. Ivorerinnen bezeichnet. Die Bevölkerung besteht aus ca. 60 Ethnien, die lange Zeit friedlich zusammenlebten. Eheschließungen zwischen verschiedenen Ethnien sind vor allem in den Städten keine Seltenheit. Die bekanntesten Gruppen sind:
- Akan (Baoulé 23% der Bevölkerung, Agni;etwa 40% der Gesamtbevölkerung) im Zentrum
- Mande-Gruppe:Malinké / Dioula 5,5% der Bevölkerung, Dan (5% der Bevölkerung) & Yacouba im Westen
- Voltaic:Senufo (etwa 15% der Gesamtbevölkerung) im Norden
- Kru-Gruppe:(Bété,Kru; etwa 16% der Bevölkerung) hauptsächlich im Süden sowie
- . Aufgrund der Landflucht und der zunehmenden Verstädterung findet man in den Städten praktisch alle Ethnien. Vor allem in den kleineren Städten gibt es eine gewisse Tendenz, in eigenen Vierteln zusammen zu leben. Zuwanderer aus den nördlichen Nachbarstaaten stellen etwa ein Viertel der Bevölkerung. Die Zuwanderer sowie die Einwohner des Nordens sind überwiegend Muslime (mehr als 50% der Gesamtbevölkerung), während die Bewohner des Südens überwiegend Christen (ein Fünftel der Gesamtbevölkerung; vor allem Katholiken) sind oder indigenen Religionen (ca. ein Viertel der Bevölkerung) angehören.

Geschichte

Die "Elfenbeinküste", das Gebiet der heutigen Republik Côte d'Ivoire, wies bis zur Kolonialzeit keine Staatenbildung auf. Die Portugiesen trieben seit dem 15. Jahrhundert Handel mit den Küstenstämmen, wurden aber seit dem 17. Jahrhundert von den Franzosen verdrängt, die 1843 den Marinestützpunkt Grand-Bassam errichteten und das Gebiet 1893 zur Kolonie Côte d´ Ivoire erklärten. Die Niederschlagung von Aufständen, besonders des Stammeshäuptlings Samory Toure, nahm allerdings noch mehrere Jahre in Anspruch. 1895 wurde Côte d'Ivoire ein Teil Französisch-Westafrikas, 1956 erhielt es innere Selbstverwaltung und wurde 1958 autonome Republik innerhalb der französischen Gemeinschaft. Am 7. August 1960 erhielt Côte d´ Ivoire die volle Unabhängigkeit unter Felix Houphouet-Boigny, der bis zu seinem Tode 1993 Staatspräsident (bis 1990 auch Regierungschef) war. Houphouet-Boigny, der Gründer der Einheitspartei "Parti Democratique de Côte d'Ivoire" (PDCI), verfolgte eine prowestliche Politik. Er verfügte auch, dass die "Elfenbeinküste", so benannt nach ihrem einst wichtigsten Exportprodukt, seit Ende der 1980er Jahre nur noch mit dem französischen Kolonialnamen Côte d'Ivoire bezeichnet werden darf. Unruhen unter der Bevölkerung führten dazu, dass 1990 ein Mehrparteiensystem sowie das Amt des Ministerpräsidenten eingeführt wurden. Die prowestliche und marktwirtschaftlich orientierte Politik des Präsidenten Felix Houphouet-Boigny machte aus Côte d'Ivoire einen der reichsten Staaten Westafrikas und führte zu politischer Stabilität. Nachfolger Houphouet-Boignys wurde 1993 Henri Konan Bédié (PDCI). Die von der Opposition boykottierten Wahlen im Oktober 1995 bestätigten Bédié im Präsidentenamt. Eine Änderung der präsidialen Verfassung von 1960 verlängerte 1998 die Amtszeit des Präsidenten von fünf auf sieben Jahre und stärkte seine exekutiven Befugnisse. Der Verfall der Kakaopreise führte 1999 zu wirtschaftlichen Krisenerscheinungen. Im Dezember 1999 wurde Bédié, der oppositionelle Kreise zunehmend unterdrückt hatte, in einem unblutigen Putsch vom Militär unter Führung von General Robert Guei gestürzt. Das Land fiel damit in eine tiefe Krise. Unter dem Schlagwort „Ivoirite“ kam es zu xenophoben Tendenzen und zur Diskriminierung der im Norden des Landes ansässigen Ethnien. Im Jahre 2000 gewann Laurent Gbagbo Präsidentschaftswahlen, von denen der wichtigste Oppositionskandidat (Alassane Ouattara) ausgeschlossen worden war. Dies wurde damit begründet, dass Ouattaras Eltern aus dem Nachbarland Burkina Faso stammen. Der andauernde Streit darum, wer ein wahrer „Ivorer“ sei und wer nicht, führte schließlich 2002 zu einem bewaffneten Aufstand gegen Gbagbo und zu der aktuellen Krise.

Aktueller Konflikt

Im September 2002 erhob sich ein Teil der Armee gegen die Regierung und brachte die nördliche Hälfte des Staates unter ihre Kontrolle. Sie halten auch die zweitgrößte Stadt des Landes, Bouaké. Diese Entwicklung hat ihren Hintergrund auch in ethnischen Spannungen, in Côte d'Ivoire leben viele aus den angrenzenden Staaten eingewanderte Menschen. Es ist aber auch ein Konflikt um den Zugang zu Ressourcen. Unter Vermittlung Frankreichs wurde eine „Regierung der nationalen Versöhnung“ gebildet. Diese stellte sich jedoch als brüchig heraus und wurde von den Vertretern des Nordens im September 2003 wieder verlassen. Am 26. März 2004 erklärte die Opposition nach blutigen Auseinandersetzungen am Vortag ihren Rückzug aus der Regierung der nationalen Einheit. Eine im Rahmen des Friedensprozesses geplante Entwaffnung kam nicht zustande. Im Auftrag der UNO wurden zur Trennung der Rebellen im Norden und dem südlichen Landesteil mehr als 6.300 Blauhelme im Land stationiert. Zusätzlich sind etwa 4.500 französische Soldaten im Land. Letztere agieren ebenfalls im Auftrag der UNO, waren aber schon vor der Krise in Côte d'Ivoire stationiert. Frankreich hat in diesem Land seinen größten afrikanischen Stützpunkt. Anfang November 2004 eskalierte die Situation neuerlich. Am 4. November begannen die Regierungstruppen Luftangriffe auf Ziele im Norden des Landes. Gleichzeitig wurden in Abidjan Büros von Oppositionsparteien und unabhängigen Zeitungen verwüstet. Am dritten Tag der Luftangriffe kamen neun französische Soldaten ums Leben. Als Reaktion darauf wurde von den französischen Streitkräften die gesamte Luftwaffe (2 Kampfflugzeuge, 5 Kampfhubschrauber) Côte d'Ivoires binnen eines Tages vernichtet. Letzteres wurde von der UNO nachträglich für gerechtfertigt erklärt. Mitte November 2004 hatte Frankreich bereits 5.200 Soldaten im Land. Weitere Verstärkungen sind im Anmarsch. Zu diesem Zeitpunkt sind bereits rund 1.600 französische Zivilisten (zum Teil mit zwei Staatsbürgerschaften) evakuiert worden. Sie berichteten von Dutzenden von Plünderungen und Vergewaltigungen durch einen entfesselten Mob. Todesopfer gab es unter den Zivilisten keine. Allerdings werden noch zwei Personen vermisst. Die Angaben über Opfer unter den schwarzen Bürgern Côte d'Ivoires schwanken zwischen 25 und 70 Toten sowie mehr als 1.000 Verletzten. Diese Personen wurden meist Opfer der Luftangriffe der Regierungstruppen oder wurden bei Auseinandersetzungen mit der französischen Armee - die sich selbst und die Ausländer schützte - im Rahmen von Massendemonstrationen oder Plünderungen in Mitleidenschaft gezogen. Die „Rebellen“ im Norden halten zwar weiterhin still, der Friedensplan ist aber dennoch in einer schweren Krise. So sollte ihm zufolge die Entwaffnung der Truppen des Nordens bereits im Gange sein. Tatsächlich ist dem aber nicht so. Letztlich ist wohl ein Ursprung der neuerlichen Eskalation genau darin zu sehen. Dem südlichen Landesteil unter Gbagbo wiederum wird vorgeworfen, die Teilung der Macht nicht wirklich zu wollen. Gbagbo destabilisiere die Lage seit längerem unter anderem mit Aufrufen zu Hass und Gewalt über TV und Radio. Bis 15. November wurden rund 6.000 Ausländer via Luftbrücke evakuiert. Der Sicherheitsrat der Vereinten Nationen hat am 15. November 2004 ein Waffenembargo gegen Côte d'Ivoire verhängt. Davon sind sowohl der südliche als auch der nördliche Landesteil betroffen. Außerdem wurde ein Reiseverbot über die Mitglieder der jeweiligen Führungen beider Landesteile verhängt und deren Auslandskonten eingefroren. Das Waffenembargo trat am gleichen Tag in Kraft, die anderen Maßnahmen erst am 15. Dezember, und nur dann, wenn bis dahin der Waffenstillstand nicht vollständig wiederhergestellt ist. Alle Maßnahmen sind vorerst auf 13 Monate befristet. Armee und Rebellen einigten sich am 9. Juli auf ein Entwaffnungsabkommen. Dieses soll den Weg freimachen zu Präsidentschaftswahlen am 30. Oktober 2005. An den Verhandlungen nahmen auch die UNO, Frankreich und Südafrika teil. Bereits in dem Friedensabkommen, das die Konfliktparteien im April 2005 unter südafrikanischer Vermittlung unterzeichneten, war das Niederlegen der Waffen vereinbart worden. Dies wurde jedoch (einmal mehr) nicht umgesetzt.

Bisherige Präsidenten


- Felix Houphouet-Boigny (7. August 19607. Dezember 1993)
- Henri Konan Bédié (7. Dezember 199324. Dezember 1999)
- Robert Guéï (24. Dezember 199926. Oktober 2000)
- Laurent Gbagbo (seit 26. Oktober 2000)

Verwaltungsgliederung

Côte d'Ivoire ist seit 12. Juli 2000 in 19 Regionen aufgeteilt. Diese sind (in Klammern die Hauptstadt):

Wirtschaft

Côte d'Ivoire ist größter Kakaoproduzent der Welt. Zudem werden insbesondere Kaffee, Ananas, Baumwolle und Holz exportiert. Im Küstengebiet gibt es Erdölvorkommen, die gefördert werden.

Sport

Der wichtigste und meist betriebene Sport in der Republik Côte d'Ivoire ist der Fußball. Die Ivorische Fußballnationalmannschaft ist derzeit eine der zehn erfolgreichsten Nationalmannschaften Afrikas. Die größten Erfolge bei internationalen Turnieren waren bisher ein vierter Platz beim Konföderationen-Pokal 1992, das Erreichen der ersten Runde beim Afrika-Cup 2000 und das Erreichen der zweiten Runde bei der Qualifikation zur WM 2002. Am 8. Oktober qualifizierte sich die Mannschaft, neben der Mannschaft Togos, Ghanas und Angolas für die Fußballweltmeisterschaft 2006. Dies ist somit der größte Erfolg der Ivorer in der Fußballgeschichte überhaupt. Als Trainingsstätte im Rahmen der Fußball-WM in Deutschland hat sich die Nationalmannschaft der Elfenbeinküste die sachsen-anhaltinische Landeshauptstadt Magdeburg ausgesucht, in der gerade der Neubau eines modernen 25.000 Zuschauer fassenden Stadions erfolgt. Die 30 Millionen Euro teure Arena wird bis zur WM aber noch nicht komplett fertiggestellt sein. Der Trainingsbetrieb sei allerdings gesichert.

Weblinks


- [http://www.jungewelt.de/2005/11-09/009.php Legionärsrecht, Julio Godoy] Übergriffe der französischen Truppen in Côte d’Ivoire. Einseitige Unterstützung für Rebellen im Norden (junge Welt, 9. November 2005)
- [http://www.auswaertiges-amt.de/www/de/laenderinfos/laender/laender_ausgabe_html?type_id=14&land_id=34 Länder- und Reiseinformationen] des Auswärtigen Amtes
- [http://www.spiegel.de/jahrbuch/0,1518,CIV,00.html SPIEGEL-Jahrbuch Elfenbeinküste]
- [http://de.geocities.com/lvng_shadow/CdI/ Webquest über die Côte d'Ivoire]
- [http://allafrica.com/cotedivoire/ Aktuelle Nachrichten aus Côte d'Ivoire (englisch)]
Kategorie:Staat ja:コートジボワール ko:코트디부아르 ms:Côte d'Ivoire simple:Côte d'Ivoire zh-min-nan:Côte d'Ivoire

10. Juli

Der 10. Juli ist der 191. Tag des Gregorianischen Kalenders (der 192. in Schaltjahren) - somit bleiben noch 174 Tage bis zum Jahresende.

Ereignisse


- 138 - Antoninus Pius wird römischer Kaiser
- 310 - Miltiades wird Papst
- 1499 - Das erste Schiff der Flotte Vasco da Gamas kehrt nach der erfolgreichen Indienfahrt in die Heimat zurück.
- 1584 - Wilhelm der Schweiger, Prinz von Oranien und Führer im niederländischen Unabhängigkeitskrieg gegen Spanien, wird in Delft durch Balthasar Gérard ermordet.
- 1609 – Im Heiligen Römischen Reich Deutscher Nationen schließen sich katholische Fürstentümer zur Katholischen Liga zusammen.
- 1651 - Die Türken werden bei Paros zur See von den Venezianern unter Mocenigo geschlagen.
- 1790 - Die Zweite Seeschlacht bei Ruotsinsalmi endet mit einer Niederlage Russlands
- 1789 - Rund um Paris beginnt man, vier Tage vor dem Sturm auf die Bastille, Zollhäuser in Brand zu stecken.
- 1804 - Joseph Fouché wird erneut von Napoleon I. zum Polizeiminister ernannt.
- 1850 - Millard Fillmore wird 13. Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika.
- 1890 - Wyoming wird 44. Bundesstaat der USA.
- 1904 - Eröffnung der Albulabahn
- 1920 - Kanada. Arthur Meighen wird neuer Premierminister.
- 1925 - Die offizielle Nachrichtenagentur der Sowjetunion, die Telegrafnoe Agentsvo Sovetskovo Soyuza (TASS) wird gegründet.
- 1927 - Dublin, Irland. Kevin O’Higgins, Vizepräsident und Justizminister, wird erschossen.
- 1941 - Massaker von Jedwabne - polnische Nachbarn verbrennen über 1600 jüdische Mitbürger
- 1943 - Italien. Benito Mussolini wird abgesetzt und gefangen genommen.
- 1943 - Britische, US-amerikanische und kanadische Truppen unter General Dwight D. Eisenhower landen auf Sizilien - Operation Husky.
- 1947 - Die "Exodus" läuft aus dem Hafen von Sète mit Ziel Palästina aus. Das Schicksal ihrer Passagiere wird die internationale Meinung zugunsten der Gründung des Staates Israel maßgeblich beeinflussen.
- 1951 - Auf Vorschlag der UdSSR beginnen in Kaesóng in Nordkorea offizielle Waffenstillstandsverhandlungen im Koreakrieg.
- 1955 - Israel. David Ben-Gurion wird zum neuen Ministerpräsident gewählt.
- 1962 - Telstar, der erste Kommunikationssatellit, wird ins All geschossen.
- 1964 – Bayerns Kultusminister Theodor Maunz gibt nach Enthüllungen zu seiner NS-Vergangenheit seinen Rücktritt bekannt.
- 1966 - Landtagswahlen in Nordrhein-Westfalen, das erste mal gewinnt eine SPD-geführte Koalition.
- 1967 - Doppelbesteuerungsabkommen zwischen Deutschland und Trinidad und Tobago
- 1968 - Ein für Deutschland ungewöhnlich heftiger Tornado der Stärke F4 richtet in der Stadt Pforzheim und dem Umland erhebliche Schäden an Fahrzeugen und Gebäuden an. 2 Menschen sterben, über 200 Menschen werden verletzt.
- 1973 - Die Bahamas werden unabhängig von Großbritannien.
- 1976 – Der Unfall in einer Chemiefabrik im norditalienischen Seveso entwickelt sich zu einer Umweltkatastrophe.
- 1978 - Staatspräsident Mokhtar Ould Daddah von Mauretanien wird während eines Militärputschs gestürzt.
- 1985 - Das Greenpeace-Schiff Rainbow Warrior wird in Auckland, Neuseeland von französischen Geheimdienst-Agenten versenkt.
- 1986 - Sankt Pölten wird per Landtagsbeschluss die Hauptstadt Niederösterreichs.
- 1992 - Der panamaische General Manuel Noriega wird in den USA wegen Drogenhandels zu 40 Jahren Haft verurteilt.
- 1993 - Burundi. Melchior Ndadaye wird Staatspräsident.
- 1995 - Albanien wird 35. Mitglied im Europarat.
- 1999 - Deutschland. Die weltgrößte Techno-Party Love Parade findet in Berlin statt.
- 2000 - In Süd-Nigeria explodiert eine Pipeline. Etwa 250 Einwohner, die auslaufendes Benzin sammelten, werden getötet.
- 2000 - Baschar al-Assad wird nach dem Tod seines Vaters Hafiz al-Assad zum Präsidenten von Syrien gewählt.
- 2000 - Iran. Staatspräsident Mohammad Chātemī auf Staatsbesuch in Deutschland.
- 2000 - Israel. Staatspräsident Ezer Weizman tritt zurück.
- 2000 - 30 Millionen Menschen aus über 2000 Städten beteiligen sich an der Feier zum Gedenken an 2000 Jahre Christentum.
- 2001 - Der 37. und letzte Staatengipfel der Organisation für Afrikanische Einheit (OAU) wird in Lusaka eröffnet.
- 2003 - Übergabe des EU-Fragebogens an Kroatien
- 2004 - Paul Klebnikow, Chefredakteur der russischen Ausgabe des Forbes Magazine wird von zwei unbekannten Tätern in Moskau erschossen.

Kultur


- 1813 - Uraufführung der Operette Der blinde Gärtner oder Die blühende Aloë von Peter Joseph von Lindpaintner in München.
- 1964 - Die Beatles veröffentlichen das Album A Hard Day's Night

Sport


- Einträge im Bereich Formel 1 siehe Formel 1.
- Einträge von Leichtathletik-Weltrekorden s. u. der jeweiligen Disziplin unter Leichtathletik.
- 1980 - Gérard d'Aboville startet mit seinem Einmann-Ruderboot Captain Cook von Cape Cod aus seine Atlantiküberquerung.
- 1998 - Wladimir Klitschko gewinnt seinen Boxkampf gegen Najee Shaheed in München, Deutschland, durch KO

Geboren


- 1419 - Go-Hanazono, 102. Tennō (Kaiser) von Japan
- 1451 - Jakob III. (Schottland), König von Schottland
- 1496Johann Forster, Theologe
- 1509 - Johannes Calvin, französisch-schweizer Kirchen-Reformator
- 1640 - Aphra Behn, englische Schriftstellerin
- 1682 - Bartholomäus Ziegenbalg, deutscher evangelischer Missionar
- 1766 - Matthieu-Jean-Félicité de Laval-Montmorency, französischer General und Staatsmann
- 1788 oder 1779 Felix Mießl, Bürgermeister von Wiener Neustadt
- 1792 - Frederick Marryat, englischer Marineoffizier und Schriftsteller
- 1810 - Agénor Étienne de Gasparin, französischer Publizist und Politiker
- 1811 - Jakob Eisendle, südtiroler Bauer, Mechaniker und Erfinder
- 1813 - Arthur Helps, englischer Schriftsteller
- 1821 - Karl Culmann, schweizer Bauingenieur und Autor
- 1824 - Rudolf von Bennigsen, deutscher Politiker, Präsident des Reichstages
- 1830 - Camille Pissarro, französischer Künstler
- 1835 - Henryk Wieniawski, polnischer Komponist und Violinvirtuose
- 1846 - Elisabeth Förster-Nietzsche, Gründerin des Nietzsche-Archivs
- 1851 - Friedrich von Wieser, österreichischer Ökonom
- 1856 - Nikola Tesla, serbischer Erfinder und Elektro-Ingenieur
- 1867 - Maximilian von Baden, preußischer General und Reichskanzler
- 1871 - Marcel Proust, französischer Schriftsteller, Kritiker und Intellektueller
- 1875 - Edmund Clerihew Bentley, britischer Schriftsteller
- 1877 - Hélène Dutrieu, belgische Pilotin
- 1883 - Friedrich Flick, deutscher Großindustrieller
- 1883 - Johannes Blaskowitz, deutscher Oberbefehlshaber der Wehrmacht
- 1883 - Sam Wood, US-amerikanischer Filmregisseur
- 1887 - Gé Fortgens, niederländischer Fußballspieler
- 1888 - Giorgio de Chirico, italienischer Maler
- 1889 - Nikolai N. Assejew, russisch-sowjetischer Dichter
- 1889 - Noble Sissle, afro-amerikanischer Sänger und Liedtext-Lyriker
- 1890 - Wera Inber, russische Schriftstellerin
- 1891 - Paul Eipper, deutscher Schriftsteller
- 1893 - Paul Ortwin Rave, deutscher Kunsthistoriker
- 1895 - Carl Orff, deutscher Komponist, Pädagoge und Mann des Theaters
- 1895 - Nahum Goldmann, Gründer und Präsident des Jüdischen Weltkongresses
- 1896 - Georg Trump, deutscher Kalligraf, Typograf, Grafiker und Lehrer
- 1896 - Stefan Askenase, belgisch-polnischer Musiker
- 1899 - John Gilbert, US-amerikanischer Schauspieler
- 1902 - Günther Weisenborn, deutscher Schriftsteller
- 1902 - Kurt Alder, deutscher Chemiker und Nobelpreisträger
- 1903 - John Wyndham, britischer Schriftsteller
- 1903 - Werner Best, deutscher Jurist, Polizeichef und Nationalsozialist
- 1912 - Hans Meyers, deutscher Künstler und Autor
- 1913 - Helmut Eschwege, deutscher Historiker und Dokumentarist
- 1914 - Emil Carlebach, hessischer Landtagsabgeordneter und Journalist
- 1915 - Saul Bellow, amerikanischer Erzähler
- 1920 - Owen Chamberlain, US-amerikanischer Physiker
- 1921 - Eunice Kennedy Shriver, Gründerin der Special Olympics
- 1922 - Jake La Motta, US-amerikanischer Boxer
- 1922 - Herb McKenley, jamaikanischer Leichtathlet und Olympiasieger
- 1926 - Dschaba Iosseliani, georgischer Warlord und Staatschef
- 1926 - Fred Gwynne, US-amerikanischer Schauspieler und Autor
- 1927 - Paul Wühr, deutscher Schriftsteller
- 1931 - Alice Munro, kanadische Gegenwartsautorin
- 1932 - Jürgen Becker, deutscher Schriftsteller
- 1932 - Rolf Jülich, deutscher Schauspieler und Synchronsprecher
- 1933 - Peter Jankowitsch, österreichischer Politiker und Diplomat
- 1934 - Alfred Biolek, deutscher Jurist und Showmaster
- 1935 - Friedel Neuber, Bankier, Politiker
- 1936 - Lutz Meyer-Goßner, Richter am Bundesgerichtshof
- 1937 - Kurt Bartsch, deutscher Lyriker und Prosaautor
- 1937 - Sandy Stewart, US-amerikanische Sängerin
- 1938 - Hans Peter Hallwachs, deutscher Schauspieler
- 1940 - Erich Iltgen, Präsident des Sächsischen Landtages
- 1940 - Helen Donath, US-amerikanische Sopranistin
- 1941 - Ian Whitecomb, britischer Sänger
- 1942 - Hermann Burger, Schweizer Schriftsteller
- 1943 - Arthur Ashe, afro-amerikanischer Tennisspieler
- 1943 - Chris Lohner, österreichische Schauspielerin, Moderatorin und Autorin
- 1943 - Nasr Hamid Abu Zaid, ägyptischer Denker und islamischen Gelehrten
- 1944 - Beaky, britischer Musiker
- 1945 - Virginia Wade, britische Tennisspielerin
- 1946 - Regina Thoss, deutsche Sängerin
- 1946 - Sue Lyon, US-amerikanische Schauspielerin (Lolita)
- 1947 - Arlo Guthrie, US-amerikanischer Musiker, Sänger und Songschreiber
- 1948 - Michael Müller, deutscher Politiker und MdB
- 1949 - Dave Smalley, US-amerikanischer Musiker
- 1949 - Ronnie James Dio, US-amerikanischer Sänger und Songschreiber
- 1952 - Michael Schottenberg, österreichischer Schauspieler und Regisseur
- 1952 - Scott Adams, US-amerikanischer Spieleentwickler
- 1952 - Lee Hae-chan, südkoreanischer Premierminister
- 1954 - Neil Tennant, britischer Musiker
- 1957 - Derry Grehan, kanadischer Musiker und Songschreiber
- 1958 - Bela Fleck, US-amerikanischer Bluegrass-Musiker
- 1958 - Fiona Shaw, irische Schauspielerin
- 1959 - Hans-Otto Schmiedeberg, deutscher Politiker und MdB
- 1960 - Viktor Lazlo, belgische Sängerin
- 1961 - Ulla Kock am Brink, deutsche Fernsehmoderatorin
- 1964 - Martina Krogmann, deutsche Politikerin und MdB
- 1965 - Ken Mellons, US-amerikanischer Country-Sänger
- 1968 - Hassiba Boulmerka, algerische Leichtathletin
- 1968 - Serhane Ben Abdelmajid, mutmaßlicher Haupttäter der Madrider Zuganschläge vom 11. März
- 1969 - Juliane Banse, deutsche Violinistin und Sopranistin
- 1974 - Andrea Nuyt, niederländische Eisschnellläuferin
- 1976 - Lars Ricken, Mittelfeldspieler von Borussia Dortmund
- 1976 - Elisabeth Sutterlüty, österreichische Schauspielerin
- 1977 - Lewan Kobiaschwili, georgischer Fußballspieler
- 1980 - Jessica Simpson, US-amerikanische Sängerin und Schauspielerin
- 1983 - Isabell Bachor, deutsche Fußballspielerin

Gestorben


- 138 - Hadrian, römischer Kaiser
- 518 - Anastasios I., byzantinischer Kaiser
- 983 - Benedikt VII., Papst
- 1086 - Knut IV. der Heilige, König von Dänemark
- 1518 - Sibylle von Baden, Markgräfin von Baden
- 1559 - Heinrich II., König von Frankreich
- 1584 - Wilhelm von Oranien, Statthalter der Niederlande
- 1590 - Karl II., war Erzherzog von Innerösterreich
- 1621 - Charles Bonaventure de Longueval, habsburgischer Feldherr
- 1680 - Louis Moréri, französischer Enzyklopädist
- 1692 - Heinrich Bach, deutscher Organist
- 1804 - Marianne von der Leyen, von 1775 bis 1793 Regentin in Blieskastel
- 1805 - Thomas Wedgwood, britischer Pionier der Fototechnik
- 1806 - Georg Stubbs, britischer Maler
- 1812 - Carl Ludwig Willdenow, deutscher Botaniker
- 1819 - Henrich Becker, ostfriesischer Kunstmaler
- 1825 - Ludwig Fischer, deutscher Opernsänger (Bass)
- 1845 - Christian Frederik Hansen, dänischer Baumeister/Architekt
- 1851 - Louis Jacques Mandé Daguerre, französischer Pionier der Fotografie
- 1862 - José Lúcio Travassos Valdez, portugiesischer Staatsmann und Politiker
- 1884 - Karl Richard Lepsius, deutscher Ägyptologe und Sprachforscher
- 1884 - Paul Morphy, US-amerikanischer Schachspieler
- 1893 - Henry Nettleship, englischer klassischer Philologe
- 1910 - Johann Gottfried Galle, deutscher Astronom
- 1912 - Adolf Deucher, Schweizer Politiker und Bundesrat
- 1919 - Abraham Jacobi, US-amerikanischer Arzt, gilt als Vater der Kinderheilkunde
- 1919 - Hugo Riemann, deutscher Musiktheoretiker, Musikhistoriker und Musikpädagoge
- 1931 - Tony Schumacher, deutsche Kinderbuchautorin
- 1933 - Erwin Albert Barth, deutscher Gartengestalter
- 1934 - Erich Mühsam, deutscher Anarchist und Schriftsteller (im KZ ermordet)
- 1941 - Jelly Roll Morton, US-amerikanischer Musiker
- 1952 - Rued Langgaard, dänischer Komponist und Organist
- 1957 - Schalom Asch, jüdischer Schriftsteller und Dramatiker
- 1958 - Franz Bardon, tschechischer Esoteriker
- 1960 - Hans Jahn, deutscher Politiker und MdB
- 1965 - Jacques Audiberti, französischer Dramatiker
- 1979 - Arthur Fiedler, amerikanischer Dirigent
- 1981 - Elimar Freiherr von Fürstenberg, deutscher Politiker und MdB
- 1982 - Maria Jeritza, österreichische Kammersängerin (Sopran)
- 1983 - Werner Egk, deutscher Komponist
- 1992 - Albert Pierrepoint, Henker in Großbritannien
- 1999 - Theodor Eschenburg, deutscher Politikwissenschaftler, Publizist und Staatsrechtler
- 2002 - Frieda Grafe, deutsche Filmkritikerin, Filmessayistin und Übersetzerin
- 2002 - John Gotti, US-amerikanischer Mafioso
- 2003 - Celia Cruz, kubanische Sängerin.
- 2003 - Hartley William Shawcross, britischer Chefankläger bei den Nürnberger Prozessen
- 2004 - Inge Meysel, deutsche Schauspielerin
- 2004 - Laurance Rockefeller, US-amerikanischer Milliardär
- 2005 - Klaus Grawe, deutscher Psychologe

Feier- und Gedenktage


- Kirchliche Gedenktage
  - Knut IV. der Heilige, König von Dänemark (katholisch)
- Nationalfeiertag
  - Bahamas, Unabhängigkeitstag von 1973
- Namenstag: Amalia, Amalie, Amelie

Siehe auch

:9. Juli - 11