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Paul Rübig

Paul Rübig

Paul Rübig (
- 6. Mai 1953 in Wels) ist seit 1996 Mitglied des Europäischen Parlaments. Er studierte Betriebswirtschaftslehre an der Universität Linz und promovierte 1984. Von 1991 bis 1996 war er Abgeordneter zum Oberösterreichischen Landtag, ab 1996 Vizepräsident der Wirtschaftskammer Oberösterreich.

Weblinks


- [http://www.oevp.at/europe/ruebig/ Homepage (ÖVP)]
- [http://www.ruebig.at/ Homepage] Rübig, Paul Rübig, Paul Rübig, Paul Rübig, Paul

6. Mai

Der 6. Mai ist der 126. Tag des Gregorianischen Kalenders (der 127. in Schaltjahren) - somit verbleiben 239 Tage bis zum Jahresende.

Ereignisse


- 1233Waldemar II. (Dänemark) wird auf Lyö gefangen genommen. Damit bricht die dänische Großmachtstellung zusammen.
- 1527Sacco di Roma, Plünderung Roms durch deutsche Truppen, markiert das Ende der italienischen Renaissance.
- 1622Schlacht bei Wimpfen. Zwischen den siegreichen Ligatruppen unter Tilly und González Hernandez de Córdoba und den pfälzischen Truppen unter Markgraf Georg Friedrich von Baden-Durlach
- 1682Ludwig XIV. verlegt seinen Hof nach Versailles.
- 1840Großbritannien. Die erste Briefmarke wird benutzt.
- 1882Lord Frederick Cavendish wird im Phoenix-Park von Dublin von einer irischen Untergrundgruppe ermordet.
- 1889 – Der Eiffelturm wird zur Pariser Weltausstellung offiziell eröffnet.
- 1910George V. wird König von Großbritannien und Nordirland.
- 1954 – In Paraguay beginnt mit einen Putsch die 35 Jahre dauernde Diktatur Alfredo Stroessners.
- 1974Willy Brandt tritt wegen der Affäre um den Agenten Günter Guillaume zurück.
- 1994 – Die offizielle Eröffnung des Eurotunnels zwischen Großbritannien und Frankreich erfolgt durch Königin Elisabeth II. und den französischen Präsidenten François Mitterrand.
- 1997Israel. Staatspräsident Ezer Weizmann und Palästinenserführer Jassir Arafat treffen sich in Eres zu Gesprächen.
- 2002Frankreich. Staatspräsident Jacques Chirac ernennt Jean-Pierre Raffarin zum Ministerpräsidenten
- 2002Marc Ravalomanana wird Staatspräsident in Madagaskar

Wirtschaft


- 1946Camille Gutt, Belgien, wird erster Direktor des IWF (Internationaler Währungsfond)

Wissenschaft, Technik


- 1745Dorothea Christiane Erxleben besteht ihre "Doktorprüfung" und wird zur ersten Ärztin Deutschlands.
- 1955 – Der Franzose Jean Boulet erreicht mit einem Hubschrauber SE 3130 "Alouette II" die neue Weltrekordhöhe von 8.209 m.
- 2001Dennis Tito, der erste Weltraumtourist, landet nach einem neuntägigen Weltraumflug wieder in Kasachstan auf der Erde.

Kultur


- 1857 – Uraufführung der Oper Erzsébet von Ferenc Erkel in Budapest.

Religion


- 1542Francisco de Xavier y Jassu trifft in Goa ein und beginnt mit der Missionierung in Indien.

Katastrophen


- 1930Erdbeben der Stärke 7,2 im Iran, etwa 2.500 Tote
- 1937 – Das Luftschiff LZ129 Hindenburg geht bei der Landung in Lakehurst in Flammen auf. Von den 97 Personen an Bord sterben 36.
- 1976 – Erdbeben der Stärke 6,5 in Friaul, Italien, etwa 1.000 Tote
- 1999 – Ein Erdbeben der Stärke 6,2 im Iran, 26 Tote
- 2000 – Erdbeben in der Provinz Cankiri, Türkei, 2 Tote

Sport


- Einträge im Bereich Formel 1 siehe Formel 1.
- Einträge von Leichtathletik-Weltrekorden s. u. der jeweiligen Disziplin unter Leichtathletik.
- 1954Roger Bannister, britischer Medizinstudent läuft in Oxford als erster Mensch die englische Meile (1609,35 Meter) unter 4 Minuten (3:59,4 min)
- 1994Lennox Lewis gewinnt seinen Boxkampf und Weltmeistertitel im Schwergewicht gegen Phil Jackson im Convention Center, Atlantic City, New Jersey, durch technischen K.O..

Geboren


- 973Heinrich II., der Heilige, deutscher König
- 1501Marcellus II., Papst
- 1574Innozenz X., Papst
- 1696Johann Andreas von Franken-Siersdorf, Generalvikar in Köln
- 1728Johann Andreas Stein, deutscher Klavierbauer
- 1756André Masséna, kämpfte unter Napoleon
- 1758Maximilien de Robespierre, französischer Revolutionär
- 1769Ferdinand III., Großherzog von Toskana
- 1781Karl Christian Friedrich Krause, deutscher Rechtsphilosoph
- 1785Arvid August Afzelius, schwedischer Volksliedsammer
- 1786Ludwig Börne, deutscher Schriftsteller
- 1815Eugène Labiche, französischer Schriftsteller
- 1823Wilhelm Heinrich Riehl, deutscher Journalist, Novellist und Kulturhistoriker
- 1836Max von Eyth, deutscher Ingenieur und Schriftsteller
- 1854Jean Bungartz, deutscher Tiermaler und Autor verschiedener Bücher
- 1856Robert Edwin Peary, US-amerikanischer Ingenieur und Polarforscher
- 1856Sigmund Freud, Neurologe aus Österreich
- 1861Rabindranath Tagore, indischer Philosoph (Literaturnobelpreis 1913)
- 1866Jóannes Patursson, färöischer Dichter und Politiker
- 1870Safvet-beg Bašagić, bosnischer Schriftsteller und Politiker
- 1871Christian Morgenstern, deutscher Dichter und Schriftsteller
- 1871Victor Grignard, französischer Chemiker, Nobelpreis 1912
- 1876Paul Silverberg deutscher Industrieller
- 1878 - Harry Farjeon, englischer Komponist
- 1880Ernst Ludwig Kirchner, deutscher Maler des Expressionismus
- 1882 – Kronprinz Wilhelm von Preußen
- 1887Michael Browne, irisch-stämmiger Kardinal, Chef des Dominikaner-Ordens
- 1890Friedrich Oehlkers, deutscher Botaniker
- 1893Wilhelm Kohlhoff, deutscher Maler und Graphiker
- 1893Hinrich Wilhelm Kopf, deutscher Politiker, Ministerpräsident Niedersachsens
- 1898Konrad Henlein, sudetendeutscher Nazi-Funktionär
- 1901Fritz Levy, der letzte Jude von Jever
- 1902Max Ophüls, deutscher Filmregisseur
- 1904Max Mallowan, war britischer Archäologe
- 1905René Dreyfus, französischer Autorennfahrer
- 1906André Weil, französischer Mathematiker
- 1907Yasushi Inoue, japanischer Schriftsteller
- 1908Necil Kâzım Akses, türkischer Komponist
- 1911Walter Müller, österreichischer Schauspieler
- 1912Ellen Müller-Preis, erfolgreiche österreichische Florettfechterin
- 1913Carmen Cavallaro, US-amerikanischer Musikerin
- 1913Stewart Granger, britischer Schauspieler
- 1915Orson Welles, US-amerikanischer Regisseur und Schauspieler
- 1921Erich Fried, österreichischer Lyriker, Übersetzer und Essayist
- 1925Hanns Dieter Hüsch, deutscher Solokabarettist
- 1932Johannes Gross, Publizist, Korrespondent, Chefredakteur und Herausgeber
- 1934Hennes Junkermann, deutscher Radsportler und Radtrainer
- 1934Oskar Gottlieb Blarr, deutscher Organist und Komponist
- 1937Rubin Carter, US-amerikanischer Mittelgewichts-Boxer
- 1939Herbie Cox, US-amerikanischer Sänger
- 1941Ivica Osim, bosnischer Fußballspieler und Fußballtrainer
- 1942Amadeus August, deutscher Schauspieler
- 1942Ariel Dorfman, argentinischer Schriftsteller
- 1942Colin Earl, britischer Musiker
- 1943Andreas Baader, deutscher Terrorist (Rote Armee Fraktion)
- 1943Wolfgang Reinhardt, deutscher Leichtathlet
- 1945Bob Seger, US-amerikanischer Musiker
- 1945Jimmie Dale Gilmore, US-amerikanischer Country-Sänger
- 1946Heinz Eggert, deutscher Politiker und TV-Moderator
- 1949Peter Sellin, deutscher Politiker, MdB
- 1950Samuel K. Doe, Präsident Liberias
- 1951Davey Johnstone, britischer Musiker
- 1952Herbert Rusche, deutscher Politiker und Schwulenaktivist
- 1953Paul Rübig, Mitglied des Europäischen Parlaments
- 1953Tony Blair, britischer Politiker und Premierminister
- 1957Gabriele Fograscher, deutsche Politikerin und MdB
- 1960Anne Parillaud, französische Filmschauspielerin
- 1960Larry Steinbachek, britischer Musiker
- 1961George Clooney, US-amerikanischer Schauspieler, Drehbuchautor, Produzent und Regisseur
- 1962Mario Kummer, deutscher Radsportler
- 1972Naoko Takahashi, japanische Leichtathletin und Olympiasiegerin

Gestorben


- 1190Friedrich von Hausen, mittelhochdeutscher Dichter von Minne- und Kreuzzugsliedern
- 1475Dieric Bouts, niederländischer Maler
- 1527Charles de Bourbon-Montpensier, französischer Heerführer, Herzog von Bourbon-Montpensier
- 1579François de Montmorency, Gouverneur von Paris und Marschall von Frankreich
- 1638Cornelius Jansen, niederländischer Theologe
- 1708François de Montmorency-Laval, erster katholischer Bischof in Kanada
- 1796Adolph Knigge, deutscher Schriftsteller
- 1801Franz Troglauer, Räuberhauptmann und Wilderer in Nordbayern
- 1814Georg Joseph Vogler, deutscher Komponist, Organist, Priester, Musikpädagoge und Musiktheoretiker
- 1855Alexander von Soiron, Politiker und Abgeordneter in der Frankfurter Nationalversammlung
- 1859Alexander von Humboldt, deutscher Naturforscher und Entdecker
- 1862Henry David Thoreau, US-amerikanischer Schriftsteller und Philosoph
- 1864Ludolph Christian Treviranus, deutscher Botaniker
- 1877Johan Ludvig Runeberg, finnischer Schriftsteller
- 1878François Benoist, französischer Komponist
- 1880Friedrich Bayer, Gründer der Farbenfabrik Friedrich Bayer, der heutigen Bayer AG
- 1892Ernest Guiraud, französischer Komponist
- 1894Arnold Bürkli, Schweizer Bauingenieur
- 1899Philipp Krementz, Erzbischof des Erzbistums Köln
- 1904Franz von Lenbach, deutscher Maler
- 1910Carl Ferdinand Otto Ludwig Udo III. von Alvensleben, Rittergutsbesitzer
- 1910Eduard VII., König von England
- 1919Lyman Frank Baum, US-amerikanischer Schriftsteller
- 1930 - Alexander Pawlowitsch Kutepow, General im russischen Bürgerkrieg
- 1931Hermann Anschütz-Kaempfe, deutscher Wissenschaftler und Erfinder des Kreiselkompass
- 1949Maurice Maeterlinck, belgischer Schriftsteller
- 1951Hans Andrias Djurhuus, färöischer Dichter
- 1952Maria Montessori, italienische Ärztin, Reformpädagogin, Philosophin und Philanthropin
- 1954Peter Lorson, katholischer Theologe, Jesuit, Schriftsteller
- 1956Karl Schworm, Autor und Heimatdichter
- 1960Paul Abraham, ungarischer Komponist
- 1964Heinrich Ehmsen, deutscher Maler und Grafiker
- 1965Rudolf-Ernst Heiland, deutscher Politiker
- 1968Thomas Alder, deutscher Filmschauspieler
- 1969Don Drummond, jamaikanischer Musiker
- 1971Helene Weigel, deutsche Schauspielerin
- 1978Heinrich Luhmann, deutscher Pädagoge und Heimatdichter
- 1983Kai Winding, US-amerikanischer Jazzposaunist
- 1990Irmtraud Morgner, in Berlin; ost-deutsche Autorin, Heinrich-Mann-Preis der Akademie der Künste der DDR 1975 (
- 22. August 1933)
- 1991Wilfrid Hyde-White, in Woodland Hills, Kalifornien; britischer Schauspieler (
- 12. Mai 1903)
- 1992Marlene Dietrich, deutsch-US-amerikanische Schauspielerin und Sängerin
- 1993Ann Todd, in London; britische Schauspielerin (
- 24. Januar 1909)
- 1998Chatichai Junhavan, zwischen 1988 und 1991 Premierminister von Thailand
- 1998Erich Mende, deutscher Jurist und Politiker (MdB und Bundesminister)
- 1999Kaii Higashiyama, japanischer Landschaftsmaler
- 2002Pim Fortuyn, niederländischer Politiker und Publizist
- 2004Barney Kessel, US-amerikanischer Jazz-Gitarrist
- 2004Philip Kapleau, US-amerikanischer Zen-Mönch
- 2004Robert Gratzer, österreichischer Schriftsteller, Journalist, Dramaturg und Verleger
- 2005Jost Gross, Schweizer Politiker und Nationalrat, SP
- 2005Joe Grant, US-amerikanischer Comic-Autor

Feier- und Gedenktage


- 1527katholisch, Karl V. verwüstet Rom. Obwohl die aus der Schweiz stammenden Soldaten damals noch nicht für den äußeren Schutz des Vatikans verantwortlich sind, gelingt es ihnen mit dem Papst in die uneinnehmbare Engelsburg zu fliehen. 147 der insgesamt 180 Männer sterben. Seither ist der 6. Mai ein Gedenktag und der traditionelle Termin für die Vereidigung der neuen Rekruten für die Schweizergarde.

Siehe auch


- 5. Mai7. Mai
- 6. April6. Juni
- MaiHistorische JahrestageZeitskala
- Wikipedia:GlaskugelWikipedia:Formatvorlage Tag 0506 ja:5月6日 ko:5월 6일 simple:May 6 th:6 พฤษภาคม

1953

Ereignisse

Politik


- 1. Januar: Philipp Etter wird Bundespräsident der Schweiz
- 1. Januar: Die Sowjetunion gibt der Volksrepublik China die Tschangtschun-Eisenbahn zurück
- 1. Januar: Die DDR erklärt das neue Jahr offiziell zum Karl-Marx-Jahr
- 1. Januar: Ausrufung der Republik Malediven
- 30. Januar: Spanien wird Mitglied in der UNESCO
- 1. März: Sendebeginn von Radio Liberty (damals: Radio Liberation)
- 6. März: Erster Staatsbesuch des Kanzlers Konrad Adenauer in den USA
- 9. März: In Moskau wird der verstorbene Staatschef Josef Stalin an der Seite von Staatsgründer Lenin im Beisein von etwa 1,5 Millionen Menschen beigesetzt
- 18. März: Der Deutsche Bundestag in Bonn verabschiedet das deutsch-israelische Wiedergutmachungsabkommen
- 1. Mai: Nepal wird Mitglied in der UNESCO
- 3. Mai: Die Deutsche Welle nimmt ihren Sendebetrieb auf
- 7. Mai: Vorzeitige Haftentlassung für den ehemaligen Heeresgruppenkommandeur Erich von Manstein
- 2. Juni: Krönung von Königin Elisabeth, der Zweiten in der Westminster Abbey
- 14. Juni: In Kolumbien wird Präsident Laureano Gómez Castro von einer Militärjunta gestürzt
- 17. Juni: Volksaufstand in der DDR
- 19. Juni: Die deutschstämmigen Ethel und Julius Rosenberg werden wegen Atomspionage in den USA hingerichtet
- 27. Juni: Libysch-Arabische Dschamahirija wird Mitglied in der UNESCO
- 1. Juli: Die Bundesrepublik Deutschland hebt den Visumzwang für einreisende Besucher aus Mitgliedsstaaten des Europarates auf
- 7. Juli: Chile wird Mitglied in der UNESCO
- 26. Juli: Kuba. Eine Guerillatruppe unter der Führung des Rechtsanwalts Fidel Castro unternimmt einen (fehlgeschlagenen) Angriff auf die Moncada-Kaserne von Santiago de Cuba
- 27. Juli: Ende des Koreakriegs
- 1. August: Gründung der Bundesversicherungsanstalt für Angestellte (BfA) als Träger der gesetzlichen Rentenversicherung
- 17. August: Gründungstreffen von Narcotics Anonymous (Selbsthilfegemeinschaft für Drogensüchtige) in Los Angeles, USA
- 21. August: Malediven. Wiederherstellung des Sultanats
- 6. September: Afghanistan. Mohammad Daud („Roter Prinz“) wird Premierminister
- 14. Oktober: Im Grenzverkehr zwischen Deutschland und den Niederlanden wird kein Visum mehr benötigt
- Kurt Sieveking löst mit dem Hamburg Block, einem Wahlbündnis von CDU, FDP und Deutscher Partei die Regierung von Max Brauer ab und wird neuer Erster Bürgermeister

Wirtschaft


- 2. Januar: Volkswagen senkt die Preise für den VW Käfer von 4.400 DM auf 4.200 DM
- 1. März: Gründung von Burson-Marsteller, heute eine der weltweit größten Agenturen für Public Relations
- 17. Dezember: Die Kokerei Hassel, Deutschlands erster Kokereineubau nach dem Krieg, wird in Betrieb genommen

Wissenschaft und Technik


- Eugene Aserinsky und Nathaniel Kleitman entdecken an der University of Chicago den REM-Schlaf
- 25. April: Francis Crick und James Watson veröffentlichen ihre Entdeckung der Doppelhelixstruktur der DNA in Nature 171 unter dem Titel Molecular Structure of Nucleic Acids: A Structure for Deoxyribose Nucleic Acid
- 12. August: Die Sowjetunion zieht mit der Zündung einer Wasserstoffbombe im Rüstungswettlauf mit den USA gleich

Kultur


- 3. Januar: Uraufführung des Theaterstücks En attendant Godot (Warten auf Godot) von Samuel Beckett in Paris
- 19. Januar: Uraufführung des Musicals Wonderful Town von Leonard Bernstein im Shubert Theater in New Haven
- 25. Februar: Uraufführung des Musicals Wonderful Town von Leonard Bernstein in New York
- 9. April: Kulturabkommen zwischen Deutschland und Vereinigte Staaten von Amerika
- 4. Mai: Uraufführung der Oper Irmelin von Frederick Delius im New Theatre in Oxford
- 7. Mai: Uraufführung des Musicals Can-Can von Cole Porter im Schubert Theater in New York
- 25. Mai: Uraufführung der Oper The Harpies von Marc Blitzstein in New York
- 26. Mai Auf dem vom Nordwestdeutschen Rundfunk (NWDR) organisierten Köner 'Neuen Musikfest werden erstmals Kompositionen von Robert Beyer und Herbert Eimert präsentiert, die im 1952 gegründeten Studio für elektronische Musik in Köln entstanden sind
- 23. Juni: Uraufführung der Oper Die Dekabristen von Juri Alexandrowitsch Schaporin am Bolschoi-Theater in Moskau
- 17. August: Uraufführung der Oper Der Prozeß von Gottfried von Einem bei den Salzburger Festspielen
- 25. Dezember: Uraufführung der Oper Sevil von Fikrät Ämirov in Baku
- Nikolaus Harnoncourt gründet gemeinsam mit seiner Frau Alice Harnoncourt das Ensemble Concentus Musicus Wien
- Der Malteserorden und der Caritasverband gründen den Malteser Hilfsdienst

Katastrophen


- 5. Januar: Nutt's Corner, Belfast, Irland. Nach einem planmäßigen Flug von Northolt stürzte eine Vickers Viking neben der Landebahn ab. 30 Menschen starben, 9 überlebten das Unglück
- 1. Februar: Hollandsturmflut in den Niederlanden (Mündungsgebiet von Rhein, Maas und Schelde). 1482 Menschen kommen ums Leben
- 3. März: Auf einem Überführungsflug verunglückte eine Comet der Canadian Pacific beim Start in Karatschi. Alle 11 Insassen kamen ums Leben. Dies war der erste tödliche Unfall eines Passagier-Jets
- 18. März: Ein Erdbeben in der Westtürkei tötet 250 Menschen
- 2. Mai: Kalkutta, Indien. Eine Comet der BOAC zerbrach in der Luft, während eines starken Monsunregens, 14 Minuten nach dem Start vom Flughafen Kalkutta. Alle 43 Personen starben
- 18. Juni: Tokio, Japan. Eine C-124 der U.S. Air Force verunglückte. 129 Personen starben
- 14. Oktober: Frankfurt am Main, Deutschland. Ein Flugzeug verliert Treibstoff während des Starts und verunglückt. Alle 44 Menschen an Bord sterben

Sport

Einträge von Leichtathletik-Weltrekorden siehe unter der jeweiligen Disziplin unter Leichtathletik.
- Die International DN Ice Yacht Racing Association (IDNIYRA) wird gegründet
- 29. Mai: Erstbesteigung des 8.844 m hohen Mount Everest durch Edmund Hillary und Tenzing Norgay
- 3. Juli: Erstbesteigung des Nanga Parbat, den neunthöchsten Berges der Erde durch Hermann Buhl

Sonstiges


- 27. Oktober: Der Holzsendeturm des Rundfunksenders Wiederau wird gesprengt

Geboren


- 5. Januar: George Tenet, Direktor der CIA
- 6. Januar: Malcolm Young, australischer Musiker
- 6. Januar: Manfred Kaltz, deutscher Fußballspieler und Nationalspieler
- 6. Januar: Thomas Mirow, deutscher Politiker
- 7. Januar: Dieter-Lebrecht Koch, deutscher Europaabgeordneter
- 7. Januar: Dieter Hoeneß, Profi-Fußballer und Manager von Hertha BSC Berlin
- 7. Januar: Robert Longo, US-amerikanischer Künstler
- 9. Januar: Danny Morrison, nordirischer Journalist und Schriftsteller
- 10. Januar: Guido Kratschmer, deutscher Leichtathlet
- 10. Januar: Pat Benatar, US-amerikanische Rock-Sängerin
- 12. Januar: Friedrich Ostendorff, deutscher Politiker und MdB
- 14. Januar: Wolfgang Böck, österreichischer Schauspieler
- 15. Januar: Kent Hovind, US-amerikanischer Kreationist
- 16. Januar: Reinhard Jirgl, deutsche Schriftsteller
- 16. Januar: Reinhard Göhner, deutscher Politiker
- 19. Januar: Jürgen Gelsdorf, deutscher Fußballspieler und Fußballtrainer
- 19. Januar: Holger Rupprecht, Bildungsminister von Brandenburg
- 20. Januar: Marita Breuer, deutsche Schauspielerin
- 20. Januar: Hermann-Josef Arentz, deutscher Politiker und MdL
- 21. Januar: Paul Allen, Unternehmer
- 22. Januar: Winfried Berkemeier, deutscher Fußballspieler
- 22. Januar: Myung-Whun Chung, südkoreanischer Dirigent und Pianist
- 22. Januar: Jim Jarmusch, US-amerikanischer Regisseur, Drehbuchautor und Filmproduzent
- 23. Januar: Antonio Villaraigosa, Bürgermeister Los Angeles, USA
- 23. Januar: Alister McGrath, Professor für historische Theologie in Oxford
- 24. Januar: Ulrich Holbein, deutscher Schriftsteller
- 26. Januar: Reinhard Bütikofer, deutscher Politiker
- 26. Januar: Robertas Sutkus, litauischer Schach-Großmeister im Fernschach
- 26. Januar: Anders Fogh Rasmussen, Ministerpräsident von Dänemark
- 26. Januar: Lucinda Williams, US-amerikanische Sängerin und Liedtexterin
- 28. Januar: Chris Carter (Musiker), Gründungsmitglied des Musikprojektes Throbbing Gristle
- 31. Januar: Andreas Lukoschik, deutscher Fernsehmoderator, Schauspieler und Autor
- 31. Januar: Gertrude Lübbe-Wolff, Richterin am Bundesverfassungsgericht
- 1. Februar: Jerzy Potz, polnischer Eishockeyspieler und -trainer († 2000)
- 2. Februar: Louis Sclavis, französischer Klarinettist, Saxophonist, Komponist und Bandleader
- 2. Februar: Wolfgang Wahlster, Informatiker
- 3. Februar: Ferdinand Schmatz, österreichischer Schriftsteller
- 4. Februar: Ulrike Längle, österreichische Literaturwissenschaftlerin und Schriftstellerin
- 5. Februar: Gerhard Oppitz, deutscher Pianist
- 5. Februar: Xaver Paul Thoma, Komponist für Neue Musik
- 8. Februar: Donnie Munro, schottischer Musiker
- 8. Februar: Mary Steenburgen, US-amerikanische Schauspielerin
- 10. Februar: John Shirley, US-amerikanischer Science-Fiction-Autor
- 11. Februar: Jeb Bush, US-amerikanischer Politiker, Gouverneur von Florida
- 14. Februar: Hans Krankl, Fußballer, Sänger
- 16. Februar: Roberta Williams, Designerin für Computerspiele
- 17. Februar: Alexandra Dinges-Dierig, deutsche Politikerin
- 19. Februar: Barbara Schnitzler, deutsche Schauspielerin
- 20. Februar: Riccardo Chailly, italienenischer Dirigent
- 21. Februar: Dagmar Roth-Behrendt, deutsche Politikerin und Mitglied des EU-Parlaments
- 21. Februar: Christine Ebersole, US-amerikanische Schauspielerin und Sängerin
- 21. Februar: William Petersen, US-amerikanischer Schauspieler und Produzent
- 22. Februar: Evelyn Kaufer, deutsche Leichtathletin
- 25. Februar: Martin Kippenberger, deutscher Maler und Installationskünstler († 1997)
- 25. Februar: José María Aznar, spanischer Politiker, Ministerpräsident
- 28. Februar: Gabriele Hiller-Ohm, deutsche Politikerin
- 28. Februar: Falko Daim, österreichischer Archäologe
- 28. Februar: Franz Voves, österreichischer Politiker
- 28. Februar: Paul Krugman, US-amerikanischer Ökonom und Schriftsteller
- 1. März: Rolf Danneberg, deutscher Leichtathlet
- 1. März: Klaus Wanninger, Schriftsteller und Theologe
- 2. März: Petra Wernicke, deutsche Politikerin
- 3. März: Zico, brasilianischer Fußballspieler; Trainer der japanischen Fußball-Nationalmannschaft
- 3. März: Dagmar Freitag, deutsche Politikerin und MdB
- 3. März: Josef Winkler (Autor), österreichischer Schriftsteller
- 4. März: Lothar Kremershof, Eishockeyspieler († 2003)
- 5. März: Gardi Hutter, deutschSchweizer Schauspielerin und Autorin
- 5. März: Richard Sanderson, Sänger
- 6. März: Wolfgang Grams, Terrorist der Roten Armee Fraktion (RAF) († 1993)
- 7. März: Siw Inger, schwedische Sängerin
- 9. März: Horst Rasch, deutscher Politiker
- 9. März: Anna Henkel-Grönemeyer, Schauspielerin († 1998)
- 10. März: Paul Haggis, kanadischer Drehbuchautor, Filmproduzent und Regisseur
- 10. März: Cho Hun Hyeon, südkoreanischer Go-Profi
- 10. März: Ronnie Earl, US-amerikanischer Blues-Gitarrist
- 11. März: Willi Winter, Kabarettist
- 12. März: Alwin Fitting, deutscher Arbeitnehmervertreter der RWE Power AG
- 12. März: Jürgen Fritz, deutscher Keyboarder
- 12. März: Ron Jeremy, US-amerikanischen Pornodarsteller
- 15. März: Kumba Ialá, demokratisch gewählter Präsident von Guinea-Bissau
- 15. März: Karl Heinrich Wüthrich, Schweizer Jurist
- 16. März: Rainer Knaak, deutscher Schachspieler
- 16. März: Richard Stallman, Gründer des GNU-Projektes
- 18. März: Harald Schartau, deutscher Politiker
- 19. März: Hans Rinn, ehemaliger deutscher Rennrodler
- 24. März: Mathias Richling, deutscher Kabarettist, Autor und Schauspieler
- 26. März: René Weller, ehemaliger deutscher Boxer
- 26. März: Tatjana Prowidochina, russische Leichtathletin und Olympionikin
- 27. März: Annemarie Moser-Pröll, österreichische Skiläuferin
- 28. März: Melchior Ndadaye, burundischer Politiker († 1993)
- 29. März: Joergen Emborg, dänischer Jazzpianist und -Komponist
- 29. März: Georg Klein, deutscher Schriftsteller
- 29. März: Eberhard Schockenhoff, Professor für Moraltheologie und Mitglied im Nationalen Ethikrat
- 29. März: Margit Weihnert, sächsische Politikerin und Diplomagrarpädagogin
- 1. April: Barry Sonnenfeld, US-amerikanischer Kameramann und Filmregisseur
- 6. April: Patrick Doyle, britischer Komponist
- 6. April: Christopher Franke, Pionier der Elektronischen Musik
- 8. April: Heinrich Meier (Philosoph), deutscher Philosoph
- 10. April: David Moorcroft, britischer Leichtathlet
- 10. April: Heiner Lauterbach, deutscher Schauspieler
- 11. April: Andrew Wiles, britischer Mathematiker
- 11. April: Elvira Possekel, deutsche Leichtathletin
- 11. April: Guy Verhofstadt, Premierminister Belgiens
- 12. April: Reinhard Gerer, österreichischer Koch
- 14. April: Matthias Frings, Journalist, Fernsehmoderator und Schriftsteller
- 17. April: Frithjof Schmidt, deutscher Europaabgeordneter
- 19. April: Sara Simeoni, ehemalige italienische Leichtathletin
- 20. April: Marie-Luise Dött, Politikerin und MdB
- 22. April: Thommie Bayer, deutscher Schriftsteller, Musiker und Maler
- 25. April: Giorgio Battistelli, italienischer Avantgarde-Komponist
- 25. April: Jakob Paul Gillmann, Schweizer Schriftsteller und Vermessungsingenieur
- 28. April: Kim Gordon, Bassistin, Sängerin, Gitarristin
- 28. April: Roberto Bolaño, chilenischer Schriftsteller († 2003)
- 29. April: Karin Jöns, deutsche Europaabgeordnete
- 29. April: Jan A. P. Kaczmarek, polnischer Komponist
- 30. April: Merrill Osmond, US-amerikanischer Sänger und Schauspieler
- 1. Mai: Detlev Samland, deutscher Politiker
- 2. Mai: Waleri Abissalowitsch Gergijew, russischer Dirigent
- 2. Mai: Domitien Ndayizeye, Staatspräsident von Burundi seit 2003
- 5. Mai: Dieter Zetsche, Vorstandsvorsitzender der DaimlerChrysler AG
- 6. Mai: Tony Blair, britischer Politiker und Premierminister
- 6. Mai: Paul Rübig, österreichischer Politiker
- 6. Mai: Graeme Souness, schottischer Fußballspieler und Fußballtrainer
- 8. Mai: Alex Van Halen, Schlagzeuger und Perkussionist
- 9. Mai: Johannes Singhammer, deutscher Politiker
- 10. Mai: Silke Stokar von Neuforn, deutsche Politikerin
- 10. Mai: Ralf Rothmann, deutscher Schriftsteller
- 11. Mai: Helma Orosz, deutsche Politikerin
- 11. Mai: Thomas Middelhoff, Vorsitzender des Vorstandes der Bertelsmann AG
- 14. Mai: Norodom Sihamoni, König von Kambodscha
- 15. Mai: Mike Oldfield, Multi-Instrumentalist und Komponist
- 15. Mai: Jacques Cornu, Schweizer Motorrad-Strassenrennfahrer
- 16. Mai: Pierce Brosnan, irischer Schauspieler
- 16. Mai: Kitanoumi Toshimitsu, japanischer Sumo-ringer und der 55. Yokozuna
- 17. Mai: Rolf Gnadl, deutscher Politiker, seit 1992 Landrat des Wetteraukreises
- 18. Mai: Renée Schröder, Biochemikerin
- 20. Mai: Roland Gerber, deutscher Fußballspieler
- 20. Mai: Dick Decloe, kanadischer Eishockeyspieler
- 22. Mai: Doris Barnett, deutsche Politikerin, MdB
- 22. Mai: Helmut Holter, deutscher Politiker
- 22. Mai: Bum-Kun Cha, südkoreanischer Fußball-Nationalspieler
- 24. Mai: Nell Campbell, australische Schauspielerin und Sängerin
- 24. Mai: Alfred Molina, britischer Schauspieler
- 25. Mai: Daniel Passarella, argentinischer Fußballer
- 25. Mai: Gaetano Scirea, Fußballspieler († 1989)
- 29. Mai: Danny Elfman, US-amerikanischer Film-Musikkomponist
- 30. Mai: Eduard Stapel, Sprecher des Lesben- und Schwulenverbandes in Deutschland (LSVD)
- 31. Mai: Bruno Frick, Schweizer Politiker der (CVP)
- 1. Juni: Caspar Memering, deutscher Fußballspieler
- 2. Juni: Cornel West, Intellektueller afro-amerikanischer Herkunft
- 3. Juni: Martin Bartenstein, Unternehmer, Minister
- 8. Juni: Bonnie Tyler, walisische Sängerin
- 10. Juni: John Edwards (USA), US-amerikanischer Politiker, Senator von North Carolina
- 11. Juni: Wera Jakowlewna Komissowa, russische Leichtathletin und Olympiasiegerin
- 13. Juni: Tim Allen, US-amerikanischer Schauspieler
- 15. Juni: Antonia Rados, österreichische Fernsehjournalistin
- 16. Juni: Malcom Mortimore, Musiker
- 20. Juni: Ulrich Mühe, deutscher Schauspieler
- 21. Juni: Benazir Bhutto, Regierungschefin von Pakistan
- 21. Juni: Gabor Gergely, ungarischer Tischtennisspieler
- 22. Juni: Cyndi Lauper, US-amerikanische Sängerin und Songschreiberin
- 23. Juni: Nicola Calipari, Mitarbeiter des italienischen Auslandsgeheimdiensts SISMI († 2005)
- 25. Juni: Udo Samel, deutscher Schauspieler
- 25. Juni: Patrick Roth, deutscher Schriftsteller und Regisseur
- 26. Juni: Paul Simonon, englischer Punk-Musiker von The Clash
- 26. Juni: Magnus F. Andersson, schwedischer Komponist und Posaunist
- 27. Juni: Hans Reckers, ehem. Präsident der LZB Hessen
- 1. Juli: Jadranka Kosor, kroatische Politikerin und Journalistin
- 1. Juli: Peter Baumgartner, Professor für Wirtschaftspädagogik
- 5. Juli: Jörg Tauss, deutscher Politiker und MdB
- 13. Juli: Johnny Clegg, britischer Gitarrist, Sänger, Tänzer und Komponist
- 14. Juli: Bebe Buell, eine amerikanische Musikerin und ein ehemaliges Fotomodell
- 15. Juli: John Denham (Politiker), britischer Parlamentarier
- 15. Juli: Jean-Bertrand Aristide, ehemaliger Staatspräsident Haitis
- 16. Juli: Andrea Wolfmayr, österreichische Schriftstellerin und Politikerin
- 17. Juli: Robin Merrill, englischer Sänger, Filmschauspieler, Fernsehmoderator
- 18. Juli: Bernhard Koloczek, Richter am deutschen Bundessozialgericht
- 20. Juli: Thomas L. Friedman, US-amerikanischer Journalist
- 21. Juli: Thomas Emmrich, Bekanntester Tennisspieler der DDR
- 21. Juli: Harald Nickel, deutscher Fußballspieler
- 22. Juli: Peter Ehmke, deutscher Fußballspieler
- 23. Juli: Matthias Brücken, deutscher Fußballspieler
- 24. Juli: Ute Berg, deutsche Politikerin, MdB
- 24. Juli: Jon Faddis, US-amerikanischer Jazztrompeter, Bandleader und Komponist
- 26. Juli: Felix Magath, deutscher Fußballtrainer und -spieler
- 27. Juli: Christoph Kotanko, österreichischer Journalist
- 28. Juli: Krista Sager, deutsche Politikerin
- 29. Juli: Geddy Lee, kanadischer Musiker
- 29. Juli: Teresa Orlowski, Produzentin von Pornografie und ehemalige Pornodarstellerin
- 29. Juli: Ken Burns, US-amerikanischer Regisseur
- 30. Juli: Heribert Prantl, deutscher Journalist
- 31. Juli: James Read, US-amerikanischer Schauspieler
- 2. August: Peter-Michael Kolbe, deutscher Ruderer
- 6. August: Monica Morell, Schweizer Schlagersängerin
- 8. August: Nigel Mansell, britischer Rennfahrer
- 8. August: Rolf Beilschmidt, deutscher Leichtathlet
- 8. August: Grégoire Solotareff, französischer Autor und Illustrator von Kinderbüchern
- 9. August: Carl-Ludwig Thiele, deutscher Politiker
- 9. August: Robert Cray, US-amerikanischer Blues-Gitarrist und -Sänger
- 11. August: Wolfgang Hohlbein, deutscher Schriftsteller
- 11. August: Hulk Hogan, Profi-Wrestler und Schauspieler
- 12. August: Carlos Mesa, bolivianischer Politiker
- 12. August: Franz Posch, österreichischer Volksmusiker
- 13. August: Jimmy McCulloch, britischer Musiker († 1979)
- 13. August: Carla Bodendorf, deutsche Leichtathletin
- 14. August: Ulla Meinecke, Vertreterin des deutschsprachigen Chansons
- 15. August: Mark Thatcher, britischer Unternehmer
- 15. August: Joaquin Montanes, Fußballspieler
- 17. August: Herta Müller, deutsche Schriftstellerin
- 17. August: Manfred Kolbe, deutscher Politiker und MdB
- 19. August: Nanni Moretti, italienischer Regisseur, Produzent und Schauspieler
- 24. August: Elfi Zinn, deutsche Leichtathletin
- 24. August: Sascha Anderson, deutscher Lyriker und Prosaautor
- 26. August: Paolo Di Lauro, Anführer der italienischen Camorra
- 27. August: Gabriele Haefs, eine deutsche literarische Übersetzerin
- 27. August: Alex Lifeson, kanadischer Musiker
- 27. August: Willy de Ville, Rockmusiker, Bluesmusiker
- 28. August: Ditmar Jakobs, deutscher Fußballspieler
- 30. August: Werner Schnappauf, bayerischer Staatsminister für Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz
- 1. September: Ahmad Schah Massoud, Mujaheddin-Kämpfer Afghanistans († 2001)
- 2. September: Gerhard Thiele, deutscher Astronaut
- 2. September: John Zorn, US-amerikanischer Komponist und Bandleader
- 3. September: Jean-Pierre Jeunet, französischer Regisseur
- 4. September: Fatih Terim, türkischer Fußballspieler und Trainer
- 6. September: Herwig Mitteregger, Schlagzeuger und Sänger
- 10. September: Amy Irving, US-amerikanische Schauspielerin
- 13. September: Günther Krause, deutscher Politiker
- 14. September: Uli Becker (Schriftsteller), deutscher Schriftsteller
- 17. September: Lale Akgün, deutsche Politikerin
- 19. September: Grażyna Szapołowska, Schauspielerin
- 20. September: Joachim Unseld, deutscher Verleger
- 20. September: Renato Curi, italienischer Fußballspieler († 1977)
- 20. September: Ricardo Moar, spanischer Fußball-Funktionär
- 21. September: Reinhard Marx, Bischof
- 22. September: Ségolène Royal, französische Politikerin
- 23. September: Vera Dominke, deutsche Politikerin und MdB
- 27. September: Claudio Gentile, italienischer Fußballer und Trainer
- 28. September: Gerold Reichenbach, deutscher Politiker, sowie MdB
- 28. September: Otmar Hasler, Regierungschef des Fürstentums Liechtenstein
- 30. September: Deborah Allen, US-amerikanische Country-Musikerin
- 1. Oktober: Klaus Wowereit, deutscher Politiker, Regierender Bürgermeister von Berlin
- 1. Oktober: Grete Waitz, norwegische Leichtathletin und Sportlegende
- 4. Oktober: Birgit Fischer (Politikerin), deutsche Politikerin und MdB
- 4. Oktober: Andreas Vollenweider, Schweizer Musiker und Komponist
- 7. Oktober: Ronald Worm, deutscher Fußballspieler
- 7. Oktober: Tico Torres, Schlagzeuger der Rockband Bon Jovi
- 9. Oktober: Helmut Roleder, ehemaliger deutscher Fußballspieler
- 9. Oktober: Tony Shalhoub, US-amerikanischer Schauspieler
- 10. Oktober: Midge Ure, Rock-Gitarrist, Sänger und Songschreiber
- 11. Oktober: David Morse, US-amerikanischer Schauspieler
- 14. Oktober: Willi Thomczyk, deutscher Schauspieler
- 15. Oktober: Günther Oettinger, deutscher Politiker, Ministerpräsident des Landes Baden-Württemberg
- 15. Oktober: Tito Jackson, US-amerikanischer Sänger
- 16. Oktober: Falcão, brasilianischer Fußballspieler
- 16. Oktober: Tony Carey, US-amerikanischer Rockmusiker
- 17. Oktober: Roger de Weck, Schweizer Publizist
- 20. Oktober: Tom Petty, US-amerikanischer Musiker
- 21. Oktober: Peter Mandelson, britischer Politiker der Labour Party
- 21. Oktober: Keith Green, Sänger und Komponist († 1982)
- 23. Oktober: Joaquín Lavín, chilenischer Politiker
- 24. Oktober: Christoph Daum, deutscher Fußballtrainer
- 27. Oktober: Ruedi Lais, Schweizer Politiker
- 27. Oktober: Robert Picardo, US-amerikanischer Schauspieler
- 28. Oktober: Desmond Child, US-amerikanischer Songwriter, Komponist und Produzent
- 30. Oktober: Charles Martin Smith, US-amerikanischer Schauspieler
- 3. November: Jürgen Straub, deutscher Leichtathlet
- 3. November: Kate Capshaw, US-amerikanische Filmschauspielerin
- 4. November: Tina Theune-Meyer, Bundestrainerin der deutschen Damen-Fußballnationalmannschaft
- 6. November: Reinhard Hauke, Dompfarrer, Weihbischof
- 6. November: Ron Underwood, US-amerikanischer Regisseur
- 7. November: Ursula Kamizuru, deutsche Tischtennisspielerin
- 7. November: Ottfried Fischer, deutscher Schauspieler und Kabarettist

Wels (Stadt)

Wels ist die zweitgrößte Stadt in Oberösterreich. Sie ist eine Statutarstadt, gehört also selbst zu keinem Bezirk, ist aber auch Verwaltungssitz des Bezirks Wels-Land.

Geografie

Wels liegt an der Traun gelegen im Hausruckviertel auf 317 m Höhe. Die Ausdehnung beträgt von Nord nach Süd 9,5 km, von West nach Ost 9,6 km. 3,4 % der Fläche sind bewaldet, 23,5% der Fläche landwirtschaftlich genutzt. Wels ist in 5 Stadtteile gegliedert, nämlich Innenstadt, Lichtenegg, Vogelweide, Neustadt und Pernau. Ortsteile der Gemeinde sind: Aichberg, Au, Berg, Brandln, Dickerldorf, Doppelgraben, Eben, Gaßl, Höllwiesen, Hölzl, Kirchham, Laahen, Lichtenegg, Maxlhaid, Mitterlaab, Nöham, Niederthan, Oberhaid, Oberhart, Oberlaab, Oberthan, Pernau, Puchberg, Roithen, Rosenau, Schafwiesen, Stadlhof, Trausenegg, Unterleithen, Waidhausen, Wels, Wimpassing, Wispl.

Wappen

[http://www.land-oberoesterreich.gv.at/cps/rde/xbcr/SID-3DCFCFC3-175B3DB3/ooe/Wappen40301.jpg] Offizielle Beschreibung des Stadtwappens: In Blau auf grünem, gewelltem Schildfuß ein silberner, zweitürmiger, gezinnter Torbau, das durchbrochene Rundbogentor mit hochgezogenem, goldenem Fallgitter, die Türme mit je drei schwarz geöffneten Fenstern, eines über zwei gestellt; über dem Gebäude schwebend der österreichische rot-weiß-rote Bindenschild.Stadtfarben: Grün-Rot. Das Wappen soll angeblich die Burg Wels (oder vielleicht auch ehemalige Befestigung der Stadt im Mittelalter) darstellen, mit dem Fluss Traun davor.

Geschichte

Der Raum Wels ist schon seit der Jungsteinzeit besiedelt, erlangte allerdings erst durch die zentrale Lage in der römischen Provinz Noricum größere Bedeutung. Vor der ersten römischen Erwähnung um 15 v. Chr. war Wels eine vermutlich eher dörfliche keltische Siedlung, welche dann zum römischen Ort Ovilava anwuchs. Schon um das Jahr 120 erhielt sie das römische Stadtrecht als Municipium Ovilava. Etwa 215 wurde sie durch Kaiser Caracalla zur Colonia Aurelia Antoniniana Ovilabis ernannt. Die Stadt hatte damals schon etwa 18.000 Einwohner. Ein besonders markantes Merkmal des antiken Wels: Die heute noch teilweise erhaltene Stadtmauer, zur damaligen Zeit etwa 4 km lang, mit fünfzig Türmen. Es gab damals bereits Häuser aus Ziegeln, Dampfbäder, eine Arena, sowie ein Bewässerungssystem, welches Wasser vom jenseits der Traun liegenden Reinberg brachte. Mit dem Ende der Römerherrschaft verlor Wels völlig an Bedeutung. In die Herrschaft der Babenberger (10.-13. Jh.) fällt die neuerliche Verleihung des Stadtrechts im Jahre 1222. Durch eine Urkunde von 1328 wird die Rolle als wichtiger Markt dokumentiert. Durch die Verleihung wichtiger wirtschaftlicher Privilegien und die günstige Lage am Fluss Traun spielte Wels eine wichtige Rolle in der Region. Der Kaiser des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation, Maximilian I. starb am 12. Jänner 1519 in der habsburgischen Burg von Wels, nachdem ihm die Innsbrucker Bürger zuvor den Einlaß in ihre Stadt verweigert hatten. In 19. Jahrhundert war Wels Station der ertsen Pferdeeisenbahn Europas (Pferdeeisenbahn Budweis–Linz–Gmunden). Am 18. Jänner 1964 wurde Wels ein eigenes Statut verliehen.

Die Burg Wels

Die Burg gehörte den Habsburgern. Wertvoll war aber weniger die Burg sondern vielmehr das Land, das zur Burg gehörte. Dieser Besitz, der „Herrschaft Wels" hieß, reichte bis ins Kremstal. Viele untertänige Bauern mussten dem Burgvogt ihre Abgaben abliefern. Manchmal weilte der jeweilige Kaiser auf der Durchreise in der Burg Wels. Besonders gern blieb Maximilian I hier. Ihm verdankt die Welser Burg ihr heutiges Aussehen. Besonders schön ist der Erker, der so ähnlich aussieht wie das Goldene Dachl in Innsbruck. In der Burg starb 1519 Kaiser Maximilian, als er sich auf dem Weg von Innsbruck nach Wien befand und schon todkrank in Wels Halt machte. Nach dem Tod Maximilians blieben Burg und Herrschaft Wels noch längere Zeit im Besitz der Habsburger. Später schenkte sie ein Habsburger Kaiser Fürst Auersperg. Vor ungefähr 160 Jahren verkaufte Fürst Auersperg die Burg an einen Schmalzaussiedler. Seit 1848 hatte die Burg keinen Wert mehr, weil die Grundherrschaft aufgehoben wurde. Das heißt das Land gehörte nun den Bauern. Aus der altehrwürdigen Burg wurde nun für einige Zeit eine Margarinefabrik.

Wirtschaft

Wels gilt als wichtige Einkaufsstadt und ist Standort mehrerer Allgemein- und Berufsbildender Höherer Schulen sowie einer Fachhochschule. Darüber hinaus ist sie für die zweijährliche Welser Messe im Herbst bekannt. 2001 wurden in der Stadt 3.188 Arbeitsstätten gezählt die zusammen 39.204 Personen beschäftigten.

Berühmte Einwohner

Wie viele andere Städte hat auch Wels berühmte Menschen hervorgebracht, welche sich überregional einen Ruf erarbeiten konnten. Darunter sind: Politiker, Wissenschafter, Entdecker und Helden. Kategorie:Ort in Oberösterreich Kategorie:Bezirk in Oberösterreich

Betriebswirtschaftslehre

Die Betriebswirtschaftslehre (BWL) ist ein Teilgebiet der Wirtschaftswissenschaft und damit in weiterem Sinne eine spezielle Form der Sozial-, Kultur- und Geisteswissenschaften. Wie Wirtschaftswissenschaft grundsätzlich beruht sie auf der Tatsache, dass für den Menschen die meisten Güter knapp sind und von den Akteuren bewirtschaftet werden müssen. Sie beschreibt die ökonomischen Funktionen des Betriebes innerhalb einer Volkswirtschaft. Dazu gehört neben den Unternehmenszielen und den betriebswirtschaftlichen Funktionen vor allem die optimale Organisation der Produktionsfaktoren. Im weiteren Sinn sind auch alle Haushalte Betriebe.

Gliederung

Die Betriebswirtschaftslehre gliedert sich in zwei Hauptbereiche (a und b) und überschneidet sich außerdem mit anderen Wissenschaften (c):

a) Allgemeine Betriebswirtschaftslehre

Die Allgemeine Betriebswirtschaftslehre (ABWL) befasst sich mit planerischen, organisatorischen und rechentechnischen Entscheidungen in Betrieben und ist dabei funktionsübergreifend und branchenübergreifend ausgerichtet. Die Allgemeine Betriebswirtschaftslehre soll Studenten den Überblick über die Wissenschaft der Betriebswirtschaftslehre vermitteln und dabei funktions- sowie branchenübergreifende Zusammenhänge darlegen. Ziel ist es, das fachübergreifende Denken und Entscheiden zu fördern.

b) Spezielle Betriebswirtschaftslehre

In der Vergangenheit wurde die BWL nach Besonderheiten einzelner Betriebe aufgegliedert, so dass die "Institutionelle Spezielle Betriebswirtschaftslehre" (SBWL) einzelner Branchen entstand. Beispiele hierfür sind:
- Industriebetriebslehre
- Bankbetriebslehre bzw. Bankwirtschaft
- Handelsbetriebslehre
- Versicherungsbetriebslehre
- Medienbetriebslehre
- BWL der Genossenschaften
- BWL der Gesundheitsbetriebe
- Verkehrsbetriebslehre Diese Unterteilung hat sich als unzweckmäßig erwiesen, da in den Branchen immer wieder dieselben funktionellen Probleme auftauchen und somit Dopplungen in Forschung und Lehre vorlagen. Deshalb hat sich in den letzten Jahrzehnten die funktionelle Aufteilung der "Speziellen Betriebswirtschaftslehre" (SBWL) durchgesetzt. Beispiele hierfür sind:
- Absatz und Marketing
- Controlling (Internes Rechnungswesen)
- Finanzen | Finanzwirtschaft (Investition und Finanzierung, Kapitalmärkte)
- Internationale Betriebswirtschaftslehre/Außenhandel
- Logistik
- Organisation
- Personal
- Produktionswirtschaft und Logistik
- Betriebswirtschaftliche Steuerlehre und Wirtschaftsprüfung (Externes Rechnungswesen)
- Ökologieorientierte Betriebswirtschaftslehre
- Unternehmensführung und Management
- Konzernmanagement
- Unternehmensgründung/Entrepreneurship
- Wirtschaftsinformatik
- Öffentliche Betriebswirtschaftslehre An einigen Hochschulen wird die Spezielle BWL auch "Besondere Betriebswirtschaftslehre" (BBWL) genannt.

c) Schnittmengen mit anderen Wissenschaften

Die BWL bildet mit anderen Wissenschaften Schnittmengen. Diese Schnittmengen bilden wiederum eigenständige Lehr- und Forschungsbereiche, können oft aber auch als SBWL bzw. BBWL gewählt werden:
- Wirtschaftsinformatik
- Wirtschaftsingenieurwesen
- Wirtschaftsmathematik
- Wirtschaftspädagogik
- Wirtschaftsgeographie Von diesen Bereichen ist die Wirtschaftspädagogik zumeist den wirtschaftswissenschaftlichen, erziehungswissenschaftlichen oder philosophischen Fakultäten der Hochschulen zugeordnet. Die Wirtschaftsinformatik und das Wirtschaftsingenieurwesen ist uneinheitlich entweder den BWL- oder den jeweiligen technischen Fakultäten zugeordnet. Je größer die Auswahl an unterschiedlichen ingenieurwissenschaftlichen Vertiefungen ist, um so eher ist es den BWL-Fakultäten zugeordnet. Wirtschaftsmathematik und Wirtschaftsgeographie befinden sich, i.d.R., in naturwissenschaftlichen Fakultäten, wie z.B. Mathematik- und Geographiefakultäten.

Akademische Ausbildung

Das Studium der Betriebswirtschaftslehre ist an Universitäten und Fachhochschulen möglich und endet mit dem akademischen Grad eines Diplom-Kaufmann, Diplom-Betriebswirt (FH), Diplom-Kaufmann (FH), Diplom-Wirtschaftswissenschaftler, Diplom-Volkswirt (mit Wahlpflichtfächern im Bereich der BWL) oder Diplom-Ökonom, im Bereich der Wirtschaftspädagogik wird der akademische Grad eines Diplom-Handelslehrers oder eines Diplom-Wirtschaftspädagogen erlangt. An Fachhochschulabsolventen wird der Grad mit dem Zusatz "(FH)" vergeben, wobei der Grad Diplom-Betriebswirt ausschließlich von FHs vergeben wird. Durch die Einführung konsekutiver Studiengänge entstehen vermehrt auch Bachelor- und Masterstudiengänge. Ein guter universitärer Diplom- und Mastergrad sowie sehr gute Fachhochschulabschlüsse mit entsprechendem fachlichem Bezug sind Zugangsvoraussetzung zur Promotion.

Nichtakademische Ausbildung bzw. betriebswirtschaftliche Weiterbildung

Das Studium der Betriebswirtschaftslehre an einer staatlich anerkannten Berufsakademie endet mit dem Abschluss als (Diplom-)Betriebswirt (BA), wobei der Abschluss kein akademischer Grad ist. Für weitere Informationen zur nichtakademischen Ausbildung, insbesondere nichtakademische Weiterbildung siehe auch den Artikel Betriebswirt.

Organisationen, Verbände und Vereine

bdvb e.V. Bundesverband Deutscher Volks- und Betriebwirte e.V. (bdvb) - Berufsverband für Wirtschaftsakademiker und Studierende der Wirtschaftswissenschaften

Literatur


- Wöhe, Günter / Döring, Ulrich: Einführung in die Allgemeine Betriebswirtschaftslehre, 21. Auflage. München, Verlag Franz Vahlen, 2002, ISBN 3800628651.
- Bestmann, Uwe: Kompendium der Betriebswirtschaftslehre, 10. Auflage. München, R. Oldenburg Verlag München Wien, 2001, ISBN 3486253638
- Albach, Horst: Allgemeine Betriebswirtschaftslehre, 2. Auflage, Gabler-Verlag Wiesbaden, 2000, ISBN 3409229353
- Jean-Paul Thommen/Ann-Kristin Achleitner: Allgemeine Betriebswirtschaftslehre Umfassende Einführung aus managementorientierter Sicht, 4. Auflage, Gabler-Verlag Wiesbaden, ISBN 3409430164
- Johannes M. Waidfeld: Wachstum, der Irrtum; Wohlstand, eine gesellschaftliche Betrachtung, Fischer & Fischer Medien AG, Frankfurt 2005, ISBN 3-89950-076-8
- Domschke, Wolfgang / Scholl, Armin: Grundlagen der Betriebswirtschaftslehre - Eine Einführung aus entscheidungsorientierter Sicht, 3. Auflage, Berlin, Heidelberg, New York, Springer-Verlag, 2005. ISBN 3-540-25047-6

Siehe auch

Wirtschaftswissenschaften, Volkswirtschaftslehre, Controlling, Rechnungswesen, Treasury, Wirtschaftsingenieurwesen
- Portal:Wirtschaft
- Wirtschaft
- Managementlehre
- Erich Gutenberg

Weblinks


- [http://www.bdvb.de bdvb] Bundesverband Deutscher Volks- und Betriebswirte e.V.
- [http://www.bwl-studium.org Bwl Portal und Community rund um das Bwl-Studium]
- [http://www.mba-studium.net MBA Portal - Master of Business Administration]
- ja:ビジネス th:ธุรกิจ

Wirtschaftskammer

Die Wirtschaftskammer Österreich, früher Bundeswirtschaftskammer ist eine Körperschaft des öffentlichen Rechts. Sie koordiniert die Tätigkeit der Landeskammern, der Vereinigungen der gewerblichen Wirtschaftstreibenden.

Allgemeines

Die Wirtschaftskammer Österreich ist Teil der österreichischen Wirtschaftskammerorganisation. Jedes der neun österreichischen Bundesländer hat seine eigene Wirtschaftskammer (Landeskammer), bei der aufgrund des Wirtschaftskammergesetzes alle gewerblich tätigen Wirtschaftstreibenden (mit Ausnahme der Landwirtschaft und der freien Berufe, diese haben ihre eigene Kammern) Mitglieder sind (Pflichtmitgliedschaft). Die Wirtschaftskammer Österreich ist also die zehnte Wirtschaftskammer, bei der alle Mitglieder der einzelnen Landeskammern zusammengefasst sind (Mitgliederstand 2004: ca. 330.000) und übt hauptsächlich Leit- und Koordinierungsfunktionen unter den Wirtschaftskammern aus. Die größte Landeskammer ist die Wirtschaftskammer Wien. Im Mittelpunkt der Aufgaben steht die Mitgestaltung der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen in der staatlichen Rechtsordnung. Dies wird durch Interessenvertretung, Beratungs-, Service- und Ausbildungsleistungen für die Unternehmer erreicht.

Interessensvertretung

Voraussetzung für eine wirkungsvolle Mitgestaltung der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen ist jedoch, dass die Wirtschaft mit einer Stimme sprechen kann. Die gesetzliche Mitgliedschaft ermöglicht es den Wirtschaftskammern, den dazu erforderlichen Interessenausgleich zwischen den Unternehmen "im eigenen Haus" durchzuführen. Angesichts der sehr heterogenen Struktur der Mitglieder ist der Interessenausgleich in den Wirtschaftskammern schwieriger als bei anderen gesellschaftlichen Gruppen, weil es neben einer Reihe gleichgerichteter auch eine Vielzahl auseinanderstrebender, ja sogar gegensätzlicher Interessen gibt. Die Wirtschaftskammern tragen diesem Umstand in organisatorischer Hinsicht Rechnung: Die Fachorganisationen sorgen für eine Vertretung branchenbezogener Einzelinteressen. Zur Interessensvertretung zählen auch Maßnahmen in den Bereichen Öffentlichkeitsarbeit und Wirtschaftslobbyismus sowie die umfassende Information der Mitglieder.

Rechtsservice

Durch angestellte Spezialisten können die Wirtschaftskammern rasch und unentgeltlich helfen. Kostenlose Beratungsleistungen werden in folgenden Rechtsbereichen den Mitgliedern angeboten, wobei durchaus regionale Unterschiede bestehen. Nicht jede Landeskammer bietet jedes Beratungsservice an:
- Arbeits- und Sozialrecht (u.a. unentgeltliche Vertretung der Mitglieder vor dem Arbeits- und Sozialgericht)
- Berufsausbildungsrecht
- Steuerrecht
- Gewerbe- und Betriebsanlagenrecht
- Mietrecht
- Umweltrecht
- Gesellschafts- und Wettbewerbsrecht
- Handelsrecht
- Außenwirtschaftsrecht
- Verkehrsrecht

Aufbau

Jede Wirtschaftskammer wird durch gewählte Funktionäre repräsentiert, die alle 5 Jahre in der Wirtschaftskammerwahl von allen Mitgliedern gewählt werden. Bei den letzen Wahlen im März 2005 ging der Wirtschaftsbund, eine Teilorganisation der ÖVP erneut als Sieger (70,4 % der Stimmen) hervor. Der Präsident der Wirtschaftskammer Österreich ist Christoph Leitl. Die anderen, in allen Landeskammern vertretenen Fraktionen sind der der SPÖ nahestehende Sozialdemokratische Wirtschaftsverband (SWV), der Ring Freiheitlicher Wirtschaftstreibender (RFW), die Grüne Wirtschaft (GRÜNE) sowie die Industrieliste der Österreichischen Industriellenvereinigung. Den Funktionären steht ein Stab von Mitarbeitern, die Kammerangestellten, zur Unterstützung bei den organisatorischen Ausgaben und zur Durchführung der Serviceleistungen zur Verfügung. An der Spitze der Angestellten steht ein Generalsekretär bzw. Direktor.

Finanzierung

Die Wirtschaftskammer finanziert sich durch die Grundumlage sowie die Kammerumlagen 1 und 2.
- Grundumlage: Die von allen Mitgliedern der Wirtschaftskammern zu entrichtende Abgabe zur Finanzierung der Fachverbände. Die Höhe wird von der jeweiligen Fachgruppe autonom beschlossen.
- Kammerumlage 1 (KU 1): 3 Promille der im Inland erzielten steuerbaren Umsätze, wenn diese im Kalenderjahr den Betrag von 150.000 Euro übersteigen. Sie kommt zu 60 % der jeweiligen Landeskammer, zu 40 % der Wirtschaftskammer Österreich zugute.
- Kammerumlage 2 (KU 2): 0,39 % - 0,44 % - Zuschlag zum Dienstgeberbeitrag

Geschichte

Wien erlebte im Jahr 1848 mehrere blutige Aufstände, in denen die Bürger für mehr Freiheit kämpften. Träger der Aufstände waren neben Studenten und Arbeitern auch Gewerbetreibende, da die aufstrebende Wirtschaft von behördlicher Kontrolle und staatlicher Einmischung massiv behindert wurde. Die Steuern waren sehr hoch, die Verwaltung bürgerfeindlich. Im 1839 gegründeten Gewerbeverein entstand so die Idee, eine Wirtschaftsinteressensvertretung zu schaffen, die - vergleichbar den Zünften - alle Wirtschaftstreibenden als Mitglied haben sollte und so als Körperschaft des öffentlichen Rechts Teile der Gewerbeverwaltung aus dem staatlichen Zugriff ausgliedern sollte.

Der Anfang

Die Idee der Liberalisierung stand auch hinter dem ersten Handelskammergesetz vom 15. Dezember 1848, das den Weg für die Errichtung solcher Kammern in allen Teilen der Monarchie ebnete. Darin wurde die Handelskammer mit Pflichtmitgliedschaft und dem Recht auf Begutachtung von Gesetzes- und Verordnungsentwürfen ausgestattet. Die Handelskammer in Wien machte den Anfang. Am 15. Jänner 1849 konstituierte sich hier die erste Handelskammer Österreichs. Maßgeblich dafür verantwortlich zeichnete deren erster Präsident, Theodor Hornbostel. Eine Wohnung Am Hof, die 11 Beschäftigten Platz bot, war Sitz der neuen Organisation. Die Wiener Handelskammer wurde nicht nur als erste gegründet, sie blieb auch über Jahrzehnte der Wort- und Federführer aller österreichischen Handelskammern. Die Handelskammern waren eine der bleibenden Errungenschaften des Revolutionsjahres 1848. Sie standen von Beginn an den Betrieben als Berater und Gutachter in allen Gewerbe- und Handelsfragen zur Seite. 1873 war das Jahr der Weltausstellung im Wiener Prater und des riesigen Börsenkrachs am 9. Mai, der als schwarzer Freitag in die Geschichte einging. In diesem Jahr erhielt die Handelskammer das Recht, zwei Abgeordnete in den Reichstag zu entsenden, wodurch auch ihr politischer Einfluß stieg. Im Juli 1873 wurde der erste Delegiertentag der österreichischen Handels- und Gewerbekammern abgehalten, an dem Vertreter von bereits 22 Kammern teilnahmen. Die Handels- und Gewerbekammern dehnten währenddessen ihren Tätigkeitsbereich weiter aus. Wirtschaftsförderung wurde schon damals zu einem wichtigen Anliegen. Auch die Gründung der heutigen Wiener Wirtschaftsuniversität im Jahr 1898 ist auf eine Initiative der Wiener Handelskammer zurückzuführen. Die nächsten Jahrzehnte waren geprägt von den Bemühungen um die Neuordnung des Kammerwahlrechtes und dem Ausbau der Sektionierung. Diese Entwicklung war bei Ausbruch des Ersten Weltkrieges noch nicht vollständig abgeschlossen. Unterdessen zog die Wiener Handelskammer vom ersten Quartier Am Hof in die Strauchgasse, dann in die Herrengasse und 1877 in die Börse. Erst 1907 bezog die Wiener Kammer ihr eigenes, vom Architekten Ludwig Baumann entworfenes Haus am Stubenring, welches noch heute die Zentrale der Wirtschaftskammer Wien ist.

In der 1. Republik

Nach dem Ersten Weltkrieg und dem Zerfall der Monarchie verlangte die Nationalversammlung die Neuordnung des Kammerwesens, was 1920 in einem modernen Kammergesetz resultierte. Das Wahlrecht stand nun allen Unternehmen unabhängig von der Steuerleistung zu. Gleichzeitig wurde die Einrichtung des gesamtösterreichischen Kammertages festgeschrieben. Die folgenden Jahre waren von der schwierigen Nachkriegssituation -