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TorbenTorben (auch: Thorben) ist ein männlicher Vorname, welcher besonders in Skandinavien und Norddeutschland verbreitet ist.
Herkunft und Bedeutung des Namens
nord. -> nach Thor und Held, Bär, Donnernder Bär
Bekannte Namensträger
- Torben Wosik, Tischtennisspieler
- Thorben Marx, Fußballspieler
- Torben Hoffmann, Fußballspieler
Varianten
Thorben, Thorbjörn (schwedische Variante)
Siehe auch:Liste gebräuchlicher Vornamen
Kategorie:Männlicher Vorname
VornameDer Vorname oder Personenname ist der Teil des Namens einer Person, der nicht die Zugehörigkeit zu einer Familie ausdrückt, sondern das Individuum innerhalb der Familie bezeichnet. Im Deutschen und in anderen europäischen Sprachen bildet er bei zusammengesetzten Namen den ersten Namensteil, während er beispielsweise im Ungarischen, Chinesischen, Japanischen oder Koreanischen hinter dem Familiennamen steht.
Bei der Auswahl, Anzahl und Klangfarbe der gewählten Vornamen spielt der soziale Hintergrund der Eltern eine gewichtige Rolle. Der weltweit vermutlich am häufigsten verwendete Vorname ist Mohammed. Besonders in islamischen Ländern ist er oft vertreten.
Funktion
In westlichen Kulturen dient der Vorname innerhalb einer Familie zur Unterscheidung zwischen den Familienmitgliedern (im Unterschied zum Familiennamen, der die Zugehörigkeit zu einer Familie ausdrückt). Keine Seltenheit ist es jedoch, wenn derselbe Vorname nach dem Tode des Kindes für ein nachgeborenes erneut vergeben wird.
Es gibt Gegenden in Deutschland (z.B. in Thüringen), in denen es durchaus möglich war, zwei oder mehrere, ja alle gleichzeitig lebenden Kinder derselben Familie mit dem selben Vornamen taufen zu lassen. Man unterschied dann zwischen "Groß-Hans" und "Klein-Hans" usw. - Manchmal ist die Gleichnamigkeit nur sekundär oder scheinbar, wenn etwa bei einem Doppelnamen wie "Johann Christoph" ein Namensteil im praktischen Gebrauch ausfiel oder vergessen wurde und nicht selten bei der Heirat oder beim Tode dieser Person dann ein neuer Doppelname erfunden worden ist. Genealogische Nachforschungen werden dadurch erschwert (siehe auch Toter Punkt).
Soziologisch gesehen gibt es einen Ablauf der Namensgebung, der sich in Wellenform immer wiederholt: Die soziale Oberschicht gibt ihren Kindern Vornamen, die besonders erwählt sind und sie vom einfachen Volk unterscheiden sollen. In den folgenden Jahrzehnten gibt die Unterschicht ihren Kindern auch diese Namen. Dadurch werden diese Namen "gewöhnlich" und die Oberschicht sieht sich veranlasst, neue Vornamen zu geben oder auf sehr alte und ungebräuchlich gewordene Namen zurückzugreifen oder Doppelnamen zu bilden. Um 1600 begann auf diese Weise die Bildung von Doppel-Vornamen. Als schließlich alle Kinder mehrere Vornamen hatten, begann die Oberschicht wieder, nur einen einzigen Vornamen zu vergeben. So folgt seit Jahrhunderten Modewelle auf Modewelle.
Die Namensgebung spielte im deutschen Sprachraum lange auch eine politische Rolle: Zum einen wurden von den Kirchen christliche und hebräische Namen gefördert (so ließ Johannes Calvin zur Taufe nur biblische Namen zu), zum anderen nahm die Zahl der gebräuchlichen unterschiedlichen Vornamen mit der Zeit ab.
Funktion (erster Teil eines zusammengesetzten Namens) und Bedeutung (Unterscheidungsname zwischen Familienmitgliedern) fallen in westlichen Kulturen zusammen. In vielen asiatischen und afrikanischen Kulturen wird allerdings erst der Familienname und danach der Familienmitgliedsname genannt. Das ist auch im Ungarischen der Fall. Im süddeutschen Sprachraum ist es gängige Praxis in der Umgangssprache. Beispiel: der "Köhlers Werner". Obwohl der Familienmitgliedsname in diesen Fällen nicht mehr vor dem Familiennamen steht, wird er trotzdem von Mitgliedern westlicher Kulturen Vorname genannt.
In einigen Ländern gibt es zwischen Vornamen und Familiennamen noch den Vatersnamen, wie zum Beispiel in Russland.
Aus einigen Vornamen haben sich im Laufe der Zeit auch Familiennamen entwickelt.
Die wissenschaftliche Disziplin der Namenforschung
beschäftigt sich mit der Bedeutung, Herkunft und Verbreitung von Namen. Erklärungen in Buchform hat unter anderem der Dudenverlag herausgebracht.
Namensgebung in Deutschland
Nach der Geburt eines Kindes wird dessen Vorname von den Eltern bestimmt. In Deutschland gibt es bestimmte Richtlinien für die Namensgebung:
Der Vorname...
- ... muss als solcher erkennbar sein.
- ... muss eindeutig männlich oder weiblich sein.
- ... darf dem Kindeswohl nicht schaden.
- ... darf kein Orts-, Familien- oder Markenname sein.
- ... muss innerhalb eines Monats nach der Geburt festgelegt werden.
- ... kann nicht rechtlich geschützt werden (um ihn auf diese Weise als einzigartig zu erhalten).
Eine Person kann mehrere Vornamen, muss aber mindestens einen Vornamen besitzen. Nach einem Urteil des Bundesverfassungsgerichtes dürfen einem Neugeborenen maximal fünf Vornamen gegeben werden. Bei Verwendung mehrerer Vornamen wird der Vorname, mit dem die Person "gerufen" wird, als Rufname bezeichnet. Die Reihenfolge der Vornamen stellt keine Rangfolge dar. Nach höchstrichterlicher Rechtsprechung steht es in Deutschland dem Namensträger frei, zwischen seinen standesamtlich eingetragenen Namen zu wählen. Ein "Rufname" ist also nicht unveränderlich festgelegt.
In Deutschland besteht in Ausnahmefällen die Möglichkeit, seinen Vornamen im Nachhinein ändern zu lassen. Dies fällt in den Zuständigkeitsbereich der Namenänderungsbehörde, die entweder beim Standesamt, der Kreisverwaltung oder beim Ordnungsamt angesiedelt ist. Damit der Vorname geändert werden kann, müssen bestimmte Kriterien erfüllt sein. Zum Beispiel können ausländische Vornamen nach der Einbürgerung eingedeutscht werden. Außerdem gibt es die Möglichkeit, den Vornamen ändern zu lassen, wenn jemand schon immer anders genannt wurde und sich mit seinem exotischen Vornamen nicht abfinden kann.
Entwicklung in Deutschland
In Deutschland dominierten seit dem Mittelalter Vornamen christlicher und deutscher Herkunft. Erst seit den 1950er-Jahren änderte sich dies massiv. Besonders anglophone und romanische Vornamen wie Jennifer, Mike oder aber Natalie und Marco gewannen an Bedeutung. Obwohl in beiden Teilen Deutschlands verschiedene Namen die größte Beliebtheit hatten (Peggy und Cindy sind oft zitierte Beispiele für die DDR), war die Tendenz in beiden Staaten gleich. Ende des 20. Jahrhunderts besaßen knapp zwei Drittel der Vornamen weder einen christlichen noch einen deutschen Hintergrund.
Vor allem folgende Faktoren sind für diese Änderungen verantwortlich:
- Das Aufgeben familieninterner Traditionen (z. B.: Benennung des ältesten Sohnes nach dem Vater oder Großvater, Erbnamen; Benennung nach den Taufpaten)
- Das Streben nach Individualität: Die Einzigartigkeit der Kinder soll sich auch in einzigartigen Namen widerspiegeln
- Das Vermeiden von Namen, die für die Eltern- und Großelterngeneration typisch sind
- Der Bedeutungsverlust des christlichen Glaubens in der Gesellschaft
- Der nach Shoa und Zweitem Weltkrieg als problematisch empfundene Rückgriff auf nationale deutsche Traditionen
- Das hohe Prestige der westeuropäischen und nordamerikanischen Länder in beiden Teilen Deutschlands
- Erhöhter Konsum der Massenmedien, in denen Produktionen aus den USA, Großbritannien und Frankreich dominieren
- Verstärkte Internationalisierung der Kultur
- Verstärkte Berücksichtigung phonetischer Kriterien (möglichst vokalreiche Namen für beide Geschlechter, Mädchennamen auf -a, Zurückhaltung gegenüber den Phonemen /p/, /t/ und /k/)
Einflussfaktoren, die ausgeschlossen werden können:
- Immigration nach Deutschland - Typische Vornamen der Immigrantengruppen blieben auf diese beschränkt.
- Internationaler Tourismus - Sowohl Bundesrepublik als auch die DDR erlebten die Zunahme westlicher Vornamen, obwohl die Reiseziele verschieden waren.
Bei der Übernahme fremder Namen war seit jeher eine lautliche Anpassung zu beobachten. Zuerst wurden Namen adaptiert, die an traditionelle phonetische Gewohnheiten anschlussfähig waren. So wurde im Mittelalter aus Johannes Hans, aus Christian Christen und aus Marcus zunächst Marx. Manche Namen wurden auch in ihrer geschriebenen Form übernommen, obwohl die Aussprache in den Herkunftsgebieten eine andere war: So wurde span. Xavier als Xaver übernommen und nicht als Schabier und norweg. Harald als Harald und nicht als Harall.
Literatur
Jürgen Gerhards: Die Moderne und ihre Vornamen. Eine Einladung in die Kultursoziologie. Wiesbaden 2003.
Jürgen Gerhards: Globalisierung der Alltagskultur zwischen Verwestlichung und Kreolisierung: Das Beispiel Vornamen. In: Soziale Welt. Zeitschrift für sozialwissenschaftliche Forschung und Praxis. Jg. 54, Heft 2, Bonn 2003.
Siehe auch
- Kategorie:Weibliche Vornamen
- Kategorie:Männliche Vornamen
- Wikipedia:WikiProjekt Namensforschung
- Liste gebräuchlicher Vornamen
- Römische Vornamen
- Hamburger Sie
Weblinks
- [http://www.firstname.de/ Datenbank mit mehr als 76.000 Vornamen aus aller Welt]
- [http://www.gfds.de/namen.html Gesellschaft für Deutsche Sprache: Beratung Vornamen; beliebteste Vornamen]
- [http://www.vornamenarchiv.de vornamenarchiv.de]
- [http://www.vornamen.ch Vornamen.ch]
- [http://www.beliebte-vornamen.de Ranglisten der beliebtesten Vornamen seit 1890]
- [http://www.kunigunde.ch www.kunigunde.ch: Vornamen und ihre Bedeutung]
- [http://www.behindthename.com Bedeutung und Herkunft von Vornamen aus allen Teilen der Welt] (englisch)
- [http://www.rundschau-online.de/kr/KrCachedContentServer?ksArtikel.id=1107874790444&listID=1037966279508&openMenu=1039082845263&calledPageId=1039082845263 Marie und Maximilian bleiben die beliebtesten Vornamen 2004 in Deutschland]
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Skandinavien
Skandinavien ist ein Begriff für eine geographische Region. Es umfasst, Dänemark, Norwegen und Schweden, die sich durch ähnliche Sprachen von den benachbarten, durch die Geschichte verbundenen heutigen Staaten Nordeuropas unterscheiden, mit Ausnahme von Island und den Färöern. Deren Sprachen (Isländisch als Landes- wie Amtssprache, Färöisch als Landessprache, aber nicht als Amtssprache) werden ebenfalls zu den skandinavischen Sprachen gezählt.
Die Nordischen Länder umfassen darüberhinaus Finnland, Island, Grönland und die Färöer. In diesen Ländern wird neben den anderen Sprachen auch Schwedisch bzw. Dänisch (Schwedisch in Finnland als zweite Landes- wie Amtssprache und Dänisch in Grönland und auf Färöern als Amtssprache) gesprochen. Alle Nordischen Länder sind Mitglieder des Nordischen Rats.
Manchmal wird im deutschen Sprachgebrauch auch Finnland zu Skandinavien gezählt. Skandinavien und Finnland werden allerdings korrekterweise unter dem Begriff Fennoskandinavien zusammengefasst.
Finnland bildete jahrhundertelang die Osthälfte Schwedens (lat. Ostrobothnia, schwed. Österbotten). Auch gibt es in Finnland eine trotz kleinem Bevölkerungsanteil politisch nicht unbedeutende schwedische Minderheit, und Schwedisch (Finnlandschwedisch) ist zweite Landessprache in Finnland. Die finnische Sprache unterscheidet sich allerdings sehr vom Schwedischen und zählt nicht zu den germanischen, noch nicht einmal zu den indogermanischen Sprachen, sondern zur Familie der finnougrischen Sprachen, zu der auch Ungarisch zählt. Aufgrund der langen gemeinsamen Geschichte hören es manche Finnen nicht gerne, mit den Schweden begrifflich subsumiert zu werden. Genauso wenig wie manche Schweden mit Finnland in Verbindung gebracht werden wollen.
Im Norden Schleswig-Holsteins (Südschleswig) lebt zudem eine dänische Minderheit.
Zusammen mit den britischen Inseln, dem Baltikum und dem Nordwesten Russlands bilden die nordischen Länder Nordeuropa. Skandinavien war in der Antike als Scandza bekannt.
Bekannt für die skandinavischen Länder sind die Kreuzflaggen, die jeder heutige offizielle Staat Skandinaviens hat.
Der Begriff Skandinavien kommt von der latinisierten Form des altschwedischen Begriffes Skathinawjö. Hierbei bedeutet Skathin- "Gefahr" oder "Schaden" und -awjö "Insel" oder "Halbinsel". Der Name Skandinavien bedeutet also etwa die gefährliche Halbinsel, was sich wahrscheinlich auf gefährliche Meeresströme um die schonische Halbinsel bezieht. Der Begriff Skandinavien ist etymologisch verwandt mit Schonen, und Skanör. Andere sehen den Wortursprung bei der germanischen Göttin Skadi.
Weblinks
- [http://www.lysator.liu.se/nordic/ Nordic FAQ] (engl.)
- [http://www.norden.org/ Nordic Council] (engl.)
Kategorie:Europa
als:Skandinavien
ja:スカンディナヴィア
ko:스칸디나비아
simple:Scandinavia
zh-min-nan:Skandinavia
Thor
Thor (aisl. Þórr, as. Thunaer, ags. þunor, ahd. Donar, urgerm. - þunaraz „Donner“), in der nordischen Mythologie Gott des Donners, war der erste Sohn des Gottes Odin (aisl. Óðinn). Seine Gattin ist Sif (aisl. Sif).
Thor in der frühmittelalterlichen Überlieferung
Ausschnitt des altsächsischen Taufgelöbnisses (9. Jh.)
----
Thunaer ende Uoden ende Saxnote ende allum them unholdum
„[dem] Thor und Woden und Saxnot und allen Unholden.“
Der früheste Beleg eines Gottes wigiþonar („Weihe-Thor“) findet sich in einer Runeninschrift auf der Fibel von Nordendorf (Anf. 7. Jh.), auf der, wie für die germanische Zeit üblich, eine Götter-Trias genannt wird. Das altsächsiche Taufgelöbnis (9. Jh.s),eine Abschwörungsformel vom falschen Glauben, wird der Gott Thunaer zusammen mit anderen Gestalten erwähnt.
Das wohl bekannteste ihm von den Germanen geweihte Heiligtum war die Donareiche bei Fritzlar in Nordhessen, die Bonifatius im Jahre 723 fällen ließ und damit die Christianisierung der nordeuropäischen Germanen einleitete.
Thor in der nordischen Mythologie
Die hoch- und spätmittelalterliche skandinavische Überlieferung zeichnet ein deutliches Bild von Thor. Die Quellen sind größtenteils im 13./14. Jh. niedergeschrieben worden. Die stoffliche Tradition reicht nur teilweise gesichert in die Zeit vor der Christianisierung zurück. Die Motive wurden also stark literarisch überformt und zeigen Thor in den z. T. schwankhaften Gedichten der Lieder-Edda sogar als Witzfigur.
Zusammenfassung der Details der reichen literarischen Überlieferung
Thor wird als ein Mann im besten Alter, von jugendlicher Frische, mit rotem Bart, vom Wesen her gutmütig, bieder und von ungeheurer Stärke, aber auch leicht erregbar und zornig, geschildert. Er hat außerdem einen unmäßigen Appetit. Von den Göttern steht er dem Menschen besonders nahe, da einer seiner Aspekte der Schutz vor den Riesen und Chaosmächten (Midgardschlange) ist.
Thor ist der Donnerer. Als solcher führt er drei Kleinode mit sich: Den Blitze schleudernden Donnerhammer Mjölnir der, einmal geworfen, nie sein Ziel verfehlt und von selbst zurückkehrt, den Machtgürtel Megingjard und Eisenhandschuhe.
Megingjard
Er lag in steter Fehde mit dem Riesengeschlecht der Joten (aisl. jötnar) und Thursen (aisl. þursar), sowie der Midgardschlange (aisl. miðgarðsormr). Gegen sie kämpft er auch am Ragnarök, doch wird er dabei selbst durch ihr Gift getötet. Nach seinem Kampf mit Hrungnir bleibt ein Stück von dessen Waffe, einem Wetzstein, in Thors Kopf stecken.
Thors Wagen wird von den beiden Ziegenböcken Tanngnjóstr (aisl. Zähnefletscher oder Zähneknisterer) und Tanngrisnir (aisl. Zähneknirscher) gezogen. Seine Gattin Sif gebar ihm eine Tochter, Thrud (Kraft), während er von der Riesin Jarnsaxa zwei Söhne, Magni und Modi, was soviel wie (Stärke) und (Mut) bedeutet, besaß.
Als sein Wohnsitz gilt Thrudheim (Land der Stärke); als eine Wohnung in Asgard ist Thrudwang genannt.
Der Wochentag Donnerstag (engl. thursday) ist nach ihm benannt.
Donnerstag
Das Lied von Thrym (Þrymskviða)
Dieses eddische Gedicht erzählt in einer sehr schwankhaften Haltung einen unterhaltsamen Thor-Mythus.
Einst stahl Thrym (Fürst der Riesen) Thor seinen Hammer, als dieser schlief. Als Thor aufwacht gerät er in hilflose Wut, als er sich seiner wichtigsten Waffe beraubt sieht. Loki fliegt, mit Freyas Federkleid ausgestattet, durch die Gegend und erspät Thors Hammer in Riesenheim und stellt Thrym zur Rede. Thrym will ihn nur unter der Bedingung zurückgeben, dass er die Göttin Freya zur Frau bekommt. Freya gerät allerdings in große Wut, als Loki ihr dies erzählt. Daraufhin schlägt Loki vor, Thor selbst als Freya zu verkleiden ihn als Braut zu schmücken, um ihn Thrym als Freya zu präsentieren. Thor hat Bedenken, dass man ihn auslachen könnte, sieht sich allerdings genötigt, auf diesen Plan einzugehen. Thor und Loki reisen in Verkleidung als Braut und Brautbegleiterin zu Thrym. Thor fällt durch das Donnern, das seine Reise begleitet, seinen stechenden Blick, als Thrym ihm den Brautkuss geben möchte und seine unglaubliche Gefräßigkeit beim Brautfest auf, Loki weiß allerdings Thrym immer wieder zu berhuigen. Zur Vollendung der Festlichkeiten lässt der Riesenfürst seiner Braut schließlich Thors Hammer Mjölnir in den Schoß legen. Woraufhin der Donnergott natürlich seinen Hammer fasst und alle anwesenden Riesen erschlägt.
Ähnlichkeiten
Eine überraschende Ähnlichkeit besteht zwischen Thor und dem Wettergott der Hethiter, der gleichfalls den Hammer schleudernd und auf einem von Böcken gezogenen Wagen stehend dargestellt wurde. In der interpretatio romana wurde er als Jupiter aufgefasst. Eine Verwandtschaft scheint auch mit dem vedischen Gott Indra zu bestehen. Man sieht Gemeinsamkeiten zwischen Thor und Herakles/Herkules, aufgrund Herakles' Bewaffnung mit einer Keule und der Prägnanz der Körperkraft. Schließlich scheinen sich Verwandschaften mit ostiranischen Drachenkämpfer Keresâspa anzudeuten, da Thor gegen die Midgardschlange kämpft.
Die in der Wissenschaft umstrittene vergleichende indogermanische Religionsforschung führt diese teilweise diffusen Gemeinsamkeiten auf einen rekonstruierten indogermanischen Gott-Vater/Himmelsgott Dieus pitah zurück. Thor wäre allerdings als ein Aspekt des Gottes Ziu zu betrachten, bevor er als eigenständiger Gott verehrt wurde und diesen als Hauptgott ablöste.
Literatur
- Uhland, Der Mythus vom Thor (Stuttg. 1836, und im 6. Bd. der „Schriften“).
- Voenix: Die Fahrten des Thor, Arun Verlag, September 2001, ISBN 3-927940-99-2
Kategorie:Germanische Gottheit
ja:トール
Torben Wosik
Torben Wosik ( - 8. Oktober 1973 in Hamm in Westfalen) ist ein Deutscher Tischtennisspieler.
Er spielt seit 2004 beim TTC Frickenhausen in der Tischtennisbundesliga. Er wohnt auch in der württembergischen Gemeinde Frickenhausen. Der langjährige Nationalspieler (erste WM-Teilnahme 1987) ist verheiratet mit der Tischtennisspielerin Elke Wosik (geb. Schall). Sein älterer Bruder Ralf Wosik ist ebenfalls ein bekannter Tischtennisspieler.
Bisherige Vereine
TTC GW Bad Hamm, Borussia Düsseldorf, Spvgg. Steinhagen, Super DONIC Berlin, TTF Bad Honnef und TTC Frickenhausen
Aktuelle Platzierungen in Ranglisten
- Weltrangliste: Platz 41 (Stand: 1. September 2005)
- Deutsche Rangliste: Platz 9 (1. September 2005)
Titel und Erfolge
WM-Zweiter Herren-Mannschaft 2004, 2. Platz DTTB Top 12 2004, EM-Zweiter 2003 (Herren-Einzel), EM-Zweiter 1990, 2000 und 2002 (Herren-Mannschaft), WM-Dritter 1997 (Herren-Mannschaft), 2. Platz Brazilian Open 2002 (Herren-Doppel), Halbfinalist Swedish Open 1999 (Herren-Einzel), Gewinner Europaliga 1999, 2000 und 2001, Gewinner European Nations Cup 1998, Deutscher Meister 1999 (Herren-Einzel), fünffacher Deutscher Meister im Doppel, sechsfacher Deutscher Meister im Mixed.
Spielsystem
Angriff (Spezialschläge: Block- und Schupfball), Linkshänder, Shakehand
Weblinks
- http://www.wosik.de/ Homepage von Torben und Elke Wosik
- http://www.ttc-frickenhausen.de/ Homepage des TTC Frickenhausen
- http://www.frickenhausen.de/ Homepage der Gemeinde Frickenhausen
- http://www.tischtennis.de/topsport/portraits/ Hauptquelle für diesen Artikel war das Spielerporträt auf der Homepage des Deutschen Tischtennis-Bundes.
Wosik, Torben
Wosik, Torben
Wosik, Torben
Thorben MarxThorben Marx ( - 1. Juni 1981 in Berlin) ist ein deutscher Profi-Fußballspieler.
Er spielt seit 2000 als Mittelfeldspieler bei Hertha BSC Berlin. Vorher spielte er für Hertha 03 Zehlendorf Berlin und für den FC Stern Marienfelde. In seiner Freizeit spielt er gerne Basketball und Tennis.
Statistik
Weblinks
- [http://www.thorbenmarx.de/seiten/start.htm Thorben Marx]
- [http://www.herthabsc.de Hertha BSC Berlin]
Marx, Thorben
Marx, Thorben
Marx, Thorben
Marx, Thorben
Torben HoffmannTorben Hoffmann ( - 27. Oktober 1974 in Kiel) ist ein deutscher Fußballspieler.
Torben Hoffmann spielt seit Sommer 2005 wieder in der Abwehr des TSV 1860 München, hat das Vertrauen von Trainer Reiner Maurer, die Fans sind eher skeptisch. Nach Eintracht Frankfurt in Saison 2004/2005 will er mit "Löwen" in die Bundesliga aufsteigen.
Stationen
- 1995 - 1997 VfB Lübeck
- 1997 - 1999 SC Freiburg
- 1999 - 2000 Bayer Leverkusen
- 2000 - 2004 TSV 1860 München
- 2004 - 2005 Eintracht Frankfurt
- 2005 - 2007 TSV 1860 München
Statistik
- Position Abwehr
Spiele
- 131 Spiele in Bundesliga
- 116 Spiele in 2. Bundesliga
Tore
- 3 Tore in Bundesliga
- 7 Tore in 2. Bundesliga
Privates
Torben Hoffmann ist verheiratet und hat ein Kind.
Weblinks
[http://www.tsv1860.de/?id=114 Steckbrief bei tsv1860.de]
Hoffmann, Torben
Hoffmann, Torben
Hoffmann, Torben
Hoffmann, Torben
ThorbjörnThorbjörn ist ein männlicher Vorname.
Herkunft und Bedeutung des Namens
- nordisch, von Thor (germanischer Donnergott) und Björn, der Bär oder Häuptling
Namenstag
Bekannte Namensträger
- Thorbjörn Jagland, norweg. Politiker
Varianten
Siehe auch:
- Liste gebräuchlicher Vornamen
- Liste gebräuchlicher Vornamen/T
Kategorie:Männlicher Vorname
Liste gebräuchlicher Vornamen Liste gebräuchlicher Vornamen
Siehe auch:
- :Kategorie:Familienname
- :Kategorie:Männlicher Vorname
- :Kategorie:Weiblicher Vorname
- WikiProjekt Namenforschung
- Regionalkalender für das deutsche Sprachgebiet
Weblinks
- [http://www.gfds.de/namen.html Gesellschaft für Deutsche Sprache e. V. – Vornamen und Familiennamen]
- [http://www.beliebte-vornamen.de/ Vornamen und ihre Häufigkeit(tim marzenell) in den Jahren 1325-1890 bis heute]
- [http://www.vornamen.ch www.Vornamen.ch]
Kategorie:Vorname
Vornamen
Kategorie:Männlicher VornameDiese Kategorie enthält eine Liste gebräuchlicher männlicher Vornamen.
Zur Zeit existiert noch parallel die Liste gebräuchlicher Vornamen.
Siehe auch: :Kategorie:Weiblicher Vorname, :Kategorie:Familienname, Formatvorlage_Name,
WikiProjekt Namensforschung
Kategorie:Vorname Kategori:FrälsningsarménI denna kategori återfinns artiklar om samfundet Frälsningsarmén och skeenden, personer m.m. inom Frälsningsarmén genom tiderna.
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