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Triesen

Triesen

Triesen ist eine Gemeinde im Liechtensteiner Oberland. Sie liegt im Südwesten des Landes.Triesen, mit 4.694 Einwohnern (Stand 31. Dezember 2003) die drittgrösste Gemeinde des Fürstentums Liechtenstein, ist das südliche Nachbardorf von Vaduz und liegt zwischen dem Rhein und der liechtensteinischen Bergwelt in einer wundervollen Landschaft. Der romantische Dorfkern mit alten Häusern, flankiert von Rebbergen und zwei stilvollen Kapellen kündet von der jahrhundertelangen Geschichte des Ortes. Vom Aufbruch in die Moderne hingegen zeugt die denkmalgeschützte Anlage einer im Jahre 1863 erbauten Weberei. Zusammen verleiht das Nebeneinander von alt und neu dem Ort sein besonderes Gepräge.

Sehenswürdigkeiten


- historischer Dorfkern
- denkmalgeschützte Triesner Fabrik

Politik

Gemeindevorsteher ist Xaver Hoch.
Kategorie:Ort in Liechtenstein als:Triesen

Liechtenstein

Das Fürstentum Liechtenstein ist ein souveräner Staat in Mitteleuropa zwischen Österreich und der Schweiz am Ostufer des Rheins im Rheintal.

Geographie

Liechtenstein befindet sich mitten im Herzen Europas zwischen der Schweiz und Österreich. Es liegt am Alpenrhein im Rheintal in den Alpen. Die gesamte westliche Staatsgrenze zur Schweiz entspricht dem Rheinverlauf. Die östliche Staatsgrenze ist geprägt vom Alpen-Hochgebirge, dem Rätikon. Teilweise grenzt das kleine Land hier an die Schweiz und an Österreich. Der höchste Punkt Liechtensteins ist der Grauspitz mit einer Höhe von 2599 m ü.M.. Der tiefste Punkt ist das Ruggeller Riet mit einer Höhe von 430 m ü.M.. Im Gegensatz zu anderen alpinen Regionen ist das Klima in Liechtenstein wegen des Föhns relativ mild. Im Winter wird in der Gebirgsregion um Malbun Wintersport betrieben. Liechtenstein ist ein Binnenstaat zwischen zwei Nachbarbinnenstaaten.

Bevölkerung

Herkunft

Weniger als zwei Drittel der Bevölkerung (65,8%) sind gebürtige Liechtensteiner; die ausländische Bevölkerung kommt mit 20,1% überwiegend aus dem deutschen Sprachraum (10,8% Schweizer, 5,9% Österreicher und 3,4% Bundesdeutsche), gefolgt von Italienern (3,3%), Einwohnern des früheren Jugoslawien (3,3%), Türken (2,6%) und anderen (4,8%).

Sprache

In Liechtenstein wird, wie in der Schweiz, ein alemannischer Dialekt des Deutschen gesprochen, wobei sich die westschweizerdeutsch-walserische Mundart von Triesenberg (deren Träger um 1300 im Zuge der Walserwanderung aus dem Kanton Wallis ins Land gekommen waren) bis heute deutlich abhebt von den alemannischen Dialekten der altansässigen Bevölkerung, die im Laufe des Mittelalters hier – wie im ganzen unterrätischen Raum – die alte rätoromanische Landessprache zugunsten des Alemannischen aufgegeben hatte. Die alemannischen Dialekte der einzelnen Gemeinden unterscheiden sich teilweise sehr. Schrift- und Mediensprache ist Hochdeutsch. Liechtenstein gehört zum deutschen Sprach- und Kulturraum und hat gemeinsame Grenzen mit der Schweiz und Österreich. Liechtenstein ist der einzige Staat mit Deutsch als alleiniger (anerkannter) Amts- und Landessprache. Im übrigen deutschen Sprachraum sind auch nichtdeutsche Sprachen als Minderheitensprachen anerkannt. Deutsch

Konfessionen

Im Juni 2003 gaben 75,7% der Bewohner ihre Religion mit römisch-katholisch an. 10,9% machten keine Angaben, 7,0% waren evangelisch, 4,2% islamisch. Am 2. Dezember 1997 wurde das Erzbistum Vaduz von Papst Johannes Paul II. errichtet. Die Errichtung des Erzbistums ohne vorhergehende Konsultation oder Information der Regierung hat in Liechtenstein zu kritischen Äusserungen geführt. Engagierte Katholiken gründeten darum Anfang 1998 den Verein für eine offene Kirche.

Geschichte

Hauptartikel: Geschichte Liechtensteins Das Fürstentum ist hervorgegangen aus dem Erwerb der Herrschaft Schellenberg (1699) und der Grafschaft Vaduz (1712) durch die Fürsten von Liechtenstein. Kaiser Karl VI. des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation erhob die Grafschaften 1719 zum reichsunmittelbaren Fürstentum im Besitz und mit Namen der Fürsten von Liechtenstein. Der Name Liechtenstein stammt von der Burg Liechtenstein im Raum Mödling. Es ist zudem das einzige Land der Welt, dessen Namen von einem Adelsgeschlecht stammt. Nach dem Ende des mittelalterlichen deutschen Reiches 1806 wurde das Fürstentum Liechtenstein als souveräner Staat in den Rheinbund aufgenommen und ab 1815 als Mitglied im Deutschen Bund. Nach dessen Auflösung 1866 blieb es ein unabhängiger deutscher Staat. Bis zum 1. Weltkrieg war Liechtenstein über ein Zweckbündnis stark mit dem Kaiserreich Österreich-Ungarn verbunden. Nach dessen Auflösung und Aufteilung in mehrere Einzelstaaten verbündete sich Liechtenstein mit der Schweiz, übernahm deren Währung, den Schweizer Franken und ging eine Zollunion ein. Vom 2. Weltkrieg blieb es – wie die Schweiz – wegen seiner politischen Neutralität verschont. Liechtenstein erlebte danach, begünstigt durch den Zollvertrag mit der Schweiz, niedrige Steuern und die Neutralitätspolitik, einen wirtschaftlichen Aufschwung. 1990 trat der kleine Staat als Vollmitglied der UNO bei. Seit dem 1. Mai 1995 ist Liechtenstein Mitglied des Europäischen Wirtschaftsraums (EWR). Diese Mitgliedschaft wird als wesentlich für die Entwicklung des liechtensteinischen Finanzplatzes gesehen. 2003 trat nach heftigen Kontroversen eine vom Volk bestätigte neue Verfassung in Kraft, welche die Volksrechte, aber auch die fürstlichen Rechte stark ausbaute. Am 15. August 2004 hat der Fürst Hans-Adam II. seinen Sohn und Erbprinz Alois von Liechtenstein zu seinem Stellvertreter ernannt und ihn mit der Ausübung der dem Fürsten zustehenden Hoheitsrechte betraut. Der Fürstentitel geht allerdings erst nach dem Ableben des Vaters auf den Sohn über. Siehe auch: Liste der Fürsten von Liechtenstein

Politik

Siehe auch: Liechtensteinischer Landtag Liechtenstein ist eine konstitutionelle Erbmonarchie auf demokratisch parlamentarischer Grundlage. Der aktuelle Regent Liechtensteins ist seit 1989 Fürst Hans Adam II. von Liechtenstein. Die Staatsgeschäfte obliegen seit August 2004 dem Erbprinzen Alois von Liechtenstein. Die Legislative liegt beim Landesfürsten und dem Liechtensteinischen Landtag, bestehend aus 25 Abgeordneten, die nach dem Verhältniswahlrecht für vier Jahre vom Volk gewählt werden. In der Legislative sind folgende Parteien vertreten: Vaterländische Union (VU), Fortschrittliche Bürgerpartei in Liechtenstein (FBP) und die Freie Liste (FL). Jedes Gesetz muss vom Landesfürsten sanktioniert werden, wenn die Sanktion nicht innerhalb von 6 Monaten erfolgt, gilt sie als verweigert (Artikel 65 der liechtensteinischen Verfassung). Die Exekutive bilden der Regierungschef, momentan Otmar Hasler (Ressorts Präsidium, Finanzen, Bauwesen), und vier Regierungsräte. Auf Vorschlag des Landtages werden sie vom Landesfürsten ernannt. Seit der umstrittenen Verfassungsänderung vom 16. März 2003 kann der Landesfürst die Regierung jederzeit und ohne Angabe von Gründen entlassen (Artikel 80 der liechtensteinischen Verfassung) - damit ist er (nach dem Papst) einer der (innenpolitisch) mächtigsten Monarchen Europas. Dafür hat das Volk die Möglichkeit mittels einer Verfassungsinitiative die Monarchie abzuschaffen (Artikel 13 der liechtensteinischen Verfassung). Die einzelnen Gemeinden von Liechtenstein können überdies bei Mehrheit innerhalb der Gemeinde den Staatenbund verlassen (Artikel 4 der liechtensteinischen Verfassung). In Krisenzeiten kann der Fürst sich auf ein Notrecht berufen (Artikel 10 der liechtensteinischen Verfassung). Regierungsräte sind zur Zeit Regierungschef-Stellvertreter Dr. Klaus Tschütscher (Ressorts Wirtschaft, Justiz, Sport), Rita Kieber-Beck (Ressorts Äusseres, Kultur, Familie und Chancengleichheit), Hugo Quaderer (Ressorts Bildungswesen, Soziales sowie Umwelt-, Raum, Land- und Waldwirtschaft) und Dr. Martin Meyer (Ressort Inneres, Gesundheit, Verkehr und Kommuniaktion). Die Judikative bildet ein mit fünf Richtern besetzter Oberster Gerichtshof; die Richter werden von einem Gremium mit dem Fürsten als Vorsitz bestellt (Artikel 95 ff.). Die aussenpolitischen Interessen Liechtensteins werden zumeist von der Schweiz wahrgenommen; liechtensteinische Botschaften existieren in Bern, Berlin, Brüssel, Washington, New York (UNO) und Wien. Das Fürstentum hat seit der Abschaffung des Militärs 1868 keine eigene Armee mehr, jedoch ist in der Verfassung die allgemeine Wehrpflicht verankert.

Schulsystem

In seinen Grundzügen gleicht das liechtensteinische Schulsystem dem der Schweiz. Bemerkenswert ist, dass Liechtenstein als erstes Land der Welt die allgemeine Schulpflicht eingeführt hat (1805). Siehe: Schulsystem Liechtensteins

Verwaltungsgliederung

Schulsystem Liechtensteins Liechtenstein gliedert sich in elf Gemeinden, die auf die beiden Wahlkreise Unterland und Oberland verteilt sind. Siehe: Verwaltungsgliederung Liechtensteins

Infrastruktur

Das gut ausgebaute Strassennetz umfasst 140 Kilometer. Es existiert keine Autobahn. Die Strassenverkehrsregeln wie auch die Beschilderung entsprechen von einigen Ausnahmen abgesehen der Schweizer Norm. Die Ausnahmen betreffen unter anderem den Alkoholgrenzwert am Steuer von 0,8 Promille (in der Schweiz 0,5 Promille) wie auch die explizite Angabe der Höchstgeschwindigkeit ausserorts (Tafel "80 km/h" statt wie in der Schweiz "Ende 50 km/h generell"). Die Eisenbahn, die Liechtenstein auf 9,5 km von Buchs nach Feldkirch durchquert, wird von den Österreichischen Bundesbahnen betreut. Der Liechtenstein Bus (LBA), eine unselbständige öffentliche Anstalt und eine Tochter des Schweizer Postautos, verbindet die Liechtensteiner Gemeinden untereinander. Die Busgesellschaft fährt auch die Schweizer Gemeinden Sargans, Buchs und Sevelen an. Das Fürstentum ist zwar postalisch mit der Schweiz vernetzt, hat aber eigene Briefmarken und eine eigene Telefonvorwahl (+423). (siehe auch Postgeschichte und Briefmarken von Liechtenstein) Die Autokontrollschilder sind von den Schrifttypen und der Anordnung her im Schweizer Design gehalten. Wie die Schweizer Militärkennzeichen führen die Liechtensteiner Schilder weisse Zeichen auf schwarzem Grund. Statt M und Schweizerkreuz führen sie FL und das Landeswappen gefolgt von bis zu 5 Ziffern. Am 1. Januar 2001 wurde die Mautpflicht für LKWs (Leistungsabhängige Schwerverkehrsabgabe LSVA) auf allen Strassen des Landes eingeführt. Sie soll der Finanzierung der Verkehrsausgaben und der Verringerung des Strassenverkehrs und somit dem Umweltschutz dienen.

Wirtschaft

Der größte Teil des liechtensteinischen BIP wird in der Industrie erwirtschaftet. Haupthandelspartner sind die USA gefolgt von der EU und der Schweiz. Des weiteren ist der Finanzsektor von Bedeutung, mit der industriellen Entwicklung etablierte sich in Liechtenstein aber auch ein starkes Bankenwesen. Heute erwirtschaften die fünf grössten Banken mit rund 1.400 Angestellten eine Bilanzsumme von über 30 Milliarden Franken. Viele internationale Banken haben Ableger in Liechtenstein. Die LGT Bank ist im Besitz der Fürstenfamilie. Wie die Schweiz hat Liechtenstein auch das Bankgeheimnis. Das BIP betrug 2001 4,2 Mrd. Franken. Das sind pro Kopf 120.000 Franken (80.000 Euro). Im Industriesektor sind die bekanntesten Unternehmen vermutlich die Hilti AG (Bohrtechnik, Bauausrüstungen), Ivoclar Vivadent AG (Zahntechnik), ThyssenKrupp Presta AG (Automobilzulieferer), Hoval AG (Heiz- und Lüftungsgeräte), die Ospelt Gruppe (Lebensmittel) und die Hilcona AG (Lebensmittel) und Neutrik AG (Elektrotechnik) in Schaan sowie die Unaxis in Balzers (Elektronikbereich). Der Schweizer Franken ist die offizielle liechtensteinische Währung. Gelegentlich prägt Liechtenstein auch eigene Münzen (ausschliesslich zu besonderen Zwecken).

Kultur

Für ein so kleines Land verfügt das Fürstentum über eine erstaunliche Anzahl an künstlerischen und kulturellen Aktivitäten und Vereinigungen, zudem über eine blühende Jugendkultur (beispielsweise eine Reihe hochwertiger und auch überregional recht bekannter Rock- und Popbands). Zahlreiche Vereine profilieren sich als Träger lokaler Kulturereignisse. In Liechtenstein gibt es neben verschiedenen kulturellen Einrichtungen ein neu gebautes und konzipiertes Landesmuseum (eröffnet November 2003), Kunstmuseum, Skimuseum, Postmuseum, mehrere moderne Ortsmuseen und im Ort Schaan das Theater am Kirchplatz. Seit Oktober 2003 gibt es in Vaduz das Kleintheater Schlösslekeller. Im Bereich Bildende Kunst sind unter anderem zu erwähnen der Bildhauer Georg Malin, der Maler Bruno Kaufmann, der Maler Martin Frommelt aus Schaan sowie die Vaduzer Künstlerin Regina Marxer.

Sport

Die Liechtensteiner Fussballvereine nehmen am Spielbetrieb des Schweizer Fussballverbandes teil. Den Cup jedoch führen die Liechtensteiner unter eigener Regie, so dass jedes Jahr eine liechtensteinische Mannschaft am UEFA-Cup teilnehmen kann. Diese Ehre erhält meistens der Cup-Seriensieger FC Vaduz, der in der zweithöchsten Schweizer Liga zu den besten Teams gehört und auch schon Barrage-Spiele bestritt. Der grösste Erfolg im liechtensteinischen Vereinsfussball war 1996, als die Amateure des FC Vaduz, damals noch in der 1. Liga des SFV (dritthöchste Liga), den lettischen Gegner FC Universitate Riga (1:1, 4:2) im Pokal der Pokalsieger bezwangen. Sie scheiterten jedoch anschliessend gegen den lukrativen Gegner Paris St. Germain (0:4, 0:3). Die Fussballnationalmannschaft Liechtensteins nimmt an WM- und EM-Qualifikationen teil. Der grösste Erfolg war das 4:0 gegen Luxemburg an der WM-Qualifikation 2006 am 13. Oktober 2004; erst vier Tage zuvor hatte Liechtenstein ein sensationelles 2:2 gegen den gegenwärtigen Vizeeuropameister Portugal erreicht. Bekanntester Spieler der Nationalmannschaft ist Mario Frick (Ternana Calcio), der als erster Liechtensteiner in der italienischen Serie A debütierte (26. August 2001), in welcher er sieben Tore für Hellas Verona realisierte. Siehe auch: Liechtensteiner Fussballnationalmannschaft Im Ski Alpin hat Liechtenstein einige Erfolge vorzuweisen. Der Höhepunkt war – abgesehen von diversen Weltcup-Siegen –, als die Liechtensteinerin Hanni Wenzel zwei Goldmedaillen bei den Olympischen Spielen im Winter 1980 gewann. Zur Zeit ist Marco Büchel der bekannteste und erfolgreichste Skifahrer des Landes. Siehe auch: Liste der olympischen Medaillengewinner aus Liechtenstein

Weblinks


- [http://www.liechtenstein.li Offizielles Portal des Fürstentums Liechtenstein]
- [http://www.tourismus.li Offizielles Portal von Liechtenstein Tourismus]
- [http://www.fuerstenhaus.li Das Fürstenhaus]
- [http://www.llv.li Portal der Liechtensteinischen Landesverwaltung]
- [http://www.landtag.li Offizielle Homepage des Liechtensteinischen Landtags]
- [http://www.gesetze.li Liechtensteinische Gesetze]
- [http://www.auswaertiges-amt.de/www/de/laenderinfos/laender/laender_ausgabe_html?land_id=97 Länder- und Reiseinformationen] des Auswärtigen Amtes
- [http://www.kunstmuseum.li Kunstmuseum Liechtenstein]
- [http://www.un.int/liechtenstein Mission von Liechtenstein bei der UNO]
- [http://www.lihk.li/ Liechtensteinische Industrie- und Handelskammer]
- [http://www.radio.li/ Liechtensteinischer Rundfunk (LRF) Radio Liechtenstein]
Kategorie:Staat ! Kategorie:Monarchie als:Liechtenstein fiu-vro:Liechtenstein ja:リヒテンシュタイン ko:리히텐슈타인 ms:Liechtenstein simple:Liechtenstein th:ประเทศลิกเตนสไตน์ zh-min-nan:Liechtenstein

Kategorie:Ort in Liechtenstein

Diese Kategorie beinhaltet alle Orte im Fürstentum Liechtenstein. Siehe auch: Verwaltungsgliederung Liechtensteins Kategorie:Liechtenstein Liechtenstein ko:분류:리히텐슈타인의 도시

G4tv

G4 is a United States cable and satellite television channel geared toward viewers aged 12–34 and devoted to the world of video games and the people who play them. G4 launched in April 2002. It is headquartered in Los Angeles, California and owned by G4 Media (which, in turn, is owned primarily by Comcast). G4 is available in 53 million cable and satellite homes nationwide. The name G4 stands for the four generations of video games (text, sprites, polygons and textures).

TechTV merger

On March 25, 2004, G4 announced a merger with TechTV, creating a new entity called G4techTV. This caused high amounts of mixed sentiment among viewers of both channels, seeing the removal of several shows and the firing of many employees. On February 15, 2005, less than a year after the merger, TechTV was officially dropped from the name. The channel is once again called G4.

Management

On September 19, 2005, it was [http://www.tvweek.com/article.cms?articleId=28725 reported by TVweek.com] that former DirecTV executive Neil Tiles had replaced G4 founder Charles Hirschhorn as the channel's CEO. Also reported was a managerial decision to decrease G4's emphasis on video game coverage, in favor of a shift toward a male general interest programming format, reminiscent of Spike TV.

G4techTV Canada

G4techTV Canada is co-owned by G4 Media, Rogers Media, and Shaw Communications. Because of the co-ownership and licensing with the CRTC as a technology-related channel, the rename of February 15, 2005 did not take effect in Canada. Due to CRTC restrictions, Anime Unleashed is not aired in Canada.

Current shows


- Arena (cancelled but still airing)
- Attack of the Show! (formerly The Screen Savers)
- Call for Help
- Cheat!
- Cinematech
- The Electric Playground
- Filter (cancelled December 2005. Last new episode will be on December 19, and re-runs presumed until year's end.)
- Future Fighting Machines
- Game Makers
- G4's Training Camp
- G4tv.com (cancelled December 2005. Last new episode airs December 19.)
- G-Phoria (annual)
- G4 Specials
- Icons
- Judgment Day
- The Man Show (syndicated)
- Nerd Nation
- Players (cancelled but still airing)
- Race to G-Phoria (annual)
- Robot Wars (cancelled but still airing)
- Video Game Vixens (annual)
- X-Play Barbed Wire Biscuit block:
- Anime Unleashed
- Brainiac: Science Abuse (also known as Brainiac)
- Cinematech: Nocturnal Emissions
- Happy Tree Friends and Friends The Whip Set block:
- Fastlane (syndicated)
- Formula D (ended for 2005)
- Street Fury Specials:
- On-site coverage of E3 the Tokyo Game Show
- Sex in Video Games: A Special Report
- Violence in Video Games: A Special Report
- Countdown to Xbox 360

Former shows


- 10 Play
-
Blister
-
Game On
-
Game Sauce
-
Gamer.tv
-
Hi-Score
-
Portal
-
Pulse
-
Starcade
-
Sweat

External links


- [http://www.g4tv.com G4 official site]
- [http://www.g4techtv.ca G4techTV Canada]
- [http://forums.g4tv.com G4 Forums]
- [http://www.g4tv.com/html/about.asp?area=about&subarea=FAQ G4 FAQ] Category:G4 (television) Category:United States television networks Category:Comcast Corporation Category:Television programs about computer and video games

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