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Ludwig Hofacker

Ludwig Hofacker

Ludwig Hofacker (
- 15. April 1798 in Bad Wildbad im Schwarzwald; † 18. November 1828 in Rielingshausen bei Marbach) war ein evangelischer Pfarrer.

Leben

Ludwig Hofacker war der dritte Sohn eines Pfarrers. Er studierte ab 1816 Theologie in Tübingen. 1818 schloss er das Studium mit einer Magisterprüfung ab. Am 18. August 1820 erlitt er in Tübingen einen schweren gesundheitlichen Zusammenbruch, von dem er sich nie mehr richtig erholte. Ab 1820 war er Vikar in Stetten im Remstal und später in Plieningen bis 1821. Ab März 1823 war er als Hilfsprediger an der Stuttgarter Leonhardskirche tätig als Vertretung seines erkrankten Vaters. Hier zeigte sich die besondere Predigtgabe von Ludwig Hofacker. Schon eine Stunde vor Gottesdienstbeginn war die Kirche oft überfüllt. Die Hörer kamen oft von weither angereist. In der nach-napoleonischen Zeit waren die christozentrischen Predigten Hofackers sehr anziehend, aber auch heute noch werden seine Predigtbände in vielen Sprachen neu aufgelegt. Weitere Elemente in den Predigten waren der Ruf zur Entscheidung und der Kampf gegen die Lauheit. Die Gemeinde der Leonhardskirche wollte eine Festanstellung von Hofacker. Die Kirchenleitung lehnte diesen Antrag aber ab. Sie hatte immer noch Schwierigkeiten mit der Erneuerungsbewegung des Pietismus. Stattdessen wurde Ludwig Hofacker in die 450-Leute-Gemeinde Rielingshausen versetzt (ab 1. Juli 1826), wo er am 18. November 1828 im Alter von nur 30 Jahren verstarb. Seit 1959 nennt sich ein loser Zusammenschluss von innerkirchlichen Pietisten Ludwig-Hofacker-Vereinigung.

Weblinks


-
- [http://www.lg-online.de/ Die Ludwig-Hofacker-Vereinigung]
- [http://www.bibelbund.christen.net/htm/98-4-299.htm www.bibelbund.christen.net] Hofacker, Ludwig Hofacker, Ludwig Hofacker, Ludwig Hofacker, Ludwig Hofacker, Ludwig Hofacker, Ludwig

15. April

Der 15. April ist der 105. Tag des Gregorianischen Kalenders (der 106. in Schaltjahren) – somit verbleiben noch 260 Tage bis zum Jahresende.

Ereignisse


- 73 - Nach einjähriger Belagerung und dem Selbstmord aller Einwohner nehmen römische Soldaten die jüdische Felsenfestung Massada ein.
- 1632 - In der Schlacht bei Rain besiegt der schwedische König Gustav II. Adolf während des Dreißigjährigen Krieges die Truppen der Katholischen Liga.
- 1745 - In der Schlacht bei Pfaffenhofen während des Österreichischen Erbfolgekriegs besiegen österreichische Truppen eine französisch-bayerische Armee.
- 1865 - Kurz nach der Ermordung Abraham Lincolns wird dessen Vizepräsident Andrew Johnson als 17. US-Präsident vereidigt.
- 1900 - Im Kaiserreich China wird die "Boxerbewegung" ohne große Auswirkungen verboten, da sie unter den regulären chinesische Truppen Verbündete findet.
- 1912 - Untergang der Titanic
- 1942 - Tokio, Japan. Ministerpräsident Ki Tsuyoshi Inukai wird bei einem Bombenanschlag getötet.
- 1945 - Befreiung des KZs Bergen-Belsen
- 1962 - Frankreich. Georges Pompidou wird Ministerpräsident.
- 1997 - Iran. Rückruf der Botschafter der Staaten der EU aus dem Iran. Der griechische Botschafter bleibt in Teheran.
- 1998 - Tod von Pol Pot in Kambodscha
- 1999 - Nach dem Rücktritt von Oskar Lafontaine wird Hans Eichel, der frühere Ministerpräsident von Hessen, im Deutschen Bundestag als neuer Finanzminister vereidigt.
- 1999 - Bulgarien erteilt der NATO für den Einsatz gegen Jugoslawien das Überflugsrecht für deren Kampfflugzeuge.
- 2001 - Kasachstan. Ein neues Pressegesetz tritt in Kraft, das die Kontrolle ausländischer Fernsehprogramme und des Internets erlaubt.

Wirtschaft


- 1994 - Die Welthandelsorganisation (WTO) wird im marokkanischen Marrakesch gegründet.
- 1955 - Gründung der Fastfood-Kette Mc Donalds.

Wissenschaft und Technik

Kultur


- 1738 - Die Oper "Xerxes" von Georg Friedrich Händel wird mit Andrea Montagnana und Gaetano Caffarelli in den Hauptrollen im Haymarket Theatre in London wird uraufgeführt.
- 1799 - Uraufführung der Oper Montano et Stéphanie von Henri Montan Berton an der Opéra-Comique in Paris.
- 1839 - Uraufführung der komischen Oper Les Treize von Fromental Halévy an der Opéra-Comique in Paris.
- 1865 - Uraufführung der Oper Le Bœuf Apis von Léo Delibes am Théâtre des Bouffes-Parisiens in Paris.
- 1907 - Uraufführung der Oper Gloria von Francesco Cilea am Teatro alla Scala di Milano in Mailand.
- 1914 - Der Roman "Rosshalde" von Hermann Hesse erscheint.
- 1921 - Die Operette "Der Vetter aus Dingsda" des Komponisten Eduard Künneke wird in Berlin uraufgeführt.
- 1922 - Uraufführung der Operette Verliebte Leute von Eduard Künneke am Theater am Nollendorfplatz in Berlin.
- 1928 - Die Oper "Frühlings Erwachen" von Max Ettinger nach dem gleichnamigen Stück von Frank Wedekind uraufgeführt.
- 1942 - Das Singspiel "Dornröschen" von Cesar Bresgen wird in Straßburg uraufgeführt.
- 1972 - Die Che Guevara gewidmete Oper "Das Floß der Medusa" von Hans Werner Henze wird in Nürnberg szenisch uraufgeführt.
- 1975 - Das Musical "A Chorus Line" von Marvin Hamlish wird im New Yorker Public Theatre uraufgeführt.

Religion

Katastrophen


- 1912 - Die Titanic versinkt um 2:20 Uhr im Atlantik. 1496 Menschen sterben.
- 1979 - Ein schweres Erdbeben in Montenegro beschädigt die Stadt Kotor schwer.
- 1989 - Bei dem Unglück im Hillsborough-Stadion (Sheffield), bricht unter den Fans des F.C. Liverpool eine Panik aus. 96 Menschen verlieren ihr Leben.
- 1997 - Auf einem Zeltplatz für muslimische Pilger in Mekka bricht ein Feuer aus und tötet 343 Menschen.
- 2002 - Busan, Süd-Korea. Eine Boeing 767 der Air China, aus Peking kommend, stürzte beim letzten Landeanflugversuch in ein Waldgebiet. 128 Menschen starben, 39 konnten gerettet werden.

Sport


- Einträge im Bereich Formel 1 siehe Formel 1.
- Einträge von Leichtathletik-Weltrekorden s. u. der jeweiligen Disziplin unter Leichtathletik.
- 1985 - Der Deutsche Bernhard Langer gewinnt das Masters-Golfturnier in Augusta (USA).

Geboren


- 1452 - Leonardo da Vinci, italienisches Universalgenie
- 1523 - Blaise de Vigenère, franzözischer Diplomat und Kryptograf
- 1585 - Adam Graf von Herberstorff, bayerischer Statthalter von Oberösterreich
- 1588 - Claudius Salmasius, franzöischer Altphilologe und Universalgelehrter
- 1641 - Süleyman II., Sultan des Osmanischen Reiches
- 1646 - Christian V., König von Dänemark und Norwegen
- 1683 - Katharina I., Zarin von Russland
- 1688 - Johann Friedrich Fasch, bedeutender Barockmusiker und Komponist
- 1688 - Johann Georg Bergmüller, deutscher Maler
- 1695 - Hermann Werner von Bossart, Priester, Diplomat und Domherr in Köln
- 1707 - Leonhard Euler, Schweizer Mathematiker
- 1741 - Charles Wilson Pealé, US-amerikanischer Portrait- und Landschaftsmaler
- 1766 - Friedrich Ludewig Bouterweck, deutscher Philosoph und Schriftsteller
- 1771 - Karl Philipp Fürst zu Schwarzenberg, österreichischer General
- 1786 - John Franklin, englischer Polarforscher
- 1789 - Antal Deák, Politiker
- 1789 - Joseph Ignaz Peter, als Regierungsdirektor an der demokratisch gesinnten Märzrevolution beteiligt
- 1793 - Friedrich Georg Wilhelm Struve, deutscher Astronom
- 1798 - Ludwig Hofacker, Evangelischer Theologe
- 1800 - James Clarke Ross, englischer Entdecker und Seefahrer
- 1806 - Emile Souvestre, französischer Roman- und Bühnendichter
- 1812 - Théodore Rousseau, französischer Maler und der Gründer der Schule von Barbizon
- 1832 - Wilhelm Busch, deutscher Dichter, Maler und Zeichner
- 1834 - Herrmann Bachstein, deutscher Eisenbahnpionier
- 1843 - Henry James, US-amerikanischer Schriftsteller
- 1845 - Ilja Iljitsch Metschnikow, russischer Zoologe
- 1852 - Josef Freinademetz, katholischer Ordensmann, Chinamissionar und Heiliger
- 1855 - Jakob Minor, österreichischer Literaturhistoriker
- 1858 - Émile Durkheim, französischer Soziologe
- 1868 - Francisco Braga, brasilianischer Komponist
- 1870 - Mina Benson Hubbard, kanadische Forschungsreisende
- 1871 - Jonathan Zenneck, Physiker und deutscher Funkpionier
- 1874 - Johannes Stark, deutscher Physiker und Träger des Physik-Nobelpreises
- 1874 - Karl Ernst Osthaus, deutscher Kunstmäzen, Planer und Gestalter
- 1877 - Georg Kolbe, deutscher Bildhauer
- 1878 - Robert Walser, Schweizer Schriftsteller
- 1880 - Max Wertheimer, Mitbegründer der Gestalttheorie bzw. Gestaltpsychologie
- 1886 - Heinrich Höcker, deutscher Politiker
- 1886 - Nikolai Stepanowitsch Gumiljow, russischer Dichter des Silbernen Zeitalters und einer der Hauptprotagonisten der literarischen Richtung des Akmeismus
- 1888 - Hermann Köhl, deutscher Flugpionier und erster Überquerer des Atlantiks in Ost-West-Richtung
- 1890 - Nikolai Sergejewitsch Trubezkoi, russischer Linguist und Ethnologe
- 1891 - Peter Horn, deutscher Politiker
- 1891 - Karl Alwin, deutscher Dirigent
- 1892 - Corrie ten Boom, Mitglied der Niederländisch-reformierte Kirche
- 1894 - Bessie Smith, US-amerikanische Bluessängerin
- 1896 - Gerhard Fieseler, deutscher Flugzeugkonstrukteur
- 1900 - Wilhelm Wagenfeld, deutscher Gebrauchs-Designer
- 1901 - René Pleven, französischer Politiker
- 1903 - Gerd Horseling, deutscher Politiker und Gewerkschafter
- 1903 - John Williams, Britischer Schauspieler
- 1905 - Bernard Addison, US-amerikanischer Jazz-Gitarrist und Banjo-Spieler
- 1907 - Nikolaas Tinbergen, niederländischer Verhaltensbiologe, Nobelpreisträger
- 1908 - Ernst Lehmann, deutscher Politiker, Widerstandskämpfer
- 1910 - Miguel Najdorf, polnischer Schachgroßmeister
- 1912 - Kim Il-sung, kommunistischer Machthaber Nordkoreas
- 1913 - Bärbel Inhelder, schweizerische Entwicklungspsychologin
- 1913 - Hans Egon Holthusen, deutscher Dichter
- 1913 - Lotte Strauss, deutsche Pathologin
- 1920 - Richard von Weizsäcker, deutscher Politiker (6. Bundespräsident)
- 1921 - Georgi Timofejewitsch Beregowoi, sowjetischer Kosmonaut
- 1922 - Hans-Joachim Baeuchle, deutscher Politiker und MdB
- 1922 - Siegfried Wischnewski, deutscher Schauspieler
- 1924 - Neville Marriner, britischer Dirigent und Geiger
- 1925 - Peter Zwetkoff, bulgarischer Komponist
- 1928 - Hanna-Renate Laurien, deutsche Politikerin
- 1930 - Vigdís Finnbogadóttir, isländische Politikerin und Staatspräsident
- 1933 - Roy Clark, US-amerikanischer Sänger
- 1936 - Albert Darboven, deutscher Unternehmer
- 1936 - Raymond Poulidor, französischen Radrennfahrer
- 1937 - Bob Luman, US-amerikanischer Country-Sänger
- 1938 - Claudia Cardinale, italienische Schauspielerin
- 1939 - Jaime Zamora, bolivianischer Politiker und Staatspräsident
- 1939 - Marty Wilde, britischer Sänger
- 1940 - Jeffrey Archer, britischer Schriftsteller
- 1940 - Wilfried Erdmann, deutscher Einhandsegler
- 1941 - Jochen van Aerssen, deutscher Politiker und Abgeordneter
- 1941 - Klaus Stiller, deutscher Schriftsteller
- 1943 - Mariann Fischer Boel, dänische Politikerin
- 1944 - Dave Edmunds, britischer Musiker
- 1946 - Willi Neuberger, deutscher Fußballspieler
- 1946 - Winfried Nachtwei, deutscher Politiker und MdB
- 1947 - Sepp Krassnitzer, österreichischer Musiker
- 1947 - Wooley Wolstenhome, britischer Musiker
- 1948 - Michael Kamen, US-amerikanischer Komponist
- 1949 - Alla Borissowna Pugatschowa, russische Sängerin und Komponistin
- 1949 - Marsha Hunt, britische Sängerin
- 1949 - Matthias Wissmann, deutscher Politiker
- 1951 - Bernhard Lassahn, deutscher Schriftsteller
- 1952 - Phil Mogg, britischer Sänger
- 1954 - Wiktor Pynsenyk, ukrainischer Politiker
- 1955 - Dodi Fayed, ägyptisch-britischer Geschäftsmann, Gefährte von Prinzessin Diana
- 1957 - Evelyn Ashford, ehemalige US-amerikanische Leichtathletin
- 1959 - Emma Thompson, britische Schauspielerin
- 1960 - Pedro Delgado, spanischer Radrennfahrer
- 1960 - Philipp von Belgien, Herzog von Brabant, belgischer Thronfolger
- 1962 - Nawal El Moutawakel, marokkanische Leichtathletin
- 1964 - Marianne Alvoni, italienisch-schweizerische Modedesignerin
- 1965 - Brigit Herdejürgen, deutsche Politikerin
- 1966 - Samantha Fox, britische Sängerin und Busenwunder
- 1968 - Henning Harnisch, deutscher Basketballspieler
- 1968 - Wano Merabischwili, georgischer Innenminister
- 1970 - Lafayette Fredrikson, deutscher Komponist
- 1972 - Giuseppe Reina, deutscher Fußballspieler
- 1978 - Philippe Baden Powell de Aquino, brasilianischer Pianist
- 1980 - Fanny Rinne, deutsche Feldhockeyspielerin
- 1989 - Brandur Enni, färöischer Popstar
- 1990 - Emma Watson, britische Schauspielerin, Darstellerin von Hermine Granger in den Harry-Potter-Filmen
- 1992 - Richard Sandrak, US-amerikanischer Schüler und Bodybuilder

Gestorben


- 571 - Kimmei, 29. Kaiser von Japan (539 - 571)
- 628 - Suiko, 33. Kaiserin von Japan (
- 592)
- 1220 - Adolf I. von Altena, Erzbischof des Erzbistums Köln
- 1446 - Filippo Brunelleschi, italienischer Architekt und Bildhauer
- 1532 - Michael Gaismair, Bauernführer in Tirol und Salzburg
- 1607 - Cäsar von Bus, Priester und Seliger
- 1622 - Leandro Bassano, italienischer Maler
- 1659 - Simon Dach, deutscher Dichter
- 1697 - Karl XI., König von Schweden und Herzog von Zweibrücken
- 1757 - Franz Joseph Spiegler, deutscher Maler
- 1757 - Rosalba Carriera, italienische Malerin
- 1764 - Madame de Pompadour, Mätresse Ludwigs XV.
- 1765 - Michail Wassiljewitsch Lomonossow, russischer Universalgelehrter
- 1772 - Fürst Karl Josef Batthyány, österreichischer Feldmarschall
- 1784 - Maximilian Friedrich von Königsegg, Erzbischof des Erzbistums Köln
- 1794 - Fabre d'Églantine, französischer Dichter
- 1853 - Auguste Laurent, französischer Chemiker
- 1865 - Abraham Lincoln, 16. Präsident der USA
- 1869 - August Wilhelm Bach, deutscher Komponist und Organist
- 1871 - Karl Benjamin Preusker, Vorkämpfer der Volksbüchereibewegung
- 1883 - Friedrich Franz II., Großherzog von Mecklenburg-Schwerin
- 1888 - Matthew Arnold, englischer Dichter und Kulturkritiker
- 1888 - Anton Stecker, österreichischer Afrikareisender
- 1889 - Damian de Veuster, belgischer Missionar, katholischer Seliger
- 1892 - Eduard von Regel, deutscher Gärtner und Botaniker
- 1908 - Antoine Béchamp, französischer Mediziner, Biologe und Pharmakologe
- 1911 - Georg Knorr, deutscher Ingenieur und Unternehmer
- 1911 - Johannes Bosscha, niederländischer Physiker
- 1912 - Benjamin Guggenheim, US-amerikanischer Geschäftsmann
- 1912 - Edward John Smith, britischer Kapitän der Titanic
- 1912 - Isidore Strauss, US-amerikanischer Geschäftsmann und Politiker.
- 1912 - Jacques Futrelle, US-amerikanischer Schriftsteller
- 1912 - John Jacob Astor IV, US-amerikanischer Geschäftsmann, Erfinder und Schriftsteller
- 1921 - Georg Heinrich Maria Kirstein, Bischof von Mainz
- 1925 - Fritz Haarmann, deutscher Serienmörder (Vampir von Hannover)
- 1925 - John Singer Sargent, US-amerikanischer Maler
- 1927 - Gaston Leroux, französischer Journalist und Krimi-Schriftsteller
- 1942 - Robert Musil, österreichischer Schriftsteller
- 1945 - Günther Burstyn, Techniker und Offizier der österreichischen k.u.k. Armee
- 1949 - Wallace Beery, US-amerikanischer Schauspieler
- 1952 - Ludwig Kaas, deutscher Zentrumspolitiker der Weimarer Republik
- 1952 - Wiktor Michailowitsch Tschernow, russischer Politiker
- 1954 - Arthur Fickenscher, US-amerikanischer Komponist
- 1954 - Ernst Krenn-Gjógv, österreichischer Skandinavist
- 1956 - Michael Gamper, Priester und Publizist
- 1967 - Antonio de Curtis, italienischer Schauspieler
- 1967 - Toto, italienischer Schauspieler
- 1971 - Alexey Brodovitch, russischer Grafikdesigner, Fotograf und Lehrer
- 1972 - Frank Knight, US-amerikanischer Wirtschaftswissenschaftler
- 1972 - Otto Brenner, deutscher Gewerkschafter und ehemaliger Vorsitzender der IG Metall
- 1975 - Marjorie Stinson, US-amerikanische Flugpionierin
- 1980 - Jean-Paul Sartre, französischer Schriftsteller und Philosoph
- 1983 - Corrie ten Boom, rettete während der Nazi-Besatzung viele Juden
- 1986 - Jean Genet, französischer Romanautor, Dramatiker und Poet
- 1986 - Sergei Nikolajewitsch Anochin, sowjetischer Testpilot
- 1987 - Lawrence Kohlberg, Psychologe, Professor für Erziehungswissenschaften
- 1988 - Kenneth Williams, britischer Schauspieler und Kultkomiker
- 1989 - Charles Vanel, französischer Schauspieler und Regisseur
- 1989 - Hu Yaobang, chinesischer Politiker
- 1990 - Greta Garbo, schwedische Filmschauspielerin
- 1990 - Helmut Lemke, deutscher Politiker, Ministerpräsident von Schleswig-Holstein
- 1993 - Uwe Beyer, deutscher Leichtathlet
- 1993 - Eduard Rhein, deutscher Erfinder, Publizist und Schriftsteller
- 1998 - Pol Pot, kambodschanischer Politiker, Bruder Nr. 1' der Roten Khmer
- 2001 - Joey Ramone, US-amerikanischer Sänger
- 2003 - Bernard Maria Huijbers, niederländischer Komponist und Kirchenmusiker
- 2004 - Hans Gmür, Schweizer Autor
- 2004 - Karin Eickelbaum, deutsche Film- und TheaterSchauspielerin
- 2004 - Maria Denis, italienische Schauspielerin

Feier- und Gedenktage

Siehe auch


- 14. April - 16. April
- 15. März - 15. Mai
- Historische Jahrestage - Zeitskala
- Wikipedia:Glaskugel - Wikipedia:Formatvorlage Tag 0415 ja:4月15日 ko:4월 15일 simple:April 15 th:15 เมษายน

Bad Wildbad

Bad Wildbad ist eine Kurstadt im nördlichen Schwarzwald mit knapp 12.000 Einwohnern. Sie gehört zum Landkreis Calw.

Geografie

Landkreis Calw

Geographische Lage

Bad Wildbad liegt im Tal der Enz, einem Nebenfluss des Neckars. Im Ortsteil Calmbach vereinigen sich die beiden Quellflüsse Kleine Enz und Große Enz zur eigentlichen Enz.

Stadtgliederung

Seit der Verwaltungsreform 1974 bilden die Orte Wildbad, Calmbach, Sprollenhaus, Nonnenmiß und Aichelberg (mit den Weilern Hünerberg und Meistern) die Gesamtstadt Wildbad, die seit 1991 Bad Wildbad heißt.

Geschichte

Geschichte Wildbads

Ein Wiltbade wurde erstmals 1345 urkundlich erwähnt. Darin wurde Burg und Stadt Zavelstein „ane das Wiltbade das hant sie In behabet“ an die Pfalzgrafen von Tübingen verpfändet. 1367 wurde Graf Eberhard II. von Württemberg (auch der Greiner genannt), der sich mit seiner Familie im Wildbade befand, von den Martinsvögeln überfallen. Mit knapper Not konnte er entkommen und sich auf seine Burg Zavelstein retten. In Ludwig Uhlands Gedicht wird diese Episode heroisiert dargestellt. Diese Nennungen sind jedoch unsicher, da sie sich auch auf Bad Teinach beziehen können. Es ist jedoch sicher, dass Wildbad schon im frühen Mittelalter bestand. Darauf deutet auch der 1904 entdeckte Urquell hin. Die dort aufgefundenen Gefäße und Eichenholzstücke wurden in Radiokarbon- und dendrochronologischen Untersuchungen auf das 12. Jahrhundert datiert. Die erste sichere Nennung Wildbads ist von 1376, als der Bischof zu Speyer ersucht wird, den Wildbader Kaplan zu ermächtigen, selbst Taufen und Beerdigungen vorzunehmen und Legate sowie den Zehnten zu empfangen. Wildbad wurde zum Schutz mit einer Mauer umgeben und 1442 zur Amtsstadt erhoben. Im 15. Jahrhundert erscheint Wildbad bereits als bedeutender Badeort. Viele adlige und hochgestellte Gäste suchten in den Thermalbädern Heilung ihrer Gebrechen. Während des Bauernaufstands 1525 befanden sich beispielsweise viele Ritter und einige Fürsten und Äbte in Wildbad. Ihre Herbergen waren mit Fahnen, Wappen und Schildern behängt, wodurch sich das Feuer beim großen Stadtbrand rasch ausbreiten konnte. In dieser Zeit war Wildbad eine der Hochburgen der Wismutmalerei. Die adligen Gäste nahmen gerne als Souvenir die auf Wismutgrund bemalten Kästchen mit. Sogar ein Flügelaltärchen der Äbtissin Veus soll dort 1551 hergestellt worden sein. Schon 1514 gab es in Wildbad eine städtische Ordnung der Maler, Dreher und Ladenmacher. Ladenmacher Der von Kaiser Maximilian I. erstellte Freiheitsbrief der 1525 verbrannte, wurde 1530 von Kaiser Karl V. erneuert. Im Laufe der Jahrhunderte nahm Wildbad einen stürmischen Aufschwung, dank der Förderung durch die Grafen, Herzöge und Könige von Württemberg. Moderne Badegebäude, das Herzogliche Palais, die Kuranlagen, sowie moderne Hotels und Gasthäuser wurden erstellt um die ständig wachsende Zahl der Badegäste aufzunehmen. Unterbrochen durch Kriege und Stadtbrände wurde das herzogliche, später königliche Bad immer wieder aufgebaut und modernisiert.

Geschichte der Ortsteile

Calmbach

Der Ort wird im Jahr 830 als Calenbach im Codex Hirsaugiensis erstmals genannt, da im 9. Jahrhundert das Kloster Hirsau hier begütert war. Ganz deutlich wird Calmbach 1100 erwähnt, als eine Calwer Gräfin Richlind dem Kloster Hirsau sechs Hüben und sechs Leibeigene „ad Calenbach“ schenkt. Im 14. Jahrhundert war der Ort im Besitz der Grafen von Vaihingen. Zusammen mit Neuenbürg kam Calmbach an die Grafschaft Württemberg. Haupterwerbsquelle der Bewohner waren die Flößerei und die Waldwirtschaft. Die Landwirtschaft war unbedeutend. Verwegene Holzhändler (auch Schiffer genannt) brachten es zu Reichtum und Wohlstand, während die Einwohner ein karges Dasein fristeten. Erst nach Gewerbe- und Industrieansiedlungen, besonders der Firma Alfred Gauthier GmbH, gab es bessere Verdienstmöglichkeiten. Mit dem Prädikat Luftkurort begann in den 30er Jahren des 20. Jahrhunderts der Fremdenverkehr als zusätzliche Erwerbsquelle. Heute ist der Stadtteil, der auch als Fünftälerort bezeichnet wird, eine Wohngemeinde mit guter Infrastruktur.

Sprollenhaus und Nonnenmiß

Die erste urkundliche Erwähnung ist eine Besiedelung des Kegelbachtals, (früher Mühlbachtal) mit einer Sägmühle im Jahr 1528. Um das Jahr 1560 wird in der „Spolenwaser-Hut“ ein Forsthaus errichtet. In den Jahren 1594 und 1624 erscheint die kleine Ansiedlung urkundlich unter „Spollenhauß“. Um 1763 wurde Sprollenhaus größer durch die Ansiedlung von Kolonisten, die den Wald rodeten um Ackerland zu gewinnen und als Holzhauer ihren Unterhalt verdienten. Heute ist Sprollenhaus zusammen mit Nonnenmiß eine schön gelegene Wohngemeinde.

Aichelberg mit Meistern und Hünerberg

Der Bergort wurde um 1330 als „Villula Aychelberc“ erstmals genannt. Die Ortsherren waren damals die Herren von Fautsberg und ihre Erben, die Herren von Hornberg. Sie verkauften die Burg und die zugehörigen Orte zur Hälfte an Württemberg, die andere Hälfte wurde 1345 von den Pfalzgrafen von Tübingen an Württemberg verkauft. Von heimatgeschichtlichem Interesse ist auch, dass mit Urkunde vom 22. April 1561 der württembergische Reformator Johannes Brenz die Fautsburg (Vogtsburg) vom württembergischen Herzog als Lehen erhielt. Zum Lehen gehörten außer Wiesen und Ackern auch die Holz- und Wassergerechtigkeit sowie die Fautsberger Sägemühle (Aichelberger Sägemühle). Die Weiler Aichelberg, Meistern, Hünerberg, Kälbermühle und Rehmühle bildeten im 19. Jahrhundert die Gemeinde Bergorte. Seit 1938 erhielten sie den Namen Aichelberg. Die Einwohner lebten überwiegend von der Land- und Waldwirtschaft. Der schön gelegen Stadtteil ist heute eine Wohngemeinde mit landwirtschaftlichen Haupt- und Nebenerwerbsbetrieben sowie mit Fremdenverkehr.

Religionen

Seit der Reformation ist Wildbad evangelisch geprägt, doch gibt es heute auch wieder eine römisch-katholische Gemeinde in der Stadt. Neben den beiden großen Konfessionen gibt es nunmehr auch eine adventistische, eine evangelisch-methodistische und eine neuapostolische Gemeinde sowie Zeugen Jehovas.

Politik

Gemeinderat

Die Kommunalwahl am 13. Juni 2004 ergab folgende Sitzverteilung:

Wirtschaft und Infrastruktur

Kommunalwahl

Verkehr

Bad Wildbad ist durch die S6 der Karlsruher S-Bahn, die von der Albtal-Verkehrs-Gesellschaft betrieben wird, an das Schienennetz angeschlossen. Die S-Bahn fährt auf der Strecke der Enztalbahn bis Pforzheim. Die Sommerbergbahn Bad Wildbad führt auf den Wildbader Hausberg hinauf und überquert dabei eine Höhendifferenz von ca. 300 Metern.

Kureinrichtungen

Sommerbergbahn Bad Wildbad Sommerbergbahn Bad Wildbad Wildbad ist bereits seit dem 15. Jahrhundert als Kurort bekannt.
- Palais Thermal, 1847 als Graf-Eberhard-Bad erbaut (Fürstenbäder, Maurische Halle, moderne Anbauten)
- Haus des Gastes, 1889 erbaut als König-Karls-Bad
- Thermalbad Wildbad
- Sana Kliniken
- Kurpark

Bildungseinrichtungen

Bad Wildbad verfügt über alle herkömmlichen Schulformen. Das Abitur kann auf dem Enztal-Gymnasium abgelegt werden. In Calmbach gibt es eine Realschule. Die Goßweilerschule Calmbach und die Wilhelmschule Wildbad sind Grund- und Hauptschulen mit Werkrealschule. Außerdem gibt es die Grundschule Oberes Enztal und die Förderschule Calmbach.

Freizeit- und Sportanlagen


- Sommerbergbahn
- Skilift
- Bikepark Downhill-Strecken

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Theater


- Kursaal (oder Kurhaus), u. a. genutzt für Aufführungen des jährlichen Opern- und Konzertfestivals Rossini in Wildbad
- Ehemaliges Königliches Kurtheater (1865), umfassende Renovierung seit 2000, Wiedereröffnung am 1. Juli 2005 während des 17. Internationalen Rossinifestivals
- Alljährlich im September: Enzuferillumination mit Brillantfeuerwerk Rossini

Museen

Im Ortsteil Calmbach besteht ein Heimat- und Flößermuseum.

Bauwerke


- Evangelische Stadtkirche (1746)
- Englische Kirche (1865)
- Maurischer Pavillon (1875)

Persönlichkeiten

Bekannte Persönlichkeiten Wildbads sind Ludwig Hofacker, die Badeärzte von Renz und Justinus Kerner. Auch der königliche Hofphotograph Karl Blumenthal ist mit seinen Bildern der alten Waldberufe weit über die Grenzen Wildbads hinaus bekannt. Herausragende Persönlichkeiten Calmbachs waren Johann Friederich Goßweiler, die Rössleswirtin Jakobina Friederika Lutzin und deren Sohn Christian Friederich von Lutz.

Literatur


- Fritz Barth: Eine Zeitreise zwischen Enz und Nagold. Personen, Episoden und Überliefertes aus Calmbach, Wildbad und weit darüber hinaus. Vormals und Heute. Selbstverlag Fritz Barth, Bad Wildbad 1999
- Fritz Barth: Eine weitere Zeitreise. Personen, Episoden und Überliefertes aus Calmbach, Wildbad und weit darüber hinaus. Vormals und Heute. Selbstverlag Fritz Barth, Bad Wildbad 2001
- Fritz Barth: Hoffnung Krieg Not - Das 3. Reich und die Besatzungszeit. Episoden aus Calmbach und dem Oberen Enztal. Selbstverlag Fritz Barth, Neuenbürg 1995
- Carl Maximilian Eifert: Nachrichten zur Geschichte von Calmbach und Höfen. Stiftungspflege, Calmbach 1850 (Nachdruck, hrsg. und um Lebensdaten Eiferts vermehrt von Fritz Barth: Selbstverlag Fritz Barth, Neuenbürg 1993)
- Karl Greiner: Bad Wildbad. Seine Geschichte vom 12. bis zum 20. Jahrhundert. 5.Auflage. Weberdruck, Pforzheim 1995 (71 S.)
- Sabine Holtz: „Heil'ge Quelle, die tausend Wunder tut!“ Bad Wildbad; in: Kult-Bäder und Bäderkultur in Baden-Württemberg, hrsg. v. W. Niess, S. Lorenz. Markstein-Verlag, Filderstadt 2004, ISBN 3-935129-16-5
- Justinus Kerner: Das Wildbad im Königreich Württemberg. Nebst Nachrichten über die benachbarten Heilquellen Liebenzell und Teinach und das Kloster Hirsau. Hrsg. von Uwe Ziegler. Gengenbach Verlag, Bad Liebenzell 1985, ISBN 3-921841-26-7

Weblinks


- [http://www.bad-wildbad.de/ Offizielle Website]
- [http://www.bad-wildbad-tourismus.de/ Offizielle Tourismusinformation]
- [http://www.mianba.de/heimatforschung Heimatforschung Oberes Enztal und Nordschwarzwald] Publikationen von Fritz Barth, u. A. zur Geschichte Bad Wildbads und seiner Teilorte
- [http://www.rossini-in-wildbad.de/ Festival Rossini in Wildbad]
- [http://www.palais-thermal.de/ Palais Thermal] Kategorie:Ort in Baden-WürttembergKategorie:Landkreis Calw ja:バート・ヴィルトバート

Schwarzwald

im Hintergrund.]] ] ] Der bis zu 1.493 m hohe Schwarzwald ist ein Mittelgebirge im Südwesten Deutschlands, das sich vom Hochrhein im Süden östlich entlang des Oberrheins 160 km bis zur Linie Karlsruhe-Durlach - Pforzheim im Norden erstreckt. Im Süden beträgt die größte Breite 60 km, im Norden nur 30 km. Im Norden schließt sich das Kraichgauer Bergland an. Im Süden geht der Schwarzwald im Osten in die Hochmulde der Baar über, im Norden wird er östlich begrenzt durch das Schwäbisch-Fränkische Stufenland.

Geographie

Der meist dicht bewaldete Schwarzwald, das größte zusammenhängende Mittelgebirge in Deutschland, erstreckt sich in Nord-Süd-Richtung östlich von der sehr langgestreckten Oberrheinischen Tiefebene, parallel zu dieser und etwa von deren Südrand bis zur Mitte des Bundeslandes Baden-Württemberg.

Naturräume

Naturräumlich betrachtet unterscheidet man den Nordschwarzwald, den Mittleren Schwarzwald und den Südschwarzwald. Die Kinzig markiert die Grenze zwischen Nordschwarzwald und Mittlerem Schwarzwald und die Dreisam mit dem Höllental jene zwischen Mittlerem und Südschwarzwald. Den (höheren) südlichen Teil des Mittleren Schwarzwalds zusammen mit den Hochgipfeln des Südschwarzwalds, insbesondere den Raum um Hinterzarten und den Feldberg, bezeichnet man auch als Hochschwarzwald.

Berge

Die Gipfel des Schwarzwalds erreichen Höhen von 1166 m (Hornisgrinde) im Nordschwarzwald bis zu 1493 m (Feldberg im Schwarzwald) im Südschwarzwald. Weitere wichtige Berge finden sich in der Liste der Berge im Schwarzwald.

Gewässer

Flüsse & Bäche

Im Schwarzwald entspringen unter anderem die Breg (49 km) und die Brigach (43 km), die beiden Quellflüsse der Donau („Brigach und Breg bringen die Donau zu Weg“). Weitere bedeutende Flüsse sind die Dreisam (29 km), die Elz, die Enz (112 km), die Kinzig (95 km), der Klemmbach, der Möhlin, die Murg (96 km), die Nagold (92 km), die Wutach (118 km), die Schiltach (ca. 25 km), die Wehra, die Wiese (55 km) und der Neckar (367 km), der bis Horb am Neckar die Ostgrenze des Schwarzwald bildet

Seen

Bedeutende Seen im Schwarzwald sind unter anderem der Glaswaldsee, der Kirnbergsee, der Titisee, der Schluchsee und der Feldsee. Außerdem gibt es noch zahlreiche Stauseen wie den Schwarzenbachstausee, den Wehrastausee, den Witzaustausee, den Stausee Kleine Kinzig oder die Nagoldtalsperre.

Geologie

Der Schwarzwald besteht aus zwei geologischen Einheiten: einem älteren kristallinen Sockel, auch Grundgebirge genannt, sowie dem darüberliegenden Deckgebirge aus Buntsandstein. Der im Jungtertiär – Pleistozän – gehobene Schwarzwald wurde gewissermaßen wie in einer riesigen Wellenbewegung unterschiedlich stark hervorgewölbt. Am intensivsten ist hiervon der Südschwarzwald mit dem Feldberg als höchstem Zentrum (1493 m) erfasst worden, weniger kräftig dagegen das Gebiet um die Hornisgrinde (1164 m). Dazwischen liegen breite, tektonische Mulden wie die Flußtäler von Kinzig und Murg. Im Grundgebirge herrschen Gneise vor, in die im Zuge älterer Gebirgsbildungen mehrere große Granitkörper eingedrungen sind, so zwischen dem Kinzig- und dem Mittleren Murgtal. Mit den magmatischen Erscheinungen war die Bildung von Erzlagerstätten verbunden, die der Mensch z.T. dann bergbaulich nutzte. Weiterhin erwähnenswert sind die Senken im Rotliegenden, wie beispielsweise die Baden-Badener Senke, mit den teils mächtigen Quarzporphyr- und Tuffdecken (aufgeschlossen am Felsmassiv Battert, im Stadtkreis Baden Baden). Über dem kristallinen Sockel (Grundgebirge) erhebt sich im Nordschwarzwald und in den angrenzenden Teilen des Mittleren Schwarzwaldes das Buntsandstein-Deckgebirge mit markanten Stufen. Widerstandsfähigste Deckschicht auf der Stufenfläche der durch die Murgzuflüsse stark aufgelösten Grindenhöhen und der geschlossenen Enzhöhen ist das verkieselte Hauptkonglomerat (Mittlerer Buntsandstein). Nach Osten und Norden schließen sich die Platten des Oberen Buntsandsteins an (Plattensandsteine und Röttone). Südlich der Kinzig verschmälert sich der Buntsandstein auf einen Randsaum im Osten des Gebirges. Es gilt als erwiesen, dass der Schwarzwald während der Hochphasen der Riß- und Würmeiszeit (also vor ca. 120.000 – 10.000 Jahren) stark vergletschert war. Der glaziale Formenschatz beschränkt sich heutzutage hauptsächlich auf die bekannten und zum Teil stark touristisch erschlossenen Karseen ( wie Mummelsee, Wildsee, Schurmsee, Glaswaldsee etc.), die sich meist an den nach Nordosten ausgerichteten Talhängen befinden. Durch diese nordöstliche Exposition und die damit verbundene geringere Sonneneinstrahlung hat der Prozess der Abschmelzung der Eismassen sehr lange gedauert. Hierdurch entstand die trichterförmige Topografie, die alle Karseen umgibt.

Klima

Klimatisch hebt sich das Gebirge durch geringere Temperaturen und größere Niederschläge von den Randlandschaften ab. Niederschläge während des ganzen Jahres prägen den Mittelgebirgscharakter des Schwarzwaldes. Temperaturabnahme und Niederschlagszunahme erfolgen jedoch nicht gleichmäßig mit zunehmender Höhe. So ist ein unverhältnismäßig starkes Ansteigen der Niederschläge schon in tieferen Lagen und an der niederschlagsreichen Westseite zu beobachten. Der niederschlagsreichste Bereich ist der Nordschwarzwald (z.B die Hornisgrinde mit 2100–2200 mm/Jahr), der den regenreichen atlantischen Westwinden frei ausgesetzt ist. Auf der Höhe des Mittleren Schwarzwalds sind die Vogesen als Regenfänger gewissermaßen vorgeschaltet. Dadurch sind die Niederschläge hier schon weniger ergiebig. Im Bereich der Oberen Gäue - also auf der nach Osten exponierten Seite des Mittleren Schwarzwalds - wird es bereits wesentlich trockener. So liegen die jährlichen Niederschlagsmengen in Horb a.N. auf Grund des Regenschattens des vorgelagerten Schwarzwalds nur noch bei etwa 750 mm. Thermisch zeichnen sich die höheren Lagen des Schwarzwalds durch relativ geringe Jahresschwankungen und gedämpfte Extremwerte aus. Dies ist teils durch stärkere Bewölkung im Sommer, teils durch die im Winterhalbjahr häufigen Hochdruckwetterlagen bedingt, die auf den Gipfeln zu Sonnenschein führen, während die Täler in Kaltluftseen unter einer dichten Nebeldecke verschwinden (Inversionswetterlage). Mit wachsender Höhe nehmen Dauer und Mächtigkeit der Schneedecke im Winter zu, was nachhaltige Folgen für den Naturhaushalt hat (z.B. deutlich kürzere Vegetationsperioden).

Geschichte

Die erste kartografische Erwähnung des Schwarzwalds findet sich in der Tabula Peutingeriana aus dem 4. Jahrhundert. Die Römer bezeichneten den Schwarzwald damals als Marciana Silva, was Grenzwald (von germ. marka, "Grenze") bedeutet. Wahrscheinlich beschrieb der Schwarzwald die Grenze zum Gebiet der östlich des römischen Limes siedelnden Markomannen ("Grenzleute"). Diese wiederum gehörten zu dem germanischen Volk der Sueben, von denen sich die späteren Schwaben ableiteten. Die Besiedlung des Schwarzwalds erfolgte allerdings nicht durch die Römer, welche allerdings die Kinzigtalstraße erschufen, sondern erst durch die Alemannen. Diese besiedelten und kolonisierten zuerst die Talbereiche, indem sie z.B. von der Baar aus die ehemalige Siedlungsgrenze, die sog. "Buntsandsteingrenze" überschritten. Bald danach wurden immer höher gelegene Bereiche und angrenzende Wälder kolonisiert, so dass sich bereits Ende des 10. Jahrhunderts erste Siedlungen im Gebiet des Buntsandsteins finden. Dazu gehört beispielsweise Rötenbach, das erstmals 819 erwähnt wird. Besonders ab den 60er Jahren bot der Schwarzwald eine Kulisse für viele Filme und Fernsehserien, unter anderem für einige Filme mit Roy Black, und später in den 80er Jahren dann für die TV-Serie Schwarzwaldklinik. Am 26. Dezember 1999 wütete im Schwarzwald der Sturm Lothar und richtete besonders in den Fichtenmonokulturen große Waldschäden an.

Wirtschaft

Insbesondere im Mittleren Schwarzwald sowie im Südschwarzwald (z.B. im Münstertal) fand nachweislich schon in der Römerzeit intensiver Erzbergbau statt (Gewinnung von Silber- und Bleierzen). Bis ins frühe Hochmittelalter war der Hochschwarzwald praktisch unbesiedelt. Im Laufe der Binnenkolonisation im späteren Hochmittelalter wurde ausgehend von den dort gegründeten Klöstern (St. Peter, St. Märgen) auch die Hochebene kultiviert. Im späteren Hochmittelalter (ab ca. 1100) erlebte auch der Bergbau wieder einen Aufschwung, insbesondere am Schauinsland, Feldberg und im Münstertal. Man nimmt an, dass bis zum Ausgang des Mittelalters etwa 800-1000 Bergleute im Münstertal lebten und arbeiteten. Nach der Pest, die das Münstertal 1516 heimsuchte, dem Deutschen Bauernkrieg (1524-26) und dem Dreißigjährigen Krieg ging der Bergbau in der Region bis auf wenige Gruben zurück. Ein erneuter Aufschwung begann Anfang des 18. Jahrhunderts nach dem Verlust des Elsass an Frankreich. Er dauerte bis in das 19. Jahrhundert. Viele Gruben aus dieser Zeit können heute als Schaubergwerg besichtigt werden, wie z.B. die Grube Teufelsgrund (Münstertal), der Hoffnungsstollen Todtmoos und das Bergwerk im Schauinsland. Über die Kinzig und den Rhein wurde mehrere Jahrhunderte Holz aus dem Schwarzwald durch Flöße für den Schiffbau und andere Verwendungen exportiert. Auch in der Herstellung von Glas waren die Schwarzwälder bewandert. Davon zeugen noch heute einige Glasbläsereien, die, z.B. im Höllental besichtigt werden können. In den schwer zugänglichen Schwarzwaldtälern setzte die Industrialisierung erst spät ein. Viele Bauern stellten im Winter Kuckucksuhren aus Holz her. Daraus entwickelte sich im 19. Jahrhundert die feinmechanische und die Uhrenindustrie, die mit der Erschließung vieler Schwarzwaldtäler durch die Eisenbahn zu großer Blüte kam. Der anfängliche Standortnachteil, der zur Entwicklung des feinmechanischen Holzhandwerks führte, wurde mit dem Zugang zum Rohstoff Metall zu einem Wettbewerbsvorteil. Durch den steigenden Bedarf an mechanischen Geräten entstanden große Firmen wie Junghans und Kienzle. Im 20. Jahrhundert entwickelte sich die Produktion der Unterhaltungselektronik durch Firmen wie SABA, DUAL und Becker. In den 1970er Jahren ging die Industrie auf Grund fernöstlicher Konkurrenz zurück. Bis heute ist der Schwarzwald ein Zentrum der metallverarbeitenden Industrie (Mesa Feindrehteile in Lenzkirch, ...) und Standort vieler Hochtechnologie-Firmen, wie z.B. Testo und Atmos in Lenzkirch oder IMS Connector Systems in Löffingen . Allerdings gab es in den letzten Jahren auch viele Betriebe, die geschlossen werden oder in extremem Maße Personal reduzieren mussen. Beispiele hierfür sind Kadus (Lenzkirch), Papst Lüfter, die Papier-, sowie die Schraubenfabrik von Neustadt. Der Schwarzwald lebt heute hauptsächlich von der Tourismusbranche. siehe auch: Uhrenindustrie im Schwarzwald

Kultur

Der Schwarzwald ist eine eher konservative und dünn besiedelte Region. Weit verstreute Gemeinden, die oft aus vielen Einsiedlerhöfen bestehen, sind keine Seltenheit. Zum Teil werden heute noch, meist zu festlichen Anlässen, die traditionellen Trachten getragen. Das Aussehen der Trachten variiert von Region zu Region z.T. sehr stark. Eine der bekanntesten schwarzwälder Trachten, ist die Tracht mit dem charakteristischen Bollenhut. Unverheiratete Frauen, tragen ihn mit roten "Bollen", verheiratete mit schwarzen. Bekannt ist der Schwarzwald ferner für seine Thermalquellen (etwa in Baden-Baden, Bad Krozingen, Badenweiler, Bad Liebenzell oder Bad Bellingen), die typischen Bauernhäuser mit ausladenden Krüppelwalmdächern, die Schwarzwälder Kirschtorte, den Schwarzwälder Schinken, Kirschwasser und die Kuckucksuhr.

Verkehr und Tourismus

Touristische Ziele

Sehenswert sind die Städte Freiburg und Baden-Baden, sowie die kleineren Orte Gengenbach, Staufen und Schiltach. Prächtig ausgestattete Klosterkirchen sind zum Beispiel das ehemalige Benediktinerkloster in St. Blasien, die Klöster Sankt Trudpert, St. Peter und St. Märgen. Aussichtsberge sind neben dem Feldberg vor allem der Belchen, der Kandel und der Schauinsland. Touristische Ausflugs- und Erholungsziele sind der Titisee und der Schluchsee. Auch das Murgtal, das Kinzigtal, der höchste Wasserfall Deutschlands und das Freilichtmuseum Vogtsbauernhof werden häufig besucht. Im Schwarzwald finden sich sehr schöne Wanderwege, darunter der berühmte Westweg und der Querweg Freiburg - Bodensee, der durch die wildromantische Wutachschlucht führt. Spezielle Themenwege für Freunde des Barfußwanderns und Sinneserlebnisses wurden mit dem Barfußpark Dornstetten und dem Park mit allen Sinnen in Gutach/Schwarzwaldbahn geschaffen. Auch mehrere touristisch interessante Straßen wie die Schwarzwaldhochstraße (B 500) oder die Deutsche Uhrenstraße führen zu reizvollen Zielen im Schwarzwald. Im südlichen Teil des Mittleren Schwarzwalds sowie im Südschwarzwald wurde der 333.000 ha große Naturpark Südschwarzwald eingerichtet, der mit dieser Fläche der größte Naturpark Deutschlands ist.

Museen

Das Freilichtmuseum Vogtsbauernhof in Gutach an der Schwarzwaldbahn bietet mit seinen originalgetreu rekonstruierten Schwarzwaldhäusern Einblicke in das bäuerliche Leben des 16. und 17. Jahrhunderts. Das Deutsche Uhrenmuseum in Furtwangen präsentiert einen umfassenden Querschnitt durch die Geschichte der Uhrmacherei und Uhrenindustrie.

Eisenbahn

Der gesamte Schwarzwald wurde schon früh durch die Eisenbahn erschlossen. Im Nordschwarzwald durch die Enztalbahn von Pforzheim nach Bad Wildbad, durch die Nagoldtalbahn von Pforzheim über Calw und Nagold nach Horb am Neckar und die Württembergische Schwarzwaldbahn von Stuttgart nach Calw. Das Altensteigerle, eine Schmalspurbahn, führte von Nagold weiter nach Altensteig. Vom Rheintal aus führen entlang der Täler viele Eisenbahnen in den Schwarzwald. Die Albtalbahn von Karlsruhe nach Bad Herrenalb, die Murgtalbahn von Rastatt nach Freudenstadt, die Achertalbahn von Achern nach Ottenhöfen im Schwarzwald und die Renchtalbahn von Appenweier nach Bad Griesbach. Die Schwarzwaldbahn führt von Offenburg über Hausach, Villingen und Donaueschingen bis nach Konstanz am Bodensee. Ein Abzweig in Hausach ist die Kinzigtalbahn nach Freudenstadt. Südlich von Offenburg führen aus dem Rheintal die Elztalbahn von Denzlingen nach Elzach, die Höllentalbahn von Freiburg im Breisgau durch das Höllental nach Donaueschingen und die Kandertalbahn von Haltingen in der Nähe von Basel durch das Kandertal nach Kandern. Von Titisee an der Höllentalbahn führt die Dreiseenbahn vom Titisee zum Windgfällweiher und zum Schluchsee. Entlang der Baden-Württembergisch-schweizerischen Grenze verband die Wutachtalbahn Waldshut mit Immendingen an der Schwarzwaldbahn. Die Strecken haben auch heute noch einen regen Verkehr oder sind äußerst beliebte Museumseisenbahnen.

Siehe auch


- Portal:Baden-Württemberg

Weblinks


- http://www.schwarzwaldwiki.de/
- http://www.bergbau-schwarzwald.de/ Kategorie:Region in Baden-Württemberg Kategorie:Deutsches Mittelgebirge Kategorie:Waldgebiet als:Schwarzwald ja:シュヴァルツヴァルト simple:Black Forest

18. November

Der 18. November ist der 322. Tag des Gregorianischen Kalenders (der 323. in Schaltjahren) - somit bleiben 43 Tage bis zum Jahresende.

Ereignisse

Schaltjahren
- 794 - Der Tennō (japanische Kaiser) Kammu verlegt seine Residenz von Nara in das neu gegründete Heian (Kioto).
- 1307 - Nach der Legende von Aegidius Tschudi verweigert Wilhelm Tell dem vom Landvogt Gessler zu Altdorf als Zeichen der österreichischen Hoheit aufgesteckten Hut die befohlene Reverenz und muss deshalb einen Apfel vom Kopf seines Sohnes schießen.
- 1876 - Frankreich und Großbritannien übernehmen die Schuldenverwaltung von Ägypten, das seinen Staatsbankrott bekannt gibt.
- 1886 - Begründung der heutigen Berliner Burschenschaft Obotritia.
- 1901 - Der zweite Hay-Pauncefote-Vertrag mit Großbritannien sichert den USA die alleinigen Rechte am Panama-Kanal.
- 1905 – Nach Auflösung der Personalunion mit Schweden wählt das norwegische Storting Prinz Carl von Dänemark als Haakon VII. zum König.
- 1918 - Der Lettländische Volksrat erklärt in den der Oktoberrevolution folgenden Wirren Lettlands Unabhängigkeit von der Sozialistischen Sowjetrepublik.
- 1919 - Die Einlassung von Generalfeldmarschall Hindenburg vor dem parlamentarischen Untersuchungsausschuss zu den Ursachen der deutschen Niederlage im Ersten Weltkrieg enthält die „Dolchstoßlegende“.
- 1978 - Im guayanischen Urwald kommt es zur Massenselbsttötung von mehr als 900 Mitgliedern der „Volkstempler-Sekte“.
- 1983 - Neun junge Georgier versuchen in der Tiflisser Flugzeugentführung vergeblich in die Türkei zu fliehen.
- 1988 - Erstmals wird mit Rita Waschbüsch eine Frau Vorsitzende des Zentralkomitees der deutschen Katholiken.
- 1991 - Vukovar fällt in die Hand serbischer Verbände, welche von der Jugoslawischen Volksarmee unterstützt werden.
- 1996 - Auf Nauru, der kleinsten Republik der Welt, gewinnt bei den Parlamentswahlen Bernard Dowiyogo gegen Lagumot Harris. Er beendet aufgrund der fortgesetzten französischen Atomtests auf dem Mururoa-Atoll auch gleich die diplomatischen Beziehungen zu Frankreich.
- 1999 - OSZE-Gipfeltreffen in Istanbul
- 2002 - Chile unterzeichnet das Assoziationsabkommen mit der EU in Brüssel
- 2002 - In Europas größter Plattenbausiedlung Berlin-Marzahn beginnt der Abriss des ersten Hochhauses aus DDR-Zeiten, das in den 70er-Jahren errichtet wurde.
- 2004 - Die umgebildete EU-Kommission von Kommissionspräsident Barroso wird vom Europaparlament mit 449 Ja-Stimmen gegen 149 Nein-Stimmen und 82 Enthaltungen gebilligt.
- 2005 - Die Volkskundliche Kommissin Westfalen-Lippe möchte diesen Tag zum Bestdokumentierten der Geschichte machen. Mehr dazu auf www.mein18november.de

Wirtschaft


- 1996 - Der erste Börsengang der Deutschen Telekom AG verfolgt einerseits das Ziel, die Eigenkapitalbasis der Gesellschaft zu verbessern, andererseits Leistungsfähigkeit und Bedeutung des Finanzplatzes Deutschland zu demonstrieren. Durch die Abgabe von rund 713,7 Mio. Aktien fließen der Telekom so ca. 10 Mrd. € so genannte "frische Mittel" zu.

Wissenschaft, Technik


- 1865 - Rohrpostsysteme: Eine erste Linie der Berliner Pneumatischen Depeschenbeförderung wird in Betrieb genommen.
- 1994 - Das Europäische Patentamt München erteilt ein Patent für eine in den USA entwickelte gentechnisch veränderte „Anti-Matsch-Tomate“.
- 2002 - Das erste Mathematikmuseum der Welt wird in Wiesbaden eröffnet.

Kultur


- 1662 - Uraufführung des Dramas La Zenobia di Radamisto von Antonio Bertali an der Hofburg in Wien.
- 1752 - Uraufführung der Oper Le Jaloux corrigé von Michel Blavet im Château de Berny.
- 1867 - Uraufführung der Oper Helden (Orig.: Bogatyri) von Alexander Porfirjewitsch Borodin im Bolschoi-Theater in Moskau.
- 1898 - Uraufführung der musikalischen Tragödie Don Quixote von Wilhelm Kienzl in Berlin.
- 1905 - Uraufführung der Operette Prinzess Rosine von Paul Lincke am Apollo Theater in Berlin.
- 1927 - Uraufführung der Oper La Campana sommersa (Die versunkene Glocke) von Ottorino Respighi an der Hamburgischen Staatsoper.
- 1928 - In dem Zeichentrickfilm Steamboat Willie, einem der ersten mit Ton, hat Walt Disneys Micky Maus ihren ersten großen Auftritt.
- 1943 - Veröffentlichung des Romans Das Glasperlenspiel von Hermann Hesse.

Religion

Hermann Hesse
- 1095 - Die Synode von Clermont beginnt, die Papst Urban II. einberufen hat, um für eine striktere Einhaltung moralischer Werte, aber auch einen Kreuzzug zur Befreiung des Heiligen Landes zu werben.
- 1302 - Die nicht zuletzt aufgrund des Streits mit Philipp dem Schönen von Frankreich entstandene Bulle Unam Sanctam von Papst Bonifatius VIII., die den absoluten Autoritätsanspruch des Papstes in allen Glaubens- und weltlichen Fragen zu belegen versucht, wird datiert, möglicherweise aber erst im darauffolgenden Jahr veröffentlicht werden.
- 1626 - Der Petersdom in Rom wird durch Papst Urban VIII. nach einer Bauzeit von 120 Jahren eingeweiht.

Katastrophen


- 1421 - Die St.-Elisabeth-Flut richtet große Schäden in der Gegend um Dordrecht und Rotterdam (Niederlande) an. Sehr viele Menschen ertrinken. Das Naturgebiet Biesbosch entsteht hierdurch.

Sport


- Ereignisse aus dem Bereich der Formel 1 siehe dort.
- Einträge von Leichtathletik-Weltrekorden s. u. der jeweiligen Disziplin unter Leichtathletik.
- 1970 - Joe Frazier verteidigt seinen Boxweltmeistertitel im Schwergewicht gegen Bob Foster in der Cobo Arena, Detroit durch KO.

Geboren

Detroit Detroit Detroit Detroit
- 709 - Kōnin, 49. Kaiser von Japan
- 1522 - Lamoral Graf von Egmont, niederländischer Freiheitskämpfer
- 1584 - Caspar de Crayer, belgischer Maler
- 1611 - Andreas Tscherning, deutscher Schriftsteller
- 1647 - Pierre Bayle, französischer Philosoph
- 1736 - Anton Graff, Portraitmaler
- 1768 - Zacharias Werner, deutscher Dichter und Dramatiker
- 1785 - David Wilkie, britischer Maler
- 1786 - Carl Maria von Weber, deutscher Komponist
- 1787 - Louis Jacques Mandé Daguerre, französischer Maler, Erfinder der Photographie
- 1831 - Johannes Bosscha, niederländischer Physiker
- 1832 - Adolf v. Nordenskjöld, schwedischer Polarforscher
- 1836 - William S. Gilbert, englischer Dramatiker
- 1839 - August Kundt, deutscher Physiker
- 1863 - Richard Dehmel, deutscher Dichter und Schriftsteller
- 1877 - Arthur Cecil Pigou, britischer Ökonom
- 1885 - Josef Kentenich, Gründer der Schönstatt-Bewegung
- 1896 - César Pérez Sentenat, kubanischer Komponist
- 1897 - Patrick Maynard Stuart Blackett, englischer Physiker und Nobelpreisträger
- 1901 - George Horace Gallup, US-amerikanischer Demoskop
- 1906 - Klaus Mann, deutsch-amerikanischer Schriftsteller (Sohn von Thomas Mann)
- 1906 - Guido Wieland, österreichischer Schauspieler, Regisseur und Operettenbuffo
- 1907 - Compay Segundo, kubanischer Musiker (Buena Vista Social Club)
- 1910 - Friedrich Weinreb, chassidischer Weiser, Erzähler und Schriftsteller
- 1912 - Walter Schulz, deutscher Philosoph
- 1923 - Robert Graf, deutscher Schauspieler (Vater von Dominik Graf)
- 1923 - Alan Shepard, erster Astronaut der Vereinigten Staaten
- 1925 - Gerd Bacher, österreichischer Journalist und ORF-Generalintendant
- 1934 - Vassilis Vassilikos, griechischer Schriftsteller
- 1935 - Rudolf Bahro, deutscher Philosoph
- 1936 - Hank Ballard, US-amerikanischer Sänger und Songschreiber
- 1936 - Don Cherry, US-amerikanischer Musiker
- 1936 - Ennio Antonelli, Erzbischof von Florenz, italienischer Theologe und Kardinal
- 1937 - Ulrich Wildgruber, deutscher Schauspieler
- 1938 - Karl Schranz, österreichischer Skirennläufer
- 1939 - Margaret Atwood, kanadische Schriftstellerin
- 1940 - Rainer Funke, deutscher Politiker (FDP)
- 1940 - Qabus ibn Said, seit 1970 Sultan des Oman
- 1941 - Con Clusky, britischer Musiker
- 1941 - David Hemmings, britischer Schauspieler
- 1942 - Linda Evans, US-amerikanische Schauspielerin
- 1944 - Ibrahim Böhme, deutscher Politiker, Mitbegründer der SDP/SPD in der DDR
- 1944 - Wolfgang Joop, deutscher Modedesigner
- 1946 - Alan Dean Foster, Science-Fiction-Autor
- 1946 - Dave Irving, britischer Musiker und Sänger
- 1946 - Amanda Lear, britisch-chinesische Sängerin und Photomodell
- 1949 - Herman Rarebell, deutscher Musiker (Scorpions)
- 1951 - Alan Moon, britischer Spieleautor
- 1952 - Harald Konopka, deutscher Fußballspieler
- 1952 - Paul Wengert, Oberbürgermeister der Stadt Augsburg
- 1954 - John Parr, britischer Sänger und Songschreiber
- 1957 - Marie Colbin, österreichische Schauspielerin
- 1958 - Shirley Strong, britische Leichtathletin und Olympionikin
- 1959 - Ulrich Noethen, deutscher Schauspieler
- 1960 - Kim Wilde, britische Sängerin und Songschreiberin
- 1962 - Kirk Hammett, Leadgitarrist der Metalband Metallica
- 1963 - Peter Schmeichel, dänischer Fußballspieler
- 1966 - LaVonna Martin, US-amerikanische Leichtathletin und Olympionikin
- 1967 - Steffen Tippach, deutscher Politiker und MdB
- 1970 - Peta Wilson, australische Schauspielerin
- 1974 - Chloë Sevigny, US-amerikanische Schauspielerin
- 1976 - Tina Landgraf, deutsche Schauspielerin
- 1976 - Matt Welsh, australischer Schwimmer
- 1982 - Gracia Baur, deutsche Popsängerin
- 1985 - Allyson Felix, US-amerikanische Leichtathletin und Olympionikin

Gestorben

Allyson Felix Allyson Felix Allyson Felix
- 1170 - Albrecht der Bär, Markgraf von Brandenburg
- 1575 - Johannes Aurifaber, Theologe
- 1751 - Abraham Vater, deutscher Mediziner und Philosoph
- 1804 - Pietro Alessandro Guglielmi, italienischer Komponist
- 1827 - Wilhelm Hauff, deutscher Schriftsteller und Märchenerzähler
- 1830 - Franco Andrea Bonelli, italienischer Zoologe und Ornithologe, Entdecker des Habichtsadlers und des Berglaubsängers
- 1830 - Adam Weishaupt, deutscher Gründer des Illuminatenordens
- 1841 - Agustín Gamarra, Staatspräsident von Peru
- 1886 - Chester A. Arthur, US-amerikanischer Politiker, Präsident der USA
- 1887 - Gustav Theodor Fechner, deutscher Physiker und Philosoph
- 1892 - Hannes Finsen, isländischer Jurist und hoher Beamter im Dienste Dänemarks, u.a. Gouverneur auf den Färöern
- 1900 - Ernst Eckstein, deutscher Schriftsteller
- 1900 - Anna Vorwerk, deutsche Frauenrechtlerin
- 1917 - Auguste Rodin, französischer Bildhauer
- 1919 - Ferdinand Domela Nieuwenhuis, niederländischer Politiker
- 1919 - Adolf Hurwitz, deutscher Mathematiker
- 1922 - Marcel Proust, französischer Schriftsteller
- 1928 - Mauritz Stiller, schwedischer Stummfilmregisseur
- 1940 - Iwane Dschawachischwili, Gründer der Universität Tiflis
- 1943 - André Antoine, französischer Theaterdirektor und Filmregisseur
- 1953 - Ruth Crawford Seeger, US-amerikanische Komponistin
- 1955 - Josef Herrmann, deutscher Bariton (
- 20. April 1903)
- 1962 - Niels Bohr, dänischer Physiker (
- 1885)
- 1963 - Carmen Boni, italienische Schauspielerin (
- 1903)
- 1963 - Kurt Arnold Findeisen, deutscher Schriftsteller
- 1967 - Léon Mba, erster gabunischer Präsident (
- 1902)
- 1971 - Junior Parker, US-amerikanischer Sänger
- 1972 - Danny Whitten, US-amerikanischer Musiker, Sänger und Songschreiber
- 1973 - Alois Hába, tschechischer Komponist
- 1977 - Kurt Schuschnigg, österreichischer Bundeskanzler während der Zeit des austrofaschistischen Ständestaates (
- 1897)
- 1978 - Lennie Tristano, US-amerikanischer Jazzmusiker
- 1982 - Heinar Kipphardt, deutscher Dramatiker
- 1983 - Ivan Albright, US-amerikanischer Maler des Neuen Realismus (
- 1897)
- 1983 - Tom Evans, britischer Musiker (Badfinger)
- 1984 - Alexander Schläffer, österreichischer Heimatkrippenbauer
- 1987 - Jacques Anquetil, französischer Profi-Radrennfahrer
- 1989 - August Seider, deutscher Tenor (
- 1901)
- 1990 - Wolfgang Büttner, deutscher Schauspieler
- 1991 - Gustáv Husák, tschechoslowakischer Politiker und Staatspräsident
- 1991 - Eugen York, deutscher Regisseur
- 1993 - Fritz Feld, deutsch-US-amerikanischer Schauspieler
- 1994 - Cab Calloway, US-amerikanischer Jazz-Sänger und Bandleader
- 2002 - James Coburn, US-amerikanischer Schauspieler
- 2003 - Michael Kamen, US-amerikanischer Komponist
- 2004 - Cy Coleman, US-amerikanischer Komponist

Feiertage und Gedenktage


- Kirchliche Gedenktage
  - Hl. Philippus, Apostel, Märtyrer (koptische Kirche)

Siehe auch


- 17. November - 19. November
- 18. Oktober - 18. Dezember
- Historische Jahrestage - Zeitskala
- Wikipedia:Glaskugel - Wikipedia:Formatvorlage Tag 1118 ja:11月18日 ko:11월 18일 simple:November 18 th:1