:: wikimiki.org ::
| Wollerau |
Wollerau
Wollerau ist eine Gemeinde im Bezirk Höfe des Kantons Schwyz in der Schweiz. Sie zählt derzeit ca. 7000 Einwohner.
Aufgrund der sehr günstigen Steuersätze ist Wollerau zum Wohnsitz einiger bekannter Persönlichkeiten wie den Formel 1-Rennfahrern Kimi Räikkönen und Felipe Massa, u.a. geworden.
Weblinks
- [http://www.wollerau.ch Offizielle Website der Gemeinde Wollerau]
Kategorie:Ort in der Schweiz
Kategorie:Ort im Kanton Schwyz
Kategorie:Schweizer Gemeinde
Höfe (Bezirk)Der Bezirk Höfe ist ein Bezirk des Kantons Schwyz in der Schweiz. Der Bezirk besteht aus drei Gemeinden, Bezirkshauptort ist Wollerau.
Das Gebiet umfasst den Abhang zwischen Etzel und Zürichsee. Die beiden Inseln Ufenau und Lützelau gehören ebenso zum Territorium des Bezirks, Eigentümer sind das Kloster Einsiedeln für die Ufenau und die Ortsgemeinde Rapperswil für die Lützelau.
__NOTOC__
Politische Gemeinden
Rapperswil
Rapperswil
Ortschaften
Weblinks
- [http://www.dhs.ch/externe/protect/textes/d/D7418.html Artikel Höfe] im Historischen Lexikon der Schweiz
Hofe
Hofe
Formel 1
Die Formel 1 (oder F1) wird als Königsklasse des Automobil-Motorsports bezeichnet, da die vom Automobil-Dachverband FIA ausgeschriebene Weltmeisterschaft an Fahrer und Konstrukteure die höchsten technischen und fahrerischen Anforderungen aller Rennserien stellt.
Die offizielle Bezeichnung ist FIA Formula One World Championship, das aktuelle Regelwerk trägt den Titel 2005 FORMULA ONE SPORTING REGULATIONS.
Von einer relativ unbekannten Reglementskategorie entwickelte sich F1 zu einem heute weltweit bekannten Markenzeichen und zum Synonym für die Weltmeisterschaft, ähnlich wie dies bei Grand Prix (GP) der Fall ist.
Die WM-Läufe nennen sich Formula One Grand Prix races. Allerdings zählten auch schon Rennen mit anderen Fahrzeugen zur Fahrer-WM. Zudem war bzw. ist nicht jedes Rennen mit F1-Fahrzeugen automatisch ein WM-Lauf, wie es z.B. die außer Konkurrenz stattfindenden Rennen in den 1950er-Jahren oder die bis Anfang der 1980er-Jahre stattfindenden Grand Prix in Goodwood oder Oulton Park waren. Bis Anfang der 1980er Jahre waren auch F1-Rennen üblich, bei denen nur um Preisgeld gefahren wurde.
Die Auflistung von Rekorden und Statistiken findet sich unter Formel 1/Statistik.
Entwicklung der Formel 1
Vor dem Zweiten Weltkrieg gab es neben den Regeln für reinrassige Grand-Prix-Fahrzeuge auch einen kostengünstigeren Unterbau, die sog. Voiturettes, bei denen mit Kompressoren aufgeladene Motoren mit bis zu 1500 cm3 erlaubt waren (im Gegensatz zum doppelten Hubraum der GP-Boliden, der bis 1937 sogar unbegrenzt war).
1937
Aufgrund der Dominanz der beiden deutschen GP-Teams von Mercedes-Benz und Auto Union, die im Ausland sowohl politisch als auch sportlich nicht zufriedenstellend war, gab es Ende der 1930er Jahre Bestrebungen, die bisherigen GP-Regeln abzuschaffen und die Voiturettes zur GP-Kategorie zu erheben. Neben der deutlich besseren Wettbewerbsfähigkeit der italienischen, französischen und englischen Hersteller konnte diese Änderung auch mit Sicherheitsverbesserungen begründet werden, da die damaligen Silberpfeile Leistungen erzielten, die in der F1 erst wieder in den 1970er Jahren üblich wurden.
So wurde der GP von Tripoli 1939 von den damals dort herrschenden Italienern für die Voiturettes ausgeschrieben, aber trotzdem überraschend von Mercedes-Benz mit einem eigens dafür neu entwickelten Fahrzeug gewonnen.
Direkt nach dem Krieg wurden insbesondere von Alfa Romeo weiterhin Voiturettes-Rennfahrzeuge gebaut, so dass der Automobil-Dachverband FIA das 1947 in Kraft tretende neue Regelwerk für Grand-Prix-Rennwagen entsprechend formulierte: in der nun Formel 1 genannten Kategorie waren Kompressor-aufgeladene Motoren mit bis zu 1500 cm3 erlaubt, sowie Saugmotoren bis 4500 cm3. Zudem wurde auch eine Formel 2 definiert, mit Saugmotoren bis zu 2000 cm3.
Formel 2
Formel 2
Wie bisher üblich wurden einzelne Grand Prix-Rennen nach diesen Regeln ausgetragen, eine Serie oder Europameisterschaft wie vor dem Krieg gab es nicht mehr. Als der Motorrad-Dachverband FIM für das Jahr 1949 jedoch eine Weltmeisterschaft ausschrieb, reagierte die FIA mit der Ausschreibung einer Fahrer-WM für das Jahr 1950 (siehe Formel-1-Saison 1950). Das erste zu der neuen Weltmeisterschaft zählende Rennen wurde am 13. Mai 1950 in Silverstone (England) ausgetragen.
Um den Anspruch auf eine Weltmeisterschaft zu untermauern, obwohl neben den regelmäßigen Rennen in Argentinien fast nur Grand Prix in Europa stattfanden, wurden in den Jahren von 1950 bis 1960 zudem für das 500-Meilen-Rennen in Indianapolis WM-Punkte vergeben, obwohl dort nach ganz anderen Regeln gefahren wurde. In diesen Jahren gab es zwar einige Versuche von Ferrari dort wettbewerbsfähig zu sein, die jedoch allesamt an den sehr unterschiedlichen Voraussetzungen scheiterten. Außerdem gab es vereinzelte Versuche US-amerikanischer Piloten mit ihren Boliden in Monza zu bestehen, die jedoch ebenso zum Scheitern verurteilt waren.
In den ersten beiden Jahren dominierten weiterhin die von Kompressor-Motoren angetriebenen Alfetta von Alfa Romeo, die noch starke Ähnlichkeit mit den Vorkriegskonstruktionen aufwiesen, da sie im eigentlichen Sinne nur geradlinige Weiterentwicklungen waren. Allerdings zog sich Alfa Romeo Ende 1951 nach zwei erfolgreichen Jahrzehnten von GP-Rennsport zurück. Da nur noch der ehemalige Alfa-Rennleiter Ferrari konkurrenzfähige F1-Rennautos an den Start bringen konnte, wurde übergangsweise die Fahrer-Weltmeisterschaften der Jahre 1952 und 1953 für die preiswerteren Formel 2-Fahrzeuge ausgeschrieben. Trotzdem dominierte Ferrari auch in diesen Jahren, da man auch zuvor das Formel-2-Klassement in den beiden Vorjahren beherrscht hatte und gewann mit Alberto Ascari jeweils die Weltmeisterschaft.
Für das Jahr 1954 wurden neue, kostengünstigere Regeln (F1 mit Saugmotoren bis zu 2500 cm3 oder aufgeladenen Motoren bis 750 cm3, F2 bis 1500 cm3) eingeführt, worauf sich u.a. Mercedes zum Wiedereinstieg entschloss.
Mercedes
Von 1961 bis 1965 wurden die ehemaligen Formel-2-Regeln zur F1 erhoben, zum Ärger der inzwischen dominierenden kleinen britischen Teams, die keine eigenen Motoren bauen konnten. Da Porsche bereits seit einigen Jahren erfolgreiche F2-Rennfahrzeuge baute, lag nun der Aufstieg in die Formel 1 nahe. Doch der bisher verwendete Vierzylinder, der noch vom Volkswagen abstammte, war nicht konkurrenzfähig. Auch das Chassis vom Typ 718 war im Vergleich zu den schlanken Konkurrenten zu plump. Im neuen Modell 804 mit einem Achtzylinder gelang lediglich ein Sieg in einem WM-Lauf, dem GP von Frankreich in Rouen 1962, durch den Amerikaner Dan Gurney. In der Woche darauf, beim nicht zur WM zählenden F1-Rennen auf der Stuttgart Solitude konnte dieser Erfolg vor heimischen Publikum wiederholt werden. Am Saisonende zog sich Porsche jedoch aufgrund der hohen Kosten und der nicht gegebenen Seriennähe aus der F1 zurück und konzentrierte sich wieder auf die angestammten Sportwagen.
Da Rennsportwagen und selbst einige Serienfahrzeuge in dieser Zeit mehr Leistung als die sogenannte Königsklasse mit ihren gut 220 PS leistenden fragilen 1500er-Achtzylindern aufwiesen, wurden für 1966 die Regeln wieder geändert, und zwar gleich durch Verdoppelung der Hubräume (3000 cm³ Saugmotor, 1500 cm³ aufgeladen).
Der relativ simple Repco-Motor dominierte in den ersten beiden Jahren der Dreiliter-Formel, da nach der kurzfristigen Regeländerung wiederum keine geeigneten Motoren zu Verfügung standen, und selbst Ferrari mit einem verkleinerten Sportwagen-Motor eine schwere und schwache Fehlkonstruktion an den Start brachte. BRM stapelte gar zwei Achtzylinder übereinander zu einem H16 genannten Ungetüm, Maserati reaktivierte einen V12 aus der 2500-cm³-Ära der 1950er Jahre. Siege errangen meist weiterhin die bewährten, aber auf ca. zwei Liter aufgebohrten Motoren von Coventry-Climax, die u.a. im Lotus zum Einsatz kamen. Diese Firma wollte jedoch nicht in die Neuentwicklung eines Dreiliter-Motoren investieren und zog sich zurück.
In den Jahren von 1968 bis 1982 dominierte der frei verkäufliche Ford Cosworth DFV-V8-Motor die F1, da mehrere Teams mit diesem Motor insgesamt 155 Rennen sowie 12 Fahrer-WM-Titel gewinnen konnten. Nur Ferrari konnte mit einem etwas leistungsstärkeren V12 auch WM-Titel erringen, BRM mit ihrem V12 einige Siege.
Ender der 70er bzw. Anfang der 80er-Jahre dominierten die so genannten "Groundeffect"-Rennwagen, bei denen durch maximale Seitenschürzen ein möglichst optimaler Anpressdruck per Abtrieb unterhalb des Wagenbodens erzielt wurde, und dadurch erst die hohen Kurvengeschwindigkeiten ermöglichte. Zum Teil bizarre Konstruktionen wie der scherzhaft so genannte "Staubsauger"-Brabham, mit dem Mario Andretti beim Rennen im schwedischen Anderstorp die gesammte Elite distanzieren konnte und der Doppelboden-Lotus waren überzüchtete und bald verbotenene Ausnahmeerscheinungen.
Lotus
Ab 1977 führte Renault Turbo-Motoren ein, mit denen 1979 der erste Sieg gelang. Noch im Jahre 1982 behielten die leichter zu fahrenden, kostengünstigeren, zuverlässigeren und sparsameren Saugmotoren in der Endabrechnung die Überhand, trotz immer deutlicherem Leistungsdefizit. Ab 1983 dominierten endgültig die leistungsstärkeren Turbos, die im Training kurzfristig weit über 1000 PS freisetzen konnten und somit die Sauger-Piloten in den hinteren Teil der Startaufstellung verdrängten. Exorbitante Leistungsangaben sind dabei mit Vorsicht zu genießen, da kaum ein Prüfstand für die Messung von derart hohen PS-Zahlen ausgelegt war. Die Zuwächse bei den Höchstgeschwindigkeiten waren jedenfalls nicht so groß wie es eine doppelte oder gar dreifache Motorstärke erwarten lassen würde. Die Spitzenleistung wurde bald durch Ladedruckbegrenzung gesenkt, im Rennen musste zusätzlich auf den Verbrauch geachtet werden, da die Tankgrößen begrenzt bzw. verringert wurden.
1983
Die bewährten Cosworth-Aggregate mit ca. 500 PS wurden daraufhin in der Formel 3000 eingesetzt, die die damalige Formel 2 mit ihren Rennmotoren (2000 cm3, 320 PS) ablöste.
Der stärkste Rennwagen aller Zeiten in der Formel 1 war 1986 der Benetton-BMW mit 1350 PS, der vom Österreicher Gerhard Berger gefahren wurde und damit im selben Jahr den Großen Preis von Mexiko gewann. Später berichtete Berger, dass dieses Auto "eigentlich vor lauter Kraft kaum noch laufen konnte", das heißt sich nur mit großer Mühe beherrschen ließ.
Ab 1989 wurden die aufwendigen Turbos verboten und nur noch Sauger bis 3500 cm3 erlaubt (zur Unterscheidung von der F3000 mit 3000 cm3 Hubraum), die in den Bauformen V8, V10, V12 und sogar W12 eingesetzt wurden. Von Renault wurde dabei die pneumatische Ventilbetätigung eingeführt, die die bisherigen Stahlfedern ersetzte und eine deutliche Steigerung der Drehzahlen über die bis dahin üblichen 12.000 U/min hinaus erlaubte.
Nach der von Unfällen überschatteten Saison 1994 wurde der Hubraum ab 1995 wieder auf 3000 cm3 reduziert, die Leistung sank von ca. 750 auf 650 PS.
Ab 1996 wechselte auch Ferrari vom traditionellen, aber schweren und durstigen V12 auf den vorherrschenden V10, womit der neue Pilot Michael Schumacher drei Rennen gewinnen konnte. Schon 1997 hatte man schon wieder das alte Niveau von ca. 750 PS erreicht, mittels Drehzahlen über 17.000.
Drehzahl
Seit der Saison 2005 müssen die Aggregate, bei denen die Zylinderzahl V10 inzwischen begrenzt ist, zwei Rennwochenenden (bis zu 1200 km) ohne Wechsel durchhalten, um Kosten zu senken und die weitere Leistungssteigerung (derzeit ca. 900 PS bei 19.000 U/min) zu bremsen. Zum Ende der Formel-1-Saison 2005 hatten die besten Teams nach Messungen eines unabhängigen Motoreningenieurs jedoch bereits wieder rund 925 PS bei 19:800 U/min erzielt. Ein Schlupfloch im Reglement, dass es den Teams ermöglichte in der Schlussrunde durch eine vermeintliche Aufgabe doch zum nächsten Rennen einen neuen Motor einzubauen, wurde nach dem ersten Saisonrennen spezifiziert. Seit 2005 ist auch der Reifenwechsel im Rennen verboten. Diese Anforderung stellte Reifenhersteller und Teams aber vor massive Probleme, die schließlich im Grand Prix von Indianapolis eskalierten. Die Reifen von Michelin waren den Belastungen, die insbesondere in der Steilkurve entstanden, nicht gewachsen und es kam zu Reifendefekten, die unter anderem zu einem schweren Unfall von Ralf Schumacher führten. Nachdem Michelin das Problem nicht zeitgerecht beheben konnte, wurde seitens des Reifenherstellers die Empfehlung gegeben, mit den Reifen nicht an den Start zu gehen. So kam es dazu, dass nur die 6 Fahrer, deren Boliden mit Bridgestone-Reifen ausgestattet waren, den Grand Prix bestritten (Die Fahrer der Teams Ferrari, Jordan, Minardi). Das entsprechend unspannende Rennen wurde von den Zuschauern mit Unmutsäußerungen und Forderungen nach der Rückzahlung des Ticket-Preises laut, zu denen der Reifenhersteller Michelin sich schließlich bereit erklärte.
In der F1 wurden öfters technische Spielereien wie Allradantrieb, Gasturbine oder Vierradlenkung ausprobiert, die sich jedoch nicht durchsetzten oder nach Unfällen verboten wurden. Entwicklungen wie die Aktive Radaufhängung verschafften einseitige Vorteile und wurden daher ebenfalls verboten. Andere Innovationen wie Drive-by-Wire waren längst im Flugzeugbau üblich.
Beispiele moderner Formel-1-Rennwagen
Bild:Salon-de-lauto-2002-formule-face.jpg|Renault, 2002
Bild:M_schumacher2.jpg|Ferrari, 2004
Bild:Williams_f1.jpg|BMW-Williams, 2003
Bild:Coulthard.jpg|McLaren-Mercedes, 1998
Bild:Toyota_f1_usgp_2004.jpg|Toyota, 2004
Bild:Sauber petronas 04.jpg|Sauber-Petronas, 2004
Bild:Jordangp.jpg|Jordan, 2003
Bild:Minardi_usgp_2004.jpg|Minardi, 2004
Technisches Reglement und Entwicklung
Reglement
siehe Formel-1-Regeln
Siehe auch Formel-1-Saisonüberblick und Geschichte der Grands Prix vor 1950.
2006: Änderung des Qualifyingmodus, um höhere Zuschauerquoten zu erzielen. Nach momentanen Stand (Beschluss der FIA vom 26. Oktober 2005) ist ein dreigeteilter Modus mit Ausscheidungsverfahren geplant. In den ersten 20 Minuten Qualifyings können alle Fahrer mit der Spritmenge ihrer Wahl auf die Strecke. Die fünf Schlechtplatziertesten fallen durch das Raster für die eigentliche Pole-Position, dürfen dafür aber für das Rennen nachtanken. In einem weiteren 20-minütigen Ausscheidungsqualifying scheiden nun wieder fünf Piloten aus. Während des ganzen Qualifyings herrschen Parc Fermé-Bedingungen. Dies bedeutet, dass an den Wagen keine technischen Änderungen außer der Änderung der Spritmenge und Reifenwechsel in den ersten 40 Minuten mehr vorgenommen werden dürfen. Die 10 besten Piloten fahren hingegen auch im Rennen mit der identischen Spritmenge des Qualifyings. Außerdem soll das Wechseln der Reifen während des Rennens nun auch Sicherheitserwägungen wieder erlaubt sein, was auf nicht ungeteilte Begeisterung aller Konstrukteure und Reifenausrüster stieß. Im Zusammenhang mit der Einführung von V8-Motoren könnten sich dadurch die Kräfteverhältnisse innerhalb der Formel 1 erneut verschieben
2008: Für diese Saison sind breitere Einheitsreifen, vermutlich Slicks für alle Teams vorgesehen. Höchstwahrscheinlich wird dies Bridgestone sein, da Michelin aus Marketinggründen keine Interesse daran bekundet Alleinausrüster zu sein und der japanische Reifenhersteller bereits die GP2-Serie alleine betreut. Nur durch Konkurrenz und Wettbewerb lasse sich Kompetenz laut Michelin vermarkten.
Außerdem soll die Einführung des „CDG wing“, eines zweigeteilten Heckflügels, wieder für verringerte Downforce und größere Überholmöglichkeit dank eines im Zentrum sicheren Windschattens sorgen. Somit würde nach den Studien eines Expertenteams der seit den 1960er-Jahren etablierte große Heckfügel zwei kleinen Flügel direkt hinter den Hinterreifen Platz machen, was das Erscheinungsbild der Monoposti gravierend verändern könnte.
Flaggen
Die Flaggen dienen zur Kommunikation der Streckenposten bzw. der Rennleitung mit den Fahrern, um diese z. B. auf Gefahrensituationen hinzuweisen.
Für eine übersichtliche Erklärung der Flaggen siehe Formel-1-Regeln
Strafen
Wenn sich die Fahrer unerlaubt verhalten, z.B. wenn sie einen Frühstart verursachen oder die Geschwindigkeitsbegrenzung in der Boxengasse (60-100 km/h) überschreiten, werden gegen sie von der Rennleitung Strafen verhängt. Die Schwere des Vergehens entscheidet, welche Strafe ausgesprochen wird.
Für eine genauere Erklärung der Strafen siehe Formel-1-Regeln
Wirtschaft
Die Sportveranstaltungen der Formel 1 werden durch das Formula One Management durchgeführt. Besitzer dieses Unternehmens ist die Slec Holdings, deren Geschäftsführer Bernie Ecclestone ca. 25 % der Firmenanteile besitzt. Weiterhin sind folgende Banken an Slec Hd. beteiligt: BayernLB, Lehman Brothers und JPMorgan Chase. Die Formel-1-Teams besitzen nur einen Anteil, der mit einem Vetorecht versehen ist. Die Kontrolle über den Bankenanteil lag seit dem 19. Oktober 2005 vorübergehend bei der Bayerischen Landesbank.
Am 25. November 2005 kaufte sich die Investmentgruppe CVC über die neu gegründete Firma Alpha Prema in die SLEC-Holding ein. Alpha Prema übernahm dabei die 50 Prozent der Bayerischen Landesbank und die 25 % von Bernie Ecclestones so genannter Bambino Holding. Allerdings haben sowohl Ecclestone persönlich als auch die Bambino Holding Anteile bei Alpha Prema. Der Vorstand setzt sich voraussichtlich aus dem Geschäftsführer Ecclestone, dem derzeitigen SLEC-Vorsitzenden Gerhard Gribowsky, Donald Mackenzie von CVC und einem noch nicht benannten Mitarbeiter der Bambino-Holding zusammen. Der Deal ist vor allen Dingen auf Betreiben Gribkowskys, einem Vorstandsmitglied der Bayerischen Landesbank in die Wege geleitet worden, die nun die branchenfremden Anteile, zu denen sie in erster Linie durch die Kirch-Altlasten als Aktivposten gekommen war, ohne Verluste an einen seriösen Investor mit langfristigen Zielen und Erfahrungen im Motorsport veräußern konnte.
Angeblich hatte Ecclestone zuvor ein Angebot der asiatischen Investmentgruppe Hutchinson Whampoa über 1,2 Milliarden Euro abgelehnt. Durch die neue Verpflechtung ist ein verstärktes Drängen auf ein stabiles Reglement aus Sicht der Motoren- und Chassishersteller zu erwarten, was in einer baldigen Verabschiedung eines neuen Concorde Agreements gipfeln sollte.
Die FIA vermarktet die Fernseh- und Werberechte an den Formel-1-Veranstaltungen.
Chronologischer Überblick
Rennstrecken
Wertung Formel-1-Weltmeisterschaft
Generell werden Punkte bei der Formel-1-WM nur für das Rennen, jedoch nicht für das Qualifying vergeben. Für folgende Platzierungen gibt es Punkte:
- 1. Platz: 10 Punkte
- 2. Platz: 8 Punkte
- 3. Platz: 6 Punkte
- 4. Platz: 5 Punkte
- 5. Platz: 4 Punkte
- 6. Platz: 3 Punkte
- 7. Platz: 2 Punkte
- 8. Platz: 1 Punkt
Wenn ein Rennen z. B. wegen starken Regens oder eines schweren Unfalls abgebrochen werden muss, und nicht 75 % des Rennen absolviert wurden, werden die Punkte halbiert. Der Erste erhält demnach 5 Punkte, der Achte einen halben Punkt.
Siehe auch
- Formel 1/Statistik
- Liste der Formel-1-Rennfahrer
- Liste der Formel-1-Weltmeister
- Liste der tödlich verunglückten Formel-1-Fahrer
- Geschichte der Grands Prix vor 1950
- Formel 3000, Formel GP2, Formel 2
- Formel-1-Regeln
Literatur
- Peter Gruner, Das Formel-1-Lexikon, ECON : Düsseldorf 1997, 474 S., ISBN 3-612-26353
- Jörg-Thomas Födisch/Erich Kahnt: 50 Jahre Formel 1. Die Sieger, Heel : Schindellegi 1999, 215 S., ISBN 3-893-656154
- Kampf am Limit. Die Formel 1 Chronik 1950-2000, hrsg. v. Willy Knupp, RTL Buchedition : Zeitgeist Verlag : Düsseldorf/Gütersloh 2000, ISBN 3-89748-277-0
- Peter Scherer, 50 Years of British Grand Prix Drivers, o. O., 1999, 233 S., ISBN 0953005283
- Achim Schlang, Die Formel-1-Asse unserer Zeit, Motorbuch Verlag : Stuttgart 1984, 213 S., ISBN 3-61301-035-6
- Koen Vergeer, Formel 1. Geschichte einer fanatischen Liebe, Rütten & Loening : Berlin 2001, 270 S., ISBN 3-352-00638-5
Weblinks
- [http://www.formula1.com/ Offizielle Website der Formel 1] (englisch)
- [http://www.fia.com/ Offizielle Website der FIA] (englisch)
- [http://www.f1total.com/ Umfangreiches Newsportal mit Archiv und Statistikdatenbank] (deutsch)
- [http://www.adrivo.com/ Berichterstattung und Foren zur Formel 1] (deutsch)
Kategorie:Motorsport
!
Kategorie:Formelsport
ja:フォーミュラ1
Rennfahrer]
Ein Rennfahrer ist eine Person, die mit einem Fahrzeug Rennen bestreitet (fährt), also an Wettbewerben teilnimmt, bei denen es auf die Erzielung von Höchstgeschwindigkeiten ankommt.
Je nach Fahrzeug spricht man zum Beispiel vom
- Autorennfahrer (Automobil)
- Formel 1
- Rennbootfahrer (Rennboot)
- Motorradrennfahrer (Motorrad)
- Radrennfahrer (Fahrrad)
Kimi Räikkönen
Kimi Matias Räikkönen ( - 17. Oktober 1979 in Espoo, Finnland) ist ein finnischer Automobilrennfahrer. Sein ein Jahr älterer Bruder Rami ist als Rallyefahrer in Finnland ebenfalls im Motorsport aktiv.
Personendaten
Seine Formel 1-Karriere in Zahlen
Rennsport-Karriere
Mit 9 Jahren stieg Kimi in den Motorsport ein, startete ab 1988 im Kart in den finnischen Junioren-Klassen und hatte 1991 die ersten internationalen Einsätze.
- Sein erster großer Erfolg war der zweite Platz im “Rocket-Cup“ 1995.
- 1998 gewann er seinen ersten großen nationalen Titel in der Formel A.
:Nach zwei Meistertiteln in der Formel Renault 1999 und 2000 (britischer Formel-Renault-2000-Champion) lud ihn Peter Sauber zu einem ersten Formel-1-Test ein.
:Peter Sauber war sofort begeistert von dem jungen Finnen:„Den hört man gar nicht schnauben unter dem Helm wie die anderen Fahrer.“ Nach einigen weiteren Proberunden hatte Kimi Räikkönen seinen Sitz bei Sauber sicher und sollte 2001 mit Nick Heidfeld eines der jüngsten Fahrergespanne der Formel 1 bilden.
- Sein erstes Formel-1-Rennen fuhr Kimi Räikkönen am 4. März 2001 in Australien für Sauber-Petronas und landete gleich in den Punkterängen. Nach vier Probe-Grand-Prix-Rennen erteilte dann auch der Weltverband FIA die ausnahmsweise vergebene Superlizenz endgültig.
:Kimi wurde am Ende in der Gesamtwertung Zehnter mit 9 Punkten, das Sauber-Team belegte Platz 4 mit 21 Punkten.
- 2001 war aber nicht nur Kimis erstes Formel-1-Jahr, sondern auch Mika Häkkinens letztes. Auf Empfehlung des Weltmeisters von 1998 und 1999 (mit dem er auch heute noch gut befreundet ist), wechselte Kimi Räikkönen 2002 zu McLaren-Mercedes, um dort, neben David Coulthard, die Nachfolge von Mika Häkkinen anzutreten.
- Gleich in seinem ersten Rennen für McLaren-Mercedes in Australien 2002 wurde er Dritter, somit sein erster Podest-Platz. Doch die restliche Saison verlief nicht so gut. Kimi wurde am Ende nur Sechster mit 24 Punkten. McLaren verlor seinen 2. Platz in der Konstrukteurswertung an BMW-Williams und wurde mit 65 Punkten Dritter.
- Die 2003er Saison hingegen begann vielversprechender. Kimi Räikkönen holte seinen ersten Formel-1-Sieg in Malaysia (23. März 2003) und stand vorläufig bei dem Chaos-Rennen zwei Wochen später in Brasilien (6. April 2003) nach dem Rennabbruch zunächst auch auf dem Siegerpodest. Zum Zeitpunkt der gezeiteten Runde und des Abbruchs war jedoch Giancarlo Fisichella mit seinem Jordan bereits an ihm vorbeigefahren, sodass dieser gemäß dem Reglement den Pokal beim nächsten Rennen in Silverstone zugesprochen bekam. Trotz solcher Zwischenfälle und einiger unverschuldeter Ausfälle wurde Kimi Räikkönen Vize-Weltmeister 2003. Mit 91 Punkten hatte er am Ende nur 2 Punkten Rückstand auf den im überlegenen Ferrari sitzenden Michael Schumacher. (Konstrukteurswertung 2003: McLaren-Mercedes 3. Platz mit 142 Punkten).
- Leider floppte im Jahr 2004 der neue McLaren MP4-19 und beide Fahrer (Kimi Räikkönen und David Coulthard) schieden durch zahlreiche Motorschäden und andere technische Defekte aus. Erst mit der verbesserten Version, dem MP4-19B, ging es bergauf und weitere Podestplätze sowie Kimis (offizieller) zweiter Grand-Prix-Sieg folgten (29. August 2004 in Spa-Francorchamps, Belgien). Trotzdem wurde Kimi Räikkönen 2004 nur Siebter mit 45 Punkten in der Gesamtwertung und das McLaren-Team nur Fünfter mit 69 Punkten in der Konstrukteursmeisterschaft.
- Auch für 2005 steht Kimi Räikkönen unter Vertrag bei McLaren-Mercedes. Sein neuer Teamkollege ist Juan Pablo Montoya. Experten stufen diese Fahrerpaarung als eine der brisantesten der letzten Jahre ein. Aufgrund eines Haarrisses in der Schulter musste Montoya während zwei Saisonrennen pausieren. Trotzdem ist Kimi Montoya überlegen, denn mit 5 Poles und fünf Siegen in 13 Rennen ist er nach Fernando Alonso der aussichtsreichste WM-Kandidat und hätte im Jahre 2005 ohne seine zahlreichen Ausfälle die WM für sich entscheiden können. Aber Weltmeister der Herzen wurde er trotzdem.
Beobachter sind sich sicher, dass Kimi Räikkönen in Zukunft einen Formel-1-Weltmeistertitel erreichen könnte. Gerüchten zufolge soll Ferrari nicht daran interessiert sein, Kimi Räikkönen ab 2007 unter Vertrag zu nehmen.
Persönliches
Am 31. Juli 2004 heiratete Kimi Räikkönen seine langjährige Freundin Jenni Dahlman (finnisches Model, Miss Scandinavia 2000) im Schloss von Hämeenlinna, Finnland. Neben den Familien und Freunden waren unter anderem die ehemaligen Formel- 1-Weltmeister Keke Rosberg und Mika Häkkinen, dessen Frau Erja, McLaren-Boss Ron Dennis, Geschäftsführer Martin Whitmarsch, Mercedes-Vorstand Jürgen Hubbert und Mercedes-Sportchef Norbert Haug eingeladen.
Seine unterkühlt wirkende Art in der Öffentlichkeit brachte ihm den Spitznamen "Iceman" ein.
Weblinks
- [http://www.racecar.co.uk/kimi/ Homepage von Kimi Räikkönen (Englisch)]
- [http://sport.rtl.de/formel1/datenbank/fahrer_det.php?pe_nr=1107&sh=2 Fahrerstatistik bei rtl.de]
Raikkönen, Kimi
Raikkönen, Kimi
Raikkönen, Kimi
ja:キミ・ライッコネン
Felipe MassaFelipe Massa ( - 25. April 1981 in São Paulo) ist ein brasilianischer Rennfahrer.
Massa fährt seit 2002 in der Formel 1. Aktuell ist er bei Sauber-Petronas unter Vertrag und hat für die Saison 2006 bereits einen Vertrag beim italienischen Ferrari-Team unterschrieben.
Personalien
Geboren am: 25. April 1981
Nationalität: brasilianisch
Größe: 1.66 m
Gewicht: 59 kg
Wohnort: Wollerau (Schweiz)
Karriere
- 1990: Erste Kart-Rennen
- 1998: Erstes Rennen in der Formel Chevrolet Serie in Brasilien.
- 1999: Gewinnt die Formel Chevrolet Serie in Brasilien mit 3 Siegen in 10 Läufen.
- 2000: Er geht nach Europa. Dort bestreitet er die italienische und europäische Formel Renault. Er gewinnt 8 von 18 Rennen und gewinnt diese beiden Meisterschaften.
- 2001: Er geht in die Formel 3000 zum Draco Competition Team wo er 6 von 8 Läufen und die Meisterschaft gewinnt. Ende 2001 durfte er die ersten paar Runden in Mugello im Sauber-Petronas fahren.
- 2002: Seine erste Formel 1 Saison bei Sauber Petronas. Er holt 4 Punkte in 17 Rennen. Sein bestes Resultat ist ein fünfter Platz in Barcelona.
- 2003: Massa geht für ein Jahr zu Ferrari als Testfahrer.
- 2004: Er kehrt zu Sauber Petronas zurück. (Bestes Resultat: 4. Platz beim GP von Belgien in Spa-Francorchamps.
- 2005: Er bleibt bei Sauber, zusammen mit Jacques Villeneuve fährt er in dieser Saison.
Web-Links
[http://www.felipemassa.com/ Felipe Massas Homepage]
[http://www.sauber-petronas.com/ Massas Arbeitgeber Sauber-Petronas]
Massa, Felipe
Massa, Felipe
Massa, Felipe
ja:フェリペ・マッサ
Kategorie:Ort im Kanton SchwyzOrte im Kanton Schwyz
Schwyz
Kategorie:Schwyz (Kanton)
Kategorie:Schweizer Gemeinde
Schweiz3
Gemeinde
Striae of RetziusThe striae of Retzius are incremental growth lines seen in enamel and are results of enamel's development. When viewed microscopically in cross-section, they appear as concentric rings. In a longitudinal section, they appear as a series of dark bands. The presence of the dark lines is similar to the annual rings on a tree.
Darker lines in the striae of Retzius result from systemic disturbances in the human body. For example, a fever can cause some lines to appear darker than those surrounding it. The neonatal line is the darkest band which represents the disrupted enamel formation after the stress of being born.
The formation of the striae of Retzius result from a constriction of Tomes' processes in conjunction with an increasing process of interrod enamel development.
Category:Teeth
NLP pharmacy online slots zawory metalowe jelenia gra ogoszenia
|
|
|
| :: RELATED NEWS :: |
ARV
An armoured recovery vehicle (ARV) is a type of armoured fighting vehicle used to repair battle-damaged or broken-down armoured vehicles during combat, or to tow them off the battlefield for more extensive repairs.
ARVs are normally built on the chassis of a main battle tank (MBT), but some are also constructed on the basis of other
|
Armored recovery vehicle
An armoured recovery vehicle (ARV) is a type of armoured fighting vehicle used to repair battle-damaged or broken-down armoured vehicles during combat, or to tow them off the battlefield for more extensive repairs.
ARVs are normally built on the chassis of a main battle tank (MBT), but some are also constructed on the basis of other
|
Le Sabre
The Buick LeSabre was a fullsize car made by the Buick Motor Division of General Motors. For many years, the LeSabre was considered the most affordable fullsized Buick. Prior to 1959, that position had been held by the fullsize Buick Special model; in 1959 the LeSabre replaced the Special, a nameplate that was reintroduced in
|
Survivorship
A concurrent estate or co-tenancy is a concept in property law, particularly derived from the common law of real property, which describes the various ways in which property can be owned by more than one person at a given time. The parties who own property jointly are referred to as co-tenants or joint tenants. Most common-law jurisdictions recognize three kinds of concurrent estate: tenancy in common, joint tenancy with right of survi
|
Ainu cuisine
Ainu cuisine differs markedly from that of the Wajin, or ethnic Japanese. Ainu cuisine, for instance, does not prepare raw meats like sashimi instead prefering to boil, roast or cure meat. The island of Hokkaido in northern Japan is where most Ainu live today; however, they onc
|
Wikipedia:Articles for deletion/List of songs whose title includes personal names
| |